1x19 Die Belagerung – Teil 1
The Siege – Part 1


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Sheppard: Und der wäre stark genug, um ein Wraith – Basisschiff auszuschalten? McKay (hat seine Arme verschränkt): Laut der Antiker – Datenbank sollte er bei voller Kapazität alle drei ausschalten können. Die Technologie der Antiker ist weit überlegen. Sie haben den Krieg nur verloren, weil sie zahlenmäßig unterlegen waren.
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Szene: Weltall

Ein ganzes Geschwader von Wraith Schiffe macht sich auf den Weg nach Atlantis. Sie verschwinden alle im Hyperraum.

 

Szene: Besprechungsraum, Atlantis

Der Besprechungsraum steht voll mit Computern und Ausrüstung, um die Lage immer unter Kontrolle zu haben.

McKay: Taylor hat herausgefunden, dass die Wraith größeres Interesse an der Erde als an Atlantis haben, was ziemlich… na ja, erschreckend ist. Sie hat auch entdeckt, dass die Basisschiffe direkt am letzten verbliebenen LaGrange Satteliten vorbei ziehen werden.

Zelenka: Den letzten von – wie wir annehmen – dutzenden von Verteidigungssatteliten, die beim letzten Gefecht der Antiker mit den Wraith zerstört wurden.

McKay (ungeduldig, da Zelenka ihm dazwischen gegangen ist): Ja, ja, ja. Der Punkt ist, dass wir das vielleicht zu unserem Vorteil nutzen können.

Sheppard: Sie sagen doch, er wäre tot.

McKay: Ist er ja auch. Aber wir wissen genug über ihn, um ihn wieder zu aktivieren.

Zelenka: Wenn wir richtig liegen mit dem Grund für seine Störung.

McKay: Ja, natürlich, wenn wir richtig liegen für den Grund seiner Störung. Aber *wenn* wir richtig liegen und er hat nur kein Strom, haben die Wraith ihn ignoriert.

Zelenka: Nach unseren vorläufigen Schätzungen müsste ein einzelner Naquadah – Generator ausreichen, um ihn wieder zu aktivieren.

Ford: Warum können wir nicht mit unseren Generatoren die Abwehrsysteme von Atlantis hochfahren?

Zelenka: Weil diese Systeme ihre Energie von einem Zero Point Modul bekommen müssen. Der Satellit jedoch nicht.

Sheppard: Und der wäre stark genug, um ein Wraith – Basisschiff auszuschalten?

McKay (hat seine Arme verschränkt): Laut der Antiker – Datenbank sollte er bei voller Kapazität alle drei ausschalten können. Die Technologie der Antiker ist weit überlegen. Sie haben den Krieg nur verloren, weil sie zahlenmäßig unterlegen waren.

Sheppard: Unterlegen sind wir zahlenmäßig auch.

Bates: Und Waffen mäßig.

Zelenka: Aber die Wraith sehen in dem Satelliten keine Gefahr.

McKay: Militärisch gesprochen heißt das: Überraschung ist… die beste Verteidigung.

Weir: Was brauchen Sie?

McKay: Zum Satelliten braucht man fünfzehn Stunden mit dem Jumper. Ich schlage vor, wir stellen eine kleine Besatzung zusammen, sagen wir: Mich selbst, Grodin und einen Piloten.

Sheppard: Ich gehe.

Weir: Nein, Miller kann das übernehmen. Major, ich möchte, dass Sie weiter nach möglichen Alphastützpunkten suchen – für den Fall, dass es nicht funktioniert.

McKay: Die Basisschiffe kommen in neunundvierzig Stunden in Reichweite des Satelliten. Wir benötigen jede einzelne Sekunde dieser Zeitspanne.

Weir: Noch Fragen? (Sie sieht sich um, aber niemand sagt etwas) Okay, gehen wir’s an. (Alle stehen auf, um sich an die Arbeit zu machen) Tja, Rodney, ich will Sie ja nicht übermäßig unter Druck setzen, aber im Moment ist dieser Satellit das einzige, was zwischen den Wraith und Atlantis steht.

Sie verschwindet und Sheppard folgt ihr. Aber im Vorbeigehen wendet er sich noch einmal an Rodney.

Sheppard: Kein übermäßiger Druck.

CREDITS


Szene: Krankenstation, Atlantis

Teyla sitzt auf dem Krankenbett. Beckett und John sind bei ihr.

Teyla: Mir geht’s gut.

Sheppard: Ich will etwas ein bisschen enthusiastischeres hören als nur gut.

Teyla: Ich bin wieder so weit, um am Dienst teilzunehmen.

Sheppard: Das ist mir klar, dass Sie das so sehen, aber –

Teyla (zu Beckett): Sagen Sie ihm, mir geht’s gut.

Beckett: Das stimmt, Major. Es besteht kein Grund mehr sie unter medizinischer Aufsicht zu halten.

Teyla sieht triumphierend zu John hinüber. Sheppard: Na schön. Hiermit sind Sie wieder im Dienst.

John verschwindet, Beckett tätschelt ihr kurz die Schulter und Teyla atmet erleichtert aus.

Szene: Labor, Atlantis

Rodney packt einen Naquadah – Reaktor ein. Zelenka wuselt um ihn herum und packt weitere Kabel dazu.

McKay (genervt): Ich komme damit sehr gut allein zurecht, Radek. Gibt’s nicht was besseres, was Sie tun können?

Zelenka: Ich denke, ich sollte gehen.

McKay: Ja, sehe ich auch so. Gehen Sie.

Zelenka: Ich meinte, auf die Mission.

McKay: Wieso?

Zelenka: Sicher, vielleicht wissen Sie etwas mehr über den Satelliten –

McKay: Wie großzügig von Ihnen.

Zelenka: Aber Sie wissen noch viel mehr über die Stadt als ich.

McKay: Okay, ich sehe schon worauf Sie hinauswollen.

Zelenka: Wenn es dort – egal aus welchem Grund – ein Problem gibt, sollte ich dort sein, nicht Sie.

McKay: Es wird kein Problem geben.

Zelenka: Rodney, das wissen Sie nicht.

McKay: Wenn es so aussehen sollte dass wir ihn nicht hinkriegen, drehen wir um und kommen zurück. Jetzt wird mir klar, dass ich überall unersetzlich bin.

Zelenka: Wissen Sie was? Ich nehme es zurück!

McKay (schadenfroh): Tut mir leid. Sie können es nicht zurücknehmen, weil Sie eben zugegeben haben, dass ich klüger bin als Sie.

Zelenka (entrüstet): Ich habe nie zugegeben, dass Sie –

McKay: Oh, Ihnen ist es schwer gefallen das zu sagen, aber die Wahrheit kam durch und Sie fühlten sich dazu gezwungen.

Zelenka: Sie sind ein armseliger, kleiner Mann. (Er deutet mit Zeigefinger und Daumen an wie klein er ist)

McKay: Hey, hey, hey, hey! Lassen Sie uns den Augenblick nicht kaputt machen. (Rodney schließt die Box) Also, passen Sie solange auf meine Stadt auf.

Sie schütteln sich die Hände.

Zelenka: Viel Glück.

McKay: Ja.

Er schnappt sich die Box und rollt sie aus dem Labor.

McKay: Dann los.

