8.18 Jim
Threads

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Mann an der Theke: Hey! Was muss ich tun, um hier noch einen Kaffee zu bekommen?

Oma (genervt): Die wahre Erleuchtung finden…
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Christopher Judge: Was bisher bei Stargate geschah:

*** Episode: Gipfeltreffen (4.05)

Szene aus dem Test von Carter auf einen Zar’tac.

Carter: Angesichts unserer Zugehörigkeit zum Militär können wir das natürlich unmöglich zugeben.

Der Energieschild senkt sich. Sam und Jack bleiben trotzdem stehen und sehen sich weiter an.

O’Neill: Ich bin nicht gegangen … weil sie mir zu viel bedeutet.

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*** Episode: Grace (7.13)

Gespräch zwischen Carter und „Jacob“ als Carter auf dem Schiff festsitzt. Jacob ist nur eine Einbildung, da sie alleine auf dem Schiff ist.

Jacob: Es wird Zeit die Dinge loszulassen, die dich davon abhalten dein Glück zu finden.

Carter schaut Jacob mit verweinten Augen an.

Jacob: Du verdienst es, dass du geliebt wirst.

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*** Episode: Daniels Träume (7.15)

O’Neill und Carter stehen im Aufzug.

O’Neill: Wie ist sein Name?

Carter (dreht sich überrascht zu ihm um): Wie kommen Sie…

O’Neill: Sie summen…

Carter (dreht sich wieder weg): Pete

O’Neill: Pete…

Carter: Pete Shanahan. Er ist Polizist.

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***Szene: Affinität (8.07)

Pete öffnet eine Schatulle mit einem Verlobungsring darin.

Carter: Oh mein Gott…

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*** Episode: Die Entscheidung (5.21)

Daniel: Vielleicht ist mir hin und wieder auch was Gutes gelungen, aber nichts, was ich je getan habe war von Bedeutung.

Oma: Es gibt eigentlich nur eins, dass wir wirklich beeinflussen können. (Daniel schaut sie an) Ob wir gut sind oder böse.

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*** Episode: Der Kreis schließt sich (6.21)

Anubis: Ich weiß wer du bist, Daniel Jackson, aber du weißt nicht wer ich bin.

Daniel versucht Anubis mit seiner Macht anzugreifen, allerdings wird der Angriff umgelenkt und trifft Daniel selbst.

Daniel: Nein! Tu das nicht!

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*** Episode: Alles auf eine Karte (1) (7.01)

Daniel liegt nackt am Boden, um ihn herum endlose Leere.

O’Neill: Du bist vor einem Jahr gestorben.

Daniel: Ich bin tot?!

O’Neill: Eigentlich bist du … aufgestiegen auf eine höhere Ebene der Existenz.

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*** Episode: Die Abrechnung (1) (8.16)

Das Schiff wird von Replikatoren überrannt. SG-1 versucht die Replikatoren abzuschießen, doch plötzlich wird Daniel weg gebeamt.

Jacob: Er wurde direkt vor unseren Augen weg gebeamt.

Man sieht Replikatoren-Carter die gerade vor Daniel steht und versucht in sein Gedächtnis einzudringen. Man hört die Stimme von Oma Desala.

Oma Desala: Der Replikator in Menschenform versucht in diesem Augenblick deinen Verstand zu sondieren. Wenn sie damit fertig ist, wird sie dich vernichten. Und wenn es soweit ist, musst du dich entscheiden.

Replikatoren-Carter ersticht Daniel mit einer dolchartig geformten Hand.

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Baal steht vor Anubis in dessen Stützpunkt.

Baal: Den rebellischen Jaffa ist es gelungen die Kontrolle über den Tempel von Dakara zu gewinnen.

Anubis: Die Flotte soll ihren Kampf gegen die Replikatoren abbrechen. Erobert Dakara um jeden Preis zurück.

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*** Episode: Die Abrechnung (2) (8.17)

Das Tauri-Team hat die Antikerwaffe gefunden und öffnet gerade die Kammer.

Teal’c: Wir haben die Antikerwaffe gefunden.

Man sieht wie die Antikerwaffe aktiviert wird und die Replikatoren im SGC sowie das Replikatorenschiff im All zerfällt.

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Carter steht O’Neill gegenüber in dessen Büro.

Carter: Sie denken Daniel hätte etwas damit zu tun?

O’Neill (unwissender Unterton): Keine Ahnung.

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Szene: Anubis Stützpunkt

Baal geht langsam in Richtung Anubis und bleibt vor ihm stehen.

Anubis: Du hast furchtbar versagt.

Baal: Wir wissen schon seit einer ganzen Weile, dass wir den Jaffa nicht mehr trauen können. Die verbleibende Armee von Kull-Kriegern hat alle Chancen Dakara zurück zu erobern, aber …

Anubis hebt die Hand und Baal stoppt zu reden. Baal schaut Anubis verunsichert an.

Anubis: Schlimmer noch… als dein Versagen… (kurze Pause) Schlimmer noch als deine Feigheit… (Anubis steht auf) … wiegt dein hinterhältiger Verrat. Ist dir nie in den Sinn gekommen, dass ich weiß was du tust? Wie kannst du immer noch meine Macht unterschätzen?

Baal: Deine Methoden waren letzten Endes unnötig, solange es einen anderen Weg gab die Replikatoren zu besiegen.

Anubis: Ich werde dein Leben zunächst noch verschonen, nur damit du Zeuge deines Versagens werden kannst. Als erstes, werde ich Dakara zurück erobern. Dann, werde ich, dank deiner Modifikationen an den Sternentoren, jedes Lebewesen in der Galaxis auslöschen. Das gilt für dich, (kurze Pause) …und für alle anderen.

Baal: Ich verstehe nicht ganz. Du selbst hättest die Sternentore modifizieren können.

Anubis: Du hast keine Vorstellung davon was nötig ist und was nicht für das große Vorhaben.

Baal wirkt langsam verunsichert und schaut Anubis verdutzt an.

Baal: Wessen großes Vorhaben?

Anubis (hebt den Kopf um seine Überlegenheit zu demonstrieren): Meins!

Anubis verlässt den Raum zu seiner linken und hinterlässt den weiterhin verdutzten Baal alleine verharren.

OPENER

 

Szene: SGC Besprechungsraum / O’Neills Büro

Carter ist auf dem Weg zu General O’Neills Büro, macht jedoch halt als sie ihn durchs Fenster mit einer Frau sprechen sieht. Die beiden stehen an der Tür des Büros.

Frau: Ja, ok!

O’Neill: Na schön, ich hätte gern welche.

Frau (lacht): Das ist nett.

O’Neill: Bis dann.

Frau geht zur Tür hinaus, O’Neill schließt hinter ihr die Tür und dreht sich um Richtung Schreibtisch. In der Drehung bemerkt er Carter vor dem Fenster und gibt ihr ein Zeichen herein zu kommen. Carter grinst kurz und tritt ein.

Carter: Tut mir leid Sir. Ich hab nicht gewusst dass sie Besuch haben.

O’Neill: Hmm, was gibt’s?

Carter: Wer war das?

O’Neill (setzt sich in einen Sitz): Ähm, Kerry Johnson, CIA.

Carter: Der Name sagt mir was. Sie hat die Ermittlungen über die Goa’uld, die nach dem Zwischenfall mit dem Thrust geflohen sind, geleitet.

O’Neill schreibt gerade etwas in einem Formular.

O’Neill (hebt den Kopf um Carter anzusehen und senkt danach seinen Blick wieder): Ja.

Carter: Sir, ich wollte mit Ihnen über …

O’Neill (unterbricht sie mit genervter Stimme): Carter …

Carter: Wir haben seit einer Woche nichts von ihm gehört!

O’Neill: Das muss nichts bedeuten.

Carter: Sir, wir wissen, dass er von Replikatoren entführt wurde. Vielleicht war er an Board des Replikatorenschiffs, als es zerstört wurde!

O’Neill: Wir wissen bisher lediglich, dass er vermisst wird.

Carter (langsam genervt): Früher oder Später …

O’Neill: Vergessen Sie’s! Diesmal falle ich nicht drauf rein.

Carter: Reinfallen?

O’Neill: Ja! (Mit erklärender Stimmlage:) Wie oft haben wir schon geglaubt er wäre weg? Und dann… kreuzt er wieder auf. … in der einen oder anderen Form … Tut mir leid, aber wir halten keine Gedenkstunde ab für jemanden, der nicht sicher tot ist.

O’Neill schaut ins Leere, als erhoffe er sich dass dort Daniel steht.

O’Neill: Hast du das verstanden?! Ich glaub es nicht!

Beide warten darauf, dass etwas passiert, jedoch bleibt alles ruhig. O’Neill wendet seinen Blick wieder Carter zu.

O’Neill: Was ist? Der wartet nur darauf, dass wir ein paar nette Dinge über ihn sagen. Und irgendwann (er deutet auf die Tür vor ihm durch welche die Frau gegangen ist) marschiert er dann durch diese Tür. Tja, einfach so.

Carter schaut die Tür an.

O’Neill: … tanzt Walzer… Na schön.

Carter schaut wieder O’Neill an, dieser wendet kurz seinen Blick von der Tür zu Carter und gleich wieder zurück.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel kommt aus einem Licht und betritt ein Restaurant durch eine Tür und beobachtet für einen Moment verwirrt die Leute. Er geht langsam zu einem freien Tisch und setzt sich. Nachdem er sich gesetzt hat, kommt Oma Desala als Kellnerin zu ihm an den Tisch.

Oma: Also, was darf’s denn sein?

