9.20 Camelot
Camelot

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Meurik: Das ist der San Greal.

Daniel: Das ist... der San Greal?

Meurik: Auch bekannt als der Blutstein.

Daniel: Natürlich... 'San'. Blut... blutrot wegen der Farbe des Steins.

Mitchell: Owww.. Augenblick mal. Sprechen wir vom Heiligen Gral? In jedem Film, den ich kenne, war das ein Becher.
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Christopher Judge: Was bisher bei Stargate geschah:


Episode: 9.01 Avalon – Teil 1

In der Höhle taucht das Hologramm von Merlin auf.

Merlin: Willkommen, Ritter der Tafelrunde.

Mitchell kämpft mit Exalibur gegen einen Ritter, der ebenfalls ein Hologramm, aber auch sehr real ist.

Merlin: Erweist ihr euch als würdig, wird euch alles offen gelegt.

Mitchell erledigt den Ritter und der Raum füllt sich mit Reichtümern.


Episode: 9.19 Der Kreuzzug (Crusade)

Vala befindet sich auf Versika in einem Wald. Sie ist schwanger.

Mitchell (Voice Over): Du bist also in der Ori Galaxie?

Vala (Voice Over): Ja. Dass ich dieses Kind austrage, ist ein Problem für mich, ein großes Problem, aber glaubt mir, es gibt noch ein Problem was noch viel größer ist.

Vala gelangt an eine Klippe. Unter ihr werden zahlreiche Ori-Kriegsschiffe gebaut.

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Vala ist durch das Kommunikationsgerät in Daniels Körper gelangt und erzählt SG-1 von den Plan der Ori.

Vala: Die Schiffe planen die Abrreise. Die Ori verfügen über ein funktionierendes Supergate.


Episode: 9.18 Arthurs Umhang (Arthur's Mantle)

Daniel und Sam befinden sich in einer anderen Dimension, wo sie ein Gerät der Antiker benutzen können.

Daniel: Merlin hatte vor, etwas Neuartiges zu entwickeln, eine Waffe. Eine Waffe, die aufgestiegene Wesen vernichtet.

Vor ihnen taucht eine Toradresse auf.

Carter: Ich muss nicht Antikisch können, um das zu entziffern.

Daniel: Die Toradresse, wohin er die Waffe gebracht hat.


Episode: 9.19 Der Kreuzzug (Crusade)

Daniel: Sämtliche Alliierte, die wir haben, sind in die Suche nach dem Supergate mit einbezogen.

Landry: Los.


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Szene: Planet

Es ist ein waldiger Planet. SG-1 marschiert über eine Wiese auf der Suche nach der Waffe.

Mitchell: Hey, hat schon mal jemand darüber nachgedacht, wie dieses Ding funktionieren soll? Ich meine, wie tötet man etwas, was aus reiner Energie besteht?

Daniel: Na ja, in Merlins Aufzeichnungen stand nicht direkt etwas von töten. Die passende Übersetzung wäre wahrscheinlich 'neutralisieren' oder 'unschädlich machen'.

Mitchell: Aber das lässt immer noch viele Fragen offen. Wie kann man auf etwas zielen, was man nicht sieht?

Daniel: Es ist sicher keine Waffe im konventionellen Sinne. Aufgestiegene Wesen überwinden die Grenze von Raum und Zeit. Die Waffe müsste ähnlich funktionieren.

Mitchell: Mit anderen Worten, Sie haben keine Ahnung wie das Ding aussieht?

Daniel: Ja, da ist sicher was dran.

Carter: Hey, das sieht viel versprechend aus.

Vor ihnen breitet sich ein Dorf aus, welches von einer Mauer umzogen ist, so wie es heute noch bei den alten Schlössern der Fall ist.

Sie durchqueren das Tor in den Schlosshof, wo die Einwohner doch recht erschrocken wirken. Zumindest scheinen sie keinen Besuch von der Erde erwartet zu haben. Sogar Teal'c hat sich Jacks Worte zu Herzen genommen und geht auf die Fremden mit einem Lächeln zu und winkt sogar, aber diese weichen ledig zurück.

Carter: Also, an diesem Ort könnte Merlin jedenfalls gelebt haben.

Mitchell: Das könnte noch nicht allzu viel heißen. Es könnte Dutzende von solchen Dörfern... (er schaut auf seinen schlammigen Schuh) in dieser Gegend geben. Wir können nicht wissen, dass das hier das richtige ist.

Daniel: Also, das sehe ich anders.

Er deutet auf etwas vor sich. Die Kamera schwenkt um und in einem Stein steckt das Schwert von Arthur. Sie gehen auf das Gebilde zu, als eine Gruppe von Menschen auf sie zukommt. Sie werden angeführt von Meurik.

Meurik: Reisende, ich bin Meurik, Bürgermeister dieses Ortes. Willkommen in Camelot!

SG-1 lächelt ihn an.

INTRO


Szene: Kneipe, Camelot

Meurik sitzt mit SG-1 an einem Tisch, als Antonius zu ihnen kommt.

Antonius: Das müssen die Fremden sein von denen alle gerade sprechen.

Meurik: Das ist Antonius, unser ehrwürdiger Historiker.

Antonius: Willkommen in Camelot. Frühere und künftige Heimat von König Artus und seiner Tafelrunde.

Carter: Wie bitte? Künftige Heimat?

Meurik: Ihr, ihr kennt gewiss die Geschichte vom Kampf von Camlann?

Daniel: Aber ja. In der Artus durch Mordred tödlich getroffen wurde.

Meurik: Artus tödlich getroffen? Lächerlich.

Antonius: Artus hat in der Schlacht von Camlann Mordred besiegt. Danach haben er und seine Ritter sich auf die Suche nach den San Greal gemacht.

Daniel: Das ist der Heilige Gral.

Antonius: Das war vor langer Zeit. Aber in unseren Herzen wissen wir, dass er eines Tages zu uns zurückkehren wird.

Daniel: Ahm... was, was ist mit Merlin passiert als er ging?

Meurik erhebt sich, sein Gesicht ist wie versteinert.

Meurik: Ich habe noch einiges zu erledigen. Ich gehe dann jetzt besser. Genießt euren Aufenthalt.

Damit verschwindet er. Verdutzt sehen sie sich an. Sie haben keine Ahnung, was sie falsches gemacht haben.

Daniel: Habe ich was falsches gesagt?

Antonius (setzt sich auf Meuriks Platz): Ganz und gar nicht. Es ist nur so, dass Merlins Name nur noch selten in der Öffentlichkeit fällt.

Daniel: Welchen Grund hat das?

Antonius: Tja, viele glauben, er war ein Zauberer der Finsternis. Er hat sich bemüht gutes zu tun, aber in seinem Herzen brodelte auch immer das Unheil. Glücklicherweise haben wir seit Artus Abreise nichts mehr von ihm gesehen oder gehört. Die Bibliothek, in der er seine seltsamen Künste pflegte, ist immer noch unter Verschluss.

Carter: Merlins Bibliothek war hier?

