9.19 Der Kreuzzug
Crusade

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Vala: Wir wussten, die Priori sind nur die erste Welle. Der wahre Kreuzzug wird bald beginnen. Die Schiffe planen schon den Abflug.

Carter: Aber das würde bedeuten...

Vala: Die Ori verfügen über ein funktionierendes Supergate.
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Christopher Judge: Was bisher bei Stargate geschah:

Episode: 9.01 Avalon – Teil 1

Vala kommt durch das Stargate marschiert.

Episode: 9.02 Avalon – Teil 2

Man untersucht das Antikergerät, welches sie in Merlins Höhle gefunden haben. Daniel erklärt die Steine, die dort eingesetzt werden.

Daniel: Mit Hilfe dieser Steine wurde offenbar eine Verbindung hergestellt, die es ermöglicht etwas durch die Augen des jeweils anderen zu sehen.

Vala und Daniel tun genau dies. Sie sind in den Körper von Sallis und Harrid. Sie sehen sich im Spiegel an.

Daniel (als Harrid): Aber offenbar stecken wir in den beiden.

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Etwas später fesselt man Vala auf dem Ara, um sie zu verbrennen. Daniel versucht alles, um dies aufzuhalten.

Daniel: Wir sind aus einer anderen Galaxis!

Das hilft jedoch alles nichts. Denn Vala wird verbrannt.

Daniel: NEIN!

Episode: 9.03 Die Herkunft (Origin)

Daniel befindet sich beim Anführer der Priori – Doci.

Doci: Große, heilige Armeen werden sich zusammentun, deren Ziel es ist, alle zu bekämpfen, die dem Bösen folgen. Im Namen der Götter werden Raumschiffe gebaut, die unsere Krieger zu entfernten Planeten tragen.

Episode: 9.06 Das Schutzschild (Beachhead)

Mit der Prometheus fliegen sie auf eine Konstruktion der Ori im All direkt vor der Erde. Es sieht einem Stargate gar nicht mal so unähnlich.

Daniel: Sieht das nicht eher aus nach einem...?

Mitchell: Ja, das stimmt.

Daniel: Nein, unmöglich. Ich wollte Stargate sagen.

Carter: Versuch es mit 'Supergate'.

+++

Vala hat sich von ihnen abgesondert und ist mit einem Frachtschiff verschwunden, um die Lücke im Supergate auszufüllen.

Daniel: Vala, was hast du vor?

Vala (Funk): Ich will nur hilfreich sein, Daniel. Irgendjemand muss doch was tun und ihr habt mir nicht zugehört.

Als sie sich in die Lücke gesetzt hat, wird das Schiff von Blitzen überrannt. Vala versucht sich zu retten.

Carter: Die Singualarität formiert sich.

Durch eine riesige Anballung von Energie explodiert das Supergate.

Episode: 9.18 Arthurs Umhang (Arthur's Mantle)

Daniel und Sam befinden sich in einer anderen Dimension und können daher ein Antikergerät bedienen.

Daniel: Merlin hatte vor etwas Neuartiges zu entwickeln. Eine Waffe, die aufgestiegene Wesen vernichtet.

Carter: Ich muss nicht Antikisch können, um das zu entziffern.

Zwischen der Antikerschrift tauchen uns bekannte Symbole auf.

Daniel: Die Toradresse, wohin er die Waffe gebracht hat.

+++

Szene: Korridor, SGC

Die Fahrstuhltür öffnet sich. Wir sehen zwei Beine, die den Fahrstuhl verlassen und den Korridor entlanggehen. Mit jedem Schritt fährt die Kamera höher und wir sehen, dass es sich dabei um Vala handelt. Siler geht an ihr vorbei.

Siler: Morgen.

Vala: Haben Sie Colonel Mitchell gesehen?

Siler: Männerumkleideraum.

Vala nickt verstehend und begibt sich mit einem Lächeln in die besagte Richtung.


Szene: Männerumkleideraum, SGC

Vala stößt die Tür auf und begibt sich freudig in die verbotene Zone.

Soldat (halb nackt): Morgen.

Vala (flirtend): Hi.

Überall laufen halbnackte Männer herum, während Vala die Umkleidekabine durchschreitet, beißt sie sich auf die Lippe. Hinter Mitchhell – bekleidet in einem Handtuch – der sich gerade rasiert, bleibt sie stehen. Sie pfeift einmal. Mitchell säubert eine Stelle des beschlagenen Spiegels und jetzt sehen wir dort nicht Vala stehen, sondern Daniel! Dieser hat den Kopf zur Seite gelegt, so als ob er Mitchell von oben bis unter begutachten würde. Dann grinst er Cameron an. Irritiert über dieses Verhalten dreht sich Mitchell zu seinem Kollegen um.

Mitchell: Äh... Jackson? Gibt es da etwas, was ich wissen sollte?

Vala beginnt zu grinsen und genau das tut auch Daniels Spiegelbild.


Szene: Cafeteria, SGC

Während Sam am Tisch sitzt und gerade damit beschäftigt ist zu essen, stehen Daniel und Cameron vor ihr. Daniel hat die Hand tuntig in die Hüfte gestemmt und einen recht merkwürdigen Blick. Verwirrt sieht Sam von ihrem Essen auf.

Mitchell (deutet auf Daniel): Wie... ist das möglich?

Carter (verschluckt sich fast): Oh mein Gott! (Dann springt sie freudig auf) Es hat funktioniert! (Und rauscht an ihnen vorbei) Ich meine, es hat funktioniert!

Vala und Cameron sehen ihr hinterher.


Szene: Carters Labor, SGC

Sam wirbelt in ihr Labor, gefolgt von Vala und Cameron.

Carter: Wir haben nicht geglaubt, dass wir es wirklich hinkriegen würden.

Mitchell: Was denn hinkriegen?

Carter: Seit Sie die Alteraner Kommunikationssteine und die Eingabestation bei dem Woosh zerstört haben, sind die -

Mitchell: Verzeihung, wie war das?

Carter: Der instabile Wirbel eines sich bildendes Wurmloches – Woosh.

Mitchell: Diesen Ausdruck höre ich heute zum ersten Mal.

Carter: Wirklich?

Vala ist nicht so begeistert, dass sie so schnell den Faden verloren haben.

Mitchell: Verstehen Sie mich nicht falsch, es klingt gut, wirklich.

Carter: Nein, ich bin sicher, ich habe -

Vala (mischt sich ein): Hallo. Hi. Mein Name ist Vala, aber ich habe mich irgendwie in Daniel Jackson verirrt.

Carter: Jedenfalls haben wir eine Möglichkeit entwickelt, wie wir die Alteraner Technologie künstlich nachahmen können. Doktor Lee hat eine Menge Daten gesammelt aus der Zeit als ihr mit den Leuten aus der Ori-Galaxie kommuniziert habt. Mit den Daten und dem Tok'ra – Subraumkommunikator haben wir versucht, die von den Steinen empfangenen Frequenzen nachzustellen. Wir haben nur nicht geglaubt, dass das funktionieren kann.

Vala: Also, ich bin sehr froh, dass das gelungen ist. Denn ich hatte verzweifelt gehofft, dass -

Mitchell: Du befindest dich also in der Ori-Galaxie?

Vala: Ja.

Carter: Kannst du mit Daniel kommunizieren?

Vala: Nein. Ich sehe und höre euch nur.

