8.20 Möbius – Teil 2
Moebius – Part 2

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Carter: Heißt es, Sie sind dabei, wenn wir die Vergangenheit reparieren?

O’Neill: Na ja, wir haben unsere Zeitlinie ziemlich versaut.
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Christopher Judge: Was bisher bei Stargate geschah:

***Episode: Möbius – Teil 1 (Moebius – Part 1)

Daniel zeigt SG-1 und Jack das Abbild eines Pharaos mit einem ZPM.

Daniel: Wir haben eine Zeitmaschine. Wir könnten zurückgehen und holen das ZPM.

+++

Sie haben es tatsächlich gewagt in die Zeit zurück zu reisen. In der Wüste lässt Jack den Jumper verschwinden.

Daniel (Voice-Over): Wir wissen nicht, wo es jetzt ist, aber wir wissen wo es war. In Gizeh, dreitausend vor Christus.

+++

Sie haben eine Siedlung erreicht.

Daniel: Das sind Katep und sein Bruder Selatis.

+++

Im Tempel von Ra hat Teal’c ihnen das ZPM als verkleidete Wache besorgt.

O’Neill: Nett.

+++

In der Zwischenzeit haben die Jaffa ihr unsichtbares Schiff ausfindig gemacht, denn ein Teil einer Sanddecke bedeckt es.

O’Neill: Okay, jetzt haben wir ein kleines Problem.

Carter: Wenn wir die Zeitlinie verändern, verändern wir auch die Zukunft.

+++

Die Zukunft hat sich verändert. Ein anderer Daniel und eine andere Sam sitzen im Besprechungsraum.

Hammond: Wir haben Sie hergebeten wegen des Films, den wir in der Kamera gefunden haben.

Wir sehen den Film. Unser Daniel befindet sich darauf.

Daniel (auf dem Film): Ich gehöre zu einem Team, das sich SG-1 nennt. Und wir haben gerade eine Zeitreise über fünftausend Jahre hinter uns.

+++

Die alternative Sam und Daniel unterhalten sich.

Daniel: Sehen wir es als etwas, was alles verändern kann.

+++

Sam und Daniel versuchen Jack dazu zu überreden ebenfalls an diesem Projekt teilzunehmen.

Daniel: Sie und wir sind angeblich ein Team. Wir retten die Welt.

Jack glaubt ihnen nicht und wirft ihnen nur ein „Schon klar“ Zeichen zu.

+++

Inzwischen hat man das Tor gefunden und wird in den Torraum herabgelassen.

Hammond: Es war genau dort, wo sie gesagt haben.

Daniel: Ich meine, wenn irgendjemand gehen sollte, dann wir.

+++


Szene: Korridor, SGC

Daniel und Sam laufen hinter Hammond her und versuchen ihn doch noch zu überreden.

Daniel: Dass Sie das Sternentor haben verdanken Sie allein uns.

Hammond: Das ist mir durchaus klar.

Daniel: I-Ich bin Sprachenforscher. So einen könnte Ihr Team gut brauchen.

Carter: Und was ist, wenn am anderen Ende des Tores was schief geht?

Hammond: Aber keiner von Ihnen hat eine militärische Ausbildung oder was ähnliches. Oder hat schon jemand von Ihnen eine Waffe abgefeuert?

Carter: Wenn Sie den Start einer Rakete mitzählen.

Sie gelangen zum Fahrstuhl. Er zieht seine Karte durch den Schlitz.

Hammond: Hören Sie, tut mir leid. Hin und wieder mag in der Zukunft Ihre Expertise von Nöten sein, aber bis dahin –

Daniel (unterbricht sie): Darf ich Sie dann fragen, *wer* geht?

Die Fahrstuhltür öffnet sich und kein andere als Jack steht vor ihnen. Dieser sieht die drei einen Moment verwirrt und prüfend an.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Jetzt machen sie sich auf den Weg zum Besprechungsraum.

Carter: Ich verstehe nicht, warum haben Sie Ihre Meinung geändert?

Dort werden sie bereits erwartet von Kawalsky und seinen Männern. Sie drehen sich in ihren Stühlen herum. Als sie Jack sehen, stehen sie auf.

Kawalsky (erfreut): Hi, Jack.

O’Neill: Das heißt Colonel, Major.

Kawalsky: Sie sind ausgestiegen.

O’Neill: Das ist vorbei.

Daniel: Ich nehme an, Sie beide kennen sich?

O’Neill: Ja, wir haben vor langer Zeit mal zusammen gedient.

Kawalsy: So lange ist das noch nicht her.

Hammond: Major Kakwalsky wurde beauftragt das Team zusammenzustellen, das durch das Tor geht.

O’Neill: Und Sie wussten, dass ich nicht nein sagen kann, wenn er dabei ist.

Kawalsky: Ach kommen Sie, Colonel, Sie sind mir nichts schuldig. Geben Sie’s ruhig zu, Sie waren neugierig – auf die Reise zu einem anderen Planeten, durch ein Wurmloch.

Carter: Also, ich bin es.

Kawalsky: Sir, bei allem Respekt, was tun *die* immer noch hier?

Hammond: Ich bin mir nicht sicher. Sergeant, bitte eskortieren Sie –

Daniel (unterbricht ihn erneut): M-M-Moment, halt, halt, halt, halt, warten Sie. Wir waren alle auf diesem Film.

Kawalsky: Das Video ist für uns ohne Bedeutung. Jack O’Neill ist einer der besten mit dem ich je gedient habe.

Carter: Es mag Sie nicht stören, dass diese Zeitlinie ein Resultat der Manipulation der Vergangenheit ist, aber sie müssen zugeben, dass es in dem Video heißt, der Planet, zu dem Sie gehen, ist feindliches Gebiet. Ein Feind, der weitaus fortschrittlicher ist als wir – technologisch gesehen.

O’Neill: Was soll das bedeuten?

Carter: Glauben Sie mir, Sie werden sich auf diese Reise in eine völlig neue Situation begeben und Sie könnten unterlegen sein.

O’Neill: Haben wir denn eine Wahl?

Sam und Daniel tauschen einen Blick aus. Sam räuspert sich kurz.


INTRO


Szene: Labor, SGC

Jack steht vor dem Puddle Jumper und betrachtet ihn verschränkten Armen. In diesem Moment kommen Sam und Daniel zu ihm.

Carter: Wir waren nur in der Lage die Innenbeleuchtung zu aktivieren und die Anwahlcomputer, aber nach dem Video haben Sie das Gen dieses Schiff zu fliegen.

O’Neill: Und durch die Zeit zu reisen.

Daniel: Na ja, das müssen Sie vielleicht nicht unbedingt, wenn Sie es nicht wollen.

O’Neill: Mm hm.

Er geht um das Schiff herum und Daniel und Sam folgen ihm. Jack geht langsam bis nach vorne durch, wo sich die beiden Sessel mit der Steuerung befinden.

O’Neill: Ahm, was soll ich tun?

Carter: Setzen Sie sich.

Gesagt getan. Daniel nimmt auf dem zweiten Sessel platz.

O’Neill: Und jetzt?

Daniel: Sie sollen fähig sein das Ding zu fliegen.

Carter: Mit Ihren Gedanken.

Jack sieht sie einen Moment verwirrt an, legt dann aber seine Hände um die Steuergriffe.

Carter: Denke Sie nicht an die Vergangenheit.

Daniel: Oder die Zukunft.