Antomius: Aber ja. Sie war sein privates Sanktuarium hier in Camelot.

Daniel: Hm, wir würden sie gerne sehen.

Antonius: Ich... ich fürchte, das ist nicht möglich. Die Bibliothek wird durch einen mächtigen Fluch geschützt. Es heißt, dass alle, die Merlins Sanktuarium betreten, ihr Leben an seinen Wächter verlieren – den schwarzen Ritter.


Szene: Dorf, Camelot

Die vier verlassen die Kneipe.

Mitchell: Also schön. Im besten Fall ist der Fluch des schwarzen Ritters ein Märchen, dass sich Merlin ausgedacht hat, um die Einheimischen abzuschrecken. Im schlimmsten Fall ist es wieder ein holografischer Ritter, der Wache schiebt, so wie wir das kennen. Wie dem auch sei, ich sehe da kein großes Problem.

Teal'c scheint da anderer Meinung zu sein. Er zieht lediglich skeptisch eine Augenbraue nach oben.

Mitchell (ist das nicht entgangen): Was ist?

Teal'c: Nach deinem knappen Sieg über den Ritter in der Höhle von Avalon, scheint mir dein überzogenes Selbstvertrauen unangebracht zu sein.

Mitchell: Habe ich gesagt, dass ich mich auf einen Kampf einlasse?

Daniel: Jedenfalls war das damals ein Test, um den Wert des Herausforderers zu messen. Diesmal klingt es nach einem Verteidigungsmechanismus, der Merlins Forschung schützen soll, was bedeutet, dass es schwieriger sein könnte und die alten Regeln nicht anwendbar sind.

Carter: Wir sollten uns trennen und uns in Ruhe umsehen.

Teal'c: In der Tat.

Ohne große Worte, machen sich Teal'c und Sam auf den Weg und Daniel und Cameron.


Szene: Dorf, Camelot

Cameron kommt an ein paar spielenden Kindern vorbei, die mit Holzschwertern kämpfen. Ein Mädchen mit seinem kleinen Bruder. Sie spielen die Sage von Camelot nach. Valencia, das Mädchen ist Artus und der kleine Junge, Ramus, Mordred verkörpert.

Valencia: Ergib dich, Mordred.

Ramnus: Niemals!

Doch Valencia besiegt ihren kleinen Bruder. Sie hält ihm das Schwert an die Kehle.

Valencia: Gibst du auf?

Ramnus: Einverstanden, aber beim nächsten Mal bin ich Artus.

Mitchell: Ich weiß nur nicht, ob das hilft, wenn du dich wie ein Tanzbär bewegst. Komm her, ich zeige dir mal was. (Er gibt Daniel seine Waffe, zu Ramnus) Darf ich mal? (Er gibt ihm sein Schwert.) Danke. Du darfst nicht zu viel herumhüpfen, okay?

Er fordert Valencia heraus. Die beiden beginnen zu kämpfen und man sieht jetzt schon, dass sie es um einiges schwerer hat als noch bei ihrem kleinen Bruder.

Mitchell (hält inne): Gut.

Doch dann trickst er sie aus und schnappt sich ihr Schwert.

Valencia: Wo hast du denn das gelernt?

Mitchell: Besenstilkämpfe mit meinem kleinen Bruder und das Sodan Ritual von Kel Shak Low haben mich zu dem Krieger gemacht, der ich heute bin.

Er gibt ihnen beiden ihre Schwerter zurück.

Mitchell: Also, vielleicht könnt ihr uns helfen. Wir sind auf der Suche nach Merlins... ah... (Er schaut zu Daniel hinüber)

Daniel: Oh, öh, Bibliothek.

Mitchell: Merlins Bibliothek.

Zögernd tauschen die beiden Geschwister Blicke aus. Dennoch führen sie Daniel und Mitchell dahin. Sie liegt etwas abseits in einer verlassenen Gasse. Von außen sieht das Haus aus wie jedes andere. Ein Fachwerkhaus mit einem Strohdach.

Valencia: Hier ist sie. Die Tür hat ein magisches Schloss.

Daniel versucht sie dennoch zu öffnen und versteht augenblicklich, was sie unter magisches Schloss meint. Eine Art Schutzschild umgibt die Tür, welches nur sichtbar wird, wenn man es berührt.

Valencia: Es gibt einen Schlüssel. Aber niemand traut sich da rein.

Daniel: Und... wo finden wir diesen Schlüssel?

Valencia: Er liegt im Dorfarchiv.


Szene: Marktplatz, Camelot

Antonius: Nein! Auf gar keine Fall! Nein!

Daniel hat sich bei ihm nach dem Schlüsse erkundigt. Er sieht sich etwas unwohl um und seine Stimme ist nur ein etwas lauteres Flüstern.

Daniel: Antonius.

Antonius: Ich will nicht an euren Tod Schuld sein. Euer Leben wäre verwirkt sobald ihr da eintretet.

Daniel: Wir hatten es schon mal mit einen von Merlins Rittern zu tun.

Antonius: Was? Unmöglich! Wenn es so wäre, wärst du nicht hier, um davon zu erzählen.

Daniel: Aber ich bin es. Denn wir haben ihn besiegt und durch diesen Sieg kamen wir an Schätze, die er auf unserer Welt versteckt hatte. Einer dieser Schätze hat uns hierher geführt, nach Camelot. Antonius, du bist Historiker, erzähl mir nicht, du wärst nicht neugierig darauf, was da drin ist.

Selbst das muss Antonius zugeben und so schweigt er lediglich.


Szene: Dorf, Nacht, Camelot

Antonius führt sie zu der Bibliothek. Es regnet und gewittert.

Antonius: Niemand darf von meiner Teilnahmen an diesem Unterfangen erfahren.

Mitchell: Schon klar.

Antonius: Nicht Meurik, nicht meine Mitbewohner und vor allem nicht meine Frau Olivia, die glaubt, dass ich heute Abend mit Bruder Avalar ein Sitzungsprotokoll durchgehe.

Mitchell: Wir haben dich nicht gesehen.

Er überreicht Mitchell die Laterne und holt den Schlüssel hervor. Als er den Schlüssel ins Schloss stecken will, leuchtet die Tür blau auf und als der Schlüssel dann drinsteckt, ist es verschwunden. Eine blaue, kleine Blitzkugel leuchtet auf, als Antonius aufschließt. Die Tür öffnet sich von alleine.


Szene: Merlins Bibliothek, Camelot

Natürlich ist im Inneren alles düster und verstaubt. Die Regal, Tische und sonstigen Gegenstände, sind mit riesigen Spinnweben überzogen.

Mitchell: Igitt. Spinnen.

Sie leuchten sich mit ihren Taschenlampen den Weg. Antonius schaut nur hinein, betritt das Gemäuer allerdings nichts. Daniel schnappt sich natürlich zuerst ein Bauch, welches er von seiner Staubschicht befreit.

Daniel (sieht sich um): Ja, das könnte eine Weile dauern.