Daniel schaut sie eine Zeit – noch verwirrter als zuvor – an.

 

Szene: Dakara – Jaffa Versammlung

Es stehen viele Jaffa versammelt um Bra’tac, Teal’c und Tolok (ein Goa’uld Priester).

Tolok: Brüder Bra’tac von Chullak (kurze Pause) und Teal’c von den Tau'ri … für euren überragenden Mut und eure Weitsicht, für die Willensstärke, die uns die Freiheit von den Goa’uld ermöglicht hat, und eine Zukunft die wir noch gar nicht begreifen, aber eine Zukunft, die durch unseren eigenen, freien Willen bestimmt wird. Hiermit verleihe ich euch die höchste Ehre, die einem Jaffa verliehen werden kann.

Bra’tac und Teal’c senken ihre Köpfe und werden mit einer Stabwaffe „geehrt“.

Tolok: Von diesem Tag an werdet ihr beide die geistigen Führer aller Jaffa.

Alle herumstehenden Jaffa heben ihre Stabwaffen in die Höhe und lassen ein Jubel der Zustimmung ertönen. Alle Jaffa knien sich vor Bra’tac und Teal’c nieder. Die beiden sehen sich einen Moment lang an. Nach diesem schreitet Bra’tac zu Tolok heran und zieht ihn mit einer Hand unter dessen Achsel hoch.

Bra’tac (deuten den Jaffa sich zu erheben): Brüder. Von diesem Tag an wird sich kein Jaffa mehr vor jemandem verbeugen. Vor allem nie wieder vor einem falschen Gott!

Tolok: Hoch lebe Bruder Bra’tac! Hoch lebe Bruder Teal’c.

Alle herumstehenden Jaffa heben erneut ihre Stabwaffen in die Höhe und lassen ein Jubel der Zustimmung ertönen. Ein Jaffa bläst ein Horn.

Bra’tac: Du darfst stolz sein Teal’c. Ab dem heutigen Tage sind wir frei.

Teal’c: Dieser Tag ist noch nicht vorüber.

Bra’tac und Teal’c verlassen den Tempel und erstarren bei dem Anblick der Menge an Jaffa die sich vor dem Tempel versammelt haben.

Bra’tac: Dann werde ich für dich stolz sein. Und auf dich.

 

Szene: SGC

Carter steht in einem Raum und wartet auf jemanden. Kurz darauf kommt Pete in Begleitung eines Soldaten durch die Tür.

Pete: Hey!

Carter: Hi. (Sie nickt dem Soldaten zu) Danke Soldat.

Pete gibt Carter einen Kuss auf die Wange.

Pete: Hey, das ist echt aufregend. Was ist die Überraschung?

Carter: Wart's ab.

Pete (leicht aufgeregt): Darf ich durch das Stargate gehn? Zu welchem Planeten werden wir geschickt?

Carter: Nein, du darfst nicht durch das Stargate.

Pete (etwas enttäuscht): Na schön. Ich bin etwas frustriert. Dennoch, volle Sicherheitsfreigabe, uneingeschränkter Zugangspass zum Stargatecenter, das muss was großes sein.

Carter: Oh, das ist wahr.

Carter öffnet eine Tür zu einem Raum in dem Jacob sitzt und macht Pete gegenüber eine Vorstellende Handbewegung und stellt Pete ihrem Vater vor.

Carter: Pete Shanahan – Jacob Carter. Da…Dad, das ist Pete.

Pete (erstaunt): D…Dad?

Jacob: Noch nicht ganz, Sie müssen meine Tochter erst heiraten, bevor Sie mich so nennen dürfen.

Pete (unbeholfen und etwas verwirrt): Ähh, ich wollte nur… Ich meinte …Ähm… Stammel stammel…

Pete reicht Jacob die Hand.

Pete: Es ist eine Ehre Sie kennen zulernen Sir. Wirklich.

Pete (zu Carter gerichtet, leicht aus dem Mundwinkel sagend): Warum hast du mir nichts gesagt?

Carter: Du solltest nicht nervös sein.

Pete: Warum sollte ich? Ich wäre nie…ich…ich wollte sie schon längst kennen lernen Sir.

Jacob: Ich glaube es ist Sam, die nervös ist.

Carter schaut merklich peinlich berührt drein.

Pete: Was hattest du davon, dass du mir nichts gesagt hast?

Carter: Gar nichts.

Pete schaut Jacob an und es herrscht eine Weile peinliche Stille.

Pete: Das ist toll. Sie haben echt eins von diesen Dingern in sich drin?

Jacob: Wenn Sie mit „eins von diesen Dingern“ meinen 2000 Jahre alten Tok’ra Symbionten meinen… Ja.

Pete (lachend): Wahnsinn! Kommen Sie, dass muss einen doch manchmal richtig verrückt machen. Das iss ja irre!

Jacob schaut zu Carter, diese wiederum Pete, wobei Pete sein Lachen vergeht und es ihm peinlich wird.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Man sieht Daniel immer noch am Tisch sitzend, daneben Oma Desala mit einem Notizblock in der Hand und Hintergrund an der Theke einen Mann sitzen.

Mann an der Theke: Hey! Was muss ich tun, um hier noch einen Kaffee zu bekommen?

Oma (genervt): Die wahre Erleuchtung finden…

Oma schaut Daniel warten an und dieser überlegt was er sagen soll.

Daniel: Keine Karte?

Oma: Brauchen wir hier nicht. Hier bestellt jeder was er gern hätte.

Daniel: Na schön, ich hätte gern die Wahrheit mit einer Portion Klarheit bitte.

Oma: Die Replikatoren Version von Sam hat versucht Zugriff auf das Wissen zu nehmen, das in deinem Unterbewusstsein liegt. Aber du hast die Kontrolle über sie gewonnen. Daraufhin hat sie dich umgebracht. Da bin ich dazwischen gegangen. Wie ist das?

Daniel (etwas Baff): Ziemlich klar…

Oma: Ja, wir wollen zufriedene Kunden. Der Kunde hat Vorrang.

Daniel: Dann bin ich wieder aufgestiegen?

Oma: Nicht ganz. So eine Art Zwischenstopp auf deinem Weg. Du musst diese Wahl selbst treffen.

Daniel: Waffeln.

Oma: Speck dazu?

Daniel: Nein … Jetzt erinnere ich mich wieder an diesen Ort.

Oma: Na klar, du warst schon einmal hier.

Daniel (genervt): Mein Großvater war nach der Beerdigung meiner Eltern mit mir hier. Ich möchte Waffeln.

Oma: Waffeln sind unterwegs.

Oma macht sich auf den Weg Richtung Küche.

Daniel: Warte.

Oma stoppt und dreht sich wieder zu Daniel.

Daniel: Woher weiß ich, dass du diesmal echt bist? Es könnte doch wieder ein Trick von Replikatoren Sam sein, um die Kontrolle über sie zu verhindern.

Oma (grinsend): Wie tief ist der Fluss, wenn du den Grund nicht mehr erkennst?

Mann an der Theke: Tiefer als der Kaffee in meiner Tasse, soviel ist klar.

Oma (an Daniel gewand): Entschuldige bitte.

Oma geht nun wieder Richtung Theke.

Oma: Frank, ich brauch einmal Würstchen im Schlafrock, zwei Hühnereier auf Toast mit einem Geheimnis in der Gasse, einen warmen Abend mit schimmligem Deckel und zwei Schachbretter. Okay? Ach, und kein Schwein bitte.

 

Szene: Dakara – Tempel

Bra’tac: Wir haben so lange von diesem Tag geträumt, so hart dafür gekämpft und so viel geopfert. Das Ziel ist erreicht, wenn die…

Teal’c (unterbricht Bra’tac): Das Ziel ist noch nicht erreicht.

Bra’tac: Das Gleichgewicht der Macht hat sich verschoben, Teal’c. Unser Sieg hier in Dakara hat die Wende gebracht. Überall gelangen die Jaffa inzwischen zu der Erkenntnis, dass sie mit den Goa’uld die falschen Götter verehrt haben.

Teal’c: Wir sind leichtsinnig den Sieg über die Goa’uld zu feiern, wenn sie noch nicht alle tot sind. Anubis Behauptung ein Gott zu sein, ist falsch, aber dennoch ist seine Macht sehr groß.

Bra’tac: Es ist keine Frage. Wir müssen ihn weiter bekämpfen. Aber zum ersten Mal könnte es etwas Wichtigeres geben als das Auslöschen aller Goa’uld. Wir waren so sehr von der Sehnsucht nach unsrer Freiheit besessen, dass wir nicht genug für das danach geplant haben. Die Jaffa haben so lange gegeneinander gekämpft, dass ihre Einheit sich als ebenso schwierige Aufgabe erweisen könnte, wie die Anstrengung sie von den Goa’uld zu befreien. Jahrhunderte voller Krieg und Misstrauen werden nicht über Nacht vergessen sein.

Teal’c: In der Tat. Wenn wir uns nicht schnell organisieren, wird die Freiheit zur Anarchie.

Bra’tac: Die hohen Priester schlagen vor eine Führung zu bestimmen.

Teal’c: Das ist klug.

Bra’tac: Sie wünschen, dass wir beide dem Rat angehören.

Teal’c nickt zustimmend.

Bra’tac: Du weißt, dass du dann die Tau'ri verlassen musst.

Bra’tac legt seine Hand auf Teal’cs Schulter.

Bra’tac: Du hast dich ihnen angeschlossen, um die Jaffa zu befreien. Nun da dieses Ziel erreicht ist, musst du deinem Volk dienen, wenn es dich am meisten braucht.

