7.18 Helden - Teil 2
Heroes - Part 2

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Bregman: Wenn Sie die Presse ausschließen, dann sollten Sie wissen, was die Folge ist: Nur Lügen und Vermutungen! Und ich sage Ihnen, nichts… nichts ist schlimmer für eine Gesellschaft als eine Presse, die, die allein in Diensten des… des Militärs und der Politiker steht! Lassen Sie das nicht zu!
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Christopher Judge: Was bisher bei Stargate geschah:


Episode: Helden – Teil 1

Rondel; General Hamond, Sir, das ist Mr. Bregman.

Hammond: Niemand möchte hier bei Ihrer kleinen 'Reality Show’ mitmachen.

Bregman: Der Präsident der Vereinigten Staaten hat mich gebeten das hier zu tun.

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Rondel: Hören Sie, Mr. Bregman, was mich betrifft, sind Sie nur hier, um das zu dokumentieren, was Sie sehen sollen und nicht zu verfolgen, was sich irgendwie nachteilig für die Air Force auswirken kann.

Bregman (während Rondel sich aufregt): Ja, natürlich… ich kenne mich da aus…ja, natürlich, natürlich. (Er fasst Rondel an die Schultern) Nennen Sie mich doch einfach Emmett, okay?

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Bregman: Colonel, Sie wissen, dass ich Sie früher oder später vor die Kamera kriege und wenn es nur eine Serie von Bildern ist, wie Sie vermeiden wollen gefilmt zu werden.

O’Neill: Ich hoffe, da passen Bilder von meinem Hintern gut rein.

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SG-13 gelangt auf eine Lichtung.

Dixon: Das glaub ich einfach nicht!

Vor ihnen breiten sich Ruinen der Antiker aus!

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Wells: Das ist mein ungeborener Sohn, Sir.

In diesem Augenblick kommt Balinsky wie ein Irrer zurück zu ihnen gerannt.

Balinsky: In Deckung!

Dixon schießt und die Mauer bricht über der Sonde zusammen, so dass sie unter den Steinen begraben wird.

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Daniel: Es hat nicht nur Schilder und Waffen aktiviert, sondern auch einen Langstreckenkommunikator.

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Wells wird getroffen und geht zu Boden. Bosworth beginnt zu schießen.

Bosworth (über Funk): Wir werden beschossen! Wells wurde getroffen!

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Janet: Flirten Sie etwa mit mir?

Bregman: Na ja, ähm…

Soldat: Verzeihen Sie, Ma’am. Sie werden im Torraum erwartet.

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Bregman: Deswegen dürfen wir diese Toraktivitäten nicht filmen. Weil jedes Mal, wenn das Tor geöffnet wird, besteht die Gefahr, dass etwas katastrophal schief läuft.

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Daniel: Und das alles nur, weil ich eine Luftaufnahme haben wollte.

Carter: Ich bin auch nicht darauf gekommen, dass die Sonde eine Nachricht übermittelt hat.

O’Neill: Das spielt jetzt alles keine Rolle.

James und Wickenhouse haben alles mitbekommen und wissen, dass dies nichts Gutes zu bedeuten hat.

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Christopher Judge: Und jetzt die Fortsetzung…


Szene: Korridor, SGC

Wir hören, wie das Tor aktiviert wird. Emmett läuft gerade über den Korridor und hört es ebenfalls, er bleibt stehen und geht zu seinen Leuten.

Bregman: Was ist denn los? Ihr solltet doch Aufnahmen vom Tor machen.

Wickenhouse: Die haben uns mal wieder weggeschickt.

James: Irgendwas läuft da.

Bregman: Was ist passiert?

Rondel: Sie haben gerade SG-1 verpasst. Sie sind auf dem Weg zum Torraum.

Bregman: Haben Sie das aufgenommen?

James: Nein.

Rondel: Das ist eine Aktion, die nicht…

Bregman: … die nicht gefilmt werden darf, ich weiß. Aber SG-1!

Rondel: Ja.

Bregman: Dr. Jackson hat doch erst in ein paar Tagen einen Einsatz. Was ist denn los?

Rondel: Keine Ahnung, aber das kommt öfters vor.

Bregman: Etwas Außergewöhnliches?

Rondel: Etwas Außergewöhnliches ist bei uns normal.

In diesem Moment kommen einige Soldaten um die Ecke gerannt.

Bregman: Was ist denn jetzt los? Was soll das? Kommt mit! Kommt schon! Na los!

Dann kommt Janet – ebenfalls gekleidet in voller Montur – mit ihrem Team um die Ecke gerannt auf den Weg zum Torraum.

Bregman: Dr. Fraiser!

Janet: Tut mir Leid, ich muss los!

Bregman (zu einem Soldaten, der ihm den Weg versperrt): Kommen Sie.

Rondel: Sie haben keinen Zutritt, Mr. Bregman und das wissen Sie.

Bregman: Na ja, ich habe gedacht, äh… (Er seufzt und gibt es auf.)


INTRO


Szene: Schneideraum, SGC

Wir sehen ein paar Aufnahmen von Sam.

Carter: Ja, an einigen Tagen da spürt man den Druck, doch wir sind darauf vorbereitet.

Bregman: Bei allem Respekt, Major, wie kann man sich auf die Begegnung mit Außerirdischen vorbereiten, wenn das Überleben des Planeten auf dem Spiel steht, wenn es zutrifft, was mir gesagt wurde?

