9.02 Avalon – Teil 2
Avalon – Part 2

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Daniel: Wir haben nicht einen lebenden Antiker getroffen, der bereit war sein Wissen zu teilen. Doch es könnte eine fortschrittliche Zivilisation in einer anderen Galaxie existieren. Ich meine, ist es nicht letzten Endes der Sinn des Stargate Programms? Haben wir nicht gehofft, wir könnten andere Rassen treffen? Fortschrittliche Technologien erwerben und etwas über uns selbst lernen?

Vala: Ach, ich bitte dich. Ihr wolltet nur neue Frauen kennen lernen.

Mitchell: Da ist was dran, Sir.
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Szene: Kammer, Daniel und Vala

Vala: Denk nach! Du bist der Experte für den Antikerkram!

Daniel: Vor zwei Minuten war dir das egal! (Äfft sie nach) Lass uns den hier versuchen.

Vala: Entschuldigung! Denk nach!

Daniel: Was mache ich hier wohl?

Vala: Könntest du vielleicht etwas schneller denken?

Daniel: Lass mich nachdenken. „Das Universum ist unendlich“.

Vala: Ja, die hatten Sinn für Ironie, denn wir befinden uns hier in einen sich ständig kleiner werdenden Raum!

Daniel (hält einen Finger hoch): Antikerweisheit: Es gibt nur eine Wahrheit und das Universum ist unendlich.

Vala: Und was bringt uns das?

Daniel: Dieser Satz sagt, der Schatz ist in diesem Topf.

Vala: Er ist in keinem von beiden!

Daniel: Ich weiß. Wir haben es falsch gemacht. Wir müssen es noch einmal versuchen.

Er legt die Deckel auf die Töpfe. Vala will wieder zu den Töpfen greifen, aber diesmal lässt sich Daniel nicht dazwischen gehen.

Daniel: Es gibt nur eine Wahrheit und das Universum ist unendlich. Die Aussage, der Schatz ist in diesem Topf, ist falsch, aber also muss der Schatz in diesem –

Er öffnet den goldenen Topf und darin liegt eine goldene Münze. Keine Sekunde später öffnet sich wieder ihr Ausgang und die Decke fährt wieder nach oben.

Vala: Toll. Gut, dass du deine Antikersprüche kennst, sonst wären jetzt… Mitchell!

Daniel: Teal’c!

Daniel rennt los, aber Vala bleibt vor der Münze stehen. Sie grübelt, ob sie sie mitnehmen soll.


Szene: Kammer, Mitchell und Teal’c

Teal’c schafft es kaum noch die Decke zu halten. Aber Mitchell ist immer noch fertig und hat noch immer nicht die richtige Kombination gefunden.

Mitchell: Wir können jederzeit tauschen wenn du willst, okay?


Szene: Gang / Kammer von Mitchell und Teal’c

Daniel rennt den Tunnel entlang, den Mitchell und Teal’c sich ausgesucht haben. Er bleibt vor einer verschlossenen Tür stehen. Vala läuft ihm nach.

Daniel: Teal’c!

Teal’c (unter großer Anstrengung): Daniel Jackson!

Mitchell: Ja, wir haben hier ein kleines Problem, Daniel!

Daniel: Ah, Sie meinen das Puzzle?

Mitchell: Es gibt acht Steine mit Symbolen und Antikerschrift darauf.

Daniel: Beschreiben Sie die Symbole!

Mitchell: Ah, ein U mit einem Quadrat darüber. Ein Stuhl mit einem Quadrat, ein L auf dem Kopf gestellt, so ne Art sieben mit ungleichmäßigen Quadraten, so ein Stuhlding noch mal, ein kurzes L und ein trauriges Gesicht.

Daniel: Ah, Reflektion. Es bedeutet „Reflektion“.

Mitchell: Reflektion?

Daniel: „Reflektion auf dem achtfachen Pfad“.

Teal’c kniet inzwischen auf dem Boden.

Daniel: Der Buddhismus lehrt den achtfachen Pfad zur Erleuchtung.

Mitchell: Ja, okay, aber das sagt mir eigentlich gar nichts.

Daniel: Tut mir Leid, ich kann euch nicht helfen, wenn ich die Symbole auf den Steinen nicht sehen kann!

Mitchell: „Reflektion auf dem achtfachen Pfad“… „Reflektion auf dem achtfachen--“

Er hält plötzlich inne, als er einen Stein in die Hand nimmt. Sein Daumen bedeckt eine Hälfte des Symbols. Ein paar Mal deckt er die Hälfte immer wieder zu.

Mitchell: Vier.

Und dann trifft ihn die Erleuchtung.

Mitchell (legt weiter): Sechs.

Nur noch seine Hände haben Platz die Steine richtig zu legen. Und dann hört das Beben plötzlich auf.

Daniel: Teal’c!

Keine Antwort.

Vala: Komisch, ich habe kein Schreien oder kein Quetschen gehört. Also…

Daniel wirft ihr nur einen: „Halt endlich die Klappe“ Blick zu, als sich schließlich auch diese Wand wieder nach oben bewegt. Die beiden sind der Zerquetschung nur knapp entkommen.

Daniel: Ihr habt es geschafft.

Mitchell: Ja, danke. Die Symbole waren eigentlich die Nummern eins bis acht und ihr Spiegelbild.

Vollkommen außer Atem verlassen sie die Kammer.


Szene: Höhle

Sie kehren zu der Höhle mit dem Schwert zurück.

Mitchell: Na schön. Wir haben die Aufgaben gelöst, also jetzt könnte es funktionieren.

Mitchell legt seine Waffe auf den Sockel und greift nach dem Schwert. Er zieht dran und diesmal löst es sich aus dem Stein. Leider war das noch nicht alles, denn hinter Mitchell taucht plötzlich das Hologramm eines Ritters auf. Er ist bekleidet mit einer vollen Rüstung und trägt ebenfalls ein Schwert bei sich. Als er sieht, worauf die anderen starren, dreht auch er sich um. Die Ritter hebt sein Schwert.

Mitchell: Habe ich mir doch gedacht, dass es so einfach nicht ist.


CREDITS


Szene: Höhle

Der Ritter beginnt Mitchell anzugreifen. Nur mit Mühe kann er das schwere Schwert halten.

Mitchell (während er pariert): Verrückt.

Daniel: Sie haben das schon öfters gemacht?

Mitchell: Gegen einen Ritter in Rüstung gekämpft? Nein, kann ich nicht behaupten.

Daniel: Aber Sie schlagen sich gut.

Mitchell: Ja, im College hatte ich mal einen Fechtkurs.

Der Kampf geht weiter.

Mitchell: Okay, jetzt seid ihr dran.

Er rennt in Deckung, während Teal’c beginnt auf den Ritter zu schießen, aber alle Kugeln gehen durch ihn hindurch.

Teal’c: Das ist offenbar ein Hologramm.

Mitchell: Ein Hologramm?

Der Ritter greift von hinten an und streckt Mitchell nieder. Dieser geht überrascht in die Knie.

Mitchell: Großer Gott.

Es sind Energieschläge, die er mit jedem Schlag abbekommt. Keine richtigen Wunden, aber bestimmt genauso unangenehm.

Vala: Ich glaube nicht, dass es dich verletzt hat.

Mitchell (kriecht auf dem Boden herum): Aber es hat höllisch wehgetan.

Als der Ritter zum erneuten Schlag ausholt, ist Mitchell wieder auf den Beinen und kann den Schlag abwehren. Nur den nächsten nicht, der ihn genau am Arm trifft. Wieder fällt er auf seine Knie. Er verliert das Schwert.