Teal’c: Das ist mir sehr wohl klar.

Bra’tac: Der Rat wird von der neuen Jaffa Heimatwelt aus regieren, wo eine große Stadt erbaut wird. Ein Zufluchtsort für alle, die die Freiheit gewählt haben. Hier, auf dem heiligen Boden von Dakara.

Bra’tac dreht sich um und verlässt den Tempel.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel sitzt immer noch an derselben Stelle und der Mann an der Theke hat inzwischen seinen Kaffee erhalten und liest Zeitung. Er steht auf und geht zu Daniel. Daniel schaut sich irritiert um.

Mann: Hey! (Daniel dreht sich zu ihm um) Ich kenne dich.

Daniel: Ehrlich?

Mann: Ja, hier ist dein Bild in der Zeitung. Dr. Daniel Jackson.

Der Mann reicht ihm die gefaltete Zeitung und Daniel schlägt sie auf. Die Zeitung „The Ascended Times“, Headline:
JACKSON STILL UNDECIDED

Daniel (Übersetzung): Jackson noch unentschieden.

Daniel wendet seinen Blick kurz dem Mann zu, der ihm darauf lachend antwortet.

Mann: Schon gut, du kannst sie behalten. Ich bin durch.

Daniel: Danke

Der Mann dreht sich um und geht.

Mann (im Gehen): Kein Problem.

Daniel liest weiter in der Zeitung und findet auf dem unteren Teil der ersten Seite einen kurzen Bericht:
Anubis plans to retake Dakara

Daniel (Übersetzung): Anubis plant Dakara zurück zu erobern.

 

Szene: SGC - Kantine

Sam und Jacob sitzen in der Kantine und reden. Jacob stochert in seiner Mahlzeit rum statt zu essen.

Carter: Wirst du Marc und die Kinder besuchen?

Jacob: Ja, morgen.

Carter: Geht es dir gut?

Jacob: Ich hab einfach nur keinen Appetit

Carter: Du bist ziemlich schweigsam.

Jacob: Es geht mir gut.

Carter(in überraschendem Tonlaut): Dad?

Jacob (amüsiert grinsend): Was ist?

Carter: Es ist zwei Stunden her, dass Pete gegangen ist. Du hast noch kein Wort gesagt.

Jacob: Doch hab ich.

Carter (nachäffend): Scheint ziemlich nett zu sein …

Jacob: Ich glaube das sind sogar fünf Wörter.

Carter: Ich möchte ihn heiraten.

Jacob: Ich weiß… Ich hab ihn grad erst kennen gelernt. Was erwartest du von mir?

Sam schaut ihn etwas enttäuscht an.

Jacob: Ich weiß, daas er dich glücklich machen will. Das ist das einzige was zählt.

Carter: Alles klar…

Jacob: Selmak mag ihn sehr.

Carter (mit gespielter Überraschung): Selmak.

Jacob: Ja, und Selmak hat Menschenkenntnis.

Carter: Tja, also dann…

Jacob: Sam, ich bin müde. Es war ein langer Tag. Ich muss mal früher ins Bett.

Carter: Bist du sicher, dass dich nichts bedrückt?

Jacob: Ja, (kurze Pause) wir sehn uns dann morgen.

Carter: Gute Nacht.

Jacob steht auf und Sam schaut ihm noch einige Schritte weit hinterher.

 

Szene: O’Neills Haus

Das Telefon läutet. O’Neill liegt noch im Bett. Er sucht mit der Hand auf dem Nachttisch nach dem Telefon und gleitet mit der Hand den Nachtschrank abwärts Richtung Boden und sucht noch etwas am Boden und hebt das Telefon auf.

O’Neill (verschlafen): Was ist?

Carter: Tut mir leid, wenn ich Sie wecke Sir. Teal’c ist zurück und es hört sich an als hätten wir ein Problem.

O’Neill: Ich wusste es… Okay, bin so schnell es geht da.

O’Neill legt auf und lässt das Telefon unsanft auf den Boden fallen.

O’Neill: Verdammter Mist.

O’Neill bemüht sich aufzustehen. Man hört eine Frau gequält aufstöhnen bei dem Versuch sich aufzusetzen. Die Frau ist Kerry Johnson die man noch vom Anfang aus dem Büro kennen sollte.

Kerry: Was ist denn?

O’Neill: Ärger im Jaffaland. Ich muss los.

O’Neill streichelt ihr durchs Haar und gibt ihr einen Kuss auf die Wange bevor er aufsteht.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Oma bringt ihm seine Waffeln an den Tisch und Daniel liest immer noch Zeitung.

Daniel: Du hast es gewusst?

Oma: Ja.

Daniel: Und du willst es nicht verhindern?

Oma: Du weißt ich kann das nicht.

Daniel: Also ich werde nicht hier sitzen und zusehen wie das passiert.

Daniel steht auf und geht in Richtung Tür. Er bleibt stehen, als Oma das sprechen beginnt.

Oma: Du kannst nicht weg, du bist noch nicht aufgestiegen. Wenn du durch diese Tür gehst, hast du dich entschieden.

Daniel schaut kurz zur Tür und richtet seinen Blick wieder auf Oma.

Daniel (fragender Blick): Das heißt dann bin ich tot?

Oma (nickt): So in etwa.

Daniel: Na schön, lass mich aufsteigen.

Oma: Das heißt aber nicht, dass du deinen Freunden helfen kannst. Du kennst die Regeln.

Daniel: Aber wenn ich aufgestiegen bin, kann ich die menschliche Form wieder annehmen. Wie letztes Mal.

Oma: Im Prinzip (kurze Pause) schon. Aber du kannst diese Zeitung nicht mitnehmen. Du wirst nichts von dem Wissen das du hier erfahren hast. Und viel Glück wenn du aufsteigen willst, ein drittes Mal werde ich dir ganz bestimmt nicht helfen.

Daniel: Du sagst, ich darf wissen, dass Anubis vor hat alles Leben in der Galaxis zu vernichten und das einzige, das ich tun kann, ist hier sitzen und über meine Erleuchtung nachgrübeln?

Oma: Du kannst deine Waffeln essen.

Oma geht wieder von Daniel weg Richtung Küche und Daniel ruft ihr nach:

Daniel: Kein Sirup?

Daniel geht zu einer Dame an der Theke.

Daniel: Hi, wie geht’s denn so? Ich bin (er hebt die Zeitung und deutet auf sein Bild) Daniel Jackson.

Die Frau reagiert überhaupt nicht und isst in Ruhe weiter.

Daniel: Ich wollte nur fragen, ob ich was von deinem Sirup borgen kann. Obwohl mir klar ist, dass ich ihn nicht „borge“, denn ich werde ihn ja kaum zurückgeben können.

Daniel lacht kurz auf, ist aber kurz darauf wieder frustriert dass er ignoriert wird.

Daniel: Ja… Lass es dir schmecken.

Daniel nimmt die Zeitung und geht zu einem andren Tisch an dem 3 ältere Herren sitzen. Er legt die Zeitung auf den Tisch und versucht sie anzusprechen.

Daniel: Hey Leute, wie geht’s denn so?

Er fährt mit der Hand vor Augen von einem der Herren auf und ab um dessen Reaktion zu testen. Allerdings keine Reaktion.

Oma: Sie werden nicht mit dir reden.

Daniel (langsam genervt): Wieso nicht? Wer sind die?

Oma: Andere. Du bist nicht einer von ihnen.

Daniel: Du meinst Antiker?

Oma (nickt): Einige von ihnen.

Daniel: Was tun sie hier?

Oma: Zusehen.

Daniel: Mir?

Oma: Mir auch. Ich hab dir schon gesagt, dass sie immer zusehen.

Sie hält ihm eine Kanne mit Sirup entgegen.

Oma: Du wolltest etwas Sirup?

Als er sie nicht von selbst nimmt drückt sie ihm die Kanne in die Hand und dreht sich um und geht wieder.

 

Szene: SGC – Besprechungsraum

O’Neill: Ich wünschte immer noch ihr hättet das Ding in die Luft gejagt, als es noch möglich war.

Carter: Wir mussten zumindest erstmal sicher sein, dass alle Replikatoren eliminiert waren.

Jacob: Und obwohl wir offensichtlich alle in dieser Galaxis losgeworden sind, könnte es wo anders noch welche geben, die sich wieder neu formieren.

Carter: Deshalb wollten wir herausfinden wie die Waffe wirkt… Falls wir sie je wieder brauchen sollten.

O’Neill (total genervt): Na toll… Und jetzt haben die Jaffa etwas mit dem sie das ganze Universum auf Knopfdruck wegpusten können.

Bra’tac: Die Jaffa werden Dakara mit ihrem Leben verteidigen.

O’Neill: Kannst du mir dann mal erklären, warum sie das Ding nicht zerstören wollen?

Bra’tac: Die Ruinen von Dakara sind zu einem Friedenssymbol geworden.

Teal’c: Mehr noch. Die Jaffa glauben die Waffe hat bei der Vernichtung der Replikatoren bei ihrer Befreiung geholfen. Sie glauben außerdem, dass die Kontrolle über die Macht dieser Waffe ihre Freiheit für die Zukunft sichert.

O’Neill: Und damit buchstäblich all ihre Träume erfüllt.

Bra’tac: Die Jaffa würden sie niemals missbrauchen!

Jacob: Jack hat Recht. Niemand sollte über eine solche Macht verfügen dürfen.

Bra’tac schnauft hart aus, als auf einmal Sams Handy klingelt. Sie schaltet ihr Handy aus.