Carter: Wir haben die Daten benutzt, die von dem Stein stammen, den Daniel an diesem Ende aktiviert hatte, deswegen bist du mit seinem Körper verbunden.

Vala (grinst): Hm, das ist witzig, nicht wahr? Daniel wollte mir immer an die Wäsche und jetzt bin ich in seiner.

Mitchell: Ich finde das nicht witzig.

Vala: Hm?

Mitchell: Er kann sich nicht wehren.

Carter: Ja... okay, du, Vala, warst die einzige Person am anderen Ende des Steins, also -

Vala: Schon klar, schon klar. Ich kann mich ja nicht mit mir selbst verbinden, wenn ich nicht da bin, also -

Mitchell: Zuletzt konnten wir diese Verbindung nicht unterbrechen.

Carter: Aber das sollte dieses Mal leichter sein. Wir schalten den Computer aus.

Vala (entsetzt): Nein! Ich meine, noch nicht. Ich bin nicht hier, um nur Hallo zu sagen, ich habe euch etwas wichtiges zu sagen. (Flehend sieht sie zu Mitchell, der etwas skeptisch ausschaut)


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala sitzt an einem Tisch, während auf dem Bildschirm (das Gespräch wird natürlich aufgezeichnet) Daniel am Tisch sitzt. Recht verwirrend.

Vala: Ich erinnere mich daran, dass ich in die Ringe gestolpert bin. Überall waren Lichtblitze zu sehen.

Carter: Wir vermuten, dass der Materienstrom in ein Schwarzes Loch gezogen wurde.

Neben Mitchell und Sam sind jetzt auch Teal'c und Landry anwesend.

Landry: Wir sind dir dankbar für die Rolle, die du bei der Zerstörung der feindlichen Position gespielt hast.

Vala: Nicht der Rede wert. (Sie schnappt sich ein Wasserglas) Mit Rolle nehme ich an, du meinst Hauptrolle.

Landry (beginnt zu lachen): Ich freue mich, dass du wieder die alte bist.

Vala: Nur um das klar zu stellen. Ich habe nie behauptet ich wäre alt.

Landry: Allerdings ist der Zeitpunkt deines Auftretens ziemlich ungünstig.

Vala will was sagen, wird aber von Sam unterbrochen.

Carter: Sir, wenn wir die Verbindung jetzt abbrechen, gibt es keine Garantie, dass wir sie wieder aufnehmen können.

Landry: Doktor Jackson sollte in etwa einer halben Stunde mit mir zu einem Treffen mit russischen und chinesischen Repräsentanten des IAG gehen. Sie wünschen seine Anwesenheit und haben gesagt es sei extrem wichtig.

Vala: Nicht so wichtig, wie das, was ich zu sagen habe. Das kannst du mir glauben. Ich bring das schnell hinter mich und dann kriegt ihr Daniel zurück, versprochen. (Landry nickt) Äh, also, das nächste woran ich mich erinnere... ich liege in einem Bett, einem Dorf, das mich an Veraga erinnert, so heißt der Ort in dem Harrid und Sallis lebten. Das sind die beiden, in die Daniel und ich für eine Weile geschlüpft waren. (Ernüchternd sehen die anderen Vala an. Sie sind nicht besonders begeistert)


Flashback: Dorf

Wir sehen ein Dorf, welches genauso aussieht wie Veraga. Menschen laufen über den offenen Marktplatz.

Vala (Voice over): Wie auch immer. Ich erfuhr dann, dass dieses Dort Veriska hieß. (Wir hören schlürfende Geräusche)


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Zurück in die Gegenwart. Vala trinkt das halbe Glas aus.

Vala: Wisst ihr, das Wasser ist wunderbar. Aber ich denke, Daniel hat das Frühstück ausgelassen und ich habe plötzlich das Verlangen nach Pfannenkuchen und Eiscreme mit einer doppelten Portion Schokoladensauce. Das wäre jetzt gut.

Verwirrt sehen sich die restlichen Mitglieder von SG-1 an. Landry sieht sie auffordernd an.

Vala: Oh, ich kann auch weitermachen, während ihr was besorgt. (Sie grinst) Danke. Also, wo war ich?

Mitchell: Im Bett.

Vala: Ah ja. Im Bett. Ein Mann namens Tomin hatte mich offenbar bewusstlos in den Ringen liegend gefunden und gedacht, die Götter hätten mich zu ihm geschickt.


Flashback: Schlafzimmer, Versika

Vala sitzt im Bett, als ein Mann mit einem Tablett hereinkommt. Es ist Tomin. Er ist recht jung.

Vala (Voice over): Ich habe ihn natürlich in diesem Glauben gelassen.

Tomin stellt das Tablett am Bett ab.

Vala: Guten Morgen.

Tomin (setzt sich auf das Bett): Fühlst du dich heute stark genug, um aufzustehen?

Vala (nickt): Schon möglich.

Tomin streicht ihr ein paar Haare aus dem Gesicht.

Tomin (steht auf): Ich bin nach der Unterwerfung zurück.

Vala: Viel Vergnügen.

Tomin (dreht sich zu ihr um): Danke.

Und dann verlässt er sie

Vala (Voice over): Es war offensichtlich, dass er verliebt war.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala legt den Teller ab. Daniel tut es ebenfalls auf dem Bildschirm. Auch seine Stimme können wir hören.

Vala: Wer könnte es ihm verdenken?

Als sie fertig ist, hat Vala einen Schokofleck auf der Nasenspitze kleben.

Vala: Hmm, lecker.

Sam deutet auf ihre Nase.

Vala: Was?

Sie reibt sich über die Nase. Und Vala tut es ihr gleich und sieht, dass Schokolade an ihrer Hand klebt, welche sie dann auch noch ableckt.

Vala: Danke. Mir war klar, dass er ein ergebener Anhänger der Ori war und vermutlich hätte er Beifall geklatscht, während sie mich verbrannten, wenn er die Wahrheit über mich gewusst hätte, aber... auf seine Art ist er ganz lieb gewesen. Und sah auch gar nicht so übel aus.


Flashback: Schlafzimmer, Versika

Vala isst die Sachen auf dem Tablett auf und wenig später tritt sie hinaus ans Fenster, wo sie Tomin beobachtet, wie er über den Hof humpelt.

Vala (Voice over): Ich nehme an, Tomin ist immer alleine gewesen bis ich kam. Wahrscheinlich lag das an seinem Hinkebein, welches er seit seiner Kindheit hatte. Er sprach nicht gern darüber, aber ich spürte, dass die anderen Dorfbewohner auf ihn hinuntersahen. Offenbar glaubten sie, die Ori würden ihn der Normalität nicht für würdig gefunden haben und so behandelten sie ihn.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Ich habe alles getan, um nicht aufzufallen. Anfangs war ich für Tomin und auch die anderen Dorfbewohner die Frau, die vom Himmel gefallen war. Das gab mir das Gefühl etwas besonderes zu sein. Doch dann ging das Gerücht um, ich wäre als Folge eines Skandals aus einem anderen Dorf geflüchtet. Da fühlte ich mich dann wieder so, wie ich es gewohnt war.

Teal'c zieht nur eine Augenbraue nach oben.


Flashback: Dorf, Versika

Ein Priori entzündet Feuer, während einer Unterwerfung. Das gesamte Dorf liegt auf den Knien, während der Priori zwischen ihnen hindurch geht.