Szene: Merlins Bibliothek, Camelot

Die Spinnweben sind zum größten Teil verschwunden und Teal'c hat die herumstehenden Kerzen angezündet, so dass sie zumindest etwas Licht haben. Sie gehen die gesamten Bücher durch.

Daniel: Das ist interessant. Ein Hinweis auf Merlins prophetische Fähigkeiten... einen ähnlichen Mythos kenne ich. Merlin konnte angeblich in die Zukunft sehen, weil er in der Zeit rückwärts alterte.

Antonius hat sich doch dazu entschlossen zumindest diesen Teil der Bibliothek zu betreten. Erstaunt hört er Daniel zu.

Daniel: Das ist nicht wörtlich zunehmen, aber wir kennen viele Legenden und Mythen, die darauf basieren, etwa Avalon, Atlantis...

Teal'c (lächelnd): Der Osterhase?

Antonisu (verwirrt): Ah...

Daniel: Ich denke, es gibt da Ausnahmen.

Teal'c schaut doch etwas enttäuscht drein.

Carter: Willst du damit sagen, es gibt hier Zeitreisetechnologie?

Daniel: Ich will sagen, dass hier alles möglich sein könnte.

Mitchell: Tja, ich will euch ja nicht frustrieren, Leute, aber die einzige Technologie, die ich hier sehe, ist ein Haufen staubiger Bücher. (Er zieht ein paar leicht aus dem Regal und wie es im jedem Gruselfilm ist, ist das natürlich nur eine Tarnung für einen Geheimgang. Denn genau das ist es. Kaum hat Mitchell die Bücher berührt, öffnet sich bereits die Bücherwand) Und einen Geheimgang.

Er geht vor, die anderen stehen auf, um ihn zu folgen. Nur Antonius zögert.

Mitchell: Okay, da gibt’s eine weitere Kammer.

Antonius: Wir sollten da nicht reingehen. Wir haben das Schicksal bereits genug herausgefordert.

Mitchell: Na schön, dann kannst du ja draußen warten.

Antonius: Nein, ich verabschiede mich jetzt.

Er verschwindet. SG-1 ist jetzt auf sich alleine gestellt.

Sie betreten die unterirdische Kammer. Hier ist es noch dunkler als oben. Man kann kaum etwas erkennen, die Taschenlampen helfen auch nicht besonders weiter. Doch wollen wir uns nicht zu früh beklagen, denn plötzlich flammt ein Feuer im offenen Kamin auf, genau wie die Fackeln an den Wänden. Wir befinden uns in einem großen Raum, in dessen Mitte ein Gerät steht, das dem auf Darkara und dem Zeitschleifengerät auf P4X-639 ziemlich ähnlich sieht.

Mitchell: Das ist bestimmt ein Rätsel, oder?

Daniel: Nein, das ist ein Antiker Kontrollgerät.

Mitchell: Was kontrolliert es denn?

Daniel: Ich habe keine Ahnung.

Daniel geht noch ein Stück auf das Gerät zu, eine Stufe hinauf, als über ihnen Licht erscheint. Es erhellt das Gerät, taucht es in einen gleißenden Schein.


Szene: Schlafzimmer von Antonius, Camelot

Vorsichtig schleicht sich Antonius in sein Schlafzimmer. Die einzige Lichtquelle ist seine Öllampe. Er stellt die Lampe ab, der Wind pfeift durch die Fenster. Unter seinem Arm trägt er ein Buch, welches er aus der Bibliothek mitgenommen hat.

Antonius: Olivia?

Er sieht sich um, aber seine Frau ist nirgends zu finden. Als er sich zum Fenster umdreht, bleibt er wie erstarrt stehen. Vor ihm steht der schwarze Ritter. Antonius beginnt um Hilfe zu schreien, während der Ritter unaufhaltsam auf ihn zukommt.


Szene: Merlins Bibliothek, Camelot

Die vier stehen noch immer vor dem Gerät.

Daniel: Wir kennen diese Art von Schnittstelle bereits. Die Aktivierung ist eine Frage der korrekten Interpretation dieser Symbole.

Bevor Daniel überhaupt etwas machen kann, hören sie einen Schrei. Eine Frau. Augenblicklich machen sie sich auf den Weg und rennen nach draußen.


Szene: Antonius' Schlafzimmer, Camelot

Menschen haben sich in seinem Gemach versammelt. SG-1 kommt herbei gelaufen. Sam kniet sich neben den Körper von Antonius und fühlt nach seinem Puls.

Carter: Er ist tot.


Szene: Haus, Camelot

Meurik haut das Buch, welches Antonius bei sich hatte auf den Tisch.

Meurik: Welche Erklärung habt ihr dafür? (Sie schweigen) Antonius hatte es bei sich, als er getötet wurde.

Carter: Meurik, es tut uns sehr Leid, was passiert ist.

Meurik: Ihr ward in der Bibliothek des Hexenmeisters.

Daniel: Das ist wahr.

Mitchell: Glaubt mir, wir haben nicht damit gerechnet. Wir dachten, wenn der Ritter wirklich erscheint, dann innerhalb der Bibliothek oder er würde sich uns vornehmen.

Meurik: Ihr ward gewarnt und ihr habt euch geweigert an die Gefahr zu glauben und ihr habt den Fluch geweckt.

Daniel: Der schwarze Ritter ist nicht Teil eines Fluchs! Er besitzt keine Zauberkraft und ist nicht unschlagbar.

Teal'c: Eure Welt ist wie viele andere in Gefahr von einem Feind überrannt zu werden, der mächtiger ist, als ihr euch jemals vorstellen könnt. Sie nennen sich die Ori und sie werden jeden vernichten, der sich ihnen nicht unterwerfen will.

Daniel: Wir wissen, dass Merlin vor langer Zeit an einer Waffe gearbeitet hat, um sie zu bekämpfen und der Schlüssel zu dieser Waffe befindet sich in dieser Bibliothek.

Meurik: Wir haben diese Ori noch nie gesehen oder von ihnen gehört. Aber wir waren Zeugen der Macht des schwarzen Ritters. Verlasst diesen Ort. Nehmt den Fluch mit.

Er verschwindet und lässt sie alleine zurück. So sollte das eigentlich nicht laufen.

Daniel: Aber wir können nicht einfach aufgeben.

Carter: Daniel, wir sind hier jedenfalls nicht mehr willkommen.

Daniel: Versteht ihr nicht? Das ist genau das, was Merlin wollte. Warum hat er den schwarzen Ritter so erschaffen, dass er nicht in der Kammer angreift? Um Terror zu verbreiten. Wenn er nur in der Kammer getötet hätte, gäbe es nicht solchen Druck, um die Leute abzuschrecken. Du hast es riskiert und es gibt immer jemanden, der dumm genug ist, es zu versuchen.

Mitchell: Ja. Jemand wie wir.

Daniel: Aber Tatsache ist doch, dass er ihn erschaffen hat, weil er glaubte jemand könnte über die Lösung stolpern. Was bedeutet, es gibt eine Lösung und sie ist in *dieser* Kammer.

Carter: So eine Art Abschalter.

Daniel: Genau.

Mitchell: Hey, klingt toll. Aber wie hilft uns das jetzt weiter?