Szene: Besprechungsraum, Atlantis

Bates, Sheppard und Weir sitzen an dem Tisch. Jeder hat vor sich einen Laptop platziert. Sie gehen mögliche Planeten durch zu denen sie flüchten könnten. Bates: MA5-393?

Sheppard: Nein, wir waren dort während der Nacht. Tagsüber wurde es irrsinnig heiß. Das ist nicht wirklich eine Option.

Weir: Wir hätten das Problem gar nicht, wenn die Wraith den Alphastützpunkt, den wir ausgesucht haben, nicht markiert hätten.

Sheppard: Die können einem ganz schön auf die Nerven gehen, was?

Weir (nickt): Ja, das können sie.

Sheppard: Was ist mit M4H-212?

Bates: Nein, da wimmelt’s von Genii Spionen.

Sheppard: Ist das ne Tatsache oder regt sich da wieder Ihr siebter Sinn, Sergeant?

Bates (lacht kurz auf): Ist ne Tatsache, Sir.

Weir: Der sieht gut aus. M1M-316. Stackhouse berichtet hier von einer fruchtbaren Umgebung und soweit es sein Team beurteilen konnte, schien er unbewohnt.

Sheppard (wird von Weir angesehen): Ich rufe mein Team zusammen und ziehe los.

Weir: Ja, gut, Major. Aber nicht vergessen. Es muss nicht ideal sein. Es reicht auch schon ein okay.

Sheppard (steht auf): Schon kapiert.

Bates wirft Weir noch einen abschätzenden Blick zu, bevor er John folgt.

Szene: Torraum, Atlantis

John befindet sich oberhalb der Treppen, als Bates ihn anspricht. Sie gehen gemeinsam die Stufen hinunter.

Bates: Major? Begleitet Teyla Sie?

Sheppard: Das fragen Sie doch nicht im Ernst.

Bates: Ich halte das für ne falsche Entscheidung, Sir.

Sheppard: Jetzt geht das wieder los.

Bates: Wir sind uns immer noch nicht ganz im Klaren über ihre Verbindung zu den Wraith. Und meiner Meinung nach sollten wir sie nicht an Informationen lassen, die die Wraith nicht bekommen sollen. Schon gar nicht die Lage unseres Evakuierungsort.

Sheppard: Der Arzt hat sie für gesund befunden.

Bates: Und das freut mich zu hören, Sir. Wenn sie nicht kontrollieren kann, was die Wraith wissen –

Sie bleiben stehen.

Sheppard: Das wissen wir nicht.

Bates: Genau, wir wissen es nicht. Sie hat alles gesehen, was die sahen. Wer sagt, dass die nicht das gleiche mit ihr tun können? Sehen, was wir sehen. Vielleicht wurde sie ja auch –

Sheppard: Sie ist ein fester Bestandteil meines Teams. Punkt aus. Ende der Diskussion. Wegtreten.

Er lässt Bates stehen. Auch wenn ihm die Anschuldigung nicht gefällt, so ist Bates Einwand nicht abzuschlagen.

Szene: Labor, Atlantis

Zelenka zeigt Weir eine Computersimulation.

Zelenka: Das ist eine von mir entwickelte Simulation. Sie zeigt wie die Stadt zerstört wird, wenn wir den Selbstzerstörungsmechanismus auslösen.

Er lässt die Simulation laufen. Auf einem großen Bildschirm können wir sie verfolgen. Nach der Sprengung fällt die Stadt in einzelne Stücke und sinkt auf den Meeresboden.

Weir: Ich bin froh, dass Sie meinten, ich müsste das unbedingt sehen. Jetzt kann ich meine Alpträume noch lebendiger gestalten.

Zelenka: Das wird nicht ausreichen.

Weir (überrascht): Was?

Zelenka: Unser Selbstzerstörungsplan, er ist nicht annähernd effektiv genug.

Weir: Für mich sieht das ziemlich effektiv aus.

Zelenka: Atlantis ist mehr als nur eine Stadt. Es ist ein intergalaktisches Raumschiff.

Weir: Ja?

Zelenka: Ja, Teyla sagt, die Wraith hätten kein Interesse daran Atlantis zu zerstören. Sie kommen her, weil sie zur Erde wollen. Doch das gelingt ihnen nur, wenn sie durch das Stargate gehen.

Weir: Was bedeutet, sie dürfen die Stadt nicht kriegen und darum der Selbstzerstörungsmechanismus. Zelenka: Ja aber, wenn sie auch nur etwas einfallsreich sind – was ich leider annehmen muss – dann können sie locker das Wrack auf dem Meeresgrund zu einem eigenen galaktischen Raumschiff umbauen.

Weir: Dann brauchen wir einen größeren Rumms, damit die Teile kleiner werden.

Zelenka: Ja, schön, das würde sicher helfen, aber mehr sorge ich mich um die Datenbank der Antiker. Deren Fähigkeit Daten wieder herzustellen, ist unglaublich redundant.

Weir: Unglaublich redundant.

Zelenka (lächelt): Ja, der ist immer wieder gut. Aber im Ernst, wenn die Wraith auch nur einen winzigen Teil der Datenbanken wieder finden…

Elizabeth kann sich den Rest des Satzes denken und vergräbt ihren Kopf in den Händen.

Zelenka (nimmt seine Brille ab): Genau das macht mir große Sorgen.

Weir: Na schön. Wie schwer wäre es alle Datenbankenterminals zu vernichten?

Zelenka: Unmachbar schwer. Wir müssen einen Weg finden, wie wir die Antiker – Datenbank für immer löschen können.

Weir: Kriegen Sie das hin?

Zelenka: Ich kann’s versuchen.

Weir: Okay, versuchen Sie’s. Aber bevor wir irgendwas löschen, müssen wir erwägen…

Sie wird durch Bates unterbrochen, der sich über Funk meldet.

Bates (Funk): Doktor Weir.

Weir: Ja?

Bates: Gateaktivierung von außen. Major Sheppard kommt unplanmäßig zurück.

Sofort macht sie sich auf den Weg.

Szene: Torraum, Atlantis

Soldaten nehmen ihre Stellungen ein. Weir und Zelenka gelangen durch die unteren Gänge ebenfalls in den Torraum.

Weir: Was ist da los?

Bates: Sie sind auf irgendeinen Widerstand gestoßen. Ich vermute die Wraith.

Weir: Die Wraith? Sie sagten doch der Planet wäre unbewohnt.

Bates: Das war er auch.

Rückwärts laufend und schießend gelangt das Team durch das Stargate. Ford und Teyla zuerst, dann Sheppard.

Das Tor schließt sich und die drei drehen sich um.


Bates: Ich habe Ihnen gesagt, sie ist ein Risikofaktor. Ich lass nicht länger zu, dass Ihre persönlichen Gefühle diese Anlage gefährden.

Teyla: Was?

Bates: Hören Sie, ich behaupte ja nicht, dass Sie es absichtlich tun, aber die Wraith müssen Informationen von Ihnen erhalten haben.

Sheppard: Wovon zum Teufel reden Sie da? Wir sind auf ein… (dreht sich zu Ford um) Was war das gleich?

Ford: Sah ’nen Dinosaurier verdammt ähnlich, Sir.

Sheppard (zu Bates): Ja, Dinosaurier. Es war nicht mal ein Wraith. Ihre Beschuldigung können Sie sich echt schenken.

Weir: Dann empfehlen Sie diesen Planeten wohl nicht als Alphastützpunkt?