Vala: Ich weiß nicht. Ich glaube nicht, dass er das schafft.

Mitchell: Na schön, das mit den Fechten haut nicht so gut hin.

Den nächsten Angriff kann er nur solange abwehren, bis der Ritter ihm gezielt gegen das Bein haut. Vala zuckt zurück und verzieht das Gesicht.

Teal’c: Colonel Mitchell, das Schwert!

Er wirft es Teal’c zu, aber auch das Schwert fliegt geradewegs durch ihn hindurch. Sie können ihm nicht helfen.

Der Ritter kommt auf Mitchell zugelaufen und will mit dem Schwert auf ihn einstechen, aber er kann sich noch rechtzeitig zur Seite rollen. Er rennt hinter Teal’c, um sich sein Schwert zu schnappen. Gerade als er es in der Hand hat, trifft ihn der nächste Schlag, einmal quer über die Brust.

Vala: Okay, diese Gestalt da bringt ihn gleich um.

Daniel: Zurück zu den Ringen!

Teal’c schnappt sich Mitchell und zieht ihn auf die Beine.


[FLASHBACK]

Wir sehen Mitchell wieder in seiner F-302 sitzen. Alles läuft an seinen Augen vorbei. Der Absturz, das Bemühen der Ärzte und Schwestern sein Leben zu retten. Und auch seine Physiotherapie, wo er wieder das Laufen lernt. Er knickt zusammen.

Trainerin: Okay, das reicht für heute.

Mitchell: Nein. Ich kriege das schon hin.

Er schubst sie zur Seite.


[FLASHBACK ENDE]


Und auch jetzt in der Höhle schubst er Teal’c zur Seite. Er rafft sich auf und greift den Ritter an. Den nächsten Schlag kann er erfolgreich abwehren, dann tritt er gegen das Schwert des Ritters. Dieser gerät leicht ins Schleudern und Mitchell nutzt diese Tatsache aus. Jetzt verteilt er die Schläge. Er stößt und schlägt auf den Ritter ein.

Vala: JA!

Und dann der letzte, tödliche Stoß. Der Ritter verschwindet und Mitchell fällt erschöpft auf den Boden.

Mitchell: Oh verdammt. Das war’s hoffentlich.

Diesmal lässt sich Mitchell von Teal’c auf die Beine helfen.

Vala: Ich versteh nicht ganz, aber wir haben das Rätsel gelöst. Na ja, er hat eins gelöst (deutet auf Mitchell) und er hat eins gelöst (Zeigt auf Daniel). Und er hat den Kampf gewonnen.

Mitchell (stützt sich auf dem Schwert ab): Und was jetzt? War’s das?

Daniel: Sie haben immerhin den Ritter besiegt. Das Schwert kann offensichtlich spüren, wer es aus dem Stein zieht. Vielleicht gibt es auch Sensoren, die uns erkennen?

Teal’c: Soll das heißen, wir sollten besser verschwinden?

Daniel: Wir sollten es versuchen.

Mitchell: Alles klar.

Sie gehen hinüber zu den Ringtransportern.

Daniel: Wenn sich nichts rührt, dann kommen Sie zu uns.

Mitchell gibt den Code ein.

Vala, Daniel und Teal’c werden von den Transportern erfasst. Kaum sind sie weg, beginnt die Höhle auch schon zu wackeln und zu donnern.

Mitchell: AH!

Er gibt erneut den Code ein.


Szene: Prometheus, Ringraum

Mitchell landet umgeben von rieselnden Staub ebenfalls auf dem Raumschiff. Er wird von Daniel, Vala und Teal’c in Empfang genommen.

Daniel: Was ist passiert?

Mitchell: Die ganze Höhle fällt zusammen. Wir haben einen Fehler gemacht.

Vala wendet sich von ihnen ab, aber Daniel hat bereits einen Verdacht.

Daniel: Hast du was mitgenommen?

Vala (dreht sich zu ihm um): Was?

Daniel: „Wahrhaftigkeit des Geistes.“

Vala: Also, ich bin beschämt -

Daniel: „Wahrhaftigkeit des Geistes“. Du musst es uns geben.

Sie starren sich einen Moment an, bevor sie in ihren Ausschnitt greift und eine Goldmünze hervorzaubert.


Szene: Höhle

Mitchell ist wieder unten in der Höhle und versucht unter den fliegenden Brocken die Münze an ihren Platz zurück zu bringen. Er rennt durch den Tunnel in den Raum mit den beiden Töpfen. Für einen Moment bleibt er davor stehen, so als ob er auszählen wollte und öffnet dann den goldenen Topf. Er legt die Münze hinein und schließt den Topf. Das Beben findet ein jähes Ende.

Er kehrt in die Höhle mit dem Schwert zurück. Alles ist ziemlich durchgerüttelt, der Boden mit Klumpen übersäht aber die Wände halten. Er will gerade die Transporterringe rufen, als er hinüber zu seinem Schwert schaut.

Er steckt es zurück in den Stein und dann findet er das, wonach er gesucht hat. Den Schatz. Wie aus dem nichts tauchen plötzlich vergoldete Krüge und Münzen auf, Ketten und Kelche. Die Halle ist voll mit Gold. Alles, was das Herz begehrt.

Mitchell: Das war’s auch.


Szene: Höhle

Etwas später ist auch der Rest wieder unten. Während die Mitglieder der Prometheus das Gold begutachten, badet Vala lieber darin. Sie übergießt sich mit Goldtalern, während eine Krone ihren Kopf schmückt.

Mitchell: Aber wir lasse sie doch nicht mit dem Zeug abhauen, oder?

Er setzt sich neben Daniel auf die Stufen, der ein altes Buch studiert. Er deutet auf Vala.

Daniel: Nein.

Vala ist wenig begeistert von diesem Vorschlag

Mitchell: Gut. Also, das ist typisch. Ein Raum voller Gold und Juwelen und Doktor Jackson findet das einzige Buch. Wovon handelt es?

Daniel: Eigentlich ist es eine Geschichte, die geschrieben ist, wie ein Märchen.

Mitchell: Es war einmal…

Daniel: Es war einmal eine Menschenrasse, die auf eine große Reise ins All aufbrach. Eine Reise durchs Universum. Man nannte sie die Altera. Nach unendlich langer Zeit, ich nehme an, tausende von Jahren…

Ein wenig gelangweilt fischt Vala Juwelen aus ihrem Ausschnitt.

Daniel: … fanden sie eine neue Heimat in den Sternen.

Mitchell: Und lebten da glücklich bis an ihr Ende.

Daniel liest schweigend weiter, als er plötzlich aufsteht. Er scheint etwas Interessantes gefunden zu haben. Teal’c erhebt sich ebenfalls.

Teal’c: Was hast du gefunden, Daniel Jackson?

Daniel: Hier steht: „Die Alteraner nannten ihre neue Heimat Avalon und sie bauten dort viele Astria Porta.

Mitchell (springt ebenfalls auf): Sternentore.

Daniel: Ja.

Vala: Die Antiker bauten die Sternentore.

Daniel: Na ja, vielleicht nannten sie sich nicht immer die Antiker?

Mitchell: Was soll’s? Sie haben Ihren Schatz.

Vala: Hm. Was könnte von größerem Wert sein? Ein paar goldene Schmuckstücke, die ich offenbar nicht behalten darf (Sie wirft eine Kette über ihre Schulter) oder bisher unentdeckte Geheimnisse über die Torbauer. (Sie steht auf) Die mächtigste Rasse, die die Galaxis je bewohnt hat.

