9.16 Ohne Netz
Off the Grid

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Daniel: Ach, ich hätte da eine Frage. Warum sollten wir das Tor wie durch Zauberhand verschwinden lassen, bevor wir mit seiner Hilfe entkommen konnten?

Worrel: Schlechtes Timing.

Daniel: Das ist wohl das Dümmste was ich jemals gehört habe.

Worrel: Laufen die Dinge auf deiner Welt immer nach Plan, Doktor Jackson?

Daniel: Nein, für gewöhnlich nicht, nein.
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Christopher Judge: Was bisher bei Stargate geschah:

Folge: 9.04 Unsichtbare Fesseln (The Ties that bind)

Vala: Bedauerlicherweise befindet sich das Schiff in den Händen der Luzianischen Allianz.

Landry: Der was?

Vala: Das ist eine Koalition aus ehemaligen Schmugglern und Söldnern, die jetzt verbündet sind, um das Machtvakuum zu nutzen, das durch den Abgang der Goa'uld entstanden ist.

+++

Folge: 9.06 Das Schutzschild (Beachhead)

Das Team ist gerade mitten in einem Basketballspiel als sie von Landry unterbrochen werden.

Landry: Wir haben ein Kommunikee von einem Goa'uld namens Nerus erhalten. Klingelt da was?

Teal'c: Er gilt als ein Goa'uld mit unbegrenzten... Appetit.

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Nerus tritt begleitet von SG-Soldaten durch das Tor. Und seinen Appetit kann man ihm durchaus ansehen. In seinem Quartier leuchtet das Hologramm eines Planeten auf, auf dem sich das Schutzschild ausbreitet.

Nerus: Ich bin dahinter gekommen, wie man alle Sternentore einer Galaxis gleichzeitig aktiviert. Hat Ba'al euch das nicht gesagt?

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Landry (zu Nerus, nachdem er herausgefunden hat, dass Nerus sie reingelegt hat): Du wirst absteigen zu einem kleinen, dunklen Verließ im Keller von Area 51 und dort bleibst du, bis wir den Sieg über die Ori erringen.

Nerus: Was könnte mich dazu veranlassen so etwas zu tun?

Landry: Hunger.

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Szene: P6G-452

SG-1 rennt durch einen Wald, sie werden gejagt. Im Hintergrund sind Gewehrsalven zu hören. Sie tragen nicht ihre ursprüngliche Uniform, sondern braune Lederkleidung, die auch Söldner tragen würden. Mitchell schmeißt sich schließlich hinter einem Baum und die anderen folgen ihm, geben ihm Schutz.

Carter: Warum sind die denn so wütend?

Mitchell: Na ja, offensichtlich ist es nicht so gut gelaufen.

Daniel läuft in der Zwischenzeit bis zum DHD des Stargates.

Teal'c: Mir war klar, dass du als Drogenhändler nichts taugst, Colonel Mitchell.

Mitchell: Können wir uns einfach bitte nur zum Tor zurückziehen?

Sie rennen los und ihre Verfolger tauchen aus den Gebüschen auf. Sam läuft zu Daniel, dass dieser das Tor anwählt, während sie weiterhin Feuerschutz gibt.

Teal'c: Die werden uns gleich überrennen.

Gerade als Daniel fast die Anwahl ausgeführt hat, verschwindet vor seinen Augen plötzlich das Sternentor. Es wird anscheinend mit einem Asgardbeamstrahl abtransportiert. Worrel – der Söldner Anführer hält inne als er das sieht.

Carter: Wieso dauert das denn so lange?

Daniel: Leute!

Jetzt verschwindet auch das DHD.

Daniel: Wir haben ein Problem.

Mitchell: Ja, böse Kerle schießen auf uns. Beeilen Sie sich und öffnen Sie das verdammte ... (Er dreht sich um und sieht, dass das Stargate nicht mehr da ist.)

Die Schießerei wird eingestellt und es werden ratlose Blicke ausgetauscht.

Mitchell:... Tor.

CREDITS

Szene: Besprechungsraum, SGC; 8 Stunden früher

Auf dem Tisch liegt in einem gläsernden Gefäß eingesperrt ein Maiskolben. SG-1, Landry und Colonel Reynolds betrachten den Gegenstand.

Reynolds: Das nennt sich Kassa.

Mitchell: Sieht für mich aus wie Mais.

Daniel: Der vor allem in Nord Amerika angebaut wird.

Mitchell: Muss sensationell schmecken, wenn der für so viel Aufregung sorgt.

Reynolds: Ich glaube Lieutennant Moony beschrieb ihn als „süßen Mais des Himmels“.

Landry: Wie ist sein Zustand?

Reynolds: Er ist immer noch versessen darauf, Sir. Er wollte dort bleiben. Ich musste ihn gewaltsam zurückbringen.

Daniel: Nicht zu fassen.

Mitchell: Sie kennen nicht das Maisbrot mit den schwarzen Bohnen meiner Großmutter.

Daniel (etwas irritiert): Nein... Was ist mit dem Rest der Bevölkerung? Haben Sie bei denen ähnliches Suchtverhalten festgestellt?

Reynolds: Als wir dort ankamen war alles in Ordnung. Dann kam es zum Streit, weil die Vorräte knapp wurden und meine Männer und ich mussten dazwischen gehen. Das hat Moony überhaupt veranlasst das Zeug zu probieren. Ich habe einfach nicht geglaubt, dass es -

Landry: Schon gut. Was hat Doktor Lee zu dem Thema gesagt?

Carter: Er analysiert noch die Probe, Sir, um festzustellen, ob es natürlichen Ursprungs ist oder nicht.

Daniel: Das führt zu der Frage, ob die Ori was damit zu tun haben könnten.

Mitchell: Die ganze Bevölkerung süchtig machen nach Weltraummais? Ich weiß nicht.

Teal'c: Das halte ich ebenfalls für unwahrscheinlich.

Daniel: Es passt nicht zu ihrer Vorgehensweise, oder?

Reynolds: Abgesehen davon gab es keine Hinweise darauf, dass je ein Prior dort war.

Teal'c: In der letzten Aufsichtsratssitzung klagten mehrere Jaffa-Führer über auffälliges Verhalten auf einigen Planeten. Eine Nahrungsmittelmanipulation haben wir nicht vermutet.

Landry: Colonel, können Sie feststellen woher dieses Kassa gekommen ist?

Reynolds: Ich wollte von einen der Verkäufer die Toradresse haben, aber ich bin nicht sicher, ob sie stimmt.

Mitchell: Wir sollten sie überprüfen, Sir.

Landry: Tja, dann versuchen Sie mal Ihr Glück, aber Sie sollten sich bedeckt halten.

Mitchell: Ist doch wohl klar.

Szene: P6G-452

Eine Gegend auf dem Planeten, in dem sich ein Maisfeld an das nächste reiht. Es ist ein schöner sonniger Tag, zwei blasse Monde scheinen auf den Planeten herab. Ein Farmer kommt mit einer Schubkarre an dem Feld vorbei. Auf der Ladefläche befindet sich bereits gepflückter Mais. Er hält an und nimmt sich einen Kolben aus dem Feld und beißt genüsslich herein.
SG-1 ist nicht weit, da sie sich im Feld versteckt haben und jetzt aus ihrer Deckung kommen. Sie tragen ihre Söldnerkleidung und fallen so nicht auf.

Mitchell: Ne kleine Geschmacksprobe, hä?

Farmer (erschrocken, dreht sich zu SG-1 um, die jetzt aus dem Feld kommen): Bitte. Ich habe zwei Töchter.