Carter: Ah, ähm, wir müssen uns immer wieder vor Augen führen, dass es nicht alleine um diesen Planeten geht. Unzählige Menschen in der Galaxis – Menschen, die seit tausenden von Jahren versklavt sind – die haben alle ihren Ursprung auf der Erde. Ich meine, wir müssen die Goa’uld natürlich auch in ihrem Namen bekämpfen.

Bregman: Was glauben Sie, wie das amerikanische Volk reagiert – wie die Welt reagiert – wenn bekannt wird, dass ein Krieg gegen Außerirdische ohne ihr Wissen geführt wird?

Carter: Ich glaube nicht, dass es meine Aufgabe ist, ähm… wollen Sie sagen, dass wir das besser nicht tun sollten?

Bregman: Nein, ich bin nicht dagegen, dass wir uns verteidigen. Ich frage Sie nur nach Ihrer Meinung, Major.

Carter: Ich habe ehrlich gesagt nie darüber nachgedacht, ob….

Das Bild wechselt und wir sehen Bregman und James vor dem Computer sitzen, wo sie das Interview schneiden. Bregman schüttelt den Kopf.

Bregman: Nein. Nein, wir sollten hier aufhören. Schneiden Sie.

Carter (auf Band): Ah, ich weiß nicht, ob äh…

Wir sehen ein Standbild von Sam, die etwas in die Defensive gedrängt wurde.

Bregman: Sehen Sie, das ist nicht Carters Schuld. Ich habe sie in die Ecke gedrängt. Ich will nicht, dass es so aussieht, als wären wir unterschiedlicher Ansicht.

James: Okay, also wegschneiden?

Bregman: Tja, ich weiß nicht. Fahren Sie mal weiter, bis nach der Entschuldigung.

James (tippt was ein): Da. Das ist es.

Bregman (auf Band): Major, eines Tages wird das Geheimnis herauskommen. Was glauben Sie, wie die Völker der Welt darauf reagieren?

Bregman: So haben wir sie nicht in die Ecke gedrängt.

Carter (auf Band): Das kann ich wirklich nicht beantworten. Ich hoffe, dass sie uns für unseren Einsatz dankbar sind. Es ging uns immer um das Wohl unseres Planeten. Und ich hoffe, sie verstehen dann auch, warum sich die Verantwortlichen entschlossen haben dies alles so lang wie möglich geheim zu halten.

Bregman (auf Band): Ist das eigentlich so ein großes Problem?

Bregman gibt ein Zeichen und James tippt was ein.

Carter (auf Band): Ich muss gestehen, von den Problemen, die wir hier haben, ist es eines der schwierigsten. Also, manchmal sieht man sich so an, was hier so läuft, hier auf der Erde, und da, da möchte man am liebsten los schreien. Man möchte den Menschen erklären, dass es um so viel mehr geht, als sie denken.

Bregman: Genau da schneiden wir rein und gehen zu Dr. Jackson, wie er sagt: 'Ob ich Recht hatte?’ Und dann müsste man mich in das Carter Interview reinschneiden. Die zweite Hälfte. Es geht um die Frage: 'Ist die Geheimhaltung ein Problem?’

James: Okay.

Bregman: Gut, danke, weiter.

Daniel (auf Band): Ob ich Recht hatte oder nicht, spielt keine Rolle, wenn die Tragweite der Wahrheit bedenkt.

Bregman (auf Band): Und die Wahrheit ist Ihnen wichtig?

Daniel (auf Band): Die ist doch wohl jedem wichtig, hoffe ich.

Bregman (auf Band): Aber welche Wahrheit, Dr. Jackson? Die Wahrheit für die Menschen hier auf der Erde oder sprechen wir von einem anderen Planeten?

Daniel (auf Band): Wir sprechen von Menschen. Die Menschen auf anderen Planeten sind Menschen wie wir, denen oft nur die Freiheit genommen wurde. Sie müssen falsche Götter anbeten und werden nicht selten versklavt.

Bregman (auf Band): Aber was ist mit den Menschen auf der Erde? Haben die nicht ein Recht auf die Wahrheit?

Daniel (auf Band): Geht es Ihnen nur darum?

Bregman (auf Band): Ich weiß nicht. Keine Ahnung, wann das jemals ausgestrahlt wird. Glauben Sie, die Menschen sollten es jemals erfahren?

Bregman: Das müssen wir kürzen.

James nickt.

Bregman (auf Band): Wenn Sie zu entscheiden haben.

Daniel (auf Band): Tja, das ist eine komplizierte Frage.

Bregman (auf Band): Nein, ich frage Sie. Dr. Jackson, sind Sie der Meinung, dass die Menschen auf der Erde die Wahrheit erfahren sollten?

Daniel (auf Band): Was würde dann wohl passieren?

Bregman (auf Band): Ich glaube, dass es die Menschen nicht interessiert, was ich denke.

Bregman: Okay, den Satz raus. Niemand will hören, dass niemand hören will, was ich denke.

James: Okay, ist raus.

Bregman: Gut. Weiter.

Bregman (auf Band): Ich habe nicht getan, was Sie getan haben, Dr. Jackson und die Menschen wollen wissen, was Sie denken.

Daniel (auf Band): Na ja, die Frage ist relativ. Das hängt ganz von dem Standpunkt ab.

Bregman (seufzt und vergräbt seinen Kopf): Ah, nein, das muss alles raus. Das ist grauenvoll.