Daniel: Ist Ihnen klar, was das bedeuten könnte?

Mitchell (überlegt einen Moment): Wow, wow… wir haben immer angenommen, dass die Antiker die erste Evolution in dieser Galaxis waren. Aber das hier, ist der erste Beweis, der vermuten lässt, dass sie vor ewigen Zeiten hierher gekommen sind.

Daniel: Genau.

Marks unterbricht ihre kleine Geschichtsstunde. Er hat was gefunden.

Marks: Colonel Mitchell?

Es ist ein Gerät der Antiker. Es hat eine runde Form mit einer Spitze, die mit einem blauen Kristall besetzt ist. Teal’c berührt das Gerät.

Mitchell (lächelnd): Also, das Ding da ist auf jeden Fall anders als die anderen.


Szene: Korridor, SGC

Landry wird von Daniel und dem Rest verfolgt, der den Korridor entlang läuft.

Daniel: Es ist viel, viel mehr als das. Wir wissen, die Antiker sind nach Pegasus gegangen und kehrten später zurück, nach der Niederlage gegen die Wraith. Aber wo sind sie geblieben?

Landry: Ich habe gedacht, die wären aufgestiegen.

Daniel: Tja, einige schon, aber andere könnten zurückgekehrt sein. Jedenfalls deutet das Buch darauf hin, dass die Alteraner eine Zivilisation hinter sich ließen.

Landry: Und damit wollen Sie sagen?

Daniel: Wir haben nicht einen lebenden Antiker getroffen, der bereit war sein Wissen zu teilen. Doch es könnte eine fortschrittliche Zivilisation in einer anderen Galaxie existieren. Ich meine, ist es nicht letzten Endes der Sinn des Stargate Programms? Haben wir nicht gehofft, wir könnten andere Rassen treffen? Fortschrittliche Technologien erwerben und etwas über uns selbst lernen?

Vala: Ach, ich bitte dich. Ihr wolltet nur neue Frauen kennen lernen.

Mitchell: Da ist was dran, Sir.

Landry (hält am Fahrstuhl an): Ich habe schon überlegt, ob ich nicht an einer Mission ins All mitgehen sollte.

Sie betreten den Fahrstuhl.

Mitchell: Ja, nur um ein Gefühl dafür zu bekommen.

Landry: „Tu all das, was du von denen verlangst, die du kommandierst.“

Mitchell: Patton.

Landry: Ausgezeichnet.

Mitchell: Toller Film.


Szene: Fahrstuhl, SGC

Das Gespräch geht weiter.

Daniel: Lachen Sie ruhig, aber ich finde von jetzt an sollte die Suche nach den Alteranern unsere oberste Priorität haben. Sie sind die Torbauer.

Landry: Niemand lacht darüber, Doktor Jackson. Das Universum ist bloß sehr groß. Erklären Sie mir wo die sind und wie wir dahin gelangen und Sie können losziehen.

Daniel (überrascht): Na ja, ich sage ja nicht, dass es leicht sein wird.

Sie verlassen den Fahrstuhl.

Daniel: Wenn sie in einer entfernten Galaxie wären, wären sie nicht einmal mit unserem Sternentor vernetzt und selbst wenn, der Energiebedarf ist enorm um Pegasus anzuwählen und das ist relativ dicht in galaktischer Hinsicht. Aber auf der anderen Seite, nach dem Text in der Glastonbury Höhle könnte das Antikergerät, das wir dort gefunden haben, intergalaktische Kommunikation ermöglichen.

Sie bleiben vor Landrys Büro stehen.

Landry: Danke, Doktor Jackson. Ich bin sicher, Sie halten mich auf dem Laufenden. Colonel.

Mitchell: General.

Landry verschwindet in seinem Büro und Daniel bleibt vor einer verschlossenen Tür stehen.

Mitchell: Er hat kein Wort von dem verstanden.

Und dann öffnet sich ruckartig die Tür. Mitchell weicht erschrocken zurück.

Landry: Kann mir mal bitte jemand erklären, warum sie immer noch auf meinem Stützpunkt ist? Und, äh, ich habe verstanden.

Die Tür schließt sich wieder.

Vala: Also, ich finde das unglaublich!

Sie grinst die beiden an.


Szene: Darkara

Die Renovierungsarbeiten schreiten voran. Rak’nor und Teal’c schreiten durch die Halle des Hohen Rates.

Rak’nor: Die Jaffa des Onak’ka sind so mächtig wie alle anderen Koalitionen zusammen. Sie unterstützen Gerak.

Teal’c: Das ist mir durchaus klar.

Rak’nor: Wenn wir ihnen noch eine weitere Stimme aufgrund ihrer militärischen Stärke zugestehen, dominiert Gerak den Rat. Bis entsprechende –

Teal’c (unterbricht ihn grob): Rak’nor!

Rak’nor: Tut mir Leid. Wir alle arbeiten sehr hart. Es sieht einfach so als, als würde Gerak gewinnen.

Teal’c: Bra’tac und Rya’c verhandeln mit Gruppierungen, die uns bisher noch nicht unterstützten.

Rak’nor: Ich habe nicht für die Freiheit aller Jaffa gekämpft, um zu erleben, wie sie von ein paar machthungrigen Individuen korrumpiert wird.

Teal’c: Ich ebenso wenig.

Rak’nor: Ich verstehe einfach nicht, warum du wieder so viel Zeit mit den Tau’ri verbringst. In so einer kritischen Phase.

Teal’c wirbelt zu ihm herum.

Teal’c: Vor allem meinen Freunden unter den Tau’ri ist es zu verdanken, dass die Jaffa frei sind! Und als Dank behandelt man sie mit Misstrauen und mangelnden Respekt. Solange nicht alle Jaffa erkennen, dass die alten Wege nicht die Zukunft sind, werde ich alles tun, was nötig ist, um sie aufzuklären!

Rak’nor: Und was soll da die Suche nach den Antikern helfen?

Teal’c: Das Antikerwissen besiegte die Replikatoren und die Goa’uld. Und dieses Wissen wird die Jaffa eines Tages in einer friedlichen Nation vereinen! Ich werde es beweisen.

Er lässt Rak’nor stehen.

Rak’nor: Das hoffe ich.


Szene: Labor, SGC

Das Gerät wird eingehend von Wissenschaftlern unter der Leitung von Doktor Lee untersucht. Daniel und Vala haben mal wieder eine kleine Meinungsverschiedenheit. Mitchell steht in ihrer Nähe.

Vala: Ich bin lange genug in der Galaxie unterwegs, um zu wissen, dass Wissen Macht ist. Und dass das verstehen der Technologie der Antiker größere Macht verleiht als alles, was bisher –

Daniel (deutet auf sein Armband): Und wenn du denkst, dass ich den Rest meines Lebens mit dir verbunden –

Mitchell: Es reicht. Vielleicht sollten wir uns jetzt auf die vor uns liegenden Aufgaben konzentrieren.

Er deutet auf das Gerät.

Lee: Äh, ja, nun ja, dieses Gerät verfügt offenbar über eine Energiequelle und, ähm, ich glaube nicht, dass sie schon verbraucht ist.

Daniel: Na schön. Als mir klar wurde, dass dies ein Kommunikationsinstrument ist, habe ich die Formen dieser Vertiefungen wieder erkannt. Mit Hilfe dieser Steine wurde offenbar eine Verbindung hergestellt, die es ermöglicht etwas durch die Augen des jeweils anderen zu sehen. Wahrscheinlich sollten sie in Verbindung mit diesem Terminal benutzt werden.

Mitchell: Und was passiert, wenn Sie die Steine einfügen?