Carter: Keine Angst, wir wollen dir nichts tun.

Farmer: Wer seid ihr? Was wollt ihr hier?

Mitchell: Wir wollen ein bisschen Kassa kaufen.

Farmer: Das gibt’s doch auf jeden Markt.

Mitchell: Wir interessieren uns für größere Mengen.

Farmer: Ich könnte euch ein oder zwei Karren verkaufen.

Mitchell: Nah... wie viel für das ganze Feld?

Sam sieht ihn erstaunt an.

Farmer: So machen wir in der Allianz keine Geschäfte.

Daniel: Ist es die Luzianische Allianz?

Mitchell: Wie viele andere Allianzen kennen wir?

Teal'c: Viele.

Das war nicht die Antwort, die Mitchell hören wollte.

Farmer: Die Luzianische Allianz wird wissen, dass ihr gekommen seid. Die wissen alles.

Mitchell: Gut. Wir würden uns gerne mit denen Treffen. Kannst du da was arrangieren?

Farmer: Worrel kehrt heute Nachmittag zurück.

Daniel: Worrel ist...?

Farmer: Das ist sein Land. Seine Ernte. Er wohnt in dem Haus die Straße runter.

Mitchell: Dann sag ihm, Mister Shaft möchte sich mit ihm treffen. (Sam senkt nur ihren Kopf. Sie kann es nicht fassen) Gibt es da Besuchszeiten oder soll ich mir den ganzen Nachmittag freihalten?

Farmer: Ich werde ihn fragen, aber ich muss euch warnen. Er wird eure Anfrage nicht begrüßen, so wenig wie eure Anwesenheit.

Er schmeißt den angegessenen Maiskolben auf den Karren und macht sich auf den Weg zurück in das Dorf. Als er außer Höhrweite ist räuspert sich Daniel.

Daniel: Was zum Teufel war das?

Mitchell: Tja, was wohl?

Carter: Wir hatten doch vor unter dem Radar zu bleiben.

Teal'c: Diese Welt wird wohl kaum eine solche Technologie besitzen.

Mitchell: Tja, wenn er Recht hat, hat er Recht.

Daniel: Nein, Sam hat Recht. Wir sind nur auf Erkundungstour hier.

Michtell: Ich habe auch sicherlich nicht vor hier groß aufzufallen. Ich gebe mich nur als Käufer aus.

Daniel: *Sie*?

Mitchell: Tja, nichts für ungut, Jackson, aber Sie können sich kaum als so ne Art Dealer ausgeben.

Daniel: Da bin ich genauso überzeugend wie Sie.

Carter: Da seid ihr beide falsch besetzt.

Mitchell: Teal'c, wer von uns ist eher ein Dealer?

Teal'c: Ihr seid alle drei nicht die Richtigen.

Mitchell: Na hör mal! Marry Poppins ist doch gar nicht im Rennen!

Carter (empört): Hey!

Mitchell (deutet auf Teal'c): Und du auch nicht. Denn ich übernehme das. Ich stelle ihm nur ein paar Fragen über seine Anpflanzung, mache mich schlau, was hier läuft, sage ihm der Preis ist zu hoch und zack ist der Aufttritt erledigt.

Keiner der drei ist begeistert von seinem Plan und doch machen sie sich auf den Weg.

Szene: P6G-452, etwas später

Durch ein Fernglas sehen wir Mitchell wartend auf einem Heukarren liegen.

Carter: Das war keine gute Idee.

Daniel: Es dauert jetzt vier Stunden. Wann greifen wir ein?

Sie schauen erneut durch das Fernglas. Und dann nähern sich ihm doch schließlich ein paar Männer.

Teal'c: Sie sind schwer bewaffnet.

Sam nickt nur besorgt.

Szene: P6G-452, Mitchells Heuwagen

Mitchell öffnet seine Augen als er die Schritte hört.

Farmer: Das ist der Mann, der zu dir wollte. Mister Shaft.

Schließlich steht Mitchell auf.

Mitchell: Hey. Dann bist du Worrel.

Worrel: Wo sind deine Freunde, Mister Shaft?

Mitchell: Ich dachte, du wolltest nur mit einem verhandeln. Nenn mich Shaft.

Worrel: Wer hat dir gesagt, dass hier Kassa angepflanzt wird?

Mitchell: In meinem Geschäft lernt man die richtigen Leute kennen.

Worrel: Welche richtigen Leute?

Mitchell: Na ja, für die, die es sich lohnt. Für die Leute, die einem was bringen, die einem die richtigen Auskünfte geben können.

Worrel nickt ein paar seiner Männer zu und diese machen sich auf den Weg. Durch die Ferngläser unserer Freunde wird beobachtet, wie sie sich von der Truppe lösen und in verschiedene Richtungen ausschweifen.

Worrel (zu dem Farmer): Du kannst gehen. (Der Farmer macht kehrt; dann zu Mitchell) Wir reden drinnen weiter.

Mitchell (wenig begeistert): Alles klar.

Als sich Mitchell umdreht legt er eine Hand auf den Rücken und gibt dem Rest von SG-1 mit einem Thump up ein Zeichen.

Teal'c: Wenn wir hier bleiben, werden wir entdeckt.

Carter: Hoffen wir, dass es nicht passiert.

Worrel führt Mitchell durch ein Eisentor in ein Dorf hinein. Geschützt von den Mauern wird Mitchell gleich erst einmal auf Waffen untersucht.

Mitchell: Leute, denkt ihr echt ich habe ne Waffe dabei?

Worrel: Das reicht.

Sie lassen von Mitchell ab, natürlich ohne etwas gefunden zu haben.

Worrel: Also gut, Mister, was kann ich für dich tun?

Mitchell (verschränkt seine Arme): Ich leite eine Abordnung von sieben Planeten mit einer Gesamtbevölkerung von 30 Millionen Kassa hungrigen Seelen und wir suchen Lieferanten.

Worrel: So viele Vorräte habe ich nicht.

Mitchell: Nein, niemand hat das. Ich suche mehrere Lieferanten. Wenn du mich weiter empfehlen könntest -

Worrel: Dich weiter empfehlen?

Mitchell: Weiter oben.

Worrel: Du willst also mit meinem Fürsten sprechen.

Mitchell: Also, ich denke, wir hätten seine Aufmerksamkeit verdient.

Worrel: Denkst du?

Er gibt seinen Männern ein Zeichen und sie schnappen sich Mitchell.

Das ganze bleibt natürlich nicht unbeobachtet von dem Rest von SG-1.

Carter: Oh, das sah nicht gut aus.

Die Männer drücken Mitchell auf eine Bank.

Worrel: Für wen hältst du dich überhaupt?

Mitchell: Ich habe dir meinen Namen bereits genannt.

Worrel: Mister?

Mitchell: Eigentlich reicht Shaft. Mister ist eher eine Höflichkeitsfloskel. Also sag einfach deinen Fürsten Bescheid. Mehr verlange ich nicht.

Worrel: Ich muss mich nur wundern, dass ein Geschäftsmann, ein Geschäftsmann als Vertreter von... wie viele Planeten waren das doch gleich?

Mitchell: Sieben. Aber einer ist eigentlich ein Mond, also -

Worrel: Also 30 Millionen angebliche Kunden. Und du brauchst mich, um ein Treffen mit meinem Fürsten zu vereinbaren?

Mitchell: Also ehrlich, jetzt stellst du dein Licht unter den Scheffel.

Worrel hat genug davon. Er zieht eine Pistole und richtete diese auf Mitchell.

Seufzend senkt Daniel sein Fernglas als er die Waffen sieht.