Sam nickt.

Jack schließt seine Augen und siehe da, Lichter gehen an. Erstaunt schauen nicht zu Daniel und Sam drein, sondern auch die anderen Wissenschaftler im Raum

Daniel: Sie müssen uns mitfliegen lassen.

Carter (flehend): Bitte.

Jack ist das selbst nicht alles so geheuer.


Szene: Torraum, SGC

Der Jumper steht jetzt im Torraum vor dem Tor. Durch die Tür kommt das Team, Sam und Daniel haben es tatsächlich noch geschafft ein Teil von diesem Team zu werden.

Kawalsky: Setzen Sie die auf.

Sam und Daniel setzten sich ihre Helme auf, während Jack seine Kappe vorzieht.

Daniel: Warum müssen wir einen tragen und er nicht?

Hammond: Na schön, Leute, ich will Sie noch mal daran erinnern: Diese Mission dient nur der Aufklärung, keine Feindberührung. Ich erlaube die Benutzung dieses Schiffes wegen der offensichtlich taktischen Vorteile, die es bietet. Aber unter keinen Umständen darf es eingesetzt werden, um durch die Zeit zu reisen. Verstanden?

Team: Ja, Sir.

Hammond: Nie im Leben hätte ich mir vorstellen können so einen Befehl zu geben. (Er geht zu Jack) Sind Sie wirklich sicher, was die beiden angeht, Colonel?

O’Neill (schaut kurz zu ihnen rüber): Nein, Sir.

Hammond: Viel Glück. Und möge Gott Sie schützen.

Kawalsky: Alles an Bord.

Nach und nach betreten sie den Jumper. Kawalsky setzt sich neben Jack, Sam und Daniel dahinter.

O’Neill (zu Kawalsky): Hey, jetzt mal aufgepasst.

Er legt seine Hände auf die Instrumente und sie beginnen zu leuchten. Kawalsky grinst ihn an.

O’Neill (zu Daniel): Ach, übrigens, Sie haben doch die Adresse, um uns wieder nach Hause zu bringen, ja?

Daniel: Ja.

O’Neill: Gut. (Zu Daniel) Anwählen.

Daniel steht auf und drückt die erste Taste. Alle schauen erstaunt auf, als das Tor beginnt sich zu drehen und das erste Chevron aufleuchtet.

McKay und Hammond beobachten das Spektakel vom Kontrollraum aus.

McKay: Ich gebe dem nicht mehr als eine fünfzig zu fünfzig Chance auf Erfolg.

Hammond: Laut dem Video hat es acht Jahre lang funktioniert.

Daniel gibt das letzte Chevron ein und das Wurmloch etabliert sich.

Daniel: Wow…

McKay: Also mich bekäme keiner durch dieses… Ding.

O’Neill: Irgendeine Ahnung, was uns erwartet?

Carter: Nicht wirklich. Nach dem Videofilm werden wir entmolekularisiert, über zweitausend Jahre durch den Subraum geschickt und dann auf der anderen Seite rematerialisiert.

Kawalsky: So genau wollte das keiner wissen.

O’Neill: Na schön.

McKay (über Lautsprecher): Torschiff eins, Sie haben grünes Licht den Start.

O’Neill: Torschiff?

Daniel: Na ja, das Schiff, das durch ein Tor geht. (Er zuckt mit den Schultern)

O’Neill: Na schön.

Hammond wirft Rodney denselben Blick zu, den auch Jack gerade hatte.

McKay: Was ist? Ein Schiff, das durch ein Tor geht. Ein Torschiff. Ich fand das clever.

Jack nimmt die Steuerung in die Hand, man hört, wie der Antrieb des Schiffes startet, Daniel kneift die Augen zusammen, genau wie Sam und dann geht es ab durch das Tor. Eine Fahrt durch ein schwindelerregendes Wurmloch beginnt. Sie gelangen auf der anderen Seite heraus und fliegen über Chulak.

O’Neill: Woah, das war cool.

Daniel: Ich habe gar nichts gefühlt.

Kawalsky: Es fühlt sich noch nicht einmal so an als hätten wir Schwerkraft.

Carter: Dieses Ding muss Trägheitsdämpfer haben.

Kawalsky: Waren da feindliche Truppen als wir durchgekommen sind?

O’Neill: Nein, aber das muss nicht heißen, dass wir nicht entdeckt wurden.

Carter (zeigt nach draußen): Ist das eine Stadt?

O’Neill: Ich werde mal da auf der Lichtung landen.

Langsam geht er runter und dann öffnet sich die hintere Klappe. Zuerst stürmen die Soldaten nach draußen und sichern die Umgebung.

Daniel. Moment Mal, ich dachte wir haben das Schiff genommen, damit wir nicht laufen müssen.

Carter: Sie können nicht einfach in einer fremden Stadt landen. Diese Mission ist eine getarnte Aufklärung, wir dürfen nicht entdeckt werden.

O’Neill (zwängt sich zwischen den beiden durch): Das bedeutet: Halten Sie die Klappe.

Carter: Entschuldigung.

Kawalsky: Donna, Mansfield, Sie bewachen das Schiff. Bosworth, Sie kommen mit uns. Vorwärts. Bewegung.

Sie machen sich auf den Weg.

Daniel (flüsternd zu Sam): Aber warum müssen wir so weit weg parken?

Sam beginnt zu lachen.


Szene: Wald, Chulak

Kawalsky und Jack führen das Team an.

Kawalsky: Jetzt mal ehrlich. Wieso haben wir die mitgenommen? (Natürlich geht es um Daniel und Sam)

O’Neill: Ahm… kann ich nicht sagen. Das war wohl eher so’n Bauchgefühl.

Kawalsky: Wie in Peru?

O’Neill: Okay, das ist nicht so gut gelaufen.

Kawalsky: Sierra DeLona, Uganda…

O’Neill: Tja, na schön. Die Frage ist doch wohl eher, warum haben Sie mich zu dieser Reise ins Ungewissen eingeladen?

Kawalsky: Tja, sagen wir mal, ich ziehe mein Bauchgefühl das dem Ihren vor.

O’Neill: Ja.

Daniel hinter ihnen deutet auf einen Vogel, der irgendwo zwitschert, aber lange können sie diese Idylle nicht mehr genießen, denn Jack hebt plötzlich seinen Arm und gibt ihnen ein Zeichen stehen zu bleiben. Augenblicklich gehen alle Soldaten in die Hocke. Daniel ahmt Jacks Geste nach, um sie wahrscheinlich besser zu verstehen und die beiden Wissenschaftler gehen ebenfalls in die Knie.

Daniel (macht die Gesten von Jack): Was soll denn…?

Plötzlich hören sie ein Piepsen und eine runde, leuchtende Kugel landet vor ihnen.

O’Neill: Oh Sch…

Weiter kommt er nicht, denn in diesem Moment explodiert ein grelles Licht aus der Kugel und sie fallen alle bewusstlos zu Boden. Jaffa kommen aus dem Wald rings um sie herum und umstellen sie. Nicht dass sich auch nur einer von ihnen hätte wehren können.


Szene: Gefängnis, Festung, Chulak.

Jack, Sam und Kawalsky liegen auf dem Boden und stützen sich zum Teil an den Stufen ab. Ein Soldat sitzt hinter ihnen am Tor gegen der Wand.

Daniel öffnet noch leicht benommen seine Augen. Er liegt etwas abseits und richtet sich langsam auf. Er kann nichts sehen ohne seine Brille.