Vala (Voice over): Was mir am meisten Angst machte, waren die Ori. Obwohl keiner von ihnen mich oder Daniel persönlich gesehen hatte, hielt ich es nicht für ausgeschlossen, dass die aufgestiegenen Wesen mich erkennen würden.

Als der Priori an Vala vorbei gegangen ist, hebt sie ihren Blick. Tomin sieht sie nur mahnend an.

Vala (Voice over): Nach einer Weile fing ich an zu glauben und zu hoffen, dass vielleicht doch alles gut gehen würde.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Es war natürlich mein Ziel schnellstmöglich zurückzukehren oder zumindest versuchen mit euch Kontakt aufzunehmen, um euch wissen zu lassen, was läuft.


Flashback: Kneipe, Versika

Tomin holt an der Bar für sich und Vala Getränke, die abseits an einem Fenster sitzt.

Wirt: Danke.

Vala (Voice over): Ich glaubte, es würde mir am ehesten gelingen, wenn ich jemanden aus Fannis' Gruppe vom Anti-Ori-Untergrund finden würde. Ich wollte wissen, ob sie über Technologien oder irgendwelche Informationen über ein Ori-Sternentor verfügten zu dem ich mir Zugang hätte verschaffen können. Aber ich musste sehr vorsichtig sein. Das Dorf wurde von einem Bär von einem Mann (Der Wirt) regiert namens Seevis, der sowohl Barbesitzer als auch Bürgermeister war. (Seevis beobachtet wie ein Mann Denya – eine Frau – anfasst und geht zu dem Mann hinüber) Was mir ein seltsamer Widerspruch zu sein schien, aber er behauptete der frommste Mann im Dorf zu sein. Und wenn jemand vom Pfad der Rechtschaffenheit abkam, war Seevis derjenige, der für eine strenge Bestrafung sorgte. (Während Vala mit Tomin isst, beobachtet sie Seevis, wie er an dem Mann vorbeigeht, welcher sich jetzt nur noch mit Denya unterhält) Aber es scheint eine Menge Spielraum für Sünde in der Religion der Ori zu geben. (Denya entfernt sich und die Männer betranken sich) was man bei ihren Predigen kaum vermuten würde.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Mitchell: Also wie mein Großmutter immer zu sagen pflegte: 'Es bringt nichts zur Beichte zu gehen, wenn du nichts zu beichten hast.'

Sams zweifelnder Blick wandert jetzt hinüber zu Cameron, doch dann blinzelt sie ein paar mal, so als ob doch etwas Wahres dran sei.

Vala (zeigt auf Mitchell): Ganz genau.


Flashback: Hinterhof, Versika

Seevis hat sich mit ein paar Männern in einer Gasse versammelt.

Seevis: Bei den Göttern. Ich weiß nicht womit die Ori dich gesegnet haben, denn es war nicht Verstand und sicher nicht gutes Aussehen. (Er drückt einen Mann gegen die Wand.) Wie kommst du auf die Idee, dass eine wie sie (Denya) ohne Grund etwas mit einer Ratte wie dir zutun haben will?

Mann: Ich bezahle es! Ich schwöre es!

Seevis (packt ihn erneut): Oh, das weiß ich schon, sonst sorge ich dafür, dass du dir wünschst durch die Feuer von Celestis verbrannt zu werden, hm?

Der Mann nickt mehrmals ziemlich eingeschüchtert und Seevis lässt ihn schließlich laufen. Er rennt hinaus auf den Marktplatz. An der Mauer gelehnt steht Vala, die sich schnell umdreht, um nicht erkannt zu werden und so tut, als ob sie eine Apfel essen würde.

Seevis (zu seinen Männern): Ich habe schon kostbareres aus meinen Zehen gepuhlt.

Sie verlassen die Gasse in die anderen Richtung.

Vala (Voice over): Schon bald war mir klar, dass es überhaupt kein Widerspruch war.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Seevis erledigte die Arbeit der Götter, indem er dafür sorgte, dass dieses Dorf allen Grund der Welt hatte sich zu unterwerfen, was ihn zu einem sehr reichen und überaus mächtigen Mann machte.

Landry: Also ich bin der erste, der sich an farbenfrohen Details einer guten Geschichte erfreut, vor allem, wenn sie mit so interessanten und intergalaktischen sinnlichen Mitteln erzählt wird. (Vala nickt) Aber Daniel und ich sind für das Treffen mit dem russischen und chinesischen Vertretern spät dran.

Teal'c: Du sagtest, du hättest Informationen von größter Wichtigkeit.

Vala: Habe ich. Habe ich! Ich komme gleich dazu.

Mitchell: Wir kennen jetzt die Hintergründe. Tomin ist ein netter Kerl, Seevis ist ein grober Klotz, wie wär's wenn du ein bisschen was überspringst?

Vala: Na schön.


Flashback: Marktplatz, Versika

Es wird geheiratet. Und zwar stehen Tomin und Vala vor dem Traualtar.

Vala (Voice over): Tomin und ich haben geheiratet.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Carter (überrascht): Ihr habt *geheiratet*?

Vala: Habt Geduld. Ich hatte keine Wahl. Ich habe euch gesagt, er war sehr fromm und er hätte nie mit mir geschlafen ohne verheiratet mit mir zu sein.

Verwirrt schüttelt Sam den Kopf. Dieser Zusammenhang scheint ihr vollkommen fehlgeleitet zu sein. Sie will etwas sagen, bringt aber kein Wort heraus. Teal'c wendet seinen Blick ab und Cameron sieht ziemlich gequält aus.

Mitchell: Na schön. Vielleicht ging das jetzt ein bisschen zu schnell.

Vala: Ich wollte euch die ganze Geschichte servieren... na ja, servieren passt vielleicht nicht ganz.

Carter (schließt kurz ihre Augen): O-Okay, also, wieso hattest du keine Wahl?

Vala: Ihr wisst, was diese Typen machen, wenn du was falsches tust! Sie werfen dich ins Feuer!

Mitchell: Okay, und warum wollten sie dich diesmal verbrennen?

Vala (und Daniels Stimme im Hintergrund; Sie wirft ihre Hände in die Luft): Weil ich unverheiratet schwanger wurde!

Das ist jetzt mal eine Überraschung. Zumindest hatte es keiner von ihnen erwartet.

Mitchell: Du bist schwanger?

Vala (verzweifelt): Ja! Ich vergesse immer, dass ihr mich nicht sehen könnt. Als mir klar wurde, warum ich mich dauernd übergeben musste, musste ich etwas unternehmen. Ich entschied mich dafür Tomin so schnell wie möglich zu heiraten und zu hoffen, dass er nicht unbedingt nachrechnet und dass er glauben würde, dass es sein Baby ist.

Mitchell: Okay, halt mal kurz die Luft an. Und ich frage dich das, obwohl ich nicht sicher bin, dass ich die Antwort wissen will. Wessen Baby ist es?

Vala: Das ist es ja. Ich weiß es nicht.

Cameron schließt geschlagen die Augen.

Carter (verzieht das Gesicht): Wie in...?

Vala: Ich schwöre, nichts was dazu... nötig wäre, habe ich getan.

Die anderen sehen doch recht skeptisch aus.

Vala: Zwischen meiner damaligen Ankunft in der Ori – Galaxie und meiner Hochzeitsnacht, welche definitiv erst stattfand, nachdem ich mir sicher war... gab es keine menschliche Möglichkeit, die mir bekannt war, dass ich wirklich schwanger werden konnte.