Carter(peinlich berührt): Entschuldigung, ich dachte ich hätte es ausgestellt.

O’Neill: Dann sind wir uns in dem Punkt einig? So oder so, das Ding wird zerstört. Korrekt?

Teal’c: Korrekt.

O’Neill: Danke.

Bra’tac: Sollte dein Vorschlag bedeuten, dass wir diese Waffe auch gegen den Wunsch des hohen Rates zerstören, muss ich darauf hinweisen, dass es kein guter erster Schritt für die Beziehungen zwischen den Tau'ri und der neu gegründeten freien Jaffa Nation wäre.

O’Neill (an Jakob gewandt): Warum übernehmt ihr das nicht? Die hassen doch die Tok’ra sowieso.

Jacob: Um ehrlich zu sein gibt es einen solchen Plan bereits. Aber wie allgemein bekannt ist, sind Selmak und ich nicht mehr voll informiert.

Walter Harriman tritt an O’Neill heran. Walter hustet auf um O’Neills Aufmerksamkeit auf sich zu lenken.

O’Neill: Ja?

Walter: Verzeihen Sie die Störung Sir. Colonel, (er schaut Sam an) da ist ein Anruf für Sie. Offenbar ist es dringend.

Walter verlässt wieder den Raum.

Carter(flüstert): Entschuldigung.

Sam geht ans Telefon.

Carter: Carter?

Bra’tac: Teal’c und ich haben ein weiteres Treffen mit dem Rat der Jaffa arrangiert.

Teal’c: Wir tun alles, um die Bindung zwischen ehemals verfeindeten Jaffa zu stärken indem wir uns auf einen gemeinsamen Feind konzentrieren.

Carter am Telefon: Ja ich weiß, es ist nur grad etwas ungünstig.

Teal’c: Es gibt immer noch viele Goa’uld, die eine Gefahr bedeuten.

Carter am Telefon: Natürlich, tut mir leid. Ich weiß es nicht. Vielleicht eine Stunde, vielleicht den ganzen Tag. … Jaja…. Ok… Ich dich ebenfalls … Bis dann.

Sam legt auf.

O’Neill: Ein Notfall?

Carter(stammelt): Nei… Nein, nur ei…ein Missverständnis.

Jacob: Hey, wolltest du dich nicht heute Morgen mit Pete bei dem Floristen treffen?

Carter: Nein Dad.

Jacob: Ja, aber das hattest du doch gesagt. Für die Hochzeit.

Carter: Ich weiß…

Sam deutet ihrem Vater durch einige „unauffällige“ Gestiken an das Thema zu wechseln.

O’Neill: Gehn Sie ruhig Carter, heut ist sowieso Ihr freier Tag.

Carter: Ist schon okay, Sir.

O’Neill: Teal’c und Bra’tac treffen sich mit den Jaffa, hier gibt es nichts zu tun. Gehen Sie Blumen pflücken!

Sam schaut O’Neill ungläubig und verwirrt an. O’Neill verlässt den Raum. Als O’Neill weg ist, schaut Sam ihren Vater böse an.

Jacob: Was ist?

Carter:

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Oma geht gerade mit einer Kanne frisch gekochtem Kaffee zu Daniel an den Tisch.

Oma: Noch mehr Kaffee?

Daniel: Gern.

Oma schenkt ihm Kaffee nach.

Daniel: Setz dich zu mir.

Oma: Na schön.

Sie setzt sich auf die Sitzbank gegenüber von Daniel an den Tisch.

Oma (erleichtert stöhnend): Ah… Das tut gut. Mann, ich hatte ewig keine Pause mehr.

Daniel: Ruh dich aus.

Oma: Wie sind die Waffeln?

Daniel: Die besten, die ich je hatte. Kannst du mir erklären, warum du nach deinem letzten Aufstieg verhindert hast, dass ich Anubis töte?

Oma: Wenn ich dich nicht aufgehalten hätte, hätten es die anderen getan. Und die wären nicht sehr nett dabei gewesen.

Daniel: Die hätten nicht mein Gedächtnis ausgelöscht und mich nackt auf dem Planeten zurück gelassen?

Oma: Das war deine Wahl. Na schön… Nicht dass du nackt sein wolltest… Aber… Ich hab dein Gedächtnis nicht total gelöscht, obwohl ich es hätte tun müssen.

Daniel: Na schön, okay. Wieso dürfen einige Regeln gebrochen werden, andere nicht?

Der Mann, der letztens Daniel angesprochen hatte, betritt pfeifend das Restaurant mit einer Zeitung in der Hand.

Daniel: Wenn du gewusst hast, dass ich Probleme habe die Regeln zu befolgen, wieso bietest du mir wieder den Aufstieg an?

Der Mann setzt sich – immer noch pfeifend – an seinen gewohnten Platz an der Theke und schlägt seine Zeitung auf.

Oma: Weil ich dich nicht sterben lassen wollte, ohne dass du eine zweite Chance hattest. Na gut, ich hab auch Probleme die Regeln zu befolgen. Eigentlich sollte ich niemandem beim Aufstieg helfen. Das sollte jeder allein bewältigen.

Daniel: Aber du tust es.

Oma: Ich beweg mich hart an der Grenze. Glaub mir, ich hab sie ein paar Mal überschritten und der Preis dafür war sehr hoch. (Sie schaut kurz in Richtung des Mannes) Ich will damit sagen, du musst einfach bereit sein deine bisherige menschliche Existenz in den richtigen Zusammenhang zu stellen. (Der Mann pfeift nun wieder lauter. Kurzes schweigen) Tut mir leid, ich muss wieder an die Arbeit.

Oma steht auf und geht zur Küche.

Mann an der Theke: Kaffee bitte.

 

Szene: Petes Auto

Sam und Pete sitzen zusammen in Petes Auto.

Pete: Schokolade oder Vanille?

Carter: Verzeihung, wie war das?

Pete: Schokolade oder Vanille, die Torte? Nur für den Fall, dass du dich nicht darum kümmern kannst.

Carter: Tut mir leid, ich möchte wirklich bei allem dabei sein.

Pete: Das hoffe ich, es ist immerhin auch deine Hochzeit.

Carter: Ja ich weiß.

Pete: Ich kann mir vorstellen wie merkwürdig das für dich ist. Dass wir über die Kaffeetafel sprechen, wenn wir jeden Augenblick durch Außerirdische vernichtet werden könnten.

Carter: Ja schon.

Pete: Aber, wir werden doch nicht von Außerirdischen vernichtet, oder?

Carter (grinsend): Nein.

Pete: Du scheinst mit deinen Gedanken wo anders zu sein.

Carter: Tut mir leid.

Pete: Und, wie fand dein Dad mich?

Carter (lachend): Nett? Wieso auch nicht!

Pete: Er ist schwer zu durchschauen.

Carter: Du musst ihn richtig kennen lernen.

Pete: Und was ist mit Selmak?

Carter: Och, er fand dich sehr charmant.

Pete: Für einen Mensch.

Carter: Na ja, genau darum geht es nun mal Pete.

Beide lachen kurz auf.

Pete (lachend): Gut. Weißt du, dass ich noch ne Überraschung für dich hab?

Carter (überrascht): Nein, was denn?

Pete: Toller Trick, du musst dich gedulden.

 

Szene: SGC – O’Neills Büro

Bra’tac, Teal’c und O’Neill sitzen in dessen Büro.

Bra’tac: Der Rat bleibt bei seiner Ablehnung die Waffe zu zerstören. Aus Furcht, dass würde die Entschlossenheit der Jaffa schwächen sich vereint gegen die restlichen Goa’Uld zu stellen.

O’Neill: Dir ist doch wohl klar, dass wir das Ding als Bedrohung für unsre Sicherheit sehen müssen.

Teal’c: In der Tat.

Bra’tac: Der Rat erkennt diese Gefahr durchaus. Der Rat der Jaffa wird alles daran setzen Anubis zu finden und zu töten. Sobald diese Gefahr beseitigt ist, wird er seine Entscheidung, ob die Waffe zu zerstören neu überdenken.

O’Neill: Aber keiner weiß, ob Anubis überhaupt getötet werden kann, oder?

Teal’c: Wir dürfen den Jaffa nicht sagen, dass das unmöglich scheint. Wir sollten zumindest versuchen die letzten Streitkräfte von Anubis zu eliminieren.

Bra’tac: Wenn uns das gelingt, werden viele Jaffa die noch zweifeln zu uns überlaufen, denn dann kämpfen wir alle für ein gemeinsames Ziel.

O’Neill: Seid ihr da schon weiter?

Bra’tac und Teal’c schauen sich einen Moment gegenseitig an.

Teal’c: Viele Kull-Krieger wurden in der Schlacht mit den Replikatoren getötet. Aber neuste Erkenntnisse weisen darauf hin, dass Anubis die restlichen Kull-Krieger auf Taturus zusammen zieht.

Bra’tac: Eine finale Schlacht wird bereits vorbereitet.

O’Neill (gespielte Überraschung): Ah …

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel sitzt an seinem Tisch. Vor ihm seine Tasse Kaffee und in seiner rechten Hand ein Zuckerstreuer. Er streut gerade Unmengen an Zucker in seinen Kaffee. Er schaut zu Oma, die gerade an der Theke mit dem Mann redet. Daniel hört ihnen von seinem Platz aus zu, fängt aber nur Teile davon auf.

Oma (sehr leise): … Aber versteh mich bitte, Jim. Es geht nur darum, was du willst und was du ihm sagen musst. (leises und unverständliches Gerede) …Also das erwarte ich von dir Jim.