Daniel: Das müssen wir herausfinden.

Lee: Diese Steine waren ursprünglich auf General O’Neill und einen Joe Spencer ausgerichtet. (Episode: Joe)

Daniel: Ein Friseur als Indiana.

Mitchell: Ja, verrückter Kerl. Hab die Akte gelesen.

Lee: Na schön, wie auch immer. Nach einer ziemlich anstrengenden, aber auch sehr brillanten Arbeit, wenn ich das anmerken darf, ist es mir gelungen die Steine zu neutralisieren.

Mitchell: Muss die Aktivierung nicht durch jemanden mit dem Antikergen erfolgen?

Lee: Tja, das haben wir anfangs geglaubt, aber, nein, wie bei anderen Antikerntechnologien auch, müssen die Steinen nur initialisiert werden.

Mitchell: Von jemandem mit den Genen. Ist nur so ne Idee.

Lee: Nein. Sie haben Recht. Das war hier offenbar der Fall.

Mitchell: Also, kann jeder von uns den Ponyritt machen?

Daniel: Ja, ich denke, das wäre möglich. Ich meine, immerhin habe ich dafür die Daedalus verpasst.

Mitchell: Wollen Sie uns das noch ewig vorhalten?

Daniel: Ja, ja, davon können Sie ausgehen.

Mitchell: Tja, niemand hier wird etwas anderes sagen. Sie sind der weltweit beste (Wackelt mit den Finger) Experte für die Antiker, aber wir haben hier zwei Steine.

Vala: Ja, und einer davon gehört mir. Danke.

Sie nimmt sich den zweiten Stein.

Mitchell: Entschuldigung, wie kommst du darauf?

Vala: Tja, Daniel und ich sind doch verkettet.

Sie legt einen Arm auf seine Schulter.

Daniel (schubst den Arm runter): Nur um das klarzustellen. Das war nicht mein Wunsch.

Vala: Er geht davon aus, dass es ein Gerät zur Kommunikation ist, aber es könnte auch eine Art von Transporter sein, der ihn entführt und er kommt nicht mehr zurück.

Lee: Also, wir haben jede Menge Recherchen darüber angestellt und ich kann mit absoluter… relativer…

Vala lächelt ihn mit einem „Ich hab’s ja gewusst“ – Lächeln zu.

Lee: … Gewissheit sagen, okay, wir studieren seit Jahren Geräte wie diese und irgendwann ist es soweit, dann muss man das Gerät einfach einschalten.

Daniel: Ich werde es ausprobieren.

Vala: Wo er hingeht, gehe auch ich hin.

Daniel: Ich gehe nirgendwo hin.

Vala: Das denkst du.

Daniel (am Rande seine Nerven zu verlieren): Das ist ein Kommunikationsgerät!

Lee: Ich gehe dann mal in den Observationsraum.

Mitchell: Also schön. Viel Glück.

Er folgt Lee.

Vala: Und was machen wir jetzt?

Daniel: Na ja, ich schlage vor, wir legen diese beiden Steine in zwei von diesen Vertiefungen.

Vala: Irgendwohin?

Daniel: Na ja, solange es keine genaueren Markierungen gibt, irgendwohin. (Vala schaut noch hinauf zum Observationsraum) Los.

Gemeinsam legen sie die Steine in zwei nebeneinander liegenden Vertiefungen. Vala wendet mit einer Grimasse den Blick ab, als ob sie irgendwas erwarten würde, aber nichts passiert. Doch dann beginnt der blaue Kristall auf der Spitze zu leuchten und Daniel und Vala brechen synchron zusammen.

Mitchell (schnappt sich das Telefon): Notfallsteam ins Wissenschaftslabor!


Szene: Weltall

Sterne und Planeten rasen in Lichtgeschwindigkeit vorbei, bis wir gezielt auf einen Planeten zusteuern: Celestis.


Szene: Haus von Harrid und Sallis, Celestis

Es ist alles sehr mittelalterlich eingerichtet. Alte Gegenstände aus Holz stehen herum, genau wie lediglich Kerzen Licht spenden. Aber auch Vala und Daniel sind in ihre Rollen geschlüpft. Sie tragen mittelalterliche Gewänder. Vala ein blaues Kleid, mit einer weißen Schürze. Ihre Haare sind halb offen, halb zusammengesteckt. Daniel hingegen trägt ein braunes, langes Hemd, welches von einem Gürtel getragen wird. Darunter eine eng anliegende Hose und braune Stiefel.

Daniel (als Harrid): Hallo.

Vala dreht sich um, nur dass sie aus Daniels Sicht nicht Vala ist, sondern eine etwas korpulentere, junge Frau mit langen blonden Haaren.

Daniel (erscheint als Harrid): Habe keine Angst. Mein Name ist Daniel Jackson.

Auch Daniel erscheint anders. Er ist ein junger, hagerer Bursche.

Vala (erscheint als Sallis): Ich bin’s, Vala.

Daniel (erscheint als Harrid): Na schön. Kein Transporter.

Vala (erscheint als Sallis): Wo sind wir?

Sie sehen sich um.

Daniel: Ich weiß es nicht.

Sie finden einen Spiegel und können da zum ersten Mal ihr Spiegelbild sehen.

Daniel: Aber offenbar stecken wir in den beiden.

Vala piekt sich in die Wange und Sallis im Spiegel macht es ihr gleich.


Szene: Isolationsraum, SGC

Daniel und Vala liegen nebeneinander in einzelnen Betten. Sie sind noch immer bewusstlos. Das Gerät steht vor ihnen, während die Ärzte und Wissenschaftler Schutzanzüge tragen. Mitchell und Teal’c beobachten das Geschehen vom Observationsraum aus.

Lam: Blutdruck und Herzfrequenz sind normal. Pupillen sind leicht erweitert. Sind wir sicher, dass es an diesem Gerät liegt? (Lee zuckt mit den Schultern) Wegen dieser Armbänder wurden sie bewusstlos, als wir sie getrennt haben.

Lee: Die Reaktion erfolgte unverzüglich nachdem das Gerät aktiviert wurde. (Lam kommt zu ihm) Wie auch immer, wir erkennen keine messbare Strahlung, die von diesem Gerät abgegeben wird, also…

Lam: Und es liegt keine Infektion vor. Okay.

Sie nimmt den Helm ab.

Lam: Wir sollten noch ein EEG durchführen, aber mein erster Eindruck ist, dass sie sich in einer Art Schlafzustand befinden.

Mitchell: Wie wär’s? Vielleicht sollten wir die Steine entfernen?

Lee (nimmt ebenfalls den Schutzhelm ab): Nach allem, was wir wissen, könnte das vollkommen normal sein. Möglicherweise funktioniert das Gerät auf diese Weise.

Lam: Und könnten wir noch etwas Zeit haben, um an dem Ding herumspielen zu können?

Lee: Ich würde es nicht als „herumspielen“ bezeichnen.

Lam: Gut. Soweit wir wissen, könnte die Entfernung der Steine sie noch weiter gefährden.

Mitchell (zu Teal’c): Und wie läuft es auf Darkara?

Teal’c: Etwa so gut wie hier.


Szene: Haus von Harrid und Sallis

Vala schaut hinaus aus dem Fenster und dreht sich dann um.

Vala: Also, ich verstehe das nicht. Das ist ein verrücktes Kommunikationsgerät. Ich meine, ich… ich kann mit dieser armen Frau nicht einmal reden. Ich habe keinen Zugriff auf ihren Verstand, auf ihre Gedanken, ihre Erinnerungen. Ich bin nur in ihr und sehe durch ihre Augen hinaus.