James: Wirklich? Ich finde das ziemlich interessant. Sie haben das hervorragend gemacht.

Bregman (lehnt sich zurück): Ja, ja, ja, Gequatsche, Gequatsche, das ist ein Haufen von quatschenden Köpfen, mehr nicht.

James: Also, Major Carter könnte ich schon mal den ganzen Tag zuhören.

Bregman: Wir brauchen Bilder, damit wir den Leuten ne Geschichte erzählen können. Das Video machen ist langweilig, dagegen war die Mondlandung ein spannender Krimi. Wir haben den Leuten einfach nichts zu bieten. Nichts außer Gequatsche! Wo ist auch nur annähernd eine Szene, wie die von Shepard, der auf dem Mond Golf spielt? Das wollen die Menschen sehen, aber da haben wir nix anzubieten. Das hier ist öde, da schlafen die Menschen ein!


Szene: Planet

Tja, wenn er wüsste. Die SG-Teams befinden sich mitten im Kampf. Schüsse fliegen durch die Luft, Explosionen und Zerstörung. Wir sehen wie Jack und Teal’c zwischen den Meer aus Soldaten laufen und schießen. Jack geht hinter einer Felsruine in Deckung und schießt. Neben ihm befindet sich Dixon.

Dixon: Hi, Jack! Danke für’s Kommen.

O’Neill: Hatten Sie nicht gesagt, das war ein Angriff von sechs Jaffa? Wo haben Sie das Zählen gelernt?

Dixon erledigt weitere Jaffa-Wachen. Genau wie Teal’c und Sam.

Dixon: Die Raumschiffe haben sich erst blicken lassen, nachdem Sie schon durch das Tor gekommen waren. (Es werden weitere Jaffa aus dem Weg geräumt) Habe das Gefühl, die veranstalten die Party zu Ihren Ehren, Jack. Haben Sie die Munition?

Jack gibt ihm ein Magazin.

Soldat (über Funk): Colonel O’Neill, unsere Stellung ist in Gefahr! Wir können das Tor nicht mehr lange halten!

O’Neill (über Funk): Das spielt keine Rolle! Wir können uns hier auch nicht mehr lange halten!

Janet (über Funk): Colonel, ich brauche mehr Zeit, um den Patienten zu stabilisieren. Er ist nicht transportfähig.

Carter: Sir! Wir müssen uns wohl zurückziehen!

Sie schießt und eine weitere große Explosion erschüttert die Umgebung. Jaffa fliegen durch die Luft. In diesem Moment sieht Jack, wie sich ein Jaffa aus dem Hinterhalt durch das Dickicht anschleicht. Er geht aus seiner Deckung, um ihn zu beseitigen, aber da wird er von der anderen Seite überrascht und getroffen. Mitten in die Brust. In Zeitlupe wird gezeigt, wie er zu Boden geht. Sam springt vor Entsetzen auf.

Carter (mit verzogener Stimme): SIR!!!

Durch ihren Aufschrei sieht auch Teal’c wie Jack zu Boden geht und regungslos liegen bleibt! Wir hören nur gedämpft die Schüsse und Schreie der anderen, während um ihn herum der Krieg fortgesetzt wird und er wie tot daliegt. Ohne auf die Gefahr um sich herum zu achten, läuft Sam zu ihm und kniet sich neben ihn hin.

Der Ton und Bild wird wieder normal. Sie legt ihre Hand auf seine Brust, aber er rührt sich nicht.


Szene: Torraum, SGC

Davis ist mit Bregman im Torraum und er erklärt ihn ein paar Gerätschaften.

Bregman: Das ist ein Kaliber fünfzig, ja? Kann einen ganz schön durchschütteln, wenn man sich damit nicht auskennt.

Davis: Tja, unsere Leute sind natürlich speziell darauf trainiert worden.

Bregman: Ah ja, war nur ein Scherz. Was ist das? (Zu James) Schwenken Sie darüber. Was ist das? (Wir sehen zwei große Computer an der Wand stehen) Erklären Sie uns, wie das funktioniert.

Davis: Ja, natürlich, ähm… unsere Leute spielen gerne mal Space Invaders, wenn grade mal nichts los ist.

Bregman (lacht gekünzelt auf): Sehr komisch.

Davis: Ja, natürlich war das ein Scherz!

Bregman: Schon klar.

Davis: Es wäre natürlich vollkommen unangebracht, wenn ein Airman Videospiele machen würde, während er im Dienst ist…

Bregman: Ja, ja, ich hab’s kapiert. Können wir weiter machen?

Davis: Natürlich.

Bregman: Was, was ist das da drüben?

Davis: Ähm, das da drüben ist das manuelle Bedienelemet für die Iris.

Bregman: Ist das Ihr Ernst oder machen Sie Scherze?

Davis: Nein, ich meines es ernst. Sie können es ruhig… (in diesem Augenblick beginnt das Tor anzuwählen) Eingehendes Wurmloch!

Bregman: Was bedeutet das?

Rondel: Sie müssen jetzt leider gehen! (Er macht eine „Cut“ Geste)

Bregman: Nein, nein, nein, weiterdrehen! Ich mach das schon (Er nimmt James die Kamera ab)

Hammond (über Mikrofon vom Kontrollraum aus): Schicken Sie das Kamerateam raus! Sofort!

Soldaten und Rondel drängen Emmett nach draußen, während von der anderen Seite Soldaten in den Torraum gestürzt kommen.