Daniel hört nach dieser Minute auf weiteren Zucker in seinen Kaffee zu schütten. Er nimmt seinen Kaffee und geht zu dem Mann an der Theke.

Daniel: Hey.

Mann (lachend): Hey, Daniel. Wie läufts denn so?

Daniel: Kennen wir uns schon? Ja, ich hab das Gefühl, ich kenn dich.

Mann: Nenn mich Jim. Wir sind uns beim letzten Mal begegnet, als du aufgestiegen bist.

Daniel: Ah. So sieht man sich wieder.

Jim: Du hast dich immer noch nicht entschieden, hä? Tod, oder ewige Erleuchtung. Ich kann durchaus dein Problem verstehen.

Daniel: Ja… Natürlich will ich nicht tot sein, es ist nur dass … Na ja, ich wollte dich eigentlich nur fragen… wieso redest du mit mir?

Jim: Ach du meinst, weil dich die anderen Snobs überhaupt nicht beachten.

Daniel: Ähm, ja.

Jim: Ich bin anders. Wie Oma.

Daniel: Ach wirklich? Ich hatte den Eindruck ihr hattet nicht unbedingt die gleiche Ansicht.

Jim: Was, dieser kleine… (lacht) Hey, das war noch gar nichts!

Jim rückt mit seinem Kopf etwas näher an Daniel heran.

Jim (flüsternd): Wir bewegen uns beide etwas außerhalb der normalen Regeln und Vorschriften. Und manchmal sehen wir das unterschiedlich wie weit wir darüber hinausgehen dürfen, okay?

Daniel: Ach ja?

Jim: Ja. Also solange die anderen mich nicht fertig machen, ist von meiner Seite aus alles okay.

Daniel: Siehst du, genau das will ich noch raus finden. Weißt du, ich … Angenommen ich würde dem Aufstieg zustimmen, dann unterzeichne ich einen Vertrag, den ich gar nicht kenne. Offensichtlich hatte ich schon beim letzten Mal Probleme mit dem Kleingedruckten.

Jim (amüsiert): Das kannst du laut sagen.

Daniel: Du hast es mitbekommen?

Jim: Na ja, hier weiß jeder alles.

Daniel: Ich weiß einfach nicht wie ich damit einverstanden sein kann, wenn ich zusehen soll wie Anubis die ganze Galaxis auslöscht.

Jim: Ich weiß. Das ist ne harte Nuss. Wo wir schon davon reden, kennst du die neusten Nachrichten?

Jim schiebt Daniel die Zeitung zu. Darin steht:
Secret Plan Revealed
Anubis’ dastardly plot to regain Ancient Weapon of Destruction

Daniel (Übersetzung): Geheimplan enthüllt. Anubis will Antikerwaffe zurückerobern.

Jim: Er ist ein cleverer Hund. Kennt sich wirklich mit den Regeln aus. Ich wette 1:3 dass er Erfolg hat. Weißt du was die Ironie daran ist? Diese Waffe wurde eigentlich von den Antikern genutzt, um Leben in der Milchstraße zu erschaffen. Na ja, wieder zu erschaffen. Nach der Geschichte mit der Seuche. Kein Scherz. Jetzt wird alles mit einem Knopfdruck rückgängig gemacht. Und Anubis kann alles neu erschaffen. So wie er es will. Eine Million und mehr Jahre Evolution für die Katz’. Hm …

Jim dreht sich um und schaut an einen anderen Tisch, aber jene lassen sich nicht beim essen stören.

Jim (schreit): Ich finde wirklich jemand sollte mal etwas tun, um den Kerl aufzuhalten.

Jim: Ach… Die interessieren sich nicht dafür… Kann ich ’nen Kaffee kriegen?

 

Szene: Petes Auto

Pete und Sam kommen gerade an einem Grundstück an. Sam presst ihre Augen zusammen und steigt aus dem Auto aus.

Carter: Kann ich sie wieder aufmachen?

Pete: Augenblick noch.

Pete geht zu Sam und greift sie um sie zu führen.

Pete: Alles klar, jetzt.

Sam öffnet ihre Augen und ist erstmal überwältigt. Sie steht vor einem schönen Haus.

Pete: Wie gefällt dir das?

Carter: Äh… Ähm, na ja…

Pete (belustigt): Sprachlos?

Carter(auflachend): Ja!

Pete: Ist das nicht toll? Weißt du noch, unsre erste Nacht? Da hast du mir dein Traumhaus beschrieben.

Carter: Ich… Ich glaub’s einfach nicht.

Pete: Die Küche ist nicht gelb, aber wir können sie streichen. Komm schon, ich zeig’s dir. Und der Garten ist der absolute Hit. Der Hund wird begeistert sein.

Carter(überrascht): Hund?!

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel sitzt neben Jim und liest gerade Zeitung.

Daniel: Das ist grauenvoll.

Jim: Ja… Aber der Kuchen ist köstlich… und es gibt nichts um ihn runter zuspülen.

Daniel: Kannst du überhaupt nichts tun, um Anubis aufzuhalten? Du hast doch gesagt jemand sollte etwas tun.

Jim: Ja, das ist richtig. Aber wirklich etwas zu tun, ist etwas kompliziert.

Daniel: Ja, das sagt Oma auch.

Jim: Schon, aber ich glaube sie hat dir nicht alles gesagt.

Daniel: Was meinst du damit?

Jim: Ich finde nur … (kurze Pause) ich habe schon zuviel gesagt.

Daniel (nachbohrender Unterton): Nein, hast du nicht. Eigentlich hast du noch gar nichts gesagt.

Jim: Du hast immerhin schon mal die Erleuchtung aufgegeben. All das wissen und die Macht des Universums. Warum hast du das getan?

Daniel: Um für die Menschheit kämpfen zu können.

Jim: War sehr großzügig von dir. Du hast bisher alles was Oma dir angeboten hat abgelehnt und jetzt gibt sie dir noch mal ne Chance. Nur weil sie so nett ist?

Daniel: Nun ja, darum geht’s doch, oder? Ich meine, sie ist aufgestiegen, sie ist gut!

Jim: Na klar… Die besten Absichten.

Daniel: Weißt du was zwischen mir und Oma passiert ist, warum ich zu den Menschen zurückkehren wollte?

Jim: Das solltest du sie fragen.

 

Szene: O’Neills Haus

Man sieht O’Neills Haus und davor Sam in ihrem Auto sitzend. Bei dem Haus steigt Rauch auf. Als sie näher hin geht sieht sie O’Neill grillen.

Carter: Hi Sir.

O’Neill: Carter!

Carter: Tja äh, Tut mir leid sie zu Hause zu stören, aber…

O’Neill: Woher haben Sie gewusst, dass ich hier bin?

Carter(grinsend): Ich hab den Rauch gesehen.

O’Neill (etwas ernüchtert von der Antwort): Ah ja…

Carter: Sie sagen es, wenn ich störe, ich meine, ich hätte vorher anrufen können, aber …

O’Neill (stammelt): Nein, äh Ja, ich meine… Ist schon okay. Und ähm, was führt Sie in diese Gegend an einem so schönen Tag in meinen Garten.

Carter: Tja, um ehrlich zu sein, ich hab schon 10 Minuten im Wagen gesessen und mir Mut zugesprochen, bevor ich mich her getraut hab… (Kurze Pause) Die Wahrheit ist, ich versuch schon wesentlich länger mir Mut einzureden.

O’Neill: Und?

Carter: Pete hat das Haus bereits angezahlt.

O’Neill: Na ist doch toll!

Carter: Es ist ein wunderschönes Haus…

O’Neill: Aber?

Carter: Die… Die Wahrheit ist, ich bin mir nicht sicher was die Hochzeit angeht.

O’Neill: Wi… Wieso nicht?

Carter: Tatsache ist, desto näher sie rückt, desto mehr hab ich das Gefühl, ich begehe da einen verdammt großen Fehler.

O’Neill schaut verwirrt und überlegt was er sagen soll.

O’Neill: Hören Sie, Carter. Ich weiß nicht was …

Carter: Tut mir leid, dass ich Sie damit belästige. Aber es gibt einen sehr guten Grund weshalb ich sie damit belästige. Und wenn ich Ihnen den jetzt nicht verrate, sage ich Ihnen vielleicht nie dass…

Die Tür zum Haus springt auf und heraus kommt Kerry mit Salaten in beiden Händen.

Kerry: Jack, ich hab überall gesucht aber Fehlanzeige…

Sam dreht sich zu Kerry um und die Frauen lächeln sich gegenseitig an.

Kerry: Hm, Colonel Carter.

Carter: Hi…

O’Neill zeigt mit der Bierflasche auf Kerry.

O’Neill: Miss Johnson.

Carter: Ja, ich wollte nicht…

O’Neill: Wir haben uns nur hier … äh … in meinem Garten getroffen an diesem wunderschönen Tag, um die allgemeine Lage zu bereden.

Kerry: Also, das ist jetzt unangenehm.

Carter(peinlich drein schauend): Finden sie?

Kerry: Jack wollte nicht das jemand vom Stargatecenter das mit uns erfährt. Und…

Carter: Nein, hören Sie… ich … Tut mir leid, es ist meine Schuld. Ich hätte wirklich vorher anrufen sollen.

Kerry (lachend): Naja, jetzt nachdem die Katze aus dem Sack ist, und Sie hier sind, bleiben Sie doch einfach. Ich bin sicher da gibt’s genug verbranntes Fleisch für uns drei.