Landry zieht nur die Augenbrauen hoch; die anderen sind recht erschüttert und verwirrt von all dem. Vala lächelt sie nur alle an.

Vala: Möchte jemand etwas dazu sagen?

Schweigen.

Vala (sieht Mitchell an): Irgendwer?

Schweigen. Doch schließlich:

Teal'c: Du bist schwanger geworden ohne Beischlaf gehabt zu haben?

Vala: Ja, und ich habe entsetzliche Angst. Hat einer von euch schon mal etwas ähnliches gehört?

Blicke werden ausgetauscht, Sam zuckt kurz mit den Schultern.

Mitchell: Ja, es gab schon mal so was...

Teal'c: Darth Vader.

Verwirrt wirft Cameron Teal'c einen Blick zu.

Vala: Wirklich?

Teal'c: Hm Mm.

Vala: Wie ist das ausgegangen?

Mitchell (fällt Teal'c ins Wort): Eigentlich hatte ich an König Artus gedacht.

Carter (überrascht): Ach wirklich?

Mitchell: Ja. Ich habe alles gelesen, was ich über unseren Antikerfreund Merlin finden konnte. (Landry schaut auf die Uhr) Nach einigen dieser Legenden hatte er die Königin verhext, die Artus geboren hat.

Landry: Ja, ich muss gehen.

Vala: Warte! Ich bin noch nicht zu dem Teil gekommen, den du hören musst! Dass ich dieses Kind austrage, ist ein Problem... ein großes Problem für mich, aber glaubt mir, es gibt noch ein Problem, was noch viel größer ist.

Landry hört ihr zu.


Flashback: Tomins Haus, Versika

Vala schlägt in einem selbst komponierten Rhythmus auf den Teig ein, als plötzlich Tomin vor ihr steht. Sie hört auf zu schlagen.

Tomin: Es ist ein Wunder. (Er schaut an sich hinunter) Sieh mich an.

Und dann geht er auf sie zu. Er humpelt nicht mehr, sondern kann richtig laufen. Vala lässt sprachlos die Löffel fallen.

Tomin: Der Prior hat mich gesegnet. Ich kann laufen, ich kann rennen, ich kann jetzt kämpfen!

Vala: Du kannst was?

Tomin (nimmt sie in die Arme): Ich bin eingezogen worden!

Vala ist weniger begeistert.

Vala (Voice over): Sie bauen tausende von Schiffen und stellen riesige Armeen auf.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Das Dorf, in dem ich lebe ist nur eines von vielen eines Universum, das hunderte von Galaxien hat.


Flashback: Tomins Schlafzimmer, Versika

Tomin zieht sich seine Rüstung an.

Vala (Voice over): Wir wir es befürchtet haben, bereiteten die Ori, seit Daniel sie getroffen hat, ihre Anhänger auf einen Kreuzzug vor.

Tomin betrachtet sich im Spiegel, während Vala ihn von der Tür aus beobachtet.

Vala: Bist du sicher, dass du das wirklich willst?

Tomin: Ist das dein Ernst? Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich würdig genug bin, um den Ori zu dienen.

Vala geht auf ihn zu.

Vala: Indem du Menschen tötest, von denen du nichts weißt?

Tomin: Alles, was ich wissen muss, ist, dass sie Feinde der Ori sind. Dass sie das Buch des Ursprungs ablehnen und uns vom rechten Pfad abbringen wollen.

Vala: Diese... so genannten Ungläubigen... die sind so weit weg. Wie können sie uns beeinflussen?

Tomin: Das Böse darf niemals irgendwo Fuß fassen, verstehst du? Unser Weg zur Erleuchtung kann uns an viele unbekannte Orte führen.

Vala (sie dreht ihn zu sich um): Hey... ich kann mir nicht vorstellen, dass du jemanden tötest.

Tomin: Ich fürchte mich nicht den Willen der Götter zu befolgen.

Vala: Nichts, was ich sage wird deine Meinung ändern, oder?

Tomin: Fürchte dich nicht. Sobald wir Krieger der Ori das Böse ausgelöscht haben, kehre ich zurück. (Er gibt ihre einen Kuss und dreht sich dann wieder zum Spiegel um)

Vala wendet sich verletzt von ihm ab. Sie weiß genau, was passieren wird.

Vala: Dann wirst du dich verändert haben.

Tomin: Nein.

Er lächelt sie durch den Spiegel an.

Vala (Voice over): Er ist der sanfteste und ehrlichste Mensch, dem ich jemals begegnet bin.

Kopfschüttelnd dreht sich Vala um und verlässt das Schlafzimmer.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala (mit Tränen in den Augen): Er wurde seit seine Geburt am Glauben an die Ori und dem Befolgen ihrer Gebote erzogen. (Die anderen sehen betroffen aus, denn auch sie wissen, was passiert und wie es ist – besonders Teal'c) Das ist kein Kampf, den irgendjemand gewinnen kann. Nicht ohne Unmengen an Blut zu vergießen.

Walter (über Lautsprecher): General Landry in den Besprechungsraum. General Landry, Sie werden im Besprechungsraum erwartet.

Vala wischt sich schnell eine Träne weg.

Landry: Ich sollte jetzt wirklich gehen. Fahren Sie fort.

Carter: Seit du fort bist, haben wir ein paar Dinge über die Ori erfahren, die ihre Anhänger vielleicht interessieren würden.

Vala: Es spielt keine Rolle, was die Wahrheit über die Ori ist. Die Gläubigen wollen sie nicht hören. Es ist vollkommen egal, was du sagst.

Mitchell: Offenbar sind einige von ihnen misstrauisch genug, um in den Widerstand zu gehen.

Vala: Wir reden hier von einer handvoll Menschen im Vergleich zu Millionen, die die Wahrheit nicht erkennen würden, selbst wenn sie direkt vor ihren Augen stehen würde! Das sind alles nur Lügen und Propaganda, würden sie dazu sagen. Wir irren uns, sie haben Recht. Sie sind gut, wir sind böse. Wir müssen die Ori anbeten oder sterben. Sie werden kämpfen bis wir tot sind oder sie selbst. Punkt, Ende.

Das ist doch wirklich wunderbar.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Landry betritt den Besprechungsraum. Dort warten bereits Chekov und Shen.

Landry: Es tut mir Leid, dass Sie warten mussten.

Shen: Wo ist Doktor Jackson?

Landry: Er ist im Moment... unabkömmlich. Tut mir Leid, wir müssen ohne ihn anfangen.

Sie setzen sich alle.

Chekov: Es spielt keine Rolle. Ich hatte nur aus Höflichkeit um seine Anwesenheit gebeten, weil er die Verhandlungen zwischen unseren Ländern geführt hat. Was zur Folge hatte, das Russland Ihnen unser Sternentor geliehen hat.

Landry: Ja. Geliehen gegen die volle Teilnahme am Stargate Programm und einer erheblichen Summe an Geld.

Shen lächelt.

Chekov: Das ist mir durchaus klar. Wie ich schon sagte, sollte dieses Treffen nur auf Höflichkeit Ihnen und Doktor Jackson gegenüber stattfinden. Sie waren bewundernswerte Partner bei unseren gemeinsamen Bemühungen. Allerdings wird Ihrem Präsident in diesem Augenblick die offizielle Kündigung zugesteckt.

Landry: Wie meinen Sie das?