Sheppard: Wäre nicht meine erste Wahl. Wenn McKay den Satelliten nicht hinkriegt, sind wir gekniffen.

Szene: Jumper, All

Der Jumper fliegt in Richtung des Satelliten.

Miller (Funk): Doktor Weir, hier ist Miller. Wir nähern uns dem Satelliten.

Weir (befindet sich im Kontrollraum von Atlantis): Sie befinden sich auf der anderen Seite des Sonnensystems, Lieutenant. Nehmt euch da draußen in Acht.

McKay hat sich schon einmal den Raumanzug übergezogen.

McKay: Verstanden.

Rodney schnappt sich seinen Helm.

McKay (atmet einmal tief durch): Okay, schließen Sie das Shut.

Miller: Viel Glück.

McKay: Ja.

Grodin: Viel Glück.

Während sich die Türen schließen setzt McKay seinen Helm auf. Wir sehen, wir sich der Jumper den Satelliten nähert.

Szene: Korridor, Atlantis

Bates geht einen Korridor entlang und Teyla folgt ihm. Sie übergibt einem Sergeant ihre Waffe, bevor sie Bates nacheilt und ihn zur Rede stellt.

Teyla: Sergeant Bates!

Bates: Was gibt es?

Teyla: Sie unterstellen mir, ich habe unsere Position an die Wraith verraten.

Bates: Ja, allerdings.

Teyla: Das war eindeutig falsch.

Bates: Das gilt es noch zu beweisen, Ma’am.

Teyla: Wie war das bitte?

Bates: Hören Sie, ich gestehe Ihnen ja zu, dass Sie nicht steuern können welche Informationen Sie preisgeben, aber ich bin noch immer der Meinung, dass man Ihnen nicht gestatten dürfte sich frei auf dieser Basis zu bewegen.

Teyla: Vielleicht ist Ihnen das ja nicht klar, Sergeant, aber beschuldigt zu werden, dass man den Wraith dient, ist bei meinem Volk die größte Beleidigung.

Baste: Oh, das ist mir klar.

Das ist zu viel für Teyla. Sie holt aus und verpasst Bates einen Kinnhaken, gerade als Ford und John um die Ecke kommen.

Sheppard: Was zum Teufel ist hier los?

Ford stellt sich zwischen Bates und Teyla und hält ihn davon ab auf Teyla loszugehen. Shepapard tut dasselbe mit Teyla.

Teyla: Ich habe nur meiner Meinung Ausdruck verliehen!

Bates: Angegriffen hat sie mich!

Teyla (richtig wütend): Aus gutem Grund!

Sheppard: Ja, und was für ein Grund ist das bitte?

Bates: Da tippe ich mal auf die Wraith!

Teyla versucht erneut auf ihn los zugehen.

Sheppard: Verschwinden Sie, Bates!

Bates: Sir!

Sheppard: Gehen Sie weg!

Ford lässt von ihm ab, als Bates sich nicht mehr wehrt.

Bates (drohend zu Teyla): Das ist noch nicht vorbei.

Und damit verschwindet er.

Teyla (ruft ihm hinterher): Ich wäre enttäuscht, wenn es das wäre.

Als Bates weg ist, wirbelt Sheppard zu Teyla herum.

Sheppard: Was treiben Sie da verdammt? Sie können sich doch nicht mit dem Chef der Sicherheit prügeln.

Teyla: Er sagte, dass ich –

Sheppard (brüllt wütend): Es ist mir egal, was er gesagt hat! Er sagt ne Menge Dinge. Halten Sie sich einfach von ihm fern.

Widerwillig nickt Teyla und verschwindet in die andere Richtung - aus der sie gekommen ist. Ford und Sheppard atmen einmal tief durch.

Szene: Satellit

Langsam fliegt langsam zur Andockstelle. Einmal verankert, öffnet sich eine Schleuse und Rodney hangelt sich vorsichtig durch den kleinen Gang. Sein Atem geht schwer, als er sich Sprosse für Sprosse hinunter hangelt.

Grodin (über Funk): Alles in Ordnung?

McKay: Ja, warum?

Grodin und Miller sitzen im Jumper.

Grodin: Sie atmen ziemlich schwer.

McKay (Funk): Na ja, ich bin nur ein klein wenig klaustrophobisch veranlagt. Für wie lange reicht die Luft in diesen Dingern eigentlich?

Miller: Acht Stunden.

McKay: Das ist doch wohl ausreichend, oder? Ich meine, selbst bei schwerer Atmung. Ich vermute, dass man das mit einberechnet hat.

Grodin (belustigt): Das wird schon alles gut werden.

McKay: Ja, Sie haben gut Reden. Sie haben es ja auch nicht mit bis auf acht Stunden begrenzter Luft zutun.

Miller verdreht die Augen, während man Rodneys schwere Atemzüge vernehmen kann. Doch immerhin hat er es geschafft sich von den Sprossen zu lösen, da er sich jetzt im Inneren befindet. Er lässt sich auf den Boden schweben und sieht sich den Satelliten genauer an. Schließlich schüttelt er mit dem Kopf.

McKay: Er ist vollkommen tot.

Grodin: Darauf waren wir ja gefasst.

McKay (Funk): Ich schließe jetzt den Naquadah – Generator an. Vielleicht kriege ich die Lebenserhaltungssysteme zum Laufen.

Der Reaktor ist an einem Band an seinem Anzug befestigt und er zieht daran, bis er den Satellit zu fassen bekommt.

Szene: Weirs Büro, Atlantis, Nacht

Soldaten bringen Halling zu Elizabeths Büro.

Weir: Halling, hallo.

Halling: Können wir reden?

Weir: Bitte, setzen Sie sich.

Er setzt sich auf den Stuhl gegenüber von ihrem Schreibtisch.

Weir: Wie geht es mit der Evakuierung auf dem Festland voran?

Halling: Wir werden bereit sein.

Weir: Gut.

Halling: Doktor Weir, es heißt, dass es einen Plan geben soll zur Zerstörung von Atlantis.

Weir (nickt): Wir machen uns Sorgen, dass die Wraith die Erde erreichen könnten, wenn die Stadt unversehrt zurückbleibt. Aber ich versichere Ihnen, dieser Plan wird wirklich nur im aller höchsten Notfall ausgeführt werden.

Halling: So was wie drei Wraith Basisschiffe, die auf Atlantis zusteuern?

Weir: Wir glauben, dass wir sie zerstören können, bevor sie hier eintreffen.

Halling: Ich verstehe, dass Sie sich um das Wohl Ihres Volkes Sorgen machen, aber das ist noch lange kein Grund die Stadt der Vorfahren zu zerstören. Atlantis ist ein heiliger Ort. Es auch nur in Betracht zu ziehen, ihn aus reinem Selbsterhaltungstrieb zu zerstören…

Weir: Reinen Selbsterhaltungstrieb, sagen Sie?

Halling: Dieser Ort ist alles, was noch übrig ist von der größten Rassen, die je den Sternenhimmel bevölkert hat.

Weir: Und Sie würden es vorziehen, wenn er in die Hände der Wraith fiele?

Halling: Ich hätte das Vertrauen, dass die Vorfahren das nie zulassen würden. Sie waren in der Lage Atlantis zehntausend Jahre lang zu beschützen, da ist es vielleicht möglich –

Weir (geht dazwischen): Nein, ich glaube, es ist nicht möglich. Nicht, wenn Sie mir sagen wollen, dass die Antiker rechtzeitig zurückkehren, um ihre Stadt zu retten.