Daniel: Ja, ich denke, er hat Probleme.

Derweil suchen die Männer, die Worrel losgeschickt hat die Gegend weiter ab.

Teal'c: Genauso wie wir.

Schnell machen sie sich aus dem Staub.

Szene: P6G-452, Mitchell

Worrel hält weiterhin seine Waffe auf Mitchell gerichtet. Dieser beginnt nur zu lachen und erkennt, dass er so nicht mehr aus der Situation herauskommt.

Szene: P6G-452, Wald

Wir befinden uns wieder in der Anfangsequenz. SG-1 rennt vor Worrels Männern davon. Mitchell versteckt sich hinter dem Baum.

Carter: Warum sind die denn so wütend?

Mitchell: Na, offensichtlich ist es nicht so gut gelaufen.

Während Daniel das Tor sichert, rennt Sam zu ihm, um ihm Feuerschutz zu geben. Die anderen folgen ihr, doch da kommen auch schon Worrel und seine Männer. Daniel beginnt die Erde anzuwählen. Das Tor verschwindet.

Daniel: Leute!

Carter: Wieso dauert das denn so lange?

Und dann auch das DHD.

Daniel: Wir haben ein Problem.

Mitchell: Beeilen Sie sich und aktivieren Sie das verdammte... (Das Tor und DHD sind weg. Sie sind gefangen in den Weiten der Lichtung)... Tor. Okay, jetzt kommt der übliche Spruch.

Worrel: Ihr seid umzingelt! Weg mit euren Waffen!

SG-1 sieht sich um und in der Tat aus den nahe liegenden Gebüschen tauchen weitere bewaffnete Männer auf. Schließlich ergeben sie sich.

Szene: Kontrollraum, SGC

Landry kommt die Treppe hinuntergelaufen, gerade als das Tor angewählt wird.

Walter: Chevron 4 aktiviert.

Landry: Walter? Wie lange sind sie jetzt überfällig?

Walter: Zwei Stunden, Sir. Colonel Mitchell war noch nie unpünktlich. Chevron 5 aktiviert.

Reynolds (taucht neben Landry auf): General Landry, Sir. Ich war gerade bei Doktor Lee. Die Pflanze enthält offenbar eine süchtig machende Psychostimulanz.

Landry: Davon sind wir ja bereits ausgegangen.

Reynolds: Aber wir wussten nicht, dass es ein Zusatz ist. Er bildet sich nicht auf natürliche Weise.

Walter: Chevron 6 aktiviert.

Landry schaut zum Tor. Als sich Chevron 7 aktivieren sollte, passiert absolut gar nichts.

Walter: Chevron 7 lässt sich nicht aktivieren.

Landry: Wieso nicht?

Walter: Keine Ahnung. Es gibt keinen Hinweis auf eine Fehlfunktion.

Landry: Tordiagnostik starten. Wir versuchen es noch mal.

Walter: Ja, Sir.

Szene: P6G-452, Dorf

Jetzt sitzen alle Mitglieder von SG-1 gefesselt auf der Bank. Worrel kommt aus einem Haus zurück und hält eine der Waffen von SG-1 in der Hand.

Worrel: Das berüchtigte SG-1 Team.

Mitchell: Tja Leute, das ist Worrel.

Worrel: Glaub mir, Mister, noch mal lasse ich mich nicht vorführen.

Mitchell: Also, ich heiße Mitchell, Cameron Mitchell. Ich wollte ihm das mit dem Mister erklären, er kapiert's nicht -

Worrel: Wie habt ihr das Sternentor gestohlen.

Carter: Was?

Worrel: SG-1 taucht auf meinem kleinen, entlegenden Planeten auf und das Sternentor verschwindet. Ich bin kein Dummkopf.

Teal'c: Vielleicht nicht, aber wir haben nichts damit zu tun.

Carter: Wir sind bloß auf einer Erkundungsmission.

Worrel: Ahhh... ihr erledigt zuerst die Systemlords und jetzt widmet ihr euch dringenden landwirtschaftlichen Angelegenheiten?

Mitchell: Genauso ist es. Maispatrouille.

Worrel hat genug von seinen Antworte und verpasst ihm einen derben Schlag ins Gesicht.

Daniel: Ach, ich hätte da eine Frage. Warum sollten wir das Tor wie durch Zauberhand verschwinden lassen, bevor wir mit seiner Hilfe entkommen konnten?

Worrel: Schlechtes Timing.

Daniel: Das ist wohl das Dümmste was ich jemals gehört habe.

Worrel: Laufen die Dinge auf deiner Welt immer nach Plan, Doktor Jackson?

Daniel (überlegt, tauscht einen kurzen Blick mit Mitchell aus): Nein, für gewöhnlich nicht, nein.

Worrel: Ich würde sagen, dann ist es mal wieder soweit.

Daniel seufzt.

Worrel: Und solange mein Sternentor weg ist, wird alles noch schlimmer für euch.

Er wendet sich von ihnen ab und gibt seinen Männern ein Zeichen.

Szene: Auf dem Weg zum Kontrollraum, SGC

Walter und Landry eilen zum Kontrollraum.

Walter: Wir haben alles versucht, um eine Verbindung herzustellen. Es gibt keinerlei Signale. Es ist ein Problem des außerirdischen Tors.

Landry: Verbinden Sie ich mit Colonel Emerson an Bord der Odyssey.

Walter: Ja, Sir, sofort.

Szene: Odyssey

Die Odyssey ist das neue Erdenschiff. Es ist voll besetzt und befindet sich gerade in der Erdumlaufbahn.

Marks: Sir, ich habe General Landry für Sie.

Emerson: Auf den Schirm.

Landry: Colonel, wie lief der Systemcheck?

Emerson: 90 Prozent unserer Primärsysteme laufen einwandfrei, Sir. Möchten Sie mit fliegen?

Landry: Ja, ein anderes Mal. Sagen Sie mir nur, dass der Hyperantrieb voll funktionsfähig ist. Wir haben Kontakt zu SG-1 verloren. Sie war auf P6G-452.

Emerson dreht sich erwartungsvoll zu Marks um.

Marks: Geschätzte Entfernung 22 Stunden, Sir.

Emerson: Ich würde mit dem Schiff ungern in die Schlacht ziehen wollen, aber wir können innerhalb eines Tages 452 erreichen und SG-1 abholen.

Landry: Das klingt gut.

Emerson: Denen sind schon die neuen Peilchips implantiert worden?

Landry: Sie waren die ersten nach dem Zwischenfall auf Tegalus.

Emerson: Ich kann mir keinen besseren Probeeinsatz für die Odyssey vorstellen als SG-1 nach Hause zu holen.

Landry: Ich auch nicht, Colonel. Viel Glück.

Emerson: Danke, Sir.

Landry: Landry. Ende.

Landry unterbricht die Verbindung und Emerson begibt sich zu seinem Stuhl.

Emerson: Major Marks, Sie setzen Kurs auf P6G-452.

Marks: Jawohl, Sir.

Emerson (über Lautsprecher): Achtung an alle Decks, hier Emerson. Hyperantrieb wird aktiviert. (zu Marks) Bringen Sie uns raus.

Marks: Mit Vergnügen, Sir.

Und damit begibt sich die Odyssey auf ihre Jungfernfahrt in das fremde Universum.

Szene: P6G-452, Worrels Dorf

Worrel verpasst Daniel eine blutende Ohrfeige.

Daniel: Ernsthaft, warum sollten wir das Sternentor verschwinden lassen, bevor wir dadurch fliehen konnten? (zu den anderen) Und keiner sagt jetzt „Schlechtes Timing“.