Chekov: Tja, wie Sie wissen steht die Verlängerung des Abkommens in zwei Wochen an. Unter den derzeitigen Voraussetzungen wird Russland nicht länger teilnehmen können.

Landry: Was soll das heißen?

Chekov: Ganz einfach. Wir wollen unser Sternentor zurückhaben.


Flashback: Kneipe, Versika

Vala sitzt mit Denya an einem Tisch und sie unterhalten sich.

Vala (Voice over): Nach schön. Diese junge Frau an der Bar – ihr Name war Denya. Wir haben uns ein bisschen angefreundet.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Wenn ich in eure Augen sehe, dann seit ihr offenbar nicht überrascht, dass ich mehr mit der Dorfhure gemeinsam hatte als mit den Damen des lokalen Strickzirkels.

Mitchell: Ich habe keine Ahnung wovon du sprichst.

Vala (lächelte): Sie war zumindest ehrlich.


Flashback: Kneipe, Versika

Wir knüpfen an der Szene an.

Denya: Ich war auch mal schwanger.

Vala: Wirklich?

Denya: Aber es dauerte nicht lange.

Vala: Oh, das tut mir Leid. Hey, ich habe was ganz Verrücktes gehört.

Denya: Ich schwöre dir, ich habe schon alles gehört.

Vala: Aber hast du auch schon mal gehört, dass man schwanger werden kann, ohne, dass man es getan hat?

Denya: Wie soll das möglich sein?

Vala: Weiß ich nicht.

Denya: Vielleicht ist es dir im Schlaf passiert. Das habe ich auch schon erlebt. Ich war betrunken und konnte mich an nichts mehr erinnern.

Vala (beginnt zu lachen): Ich habe nicht von mir gesprochen.

Denya: Ach nein?

Vala: Nein. Ich wollte nur wissen, ob du schon mal gehört hast, dass die Ori jemanden ein Baby geben? Einfach so. Sie vollbringen doch andauernd irgendwelche Wunder, oder?

Denya: Wenn du das sagst.

Vala (Voice over): Sie war clever und hat mich auf die Probe gestellt.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Carter: Willst du damit sagen, dass sie zum Ori – Widerstand gehörte?

Vala: Es hat ziemlich lange gedauert, bevor sie es zugab. Sie hat gesagt, sie hatte Angst vor Seevis und dass er sie töten würde, wenn er es wüsste.


Flashback: Tomins Haus, Versika

Vala öffnet die Tür. Seevis und ein paar Männer stehen davor.

Vala: Was wollt ihr?

Seevis schlägt die Tür auf und schnappt sich Vala. Er fasst sie an die Haare und zerrt sie nach draußen. Sie wird auf den Ara geschnallt.

Vala (schüttelt sich): Nimm deine Hände von mir! Was habe ich getan?

Das Dorf sammelt sich um den Ara.

Seevis: Sie ist unheilig. Sie konspiriert mit denen, die uns vom Weg des Ursprungs abbringen wollen.

Vala: Ich weiß nicht von wem du das hast, aber es ist eine Lüge.

Seevis: Sie ist eine Ungläubige und sie muss für ihre Sünden bestraft werden.

Hinter Seevis steht Denya, die das alles mit Grauen verfolgt.


Szene: Landrys Büro, SGC

Landry stampft in sein Büro zum Telefon.

Landry: Verbinden Sie mich sofort mit Richard Woolsey.

Chekov folgt ihm.

Chekov: General.

Landry: Wo sind die übrigen Vertreter des internationalen Komitees? Warum sind sie nicht hier?

Chekov: Diese Angelegenheit betrifft sie nicht.

Landry: Oh doch! Das glaube ich schon.

Chekov: Das Sternentor gehört Russland! Und in der Vergangenheit war meine Regierung nicht bereit ein eigenes Stargate Programm zu entwickeln, aber das hat sich geändert.

Landry: Weil China Sie auf einmal unterstützt. Wissen die übrigen Mitglieder des Komitees das?

Chekov: Wir werden sie einladen an dem Programm teilzunehmen, so wie Sie es getan haben und das gilt natürlich auch für Ihr Land.

Landry: Glauben Sie ernsthaft meine Regierung gibt das Sternentor wieder her?

Chekov: Ich sehe nicht, welche Alternative sie hat.

Und damit verschwindet Chekov wieder ins Besprechungszimmer.


Flashback: Dorf, Versika

Vala ist noch immer am Ara gefesselt. Die Leute stehen um sie herum. Seevis reißt ihren Kopf nach hinten.

Seevis: Wen hast du in diesem Dorf noch korumpiert?

Vala: Abgesehen von dir habe ich keine Ahnung, wovon du sprichst.

Er lässt sie los.

Seevis: Niemand wird sich das Böse ansehen, ansprechen oder ihm behilflich sein. Du wirst mir sagen, mit wem du konspiriert hast und die Ungläubigen werden bloßgestellt und bestraft für ihre Sünden. Ehre sei den Ori.

Er lässt Vala gefesselt sitzen. Die Menge löst sich auf. Unter ihnen befinden sich auch Tomin. Bedrückt und verletzt sieht er zu Vala hinüber. Sie dreht sich hoffnungsvoll zu ihm um, aber er wendet sich von ihr ab und verschwindet.

Vala (Voice Over): Ich weiß nicht, warum ich erwartet hatte, dass er zu mir kommt und mich befreit. Immerhin war ich die Mutter seine ungeborenen Kindes – zumindest sollte er das ja glauben.

Etwas später sitzt Vala noch immer auf dem Ara. Langsam beginnt ihr Nacken zu schmerzen. Die Leute gehen an ihr Vorbei, werfen ihr spöttische Blicke zu, aber niemand scheint Mitleid zu haben.

Nachts sitzt Tomin an sein Bett gelehnt. Er ist wach und kann nicht schlafen. Seine Gedanken kreisen vermutlich um Vala und ihrem Verrat. Er scheint offensichtlich hin und her gerissen zu sein.

Je länger Vala da sitzt, desto schwächer wird sie. Die Sonne brennt auf sie hinunter. Vor ihren Augen, trinkt ein Mann Wasser aus einem Krug. Er lässt sie sitzen. Der Tag vergeht, die Nacht bricht herein und vor lauter Erschöpfung kippt Vala vorn über. Nur die Ketten an ihren Händen halten sie davon ab ganz auf den Boden zu fallen, doch schließlich hilft auch das nicht mehr. Sie geht zu Boden.

Sie scheint eine Vision zu haben, in der sie in Tomins Bett liegt und die Augen öffnet. Über ihr breitet sich eine Feuerwand aus. Sie liegt wie gelähmt auf dem Bett. Plötzlich taucht aus dem Feuer ein Gesicht des Bösen auf, ein Monster. Es nähert sich hier.

Mit einem Ruck, wacht Vala auf. Es ist Tag und sie ist noch immer gefesselt. Erschöpft setzt sie sich auf. Tomin ist unter den Menschen. Demonstrativ und flehend sieht sie ihn an, er schaut zurück, aber er unternimmt nichts. Stattdessen geht er mit den Männern auf die Arbeit. Enttäuscht dreht sie sich wieder um.

Vala kann sich kaum noch bei Bewusstsein halten. Von der Kneipe aus wird sie von Denya beobachtet. Diese geht zu Seevis an die Bar, der sich einen Drink einschüttet.

Denya: Sie wird da draußen sterben.

Seevis: Ich weiß.

Denya: Meinst du nicht, wenn sie dir etwas sagen könnte, hätte sie es nicht längst getan!?