Daniel: Kann ich nicht sagen. Ich brauche ein bisschen Zeit, um mit diesen Leuten zu reden. Wenn ich einige von ihnen auf unsere Seite ziehen könnte, könnte Meurik seine Meinung vielleicht noch mal ändern.

Mitchell macht eine wegwerfende Handbewegung. Daniel kann sein Glück versuchen.


Szene: Dort, Camelot

Mitchellt betrachtet das Schwert im Stein.

Valencia: Nur der, der reines Herzens und wahren Geistes ist, kann das Schwert aus dem Stein ziehen. Angeblich wird Artus erst dann zurückkehren, wenn es jemanden von uns gelingt das Schwert zu entfernen.

Sie kommt zu ihm hinüber.

Mitchell: Hast du es schon versucht?

Valencia (lacht): Natürlich nicht. Das ist Aufgabe der jungen Männer, die Ritter werden wollen, um sich mit dem Schwert zu messen. So wie mein Bruder Ramnus, wenn er alt genug ist.

Mitchell: Ja, aber ich habe dich beim Training gesehen. Du hast Geschick.

Valencia: Ich tue das nur, um mit Ramnus zu trainieren. Wenn Artus zurückkehrt, braucht er Ritter, die ihn auf seinen Kreuzzügen begleiten. Die Männer dieses Dorfes werden ihn bereitwillig dienen.

Mitchell: Und dich interessiert das nicht?

Dann taucht Meurik auf.

Meurik: Valencia, bitte geh.

Valencia: Ja, ehrwürdiger Herr.

Sie wirft Cameron einen letzten Blick zu und entfernt sich dann.

Meurik: Du nutzt meine Großherzigkeit aus, Colonel.

Mitchell (geht hinüber zu Meurik und seinem Team): Ich nehme an, es ist nicht so gut gelaufen, oder?

Daniel: Nicht wirklich.

Meurik: Dieser Männer werden euch zum großen Ring eskortieren und sich vergewissern, dass ihr abgereist sein.

Daniel: Glaubt mir, Ihr irrt euch. Es gibt keinen Fluch. Der schwarze Ritter ist eine Sicherheitsvorkehrung, die von Merlin mit fortschrittlicher Technologie erschaffen wurde. Sie hat nichts mit Magie zu tun.

Kaum hat er diese Worte gesagt, werden die vier weggebeamt. Überrascht sehen sich die Dorfbewohner um. Soviel dann dazu, dass keine Magie im Spiel ist.


Szene: Odyssey

SG-1 wird an Bord der Odyssey gebeamt.

Emerson: SG-1. Willkommen an Bord der Odyssey

Mitchell: Colonel, was ist los?

Emerson (steht von seinem Chefsessel auf): Kleine Planänderung. Wir haben eine Subraumübertragung von einem Jaffa – Schiff nahe P3Y-229 erhalten. (Sie gehen hinüber zu einem Bildschirm.) Die haben da ungewöhnliche Energiesignaturen untersucht. Das hier haben sie entdeckt. Ich vergrößere das Bild mal.

Das Bild wird um einiges vergrößert und man kann ganz deutlich ein Supergate erkennen.

Carter: Ein vollständiges Supergate.

Emerson: Das Stargate Kommando hat 229 angewählt, jedoch ohne Reaktion.

Carter: Vermutlich wurde der Planet bei Entstehung des Supergates zerstört.

Emerson: Ich erhielt Befehl, Sie abzuholen und zum Supergate zu fliegen. Die Daedalus ist leider immer noch in der Pegasus Galaxie, aber die Korolev wird sich uns so schnell wie möglich anschließen.

Carter: Ich dachte, sie wäre noch nicht betriebsbereit.

Emerson: Die Fertigstellung wurde beschleunigt. Wir sollen uns mit so vielen Jaffau und Tok'ra – Schiffen wie möglich treffen und das Ding mit allen Mitteln, die notwendig sind, zerstören. Setzen Sie Kurs.

Marks: Ja, Sir.

Daniel: Augenblick mal. Wir können noch nicht los.

Emerson: Wir haben keine Zeit mehr, Doktor. Wir glauben, das Supergate ist betriebsbereit. Wir können nicht sagen, wann die Ori anfangen Schiffe durchzuschicken.

Daniel: Ja, okay, fliegen Sie, aber lassen Sie mich hier. Colonel, ich glaube, der Schlüssel zum Sieg über die Ori liegt dort unten. Ich weiß es.

Carter: Daniel, selbst wenn du Recht hättest, man würde dich nicht noch mal in die Bibliothek lassen.

Daniel: Dann beamt mich rein.

Emerson (denkt kurz darüber nach): Also gut. Sie haben noch eine Chance.

Mitchell: Ich gehe mit Jackson. Ein bisschen Gesellschaft hilft schon. Und vielleicht taucht der schwarze Ritter wieder auf.

Emerson: Wir sagen den Russen, sie sollen Sie auf den Rückweg abholen. So lange haben Sie Zeit.

Mitchell: Danke, Sir.

Sie gehen in den Transporterraum. Sam sieht sich erneut das Supergate an.


Szene: Merlins Bibliothek, Camelot

Mitchell und Daniel werden direkt in die Bibliothek gebeamt.

Mitchell: Und was jetzt?

Daniel: Tja, alles Anzeichen deuten darauf hin, dass der schwarze Ritter aktiviert wurde als ich die Plattform betrat. (Er geht eine Treppe hinauf) Also vermute ich, wir können ihn abschalten, wenn wir die korrekte Codesequenz auf Kontrolltafel eingeben.

Mitchell: Merlins Pinnummer?

Daniel: Ja, so in etwa.

Mitchell: Und wie kriegen wir die raus?

Daniel (breitet seine Arme aus): Durch Analyse all seiner Dokumente.

Mitchell: Ihnen ist aber schon klar, dass die Uhr läuft, oder?

Daniel sieht nur zu ihm hinunter.


Szene: Odyssey

Sam hat sich ihren Platz neben Emerson gesichert.

Marks: Kurs ist eingeben, Sir.

Emerson: Hervorragend.

Teal'c gesellt sich zu ihnen.

Teal'c: Colonel Emerson, ich möchte auf das nächste Jaffa-Schiff transferiert werden.

Emerson: Darf ich fragen weshalb?

Teal'c: Ich habe vor weitere Verbündete zu suchen.

Emerson nickt und auch Teal'c macht sich auf den Weg in den Transporterraum.


Szene: Merlins Bibliothek, Camelot

Daniel studiert einen Haufen von Aufzeichnungen.

Daniel: Das ist es.

Er schlägt das Buch zu und schaut über seine Schulter zu Cameron, der im Stuhl eingeschlafen ist. Er lässt das Buch einmal mit einem ausgestreckten Arm auf den Boden fallen. Und Cameron ist wieder wach. Automatisch hebt er seine Waffe und sieht sich um.

Daniel: Entschuldigung. Ich wollte Sie nicht wecken.