O’Neill zeigt mit einem Stück verbranntem Fleisch in Richtung Sam.

Carter: Nein, danke. Ich ähm…

Sam’s Handy beginnt zu klingeln.

Carter: Das Stargate-Center. (Sam nimmt ab) Colonel Carter… Was?... Wann?... Okay, ich bin unterwegs! (Sam legt wieder auf) Ich muss los! Es ist mein Dad …

Jack und Kerry schauen Sam noch eine Zeit lang verwirrt hinterher.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel hält immer noch die Zeitung in der Hand. Oma verlässt gerade die Küche und tritt zu Daniel an die Theke heran.

Oma: Wirklich, du kannst nicht ewig hier bleiben. Andererseits, warum nicht, ich weiß nur nicht warum du das willst. Abgesehen von dem guten Service.

Oma schenkt Daniel frischen Kaffee nach.

Daniel (erschöpfte Stimme): Okay, offensichtlich will ich einfach noch nicht sterben. Ich nehme nicht an, dass es noch andere Optionen gibt?

Oma: Ich kann nicht darüber sprechen. Was hält dich davon ab aufzusteigen?

Daniel: Ich weiß es nicht.

Oma: Irgendwas muss dich zurück halten und Zweifel in dir wecken.

Daniel: Vielleicht zweifle ich gar nicht mal an mir.

Oma: Hör zu. Ob du dich entscheidest, das Leben auf einer höheren Ebene der Existenz zu führen, hängt nicht von mir ab oder von etwas das ich dir sagen kann oder nicht. Es bleibt allein dir überlassen.

Daniel: Aber es gibt etwas, dass du mir nicht sagst.

Oma (belustigter Unterton): Hat Jim dir das erzählt? Du solltest ihm nicht alles glauben.

Daniel: Warum nicht?

Oma (strengem Ton): Darum…

Daniel: Gute Antwort.

Oma: (Sie schaut Daniel kurz an und nickt dann) Ja…

 

Szene: SGC - Krankenabteilung

Eine Krankenschwester geht gerade von Jacobs Bett weg und Sam betritt das Zimmer.

Carter: Dad?

Sam geht an Jacobs Bett.

Carter: Tut mir leid, Kindchen. Uns beiden.

Carter: Aber was denn? Was ist hier los?

Jacob (entschuldigend): Ich wollte nicht alles für dich ruinieren.

Carter (entschlossen): Dad.

Jacob: Es ist Selmak. Es geht zu Ende.

Carter (erschrocken): Oh mein Gott… Das tut mir leid…

Jacob (aufheiternd): Das ist schon okay, ist nicht zu ändern! Wir hatten ein ziemlich erfülltes Leben.

Carter: Ich hab’ mit Jolinar nicht so lange gelebt aber ich weiß wie das ist.

Jacob: Weißt du, das hier ist etwas anderes Sam… Du weißt ja, wenn ein Tok’ra Symbiont stirbt, kann er es verhindern, dass sein Wirt auch stirbt, so wie Jolinar es bei dir getan hat. Das dumme ist nur… Diese letzte, selbstlose Tat erfordert eine gewisse Energie und Anstrengung.

Carter: … was soll das heißen?

Jacob: Bei allem was recht ist, Selmak hätte schon vor Wochen sterben sollen. Ich wollt es nicht. Ich dachte es wäre notwendig. Selmak sollte uns helfen die Replikatoren zu stoppen.

Carter(den Tränen nahe): Dad? …

Jacob: Ich konnte nicht ahnen, dass es so ernst ist. Doch Selmak fiel ins Koma gleich nachdem wir die Waffe auf Dakara aktiviert hatten.

Carter: Du hast es die ganze Zeit über gewusst?

Jacob: Ich wollte deine Hochzeit nicht stören… und ich hab gedacht wir schaffen es.

Carter: … Wir?...

Jacob: Selmak ist kaum noch am Leben. Wir werden gemeinsam sterben.

Sam beginnt nun komplett zu weinen.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Jim kommt an und setzt sich neben Daniel an der Theke nieder. Jim schaut sich kurz um.

Jim: Wo ist sie?

Daniel: Sie macht das, was sie immer tut wenn sie nicht hier ist.

Jim: Du hast sie gefragt?

Daniel: Ja.

Jim: Sie sagt es dir nicht?

Daniel: Nein.

Jim: Beim letzten Mal musstest du es auch selbst herausfinden. Mann, warst du wütend …

Daniel: Worüber? Verrat's mir.

Jim rückt wieder etwas näher an Daniel heran.

Jim: Was weißt du über Anubis?

Daniel: Ich weiß, dass er halb aufgestiegen ist, was immer das heißt.

Jim: Es gibt viele Ebenen der Existenz zwischen der des Menschseins und der des Aufstiegs. Im Prinzip benutzen die anderen ihre kollektiven Kräfte, um zu verhindern, dass er Einfluss gewinnt auf die große, kosmische Ebene.

Daniel (ironisch): Aber es ist okay, wenn er eine ganze Galaxis vernichtet.

Jim: Es ist okay für ihn alles zu tun was er tun konnte, als er noch ein ganz normaler Goa’uld war.

Daniel: Schon verstanden, aber was hat das mit Oma zutun?

Jim: Goa’uld sind böse. Anubis ist so böse, dass es jede Vorstellung sprengt.

Daniel: Und?

Jim (wartet darauf, dass Daniel einen Einfall bekommt): Und?

Daniel: Der Aufstieg erfordert, dass jemand reinen Geistes ist, man braucht einen guten Kern, um den Aufstieg zu bewältigen. Wie sollte Anubis aufsteigen können?

Jim (voller Freude): Er steht ganz dicht davor!

Daniel: Oma hilft anderen beim Aufstieg, aber doch nicht jemandem wie Anubis!

Jim: Vielleicht nicht absichtlich!

Daniel: Soll das heißen er hat sie irgendwie ausgetrickst?

Jim: Regeln Nummer 1. Kein einziges aufgestiegenes Wesen darf einem niedrigen beim Aufstieg helfen. (Mit herablassender Stimme) Niedrige Wesen nennen wir Menschen und so. (In normaler Stimme weiter) Wenn du es verdient hast hier zu sein, bist du auch in der Lage allein herzukommen. Doch wenn es eine Ausnahme ist, egal aus welchem Grund, kann dich ein Mehrheitsvotum des Kollektivs einlassen. Aber Oma denkt sie weiß es besser. Und sie hat schon dafür gebüßt. Zugegeben, meistens holt sie ganz anständige Leute an Bord. Aber, wie heißt es so schön, niemand ist perfekt. Nicht einmal wir (mit gespielter Aufgeblasenheit betont) „Aufgestiegenen“.

Daniel: Oma hat Anubis beim Aufstieg geholfen …

Jim schnippt mit den Fingern um Daniel zu zeigen dass er Recht hat. Oma kommt von hinten zu den beiden.

Oma (schreit zu Jim): Raus hier! Du gehst auf der Stelle!

Jim (schaut auf seine Uhr): Wie spät ist es eigentlich? Ich muss los, Kleiner, hab noch einiges zu erledigen. Aber war ne nette Unterhaltung.

Jim verlässt fröhlich pfeifend das Restaurant.

 

Szene: SGC - Krankenabteilung

Sam steht bei Jacob am Bett. Er sieht schwach aus.

Carter: Eine ganze Anzahl von Tok’ra hat reagiert. Sie wollen dir ihre Ehre erweisen.

Jacob: Sie können kommen.

Carter (nickt): Ich kann nicht glauben, dass wir nichts tun können. Sie können selbst einen Goa’uld entfernen. In den letzten Jahren haben sie Verfahren perfektioniert, damit sie den Wirt retten können!

Jacob: Das Verfahren tötet den Symbionten augenblicklich, bevor er Gifte frei setzt. Es ist zu spät dafür Sam. Es tut mir leid. Ich tu dir das nur ungern an. Aber meine Uhr war schon vor vier Jahren abgelaufen. Seither hab ich die ganze Galaxis bereist. Ich habe Dinge getan, von denen die meisten Menschen nicht einmal träumen.

Carter: Das habe ich schon mal gehört.

Jacob: ich will nur wissen, ob du glücklich bist.

Carter (nickt): Das bin ich.

Jacob: Lass dich ja nie von Regeln behindern.

Carter: Was willst du damit sagen?

Jacob: Du bist zur Airforce gegangen, um mir einen Gefallen zu tun.

Carter(lacht auf): Ich liebe meinen Job!

Jacob nickt leicht und streichelt Sams Wange.

Jacob: Du kannst dennoch alles haben was du willst…

Carter (nickend): Ich weiß Dad. (kurze Pause in der ihr langsam die Tränen kommen) … Wirklich…

 

Szene: SGC – O’Neills Büro

O’Neill sitzt nachdenklich an seinem Tisch. Kerry klopft an die offen stehende Tür und tritt ein. O’Neill schreckt auf und schaut sie an.

Kerry: Wie geht es Colonel Carters Vater?

O’Neill: Sieht nicht gut aus.

Kerry: Das ist wirklich traurig.

Kerry schließt die Tür hinter sich.

O’Neill: Diese Tür zu schließen…

Kerry (lacht kurz): Ja… ist ein symbolischer Akt.

O’Neill (gespielt überrascht): Wirklich?

Kerry: Ich mag dich sehr, wir sind ein gutes Team.

O’Neill steht auf.