Carter (über Funk): Wir stehen unter schweren Beschuss und haben einige Verletzte, Sir! Alles vorbereiten!

Emmett bewegt sich nur widerspenstig. Die Kamera hat er halb auf der Schulter hängen, aber noch nicht ausgeschaltet.

Davis: Empfange SG-1 Iriscode, Sir!

Hammond: Iris öffnen!

Die Tür schließt sich und der Torraum ist unter Verschluss.

Rondel: Hier entlang, Sir.

Hammond (über Lautsprecher): Ein Sanitätsteam in den Torraum!

Während Emmett sich langsam entfernt, hält er die Kamera so in seiner Hand, dass das Objektiv auf die Tür zeigt, es aber nicht weiter auffällt.

Sanitäter: Los, los, los! Beeilt euch!

Die Türen öffnen sich wieder, als das Sanitätsteam hineinläuft und wir sehen, aus der Perspektive der herunterhängenden Kamera, wie Sanitäter Erste Hilfe Versuchte unternehmen und ein Bett in Richtung Krankenstation schieben.

Sanitäter: Sofort auf die Krankenstation!

Wir können nicht sehen, wer es ist. In dem Moment sieht Rondel, dass das rote Lämpchen der Kamera noch leuchtet und er schaltet sie nun endgültig aus.

Bregman: Entschuldigung, tut mir Leid. (Zu James) Hier nehmen Sie das verdammte Ding. (Er drückte ihm die Kamera in die Arme)


Szene: Korridor, SGC

James und Emmett stehen an der Seite, im Hintergrund ist Roland am Telefon.

James: Könnten Sie mir in Zukunft die Kameraarbeit überlassen?

Bregman: Ja, ja, schon gut. Ich überlasse sie Ihnen.

Er schaut den Gang hinunter, um zu sehen, ob sich noch etwas tut. Dann sehen wir, wie Sam mit ein paar Soldaten den Korridor entlang kommt.

Bregman: Na los, fangen Sie an. Da kommt sie grade. Na los, los, einschalten!

Rondel gibt James zu verstehen, dass er es unterlassen sollte.

Bregman: Der Mann hat hier nichts zu verstehen. Wir dürfen drehen, folgen Sie mir!

James setzt die Kamera auf seine Schulter und Bregman läuft los.

Bregman: Wir, wir brauchen noch den Ton!

Er läuft auf Sam zu. Sie sieht sehr mitgenommen aus, zerzaust und vollkommen fertig!

Bregman: Major! Was ist passiert?

Carter (hebt ihre Hand und antwortet mit Tränen erstickter Stimme): Bitte…

Bregman: Nein, ich weiß zumindest, dass eine Person schwer verletzt ist. Ich will jetzt nur noch hören…

Carter (verliert die Nerven und ist wirklich am weinen): Verdammt! Lassen Sie mich in Ruhe! Und schalten Sie diesen blöden Kasten aus!

Sie stürmt an ihnen vorbei.

Bregman: Aber ich, ich wollte doch…

Die Kamera wird ausgeschaltet.

Emmett versucht ihr zu folgen, wird aber von Soldaten aufgehalten.

Bregman: Ich wollte doch nur sagen, wie Leid es mir… tut. (James schaltet die Kamera ganz aus und Emmett dreht sich zu ihnen um) Wieso schalten Sie die Kamera ab?! Wissen Sie nicht, was Sie hier tun? Ich weiß, was wir hier tun! Diese Menschen riskieren ihre Leben für uns und ich will sehen, was sie durchmachen, auch wenn sie das nicht wollen! Und ich will, dass andere Menschen das auch sehen. Was machen die wohl da draußen? Geheimnisse hüten! Geheimnisse! Das, das ist die Welt von Mao, die Welt von Stalin, die Welt der, der Geheimpolizei, der Geheimprozesse, der geheimen… geheimen Todesfälle! Wenn Sie die Presse ausschließen, dann sollten Sie wissen, was die Folge ist: Nur Lügen und Vermutungen! Und ich sage Ihnen, nichts… nichts ist schlimmer für eine Gesellschaft als eine Presse, die, die allein in Diensten des… des Militärs und der Politiker steht! Lassen Sie das nicht zu! Und Sie stellen die Kamera erst ab, wenn ich es Ihnen gesagt habe! (Betretene Stille) Sie glauben wohl, es ist mir egal, was Sie von mir denken… ha! Sie dienen den Menschen? Das tue ich auch!

Er geht an ihnen vorbei und lässt sie wie begossene Pudel alleine zurück.


Szene: Cafeteria, SGC

Niemand, bis auf eine Reinigungskraft ist dort. Nur Emmett sitzt alleine am Tisch. Seinen Kopf hat er in seinen Händen begraben. Er schaut auf.

Bregman: Na, wie geht’s denn so? Ich nehme nicht an, dass Sie irgendwas wissen, von dem, was hier gelaufen ist…

Die Reinigungskraft arbeitet weiter und ignoriert ihn. James und Wickenhouse kommen herein und setzten sich Emmett an den Tisch.

Wickenhouse: Es gab mehrere Verwundete. Mindestens zwei wurden von Stabwaffen getroffen.

Bregman: Woher wissen Sie das?

Wickenhouse: Es kam zu einer heftigen Schießerei. Eines der Teams geriet in einen Hinterhalt, deswegen wurden SG-1, SG-5, Fraiser und ein Sanitätsteam zur Unterstützung geschickt.