Worrel: Fühlst du dich nicht gut in deiner Situation, Doktor Jackson? Es liegt in deiner Macht das zu ändern.

Mitchell: Durch foltern erhältst du nicht die Antworten, die du suchst.

Worrel: Hm, ich will euch nicht foltern. Sobald ihr den Standort des Sternentor verratet, werde ich euch freilassen.

Mitchell: Ach, das ist doch Unsinn! Ich kann nicht... Glaubt ihr etwa, was der Kerl sagt?

Carter: Du hast bereits deine Chance vertan. Wer auch immer dein Sternentor hat, ist längst weg.

Teal'c: Und sobald dein Fürst erfährt, dass du die Diebe hast entkommen lassen, wirst du gefoltert werden.

Schnaubend sieht Worrel seine Gefangenen an. Es könnte durchaus etwas Wahres dran sein.

Szene: Landrys Büro, SGC

Walter hat ihm einen Bericht überreicht.

Landry: Irgendjemand klaut Sternentore?

Walter: Insgesamt vier von denen wir es wissen, Sir. Das haben uns die Tok'ra berichtet.

Landry: Das würde erklären, warum wir 452 nicht anwählen und SG-1 kontaktieren können.

Walter: Ganz richtig, Sir. Der Trust hat es auch mal mit unserem Tor versucht.

Landry (steht auf): Kann denn nicht jedes Goa'uld – Mutterschiff oder Schiff ähnlicher Kategorie ein Tor transportieren?

Walter (schüttelt den Kopf): Nur wenn es mit Asgard-Beamtechnologie ausgestattet ist. Diese Methode wurde uns von einem Augenzeugen bestätigt.

Landry: Schicken Sie eine verschlüsselte Nachricht mit allen Informationen an Colonel Emerson an Bord der Odyssey.

Walter: Ja, Sir.

Er macht sich auf den Weg das Büro zu verlassen.

Landry: Ach und Walter? Benachrichtigen Sie die Peterson Air Base. Ich werde Area 51 einen Besuch abstatten.

Walter: Wird erledigt, Sir.

Szene: Peterson Air Base, Area 51

Die Türen zu den untersten Verließen werden geöffnet. Landry tritt ein und in einer Zelle sitzt niemand anderes als unser hungriger Freund Nerus.

Nerus: General. Man hat mir gesagt, dass du kommen würdest, aber ich habe es nicht geglaubt. Ich habe gesagt: „Das glaube ich euch nicht.“

Die letzte Gittertür bis zur Zelle wird geöffnet.

Landry: Tja, aber hier bin ich.

Nerus: Du besuchst einen verurteilten Gefangenen mit leeren Händen?

Landry: Du bist kein verurteilter Gefangener, Nerus. Aber wenn du mir sagst, was ich wissen will, arrangiere ich ein Festessen für dich, wie du es dir in deinen kühnsten Träumen noch nicht ausgemalt hast. .

Nerus: Festessen?

Landry: Ich benutze diesen Begriff nicht leichtfertig.

Nerus: Ich auch nicht. Womit kann ich dir zu Diensten sein, lieber General?

Landry: Irgendjemand da draußen stiehlt Sternentore und ich möchte gerne wissen, wer, wie und warum.

Nerus: Er stiehlt sie, hm?

Landry: Beamt sie einfach – soweit wir wissen- mit Asgard-Technologie weg.

Nerus: Das muss dich wirklich wütend machen.

Landry: Ja. Das tut es. Ich habe auch bereits eine Ahnung, wer es sein könnte.

Nerus: Wenn du so schlau bist, wozu brauchst du dann mich?

Landry: Ich habe eine Theorie. Ich brauche noch ein paar Antworten.

Nerus: Aber ein solches Programm muss dir doch mehr Wert sein als ein einziges Festessen, sei es auch noch so opulent. Aber vielleicht könnten wir für meine Nahrungsbedürfnisse eine generelle Lösung anstreben?

Landry: Für jede Minute, die du mit deinem Handeln hinauszögerst, streichen wir einen Gang aus dem Menü.

Landry nickt einem Soldaten zu, der in die Kamera winkt, woraufhin die Türen geöffnet werden.

Nerus (schon fast panisch): Können wir nicht schon während der Vorspeise darüber reden?

Landry dreht sich noch einmal kurz um, bevor er verschwindet.

Nerus: General!

Aber die Tür ist bereits zu.

Szene: P6G-452, Worrels Dorf

Einer von Worrels Männern schüttelt seine Hand. SG-1 sieht schon recht mitgenommen aus. Mitchell spuckt sogar etwas Blut.

Mitchell: Okay, auch wenn es nicht viel bringt, Leute, es tut mir Leid, dass ich euch da reingezogen habe.

Daniel: Ach, das passiert uns andauernd.

In diesem Augenblick kommt Worrel wieder zu ihnen.

Mitchell: Ah, mein Freund. Dein Gesicht zeigt die Spuren eines tief besorgten Mannes. (Er beginnt zu lachen) Wie ist dein Tag gelaufen?

Worrel: Ich hatte soeben Kontakt zur Allianz.

Mitchell: Ja. Du kannst nicht sagen, wir hätten dich nicht gewarnt.

Worrel: Die Nachricht ist vor allem schlimm für euch. Es gibt keinen Grund mehr euch noch am Leben zu lassen.

Daniel: Nein, nein, nein, warte. Ich könnte mir einen Grund vorstellen. (Er überlegt, ihm fällt aber nichts ein)

Carter: Wir sind lebend wertvoller für euch.

Daniel: Ja. Wir sind lebend wertvoller, genau.

Carter: Genau.

Worrel: Nein. Meine Anweisungen sind ganz eindeutig. (Zu seinen Männern) Erledigt Mister Shaft als Letzten. Er soll bei dem Tod der anderen zusehen. Das wird hoffentlich eine Warnung für eure Leute sein sich nie wieder in unsere Operationen einzumischen.

Er verschwindet und seine Männer bauen sich vor SG-1 auf. Es sieht wirklich nicht besonders gut für sie aus.

Szene: Zelle, Area 51

Nerus hat einen Teil seines Festmahls bekommen und verschlingt genüsslich das ein Bein von einem Truthahn.

Nerus: General, dieses Hühnchen ist höchst saftigen Delikat. Du verwöhnst mich, General.

Landry (holt sich einen Stuhl und stellt ihn vor der Zelle ab): Das ist Truthahn.

Nerus: Truthahn?

Landry: Eine äußerst seltene Delikatesse.

Nerus (hält eine Keule hoch): Dann will ich mehr von diesem Truthahn. (Er beginnt zu lachen und hebt eine Brezel hoch) Was ist das?

Landry: Ich verliere meine Geduld, Nerus.

Nerus: Aber du weißt doch schon längst wer es ist.

Landry: Dann ist es Ba'al?

Nerus: Natürlich ist es Ba'al. Was für eine dumme Frage.

Landry: Wieso tut er das?

Nerus: Du bist das Genie. Sag du es mir.

Landry (steht auf): Tja, vielleicht sollten wir dann doch den dritten und vierten Gang auslassen.

Nerus: Nein, General! Nein, nein, nein, nein. Das war ein höchst ernst gemeintes Kompliment. Du bist so ziemlich das intelligenteste menschliche Wesen, das ich jemals getroffen habe. Und ich versichere dir, General, dieses Festmahl hat soeben erst begonnen.

Landry (setzt sich zurück auf den Stuhl) Freut mich das zu hören.

Szene: P6G-452, Worrels Dorf

SG-1 wartet darauf, dass etwas passiert. Die Männer richten ihre Waffen auf die Gefangenen.