Daniel: Ja, Jack und Joe Spence beschrieben diese Erfahrungen als Visionen, die sie voneinander hatten.

Vala: Und hatten die jemals die Kontrolle über den Körper des anderen?

Daniel: Nein, aber sie haben die Steine auch nicht in Verbindung mit einem Antiker Terminal benutzt. Es ist möglich, dass wir mit anderen kommunizieren können, ohne in den Geist derer mit denen wir verbunden sind, vollkommen einzudringen. Sie sind nur temporäre Transmitter.

Vala (erscheint als Sallis in einem Spiegel): Denkst du, wir sind tatsächlich in einer anderen Galaxie?

Sie prüft ihre Oberweite.

Daniel: Ich weiß es nicht.

Vala: Warum diese Menschen?

Daniel: Ich weiß es nicht.

Vala: Vielleicht liegt das nur an mir, aber dieses Haus, diese… Kleidung… wir sehen nicht so aus, wie ich mir die Antiker vorgestellt habe.

Daniel: Nein.

Vala: Was glaubst du, wie ihre Namen sind?

Daniel: Harrid und Sallis.

Vala: Woher weißt du das?

Daniel: Tja, uhm, weil es da steht. Auf dem Schild.

Es hängt ein Schild an der Wand, auf der die Schrift der Antiker abgebildet ist. Hinter dem Schild stecken zwei Schwerter.

Daniel: Hier steht: „Das ist das… (Murmelt etwas)… das Haus von Harrid und Sallis Cicera.

Vala: Was war das da am Anfang? Ich habe es nicht verstanden.

Daniel: Was denn?

Vala: Na, du hast etwas gesagt, was ich nicht verstehen konnte.

Daniel: Ja, stimmt. Du hast ein Wort nicht verstanden. Ich kenne die Bedeutung nicht, deshalb habe ich es nicht laut gesagt. Ich wollte nicht –

Vala: Sag es.

Daniel: Hochzeit. Es bedeutet Hochzeit.

Vala: Wir sind demnach…?

Daniel (wenig begeistert): Verheiratet, ja. (Vala grinst ihn an) Wir sehen uns mal draußen um.

Sie verlassen das Haus.


Szene: Dorf, Celestis

Die beiden verlassen das Haus. Im Dorf herrscht reges Treiben. Und auch hier sieht alles so alt aus, wie in ihrem Haus.

Vala: Nicht ganz das, was ich mir unter der Zivilisation der Torerbauer vorgestellt habe.

Daniel: Ja. Irgendwas sagt mir, dass es nicht dieselben Leute sein können, die ein Raumschiff bauen, das quer durch das Universum reist.

Ein Dorbewohner ruft ihnen von oberhalb der Mauern zu.

Bewohner: Über der Sonne, Harrid, Sallis!

Vala: Hä?

Vala grinst den Mann an.

Daniel: Ah, das heißt wahrscheinlich „Guten Morgen“.

Daniel (erscheint als Harrid, hebt seine Hand): Über der Sonne auch dir.

Vala: Über der Sonne?

Daniel: Ja, sehr wahrscheinlich spricht er antikisch. Und der Kommunikator übersetzt es für uns.

Vala (grinst und spricht durch ihre Zähne hindurch): Ich konnte das Schild nicht lesen.

Daniel: Vielleicht funktioniert er nur, wenn man spricht.

Bewohner: Wir sehen uns bei der Unterwerfung!

Daniel (hebt seine Hand): Ja, bei der Unterwerfung.

Vala muss bereits Schmerzen im Gesicht habe, so viel wie sie lächelt.

Vala: Bei der Unterwerfung.

Die Frau des Bewohners zuckt mit den Schultern und die beiden verschwinden.

Vala (die sich an ihren Mann schmiegt): Also, was willst du tun, Harrid? Oder bist du Sallis?

Daniel (drückt sie etwas von sich): Die Leute fangen an uns anzustarren.

Vala: Tja, wollen wir rumgehen und uns wie anderen verhalten?

Daniel nimmt ihre Hand, hackt sie bei sich ein und gemeinsam erkunden sie das Dorf.

Daniel: Nein, das ist absolut nicht das, was ich erwartet habe.

Vala: Ich ebenso wenig.

Daniel: Allerdings bin ich mir sicher, er hat mich angesehen, als er Harrid sagte.

Vala: Aber ich bitte dich. Er hat mich die ganze Zeit angestarrt.

Sie mischen sich unter das Volk.


Szene: Landrys Büro, SGC

Doktor Lam stattet dem General einen Besuch ab. Sie klopft einmal an die offene Tür.

Landry: Hey. Komm doch rein. Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich den Schreibtisch hier hin stellen soll.

Lam: Wo willst du ihn sonst hinstellen? Auf den Flur? (Landry lächelt) Daniel und Vala sind stabil. Aufgrund der Gehirnströme könnte es sich allerdings um einen künstlichen Traumzustand handeln.

Landry: Doktor Jackson glaubt anscheinend, dass das Gerät für Langstreckenkommunikation entwickelt wurde. Wäre es denkbar, dass sie das gerade tun? Dass sie mit irgendjemanden dort draußen in Kontakt stehen?

Lam: Kann ich nicht sagen.

Landry: Ich wollte gerade in die Kantine.

Lam: Ich habe schon gegessen und würde gerne zu Daniel und Vala zurückgehen.

Landry: Oh, natürlich. Halt mich auf dem Laufenden.

Sie nickt und geht.

Landry: Carolyn? (Sie dreht sich zu ihm um) Offenbar hast du dich ganz gut eingewöhnt.

Lam: Ich weiß nicht, ob ich mich hier je eingewöhnen kann. Es ist ziemlich…

Landry (beginnt zu lachen): Ja.

Lam: Ja. Und, ähm, für dich zu arbeiten macht die Sache nicht unbedingt einfacher.

Landry: Es hat dich niemand gezwungen, oder?

Lam: Was soll das? Wer lehnt solch einen Job ab? Außerdem hat mir General O’Neill nicht gesagt, dass du mein Boss sein würdest.

Landry: Er ist komisch, was das angeht.

Lam (nickt): Hm mh. (Sie lacht kurz auf) Übrigens, der Schreibtisch steht da sehr gut.

Landry: Hm, wirklich?

Lam (geht): Du warst nie mit irgendwas zufrieden so wie es war.

Landry denkt kurz darüber nach.


Szene: Dorf, Celestis

Die Bewohner knien auf einer Treppe. Daniel und Vala folgen dem Mopp der Menschen. Oberhalb der Treppe erleuchtet der Administrator die Fackeln.

Administrator: Ehre sei den Ori.

Volk: Ehre sei den Ori.

Administrator: Werden heute den ganzen Tag über ihre Macht meditieren.

Er geht auf die Knie.

Daniel: Das muss die Unterwerfung sein.

Alle Bewohner versammeln sich, sie tragen alle ein Buch mit sich, wie die Bibel und scheinen zu beten.

Vala: Machen wir mit?

Sie knien sich hin. Neben ihnen kniet ein weiterer Bewohner - Fannis. Er blickt kurz auf.

Fannis: Wir müssen uns treffen. Beim Säulengang des Lichts zur Stunde des Blei. (Daniel will ihm antworten) Sprich bitte nicht.

Administrator: Oh, die Einzigartigkeit und Größe der Ori. Führe uns und verleite unserem Leben Bedeutung. Wir flehen euch an. Gebt uns Kraft.

Volk: Ehre sei die Ori. Ehre sei die Ori.