Bregman: Da muss es jemanden schwer erwischt haben, sonst hätten sie Fraiser nicht losgeschickt.

James: Angeblich hat es Opfer gegeben, Sir.

Bregman: Opfer? Ist jemand gefallen?

James: Aber keiner sagt wer.

Bregman: Na ja, Carter hat viel Fronterfahrung. Sie würde nicht weinen, wenn…

Rondel betritt die Kantine und kommt zu ihnen an den Tisch.

Bregman: Wir haben gerade gehört, dass jemand gefallen sein soll. Wissen Sie was darüber?

Rondel: O’Neill.

Die drei sehen sich geschockt an.

Bregman: Ganz sicher?

Rondel: Nein. Ich habe nur gesehen, wie O’Neill rausgefahren wurde. Er hat sich nicht mehr gerührt.

Das ist wirklich ein Schock! Und man kann es in jedem einzelnen Gesicht sehen.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Es klopft und Rondel kommt herein.

Rondel: General Hammond, Mr. Woolsey.

Woolsey: General. (Er gibt Hammond eine Akte)

Hammond: Ich weiß bereits, dass diese Befehle aus dem Büro von Senator Kinsey kommen. Erzählen Sie mir das wichtigste.

Woolsey: Als Vorsitzender des Aufklärungskommitees hat mich Senator Kinsey beauftragt Ihre Kommandoentscheidung zur kürzlich versuchten Rettung von SG-13 zu untersuchen.

Hammond: Wie soll ich das verstehen?

Woolsey: Es gab offensichtlich mehrere Verwundete, Sir. Das nenne ich nicht gerade einen Erfolg.

Hammond: Meine Befehle rechtfertige ich vor den Staatschefs der Air Force und dem Präsidenten der Vereinigten Staaten. Bisher habe ich noch nicht einmal einen vorläufigen Missionsbericht eingereicht. Wenn das soweit ist, schicke ich den gerne an Ihr Büro.

Woolsey: Ich habe den Auftrag sofort mit einer Untersuchung dieser Aktion zu beginnen. Wir planen darüber hinaus eine umfassende Recherche aller Stargate-Aktivitäten für den Präsidenten. Ich habe eine Liste beigelegt mit wem wir sprechen wollen und zu welchen Abteilungen wir Zutritt verlangen. Wir erwarten Ihre volle Kooperation.

Rondel öffnet die Tür und Woolsey verlässt sein Büro.

Rondel: General.

Besser kann es doch gar nicht laufen…Hammond sieht das genauso, denn er schaut bedrückt auf die Akte vor sich.


Szene: Carters Labor, SGC

Hammond betritt das Labor.

Hammond: Wie kommen Sie damit klar?

Carter (mit erstickter Stimme): Ich packe es schon, Sir.

Hammond: Waren Sie schon bei Agent Barrett?

Carter (nickt): Er sagt, soweit er es weiß, ist Woolsey sauber. Aber er hat auch gesagt, dass er ein scharfer Hund ist. Er hat einen Abschluss in Jura und Betriebswirtschaft in Harvard. Er zehn Jahre lang Berater für den Pionierchor und saß später im Rat für Verteidigungspolitik. Er musste von diesem Posten zurücktreten, nachdem bekannt wurde, dass er finanzielle Verbindungen zu einem großen Unternehmen hat, das Rüstungsaufträge im Wert von über achthundert Millionen Dollar vom Pentagon erhalten hatte. Damals verpflichtete ihn der NID. Barrett hat mir dieses interne NID Memo gefaxt, das von Woolsey stammt. (Sie gibt ihm eine Akte) Ich denke, Sie sollten es lesen. (Hammond überfliegt kurz die Seiten und Sam presst ihre Lippen aufeinander) Was machen wir, Sir?

Hammond: Wir werden die Wahrheit sagen.

Carter: Ja, Sir.

Hammond: Es wird am Mittwoch eine Gedenkfeier stattfinden. Ich fände es angebracht, wenn Sie ein paar Worte sagen würden.

Carter: Ja, Sir. (Hammond will gehen, aber Sam hält ihn auf) Sir? Wie kommen Sie damit klar?

Hammond: Du versuchst dir zu sagen, dass dir jeder Mann und jede Frau unter deinem Kommando gleich viel bedeutet. Alle müssen gleichermaßen wertvoll sein… wenn man Entscheidungen treffen soll, die ihr Leben beeinflusse, so wie ich es tun muss. Aber ich kann es nicht ändern. Manchen Menschen steht man näher. (Sam nickt) Man will nie jemanden verlieren, aber… na ja…

Er beendet den Satz nicht und geht.


Szene: Verhörraum, SGC

Sam wird in einen isolierten Raum geführt, wo bereits Woolsey auf sie wartet. Es stehen ein Tisch und zwei Stühle in diesem Raum.

Woolsey: Nehmen Sie Platz, Major. Ich möchte Ihnen erklären, warum ich hier bin.

Carter (setzt sich auf einen Stuhl): Ich weiß, warum Sie hier sind.

Woolsey: Ich bin davon überzeugt, dass geheime Militäroperationen einer Überwachung bedürfen.

Carter: Wir werden nicht zum ersten Mal vom NID überprüft.

Woolsey: Ich weiß, dass Ihr Einsatz hier immer riskant ist. Aber offenbar hat es diesmal schwere Opfer gegeben. Jemand, der für dieses Programm sehr wichtig ist, ist gefallen.