Daniel: Hallo? Ist jemand da?

Wir sehen, wie verschwommen es für den armen Kerl sein muss.

Carter: Wir sind alle hier.

Er kann nur einzelne Schemen ausmachen.

Daniel: Wo sind wir?

Kawalsky: Sieht nach ner Gefängniszelle aus.

Daniel: Hat jemand meine Brille gesehen?

Carter: Ich glaube, die haben die mitgenommen.

Daniel: Warum sollten die das tun?

Sam zuckt nur mit den Schultern, als sie plötzlich Schritte hören. Alle stehen auf und entfernen sich ein Stückchen von der Treppe. Es ist Teal’c, der ihnen einen Besuch abstattet. Aber jetzt sieht er alles andere als freundlich aus. Er zieht ein Gesicht wie sieben Tage Regenwetter, genau wie in den ersten Staffeln.

Carter (überrascht): Teal’c.

Daniel: Der von dem Video?

Teal’c: Gut, ihr kennt meinen Namen. Dann wisst ihr genug, um mich zu fürchten.

O’Neill: Okay, das klingt jetzt vielleicht etwas verrückt, aber –

Teal’c: Wer seid ihr?

Daniel (stolpert auf sie zu): Hi, ähm… (Er rennt gegen Jack, tastet sich dann an ihm vorbei) wir, wir sind von Tau’ri. Wir nennen das Erde. Du musst wissen, wir haben einen Film gefunden… ähm, aus der Vergangenheit… und offenbar gehören wir alle zu einem Team. (Er zeigt auf Sam und Jack) Nur wir vier (Dann auf die anderen beiden) Die beiden da nicht. Wir nennen uns SG-1. Wir sind mit einer Zeitmaschine in die Vergangenheit gereist, haben Mist gebaut und die Zukunft verändert. Also, du solltest eigentlich nicht mehr Apophis erster Primus sein. Die Jaffa sollten frei sein (dann leise zu Teal’c) und wir wissen, dass du die Goa’uld für falsche Götter hält.

Tut er anscheinend noch nicht, denn seine Antwort ist ein kräftiger Kinnhaken, der Daniel niederschlägt.

O’Neill: Das war doch *echt* nicht nötig.

Teal’c: Wenn du dieses Blasphemie wiederholst, werde ich dich auf der Stelle töten.

O’Neill: Na schön, ich weiß, wir tischen dir ne Menge Zeugs auf und du musst deine Show für diese Jungs hier abziehen, aber … na ja, Tatsache ist, wir kennen die Wahrheit.

Daniel (zieht sich an Jack hoch): Es ist alles auf diesen Film. Äh, du musst ihn dir ansehen. Er… er… (Jack schiebt vorsichtig Daniels Hand von seiner Schulter) war in der Kamera, die du aus meiner Tasche genommen hast. (Teal’c kommt auf ihn zu): Wenn du sie mir bringst, kann ich dir zeigen wie das funktioniert. Wir könnten, wir könnten… (Teal’c packt ihn zieht ihn mit sich raus) irgendwo hingehen… und uns das ansehen…. Egal, wo immer du willst…

Und dann ist er verschwunden. Die beiden anderen Jaffa schließen das Tor und sie sind wieder allein.


Szene: Apophis’ Halle, Festung

Daniel wird von Teal’c zu Apophis eskortiert. Aber ohne seine Brille, kann der Arme Kerl absolut nichts erkennen.

Teal’c (schmeißt ihn auf die Knie): Knie vor deinem Gott.

Daniel: Knien…

Langsam richtet er sich auf und wir sehen Apophis jetzt in voller Sehstärke und Schärfe. Er sitzt auf einen Thron, neben ihm stehen jeweils zwei Jaffa.

Apophis: Wer bist du?

Daniel: Ahm, mein Name ist Daniel Jackson. Wenn du mir meine Brille zurückgibst, könnte ich dich sogar sehen.

Teal’c: Er behauptet ein Tau*ri zu sein.

Daniel (zu Teal’c): Das solltest du ihm eigentlich nicht sagen, Mann.

Apophis: Die Tau’ri haben kein Chaapa’ai.

Daniel: Ah… tut mir leid, dann habe ich mich wohl geirrt. Ich bin sicher, deine Information ist korrekt und normalerweise irre ich mich. Ich bin unzuverlässig. Um ehrlich zu sein, ich bin verrückt.

Apophis: Sprich.

Daniel lacht nervös.

Apophis: Bring ihn her.

Teal’c packt ihn unter die Arme und schleift ihn zu seinem Herren, wo er ihn dann auch gleich wieder auf den Boden wirft. Apophis erhebt sich.

Apophis: Ich glaube, du hast mir eine Menge zu erzählen.

Daniel: Tja, wenn du dich für das frühe Mesopotamien interessierst, bin ich so ne Art Experte.

Falsche Antwort. Mit dem Handgerät zielt er auf Daniels Stirn.

Szene: Zelle

Bothworth drückt gegen eine der Türen, aber keine öffnet sich. Kawalsky schaut zwischen den Gitterstäben hinaus.

Carter: Er ist schon über eine Stunde weg.

Jack hängt neben Kawalsky am anderen Ende des Gitters. Sein Kinn ruht auf einer Eisengitterstange und sein Arm hängt lose durch das Gitter.

Kawalsky: Vielleicht hätten wir ihm nichts sagen sollen.

O’Neill: Ich habe doch nur gesagt, es hört sich ein bisschen… verrückt an.

Carter: Obwohl es offensichtliche Ähnlichkeiten gibt, ist unsere Zeitlinie anders als die, in der Teal’c die Götter für falsche Götter hielt.

O’Neill: Und das heißt, der Typ steht nicht auf unserer Seite?

Carter (zuckt mit den Schultern): Damit müssen wir rechnen.

O’Neill: Und das sagen Sie mir erst *jetzt*?


Szene: Apophis’ Halle

Daniel wird weiterhin mit dem Handgerät gequält. Teal’c ist Zeuge dessen. Als Apophis seine Dosis beendet hat, bricht Daniel zusammen.

Teal’c: Er ist sehr stark.

Apophis: Lass uns allein.

Teal’c verbeugt sich kurz und macht sich dann auf den Weg die Halle zu verlassen. Daniel richtet sich langsam auf.

Apophis: Du wirst mir alles mitteilen, was du weißt.

Er setzt zur nächsten Dosis an. Auf den Weg nach draußen, dreht sich Teal’c noch einmal um. Man kann den Twist in seinen Augen sehen. Jetzt ist sein Blick nicht mehr kalt, sondern eher nachdenklich.


Szene: Zelle

Jack hängt noch immer im Gitter, Kawalsky hat sich nur dagegen gelehnt und Sam und Bothworth sitzen auf den Stufen. Sie gehen allerdings zum Gitter, als Teal’c ihnen einen Besuch abstattet.

O’Neill: Was kommt jetzt?

Teal’c hat ihnen die Kamera mitgebracht.

Teal’c: Zeig es mir.

Sam nimmt die Kamera an sich und schaltet sie ein. Sie spult bis zu der richtigen Stelle.

Daniel (auf dem Film): Uhm, Teal’c, du solltest auch etwas sagen.

Wir sehen Teal’c auf Band.