Daniel kopiert das Verhalten der Bewohner. Vala ist weniger begeistert. Als er allerdings sieht, dass auch Fannis nicht in den Chor mit einstimmt, verstummt er etwas verwirrt.


Szene: Haus von Harrid und Sallis

Erleichtert lehnen sich die beiden gegen die verschlossene Tür.

Vala: Hey, das war lustig. Sechs Stunden lang immerwährende Unterwerfung. Warum erzählen wir nicht irgendjemandem wer wir sind und was wir hier wollen?

Daniel fängt an das Haus zu durchsuchen.

Vala: Ich habe gedacht, darum geht es uns. Um Kommunikation.

Daniel: Ich glaube kaum, dass die Menschen das hier verstehen werden. Hast du gehört, was der Typ da vorhin gesagt hat?

Vala: Irgendwas von einem Treffen.

Daniel: Am Säulengang des Lichts zur Stunde von Blei.

Vala: Was, was hat das zu bedeuten?

Daniel: Ich habe keine Ahnung.

Vala: Was suchst du eigentlich?

Daniel (sieht sich um und läuft die Treppe hinauf): Tja, ich weiß gar nicht… Es muss doch einen besonderen Grund haben, warum wir ausgerechnet in diesen Körpern stecken. Es kann doch kein Zufall sein, dass wir diese speziellen Personen sind.

Vala (folgt ihm): Ich habe eine viel wichtigere Frage. (Daniel beginnt den Kleiderschrank auszuräumen) Hast du eine Vorstellung, wie wir sie wieder loswerden können?

Daniel (hört auf): Nein. Das macht mir auch Sorgen. Hast du es versucht?

Vala (nickt): Keine Chance.

Daniel: Offenbar können wir es nicht durch bloßen Willen ermöglichen.

Vala beginnt damit ihre Schuhe ausziehen und erblickt da erst ihr Ehebett. Mit Anlauf schmeißt sie sich drauf und seufzt vergnügt.

Vala: Vielleicht sollten wir die Steine von dem Gerät auf der Erde entfernen?

Daniel (setzt seine Suche fort): Ja, aber bedauerlicherweise können wir niemanden dazu bringen sie zu entfernen. Wir müssen hoffen, dass sie von selbst darauf kommen.

Vala: Vielleicht haben sie es schon versucht und hatten nur keinen Erfolg.

Daniel: Also, diese Möglichkeit will ich mal ausschließen.

Er geht hinüber zu einer Kommode und öffnet eine darauf stehende Schatulle. Währenddessen zieht Vala etwas unter der Decke hervor.

Vala: Glaubst du eigentlich diese Typen stecken in unseren Körpern?

Daniel: Kann ich nicht sagen. (Vala zieht ein Buch hervor) Ich kann mir nicht vorstellen, dass diese Technologie so funktioniert.

Vala öffnet das Buch und macht große Augen. Dann schließt sie es wieder.

Vala: Hey.

Daniel kniet sich vor das Bett, um da weiterzusuchen.

Daniel: Ja, das ist das Buch mit dem alle Dorfbewohner herumlaufen. Vorne steht drauf: „Das Buch der Ursprünge. Ehre sei den Ori“.

Vala: Ich finde, das solltest du dir ansehen.

Daniel: Tja, ich finde, ich habe genug gesehen. Ich meine, sechs Stunden lang Unterwerfung. (Er schaut unter das Bett) Gib uns Kraft. Weißt du, das ist alles offensichtlich.

Vala: Ich glaube, du würdest das interessant finden.

Daniel: Ja? Seit wann kannst du die Antikerschrift lesen?

Vala: Ich kann es nicht. Aber das, kommt mir bekannt vor.

Sie öffnet das Buch und darin befinden die beiden Kommunikationssteine.


Szene: Haus von Harrid und Sallis

Es klopft an der Tür. Daniel und Vala kommen die Treppe herunter gelaufen. Es klopft erneut, diesmal energischer. Daniel öffnet die Tür.

Fannis: Dank denen, die es wert sind. Ich war besorgt, weil ihr nicht zum Treffen kamt.

Daniel: Ja, das, ähm, das tut uns Leid.

Fannis: Warum ward ihr nicht dort? Und wieso hast du nicht die Frau des Administrators getroffen?

Daniel dreht sich zu Vala um, die in Erklärungsnot gerät.

Vala: Ich, äh… hab’s vergessen.

Fannis: Wir stehen bereits unter Verdacht. Wir dürfen unser Verhalten nicht ändern.

Daniel: Verdacht? Weshalb?

Fannis: Harrid, was ist los mit dir? Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich denken, du stellst mir eine Falle.

Daniel: Nein, daran würde ich im Traum nicht denken, aber ich…

Vala: Eine Fall, wieso?

Fannis: Hört bitte auf damit.

Daniel: Okay, weißt du was… Bitte, würdest du dich setzen?

Verwirrt über das Verhalten von den beiden, setzt sich Fannis auf den Stuhl.

Daniel (zu Vala): Das gilt auch für dich.

Daniel setzt sich auf den Stuhl gegenüber von Fannis, während sich Vala auf den Tisch hinter Daniel setzt.

Daniel: Mein Name ist Daniel Jackson und ich stecke im Körper von Harrid. Ich bin in der Lage durch hin zu sprechen, mithilfe einer Kommunikationstechnologie von der wir annehmen, dass sie von einer Rasse entwickelt wurde, die sich Alteraner nannte.

Fannis schaut sprachlos von Daniel zu Vala.

Vala: Und ich bin Vala Mal Doran.

Sie lächelt ihn an, doch schon schnell spiegelt sich wieder der zweifelnde Ausdruck in ihren Augen wieder.

Daniel: Kannst du uns folgen?

Fannis: Bei den Sternen. Vergebt mir, ich bin Fannis.

Jetzt sind die beiden etwas überrascht.

Daniel: Ahm, es freut mich sehr. Wir kommen von einem Planeten, der sich Erde nennt.

Fannis: Könnte ich mit Harrid sprechen?

Daniel: Nein, ähm, sein Bewusstsein scheint unterdrückt seit dem wir da sind.

Fannis: Harrid hat immer vermutet, dass die Steine ein Kommunikationsmittel sind.

Daniel: Du weißt von den Steinen?

Fannis: Wir sind Kuratoren, Forscher der Vergangenheit. Die Steine wurden vor langer Zeit entdeckt in Ruinen, die wir für die Überreste einer Begräbnisstätte von unseren Vorfahren halten.

Daniel: Und wieso versteckt ihr sie?

Fannis: Eine solche Forschung ist ein Frevel.

Daniel: Euch ist es nicht erlaubt eure Geschichte zu erforschen?

Fannis: Nicht, wenn sie im Widerspruch zum Buch der Ursprünge stehen.

Daniel: Dann seid ihr Ketzer.

Fannis: Wir haben Beweise entdeckt, die unserer Meinung nach belegen, dass eine andere Rasse unsere angeblichen Erschaffung durch die Ori vorangeht.

Vala: Entschuldige bitte. Daniel, was ist, wenn diese Götter, die Ori, die Wesen sind, die von den Alteranern zurückgelassen wurden?

Daniel: Du denkst, sie sind aufgestiegen?

Vala: Das wäre doch möglich. Die Alteraner sind bereits vor langer Zeit aufgebrochen und nachdem was wir von den Antikern wissen, waren sie in der Lage sich weiter zu entwickeln und aufzusteigen.

Daniel: Dann wären sie nur eine spätere Evolutionsform der Menschen, was offenbar in unserer Galaxis geschah, nachdem die Antiker aufgestiegen sind.