Mitchell: Nein, nein, ich habe nicht geschlafen. Ich habe Kel'no'reem gemacht. Teal'c hat mich in die Grundlagen eingewiesen.

Daniel: Hat er erwähnt, dass Sie währenddessen bei Bewusstsein bleiben sollten?

Mitchell: Ja... ich arbeite noch daran. (Schließlich steht er auf und geht zu Daniel hinüber) Und haben Sie etwas?

Daniel: Ja, etwa ein halbes Dutzend Passagen, die den schwarzen Ritter erwähnen. Da gibt es eine Reihe sich wiederholender Worte und Sätze, die auffallen, wenn man weiß, was man sucht.

Mitchell: Sprechen wir von Zugangscodes?

Daniel: Ich denke schon.

Während Daniel weiterschreibt, klopft Cameron in aufmunternd auf die Schulter.


Szene: Kammer, Camelot

Daniel und Mitchell kehren in die Kammer zurück. Daniel hat sich das Buch und ein paar Notizen unter den Arm geklemmt. Sie bleiben vor der Plattform stehen. Es ist wieder alles dunkel.

Mitchell: Was gibt’s denn?

Daniel (schaut das Gerät vor sich): Tja, falls ich mich geirrt habe...

Mitchell: Schon gut, ich kümmere mich um den schwarzen Ritter.

Daniel: Und wie wollen Sie das anstellen?

Mitchell: Ich ziehe das Schwert aus dem Stein, wie beim letzten Mal.

Daniel: Tja, ich glaube, das hatten wir schon, aber das hier ist ein komplett anderes Szenario. Erst durch das Rausziehen des Schwertes ist der Ritter überhaupt aufgetaucht. Wir wissen nicht mal, ob eine Verbindung existiert.

Mitchell: Wir wissen, dass das Merlins Schwert ist.

Daniel: Möglicherweise.

Mitchell: Was bedeutet, dass es kein gewöhnliches Schwert ist und... das reicht mir schon. Abgesehen davon, haben wir eine Wahl?

Daniel: Nein.

Sie sehen sich kurz an und treten dann einen Schritt nach vorne auf die Plattform. Wie zu erwarten wird das Kontrollgerät von weißen Licht erhellt. Daniel schielt nach oben, aber nichts passiert. Er legt seine Bücher ab und macht sich an die Arbeit. Anhand der Aufzeichnungen betätigt er einen der Steine und dann die weiteren.

Daniel: Oh oh.

Mitchell: Was denn?

Daniel: Nichts ist passiert.

Mitchell: Ist das was Gutes oder was Schlechtes?

Eher schlecht, denn von draußen ertönt ein Schrei.

Daniel und Mitchell: Was Schlechtes.

Mitchell: Sie bleiben, ich gehe. Kriegen Sie's hin?

Daniel (kratzt sich am Kopf): Na klar.


Szene: Dorf, Camelot

Die Menschen rennen schreiend verängstigt herum. Vor ihnen schwingt der Schwarze Ritter sein Schwert.

Mitchell (bleibt kurz stehen): Oh Mann. (Der Ritter bleibt stehen und Mitchell legt seine Waffe an) Geht bitte alle in Deckung!

Mitchell beginnt zu schießen, aber wie zu erwarten tun die Kugeln den Ritter nichts an. Er ist ein Hologramm.

Mitchell (hört auf zu schießen): Funktioniert nicht. Dachte ich's mir doch.

Der Ritter schwingt erneut sein Schwert und marschiert auf Cameron zu. Dieser schmeißt seine Waffe zur Seite und weicht den Hieben des Ritters aus. Er springt über einen Karren und versucht irgendwie an ihm vorbei zukommen, damit er sich das Schwert schnappen kann. Valencia kommt ebenfalls angelaufen, bleibt dann aber geschockt stehen. Bei dem Versuch auf dem rutschigen Boden aufzustehen, wird Mitchell von hinten von dem Ritter getroffen.


Szene: Kammer, Camelot

Daniel versucht es weiter.

Daniel (in sein Funkgerät): Mitchell? Wie läuft's da draußen?


Szene: Dorfplatz Camelot

Cameron rappelt sich wieder auf.

Mitchell: Nicht besonders gut.

Cameron schnappt sich ebenfalls ein Schwert, allerdings gleitet das einfach nur durch den Ritter hindurch. Erneut wird Cameron von dem Ritter getroffen.

Valencia: Tut doch etwas! Hilf ihm!

Meurik: Dafür ist er selbst verantwortlich.

Mitchell sieht sich um. Die Bewohner stehen einfach nur da. Und der Ritter greift wieder an. Gleich zweimal sticht er auf ihn ein. Valencia kann sich das Spektakel nicht länger ansehen. Während Mitchell wehrlos auf dem Boden liegt, rennt sie zu Excalibur und versucht es aus dem Stein zu ziehen.

Meurik: Was tust du denn da?

Die ersten Versuche schlagen fehl, aber schließlich schafft sie es doch das Schwert herauszuziehen. Die Bewohner als auch Valencia halten einen Augenblick inne. Das ist ziemlich unerwartet gewesen. Aber Valenecia verliert keine Zeit, sie rennt mit dem Schwert zu Cameron, welcher keine Chance hat. Valencia wirft ihm das Schwert zu und er kann es fassen. Jetzt kann er auch parieren und das tut er auch. Mit all seine Kraft greift er den Ritter an.


Szene: Kammer, Camelot

Daniel drückt weiterhin die Platten ein und diesmal scheint wirklich etwas passiert zu sein. Er hält inne. Auch dieser Raum hat sich mit Goldschätzen gefüllt. Wenn Vala das sehen würde, sie wäre im Himmel. Vor ihm taucht das Hologramm von Merlin auf.

Merlin: Sei gegrüßt, mein Freund. Ich bin Merlin.

Daniel (flüsternd): Ja, das sehe ich.

Merlin: Der Preis, den du suchst, wie das Pendel, das schwingt, markiert die Passage, die vor dir liegt.

Daniel (ins Funkgerät): Mitchell, es hat funktioniert! Ist der Schwarze Ritter verschwunden?

Merlin: Sei gegrüßt, mein Freund...


Szene: Dorfplatz, Camelot

Mitchell: Nein, nicht direkt!

Er weicht einem Schlag des Ritters aus.


Szene: Kammer, Camelot

Während Merlin weiter und weiter redet, versucht Daniel zu verstehen, was passiert ist.

Daniel (zu Mitchell): Ich verstehe das nicht. Ich habe das Hologramm aktiviert.


Szene: Dorfplatz, Camelot

Cameron fliegt in den Matsch.

Mitchell: Mit dem Code stimmt was nicht!

Daniel (Funk): Ich habe alle Kombinationen probiert, die mir einfallen!


Szene: Kammer, Camelot

Daniel: Mitchell? Mitchell!

Merlin: Sei gegrüßt, mein Freund. Ich bin...

Genervt dreht sich Daniel zu dem Hologramm um.


Szene: Dorfplatz, Camelot

Der Ritter ist nicht so leicht zu besiegen. Cameron schafft es einfach nicht ihn zu besiegen, stattdessen wird er immer und immer wieder getroffen. Er geht zu Boden.