Er lässt Denya stehen.

Aber es scheint doch noch eine gute Seele zu geben. Jemand öffnet ihre Fesseln und hebt ihren bewusstlosen Kopf an. Es ist Tomin. Vorsichtig streicht er ihr die Haare aus dem Gesicht und küsst ihre Stirn. Seevis beobachtet Tomin dabei, wie er seine Frau hoch hebt. Nur kurz hält Tomin inne, kehrt dann aber mit Vala zu seinem Haus zurück.

Vala (Voice Over): Ich weiß nicht, warum er es dann später getan hat oder warum Seevis uns gehen ließ.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Ich musste drei Tage lang, ohne Nahrung oder Wasser, da draußen ausharren.

Carter: Unglaublich, dass das Baby das überlebt hat.

Vala: Auf der einen Seite habe ich gehofft, es stirbt.

Mitchell: Es überrascht mich, dass du es auf der anderen Seite doch wolltest. Ich meine, wenn man bedenkt, wie du es empfangen hast.

Vala (unterdrückt die Tränen): Es ist schwer zu erklären.


Flashback: Tomins Schlafzimmer, Versika

Vala und Tomin liegen gemeinsam im Bett. Während Tomin sich abgewandt hat – eine Hand liegt auf Valas Bauch – starrt Vala gedankenverloren an die Decke.

Vala: Seevis?

Tomin: Er wird uns nicht weiter behelligen. Das verspreche ich dir.

Vala: Du glaubst nicht, dass ich böse bin?

Tomin (schaut jetzt ebenfalls an die Decke): Es tut mir Leid, dass ich dir nicht gleich geholfen hatte. Bitte vergib mir.

Etwas später. Tomin packt seine Sachen zusammen, während Vala noch im Bett liegt. Sie dreht sich um, als er die Tür öffnet, um zu gehen. Als er sieht, dass sie wach ist, geht er noch einmal zurück zu ihr.

Tomin: Wir sehen uns heute Abend. Fürchte dich nicht.

Er küsst sie kurz und verschwindet dann. Vala steht ebenfalls auf und beobachtet ihn vom Fenster aus, wie er zur Arbeit aufbricht.

Vala (Voice Over): Trotzt Tomins Beteuerung machte mich der Gedanke nervös einen Tag mit Seevis, der nur einen Steinwurf entfernt war, im Dorf zu verbringen. Außerdem war es höchste Zeit ein paar Recherchen durchzuführen.

Vala macht sich alleine auf in den Wald. Als sie Schritte hört, versteckt sie sich hinter einem großen Baum. Sie sieht wie ein Priori die Anhänger in ihrer Ausrüstung anführt und den Pfad einer Steintreppe weiter hinunterführt. Vermutlich ist sie den Kriegern gefolgt und gelangt zu einer Felswand, die nur eine Richtung kennt, die nach unten.

Vala (Voice Over): Ich wusste, was passiert, ich wusste, wo sie jeden Tag hingingen, was sie taten. Aber es dann zu sehen, war doch etwas anderes.

Am Grund der Felswand finden die Bauarbeiten zu den Ori-Schiffen stand. Es sind so viele und sie sind größer als alle anderen Schiffe. Plötzlich taucht hinter ihr Seevis auf.

Seevis: Beeindruckend, nicht wahr?

Sie weicht von ihm zurück, Richtung Schlucht.


Szene: Torraum, SGC

Landry steht vor der Rampe und schaut hinauf zum Stargate. Chekov leistet im Gesellschaft.

Chekov: General. Sie wollten mich sprechen?

Landry: Nach allem, was wir wissen, planen die Ori schon bald eine groß angelegte Invasion auf diesen Planeten. Kein guter Zeitpunkt, um darüber zu streiten, wer das Stargate benutzen darf, Colonel. Aber ich nehme an, das war Ihnen durchaus klar.

Chekov: Keine vernünftige Regierung will mit einem außerirdischen Krieg konfrontiert sein.

Landry: Mir von den Absichten Ihrer Regierung zu erzählen, war gewiss nicht nur reine Höflichkeit und das in Anwesenheit der chinesischen Vertreterin im Aufsichtskomitee zu tun, sollte auf Chinas Beteiligung hinweisen. Davon stand nichts in der offiziellen Kündigung des Vertrages, die dem Präsidenten übergeben wurde.

Chekov: Dafür werden Sie Verständnis haben.

Landry: Die haben Ihnen einen Deal angeboten. Um ihr eigenes Stargate Programm zu installieren. In Wahrheit wissen Sie nicht, ob Ihnen dieses Szenario besser gefällt als das jetzt praktizierte. Sie sehen es allerdings als eine Gelegenheit ein Druckmittel in der Hand zu haben. (Chekov schweigt) Denn Sie konnten wohl kaum eine Wunschliste mit der offiziellen Kündigung präsentieren, ohne, dass es nach Erpressung aussieht. Oder, dass offiziell bekannt wird, dass Sie die Chinesen nur benutzen, also haben Sie es mir überlassen das herauszufinden und Ihnen die Frage zu stellen: Was wollen Sie wirklich?

Chekov ist nicht ganz unbeeindruckt darüber, dass sein Plan durchschaut wurde.


Flashback: Klippe, Versika

Vala zieht ein Messer aus ihrem Umhang hervor und bedroht damit Seevis.

Vala: Keinen Schritt weiter. (Im Hintergrund taucht Denya auf) Glaub mir, du wirst es bereuen, wenn du näher kommst.

Seevis: Du kannst das weglegen.

Denya: Es ist alles gut.

Seevis: Wir mussten das mit dir machen.

Denya: Um sicher zu sein, dass wir dir trauen können.

Verstehend sieht sie die beiden an und selbst über Seevis Gesicht huscht ein kleines Lächeln. Langsam senkt Vala das Messer.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Mitchell: Dieser Mann gehört zum Widerstand?

Vala (lächelnd): Seevis ist der Anführer. Das religiöse Getue ist nur Tarnung. Ansonsten geht es um Geld, Macht und Einfluss. All das, was man braucht, um eine Rebellion anzuzetteln.

Teal'c: Fürchtest du nicht von den Ori entdeckt zu werden?

Vala: Natürlich, aber die einzige Alternative ist nichts zu tun und das was Seevis vorhatte, war so ziemlich genaue das Gegenteil davon.


Flashback: Klippe, Versika

Die drei stehen jetzt gemeinsam vor dem Abgrund und schauen hinunter.

Seevis: Wir haben die Pläne und wir haben viele von unseren Leuten dort unten eingeschleust.

Vala: Glaubst du wirklich es kann funktionieren?

Seevis: Es muss.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Die Schiffe konnten nur von den Prioren aktiviert werden, aber Seevis glaubte, er hätte einen Weg gefunden, um durch Sabotage eine massive Kettenreaktion zu verursachen.


Flashback: Wald, Versika

Sie machen sich auf den Rückweg.

Vala (Voice over): Soweit ich es erkennen konnte, sah es so aus, als könnte es klappen.

Denya: Heute in drei Tagen ist eine große Feier bei der jeder Prior ein Schiff aktivieren wird, um die Macht der Ori zu demonstrieren.

Vala: Alle werden da sein?

Seevis: Jedenfalls all die, die die Schiffe gebaut haben, sowie jene, die sie bald besteigen und im Namen der Ori in den Kampf ziehen werden. Zehntausende.