Teal’c (auf Band): Die Jaffa sind frei. Apophis der falsche Gott ist schon lange tot. Eine neue Medizin, Tretonin, hat uns von unserer Abhängigkeit von den Symbionten befreit. Die Jaffa haben sich als Brüder und Schwestern erhoben und die Goa’uld besiegt.

Alt – Teal’c: Was für ein Zauber ist das?

Carter: Das ist kein Zauber.

Teal’c (auf Band): Du hast einen Sohn, Ry’ac. Er ist jetzt verheiratet und ein starker Gründer der neuen Jaffa – Nation. Wenn all diese Dinge nicht geschehen sind, dann musst du glauben, dass die Gegenwart, in der du jetzt lebst nur existiert, weil die Vergangenheit irrtümlicherweise verändert wurde. Doch das muss korrigiert werden.

Sam schaltet die Kamera wieder aus und sie sehen Teal’c erwartungsvoll an.

Carter: Bitte.

Teal’c ist noch ganz erschüttert. Er weiß nicht, was er denken soll.

Carter: Du musst uns helfen. Versteh doch, wir sind nur hier, um dich zu holen, damit wir eine Zeitreise machen und alles klären können.

O’Neill: Das ist gar nicht wahr.

Sam sieht ihn geschockt an.

O’Neill: Wir wollen nur hier raus. Und wenn du uns dabei hilfst, hm, tun wir alles, um dir zu helfen.

Teal’c (mit Tränen in den Augen): Ich kann euch nicht frei lassen.

O’Neill: Was ist mit unseren Waffen? Unseren Westen? Kannst du uns die bringen?

Teal’c antwortet ihnen nicht.


Szene: Zelle, später

Die Gittertore öffnen sich und zwei Jaffa schleifen einen bewusstlosen Daniel herein.

O’Neill: Schon gut, schon gut! Seht zu, dass ihr rauskommt! (Die Tore schließen sich) Verdammt Schweinebande. (Er beugt sich zu Daniel hinunter) Hey.

Daniel: Ich habe ihm nichts gesagt.

O’Neill: Gut gemacht. Wie fühlen Sie sich?

Daniel: Ehrlich gesagt, nicht so gut.

O’Neill: Schade. (Er gibt den anderen ein Zeichen und zieht Daniel hoch) Vielleicht fühlen Sie sich gleich besser.

Die anderen sind dabei ihre Westen anzulegen. Teal’c hat ihnen also doch geholfen. Bothwort gibt Daniel seine Ausrüstung.

Daniel: Woher haben…?

Carter: Teal’c. Er hat uns die Kamera gebracht. Wir haben ihm das Band vorgespielt.

Daniel (zieht sich seine Weste über): Ah, ich glaub nicht, dass man ihm trauen kann.

O’Neill: Wir haben unsere Waffen zurück. Das ist ein guter Anfang.

Kawalsky platziert in der Zwischenzeit überall an der Mauer und den Toren C-4.

Carter: Er wird uns auf dem Weg zum Schiff treffen.

O’Neill (gibt Daniel eine Pistole): Entsichern, zielen, schießen. (Drückt die Pistole nach unten) Nicht auf mich.

Bothworth gibt Sam ebenfalls eine.

Carter: Ich kann mit Waffen nichts anfangen.

O’Neill: Ich auch nicht. Aber wie denken Sie über Sprengstoff?

Carter: Das ist schon eher mein Ding.

Kawalsky (kommt auf sie zu): In Deckung.

O’Neill: Gehen wir.

Sie gehen auf die andere Seite und Kawalsky startet den Zünder. Jack nickt einmal und da hat es BOOM gemacht.


Szene: Wald, Chulak

Sie laufen zurück zum Jumper.

O’Neill (über Funk): Sergeant, hier ist O’Neill.

Mansfield (über Funk): Wir haben uns schon Sorgen gemacht.

O’Neill: Wir sind unterwegs. Ankunft in zehn Minuten.

In diesem Moment kommt Teal’c aus seiner Deckung und richtet seine Stabwaffe auf sie.

O’Neill: Wir haben’s wirklich eilig.

Kawalsky: Ein ganzes Bataillon ist hinter uns her.

Aber Teal’c lädt seine Waffe und erschießt ohne mit der Wimper zu zucken Daniel. Erschrocken sehen die anderen ihn an.

O’Neill: Was zum Teufel war das?

Er antwortet nicht.

Kawalsky: Umlegen, Jack. Wir legen ihn um und machen uns dann aus dem Staub.

O’Neill: Warum hast du das getan?

Teal’c: Er war ein Goa’uld. Apophis hat ihm einen Symbionten implantiert, um Zugriff auf das Wissen in seinem Gehirn zu erhalten.

O’Neill: Woher weißt du das?

Teal’c: Ich habe es gespürt. Euer Freund hat unter der Folter nicht ausgesagt.

Kawalsky: Er lügt.

O’Neill: Warum sollte er lügen, Kawalsky?

Carter: Wenn er uns erledigen wollte, warum sind wir dann nicht von Jaffa umzingelt?

Kawalsky: Werden wir in ein paar Minuten sein, wenn wir nicht sofort verschwinden. Und ich nehme ihn nicht mit.

Teal’c: Apophis hat eine Flotte von Ha’tak – Schiffen nach Tau’ri beordert.

Carter: Er schickt Schiffe zur Erde?

Teal’c: Der Symbiont, der Daniel Jackson eingepflanzt wurde, war ein Spion, der euch begleiten sollte. Apophis weiß jetzt alles, was Daniel Jackson wusste. Er weiß, dass ihr in einem Schiff gekommen seid. Er weiß, dass die Tau’ri eine Gefahr sind.

Kawalsky: Woher sollen wir wissen, dass du kein Spion bist?

Diese Frage wird ihm augenblicklich beantwortet. Denn Daniel ist nicht tot. Mit seiner Pistole erschießt er Borthworth und dann auf Teal’c. Aber dieser bekommt nur einen Streifschuss ab. Gemeinsam schießen Jack und Kawalsky auf den vom Goa’uld beherrschten Körper. Diesmal ist er wirklich tot. Seine Augen leuchten kurzzeitig auf, bevor er sie schließt.

Carter (erschrocken): Seine Augen haben geglüht.

Kawalsky rennt zu dem leblosen Körper und fühlt nach einem Puls. Dasselbe Spielchen bei Borthworth. Er schüttelt den Kopf.

Kawalsky: Sie sind tot.

Plötzlich erfolgen weitere Schüsse. Einer verfehlt nur knapp Kawalskys Kopf. Jack beginnt zu schießen.

Kawalsky: Los! Los!

Sie beginnen zu rennen. Teal’c führt sie an, während ein Feuergefecht entfacht. Selbst die Verteidigung am Schiff kann nicht mehr lange gehalten werden. Einer der Soldaten geht getroffen zu Boden. Teal’c sucht Schutz, um aus der Deckung zu schießen. Sam rennt direkt hinter ihm in das Schiff, genau wie Jack, der aber das Schiff ebenfalls nur als Deckung benutzt.

Sam und Teal’c schießen…und direkt neben ihnen geht auch Mansfield getroffen zu Boden.

O’Neill: Kawalsky!

Kawalsky: Los, starten Sie das Ding!

Jack rennt in das Schiff, während die anderen noch Deckfeuer geben. Kaum sitzt Jack in seinem Sitz, muss er sich noch mal ducken, damit er nicht von einem Schuss getroffen wird. Gerade als Kawalsky sich umdreht, um ebenfalls ins Schiff zu flüchten, wird er in den Rücken getroffen und fällt. Es scheint, dass kein Kawalsky irgendwo überlebt.