Szene: Kammer, Camelot

Merlin: ... die Passage, die vor dir liegt. Sei gegrüßt, mein Freund. Ich bin Merlin.

Daniel beginnt zu suchen. Er kniet sich vor das Kontrollgerät. Am Fuße des Gerätes berührt er eine Stelle und Energiekristalle fahren heraus. Wehmütig sieht Daniel auf die Kristalle.

Daniel: Verdammt.

Doch dann zieht er seine Waffe und schießt. Merlin verschwindet, die Energie ist weg.


Szene: Dorfplatz, Camelot

Cameron liegt auf dem Boden. Der Ritter holt zum letzten Schlag aus, doch dann verschwindet auch er. Das Dorf bricht in Jubel aus. Valencia und Meurik gehen auf ihn zu. Überrascht schaut Cameron auf. Die Bewohner gratulieren Valencia, dass sie es geschafft hat das Schwert aus dem Stein zu ziehen. Cameron lassen sie einfach liegen und wie es aussieht, ist es ihm auch relativ egal. Er ist einfach nur froh, dass es vorbei ist.


Szene: Odyssey

Die Odyssey verlässt den Hyperraum. Neben ein paar Alkeshs und Mutterschiffen prangt in der Mitte das Supergate.

Marks: Sir, wir empfangen eine Nachricht von einen der Jaffa-Schiffe.

Emerson: Okay, auf den Schirm.

Ein Jaffa taucht auf.

Sher'ra: Ich bin Sher'ra, von den freien Jaffa. Es war mein Schiff, welches das Tor entdeckt hat.

Emerson: Offenbar gibt es keine weiteren Zeichen von Aktivität.

Sher'ra: Bisher nicht. Ihr solltet allerdings wissen, dass wir versucht habe das Tor zu zerstören. Unsere vereinten Bemühungen blieben ohne Wirkung.

Emerson schaut hinüber zu Sam, die nur besorgt eine Augenbraue hochzieht.


Szene: Kammer, Camelot

Mitchell steht vor dem Funkensprühenden Kasten und schaut unglaubwürdig hinunter, während Daniel bereits die nächste Schriftrolle in der Hand hat.

Mitchell: Sie haben einfach nur die Kontrollkristalle zerschossen?

Daniel: So in etwa.

Mitchell: Klingt nach ne'm Plan von mir. Wieso haben wir das nicht gleich gemacht? (Er drückt seinen Rücken durch)

Daniel: Na ja, weil ich zuerst den Zugangscode finden musste. Ohne ihn wäre all das nicht hier und ich hätte Merlins Hologrammbotschaft nicht empfangen.

Mitchell (stützt sich ab): Genau. Was hat er gesagt?

Daniel: Ja, ich glaube, das war ein Rätsel. (Geht mit einem Buch zu Cameron hinüber) Ich glaube, ich habe es auch schon gelöst. Sehen Sie, dieses Pendel. Auf jeder Darstellung Merlins in dieser Bibliothek habe ich es gesehen. Tatsache ist, dass er es auch bei der Hologrammbotschaft trug, aber ich habe es nie zuvor gesehen. Auf keiner Darstellung, die ich von der Erde kenne.

Mitchell: Und Sie glauben, das ist das wonach wir suchen?

Daniel: Das Rätsel erwähnt ein Pendel. Anfangs dachte ich, es wäre ein Hinweis auf eine Zeitpassage, wie eine Pendeluhr. Dann wurde mir klar, dass es wörtlich gemeint war. Etwas, das hängt. Er sagte auch, es wäre direkt vor meinen Augen.

Mitchell (deutet auf die Abbildung und misst mit zwei Fingern die Größe des Pendels): Tja, ich weiß nicht. Ist das nicht ein bisschen klein?

Daniel: Wir sprechen von Dingen außerhalb der Raum-Zeit-Vorstellung. Relative Größe hat keine Bedeutung.

Mitchell vergrößert den Abstand zwischen seinen Fingern etwas.

Mitchell: Na schön, fangen wir mit der Suche an.


Szene: Odyssey

Marks: Sir, ein weiteres Schiff ist aus dem Hyperraum eingetroffen. Es ist ein Asgard-Schiff.

Emerson: Stellen Sie Verbindung her. Hier ist Colonel Emerson vom Erdschiff Odyssey.

Der Asgard beamt sich auf das Schiff.

Kvasir: Ja, ich weiß, wer du bist.

Carter: Hallo, Kvasir.

Kvasir: Colonel, Carter. Es liegt viel Arbeit vor uns. Wo ist der Rest deines Teams?

Carter: Daniel und Colonel Mitchell suchen das Antikergerät, das ich im Kommunikee erwähnt hatte und Teal'c... (Sie schaut zu Emerson) Tja, ehrlich gesagt, wissen wir gar nicht genau, wo Teal'c ist.


Szene: Mutterschiff

Das Schiff ist umkreist von Hataks. Teal'c wird gefesselt zu Netan gebracht, dem Anführer der Lucian Allianz.

Netan (dreht sich zu ihm um): In unser Territorium zu fliegen, mit einem nicht gekennzeichneten Frachtschiff, für so dumm hätte ich dich nicht gehalten.

Teal'c: Ich habe mich aufgreifen lassen, weil ich wusste, dass ich dann zu dir gebracht werde.

Netan: Wirklich?

Teal'c: Ich bin hier, um die Hilfe der Lucianer Allianz zu suchen.

Netan: Ich nehme alles zurück. Du bist nicht dumm, du bist wahnsinnig. Tötet ihn.

Teal'c boxt der einen Wache in den Bauch und erledigt dann die andere, schnappt sich eine Waffe und hält sie Netan an den Kopf.

Teal'c: Ich sollte dich auf der Stelle töten, aber wie ich schon sagte, (Er sichert die Waffe und senkt sie) ich bin hier, um deine Hilfe zu suchen. Auf dem Spiel steht das Schicksal dieser Galaxie.


Szene: Odyssey

Kvasir und Carter befinden sich in eine Art Labor.

Kvasir: Wir haben die Informationen analysiert, die Daniel Jackson aus Merlins Phasenwechselgerät sichern konnte.

Carter: Leider ist er nicht sehr weit gekommen, bevor die Energie endgültig ausgefallen ist.

Kvasir: Die Daten reichten uns, um herauszufinden, was diese Anti – Ori-Waffe sein könnte.

Carter: Tatsächlich? Ich habe mir keinen Reim darauf machen können.

Kvasir: Wirklich nicht?

Carter: Sag mir einfach, was du hast.

Kvasir: Es ist ein Energietransfergerät, ähnlich einem Zero Point Modul. Abgesehen davon, dass die Energie nicht vom Subraum in die gewöhnliche Raum-Zeit geleitet wird, sondern in die Dimension, die von den Aufgestiegenen auserkoren wurde.

Carter: Und diese Energie ist für sie offenbar gefährlich.