Mitchell: Hey, die anderen sind da nur reingeschlittert. Ich bin Chef dieser Operation und -

Carter: Cam.

Mitchell: Worrel weiß das. Sag ihm, er soll zurückkommen.

Die Wachen entsichern ihre Waffen, doch bevor sie schießen können, wird SG-1 von einem Asgard – Beamstrahl erfasst und aus der Gefahrenzone befreit. Sie zersägen nur noch eine leere Bank.

Szene: Odyssey

Gerade noch rechtzeitig landen die vier auf der Brücke der Odyssey. Gefesselt, aber wie durch ein Wunder ohne jegliche Schramme.

Emerson: SG-1, ich bin Colonel Paul Emerson. Willkommen an Bord der Odyssey.

Carter (erleichtert): Danke, Sir.

Mitchell (stößt Daniel an): Wie finden Sie dieses Timing, Jackson?

Daniel: Gutes Timing.

Emerson: Sergeant, befreien Sie sie von ihren Fesseln und bringen Sie sie auf die Krankenstation.

Man nimmt ihnen die Fesseln ab.

Szene: Besprechungsraum, Odyssey

SG-1 sitzt an einem Tisch, als Emerson den Raum betritt. Sam und Mitchell stehen sofort auf. Sie tragen nicht mehr ihre Undercover Söldner Kleidung, sondern ihre gewohnte schwarze SG-1 Kluft. Ein Sergeant bringt ihnen diese mobilen Computeroberflächen mit.

Mitchell: Sir.

Emerson: Ich weiß, Sie haben eine Menge durchgemacht.

Mitchell: Wir haben's überlebt. Her damit.

Emerson: Vor ein paar Stunden haben wir diese Informationen vom Stargate Kommando erhalten.

Mitchell: Verdammt, Ba'al war ziemlich fleißig.

Emerson: Er hat in den letzten Wochen ein Stargate nach dem anderen in dieser Galaxie gesammelt.

Daniel: Ja, wir haben gesehen, wie eines verschwunden ist.

Carter: Wissen wir wieso?

Emerson: Noch nicht. Wir wissen auch nicht wo Ba'al ist.

Teal'c: Was ist mit der Luzianer Allianz?

Emerson: Für den Moment sieht General Landry das hier als höchste Priorität an.

Carter: Woher bekommt er seine Infos?

Emerson: Nerus.

Mitchell: Na fantastisch.

Teal'c: Seine Informationen kann man nicht als verlässlich betrachten.

Daniel: Das sehe ich anders. Nerus war Jahrhunderte lang Ba'als Gefolgsmann. Er könnte eine gute Quelle sein.

Emerson: General Landry kann ziemlich überzeugend sein, wenn es sein muss.

Szene: Zelle, Area 51

Nerus hat es geschafft, dass sich das Essen nicht nur über den gesamten Tisch verteil hat, sondern auch zwischen den Stäben der Zelle hängt. Er schlürft lautstark einen Becher Wein.

Landry (ungeduldig): Nerus, du hast die widerlichsten Tischmanieren, die ich jemals bei einem Menschen erlebt habe.

Nerus: General, bitte. Du vergisst – trotz meiner äußeren Erscheinungsform – bin ich kein Mensch.

Landry: Jetzt reichts mir langsam. Wozu sammelt Ba'al dutzendweise Sternentore?

Nerus schlürft erneut den Wein. Die Wache zieht eine Waffe, als sich die Tür öffnet und ein Soldat mit noch mehr Essen hineinkommt.

Landry: Nerus?

Nerus: Dessert! (Er beginnt zu lachen) Junger Freund, du hast wirklich meine Gedanken gelesen! Komm rein, komm rein. Hmmm, mach Platz für das Dessert.

Der Soldat stellt es auf den Tisch vor Nerus.

Nerus: Stell es einfach... Oh was sind...? (Er hebt ein Gebäck hoch) Kleine mit Zuckerguss überzogene Küchlein?

Er beißt hinein und Landry erhebt sich.

Nerus: Na ja, du warst schlau genug den Übeltäter zu benennen. Was denkst du wohl?

Landry: Möglicherweise will er sie den Planeten anbieten, denen er sie entwendet hat. Gegen irgendeine Form von Bezahlung.

Nerus (verdreht die Augen): Du bist leider doch nicht so intelligent, General.

Landry: Entschuldige, wenn ich dich enttäusche.

Nerus (beginnt zu lachen): Du denkst einfach in zu kleinen Maßstab. Du musst dich in einen Goa'uld hinein versetzen. Was ist es, was Ba'al einst hatte? Denk mal nach. Und jetzt frag dich, was er verloren hat. Überleg mal.

Landry: Er will von vorne anfangen.

Nerus: Präzise erkannt. Siehst du, es gibt doch noch Hoffnung für dich. Vor nicht allzu langer Zeit kam Ba'al zu mir und suchte nach einem Weg zu einem Neuanfang für den Fall, dass es den Jaffa jemals gelingen sollte die Goa'uld zu besiegen. Ich hatte seit Monaten das Sternentorsystem studiert und euch damit auch geholfen die Replikatoren auszuschalten. Dabei stolperte ich über einen Weg wie ich das Netzwerkprogramm überlisten konnte.

Landry: Damit du ein Tor versetzen kannst, ohne, dass es seine neue Position an das Netzwerk überträgt.

Nerus: Präzise ausgedrückt. Es kommt mir so vor, als ob Ba'al meine damaligen Forschungen umgesetzt hat.

Landry: Und das führt uns wohin?

Nerus: Na ja, ich habe da eine Theorie, General, aber keine große Auswahl an... Käse. Wie köstlich er auch nur sein mag könnte mich dazu bringen dir das Geheimnis preis zu geben.

Landry: Was hast du denn im Sinn?

Nerus: Meine Freiheit.

Landry: Das ist Jenseits von allem.

Landry dreht sich um, um den Zellentrakt zu verlassen.

Nerus: Sobald er sein neues Programm installiert haben wird, kann es nicht mehr entdeckt werden.

Landry: Deine Freiheit steht einfach nicht zur Debatte, Nerus, aber ich bin mir sicher, wir können dir etwas anderes anbieten.

Nerus: Mein verehrter General, ich sage das selten, also bitte nimm es dir zu Herzen, wenn ich es sage, dass ich im Augenblick... satt bin.

Szene: Allianz Mutterschiffe

Ein paar Mutterschiffe befinden sich in der Umlaufbahn von P6G-452. Worrel wird von ein paar Soldaten in den Kontrollraum des Schiffes geführt.

Netan: Was hast du dir dabei gedacht, Worrel?

Worrel: Bitte töte mich nicht.

Netan: Warum sollte ich das tun?

Worrel: Das letzte Mal, als du das zu jemanden gesagt hast -

Netan: Ich bin nur erstaunt, dass du wirklich glauben konntest, SG-1 würde das Tor stehlen und sich selbst auf den Planeten festsetzen.

Worrel: Na ja, ich -

Netan: Du hattest sie zwei Tage in deiner Gewalt und hast nichts in Erfahrung gebracht und deswegen verfaulen jetzt zweidrittel unserer Ernte.

Worrel: Wir könnten doch Frachtschiff nehmen, die wir -

Netan: Frachtschiffe? Wir müssten unendliche viele von diesen Schiffen schicken.

Worrel: Ich verspreche dir, die bezahlen dafür.

Netan: Kümmere dich nicht um SG-1 und die Erde. Sie sind völlig unwichtig. Wir haben Spione in allen Galaxien. Finde heraus wer das Sternentor gestohlen hat und bringe es zurück. Sonst brauchst du nicht mehr wieder zu kommen.