[Muss er es ihr noch unter die Nase reiben???]

Carter (sehr angespannt): Das weiß ich! Und denken Sie nicht, dass das irgendjemanden von uns egal ist.

Woolsey: Sie sind ein kampferprobter Offizier und es ist nicht das erste Mal, dass Sie einen Kollegen verloren haben. Und es ist sicherlich auch nicht das letzte Mal. (Er schüttet ein Glas Wasser ein) Ich will nur sicherstellen, dass es in diesem Fall nicht vermeidbar gewesen ist. (Er stellt es vor ihr auf den Tisch) Glauben Sie mir, ich bin hier, um die Wahrheit herauszufinden. Nichts anderes.

Carter: Haben Sie auch eine Frage?

Woolsey (Nahaufnahme seines Gesichts, als er den Recorder einstellt) Oh ja, ein paar sogar. (Er beginnt um den Tisch zu gehen) Wie kamen Sie auf den Gedanken, es wäre ungefährlich für SG-13 auf den Planeten bleiben würde?

Jetzt sehen wir, dass Daniel auf Sams Platz sitzt.

Daniel: Das ist nicht meine Entscheidung gewesen.

Woolsey (geht weiter): Aber Sie haben gedacht, man könnte das Leben eines SG-Teams riskieren, um eine Luftaufnahme dieser Ruinen zu bekommen.

Carter: Die Sonde war beschädigt. Es dauerte eine Weile, bis ich die richtige Schnittstelle hatte. Das Speicherkristall enthielt enorm viel an Informationen.

Woolsey: Sie wollen mir also offenbar einreden, dass es ein akzeptables Risiko war?

Daniel: Das ist das, was wir tun.

Woolsey: Falsche Entscheidungen treffen?

Daniel: Das kann man immer sagen, wenn das Spiel zu Ende ist. Aber wenn wir dort mächtige Waffen gefunden hätten, mit deren Hilfe wir den Planeten vor den Goa’uld hätten schützen können, würden Sie uns nicht kritisieren.

Woolsey: Aber so ist es leider nicht. Also kritisieren wir Sie.

Daniel seufzt nur.

Woolsey: Tatsache ist, wenn es wichtige Waffen in den Ruinen gegeben hätte, wären sie jetzt in den Händen der Goa’uld. Tatsache ist, dass diese Mission von Anfang an stümperhaft vorbereitet war

Carter: Wir lassen nie jemanden zurück! Sie können nicht von einem Soldaten, von irgendwelchen Menschen erwarten, dass sie ihr Leben riskieren, ohne dass sie sicher sein können, dass wir sie immer rausholen!

Woolsey: Sie wurden doch schon in Kämpfe verwickelt bei denen Ihnen klar war, dass es keine Verstärkung gibt. Das liegt immer im Bereich der Möglichkeiten bei diesen Stargate-Missionen, nicht wahr?

Sam antwortet ihm nicht.

Woolsey: Und ich bitte Sie, Major, niemand von uns gibt es gern zu, aber wir alle wissen, dass es militärische Situationen gibt, in denen der Verlust von Menschenleben als akzeptabel angesehen werden muss.

Carter: Das war hier nicht der Fall, Sir.

Woolsey: Nein, in diesem Fall war es das pure Glück, dass es nicht noch mehr Verluste gegeben hat.

Carter: Ich würde sagen, es war Geschick, Training und Kampfgeist.

Woolsey: Aufgrund Ihrer Erfahrungen mit Goa’uld-Taktiken, hätten Sie da nicht erkennen müssen, dass es sich dabei um einen Hinterhalt handelt?

Jetzt sitzt Teal’c am Tisch. Er ist genauso redselig, wie schon bei Emmett.

Woolsey: Obwohl Sie nichtoffizielles Mitglied des Militärs sind und nicht der Militärgerichtsbarkeit unterstehen, sollte ich Sie nicht daran erinnern müssen, dass wir von Ihnen erwarten die Befehle Ihrer Vorgesetzten zu befolgen.

Teal’c: Wie ich es an dem fraglichen Tag auch getan habe.

Woolsey: Wenn Sie sich weigern sollten heute hier auszusagen, lasse ich Sie in Beugehaft nehmen.

Daniel ist wenig beeindruckt.

Woolsey: Bis Sie dazu bereit sind.

Daniel (hält das Mikrofon an seinen Mund): Schmeißen Sie mich raus, werfen Sie mich ins Gefängnis, machen Sie was Sie wollen!

Damit steht er auf und geht.

[Diese Kameratechnik und das Wechselspiel der Befragten kommt sehr gut rüber! Großartig!]


Szene: Daniels Büro, SGC

Daniel sitzt an seinem Computer und tippt was ein und murmelt etwas vor sich hin, als Emmett reinkommt.

Bregman: Dr. Jackson.

Daniel: Das ist jetzt kein sehr guter Zeitpunkt.

Bregman: Ich habe nur Fetzen von dem aufgeschnappt, was passiert ist. Ich hatte gehofft, Sie könnten mir vielleicht das eine oder andere bestätigen.

Daniel: Leider… nein.

Emmett sieht Daniels Kamera auf dem Tisch stehen. Es klebt Blut dran.

Bregman: Haben Sie…?

Daniel schaut zu ihm.


FLASHBACK

Szene: Planet

Wells liegt getroffen auf dem Boden. Bosworth ist bei ihm.