Carter: Kawalsky wurde getroffen!

Teal’c: Los!

Jack schließt schweren Herzens die Luke. Für Kawalsky können sie ohnehin nichts mehr tun. Schießend rennen die Jaffa auf sie zu und dann machen sie sich aus den Staub. Das Schiff bekommt noch ein paar Brandflecken, aber das kann ihre Flucht nicht stoppen.

Erschöpft und vollkommen durch den Wind, lässt sich Sam auf die Bank sinken. Teal’c dreht sich zu ihr um und sieht sie fragend an.

Teal’c: Bist du verletzt?

Carter: Nein. Ich habe noch nie gesehen, wie jemand getötet wurde. Daniel und Kawalsky…(Dann legt sie ihre Waffe zur Seite) Oh mein Gott, du bist verletzt.

Teal’c: Das wird heilen.

O’Neill: Na schön, wir haben hier ein paar Probleme, Leute!

Und was für welche. Kaum dass sie den Angriffen von der Erde geflohen sind, werden sie jetzt aus der Luft angegriffen. Sam taumelt zu ihm nach vorne.

Teal’c: Gleiter.

O’Neill: Die kann ich leider nicht abhängen.

Sie werden erneut getroffen und die Funken sprühen.

Teal’c: Das Tor wird stark bewacht sein.

O’Neill: Tja, ich glaube bis zum Tor schaffen wir das gar nicht.

Sam schaut nach hinten zu der Zeitmaschine.

Carter: Es gibt einen Ausweg. (Zu Teal’c) Gab es vor fünftausend Jahren auf diesem Planeten ein Sternentor?

Teal’c: Ich denke schon.

Sie werden erneut getroffen. Jack sieht zweifelnd zu Sam hinüber, welcher eifrig mit dem Kopf nickt. Jack schließt die Augen und gebannt starrt Sam nach hinten auf die Maschine. Sie leuchtet auf und wieder wird das Schiff von einer Art transparente Hülle umgeben.

Es scheint geklappt zu haben, denn die Gleiter sind fort. Und so haben sie mit dieser Aktion ausdrücklich gegen sämtliche Befehle von Hammond verstoßen.

Carter: Ich glaube, Sie haben’s geschafft.

Jack öffnet seine Augen.

Teal’c: Was hat er geschafft?

Carter: Ich glaube, wir sind gerade in der Zeit zurückgereist.

O’Neill: Na los, wählen Sie die Erde an.

Zum Glück kannte nicht nur Daniel die Koordinaten. Sam wählt eifrig die Erde an und sie verlassen den Planeten.

Die Reise durch das Wurmloch endet natürlich nicht da wo sie begonnen hat, sondern da, wo unseren wahren Helden aufgehört haben. Im Alten Ägypten. Schnell fliegen sie an den Pyramiden vorbei.

Carter: Also, das ist definitiv das Alte Ägypten.

Teal’c: Die Ha’tak – Schiffe tragen das Zeichen von Ra.

Carter: Er hat während dieser Zeit auf der Erde geherrscht.

Teal’c: Wahrscheinlich sind wir entdeckt worden, als wir das Chaapa’ai durchquerten.

O’Neill: Tja, uns verfolgen zwar keine Schiffe, aber ich finde, wir sollten uns echt verkrümeln.

Carter: Heißt es, Sie sind dabei, wenn wir die Vergangenheit reparieren?

O’Neill: Na ja, wir haben unsere Zeitlinie ziemlich versaut.

Carter: Und wir können eine Invasion auf der Erde nur verhindern, wenn wir das rückgängig machen.

O’Neill (überlegt kurz): Ja. Erinnern Sie mich noch mal wie das geht. (Jack zieht die Augenbrauen hoch, aber Sam kann ihn nicht antworten)


Szene: Wüste, Gizeh

Wieder einmal haben sie den Jumper in einer Dünenbucht gelandet. Sie treten ins Freie.

O’Neill (setzt seine Sonnenbrille auf): Na schön, so sieht der Plan aus: Wir nehmen Kontakt zu den Einheimischen auf.

Sam und Teal’c sehen ihn beide an.

Teal’c: Und dann?

O’Neill: (beginnt loszugehen): Das ist alles, was ich im Moment habe.

Carter: Ah, wissen Sie zufällig genau die Zeit?

O’Neill (schaut auf seine Uhr): Drei Uhr.

Carter: Ah, Entschuldigung. Ich, ich, ich habe das Jahr gemeint.

O’Neill: Tja, Sie und Daniel haben gesagt, es gibt so ne Art fehlgeschlagene Rebellion.

Carter: In zweitausendfünfhundertfünfundneunzig vor Christus.

O’Neill: Vor Christus?

Carter (erschrocken): Colonel…

O’Neill: Ein Scherz. Und nennen Sie mich Jack, okay?

Sam nickt nur und Jack wirft ihr noch einen Blick zu.


Szene: Nomadensiedlung, GIzeh

Auch sie gelangen in die Siedlung. Ein kleiner Junge rennt auf einen älteren Mann zu.

O’Neill: Hey, schon gut! Leute, wir kommen in Frieden. Kein Grund zur Aufregung.

Katep weist den Jungen mit dem Mann an zu gehen und begibt sich dann zu den Fremden.

Carter: Ich bezweifle, dass die Sie verstehen.

Katep: Hallo.

O’Neill (nimmt seine Sonnenbrille ab): Er schon.

Katep: Ja. Ich bin Katep.

O’Neill: Ich bin Jack.

Katep: O’Neill. Colonel Carter und Teal’c.

O’Neill: Woher weißt du…?

Katep: Bitte kommt mit. Ras Patrouillen sind hier oft unterwegs. Sie dürfen euch nicht sehen. (Zu Teal’c) Vor allem dich nicht. Bitte kommt.

Er führt sie in ein Zelt

Katep: Bitte.

Katep sieht sich noch einmal um, bevor er sich an seine Gäste wendet.

O’Neill: Woher weißt du wer wir sind?

Katep: Das ist nicht das erste Mal, dass wir uns treffen.

Carter: Du kanntest das andere SG-1 Team?

Katep (nickt): Ihr seid vor fünf Jahren gekommen. Ihr ward Zeugen als mein Bruder durch die Hand Ras starb. Nachdem ihr hier festgesessen habt, haben wir einen Aufstand geplant.

Carter: So viel zur Kausalität.

Teal’c: Ra herrscht hier noch. Wir haben sein Schiff gesehen.

Katep: Unser erster Versuch Leute für die Rebellion zu gewinnen schlug fehl. Wir mussten uns denen zu erkennen geben, die Ra gegenüber loyal waren. Ihr wurdet gefangen genommen und hingerichtet, lange bevor der Plan ausgeführt werden konnte.

O’Neill: Wirklich?

Sam starrt ihn nur erschrocken an.

O’Neill: Wir alle?

Katep: Alle, bis auf einen.

In diesem Moment betritt eine weitere Person das Zelt. Sein Gesicht ist noch bedeckt, aber als er seine Kapuze abnimmt, sehen wir, dass es sich um diese eine Person um Daniel handelt – den richtigen Daniel. Daniel sieht die drei einen Augenblick an.

Daniel: Also das ist kein gutes Zeichen.

Alt – O’Neill: Wieso nicht?

Daniel: Wo bin ich?