Vala: Das würde erklären, warum sie doch nicht so fortschrittlich sind, wie wir erwartet haben.

Daniel: Aber ihre Religion passt nicht zu ihrem Profil. Die aufgestiegenen Wesen, die ich kenne, verstehen sich nicht als Götter. Das ist eine ihrer wichtigsten Regeln, sich nicht in die Affären der niedrigeren Existenzen einzumischen.

Fannis: Die Ori verstehen sich auch nicht als Götter. Wir bezweifeln ihre Macht nicht, nur ihre Worte und Intention. Ihre Macht ist so real, wie die Stärke des Glaubens ihrer Anhänger. Du bist mit der Frau des Administrators verabredet. Sallis und sie sind Freundinnen.

Vala: Und was soll ich jetzt tun?

Fannis: Kannst du Sallis nicht einfach die Rückkehr gestatten?

Daniel: Nein, das ist uns leider nicht möglich.

Fannis: Dann muss du vorgeben Sallis zu sein, sonst werden wir entdeckt.

Vala nickt, aber Daniel sieht zweifelnd zu ihr auf.

Vala: Das kriege ich hin.

Die Männer sind weniger überzeugt.


Szene: Tempel, Darkara

Ziemlich aufgebracht kommt Teal’c die Stufen hinunter gelaufen. Rak’nor kommt ihm entgegen.

Rak’nor: Die Sitzung des Hohen Raates ist bereist beendet. Die Abstimmung ging schnell. Ich habe in deinem Namen abgestimmt. Geraks Antrag wurde mit knapper Mehrheit angenommen. Die Jaffa werden vom Hohen Rat regiert. Stimmberechtigt sind die verschiedenen Koalitionenrepräsentanten auf Basis ihrer militärischen Stärke.

Teal’c (wütend): Damit ist Gerak…

Rak’nor: Der neue Führer der Jaffa – Nation.

So hätte das eigentlich nicht ausgehen sollen.


Szene: Harrid und Sallis Haus

Fannis: Du sagst, die Ori könnten aufgestiegen sein. Was hat das zu bedeuten?

Daniel: Tja, da wo wir herkommen, haben sich einige Menschen, die uns sehr ähnlich sahen, physisch und mental so weit entwickelt, dass sie einen Weg gefunden haben auf ihre Physis zu verzichten, um als Energie zu einer höheren Ebene der Existenz aufzusteigen. Manche nennen es „Erleuchtung“ und es ermöglicht ein viel größeres Verständnis unseres Universums. Aber das ist vor Ewigkeiten passiert und ich vermute, dass diese Wesen hier ihren Ursprung hatten.

Daniel reicht ihm ein Kelch gefüllt mit Wasser.

Fannis: Und diese aufgestiegenen Wesen, wie du sie nennst, verlangen nicht von euch, dass ihr sie anbetet?

Daniel: Nein, sie glauben nämlich so stark an den freien Willen, dass sie sich nicht einmischen und ihr Wissen einsetzen würden, selbst wenn es die Zerstörung einer ganzen Galaxis von Lebewesen bedeuten würde.

Fannis: Darin unterscheiden sie sich von den Ori.

Daniel: Ja, die verlangen also, dass ihr sie anbetet. Und doch verschweigen sie euch die Wahrheit über Existenz.

Fannis: Das ist noch nicht alles.

Daniel: Was wollt ihr dagegen tun?

Fannis: Wir sammeln so viele Beweise, wie wir können und wir hoffen eines Tages so viele Beweise gefunden haben, um auch die strengsten Gläubigen zu überzeugen. In der Zwischenzeit treffen wir uns im Geheimen und tauschen uns mit denen aus, denen wir vertrauen. Wir haben die Artefakte, die unsere Behauptung belegen, versteckt, falls einer von uns entdeckt werden sollte.

Daniel: Wie viel von euch gibt es?

Fannis: Nur ein paar. Aber unsere Zahl wächst. Manche glauben, die Tatsache, dass wir noch nicht entdeckt wurden, ist ein Hinweis darauf, dass die Ori nicht allmächtig und allwissend sind. Andere glauben, sie könnten uns damit die Gelegenheit geben unsere Fehler einzusehen und zu bereuen.

Plötzlich hört man vom Dorfe aus lautes Gemurmel. Fannis geht zum Fenster und schaut hinaus.

Fannis: Eine Versammlung am Ara.

Daniel stellt sich neben ihm.

Daniel: Ist das ein Altar?

Fannis: Ich darf nicht mit euch gesehen werden.


Szene: Dorf

Das Volk strömt zum Ara.

Administrator: Und auch diese Erkenntnis verdanken wir den alten Schriften.

Daniel wuselt sich durch die Menge, um zu sehen, was los ist.

Administrator: Er sprach zum Himmel und sagte: „Und die Menschen werden euch die Bösen bringen in Erwartung eures göttlichen Urteils. Bei denen ihre Sünden gewogen werden gegen alles, was gerecht und wahr ist“.

Eine Frau wird durch die Menge geschleift. Schließlich erkennt Daniel, dass es Vala ist, die sich mit all ihrer Kraft wehrt.

Vala: Nein! Nein! Lasst mich los! Rührt mich nicht an! Daniel!

Daniel: Was ist passiert?

Sie wird auf den Ara geschleift. Ein Altar mit Fesseln in der Mitte und verschiedene Kreise drum herum.

Vala: Es hat nicht funktioniert!

Daniel: Ja, das sehe ich.

Sie wird auf die Knie gedrückt, ihre Hände hinter den Rücken gezogen und dann gefesselt.

Daniel: Entschuldigung.

Aber jetzt wird er von zwei Männern aufgehalten, die ihn an den Armen festhalten. Er wehrt sich, aber die Männer halten ihn zurück.

Administrator: Harrid, trete zurück. Sallis wurde überführt.

Daniel: Nein, sie hat nichts getan! Wenn ich bitte erklären dürfte! Hört mir zu!

Im Hintergrund verschwindet Fannis.

Administrator: Fürchtet euch nicht, denn die Ori sehen alles. Sowohl außen als auch innen. Wenn dein Herz rein ist und dein Glaube unerschütterlich, werden sie dich beschützen.

Vala bedenkt ihn mit einem „Hör auf zu labern“ – Blick.

Administrator: Sie werden deinen Ungnaden säubern und du wirst zu ihnen gebracht, um für immer bei ihnen zu sein. Doch wenn nicht, möge das Feuer niederbrennen und dich zu Staub werden lassen.

Vala: Feuer?

Der Administrator nickt einem Mann zu, der einen Kessel über einer Rinne hält, während ein weitere eine Fackel trägt. Der Inhalt des Kessels wird entflammt.

Administrator: Der Will der Ori geschehe.

Der Kessel wird gesenkt und eine brennende Flüssigkeit fließt in die Rinne, die wiederum mit dem Ara verbunden ist. Unaufhaltsam fließt es immer näher. Das Feuer erfasst den äußeren Kreis und fließt immer weiter.


Szene: Isolationsraum, SGC

Lam steht bei Vala.

Lam: Ihre Herzfrequenz steigt weiter an. Sie ist in Gefahr!

Lee: Daniels Blutdruck und Pulsfrequenz sind ebenfalls erhöht.

Mitchell (betritt den Raum): Nehmen Sie die Steine raus.

Lee läuft hinüber zum Gerät und versucht die Steine zu lösen, aber sie sitzen fest.

Lee: Es geht nicht!


Szene: Dorfplatz, Ara

Das Feuer erfasst jetzt die inneren Ringe.

Daniel: Verdammt, was hast du gesagt?