Kvasir: Es ist eine Art Interferenz. Man könnte auch sagen: Zwei stationäre Welten, die sich gegenseitig aufheben. Wenn die Waffe so funktioniert, wie Merlins Aufzeichnungen andeuten, würden wir sie nur aktivieren und in die Ori Galaxie schicken müssen, um alle Ori zu eliminieren.

Carter: Ja, aber wie machen wir das? Ich meine, weder wissen wir, wo die Ori Galaxie ist, noch haben wir die Fähigkeit etwas dorthin zu schicken.

Kvasir: Genau an diesem Punkt irrst du dich.

Carter (zieht die Augenbrauen zusammen, doch dann versteht auch sie): Du sprichst von dem Supergate. Wir wählen raus, bevor sie reinwählen können.

Kvasir: Präzise gesagt.

Carter: Das könnte funktionieren.

Kvasir: Natürlich brauchen wir dazu Merlins Waffe. Wenn Colone Mitchell und Doktor Jackson sie nicht finden...

Carter: Keine Angst, sie finden sie.

Diesmal ist es der Asgard, der weniger überzeugt ausschaut.

Szene: Kammer, Camelot

Mitchell und Daniel durchsuchen die Goldschätze.

Mitchell (steht auf): Was soll das heißen 'Es ist nicht hier'?

Daniel: Tja, wir haben alles zweimal durchsucht. Es ist nicht hier.

Mitchell: Es *muss* doch hier sein! Hören Sie, ich habe mal meinen Autoschlüssel in der Wohnung verlegt, der war drei Tage lang weg.

Zu aller Überraschung taucht plötzlich Meurik auf.

Meurik: Colonel Mitchell.

Mitchell:Hallo... Kommt doch rein. Keine Angst, der Schwarze Ritter lässt sich nicht mehr blicken.

Erstaunt betritt Meurik die Kammer, gefolgt von Valencia und ein paar weiteren Menschen.

Meurik: Das ist unglaublich.

Mitchell: Ja. Gehört alles euch.

Meurik: Verlangt ihr denn keine Belohnung dafür, dass ihr Merlins Wächter besiegt habt?

Mitchell: Um es klar zu sagen, wir haben etwas gesucht, aber wir konnten es nicht finden.

Daniel: Vielleicht könnt ihr uns ja helfen. (Er holt das Buch und zeigt ihnen die Abbildung von Merlin) Hast du schon mal so was gesehen?

Meurik: Das ist der San Greal.

Daniel: Das ist... der San Greal?

Meurik: Auch bekannt als der Blutstein.

Daniel: Natürlich... 'San'. Blut... blutrot wegen der Farbe des Steins.

Mitchell: Owww.. Augenblick mal. Sprechen wir vom Heiligen Gral? In jedem Film, den ich kenne, war das ein Becher.

Daniel: Ah, nein. Die Annahme, dass der Gral ein Becher oder ein Kelch war – entweder Kelch, der von Christus beim Abendmahl verwendet wurde – ist eine spätere Interpretation des Mythos. In früheren Erzählungen erscheint er als Schale oder Platte. Oder etwa bei Eschenbach und andere vom nahen Osten beeinflussten Geschichtsschreibern aus Stein, der vom Himmel gefallen ist.

Meurik: Wenn es das ist, was ihr sucht, werdet ihr es nicht zwischen diesen Gegenständen finden. Artus und seine Ritter sind seit langer Zeit auf der Suche nach dem San Greal.

Mitchell: Weißt du, wo sie suchen?

Meurik: Natürlich. Es wird erwähnt, dass sie zu drei entfernten Ländern reisten, die ihnen Merlins Prophezeiung erwähnt werden – Castianna, Sahal und Vagonbray.

Mitchell: Klingelt da was bei Ihnen?

Daniel: Wenn sie Teil von Merlins Prophezeiungen sind, müsste eins dieser Bücher den Schlüssel enthalten für das, was wir suchen.

Mitchell: Die Bücher oben?

Daniel (nickt): Ja.

Mitchell: Jackson, das sind Tage, Wochen, um den richtigen Hinweis zu finden. Und es gibt keine Garantie, dass wir ihn auch aufspüren können.

Meurik: Die Suche nach Artus Aufenthaltsort in dieser Bibliothek ist nicht nötig. Uns wurde, dank Valencia, (Er legt eine Hand auf ihre Schulter) ein Zeichen geschickt, dass Artus bald zurückkehren wird und ihr seid willkommen hier zu bleiben und mit uns zu warten. Als die Männer, die Merlins Fluch besiegt haben, wird euch ein Ehrenplatz zuteil.

Daniel: Na schön. Zum letzten Mal, es gab keine Fluch, klar? (Er deutet auf das Kontrollgerät) Das, das ist ein Gerät. Eine Maschine, so etwas wie eine Hülle oder ein Katapult. Nur etwas komplizierter. Es gibt keinen Zauber.

Sprach es und wird erneut davon gebeamt. Erschrocken weichen die Leute zurück.


Szene: Korolev

Daniel: Mann, mein Timing ist heute erschütternd!

Chekov: Colonel Mitchell, Doktor Jackson, willkommen an Bord der Korolev.

Die beiden sehen sich überrascht an.


Szene: Odyssey

Sam und Ksavir arbeiten weiterhin an dem Supergate. Ein Bestandteil wird vergrößert.

Carter: Das ist es.

In diesem Moment taucht Emerson auf.

Emerson: Colonel Carter.

Carter: Sir, es ist uns gelungen die Wahlsteuerkristalle in einem bestimmten Bereich des Tores zu lokalisieren. Und da Kvasir sein Ersatzkristall bereits programmiert hat, muss jetzt nur noch jemand da raus und es installieren.

Emerson: Und ich nehme an, Sie melden sich freiwillig?

Carter (nickt): Ja, Sir.

Kvasir: Ich würde ja gehen, aber ihr habt keinen Raumanzug, der mir passen würde.

Sam lacht leicht.

Emerson: Keiner geht. Wir haben eine Nachricht von der Korolev erhalten. Mitchell und Jackson haben das Gerät nicht gefunden.

Carter: Sir, auch ohne Merlins Gerät ist rauswählen immer noch unsere beste Chance. Das verhindert zumindest, dass sie sich reinwählen können. Und es ist möglich, dass wir mit der Energie, die von der Singularität generiert wird, die Verbindung endlos aufrecht erhalten können.

Kvasir sieht bestätigend zu Emerson, der seine Meinung ändert.


Szene: Odyssey

Marks hilft Sam den Raumanzug anzulegen. Er stülpt ihr den Helm über.

Kvasir: Die Koordinaten sind eingestellt. Bist du bereit, Colonel Carter?

Carter (ironisch): Ich kann es kaum erwarten.

Die Scheinwerfer an ihrem Anzug werden eingeschaltet.

Kvasir: Initiiere Transport.

Sam wird nach draußen ins All gebeamt. Sie landet direkt auf der Außenhülle.

Carter: Aktiviere magnetischen Halt.

Sie stapft zur Stelle hin.

Carter: Entferne die Tafel jetzt.

Und das tut sie auch. Sie zieht einen Kristall heraus.