Alt – O’Neill: Altes Ägypten?

Daniel: Nein, ich meine mich in eurer Zeitlinie.

Alt – Teal’c: Ich habe dich getötet.

Daniel: Wieso?

Alt – Teal’c: Du warst ein Goa’uld – Spion.

Daniel (zuckt mit den Schultern): Ein guter Grund.

Alt – Carter: Es war furchtbar.

Daniel: Das glaube ich gern. Wieso seid ihr hier?

Alt – O’Neill: Ja, ausgezeichnete Frage.

Daniel: Du weißt es nicht?

Alt – O’Neill: Na ja, ich dachte… für ne Weile… ich, ahm, wüsste es, aber dann wurde mir klar… ich weiß es doch nicht.

Daniel: Aber ich weiß, warum ich hier bin.

Alt – O’Neill: Gut! Fangen wir da an.

Daniel: Das Ziel unserer Reise war ein ZPM.

Alt – Carter: Genau. Es war mit der Kamera vergraben. Wieso ist das so wichtig? Ich, ich glaube Sie wollten es gerade erklären, aber die Batterie in der Kamera war leider leer.

Daniel: Lange Geschichte. Wieso setzt ihr euch nicht?

Daniel seufzt leicht, während sich die drei auf die Kissen hinter ihnen setzen.

Daniel: Im Prinzip waren wir hier gefangen, weil du nicht wolltest, dass die Zeitlinie beeinflusst wird, aber letzten Endes konntet ihr beiden nicht ertragen den Rest eures Lebens unter Ras Herrschaft zu verbringen ohne etwas zu tun. Da fiel uns wieder ein, dass es eine Rebellion hier auf der Erde gab, durch die das Tor überhaupt erst verschüttet wurde. Also haben wir uns gedacht, was macht es für einen Unterschied, ob wir involviert sind oder nicht? Bedauerlicherweise konnten wir diesen Plan nie umsetzen.

Alt – O’Neill: Haben wir schon gehört.

Daniel: Ja, wir haben zu viel versucht und zu schnell. Seither bauen Katep und ich eine Untergrundbewegung auf. Ich kann nur annehmen, dass es nicht gut ausgeht. Denn, wenn ihr hier seid, muss die Zukunft wahrscheinlich immer noch repariert werden.

Alt - O’Neill: So in etwa.

Alt – Carter: Wir haben ja das Video gesehen. Und auch die Tafel.

Daniel: Welche Tafel?

Alt – Carter: Ah, die, die Sie noch nicht beschrieben und dort hingebracht haben, wo das Sternentor verschüttet werden soll.

Daniel: Verschüttet werden soll?

Alt – Carter: In unserer Zeitlinie hat die von euch geplante Rebellion funktioniert. Ra verlässt die Erde, die damit frei ist. Aber, ahm, er hat das Sternentor mitgenommen.

Daniel: Ich sehe ein, das ist ein Problem.

Alt – Carter: Ja, das Tor wurde nie bei Gizeh gefunden. Und keiner von uns gehörte zum Stargate – Programm. Aber Sie haben eine Tafel hinterlassen in einem obskuren ägyptischen Dialekt, die das Datum der Rebellion nennt und wo wir das zweite Sternentor finden – in Antarktika.

Daniel: Gut für mich. Ihr wollt jetzt dafür sorgen, dass Ra das Stargate hier lässt?

Sam nickt.

Alt – O’Neill: Das ist ein Plan.

Der Junge kommt aufgeregt in das Zelt gelaufen.

Junge: Danell! Danell! (Daniel beugt sich zu ihm nach unten) Jaffa.

Katep: Wir müssen uns verstecken.

Alt – O’Neill: Wo?

Der Junge und Katep fangen an alte Teppiche vom Boden zu räumen.

Katep: Hier unten.

Unter dem Sand befindet sich eine Falltür. Daniel winkt sie zu sich, als Katep den Stein wegzieht. Darunter sehen wir einen Raum, der durch eine Holzleiter zu erreichen ist.

Im Dorf draußen treffen bereits die ersten Jaffa ein. Die Menschen flüchten in ihre Zelte, aber sie steuern gezielt auf das Zelt zu, in dem sich Daniel und die anderen befinden. Die anderen Jaffa durchsuchen den Rest der Siedlung.

Daniel schließt die Luke über sich und klettert als letzter hinunter in das Versteck. Wir befinden uns in einer Art Waffenkammer. An den Wänden stehen Stabwaffen, auf Boxen liegen Zats und wir finden selbst die Uniform von SG-1 wieder. Jack gibt Daniel eine Fackel.

Alt – O’Neill: Na Wahnsinn.

Als die Jaffa das Zelt betreten, treffen sie nur auf Katep und den Jungen.

Jaffa: Kree! Lok’ne’al!

Weitere Jaffa betreten das Zelt.

Unten erklärt Daniel ihnen alles.

Daniel: Wir haben geheime Waffenlager wie dieses und an mehreren Orten in der ganzen Region.

Alt - O’Neill: Wie viele Truppen?

Daniel: Ahm, ein paar Tausend. Aber das ist nicht das Thema. Nachdem was ihr sagt, wird unser Aufstand siegreich sein.

Alt – Carter: Wir müssen nur dafür sorgen, dass das Tor hier bleibt und verschüttet wird.

Daniel: Dann müssen wir es stehlen und vor Ra verstecken.

Alt - O’Neill: Aber das Ding steht in der Nähe seines Schiffes.

Alt – Teal’c: Eine solche Position gegen einen Ha’tak zu halten dürfte unmöglich sein. Selbst für einen kurzen Zeitraum.

Alt – Carter: Außerdem ist das Tor ziemlich schwer.

Daniel: Wir haben doch auch ein Schiff.

Alt – O’Neill: Na ja, wie soll ich das sagen? Das Schiff passt zwar ins Tor, aber… (Er fuchtelt mit seinen Händen herum) nicht umgekehrt.

Alt – Carter: Es muss doch möglich sein das Tor am Schiff fest zu machen und dann auszufliegen.

Alt – O’Neill: Ja, aber wir müssen trotzdem erst mal rankommen ohne entdeckt zu werden.

Daniel: Das ist einfach. Das Schiff hat eine Tarnvorrichtung.

Sam und Jack starren ihn ungläubig an.

Daniel (sagt es, als sei es eine Selbstverständlichkeit): Wodurch es unsichtbar ist.

Alt – O’Neill: Das erzählen Sie mir erst *jetzt*?

Daniel: Ich war sicher, es war auf dem Video.

Sam schüttelt nur bedröppelt mit dem Kopf.

Alt – Teal’c: Sollte es uns gelingen unsere Annäherung mit Aufstand zu koordinieren, könnten wir eine Chance haben.

Alt – Carter: Wir müssen die Tarnvorrichtung testen. Wir haben Schäden bei der Flucht von Chulak davon getragen.

Alt - O’Neill: Ja, wir wüssten nämlich nichts von dieser Tarnvorrichtung!

Daniel: Ich dachte, es wäre auf dem Video.

Plötzlich hören sie ein Geräusch von oben und Sand rieselt durch die Decke. Katep hat die Luke wieder geöffnet.

Katep: Sie sind weg.


Szene: Wüste, Gizeh

Sam und Jack machen sich auf den Weg zurück zum Schiff.

Carter: Fragen Sie sich manchmal wie Ihr Leben in der Zukunft sein wird?

O’Neill: Das wird nicht wirklich mein Leben sein, oder?