Worrel: Ja, Netan.

Szene: Torraum, SGC

Die Türen zum Torraum öffnen sich. Das Tor ist bereits aktiviert und bewaffnete Soldaten richten ihre Waffen auf die Person, die durch das Tor kommt. Es ist Nerus. Er wird bereits von General Landry erwartet.

Nerus: Oh! (Er beginnt zu lachen)

Landry: Ich nehme an, du hast gepackt?

Nerus: Ja. Unter anderem ein Sortiment von ... wie nennst du sie gleich?

Landry: Mandelgebäck.

Nerus: Ja!

Im Hintergrund stellen zwei Soldaten zwei Koffer auf die Rampe.

Nerus: Ein höchst großzügiges Zugeständnis bei unseren Verhandlungen, General.

Landry: Betrachte es als ein Abschiedsgeschenk.

Nerus: Tja, ich bin gerührt.

Nerus will zur Rampe gehen, aber Landry schneidet ihm den Weg ab.

Landry: Ja, und ich gebe zu, ich musste viel Überzeugungsarbeit leisten.

Nerus: Tja, Vorgesetzte können manchmal schwierig sein.

Landry: Sie haben allen Grund dir nicht zu trauen.

Nerus: Ja, aber, aber du hast sie überzeugt davon, dass es ein fairer Deal ist? Mir für die Koordinaten die Freiheit zu gewähren? (Er sieht sich unsicher die Soldaten an) Es sei denn du... hast nicht vor dich an diese Abmachung...

Landry: Du solltest wissen, dass ich ein Mann bin, der zu seinem Wort steht.

Nerus: Oh, aber natürlich. Das weiß ich.

Landry: Dann solltest du mir auch glauben, wenn ich dir sage, falls du wegen dieser Koordinaten gelogen hast, gibt es keinen Ort, wo du dich verstecken könntest.

Nerus: Ich, ich glaube dir.

Landry: Das freut mich.

Nerus (grinsend): Leb wohl!

Lachend schnappt er sich seine Koffer und zieht sie die Rampe hinauf. Als er verschwunden ist, schüttelt Landry nur mit dem Kopf.

Landry: Spinner.

Szene: Kontrollraum, SGC

Landry kommt in den Kontrollraum.

Walter: Soll ich seine Koordinaten anwählen, Sir?

Landry: Nein. Vermutlich ist es ein schwarzen Loch oder noch was Schlimmeres. In diesem Kommando habe ich gelernt niemals einen Goa'uld zu vertrauen. Vor allem nicht, wenn er Nerus heißt.

Walter (lächelnd): Ja, Sir.

Szene: Landry Büro, SGC

Landry steht an der Scheibe zum Besprechungsraum hin und trinkt eine Tasse Kaffee als Walter an der Tür steht und leicht klopft.

Landry (dreht sich um): Kommen Sie rein.

Walter: Sir, wir haben ein Subraumsignal vom Peilsender empfangen.

Landry: Das ging aber schnell.

Walter: Ja, Sir. Sie hatten anscheinend Recht. Er ist wieder bei Ba'al.

Landry: Leiten Sie die Koordinaten sofort an die Odyssey weiter.

Walter: Jawohl, Sir. Sir, wenn die Frage erlaubt ist...

Landry: Wie wir den Peilsender Nerus untergeschoben haben?

Walter: Ja, Sir.

Landry: Das war ein Leckerbissen.

Nickend versteht Walter und verschwindet.

[Im Original ist es mal wieder ein besonderes Wortspiel. Da heißt es: „It was a piece of cake.“]

Szene: Brücke, Odyssey

Marks: Sir, ich empfange eine Subraumübertragung vom Stargate Center. Das ist ein Koordinatensatz.

Daniel: Ba'al.

Teal'c: General Landry leistet überzeugende Arbeit.

Carter: Colonel, ist die Odyssey kampfbereit?

Emerson: Unsere Schilde wurden nur in der Simulation getestet, aber Waffensystem und Navigation sind online.

Mitchell: Dann erledigen wir diesen Typen.

Sam schielt nur zu ihm rüber und Mitchell nickt erneut. Die Odyssey verschwindet in den Hyperraum.

Szene: Ba'als Mutterschiffe

Nerus ist endlich an seinem Ziel angekommen. Ein paar Jaffa tragen seine Koffer. Als er durch eine Tür tritt, trifft er auf Ba'al.

Nerus: Welche eine Überraschung! Du bist persönlich gekommen, um mich zu begrüßen. Oh oh, ich habe diese unglaubliche Erfindung, die du unbedingt... die nennt sich Mandelgebäck. Sie ist einfach umwerfend und -

Er will auf Ba'al zugehen, aber dieser streckt nur seine Hand aus, um ihn davon abzuhalten.

Ba'al: Warum bist du zurückgekommen?

Nerus: Mein alter Freund, du verletzt mich zutiefst.

Ba'al: Ich bin durchaus bereit dich noch tiefer zu verletzen. Ich habe gedacht, du hast es dir bequem gemacht bei de Tau'ri oder waren es die Ori?

Er schnippt seinen Wachen zu und diese richten ihre Stabwaffen auf ihn.

Nerus (erschrocken): Du, du denkst allen Ernstes, ich würde mich bei den Ori einnisten? (Er beginnt zu lachen) Nein, nein, nein, das war ein vorübergehender Ausrutscher, das gebe ich zu. Aber ich, ich bin nie in mei... mei.... meinen Leben auch nur einen Deut weit von meiner Ergebenheit abgerückt... Herr.

Ba'al gibt seinen Wachen ein Zeichen und diese senken die Stabwaffen.

Ba'al: Bist du sicher, dass dir niemand gefolgt ist?

Nerus: Ich bin ein Genie, weißt du.

Ba'al: Das behauptest du.

Nerus: Ja, und so habe ich es bei meinem Dienst für dich immer wieder unter Beweis gestellt. Weißt du wie viele Sternentore ich durchqueren musste? (Erneutes Lachen) Fünf Sternentore! (Ba'al wendet sich ab und Nerus folgt ihm) Und dieser nette und naive General hat mir versprochen.. na jedenfalls hat er mir sein Wort gegeben, dass er mir nicht folgen würde.

Ba'al: Wenn du in meinen Stab zurückkehren möchtest, Nerus, musst du das beweisen.

Nerus: Wie?

Ba'al: Suche Planeten, die sich für mein neues Imperium eignen. Ich bin bereit neu anzufangen.

Nerus: Zunächst muss ich mich von meiner anstrengenden -

Weiter kommt er nicht, da ihnen plötzlich zwei Ba'al Klone über den Weg laufen.

Nerus (erstaunt): Reise... erholen.

Ba'al: Es wäre klug dich mir nicht zu widersetzen, Nerus. Hier hat sich seit deinem Weggang einiges verändert.

Mit einem süffisanten Lächeln setzt er seinen Weg fort.

Szene: Besprechungsraum, Odyssey

Sam unterrichtet Emerson, Marks und SG-1. Hinter ihr befindet sich eine Abbildung von Ba'als Mutterschiff.

Carter: Nachdem was wir über Ba'als Schiff wissen, gibt es nur einen Frachtraum, der groß genug ist, um Stargates aufzunehmen und zwar der hier.

Wir sehen eine Großaufnahme es eines Abteils des Schiffes.

Mitchell: Wir beamen uns auf das Schiff, gehen zum Frachtraum und verpassen jedem Tor so ein Ding.

Er hält einen kleinen viereckigen Sender hoch.