Halling: Keiner kann wissen, wie ihre Pläne für Atlantis sind.

Weir: Sie haben alle Pläne, die sie sich vorgenommen hatten, ausgeführt. Jetzt liegt es an uns. Ich danke Ihnen für Ihre Anregungen, Halling, aber ich muss alles in meiner Machstehende tun, damit die Errungenschaften und Technologien von Atlantis nicht in die Hände der Wraith gelangen werden. Und ja, ich muss auch sicherstellen, dass sie meine Galaxis niemals erreichen.

Halling: Selbst wenn das bedeutet, die Zukunft dieser Galaxie zu opfern?

Halling steht auf und verlässt das Büro. Elizabeth stützt ihr Kinn auf die gefalteten Hände ab.

Szene: Labor, Atlants

Zahlreiche Wissenschaftler sitzen an ihren Laptops. Zelenka bespricht mit Weir die Zerstörung von Atlantis. Gemeinsam gehen sie durch das Labor.

Zelenka: Wissen Sie, die Idee ist eigentlich recht einfach. Nur die Ausführung stellt sich als sehr schwierig heraus.

Er geht zu einen der Laptops.

Weir: Sie erschaffen ein Virus?

Zelenka: Ja, im Grunde, ja. Ein simples, altes Computervirus. Ist es erst einmal im System... puff wird die Datenbank gelöscht. Man könnte es in den Selbstzerstörungscountdown integrieren. Es wirkt sich vielleicht sogar auf die Wraithsysteme aus, wenn sie den Zugriff versuchen.

Weir schaut hinüber zu der Wand, wo wir die Datenbank gleiten sehen.

Weir: Wie viel davon können wir sichern?

Zelenka: Wie bitte?

Weir: Von der Datenbank? Wir haben etliche Festplatten dabei. Wie viel können wir auf unsere Computer übertragen?

Zelenka: Sie meinen so was wie ein Backup? Eine Kopie, die wir mitnehmen?

Weir: Ja, ganz recht.

Zelenka (atmet einmal tief durch): Mit Hilfe von McKays Komprimierungscode würde ich sagen, vielleicht sieben, vielleicht acht Prozent.

Weir (erstaunt): Das ist alles?

Zelenka: Ja.

Weir dreht sich erneut zu der Datenbank um. Das ist verdammt wenig.

Szene: Satellit

McKay hat sich inzwischen seines Raumanzuges entledigt und schwebt jetzt vor einem Fenster des Satelliten herum.

McKay: Es geht los.

Die Lichter gehen an. Jetzt befindet sich auch Grodin und Miller bei ihm und hangeln sich die Sprossen hinunter.

Grodin: Primärstromkreis läuft. (Er schwebt hinüber zu einer anderen Schaltfläche.) Offenbar sind die Lebenserhaltungssysteme bei einhundert Prozent. Ich glaube, ich habe auch den Schalter für die Schwerkraft gefunden.

McKay (hängt in der Luft): Toll. Warten Sie noch ne Sekunde.

Aber da ist es bereits zu spät. Grodin betätigt den Schalter und Rodney fliegt geradewegs nach unten auf den harten Boden.

McKay: AAAAAAHHHHH!

Erschrocken dreht sich Grodin zu ihm um. Miller, der an der Treppe an der Wand hängt, schaut hinunter zu seinem Kollegen.

McKay (dreht sich langsam auf den Rücken): Oh ja. Das gibt bleibende Rückenschäden.

Grodin: Entschuldigung. Ich… nahm an, es würde sich langsamer auswirken.

McKay: Ihre Annahme spielte mit meinem Leben.

Grodin: Sie werden schon wieder. War nur ein kleiner Plumps.

McKay: Wie sieht’s aus?

Grodin (holt ein kleines Gerät aus der Brusttasche): Anscheinend sind alle Systeme wieder online. Ausgenommen die Waffe.

McKay: Ach, was soll’s. (Miller hilft ihm auf die Beine) Na dann an die Arbeit. Danke. (Miller klopft ihm auf die Schulter) Danke sehr. (Er streckt seinen Rücken durch und wir hören es Knacken. McKay stöhnt auf) Oh ja, das ist meine Wirbelsäule. Da bleiben lebenslange Schmerzen.

Szene: Besprechungsraum, Atlantis

Ford und Sheppard, genau wie noch weitere Mitglieder verbringen ihre Nacht damit nach neuen Planeten zu suchen.

Sheppard: Was ist denn mit M1K-439?

Ford: Welcher war das?

Sheppard: Das war der mit den vielen Wasserfällen.

Ford: Wasserfälle. Warum nennen wir ihn dann nicht einfach „Planet Wasserfall“? (John schielt ihn schräg von der Seite an) Was ist? Ich wollte ihm nur einen Namen geben. Hier, wir haben hier eine Liste von fünf Planeten. Das sollten genügend mögliche Alphastützpunkte für Stackhouse und sein

Team sein. Marine (über Lautsprecher): Major Sheppard, wir haben ein Problem in der Generatorenstation 1.

Die beiden rennen los.

Szene: Generatorenstation, Atlantis

John und Aiden werden von dem Marine abgefangen, als die dort ankommen.

Sheppard: Was ist das Problem?

Marine: Bates, Sir.

Sheppard: Was ist mit ihm?

Marine: Er wurde angegriffen.

Sheppard: Schicken Sie Sanitäter her.

Bates liegt bewusstlos auf dem Boden. Sein Gesicht ist gezeichnet von Kampfspuren.

Szene: Krankenstation, Atlantis

John und Beckett gehen zu Bates Krankenbett.

Sheppard: Kommt er wieder auf die Beine?

Beckett: Ist noch schwer zu sagen. Er hat fünf gebrochene Rippen, ein gebrochenes Schlüsselbein und eine ernsthafte Gehirnerschütterung.

Ford steht mit verschränkten Armen neben Bates Bett.

Sheppard: Wann können wir mit ihm reden?

Beckett: Jetzt nicht. Ich habe ihn in ein künstliches Koma versetzt, bis wir das suptorale Hämatom in den Griff kriegen. Von ihm werden wir nicht so schnell erfahren, was passiert ist.

Ford: Teyla und Bates hatten sich gestern böse in der Wolle, Sir.

Sheppard: Zwischen einer Rauferei und derart verprügelt zu werden, ist ein Riesenunterschied.

Ford: Das ist mir klar, Sir. Aber sie haben sich gestritten und wollten das ganze fortsetzen.

Sheppard (zu Beckett): Irgendwelche Hinweise, wer es war?

Beckett: Wir führen eine forensische Untersuchung seines Körpers und seiner Kleidung durch.

Sheppard: Informieren Sie uns sofort. Dann hören wir uns jetzt ihre Version an.

Ford und Sheppard machen sich auf den Weg zu Teyla.

Szene: Satellit

Grodin (sieht sich die Anzeigen an): Also, das Problem ist nicht die Stromerzeugung. Der Naquadah stößt mehr als genug Saft aus.

McKay (sitzt eine Etage höher): Aber warum ist dann nicht…? (Er steht auf) Okay, na schön, gehen wir es noch mal von vorn an. Denken Sie nach. Dieses Baby ist eine Waffe mit einem Richtenergiestrahl und wird von einer relativ niedrigen Spannung gespeist, wie unserem Naquadah – Generator. Das heißt, sie muss ihre Ladung kontinuierlich aufbauen in einer Art Puffer oder Kondensator, bis sie sich entladen kann.