O’Neill: Ja, sind wir. Aber …

Kerry: … du hast Probleme. Das ist okay, haben wir alle. Doch leider ist da ein ziemlich großes mit dem ich nicht lieben kann… (rollt mit den Augen) leben kann. Ich will gehen, bevor ich zu tief drin stecke. Wir können trotzdem zusammen arbeiten, oder? Ich würde nur ungern um meine Versetzung bitten. Das hier ist mir sehr wichtig. Uns war klar, dass das nie unsre Arbeit beeinflussen sollte.

O’Neill: Das war klar.

Kerry geht zur Tür und macht an dieser halt.

Kerry: Gut. Es gibt nur eins was ich nicht verstehe.

O’Neill: Nur eins?

Kerry: Ist die Airforce das einzige was zwischen euch beiden steht, Regeln und Vorschriften? Denn wenn es so ist, macht ihr einen riesigen Fehler.

O’Neill: Und du weißt was ich tun sollte?

Kerry: Kündige.

O’Neill: Schon wieder?

Kerry: Versteh mich nicht falsch, das Pentagon hält dich für unverzichtbar für dieses Programm, aber der Präsident könnte dich auch als Zivilisten für diesen Posten einsetzen.

O’Neill lacht kurz.

Kerry: War nur ne Idee.

Kerry dreht sich wieder um und verlässt den Raum. O’Neill steht noch einen Moment nachdenklich im Raum.

 

Szene: Weltraum über Da’kara – Raumschiff

In dem Raumschiff sind Bra’tac und Teal’c. Sie befinden sich im Kontrollraum eines Schiffes. Die beiden sehen sich nicht an sondern schauen starr nach vorn.

Bra’tac: Die Zeit ist gekommen, dass dieser alte Krieger eine letzte Schlacht schlägt.

Teal’c: Das sehe ich nicht so alter Mann. Der Sieg wird uns viele neue Herausforderungen bringen, die deine Weisheit und dein Urteilsvermögen erfordern.

Bra’tac: Was unser Volk braucht, ist eine junge, unverbrauchte Führung. Und das ist etwas das andere glaubwürdiger vertreten.

Teal’c: Du bist immer nur so alt wie du dich selbst fühlst.

Bra’tac (nickt): Reden wir in 50 Jahren noch mal darüber…

Teal’c (wendet seinen Blick zu Bra’tac): Das werd ich tun.

Bra’tac wendet seinen Blick zu Teal’c und deutet ein kurzes nicken an welches Teal’c erwidert.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel und Oma sitzen an einem der Tische im Restaurant sich gegenüber.

Daniel: Dann ist es wahr?

Oma: Er hat mich aufs Kreuz gelegt.

Daniel: Wie? Du hättest es erkennen müssen!

Oma: Nein… Offenbar hat er alte Antikeraufzeichnungen über den Aufstieg gefunden. Als er nach Kheb kam wusste er genau was er tut. Als mir klar wurde welch schrecklichen Fehler ich begangen hatte, wollte ich es ungeschehen machen, aber es ging nicht. Da haben sich dann die andern eingemischt.

Daniel: Ich versteh nicht. Sie haben ihn nur halb zurück geschickt? Warum nicht ganz?

Oma: Es ist kompliziert.

Daniel: Ja, was ist hier nicht kompliziert?

Oma: Sie haben ihn gewarnt. Es war ihm nicht erlaubt irgendwelches Wissen zu nutzen, es sei denn, er hätte es sich auch als Goa’uld aneignen können.

Daniel: Das ist doch verrückt … Die lassen ihn Verwüstung anrichten? Er darf alles Leben in der Galaxis vernichten, Leben das die Antiker selbst erschaffen haben?

Oma: Sie haben mich nicht davon abgehalten meine Arbeit fortzusetzen. Ich habe versucht es zu verhindern, zu helfen wo ich kann.

Daniel: … Das ist deine Strafe. Du bist gezwungen tatenlos zuzusehen. Sie lassen Anubis tun was er will, nur um dich zu bestrafen.

Oma: Ich hab es dir schon mal gesagt, die Galaxis aus der du stammst, eure Existenz, ist so unbedeutend und klein verglichen mit dem restlichen Universum.

Daniel (schüttelt den Kopf): Das ist mir egal. Es ist falsch.

Oma (grinst): Beim letzten Mal hast du das auch gesagt.

Daniel steht auf und ruft aufgebracht in den Raum ohne jemanden speziell anzusehen.

Daniel: Entschuldigt mal. Reicht es nicht langsam? Eine ganze Galaxis voller unschuldiger Menschen, die seit Generationen versklavt und gequält wurden, und jetzt für nichts und wieder nichts vernichtet werden sollen… Wozu? Weil ein guter Mensch einen Fehler gemacht hat, obwohl er gutes tun wollte? Ihr könntet mir wenigstens zuhören. Das verstoßt doch wohl nicht gegen eure grandiose, hochtrabenden, kosmischen Regeln!

Daniel geht nun zu einem allein herumsitzenden Mann am Nebentisch.

Daniel: Hey, ich rede mit dir!

Daniel versucht ihn zu würgen, aber er greift ins Leere und kriegt nur gleißendes Licht zu fassen.

Daniel: Schon gut … Ich weiß genau ihr könnt mich hören. Hat sie denn nicht schon genug gelitten? Nur, um sie zu bestrafen müssen andere leiden? Findet ihr nicht es ist genug?

Oma: Das ist es ja Daniel. Sie seh’n es nicht so. Ich breche immer wieder dieselbe Regel. Helfe Menschen beim Aufstieg. So wie dir.

Daniel: Und wenn du damit aufhörst?

Oma (lacht kurz auf): Das löst nicht das Problem. Deswegen mach ich auch immer so weiter. Anubis kann nicht getötet werden. Nicht von dir, und nicht von mir.

 

Szene: Anubis Stützpunkt

Man sieht Bra’tac, Teal’c und eine Horde von Jaffa hinter ihnen herumgehen. Bra’tac geht direkt auf Teal’c zu.

Bra’tac: Er ist nicht hier. Niemand ist hier! Die Verteidigung war ferngesteuert.

Teal’c: Dann wurden wir getäuscht.

Bra’tac: Anubis hat uns mit falschen Informationen hergelockt. Unsere Truppen zum Schutz von Da’kara werden schwächer.

Teal’c: Wir konnten es nicht wissen Bruder.

Bra’tac: Du hattest Recht alter Freund. Die Waffe auf Dakara hätte auf jeden Fall zerstört werden sollen.

 

Szene: SGC - Krankenabteilung

Carter ist gerade in dem Beobachtungsraum der Krankenabteilung und schaut zu Jacob hinab. Bei ihm ist gerade ein Tok’ra. Kurz darauf kommt O’Neill zu Carter in die Kammer.

O’Neill: Alles in Ordnung?

Carter (den Tränen nahe): Eigentlich ja. Es geht mir gut, so seltsam das klingen mag. Ich dachte schon vor vier Jahren ich hätte ihn verloren. Seit dem waren wir uns näher als je zuvor in meinem Leben. Ich verdanke Selmak einen Vater wie ich ihn mir erträumt habe.

O’Neill schaut Carter etwas verwundert an.

O’Neill: Kommen sie.

O’Neill legt seinen Arm um Carters Kopf auf ihre Schulter und Carter greift danach.

Carter: Danke Sir.

O’Neill: Wofür?

Carter: Dass Sie für mich da sind.

O’Neill: Immer.

Jacob ist schwach und kann nur noch sehr schwer sprechen.

Jacob: Ich bin bereit.

Sam steht auf und geht zu Jacob in den Krankenraum. Carter gibt Jacob einen Kuss auf die Stirn.

Jacob: Ich liebe dich…

O’Neill beobachtet nachdenklich von oben aus dem Beobachtungsraum herab Carter und Jacob.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Daniel und Oma sitzen wieder an dem Tisch und Jim betritt gerade mit der Zeitung in der Hand, fröhlich wie immer, den Raum.

Jim: Kann ich einen Kaffee bekommen?

Oma (grinsend): Hol ihn dir selbst.

Jim: Dagegen hab ich nichts einzuwenden.

Mitten im Gehen fällt ihm noch was ein und er wendet sich an Daniel.

Jim: Ach Hey, Dani-boy. Hast du die Zeitung gelesen?

Daniel: Nein, was steht drin?

Jim: Die Finte war erfolgreich. Diese naiven Jaffa sind mit der Hälfte ihrer Schiffe los, um Anubis zu jagen. In der Zwischenzeit stand seine Armee bereit, um Dakara anzugreifen. Die restlichen rebellischen Jaffa, die Dakara bewachen, werden abgeschlachtet. Es ist bloß eine Frage der Zeit, bevor der alte Anubis die Waffe in die Finger kriegt.

Daniel: Das klingt fast so als ob du glücklich darüber wärst.

Jim: Was, ich?

Daniel: Ja…Was hast du gegen Oma?

Oma: Daniel…

Daniel: Nein, ich will es wissen! Ich meine, du belässt es nicht dabei. Du reibst es ihr unter die Nase. Warum hast du so viel Freude an ihrer Bestrafung?

Jim: Was? Ich habe nicht das Geringste gegen Oma. Ich finde sie ist toll, nicht wahr?

Oma entgegnet Jim ein gespieltes Lächeln.

Jim: Immerhin hat sie mir geholfen aufzusteigen. (Er lacht böse auf und deutet auf Daniel) Jetzt verstehst du’s!

Daniel ist einen Moment schockiert.

Daniel: Du bist Anubis…

Jim fängt lauter an zu lachen und hebt die Kaffeetasse, trinkt einen Schluck und setzt wieder ab um weiter zu lachen.

Jim: Cheers!