Bosworth: Du schaffst das, Simon! Halt durch, Mann! Du bist gleich Zuhause. (Er sieht die Sanitäter) Hier her! Hier ist jemand getroffen worden!

Janet und Daniel rennen zu ihm.

Bosworth: Beeilung! Er hat ne Menge Blut verloren. Ich gebe Ihnen von oben aus Deckung.

Janet: Okay. Ich bin Dr. Janet Fraiser. Können Sie mich hören?

Wells: Ja… mich hat es schwer erwischt. Ich kann mich nicht bewegen! Ich spüre meine Beine nicht! Das war ein Volltreffer.

Daniel: Wie ist Ihr Name?

Wells: Ich bin Senior Airman Wells… Simon Wells… Muss ich sterben?

Janet: Nicht, wenn es nach mir geht. Okay, wir müssen ihn umdrehen und die Blutung stoppen. Alles klar? Simon, halten Sie das aus?

Wells: Ja…

Janet: Na gut… vorsichtig. (Sie fasst seinen Kopf und Daniel seinen Torso) Okay, auf drei. Eins, zwei, drei…

Sie drehen ihn vorsichtig um und er schreit unter Schmerzen auf. Sein Atmung ist schwer und unregelmäßig.

Daniel: Ich bin Daniel Jackson.

Wells: Ich weiß… ich weiß… SG-1…

Daniel (er und Janet tauschen einen Blick aus) Hey, es wird alles gut.

Wells: Mistkerl… stand plötzlich einfach da…. Hat mir in den Rücken geschossen….

Daniel: Reden wir lieber über etwas anderes, Simon… äh, was ist bei Ihnen zu Hause los?

Wells: Mein… Meine Frau… ist… schwanger…

Daniel: Ja? Ist das, ist das Ihr erstes Kind?

Wells: … Ja….

Daniel: Glückwunsch!

Er schreit auf, als Janet ihn behandelt.

Janet: Das ist gut… Sie spüre noch was.

Soldat (über Funk): Colonel O’Neill, unsere Stellung ist in Gefahr! Wir können das Tor nicht mehr lange halten!

O’Neill (über Funk): Das spielt keine Rolle! Wir können uns hier wahrscheinlich auch nicht mehr lange halten!

Janet (über Funk): Colonel, ich brauche mehr Zeit, um diesen Patienten zu stabilisieren. Er ist nicht transportfähig!

Wells: Das können wir vergessen… lassen Sie mich zurück.

Janet: Wir lassen niemals jemanden zurück!

Wells: Gott, dass ich meinen Sohn nicht sehen soll…

Daniel: Halten Sie durch… halten Sie durch. Sie wissen bereits, dass es ein Sohn wird?

Wells: Sagen… Sie mir die Wahrheit… ich schaffe es nicht, oder?

Daniel (hält eine Infusion): Wir bringen Sie durch.

Wells: Dr. Jackson… bitte, bitte, sagen Sie meiner Frau… sagen Sie meiner Frau, dass ich… Aaaahhh!!!

Daniel (erneuter Blickkontakt mit Janet): Okay, okay…

Janet nimmt ihm die Infusion ab und legt sie sich über die Schulter, während Daniel in seinem Rucksack zu wühlen beginnt.

Janet: Geschafft.

Daniel holt die Kamera heraus.

Janet: Weiter atmen, Simon.

Daniel richtet die Kamera auf Wells.


FLASHBACK ENDE

Szene: Daniels Büro, SGC

Daniel steht auf und nimmt sich die Kamera.

Daniel: Ich sagte, das ist kein guter Zeitpunkt. Was gibt’s daran nicht zu verstehen?

Er stellt die Kamera auf einen anderen Tisch, weg von Emmett. Als er sich zu ihm umdreht, sieht er ihn verzweifelt an.

Bregman: Sie haben da etwas gefilmt, richtig?

Daniel: Raus hier. (Er geht energisch auf Emmett zu, so dass dieser gezwungen ist rückwärts zu gehen) Verschwinden Sie.

Bregman: Alles klar. Ich bin schon weg… okay.

Er geht und Daniel schüttelt nur mit dem Kopf. Er kehrt zu seinem Tisch, wo die Kamera drauf steht. Doch so ganz verschwunden ist Emmett doch nicht, denn er taucht an der Tür wieder auf.

Bregman: Wissen Sie, ich, äh, habe mal einen Bericht über diesen Kriegsfotografen gemacht. Sein Name ist Martin Kristofsky. (Daniel will das nicht hören und schüttelt nur den Kopf) Er diente etwa sechs Monate bei einer Einheit in Vietnam und äh, am Tag seiner geplanten Abreise, also genau einen Tag zuvor, war er mit einer Einheit unterwegs. Und es war eine Routinepatrouille, das dachten sie jedenfalls, aber plötzlich riss ihn der Lieutenant mit sich runter. Und Kristofsky hatte sicherlich nicht die Absicht ein Foto zu machen, aber er hatte seine Hände auf der Kamera und als er zu Boden stürzte, drückte er auf den Auslöser. Und das Foto, das er dabei schoss, zeigte den Lieutenant, wie ihm… gerade… in den Kopf geschossen wurde. Und Kristofsky hatte mir gesagt, er sagte: 'Diese verdammte Kugel galt mir. Sie hätte mich treffen sollen.’ Und er hat diese Fotografie fünfundzwanzig Jahre lang niemanden gezeigt, aber fünfundzwanzig Jahre später stand er eines morgens auf und sah sich dieses Foto an. Und er sah darin etwas, was nicht… grauenvolle war. Da hat er beschlossen diese Geschichte zu erzählen, weil ihm klar wurde, dass er nicht zufälliger Weise das Foto eines sterbenden Soldaten hatte. Es war das Foto des Mannes, der sein Leben gerettet hatte. Der Film, den ich hier machen will – den ich versuche zu machen – handelt davon, was Sie alle an jedem einzelnen Tag tun. (Das ist das erste Mal, dass sich Daniel zu ihm umdreht, der jetzt direkt hinter ihm steht) In extremen Situationen, die sich niemand vorstellen kann. Und ich weiß nicht, was da draußen passiert ist, es tut mir Leid, was passiert ist, was immer es war… und wenn Sie etwas davon gefilmt haben sollten, ändert das nichts an dem, was passiert ist. Aber was sich ändert, ist das, was Sie dabei fühlen.