Grodin (geht zur anderen Seite des Raumes): So was Ähnliches habe ich glaube ich entdeckt. (Er ruft ein paar Daten auf) Ja, das ist es. Im Moment steht der Puffer bei neunzig Prozent.

McKay: Okay, der Strom gelangt zwar zum Puffer, aber nicht zur eigentlichen Waffe.

Grodin (beginnt zu tippen): Mal sehen, vielleicht finde ich ja so etwas wie ein Diagnoseprogramm. Es muss so was hier sein.

McKay (schaut auf seine Uhr): Gut, wir haben noch neunundzwanzig Stunden. Hoffentlich müssen wir keine Ersatzteile bestellen.

Szene: Teylas Quartier, Atlantis

Teyla wird von John und Aiden verhört.

Teyla: Sie denken doch nicht, dass ich etwas damit zu tun hätte?

Sheppard: Nein, natürlich nicht.

Ford: Sie und Bates hatten sich gestern ziemlich in der Wolle.

Teyla: Sie kennen mich, Aiden. So weit hätte ich es nie kommen lassen.

Ford: Ich weiß. Versuchen wir also gleich es vollkommen auszuschließen. Wo waren Sie letzte Nacht?

Teyla: Ich war hier in meinem Zimmer.

Ford: Die ganze Nacht?

Teyla: Ja.

Sheppard: Keiner weiß also, ob Sie ein Blackout hatten oder nicht.

Teyla: Ich kann es auch leider nicht beweisen, nein. Aber ich habe letzte Nacht dieses Zimmer nicht verlassen, da bin ich ganz sicher. (Die beiden sehen nicht überzeugt aus) Ich war in diesem Zimmer.

Szene: Brücke, Atlantis

Zelenka steht vor Elizabeths Bürotür und sie kommt auf ihn zu.

Zelenka: Sie wollten mich sprechen?

Weir: Stackhouse hat einen geeigneten Alphastützpunkt gefunden. Wir können also, wenn nötig, evakuieren.

Zelenka: Ah, das ist gut.

Weir: Ich wollte Sie nicht deswegen sprechen. Sie müssen mir von der Datenbank geben als nur sieben oder acht Prozent. Es muss einen Weg geben mehr davon mitzunehmen.

Zelenka (bleibt stehen): Vielleicht neun Prozent.

Weir: Wie soll ich entscheiden zwischen Zero Point Modul – Forschung und ihrer Arbeit über die Assension? Oder, oder von Plänen ihrer Waffen und der Aufzeichnung über ihre Raumfahrt? (Sie gehen weiter die Treppe hinunter) Egal wofür wir uns entscheiden, es werden unschätzbare Informationen verloren gehen und ich rede nur von denen, die wir entschlüsseln konnten (Am Fuße der Treppe bleiben sie erneut stehen) Wir wissen alle, dass wir gerade mal damit angefangen haben an der Oberfläche zu kratzen. Was ist, wenn wir ein Mittel gegen jede Krankheit vernichten? Oder auch nur eine winzige Information, die zum Untergang der Wraith führen könnte?

Zelenka: Ich weiß nicht, was ich dazu sagen soll. Ich werde versuchen McKays Komprimierungsrate zu verbessern, aber… wir sind im Krieg, Elizabeth, und im Krieg gibt es Verluste.

Sie nickt schwach und Zelenka kehrt in seine Labor zurück.

Szene: Satellit

McKay: Ha! Braucht jemand Schaltpläne?

Miller und Grodin kommen zu ihm herüber.

Grodin: So wie es aussieht, fließt der Strom im Inneren vom Puffer zu der Waffe.

McKay: Unser Freund hat wohl einen abgekriegt, hat den Hauptstromkreis unterbrochen.

Grodin (kehrt zu seinem Computer zurück): Wir müssen den Strom von unserem Puffer zur eigentlichen Waffe umleiten. Wenn wir das schaffen, wird sie scharf gemacht.

McKay: Ihr meisterhaftes Verständnis des offensichtlichen Eindeutigen überrascht mich immer wieder, Peter.

Grodin: Danke.

McKay: In Ordnung. Wir müssen die Energie um diese durchgebrannten Stromkreise umleiten. Wenn wir das schaffen, geht die Sonne auf. Okay, ich bin etwas desorientiert, wo genau sind die?

Grodin: An der Außenhülle.

McKay: Was?

Grodin: Da. (Er tippt etwas ein und das Schaltbild verändert sich) Sehen Sie.

McKay: Na toll.

Grodin (geht auf ihn zu): Jemand wir herausgehen müssen.

McKay: Da kann man sich nirgendwo festhalten.

Grodin: Ich behaupte ja auch nicht, das wäre leicht oder ungefährlich.

Alle drei bleiben in der Mitte des Raumes stehen. McKay: Okay, und wer geht?

Grodin: Wir könnten Strohhalme ziehen.

McKay (sarkastisch): Oh brillant! Miller, bringen Sie die Strohhalme.

Grodin: Es müssen ja keine Strohhalme sein.

Miller: Hey, wie wäre es mit Stein, Papier, Schere?

McKay: Okay. Auf drei. Eins, zwei, drei.

Alle zeigen etwas anderes. McKay eine Schere, Grodin ein Blatt und Miller einen Stein. Seufzend lassen sie ihre Hände sinken. Das klappt auch nicht.

McKay: Schön. Offensichtlich funktioniert Stein, Papier, Schere nicht zu dritt. Hat jemand einen Bleistift?

Grodin und Miller suchen ihre Overalls ab.

Miller: Ja, ich müsste einen Haben. (Er holt einen heraus)

McKay (ungeduldig): Na los, machen Sie schon.

Miller bricht den Stift in der Mitte durch. Und dann noch einmal, als er sich umdreht, um die Stäbchen in seiner Hand zu mischen.

Miller (dreht sich zu ihnen um): Okay. Der Kurze muss gehen.

McKay (zu Grodin): Sie fangen an.

Grodin zieht ein Stäbchen heraus. Er ist lang. Ein wenig erleichtert atmet Peter durch.

McKay: Hm. Gut gemacht, gut für Sie.

Und dann zieht er selbst. Es ist der kurze.

McKay: Hm. Na dann… ja.

Miller (versucht ihn zu beruhigen): Sie sind sowieso der Qualifizierteste dafür, Sir.

McKay: Schmeichelt dem Todgeweihten. Schön.

Szene: Weirs Büro, Atlantis

Sheppard und Fort besprechen die Situation bezüglich Bates mit Elizabeth.

Sheppard: Ich weiß, dass sie sich nicht gerade lieben, sie und Bates, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihn so zurichten würde.

Weir: Ford?

Ford: Ma’am?

Weir: Was denken Sie?

Ford: Ich befürchte, dass sie es vielleicht unwissentlich getan hat. (Weir nickt) Das mit der Verbindung zu den Wraith und ihre Alpträume machen mich nervös.

Sheppard: Ja, schön. Und wie sollen wir vorgehen? Sollen wir sie in die Brick werfen? Wir reden hier immerhin über Teyla.

Ihr kleines Gespräch wird von Beckett unterbrochen, der auf das Büro zugelaufen kommt.

Beckett: Jetzt sitzen wir ganz schön in der Tinte.