Daniel (nimmt ihm den Sender aus der Hand): Hübscher Peilsender.

Carter: Sie funktionieren nur in Subraum, also dürfen sie nicht entdeckt werden. Sobald das Signal erfasst wird, beamen wir die Tore und uns selbst zurück und hoffen, dass wir weg sind, bevor Ba'al etwas merkt.

Marks: Aber wird Ba'al nicht die Odyssey entdecken? Und selbst wenn nicht, wie überwinden Sie seine Schilde?

Carter: Sagen wir einfach, wir haben dafür eine Lösung.

Szene: Ba'als Schiff, Nerus' Labor

Nerus entfernt einen Gegenstand von einem seiner Mitbringsel von der Erde. Er setzt den Gegenstand in seine Schalttafel ein und setzt ein paar Kristalle um, bis ein Hologramm vor ihm erscheint. Kaum aufgerufen beginnt plötzlich das Bild zu flackern, genau wie das Licht.

Nerus: Oh je.

Szene: Besprechungsraum, Odyssey

Carter: General Landry hat von Doktor Lee Viren auf Nerus Ausrüstung schicken lassen. Sobald er ein Gerät auf dem Schiff anschließt, fallen alle System aus – Schilde, Sensoren, Waffen.

Stmme (über Intercom): Colonel Emerson, hier Brücke, wir verlassen jetzt den Hyperraum, Sir.

Emerson: Verstanden. Wir sind unterwegs.

Sie machen sich auf den Weg zur Brücke.

Szene: Brücke, Odyssey

Sie kommen an, und schon befindet sich Marsk wieder auf seinen Platz

Marks: Ba'als Schiff befindet sich direkt vor uns, Sir.

Emerson: Haben Sie uns entdeckt?

Marks: Negativ, Sir, aber ich empfange einen Subraum Peilcode.

Carter: Der sollte gesendet werden, sobald die Viren aktiv werden.

Mitchell: Nerus hat sich diesmal Zeit gelassen.

Szene: Brücke , Ba'als Schiff

Auch hier beginnt alles zu flackern, bis Ba'al im Dunkeln sitzt.

Ba'al: Was ist passiert?

Jaffa: Alle Systeme sind ausgefallen.

Ba'al: Wie ist das möglich?

Ein Bild von dem Schiff wird aufgerufen.

Jaffa: Wir verfügen wieder über begrenzte Energie. Sieht aus als wären die Systeme vom Schiffs Inneren unterbrochen.

Augenblicklich erhebt sich Ba'al und macht sich auf den Weg.

Szene: Korridor, Ba'als Schiff

Eine der Türen öffnet sich nur halb und so bleibt Ba'al nichts anderes übrig als durch die halb geöffnete Tür zu klettern.

Ba'al (zu den Wachen): Kommt mit.

Sie klettern ebenfalls durch die Öffnung.

Szene: Anderer Korridor, Ba'als Schiff

Wachen schreiten durch den Korridor. Als auch die letzten beiden Wachen abgebogen sind, werden SG-1 in Kampfposition auf das Schiff gebeamt.

Teal'c: Hier entlang.

Teal'c geht voran und die anderen folgen ihm.

Mitchell: Wir sind drin.

Szene: Brücke, Odyssey

Emerson: Verstanden. Wir halten Position innerhalb der Beamreichweite.

Szene: Nerus Labor, Ba'als Schiff

Nerus versucht irgendwie das Problem zu beheben, schafft es aber allen Anschein nach nicht. In diesem Moment tritt Ba'al um die Ecke.

Nerus (dreht sich um): Oh! Hallo! (Er beginnt leicht zu lachen) Das ist nur ein winziger Virus. Ich bin sicher, ich kann ihn gleich wieder entfernen, sobald ich die Kontrolle über das Eingabegerät habe. (Flüsternd) Oh, General, du bist hinterhältiger als vermutet. Du enttäuschst mich. (Zu Ba'al) Äh, ich halte dich auf den Laufenden. Danke.

Ba'al ist wenig begeistert und geht langsam zu einer Wache und nimmt ihr die Stabwaffe ab, dann stellt er sich direkt hinter Nerus.

Nerus: Oh, du bist ja noch da. (Er entfernt sich von der Konsole) Oh, ich glaube nicht, dass ein Schuss auf die Konsole etwas bringt, aber du kannst es versuchen.

Ba'al aktiviert die Stabwaffe, richtet sie aber nicht auf die Konsole.

Nerus: Ah, ich verstehe. Ah, ich nehme an Reden lohnt sich jetzt nicht?

Ba'al schüttelt nur mit einem Lächeln den Kopf.

Ba'al: Hm...Mm hm.

Nerus: Aber ich bin so interessant.

Szene: Korridor, Ba'als Schiff

SG-1 kommt an einer Gabelung heraus. Während Teal'c die eine Seite im Augen behält schreiten die anderen in die entgegen gesetzte Seite. Nach und nach sichern sie die Umgebung, so dass der hinterste Mann immer nach vorne laufen kann, bis sie schließlich zum Frachtraum gelangen. Sam macht sich daran das Schloss zu knacken.

Szene: Brücke, Ba'als Schiff

Leider bleibt ihr Einbruchsversuch nicht unbemerkt. Bei den Wachen auf der Brücke leuchtet etwas auf.

Jaffa: Wir haben Eindringlinge auf dem Schiff.

Szene: Frachtraum, Ba'als Schiff

Sam hat es geschafft und sie betreten den Frachtraum.

Daniel: Oh Mann.

Der Raum steht voll mit Sternentoren.

Daniel: Eins, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben...

Carter: Wir brauchen noch mehr Peilsender.

Daniel: ... zwölf, dreizehn, vierzehn.

In diesem Moment betreten Jaffa den Korridor.

Teal'c: Colonel Mitchell.

Mitchell: Wir kriegen Besuch. Und jetzt?

Teal'c tritt aus seiner Deckung und beginnt mit seinen zwei Maschinengeschossen auf die Wachen zu schießen. Erschrocken drehen sich Sam und Daniel um.

Als Teal'c Schutz hinter einer Wand sucht, tritt Mitchell schießend heraus. Währenddessen machen sich Sam und Daniel daran die Peilsender an die Tore zu heften.

Mitchell (geht in Deckung): Houston, wir haben ein Problem.

Szene: Brücke, Odyssey

Emerson: Was gibt's?

Er hört nur die Schießerei.

Marks: Sir, da kommen drei weitere Mutterschiffe aus dem Hyperraum.

Emerson: Was?

Marks: Wir fangen Funksprüche auf, Sir.

Netan (Funk): Ha'tak Schiff, hier ist Netan von der Luzianer Allianz, ergebt euch sofort, oder ihr werdet vernichtet.

Emerson: Luzianer Allianz, hier ist Colonel Emerson, Commander des Erdschiffs Odyssey, bitte antworten.

Marks: Sir, die machen die Waffensysteme scharf. Ihr Ziel ist offenbar Ba'als Schiff.

Emerson: SG-1, hier Odyssey, wie ist Ihr Status?

Szene: Frachtraum, Ba'als Schiff

Teal'c und Mitchell schießen was die Magazine hergeben, während Sam weiterhin die Sender an die Stargates heftet. In diesem Moment wird ihr ein neues Bündel hinunter gebeamt. Daniel wirft es ihr zu und sie macht weiter.

Mitchell: Jackson, wir brauchen Hilfe!

Daniel rennt hinaus und beginnt auf die nächsten Wachen zu schießen.

Mitchell: Wir sind soeben entdeckt worden. Aber wir versuchen die Mission zu Ende zu bringen.