Emerson und die Crew hören alles mit.

Carter (Funk): Tausche das Kontrollkristall aus.

Sie steckt das Kristall in den Schlitz.

Carter: Es dauert eine Weile ehe es sich initialisiert.

An Bord.

Marks: Sir? Wir erhalten einen erhöhten Energieausstoß vom Tor.

Diesen Energieausstoß sehen wir auch von außen. Wie Strom fließt er über das Schiff, direkt auf Sam zu.

Carter: Irgendetwas passiert gerade!

Durch den Ausstoß verliert sie den magnetischen Halt.

Carter: Ich verliere den magnetischen Halt!

Unbeirrt schwebt Sam nach oben.

Marks: Ein eingehendes Wurmloch.

Emerson: Wir müssen sie zurückholen.

Marks: Das funktioniert nicht. Zu viele Interferenzen.

Emerson: Sam? Bericht. (Nur Rauschen.) Sam!

Sam wird von dem sich aufbauenden Wurmloch geblendet. Ein gigantischer Strudel ist zu sehen. Sam schwebt schon fast darüber. Wenn es nicht gerade die größte Bedrohung der Galaxie wäre, sieht es sogar recht schön aus.

Carter: Oh mein Gott.


Szene: Odyssey

Emerson: Empfangen Sie Colonel Carters Signal?

Marks: Negativ. Sie ist zu dicht am Ereignishorizont.

Ein weiteres Schiff verlässt den Hyperraum.

Marks: Sir, die Korelev ist aus dem Hyperraum eingetroffen.


Szene: Korolev

Chekov: Hier ist Colonel Chekov. Wie ist die Lage?

Emerson: Wir haben ein eingehendes Wurmloch. Sie können sich auf einen Kampf vorbereiten.

Chekov und seine Offiziere reden jetzt russisch. Chekov gesellt sich nach vorne zu Mitchell und Daniel.

Mitchell: Tja, sie kommen.

Und wie sie das tun. Riesige Schiffe aus einem riesigen Supergate. Vier Schiffe kommen durch. Gegen diese Giganten sehen unsere kleinen Schiffe wirklich winzig aus. Ein fairer Kampf wird das nicht. Beängstigend hängt Sam in der Luft und erlebt alles hautnah mit.

Mitchell: Ich zähle nur vier Schiffe.

Daniel: Das ist vermutlich ihre erste Welle.

Mitchell: Wir sollten versuchen eine zweite zu verhindern.

Chekov rennt zurück zu seinen Sessel und gibt auf russisch Befehle. Der Alarm wird ausgelöst.


Szene: Odyssey

Marks: Sir, wir empfangen eine Nachricht von einen der Ori Schiffe. Soll ich sie vorlesen?

Emerson: Ja, natürlich.

Marks: 'Und alle, die hochmütig sind und nicht bereit sind sich zu fügen, werden gebrochen und zu Staub zerafllen.'


Szene: Korolev

Chekov: Ist das die ganze Nachricht?

Mitchell: Ja, das war's.

Daniel: Öffnen Sie einen Kanal.

Chekov gibt den Befehl. Ein Offizier nickt Daniel zu.

Daniel: Dann sagte Tyolus den Menschen von niederen Bewusstsein: 'Sucht nicht das Böse bei euren Nachbarn, damit es nicht Einzug hält in euer Haus.' (Er nickt den Offizier erneut zu)

Mitchell: Was war das?

Daniel: Das Buch des Ursprungs.

Mitchell: Und das soll helfen?

Daniel ist genauso wenig davon überzeugt.


Szene: Odyssey

Marks: Ihre Waffensysteme sind bereit.

Emerson: Es geht los. Alle Batterien Feuer frei.

Die Schlacht hat begonnen.

Nur prallen die Geschosse der Erdenschiffe, Jaffa-Schiffe und Asgardschiffe an den Schutzschildern der Ori Schiffe ab. Stattdessen laden sie ihre Waffe und nur ein einziger Strahl, überwindet zum Teil die Schilde und zerstört die Schiffe. Die Korolev ist getroffen. Erschrocken schaut Daniel auf.

Auch auf der Odyssey sprühen die Funken!

Marks: Schilde runter auf fünfzig Prozent! Sir, wir haben Sublichtantrieb verloren!

Der Kampf geht weiter. Die Ori-Schiffe scheinen nicht einen Kratzer abzubekommen, wohingegen die anderen Schiffe wie die Fliegen fallen.

Emerson: Energie auf Antriebsaggregate umleiten! Ausweichmanöver beginnen!


Szene: Korolev

Chekov: Energiezufuhr ausgefallen!

Mitchell: Wir müssen die 302 losschicken!

Chekov: Nein. Die werden gegen die auch nichts ausrichten können.

Mitchell: Hey! Wir kriegen mächtig einen aufs Dach! Es wird Zeit alles in den Kampf zu werfen! Ich ziehe ihr Feuer auf mich, während Sie Ihr Schiff wieder online bringen!

Chekov: Los! Los!


Szene: Odyssey

Marks: Es bringt nichts, Sir. Wir sind manövrierunfähig. Sir, da kommen immer mehr Schiffe!

Aus dem Hyperraum kommen noch drei weitere Mutterschiffe, die kaum, dass sie da sind auch schon feuern.

Teal'c erscheint auf dem Bildschirn.

Teal'c: Entschuldigt meine späte Ankunft.

Emerson: Besser spät als gar nicht.

Teal'c: In der Tat.

Emerson: Vergessen Sie den Antrieb! Wir feuern aus allen Rohren!

Und das tun sie. Alle zusammen! Nur ist leider keines der Schiffe explodiert, lediglich die Mutterschiffe scheinen ihr Dasein als Schrottteile im Weltraum zu fristen.

Auf den Schiffen der Lucian Allian geht es genauso vor, wie auf allen anderen. Einer der Männer wird durch eine Explosion durch den Gang geschleudert. Erschrocken sieht Teal'c aus dem Fenster.

Die Odyssey fängt ebenfalls Feuer. Menschen werden herumgeschleudert, Blitze sprühen und die Technik versagt.

Daniel versucht sich auf Korolev an den Stühlen festzuhalten, aber es sieht nicht gut aus. Sämtlich Aufnahmen laufen nur noch in Zeitlupe ab. Auf den Weg zu den Gleitern, wird Mitchell auf den Boden geworfen, während anderswo man versucht das Feuer zu löschen. Er rappelt sich auf und rennt weiter.

Unbeirrt schießen die Ori-Schiffe weiter. Zerstören ein Schiff nach dem anderen. Hilflos muss Sam das Spektakel mit ansehen. Sie hat keine Chance irgendetwas zu tun.

Die Kamera zoomt auf eines der Ori Schiffe. Am Fenster steht Vala und betrachtet ebenfalls das Schauspiel. Sie streicht über ihren Bauch, ein Blick des Schreckens auf ihrem Gesicht. Doch plötzlich schnappt sie nach Luft und umklammert ihren Bauch. Erschrocken und ängstlich sieht sie auf.

ENDE

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