Vala: Es liegt wohl eher an dem, was ich nicht gesagt habe. Es gibt offenbar ein Gebet, was du sprechen musst, bevor du trinkst, was mir aber niemand erklärt hat. Danach ist alles schief gelaufen. Ich habe höflich versucht zu erklären, was vorgeht, aber seine Frau wurde hysterisch und hat mich beschuldigt, dass ich ungläubig wäre. Und da habe ich ihr wohl vorgeschlagen über die Überzeugung mit sich selbst nachzudenken. Das war wohl nicht so gut.

Daniel: Oh. Hört zu! Bitte, hört mich an! Bitte glaubt mir, es ist nicht so, wie es aussieht! Sallis ist nicht besessen! Wirklich nicht. Ich weiß, es klingt verrückt, aber, aber wir sind aus einer anderen Galaxie. Glaubt mir, wir benutzen eine Kommunikationstechnologie, die es uns ermöglicht einen Körper aus einer entfernten Welt zu übernehmen. Und, und, und uns befähigt mit euch zu reden. Wir wollen doch nur reden!

Das Feuer kommt immer näher und die Menschen wollen nicht auf Daniel hören.


Szene: Isolationsraum, SGC

Jetzt versucht Lee die Steine mit Hilfe der Hebeltechnik die Steine zu entfernen.

Lam: Okay, es wird immer schlimmer. Ich verabreiche ein Sedativ. Hoffentlich kann es sie zur Beruhigung bringen.

Sie spritzt es Vala und man kann sehen, wie sich die Augen unter ihren Lidern heftig bewegen.


Szene: Dorfplatz

Das Feuer erreicht den inneren Kreis. Valas Kleid fängt Feuer.

Vala: Daniel!

Daniel: Okay, hör mir zu! Hör mir zu! Bitte glaube mir! Ihr tötet einen unschuldigen Menschen!

Nur schwer können die Männer Daniel zurückhalten.

Vala: DANIEL!

Administrator: Gesegnet sind die, die von allem Übel befreit werden.

Vala versucht die Schmerzen zu ertragen, aber es ist einfach zu heiß, zu unerträglich.

Daniel: NEIN!

Unter Schmerzen schreit sie auf.

Daniel: NEIN!

Und dann erfasst sie das Feuer ganz. Jetzt kann ihr niemand mehr helfen. Sie brennt lichterloh. Die Flammen schießen hervor, ersticken nach und nach ihre Schreie.


Szene: Isolationsraum, SGC

Lam: Sie erleidet einen Herzstillstand! Code Blau! Defibrilator auf zweihundert!

Mitchell zieht seine Waffe und zielt auf das Gerät.

Lee (stellt sich dazwischen): Nicht. Nicht schießen.

Mitchell: Haben Sie eine bessere Idee?

Lee: Sie könnten eine Energieentladung verursachen, Sir, und damit beide töten!

Lam: Zurück.

Sie legt die Paddles an.

Dass sie damit nur Valas Qualen verlängert kann sie nicht ahnen.


Szene: Dorfplatz

Die Schreie sind verstummt und Daniel senkt weinend seinen Kopf. Zum Teil unberührt sehen sich die Menschen das Schauspiel an, als plötzlich ein Wind durch die Menge geht. Das Feuer erlischt und wir sehen eine kniende, verkohlte Gestalt. Aufgeregt sehen sich die Männer um.

Vor ihnen steht ein Mann. Er hält einen Stab mit einem blauen Kristall in der Hand. Sein Gewand ist lang und sein Kopf wird von einer Kapuze bedeckt. Sein Blick ist leer und seine Augen sehen als, als sei er blind. Die Menschen fallen auf die Knie als sie ihn sehen. Daniel ist der einzige, der stehen bleibt.

Fassungslos geht er zu Vala und kniet sich neben die verbrannte Gestalt, während der Prior sich mit langsamen Schritten nähert. Daniel schließt Vala in seine Arme und kann die Tränen nicht verstecken. Er löst die Fesseln von den schwarzen Händen. Er sieht hinüber zum Prior.


Szene: Isolationsraum, SGC

Lam: Defilibrator auf dreihundertsechzig! Zurück!

Sie verpasst Vala einen weiteren Schlag.

Wir sehen, wie Landry den Observationsraum betritt.

Lam: Immer noch nichts. Lade erneut. Zurück!

Aber auch diesmal hat sie kein Glück. Die Linie bleibt gerade. Lam schüttelt den Kopf und fühlt den Puls am Handgelenk.

Lam: Ich bekomme keinen Puls. Sie ist in einer Asystolie. Keine Chance. Ich gebe auf.

Sie legt die Paddles zur Seite und die Schwester hört mit der Beatmung auf.

Mitchell: Sie ist tot?

Lam (verlässt den Raum): Tut mir Leid.

Mitchell schaut hinauf zu Landry, aber dieser schüttelt nur betroffen mit dem Kopf.


Szene: Dorfplatz

Der Prior geht auf Daniel und Vala zu. Er hebt seinen Stab, welcher zur leuchten beginnt und ganz langsam erkennen wir, wie die Schwärze von Valas Haut verschwindet, wie Verbrennungen heilen, wie die Haare wieder normal werden und auch wie ihr Kleid wieder wie neu wird. Ihr Hand bekommt wieder eine gesunde Farbe.


Szene: Isolationsraum, SGC

Lam fühlt Daniels Puls.

Lam: Sein Zustand hat sich im Moment stabilisiert.

Mitchell: Sie können die Steine nicht wieder lösen?

Lee: Nein.

Mitchell: Und Sie wollen nicht, dass ich schieße?

Lee: Nein.

Mitchell: Wie können wir dann bei dem Kasten den Stecker ziehen?

Lee: Ich weiß es nicht.

Mitchell: Fantastisch.

Lam: Wir müssen einen Weg finden, wie wir Doktor Jackson das Armband abnehmen können. Sie sind immer noch verbunden. Und ohne Vala wird er wahrscheinlich –

Doch ihre Worte werden von einem Piepen unterbrochen. Es ist Valas Herzschlag.

Lam (überrascht): Ihr Herz schlägt wieder.


Szene: Dorfplatz

Vala lehnt noch immer an Daniel und öffnet langsam ihre Augen. Noch einzelne Blessuren sind in ihrem Gesicht zu erkennen.

Der Prior nimmt den Stab zurück und das Leuchten erlischt. Vala sieht sich erstaunt um.

Vala: Daniel?

Daniel (nimmt ihr Gesicht in seine Hände): Alles in Ordnung?

Sie nickt und sinkt dann wieder zitternd in seine Arme zurück.

Vala: Ich… ich spüre am ganzen Körper ein Prickeln. Und bilde dir bloß nichts ein. Ich bin mir ziemlich sicher, es liegt nicht an dir. (Schluchzend beginnt sie zu lachen)

Daniel (zum Prior): Danke.

Prior: Danket den Ori. Steht auf. Ihr werdet mit mir kommen.

Er dreht sich um.

Daniel: Ich glaube, er will, dass wir ihm folgen. Kannst du gehen?

Vala: Wenn es bedeutet, dass ich hier wegkomme. (Sie nickt)

Daniel hilft Vala auf und gemeinsam folgen sie dem Prior.

Prior (bleibt stehen): Ehre sei den Ori.

Volk: Ehre sei den Ori. Ehre sei den Ori.

Nach und nach stehen die Menschen auf und schauen Daniel und Vala hinterher. Gemurmel geht durch die Runde.

Administrator: Ehre sei den Ori.


FORTSETZUNG FOLGT…

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