Weir: Was ist los?

Beckett: Die Tests sind fertig. Ich fand DNS an Sergeant Bates Uniform.

Sheppard: Und die sind nicht von Teyla?

Beckett: Nein, Major.

Weir: Von wem dann?

Beckett: Ich habe es zweimal getestet, um sicher zu sein. Es ist eindeutig. Wir haben einen Wraith in der Stadt.

Das sind in der Tat keine guten Nachrichten.

Szene: Besprechungsraum, Atlantis

Alle machen sich Kampfbereit. Uniform und Waffen sind jetzt die Diviese.

Sheppard: Kann mir jemand erklären, wie das möglich ist? Wie kann ein Wraith ins Innere der Stadt gelangen?

Ford: Nicht durchs Gate.

Zelenka: Der Jäger.

Sheppard: Was?

Zelenka: Der Wraith – Jäger, der uns gescannt hat.

Wir sehen wie der Jäger über die Stadt fliegt und alles abscannt. Zelenka (Voice Over): Er hat sich beim Scannen einen Weg durch die Stadt gebahnt. Als er damit fertig war, hat er sich selbst zerstört.

Über der Stadt explodiert auf einmal der Jäger. Die beiden Jumper überstehen die Feuerwelle.

Sheppard: Dann beamten die sich in die Stadt.

Ford: Können die das?

Teyla: Dieselbe Technologie mit der sie Menschen in ihre Schiffe einsammeln, muss auch umgekehrt funktionieren.

Weir: Dann hat der Pilot des Wraith – Jägers uns gescannt, seine Informationen an die Basisschiffe übermittelt, sich hierher gebeamt und sein Schiff zerstört.

Zelenka: Ja, das schein mit plausibel.

Teyla: Von diesem Zeitpunkt an habe ich die Wraith andauernd gespürt. Genau von da an.

Sheppard: Kein Wunder, dass Sie Alpträume hatten.

Weir: Was hat er hier die ganze Zeit über getrieben?

Zelenka: Nun, Sergeant Bates wurde beim Naquadah – Generator angegriffen, der diesen Turm mit Strom versorgt.

Sheppard: Das muss ne Art Aufklärer sein. Vielleicht soll er die Stromzufuhr lahm legen, bevor die Basisschiffe eintreffen, damit wir alt aussehen.

Ford: Oder sicherstellen, dass unser Selbstzerstörungsplan nicht funktioniert.

Weir: Vielleicht eine Mischung aus beidem.

Beckett: Ja, genau.

Weir: Eins wissen wir mit Sicherheit, dass wir einen Wraith – Eindringling in der Stadt haben, den wir aufspüren müssen.

Zelenka: Ich habe da eine Idee.

Szene: Satellit

Der Jumper löst sich von dem Satelliten. Grodin ist zurückgeblieben.

McKay (Funk): Wir sind unterwegs.

Grodin: Es ist nicht viel weiter als dreißig Meter entfernt. (Er klettert die Sprossenleiter hinauf)

McKay hat sich wieder in den unbequemen Raumanzug gequetscht.


Miller: Wir sind in Position, Sir.

Rodney schaltet die Lichter an dem Anzug ein.

McKay: Okay, Miller, ich möchte, dass Sie jetzt das Heckabteil entlüften und die künstliche Schwerkraft abschalten.

Miller tut, was ihm gesagt wird und Rodney beginnt zu schweben.

McKay: Okay, öffnen Sie die Heckluke.

Die Luke wird geöffnet und McKay verharrt am Ausgang.

McKay: Oh Mann.

Grodin: Rodney? Rodney, haben Sie es geschafft?

McKay: Ich bin noch gar nicht aus dem Heck des Jumpers raus.

Grodin: Soll ich Sie an die Zeit erinnern, die Ihnen noch bleibt.

McKay: Ja, bitte, tun Sie’s. Erinnern Sie mich. Stehen wir etwa unter Zeitdruck?

Grodin: Ich wollte nur auf das Eindeutige hinweisen.

McKay: Okay, danke. Nur ein winziger Schritt, was?

Er stößt sich hinaus und greift an der Außenhülle des Satelliten. Er fliegt Stück für Stück weiter.

McKay: Oh! Ein Riesensprung war das!

Er knallt mit dem Helm gegen die Wand.

Grodin (läuft auf der ersten Etage des Satelliten herum): Wie bitte?

McKay: Ich habe es geschafft.

Grodin: Gut.

McKay: Ich sehe mir jetzt die erste Schalttafel an.

Szene: Kontrollraum, Atlantis

Zelenka legt auf einem Pult Schalttafeln ein. Zelenka: Das ist ein biometrischer Sensor, den wir im vergangenen Monat zum Laufen brachten. Er entdeckt Unregelmäßigkeiten im biometrischen Rhythmus und meldet sie weiter.

Sheppard: Und warum hat er den Wraith nicht entdeckt?

Zelenka: Na ja, ist ne ganze Menge Energie, die er benötigt. Also haben wir seinen Erfassungsbereich drastisch eingeschränkt und zwar nur auf den Gateraum in der Annahme, dass nur über diesen Ort ein Wraith oder jedes andere Wesen die Stadt betreten würde.

Daten flimmern auf einem großen Bildschirm auf.

Sheppard: Okay. Das war also ein Irrtum.

Zelenka: Ja, war es. Wenn ich jetzt den Abtastbereich derart erweitere…Du meine Güte.

Sheppard: Was ist?

Zelenka (geht langsam auf den Bildschirm zu): Da haben wir ihn: Sehen Sie?

Zwischen all den weißen Punkten, leuchtet nur einer gelbrot.

Beckett: Er funktioniert ähnlich wie ein Lebenszeichendetektor. Aber er unterscheidet zwischen verschiedenen Lebensformen.

Sheppard: Der gelbe?

Zelenka: Der gelbe.

Sheppard: Können Sie ihn in Echtzeit verfolgen?

Zelenka: Ja.

Sheppard: Ford, Teyla, wir brauchen zwei Teams. Den holen wir uns.

Ford: Ja, Sir.

Alle machen sich an die Arbeit.

Szene: Satellit

Rodney stöhnt im All herum.

McKay: Ah! Das sieht böse aus. Sehr böse. Ich weiß nicht, ob ich das wieder hinkriege.

Grodin: Sie kriegen doch alles wieder hin.

McKay: Ah, wer hat Ihnen das erzählt?

Grodin: Das waren Sie bei verschiedenen Anlässen.

McKay: Ja, Sie haben Recht. War vermutlich ein Glücksfall, dass ich den kurzen Strohhalm gezogen habe.

Grodin: Das klingt schon besser.

McKay öffnet eine weitere Platte unter zahlreichem Stöhnen.

McKay: Der Hauptstromkreis wurde durchtrennt. Ich könnte versuchen ihn so neu zu schalten, dass er sekundäre Stromkreise anspricht. Gewissermaßen ein vierfacher Bypass.

Grodin: Ich kann Ihnen sicherlich dabei helfen diese sekundären Schaltkreise von hier aus zu identifizieren.

McKay: Wir haben nicht genug Zeit, um das vorher zu testen. Los, fangen wir an.

Szene: Korridore, Atlantis

Sheppard und ein paar Leute durchsuchen die Korridore von Atlantis. Dabei schleichen sie sich langsam voran.

Sheppard (flüsternd): Ist er noch immer dort, Doc?