Carter: Nein, aber dennoch. Ich meine, ich habe eine so kleine und unbedeutende Existenz, dass ich mir nicht vorstellen kann eine Heldin zu sein, die den Planeten rettet.

O’Neill: Na ja, wir haben doch diese Zeitmaschine. Wir können hinfliegen und es uns ansehen.

Carter (wedelt mit dem Finger und schüttelt den Kopf): Keine Chance. Wir haben genug Unfug angerichtet. Wenn wir mit dem Tor fertig sind, wird das Schiff zerstört.

O’Neill: Ist das Ihr ernst?

Carter: Absolut.

Sie gehen ein Stückchen schweigend.

O’Neill: Dann müssen wir hier bleiben?

Sam nickt.

Carter (als sie das Bild verlässt): Ob mein zukünftiges Ich wohl einen Freund hat?


Szene: Puddle Jumper

Sie sind unbeschadet an dem Schiff angekommen. Gezielt steuert Jack auf die Steuerung zu. Er setzt sich in den Sitz und klopft ein paar Mal auf die Steuerung vor sich. Das Schiff erwacht zum Leben.

O’Neill: Was soll ich jetzt tun?

Carter: Ahm, konzentrieren Sie sich auf unsichtbar.

Jack sieht sie einen Moment zweifelnd an.

O’Neill: Na schön. (Nach einer Weile) Woher wissen wir, ob’s funktioniert?

Sam versteht und rennt nach draußen. Aber das Schiff ist noch für alle Augen zusehen.

Carter: Nein!


Szene: Zelt

Es werden Pläne von den Pyramiden ausgerollt.

Alt – Teal’c: Deine Strategie ist gut. Aber sie funktioniert nicht als Ablenkung für unseren Plan das Chaapa’ai zu stehlen.

Daniel: Aber wir wissen der Plan funktioniert. Wenn wir ihn ändern…

Katep: Könnte er fehlschlagen.

Daniel: Bei diesem Plan glückt der Aufstand und Ra geht.

Alt – Teal’c: Und Ra nimmt das Chaapa’ai mit. Wenn wir erfolgreich verhindern wollen, dass Ra das Chaapa’ai mitnimmt, müssen wir die Vorbereitung zum Aufstand nutzen, um ihn abzulenken. (Daniel und Katep sind noch nicht ganz überzeugt) Vertraut mir.

Daniel sieht zu ihm hoch.


Szene: Puddle Jumper

Sam bastelt an der Energiekonsole. Sie nimmt eine Platte heraus und liest die Energiesignaturen. Jack stellt sich in den Durchgang und beobachtet sie dabei.

O’Neill: Wie läuft’s?

Carter: Ich habe diese Art von Technologien noch niemals gesehen.

O’Neill: Hey, Sie sollen doch ein Genie sein. Deswegen habe ich Sie mitgenommen.

Carter: Ah… ich arbeite daran. Vielleicht war das Energierelee überlastet. Ich versuche den Stromkreis auf das Steuerinterface umzuleiten, aber… (Sie dreht sich zu Jack um, doch dieser sieht sie verwirrt an) Was ist?

O’Neill: Ist schon merkwürdig so ne Ausdrucksweise bei jemanden zu hören, der so…

Carter (sieht ihn jetzt direkt an): So was?

O’Neill: … heiß ist.

Carter (hustet ein paar Mal): Ahm… W-Wirklich?

O’Neill: Ja.

Carter: W-W-Wow… Ahm… äh, es ist nur, dass Sie… Sie sind nicht der Typ Mann, der sonst auf mich steht.

O’Neill: Nein?

Carter (schüttelt demonstrativ den Kopf): Nein. Gott, verrückt. (Sie lächelt unbehaglich) Das ist schon etwas peinlich.

O’Neill: Ja, ist schon dicht dran.

Carter: Also mein Typ ist eigentlich eher… Daniel.

O’Neill (starrt sie eine ganze Weile an): Was?! (Er versteht die Welt nicht mehr)

Sam zuckt nur betroffen mit den Schultern. Jack geht etwas auf sie zu.

O’Neill (fassungslos): Wirklich?

Carter: ’Tschuldigung.

O’Neill: Äh, nein, ist schon okay. Kein Problem… es ist nur, nach meinen ersten Eindruck dachte ich eher er wäre… (Er wackelt mit der Hand, aber Sam sieht ihn nur nicht verstehend an) Vergessen Sie’s. Puh…

Sam nickt und wendet sich wieder ihrer Arbeit zu. Sie verzieht kurz das Gesicht.


Szene: Wüste, Jumper

Während Sam fleißig am arbeiten ist, beobachtet Jack die Umgebung. Aber der Frieden herrschte nicht lange, denn ein paar Jaffas gehen genau in ihre Richtung.

O’Neill (über Funk): Carter? Wie läuft’s da drin?

Carter (über Funk): Ah, ich glaube, ich hab’s gleich.

O’Neill (über Funk): Das ist gut. Wir kriegen nämlich gleich Besuch.

Total schockiert schaut Sam nach vorne heraus durch die Scheibe und dann zur Luke. Jack macht sich auf den Rückweg und rennt zum Jumper. Er schließt die Luke.

O’Neill: Die haben eine Patrouille auf den Weg geschickt.

Er setzt sich vorne an die Steuerung.

Carter: Versuchen Sie’s.

Das Schiff leuchtet auf und Jack konzentriert sich. Dann schaut er nach hinten.

O’Neill: Nichts passiert.

Sam bastelt weiter.


Szene: Zelt

Der Schlachtplan liegt noch immer zwischen ihnen ausgebreitet.

O’Neill (über Funk): Hey, Leute, wir haben hier ein kleines Problem.


Szene: Puddle Jumper

O’Neill: Carter, vergessen Sie’s. Ich werde einfach starten.

Sam lässt von ihren Kabelchen ab.

Die Jaffa haben gleich die letzte Düne überquert.

O’Neill (haut einmal gegen die Steuerung): Jetzt funktioniert das auch nicht mehr.

Carter: Oh Mann.

Sie nimmt ihr Kabel wieder in die Hand.

Nur noch wenige Meter und ein paar Sekunden. Wenn Sam es bis dahin nicht schafft, sind sie geliefert.

Carter: Versuchen Sie jetzt die Tarnung.

Jack konzentriert sich.

Und diesmal klappt es wirklich. Gerade als der erste Jaffa um die Ecke kommt, verschwindet das Schiff.

Carter: Hat’s funktioniert?

Sam kommt nach vorne und beugt sich über Jacks Schulter.

Die Jaffa betreten den Platz, aber er ist leer. Die Fußspuren verlaufen im Sand.

Sam beißt im Inneren die Zähne zusammen.

O’Neill: Offensichtlich.

Aber nicht für lange. Die Energie beginnt zu schwanken, das Licht zu flackern und das Schiff taucht wieder auf. Die Jaffa blicken überrascht in die Richtung und brauchen keine Sekunde, um das Schiff zu umstellen.

Jaffa: Shak’na kree!

O’Neill (hält eine Hand an sein Ohr): Was?!

Die Jaffa beginnen zu schießen.

O’Neill: Los, los, los, runter!

Die beiden verkriechen sich in den hinteren Teil des Schiffes. Jack schließt die Zwischentür.

O’Neill: In Deckung.

Er zieht Sam nach unten. Sie verstecken sich hinter der Zeitmaschine.