Vala: Und du willst sie alle umbringen?

Seevis: Götter können keine Götter sein, ohne jene, die unter ihnen stehen und zu ihnen aufschauen.

Vala bleibt kurz stehen. Folgt dann aber den beiden.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Sie wollten versuchen die Macht der Ori zu unterminieren, indem sie so viele ihrer Anhänger eliminierten, wie es ihnen möglich war. Etwas, was wir wohl kaum an ihrer Stell gemacht hätten.


Flashback: Kneipe, Versika

Die drei betreten die Kneipe.

Seevis: Schließt die Fenster.

Die Vorhänge werden zugezogen.

Vala (Voice over): Sie haben mir vertraut.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Zugegeben, sie hätten mich fast umgebracht ehe ich ihr Vertrauen hatte, aber zu dem Zeitpunkt hätte ich nichts anderes tun können.


Flashback: Kneipe, SGC

Seevis bricht einen Tisch in der Mitte auf. Denya und er heben die Tischplatte ab.

Vala (Voice over): Ich habe ihnen erklärt, wer ich bin und wie ich dort hingekommen war.

Im Inneren des Tisches befindet sich genau so ein Eingabestation, wie sie auch schon SG-1 gefunden hatte.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Vala: Das Kommunikationsterminal und die Steine waren von den Prioren nach Celestis geschickt worden, nachdem Daniel und ich bei ihrer Benutzung entdeckt wurden.

Mitchell: Und wie ist Seevis da ran gekommen?

Vala: Offenbar hatte er Spione unter den Mönchen in der Stadt Celestis. Es sind Menschen, die zu Prioren ausgebildet werden. Hin und wieder werden Artefakte, die aus der Zeit vor dem Aufstieg der Ori gefunden oder ausgegraben wurden, als Werke des Teufels gezeigt, um dann vor den Toren der Stadt verbrannt zu werden. Als das Kommunikationsterminal ankam, erkannten Seevis Männer seinen Wert und sie haben alles riskiert, um es zu retten und aus der Stadt schmuggeln zu können. Also, wie es aussieht hat Daniels verrückte, kleine Rede über Kommunikation aus anderen Galaxien letzten Endes doch Wirkung gezeigt.

Carter: Und die Ori waren ahnungslos? Sie konnten nicht erkennen, was vor ihren Augen passierte?

Vala: Schwer zu sagen. Aber Seevis wollte nicht, dass ich mit euch Kontakt aufnehme, bis der Sabotageplan durchgeführt war.

Mitchell: Falls die Ori ihn doch noch entdecken würden.

Vala: Nur um sicher zu gehen.


Flashback: Tomins Haus, Versika

Tomin kommt von der Arbeit zurück. Alles ist dunkel.

Tomin: Vala?

Er sucht das Haus ab und geht halb die Treppe hinauf.

Tomin: Vala?

Priori: Gesegnet sind die, die den Pfad gemeinsam gehen.

Hinter ihm schreitet ein Priori in sein Haus. Eine wirklich hässliche Gestalt. Ihm fehlt ein Auge. Wie bei der Krähe, ist eine Narbe über sein Lid gezogen.

Tomin: Prior.

Priori: Deine Frau ist nicht zu Hause, Tomin?

Tomin (geht auf ihn zu): Ich weiß nicht. Sie wird auf dem Markt sein.

Priori: Wird sie das?

Tomin: Wem verdanke ich die Ehre Eures Besuches?

Priori: Dein großer Mut hat sich herumgesprochen.

Tomin: Wenn du damit Valas Befreiung meinst, ich glaube Seevis hat sie zu Unrecht beschuldigt. Vertraue mir, sie ist eine Gläubige, sonst hätten die Ori wohl nicht zugelassen, dass sie so lange ohne Wasser und Nahrung übersteht. Sie haben sie zu mir geschickt. Sie ist meine Frau, die Mutter meines ungeborenen Kindes.

Priori: Ist sie das? (Tomin antwortet nicht) Die Verletzung, die dich seit deiner Kindheit verkrüppelt hat, die von der ich dich geheilt habe, um dich zu einem starken und stolzen Krieger zu machen.

Wir sehen, dass Vala leise die Treppe herunter kommt und sich hinter der Wand versteckt hält.

Tomin: Glaube mir, ich werde diese Stärke nutzen, um alle Ungläubigen im Namen der Ori zu bekämpfen.

Priori: Ja. Aber dieselbe Krankheit, die dich erlahmen ließ, hat dich auch unfähig gemacht Kinder zu zeugen.

Tomin: A-Aber wie?

Erschrocken weicht er vom dem Priori zurück.

Tomin: Willst du sagen, dass sie mich betrogen hat?

Priori: Das Kind ist der Wille der Ori. Das ist alles, was zählt. (Vala ist geschockt die Wahrheit zu hören.) Dein Mut wird belohnt werden, Tomin. Fürchte dich nicht. Ehre sei auch den Kindern der Ori.

Tomin (schließt die Augen): Ehre sei den Ori.

+++

Nachts liegt Tomin wach im Bett und schaut hinauf an die Decke. Auf der anderen Seite kriegt Vala ebenfalls kein Auge zu.

Am nächsten Tag, wie immer, macht sich Tomin für die Arbeit bereit. Er öffnet die Tür.

Vala: Geh nicht.

Tomin schließt die Tür.

Tomin: Heute ist der Tag, auf den wir gewartet haben. Zehn Priore von Celestis kommen, um das Sternenschiff zu segnen, das wir in den letzten Monaten gebaut haben.

Vala setzt sich auf den Vorsprung der Treppe. Sie stützt sich am Geländer.

Vala: Ich weiß.

Tomin: Alle werden hingehen. Alle, sogar die Frauen und Kinder. Natürlich erwarte ich das nicht von dir. Ich weiß, du bist oft müde, aber es wird ein bedeutender Tag. Wenn du kommen willst.

Sie streckt ihre Hand nach ihm aus, doch Tomin regt sich nicht.

Vala: Bitte. Bleib heute hier. (Sie sieht ihn flehend an und zieht schließlich die Hand zurück.) Ich habe ein ungutes Gefühl. Ich kann dir nicht sagen wieso. Hast du niemals böse Vorahnungen?

Tomin (geht in ihre Richtung): Aber natürlich. Dann wende ich mich um Hilfe an die Ori.

Vala (atmetet einmal tief ein; ihre Augen füllen sich mit Tränen): Tomin...

Tomin: Der Tag der Abrechnung für alle, die den Bösen folgen, steht bevor. Ich habe mein Leben lang nie etwas anderes gewollt als den Pfad der Erleuchtung zu gehen. Und ich wünsche mir nur, dass du diesen Pfad mit mir gehst.

Vala nickt. Tomin schnappt sich seine Sachen und öffnet die Tür.

Tomin: Gesegnet sind die, die ihn gemeinsam gehen.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Mitchell: Du hast gesagt, 'Der Tag der Abrechnung'.

Carter: Es gibt Berichte, nach denen die Priori in dieser Galaxie vor dem bevorstehenden Untergang warnen.

Teal'c: Einen Tag, an dem alle, die die Ori leugnen, ihren Zorn spüren werden.

Vala: Wir wussten, die Priori sind nur die erste Welle. Der wahre Kreuzzug wird bald beginnen. Die Schiffe planen schon den Abflug.

Carter: Aber das würde bedeuten...

Vala: Die Ori verfügen über ein funktionierendes Supergate.