Zelenka (behält mit Weir zusammen den Monitor im Auge): Ja, er ist noch im selben Raum. Hat sich nicht bewegt, seit wir ihn entdeckten.

Sheppard (flüsternd): Hoffen wir, dass er noch schläft. Ford, Teyla sind Sie in Position?

Teyla (Funk): So gut wie.

Sheppard (flüsternd): Mein Team ist bereit.

Er gibt den anderen Soldaten Handzeichen. Zwei von ihnen laufen voran.

Sheppard (flüsternd): Wir preschen gleichzeitig in den Raum aus verschiedenen Richtungen. Wenn er durch die andere Tür entwischen will, greift ihn euch.

Ford (Funk): Verstanden, Sir. Wir sind in ein paar Minuten da.

Sheppard (flüsternd): In Ordnung. Haltet euch bereit.

Die Türen öffnen sich und gerade als Sheppard und seine Leute hervorpreschen wollen, werden sie von einem gewaltigen Schlag erfasst, der sie alle zu Boden wirft. Ein ziemlich wütender Wraith kommt in den Korridor gestampft.

Szene: Satellit

Rodney schraubt noch immer an dem Satelliten herum.

McKay: Okay, von hier aus kann ich nichts mehr tun. Kommt der Strom durch?

Grodin: Ja, der Strom kommt jetzt durch.

McKay: Na Gott sei Dank. Ist gut, ich beende jetzt den Ausflug. Wir kommen rein, sammeln Sie ein und verschwinden hier schleunigst.

Grodin: Klingt vernünftig.

McKay: In Ordnung.

Er stößt sich ab, um zurückzufliegen.

Szene: Korridor, Atlantis

Langsam erlangt John wieder das Bewusstsein. Der Wraith marschiert neben ihm auf und ab. In der Zwischenzeit hat er die anderen Soldaten wohl an die Seite geschafft. Der Wraith hat Johns Funkgerät. Er kniet sich neben seine Beute. Er reißt Sheppards Jacke auf.

Wraith: Nicht wird uns von unseren neuen Weidegründen fernhalten.

Er will zum letzten Todesstoß mit seiner Hand ausholen, als er von einem Energiestrahl getroffen wird. Teyla und Ford gelangen von der anderen Seite in den Korridor.

Ford: Sie waren auf Sendung, Sir. Wir haben alles gehört und uns beeilt.

Teyla (kniet sich neben John und legt eine Hand auf seine Brust): Wir haben ihn, Major. Das wird schon wieder.

Szene: Satellit

Der Jumper versucht an den Satelliten an und Rodney marschiert in seinem Raumanzug zu Miller.

McKay: Peter, wir haben Probleme an den Satelliten anzudocken. Können Sie da was tun?

Im Satelliten ertönt ein Piepsen. Peter rennt auf die andere Seite die Leiter hinauf.

Grodin: Oh nein.

McKay: Oh nein, was?

Grodin: Als wir den Strom vom Puffer auf die Waffen umgelenkt haben, scheinen wir versehentlich Strom von der Andock – und Luftschleuse abgezogen zu haben. Das wird ein echtes Problem.

McKay: Na schön, machen wir es manuell. Wie beim ersten Mal.

Grodin: Sie hatten beim ersten Mal einen Raumanzug an, ich habe keinen. Die Luftschleuse steht nicht unter Druck.

Peter klettert wieder runter.

McKay: Dann eben… ich gehe noch mal raus und leite den Strom zurück.

Grodin: Dafür haben wir keine Zeit. Die Wraith – Schiffe sind zu nahe.

McKay: Ich weiß schon, was ich jetzt tun werde.

Grodin: Rodney, lassen Sie mich hier.

McKay: Nein, das tun wir sicher nicht!

Grodin: Gehen Sie auf sichere Distanz. Und wenn der Satellit die Wraith – Schiffe ausgeschaltet hat, kommen Sie mich abholen.

McKay: Peter!

Grodin: Das ist die einzige Möglichkeit und das wissen Sie! Im Übrigen kann ich auf die Art den Satelliten so lange herunterfahren, bis sie in Reichweite sind. So wird den Wraith gar nicht auffallen, dass wir ihn wieder aktivieren konnten.

McKay (absolut nicht begeistert): Okay, wir tarnen uns und holen Sie da raus.

Grodin (nickt): Gut, dann bis nachher.

Szene: Wraith Zelle

Der Wraith wurde in eine mit einem Schutzschild umgebene Zelle eingesperrt. Regungslos steht er in der Mitte seiner neuen Unterkunft, während ein paar Soldaten und Fort Wache halten. Einen Augenblick später betreten John und Teyla den Raum.

Ford: Schön, Sie wieder auf den Beinen zu sehen. Wie geht’s Ihnen?

Sheppard: Alles pickst und sticht. Ich hasse es eine Ladung von diesen Dingern abzukriegen. Hat er schon was gesagt?

Ford: Nein, Sir, noch nicht.

John nähert sich der Zelle.

Sheppard: Hast du einen Namen? (Keine Antwort) Okay, ich nenne dich Bob. Bob, ich will wissen, was du in den letzten zwei Wochen hier gemacht hast, okay? Und zwar ausführlich und sofort.

Aber Bob schweigt.

Szene: Jumper / Satellit

Wir können mit ansehen, wie die Wraith – Schiffe den Hyperraum verlassen.

McKay: Wenn Sie ihn noch nicht hochgefahren haben, währe jetzt ein guter Zeitpunkt.

Peter lässt den Satelliten wieder zum Leben erwachen.

Grodin: Ich fahre ihn hoch.

Er klettert die Sprossen hinab und gibt ein paar Befehle in seinen Computer ein.

Grodin: Wir sollten feuerbereit sein… in sechzig Sekunden.

Rodney betätigt auf der DHD Tastatur einen Knopf.

McKay: Doktor Weir, hier ist McKay. Der Satellit ist aktiviert und bereit. Er sollte innerhalb der nächsten Minute feuern. Daumen drücken, okay?

Szene: Kontrollraum, Atlantis

Ein Großteil der Besatzung befindet sich im Kontrollraum. Alle sind sichtlich angespannt.

Weir: Sind gedrückt. Viel Glück.

Szene: Bobs Zelle

Das Schweigen breitet sich weiterhin aus. Mit der Geduld am Ende dreht sich John wieder um und geht zu den anderen zurück.

Ford: Der sieht nicht gerade gesprächig aus, Sir.

Sheppard: Ja, ich muss herausfinden, was er hier gemacht hat und ob er Funkverbindung zu den Basisschiffen hatte.

Ford: Wäre ne Übertragung nicht bemerkt worden?

Sheppard: Wenn wir abgeschirmte Nachrichten senden können, wird er das auch können.

Teyla: Vielleicht kann ich in Verbindung mit ihm treten, wer weiß?

Sheppard: Das werden Sie nicht tun.

Teyla: Wenn der Alphastützpunkt gefährdet ist, müssen wir das wissen.

John dreht sich halb zurück zu Bob um und dann wieder zurück zu Teyla.

Sheppard: Okay, ist ein Versuch wert.

Jetzt ist es Teyla, die sich Bob gegenüberstellt. Sie legt ihren Kopf zurück und schließt ihre Augen. Doch dann bedenkt sie Bob mit einem wirklich bösen Blick. Der Wraith hingegen ist kurzzeitig überrascht.