Er lädt seine Waffe neu.

Szene: Brücke, Odyssey

Emerson: Schiffe der Luzianer Allianz sind aufgetaucht.

Szene: Frachtraum, Ba'als Schiff

Carter (bringt gerade einen Sender an): Sie sollten einen Kampf mit einem unerprobten Schiff vermeiden.

Emerson (Funk): Sie zielen auf Ba'als Schiff. Wir sollten Sie sofort da rausholen.

Carter: Tja, negativ. Ich markiere gerade die Tore.

Während sie mit Emerson spricht, bringt sie noch zwei weitere Sender an.

Emerson (Funk): Colonel, ohne Schilde wird Ba'als Schiff keinen Beschuss standhalten.

Mitchell: Wissen wir! Danke. SG-1. Ende.

Er springt erneut aus der Deckung und beginnt zu schießen.

Szene: Brücke, Ba'als Schiff

Ba'al kehrt zurück. Die Jaffa knien vor einer offenen Konsole.

Ba'al: Status.

Jaffa: Wir konnten Sensoren und Kommunikation wieder herstellen. Wir sehen vier weitere Schiffe in unmittelbarer Nähe.

Ba'al: Was?

Jaffa: Wir erhalten Funkkontakt.

Ba'al (setzt sich auf seinen Thron): Auf den Schirm.

Netan erscheint.

Netan: Hier ist Netan von der Luzianer Allianz. Ihr habt eine Fracht, die uns gehört. Ihr werdet sie samt euren Schiff übergeben.

Ba'al: Du bist nicht in der Position solche Forderungen zu stellen.

Szene: Brücke, Luzianer Mutterschiff

Netan: Ihr verfügt über keine Schilde und Waffensysteme mehr. Ergebt euch, oder wir entern euer Schiff.

Ba'al: Nur zu. Versucht es.

Ba'al beendet den Kontakt.

Netan: Feuert auf sie. Zielt auf die Waffen und den Hyperantrieb.

Die Mutterschiffe beginnen zu feuern.

Szene: Brücke, Ba'als Schiff

Ba'al (gereizt): Gibt mehr Energie auf die Schilde!

Szene: Brücke, Odyssey

Marks: Sir, die Luzianer haben das Feuer eröffnet.

Emmerson: SG-1, bereithalten zum Beamen.

Szene: Frachtraum, Ba'als Schiff

Sam bringt die letzten Sender an.

Carter: Bringe gerade die letzten Peilsender an! Los!

Szene: Brücke, Odyssey

Marks: Aktiviere Transport.

Szene: Brücke Ba'al

Die Luzianer schießen weiterhin auf Ba'als Schiff. Die ersten Schüsse schlagen noch ein, doch dann werden die Schilde aktiviert.

Jaffa: Es ist mir gelungen die Schilde wieder zu aktivieren.

Szene: Brücke, Odyssey

Marks: Sir, wir haben ein Problem.

Emerson: Ba'als Schilde wurde gerade aktiviert. Wir müssen warten.

Szene: Frachtraum, Ba'als Schiff

Mitchell: Wir halten hier nicht lange durch! Wir müssen zurück!

Teal'c und Mitchell schießen die Wachen nieder, die sich ihnen in den Weg stellen. Nach und nach kehren sie in den Frachtraum zurück.

Mitchell kann nur knapp einer Explosion entgehen, als er sich über eine Kiste rettet.

Szene: Brücke, Odyssey

Emerson: Wir müssen wenden. Feuern Sie mit den Buggschützen auf die Luzianer. Dann wollen wir mal unsere Schilde testen.

Die Schüsse der Luzianer sind vergebens. Sie dringen nicht durch die Schilde durch. Im selben Augenblick wendet die Odyssey und beginnt auf die Luzianer zu schießen.

Emerson: Ausweichmanöver. Bericht.

Marks: Schilde halten, aber runter auf elf Prozent, Sir. Das Luzianer Schiff zeigt minimale Schäden.

Emerson: Was ist mit Ba'als Schiff? Können wir sie da schon rausholen?

Marks: Negativ, Sir.

Szene: Frachtraum, Ba'als Schiff

SG-1 hat Deckung hinter ein paar Kisten gefunden.

Mitchell: Das letzte Magazin. Carter, wir müssen die Kiste irgendwie verlassen.

Sam starrt hingegen auf das DHD.

Mitchell: Carter?

Carter (ohne den Blick abzuwenden): Ich habe eine Idee.

Mitchell: Toll.

Teal'c: Jaffa-Krieger!

Mitchell (springt zusammen mit dem Rest auf): Sperrfeuer!

Sam schießt die erste Runde mit, bevor sie zum DHD rennt.

Szene: Brücke, Ba'als Schiff

Ba'al: Vergisst die Waffen. Aktiviert unseren Hyperantrieb.

Sie kriegen einen Treffer ab.

Jaffa: Gebieter, Schildversagen wird angezeigt.

Szene: Brücke, Odyssey

Marks: Sir, Ba'als Schiff hat gerade Schilde verloren.

Emerson: Holt sie sofort da raus. Hangar, Deckbericht.

Stimme (Funk): Sir, wir haben alle Tore, bis auf eins. Den Sender konnten wir nicht erfassen.

Emerson: Was ist mit SG-1?

Stimme (Funk): Negativ, Sir.

Emerson muss mit ansehen, wie die Schilde vollkommen von Ba'als Schiff versagen und das Schiff vor seinen Augen explodiert.

Marks: Ba'als Schiff ist zerstört worden.

Szene: Brücke, Luzianer Mutterschiff

Netan: Alle Feuerkraft auf das nächstliegende Schiff.

Szene: Brücke, Odyssey

Marks: Alle drei Schiffe der Luzianer Allianz zielen auf uns, Sir.

Emerson: Hyperantrieb aktivieren.

Bevor die Luzianer das Feuer eröffnen können, verlässt die Odyssey durch den Hyperraum das Schlachtfeld.

Szene: Brücke, Luzianer Mutterschiff

Genervt über diesen Rückschlag wirft Netan Worrel einen vernichtenden Blick zu.

Szene: Torraum, SGC

Ein Team tritt durch das Tor die Rampe hinunter. Es ist, wie auch nicht anders zu erwarten, SG-1.

Landry: Schön Sie zu sehen. Auch wenn ich etwas überrascht bin, dass ihr durchs Tor kommt.

Teal'c: Colonel Carter konnte einen Anwahlcomputer in Ba'als Frachtraum umprogrammieren, so dass wir entkommen konnten.

Landry: Ausgezeichnet.

Carter: Sir, wir möchten gerne die Odyssey informieren, dass wir in Sicherheit sind. Sie vermuten wahrscheinlich das Schlimmste.

Landry: Das Schlimmste?

Daniel: Dass wir in die Luft geflogen sind, als die Luzianer Allianz angegriffen hat.

Landry: Dann wurden alle Stargates zerstört?

Mitchell: Nein. Die Odyssey hat die Tore hoffentlich rechtzeitig rausbeamen können.

Landry: Ein ziemlich ereignisreicher Ausflug. Abschlussbesprechung in einer Stunde.

Landry lässt die vier zurück.

Mitchell: Wir müssen den coolsten Job der Welt haben, oder?

Carter (entfernt sich): Ich gehe jetzt erst einmal duschen.

Daniel (entfernt sich): Ich gehe zu einem Arzt.

Teal'c (entfernt sich): Wir werden in der Tat angemessen eingesetzt.

Mitchell (schaut auf seine Waffe): Ja, das war ein guter Tag.

Und dann verschwindet auch er.

ENDE

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