 

Szene: Petes und Sams neu gekauftes Haus

Pete und Sam sitzen vor dem Haus auf einer Bank.

Pete: Das war mir von Anfang an klar, ich hab nur gedacht als du ja gesagt hast…

Es herrscht einen Moment lang ruhe und Pete richtet seinen Blick auf Sam bis diese den Blick erwidert.

Pete: … du bist das Risiko wert.

Sam setzt an etwas zu sagen doch Pete unterbricht sie bevor sie zu Wort kommt.

Pete: Sage nicht ich hätte etwas Besseres verdient. Es gibt keine bessere als dich.

Carter(kopfschüttelnd): Das ist nicht wahr.

Pete: Ich wünschte, ich könnte glauben es hätte etwas mit deinem Vater zu tun. Dass du Zeit brauchst damit klar zu kommen. Ich kann jetzt wohl nur noch sagen: „Ich hoffe du kriegst was du willst.“

Carter: Das war’s?

Carter: Was willst du noch? Soll ich auf die Knie fallen und betteln?

Carter: Gott, nein, natürlich nicht! Ich … hab gedacht du würdest anders reagieren.

Pete schaut einen Moment weg und steht dann auf.

Carter: Mach’s gut Sam.

Carter: Pete…

Pete nimmt von der Haus zu verkaufen-Tafel das Sold-Schild weg, sodass wieder For Sale zu lesen ist.

 

Szene: SGC – Besprechungsraum

Man zeigt den Anblick auf den Torraum ausgehend vom Besprechungsraum. Im Besprechungsraum befinden sich Teal’c, Carter und O’Neill.

Teal’c: Die Rebellentruppen zum Schutz von Dakara waren den Truppen von Anubis unterlegen. Bra’tac wird mit seinen Truppen nicht mehr rechtzeitig eintreffen. Anubis kontrolliert jetzt die Waffe.

O’Neill: Dann holen wir uns jetzt die größte, verdammte Atombombe, die wir haben und schicken sie auf der Stelle durch das Tor.

Teal’c: Anubis hat das Tor mit Sicherheit geschützt. Die Bombe würde jetzt ihr Ziel kaum erreichen.

Carter: Wenn wir den Alpha Stützpunkt anwählen, können wir vielleicht verhindern dass die Waffen eine Wurmlochverbindung zwischen beiden Planeten herstellt. Das bringt uns wenigstens die 38 Minuten, die…

O’Neill unterbricht sie in ihrer Rede und gibt ihr mit einer wedelnden Handbewegung zu verstehen zu machen was sie vorschlägt.

O’Neill: Los, los… Anfangen.

 

Szene: SGC – Torkontrollraum

Walter sitzt an dem Kontrollcomputer und Sam kommt gerade die Treppe herunter.

Carter: Sergeant, wählen sie den Alpha Stützpunkt an.

Das Tor fängt an sich zu drehen.

Walter: Einen Moment, das bin ich nicht!

Carter: Was?!

Walter: Ich versteh’s auch nicht. Eingehendes Wurmloch.

Walter schließt die Iris.

Carter: Das wird die Energie der Waffe nicht aufhalten.

O’Neill: Wenn es die Waffe ist.

Walter: Kein Iriscode.

Carter: Es ist zu spät.

O’Neill: Selbstzerstörung aktivieren.

Carter: Dadurch wird das Tor nicht zerstört und es ist fast ausgeschlossen, dass so ein aktives eingehendes Wurmloch abgebrochen wird…

O’Neill (genervt): CARTER! (Etwas beruhigter) Carter…?

Die beiden geben ihre Computercodes ein um die Selbstzerstörung zu aktivieren.

 

Szene: Restaurant der Halbaufgestiegenen

Jim geht mit der Kaffeekanne in der Hand in Richtung Theke um sie dort abzustellen.

Jim: Hier gibt’s wirklich einen hervorragenden Kaffee. Tja, jetzt geht’s weiter.

Daniel sieht Oma einen Moment an. Sein Gesicht verzieht sich wütend. Plötzlich springt er auf und läuft Richtung Jim. Der bleibt davon allerdings unbeeindruckt. Daniel läuft mitten durch ihn hindurch.

Jim (belustigt): Es gibt nichts was du tun könntest, dir fehlt einfach die Macht.

Oma: Mir nicht.

Jim vergeht plötzlich sein lachen und er dreht sich um. Oma wandelt sich in ihre Energieform, worauf alle anderen im Restaurant Sitzenden das erste Mal zeigen dass sie auch geistig anwesend sind und sich plötzlich zu ihr hin drehen.

Jim (eingeschüchtert): Du kannst mich auch nicht töten.

Oma: Ich kann es versuchen.

Jim: Aber du kannst nicht gewinnen.

Oma: Das spielt keine Rolle. Du kannst nichts weiter tun als dich gegen mich zur Wehr zu setzen.

Jim: Was hast du denn vor?

Oma: Etwas, dass ich schon längst hätte machen müssen.

Oma schreitet auf Jim zu.

Jim (erschrocken): Oh nein! Nein, nein!!

Man sieht wie zwischen beiden ein Energiestrom in Form von Licht entsteht welcher langsam zu einem Wirbel wird welcher sich vereint. Der Wirbel explodiert und von den beiden fehlt jede Spur. Die umher sitzenden wenden ihre Blick nun auf Daniel welcher verwirrt auf den Punkt des Geschehens zutritt und sich umsieht.

 

Szene: SGC – Torkontrollraum

Im Raum befinden sich O’Neill, Carter, Teal’c und Walter. Der Countdown der Selbstzerstörung wandert unaufhörlich abwärts. Es verbleiben nunmehr 5 Sekunden. Plötzlich bleibt der Countdown bei 1.26 Sekunden stehen. Alle schauen verwundert auf den Countdown. Wenige Sekunden danach schließt sich das Tor.

Walter: Wurmloch abgebrochen.

Carter (überrascht): Was ist hier los?

Walter: Keine Ahnung. Es gab offenbar eine Systemstörung.

Carter: Das ist unmöglich!

O’Neill: Schalten Sie’s ab.

Carter: Selbstzerstörung abgebrochen.

 

Szene: SGC – Besprechungsraum

Am Tisch im Besprechungsraum sitzen O’Neill, Carter, Teal’c und Bra’tac.

Bra’tac: Die Kull-Krieger waren plötzlich desorganisiert und verwirrt. Als ob sie nicht mehr wüssten was zu tun ist.

Teal’c: Sie hatten keine Gebieter mehr denen sie dienen könnten.

Bra’tac: Danach waren sie leicht zu besiegen.

Teal’c: Viele Jaffa sind auf Dakara umgekommen. Die, die überlebt haben, sind sich einig wie nie zuvor. Und wir sind all dieser Meinung, dass die Waffe zerstört werden sollte.

O’Neill: Tja, klingt doch gut.

Bra’tac: Ein Mahnmal wird an ihrer Stelle errichtet, damit unser Triumph über die Goa’uld nie vergessen wird.

Carter: Ich versteh immer noch nicht ganz was passiert ist. Anubis wollte auf den Knopf drücken, um alles Leben in der Galaxis auszulöschen und plötzlich ist er einfach … weg!

Teal’c: In der Tat… Ein großes Mysterium.

Bra’tac: Ich vermute, dass eine höhere Macht ihn davon abgehalten hat. Warum sollte er sonst seine Waffe und seine Armee aufgeben?

Carter (froh überrascht zu O’Neill blickend): Denken Sie das auch?

O’Neill: Ja, schon.

Carter: Es ist die einzige Erklärung, warum die Selbstzerstörung nicht eingesetzt hat.

Bra’tac: Wovon sprecht ihr gerade?

Teal’c: O’Neill glaubt, Daniel Jackson hat etwas damit zu tun.

Daniel (aus O’Neills Büro sprechend): Nein, ich war es nicht.

Sam schaut erstaunt zu O’Neill.

O’Neill: Hat das noch jemand gehört?

Sam nickt.

Daniel: Ich bin hier drin.

Alle schauen in Richtung O’Neills Büro. O’Neill wendet sich darauf hin zu Sam und zeigt überheblich mit dem Finger auf sie, als hätte er die ganze Zeit nur gewartet dass er auftaucht.

O’Neill: Das ist Daniel.

O’Neill steht auf und geht zu seinem Büro, doch er schreckt im Türrahmen zurück.

Daniel: Nein, nicht reinkommen!

O’Neill: Hooh, hallihallo…

O’Neill reist eine der Fahnen, welche vor seiner Tür stehen herunter und reicht sie Daniel in den Raum. Daniel verlässt das Büro und bindet sich gerade die Fahne um den Bauch um diese peinliche Situation etwas zu mildern.

Sam wendet erschrocken ihren Blick von Daniel ab und Bra’tac beginnt zu lachen.

Daniel: Das ist eine lange Geschichte.

 

Szene: O’Neills’ See

Man sieht Sam und Jack am Wasserrand auf Stühlen sitzen. Jack wirft gerade seine Angel aus.

Carter: Das ist toll.

O'Neill: Hab ich doch gesagt.

Carter: Nicht zu fassen, dass wir das nicht längst mal gemacht haben.

Carter: Ja, aber… Nicht drüber nachdenken.

Jack holt die Angel wieder ein.

Carter: In dem See gibt’s keine Fische mehr, oder?

O'Neill: Nein.

Daniel und Teal’c kommen nun ebenfalls an den See. Jeder in einer Hand einen Klappstuh und mit der anderen gemeinsam eine Kühltruhe tragend.

O'Neill: Nett.

Ende

Transcript by Falco
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