Szene: Satellit / Jumper

Grodin: Schalten von manuellen auf automatischen Feuermodus um. Alles bereit.

Ein lautes Summen ertönt, während die Waffe geladen wird.

McKay: Wir sind auch bereit.

Angespannt warten alle ab, was passiert. Auch die Crew in Atlantis, die nur über Funk zu ihnen geschaltet ist.

Ohne Vorwarnung schießt ein grüner Strahl aus dem Satelliten und trifft eines der Schiffe, welches quasi in der Mitte zerteilt wird und dann nach wenigen Sekunden in einer grellen Explosion in tausend kleine Stücke zerspringt.

Miller: JA!

McKay (aufgeregt): Einer ist erledigt!

Szene: Kontrollraum, Atlantis

Jubel bricht aus. Man umarmt sich über den kleinen Erfolg. Weir (erfreut): Wir haben Sie verstanden, Rodney!

McKay (Funk): Da waren es nur noch zwei.

Erleichtert reibt sich Zelenka die Hände.

Szene: Bobs Zelle, Atlantis

Noch immer starrt Teyla Bob an.

„Bob“: Was hast du vor, Mensch? (Teyla starrt ihn weiterhin an und er merkt, dass etwas nicht stimmt) Du willst eindringen in meinen Geist. Darf ich bei dir?

Er holt zum Gegenschlag aus, als Teyla plötzlich den Kopf zurückschmeißt, geschockt aufatmet und die Augen aufreißt. So als ob sie Schmerzen hätte, greift sie sich an den Kopf. Sie geht in die Knie.

Sheppard: Teyla, aufhören! Brechen Sie das ab!

Aber es funktioniert nicht und so sieht John keine andere Möglichkeit. Der Schild wird deaktiviert und John feuert mit seiner Pistole auf Bob. Aber die zwei Kugeln können ihm nichts antun. Nur langsam beruhigt sich Teyla wieder.

Ford: Alles in Ordnung?

Sie nickt und sieht hinüber zu Bob.

„Bob“: Meine Wunden werden heilen.

Sheppard: Ja, aber für wie lange?

John schießt fast sein ganzes Magazin in Bob. Zumindest fällt er schon einmal auf die Knie.

Sheppard: Ich muss wissen, was du mit der Stadt angestellt hast! (Noch zwei Schüsse)

Während John die Zelle betritt wechselt er das Magazin.

Sheppard: Hör zu, Bob, ich habe keine Probleme damit dich zu töten, verlass dich drauf.

Szene: Satellit / Jumper

Die beiden anderen Wraith – Schiffe nähern sich dem Satelliten.

McKay: Kommen Sie, schießen Sie noch mal! Los!

Grodin versucht sein bestes, aber es fangen an einzelne Funken zu sprühen.

Grodin: Wir haben ein Problem.

McKay (Funk): Was für ein Problem?

Grodin: Anscheinend ist der Stromkreis, den wir umgeleitet haben, überlastet. (Weitere Funken sprühen) Die Waffe kann nicht noch mal feuern. Ich versuche das irgendwie zu überbrücken!

McKay: Wir kommen rein und holen Sie ab!

Grodin: Sie bleiben genau dort, wo sie sind!

McKay: Die sehen uns nicht! Wir sind getarnt.

Grodin: Dazu ist keine Zeit! Verschwinden Sie endlich hier!

Er schafft es nicht. Egal, was er macht, er weiß, dass er nichts mehr ändern kann. Und dass, wenn kein Wunder passiert, er den Satelliten nicht lebend verlassen wird.

Grodin: Es tut mir leid!

McKay (zu Miller): Bringen Sie uns zu dem Satelliten.

Miller will gerade los fliegen, als die Wraith – Schiffe auf den Antiker – Satelliten schießen. Es dauert keine Sekunde, da ist er zerstört.

Fassungslos und schockiert starrten Rodney und Miller aus dem Fenster. Der Satellit ist zerstört und Peter tot.


McKay: Oh nein.

Szene: Bobs Zelle, Atlantis

Obwohl Bob schwere Verletzungen hat, schafft er es noch immer zu grinsen.

Sheppard: Ich mache hier keine Scherze, Bob. Sag schon, hast du die Basis sabotiert oder nicht?

Die nächsten beiden Schüssen lassen Bob auf den Boden fallen.

„Bob“: Die, die sich an dir nähren werden, werden erfahren, was du mit mir gemacht hast.

Sheppard: Ja, das werden wir sehen.

Ford: Sir. Vielleicht sind wir ja etwas zu weit gegangen?

Sheppard: Wir sind noch nicht weit genug gegangen!

Szene: Jumper / Kontrollraum, Atlantis

McKay: Atlantis, hier ist McKay. Wir haben den Satelliten verloren.

Schweigen herrscht in Atlantis. Keiner wagt es ein Wort zu sagen.

Weir: Konnten noch weitere Schiffe zerstört werden?

McKay: Negativ. Die zwei anderen Basisschiffe sind intakt. Elizabeth, Peter Grodin war an Bord des Satelliten.

Zelenka schließt die Augen und vergräbt seinen Kopf in seiner Hand.

Weir: Verstanden. Wie ist der Status der anderen Schiffe?

McKay: Sie kommen nicht näher. Offenbar überdenken sie ihre Pläne. Wenigstens hat er uns etwas mehr Zeit verschafft.

Weir: Sie können da draußen nichts mehr tun, Rodney. Kehren Sie nach Atlantis zurück.

McKay (betroffen): Sind unterwegs.

Szene: Kontrollraum, Atlantis

Weir: Schalten Sie auf Lautsprecher. (Liz macht sich bereit zu der ganzen Stadt zu sprechen) Darf ich um Ihre Aufmerksamkeit bitten? Hier spricht Doktor Weir. Unser Plan, die Schiffe aufzuhalten, schlug fehl. Jetzt schaffen sie es nach Atlantis. Daher müssen wir mit der Evakuierung beginnen. (Auch in Bobs Zelle hören Sie Elizabeths Worte) Ich wünschte, ich könnte Ihnen sagen, dass dies ein Kampf ist, den wir gewinnen werden, aber das kann ich nicht. Ich wünschte, ich könnte Ihnen sagen, dass wir von hier aus einen sicheren Hafen ansteuern werden, doch versprechen kann ich Ihnen das auch nicht. Aber eines kann ich Ihnen sagen, bis zum heutigen Tage haben Sie alle außergewöhnlichen Dinge vollbracht. Und ich bin überzeugt davon, dass wir selbst im Angesicht einer ungewissen Zukunft die Chance haben werden das weiterzuführen, solange wir zusammenhalten. Jeder hat seine Aufgabe bei der Evakuierung. Ich danke Ihnen. Wir sehen uns auf der anderen Seite.

Die Lautsprecher werden abgestellt.

Weir: Doktor Zelenka, schalten Sie das Virenprogramm auf Stand-By.

Zelenka gibt den Befehl ein und lehnt sich dann in seinen Stuhl zurück. Das war’s.

Szene: Bobs Zelle, Atlantis

„Bob“: Ich sage dir nur dies: Egal wohin ihr auch flieht, wir werden euch finden. Genauso sicher, wie wir die Erde finden. Und wenn es soweit ist… nähren wir uns fürstlich.

John hat genug von Bob und verpasst ihn die letzten Schüsse.



FORTSETZUNG FOLGT



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