Carter: Das könnte ein Problem sein.

Funken beginnen um sie herum zu sprühen.

O’Neill: Ehrlich?

Carter: Wenn sie die Hülle durchdringen und die Triebwerke treffen, könnten die Energiestöße –

O’Neill: Carter!

Carter (sieht ihn hilflos an): Wir könnten explodieren!

O’Neill (über Funk): Daniel! Teal’c!

Daniel (über Funk): Wir sind gleich da.


Szene: Wüste

In der Tat. Sie schleichen sich an und verstecken sich hinter einer Düne, um die Situation einzuschätzen.

Daniel: Oh Mann.

Die Jaffa schießen weiterhin unbeirrt auf das Schiff.

Daniel: Das sieht nicht gut aus.

Teal’c: In der Tat.

Daniel: Ist schon irgendwie Ironie. Die ganze Sache fing damit an, dass Sam nicht wollte, dass wir die Zeitmaschine von den Jaffa zurückholen.


Szene: Im Jumper

Die Funken sprühen immer weiter und weiter.

Carter: Hören Sie, wenn das nicht gelingt…

Sam reißt all ihren Mut zusammen, umfasst Jacks Kopf mit beiden Händen und zieht ihn zu sich hinüber. Sie küsst ihn stürmisch, während um ihnen herum noch mehr Funken zum Leben erwachen. Als sie sich zurückzieht, starrt Jack sie überrascht an.

O’Neill: Hey, Moment mal. Ich dachte, Sie wollten Daniel.

Carter: Eine Lüge. Ich wollte nur, dass wir uns besser kennen lernen. Na ja normalerweise bin ich ein vorsichtiger Mensch und neige dazu…

Jack fackelt nicht lange, er schätzt ihre Situation ab und unterbricht ihren Redeschwall damit, indem er jetzt ihren Kopf in beide Hände nimmt und sie küsst. Und diesmal explodiert gleich ein ganzes Feuerwerk hinter ihnen, so dass sie in ein helles Licht getaucht sind, welches die Szene einmalig abrundet.

Die beiden bekommen nichts mehr mit, auch nicht wie die Schießerei aufhört.

Teal’c: Jaffa!

Die Jaffa drehen sich zu Daniel und Teal’c um.

Teal’c (wirft seine Waffe weg): Hört mich an. Ra ist kein Gott! Ihr könnt in Freiheit leben.

Jaffa: Na’kek Shol’va.

Daniel: Scheint ihn nicht zu überzeugen.


Szene: Jumper

Es hat zwar etwas gedauert, aber auch unsere Turteltauben haben mitbekommen, dass sie nicht mehr unter Feuer stehen. Überrascht lassen sie von einander ab und sehen sich um.


Szene: Vor dem Jumper

Teal’c: Legt eure Waffen nieder und ergebt euch!

Jaffa: Kel’tek trey! Lo t’nak!

Daniel: Ja, ist klar, dass du das sagst.

Teal’c: Shal’tek!

Ketap kriecht hinter einer Düne hervor. Er hat ein Maschinengewehr.

Ketap: Aaaaaah!

Gemeinsam mit tausenden von anderen Menschen, kommen sie hinter ihrer Deckung hervor und haben die Jaffa leicht umzingelt. Die Jaffa haben keine Chance. Man kann Teal’c ansehen, dass dieser Anblick ihn mit Stolz erfüllt. Jetzt richtet auch Daniel seine Waffe gegen die Jaffa.

Und ganz dumm sind die natürlich auch nicht, also ergeben sie sich.

Daniel (über Funk): Sam, Jack, alles klar. Ihr könnt jetzt rauskommen.


Szene: Jumper

O’Neill (über Funk): Augenblick noch.


Szene: Vor dem Jumper

Daniel und Teal’c tauschen irritierte Blicke aus… jedenfalls Daniel könnte eine Ahnung haben, was los sein könnte.


Szene: Jumper

Erneut umfasst Jack Sams Gesicht, aber jetzt sind es sie beide, die auf einander zugehen. Langsam lassen sie sich auf den Boden fallen und was dort vielleicht passiert, das können wir unserer Fantasie überlassen.

Und dann, aus heiterem Himmel, sprühen erneut ein paar Funken.

Carter (vom Boden): Ich kann das reparieren.


Szene: Gegenwart, Daniels Labor, SGC

Man hat tatsächlich das Video gefunden und es gibt auch wirklich das SGC mit SG-1 und Jack als General. Alles scheint funktioniert zu haben. Die vier schauen sich ebenfalls das Video an.

Daniel (auf dem Video): Ach, Jack, möchtest du nicht auch was sagen?

O’Neill (auf dem Video): Uhm, College – Football wird samstags gespielt, die Profiliga sonntags. Und es gibt keine Fische mehr in meinen See - nicht einen einzigen Fisch. Tja, hm, ich glaube, das war’s dann schon.

Unser Daniel schaltet das Video aus.

Carter (zu Jack): Ist das korrekt?

O’Neill: Wenn ja, richten wir keinen Schaden an.

Carter: Offenbar haben wir die Zeitlinie nicht beeinflusst.

O’Neill: Wir haben ja auch nichts getan.

Carter: Noch nicht. Offenbar wollten wir es in zwei Wochen tun, aber jetzt ist es überflüssig.

Denn das ZPM liegt direkt neben ihnen.

O’Neill: Ausgezeichnet. Das war’s. Das gefällt mir!

Daniel und Teal’c verschwinden bereits.

Carter (will sich die Box mit dem ZPM nehmen): Na schön, ich bringe das hoch ins Labor für die Analyse.

O’Neill (nimmt ihr die Box ab): Nein! Das erledige ich. Da oben ist ein ganzer Raum voller Streber, die das Ding unbedingt in die Finger kriegen wollen. Sie müssen noch packen.

Jack geht an ihr vorbei und auf Sams Gesicht breitet sich ein Lächeln aus – wenn auch etwas nervös.


Szene: Jacks Kabine

Jetzt wissen wir auch wieso. Wir sehen wie eine Angelroute in den See vor Jacks Kabine geworfen wird und als die Kamera herumschwenkt sehen wir, dass Sam und Jack gemeinsam auf dem Steg sitzen und angeln.

Carter: Das ist toll.

O’Neill: Habe ich doch gesagt.

Carter: Nicht zu fassen, dass wir das nicht schon längst mal gemacht haben.

O’Neill: Ja… aber nicht drüber nachdenken.

Sam lacht und Jack zieht seine Angel aus dem See und holt erneut aus. In diesem Moment erblicken wir Daniel und Teal’c, die ebenfalls mit Ausrüstung auf sie zu kommen.

Aber plötzlich sehen wir etwas, was vorher noch nie da gewesen ist. Ein Fisch hüpft kurz aus dem Wasser und taucht dann wieder unter. Erstaunt halten Sam und Jack inne.

Carter: Auf dem Video hörte es sich so an als gäbe es hier keine Fische mehr.

Die beiden sehen sich an.

O’Neill: So in etwa.

Sam nickt, antwortet aber nicht darauf. Dass selbst Teal’c noch einmal gekommen ist, zeigt, dass es nicht ganz so schlimm war, wie er immer behauptet hat. Er macht es sich auf seinem Stuhl bequem, während Daniel Getränke verteilt.

Langsam und sachte schwenkt die Kamera aus und welch ein schönes Ende hat diese abenteuerliche Reise doch genommen?


ENDE

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