Noch mehr Hiobsbotschaften.


Flashback: Klippe, Versika

Seevis, Denya und Vala stehen gemeinsam am Vorsprung.

Vala (Voice over): Wie sich rausstellte, was ich Tomin vortäuschte durchaus berechtigt, aber aus einem anderen Grund. Tausende von Männern, Frauen und Kindern sind an diesem Tag nicht gestorben. Seevis Plan ist fehlgeschlagen. (Nacheinander beginnen die Raumschiffe zu leuchten.) Es hat nicht funktioniert. Die Sabotage war missglückt. (Die drei eilen zurück durch den Wald) Ob die Ori sie entdeckt hatten oder die Priore sie aus eigenen Stücken abwenden konnten, wissen wir nicht. Wir wissen nur, dass die Schiffe zum Leben erwachten und nichts passierte, abgesehen davon, dass sich die Menge freute und nieder warf, um für einen schnellen Sieg über alle Ungläubigen zu beten.


Szene: Untersuchungsraum, SGC

Mitchell: Hast du noch andere Informationen, die uns nützen könnten? Du hast gesagt, Seevis hatte Zugang zu den Plänen der Schiffe. Mit welchen Waffen sind sie ausgerüstet?

Carter: Und mit welchen Schilden und welche Energiequellen nutzen sie?

Jetzt ist es nicht mehr Vala, die vor ihnen sitzt. Sowohl auf dem Bildschirm, als auch auf dem Stuhl sitzt jetzt Daniel.

Daniel: Nein, nein, ich... (Er hält inne und sieht sich desorientiert um) Leute, was ist hier los?

Mitchell: Jackson?

Daniel: Wieso sitze ich hier?

Carter: Der Simulator läuft noch. Irgendwas muss an Valas Ende geschehen sein.


Szene: Kneipe, Versika

Das Kommunikationsterminal qualmt. Die Verbindung ist unterbrochen. Erschrocken dreht sich Vala um. Niemand anderes als Tomin steht in der Tür. Schnell springen sie auf. Aber Tomin erschießt Seevis und Denya. Jetzt bleibt nur noch Vala. Geschockt sieht sie zu ihm hinüber.

Vala: Tomin!

Tomin: Du hast gesagt, ich würde keinen Ungläubigen töten können.

Vala: Es tut mir Leid, dass ich mich geirrt habe! Du musst auf mich hören!

Tomin: Nein! Ich bin taub für alles, bis auf die Lehren der Ori! (Er richtet seine Waffe auf Vala) Der Prior hat mir gesagt, dass Seevis vom Glauben abweicht. Dass er versucht die Feier zu sabotieren und damit Tausende töten wollte. Er hat mich hergeschickt, um Seevis dafür zu bestrafen und ich finde dich bei ihm, wie ihr gemeinsam Sabotage betreibt!

Vala: Sie haben mich dazu gezwungen! (Vala setzt sich auf einen Stuhl, mit erstickter Stimme) Sie haben mir gesagt, sie würden mich umbringen, wenn ich ihnen nicht helfe. Nachdem, was sie mir angetan haben, was hätte ich da tun sollen? Sie... dachten dieses Gerät sei eine Zaubermaschine, aber sie hatten zu viel Angst sie in Gang zu setzen, deswegen haben sie mich gezwungen es für sie zu tun. Hat der Prior dir gesagt, dass ich zu ihnen gehören würde? Hat er dir befohlen mich zu töten?

Tomin: Nein.

Vala (steht wieder auf): Na bitte. Da hast du es.

Tomin: War es dir möglich mit anderen Ungläubigen Kontakt aufzunehmen?

Vala: Ja. Und es gibt sehr viel, was ich dir darüber erzählen könnte, aber nimm bitte die Waffe runter. (Sie legt beschützend ihre Hände auf den Bauch) Tomin, du musst mir glauben. Bitte! (Er senkt die Waffe nicht, Vala versucht eine andere Taktik) Ich bin Zeuge deines Gespräches mit dem Prior gewesen. Ich weiß, es tut mir Leid. Ich hätte dir sagen sollen, dass ich da war. Aber ich hatte solche Angst. Was er gesagt hat mich schockiert. Diese Kind ist der Wille der Ori? Tomin, ich schwöre dir, dass ich dich nicht betrogen habe. Ich war mit niemanden sonst zusammen, nur mit dir. Also, wenn du wirklich kein Kind zeugen kannst, dann ist dieses Baby ein Wunder. Es ist unser Wunder und es ist eine große Bürde, die ich nicht allein bewältigen kann. Und deshalb müssen wir den Pfad jetzt gemeinsamen gehen.

Schließlich senkt er dann doch seine Waffe.

Tomin: Ich muss bald in den Krieg ziehen.

Vala: Dann muss ich mit dir kommen.

Er geht auf Vala zu, kniet sich auf den Boden und legt seine Stirn gegen ihren Bauch. Vala atmet erleichtert und besorgt zugleich durch.


Szene: Fahrstuhl, SGC

Daniel und Landry stehen nebeneinander in der Kabine.

Daniel: Und was genau mussten wir ihnen am Ende geben?

Landry: Eine 304.

Daniel (überrascht): Wirklich? (Die Türen öffnen sich und die beiden verlassen den Fahrstuhl) Ich bin überrascht, dass der Präsident dem zugestimmt hat.

Landry: Colonel Chekov hatte schon eine Weile ein Auge auf sie geworfen. Die neuste war kurz vor der Fertigstellung.

Daniel: Ich dachte, das nächste Schiff der Daedalus – Klasse wäre frühestens in einem Jahr zu erwarten.

Landry: Hm Mm. Es war ein großes Zugeständnis, aber wir hatten keine Wahl.

Gemeinsam betreten sie den Besprechungsraum, wo bereits der Rest von SG-1 wartet.

Carter: Sir, die Tok'ra und die Asgard suchen nach Subraumanomalitäten, die auf ein Supergate schließen lassen. Wir überwachen die existierenden schwarzen Löcher, die wir kennen, aber das ist eine Riesengalaxie.

Mitchell: Und wie wir wissen, können die Ori ein neues gebaut haben.

Teal'c: Der Hohe Rat hat alle Har'tac – Schiffe in Alarmbereitschaft versetzt.

Landry: Das ist eine Nadel im Heuhaufen, die wir unbedingt finden sollten. Tun Sie alles, was nötig ist.

Mitchell: Wenn die Ori – Schiffe uns Truppen schicken können, dann müssen wir uns wirklich etwas einfallen lassen.

Carter: Merlin hat eine Waffe gegen die Ori entwickelt.

Daniel: Sämtliche Alliierte, die wir haben, sind bereits in die Suche nach dem Supergate mit einbezogen.

Mitchell: Sir, es wird nicht lange dauern, um einen Planeten zu finden, wo es einen fortschrittlichere Waffe gibt, mit der wir die Ori bekämpfen können.

Landry: Diese Waffe würde uns nicht vor ihren Gefolgsleuten schützen.

Daniel: Das glaube ich auch nicht, aber es wäre sehr viel einfacher ihre Anhänger davon zu überzeugen, dass ihre Götter falsch sind, wenn ihre Götter nicht mehr auftauchen.

Landry: Los.

Daniel (nickend): Danke, Sir.

Nach und nach verlassen sie den Raum und machen sich auf die Suche nach der ultimativen Waffe, während Landry hinunter auf das Stargate schaut.

ENDE

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