Er nickt Daniel kurz zu und verlässt nur endgültig das Büro.


Szene: Verhörraum, SGC

Woosely sitzt am Tisch und ein paar Akten durch. Die Tür öffnet sich und Hammond kommt herein.

Woosley: General.

Hammond (schmeißt ihm den Bericht auf den Tisch): Ich habe eine schriftliche Aussage vorbereitet.

Woosley überfliegt den Bericht.

Woosley: Das ist Ihr Missionsbericht.

Hammond: Ich dachte so schlage ich zwei Fliegen mit einer Klappe.

Woosley: Damit ist meine Aufgabe erledigt.

Hammond: Und Sie werden abreisen.

Woosley: Der Präsident erhält meinen vorläufigen Bericht bis zum Ende der Woche.

Hammond: Ich bin sicher, er wird ebenso interessant sein, wie Ihr Bericht über die Wirtschaftlichkeit des Stargate Centers.

Das erweckt Woosleys Aufmerksamkeit und er schaut auf.

Woosley: Ich frage besser gar nicht, woher Sie das wissen.

Hammond (wütend): Wie hoch war noch mal der Wert in Dollar für ein einzelnes SG-Teammitglied?

Woosley: Sie wissen verdammt genau, dass ich nicht den Wert eines menschlichen Lebens errechnet habe. Aber es ist doch wohl eine glasklare Tatsache, dass es Millionen von Dollar kostet diese Männer und Frauen auszubilden. Und das ist nur ein Bruchteil der Mittel, die vom Pentagon für diese Operation zur Verfügung gestellt wurden. (Er steht jetzt auf und stützt sich genau wie Hammond auf dem Tisch ab) Ich halte es für unverantwortlich, dass die Bürger dieses Landes enorme Summen an Steuern aufbringen müssen, um einen Krieg zu führen, von dem sie nichts wissen und von dem sie wenig – falls überhaupt – etwas haben! Wenn die Existenz des Stargates in der Öffentlichkeit bekannt wäre und Ihre Aktionen vorm Gericht der öffentlichen Meinung beurteilt würden –

Hammond (unterbricht ihn): Sie haben doch festgestellt, dass die Entsendung eines Rettungsteams im Wert von siebenundzwanzig Millionen Dollar das Leben eines Mannes zu retten, falsch war!

Woosley: Sie drehen mir die Worte im Mund um.

Hammond: Sie haben es schwarz auf weiß dargestellt. Das würden Sie kaum wagen, wenn es sich nicht um eine Geheimoperation handeln würde. Der Präsident hat ein Team von Dokumentarfilmern eingeladen, um die Wahrheit über das festzuhalten, was hier vorgeht. Also, ergreifen Sie die Gelegenheit und berichten Sie denen die ganze Wahrheit so wie Sie sie sehen und das jetzt gleich!

Dazu sagt Woolsey nichts mehr, er packt seine Akten zusammen und geht um den Tisch herum. Vor Hammond bleibt er noch einmal stehen.

Woosley: Mein Bericht ist geheim. Diese Untersuchung ist geheim. Wenn auch nur ein einziges Wort über diesen Bericht bekannt wird, sorge ich dafür, dass man Sie für den Rest Ihres Lebens in einen kalten, dunklen Raum sperrt.

Die beiden starren sich an, und dann geht Woosley. Hammond bleibt alleine zurück.


Szene: Korridor, SGC

Rondel stoppt Hammond, der den Gang entlang rauscht.

Rondel: General.

Hammond: Was gibt es, Colonel?

Rondel: Mr. Bregman wurde dabei erwischt, wie er die Krankenstation betreten wollte. Er behauptet, er hätte sich verlaufen, aber ich habe ihm den ganzen Komplex gezeigt.

Hammond: Schicken Sie ihn nach Hause.

Rondel: Sir? Haben sich unsere Befehle geändert, Sir?

Hammond: Werfen Sie ihn einfach raus, Colonel!

Damit setzt Hammond seinen Weg fort. Rondel ist mehr als nur ein wenig verwirrt.


Szene: Raum, SGC

Die Filmcrew ist damit beschäftigt ihre Sachen zusammen zu packen. Rondel beobachtet sie dabei und dann kommt Emmett herein.

Bregman: Was soll das? Was hat das zu bedeuten?

Rondel: Mr. Bregman, General Hammond möchte, dass Sie den Stützpunkt verlassen.

Bregman: Nein, nein, das kann er nicht tun. Und Sie hören auf zu packen!

Er geht wieder.

Rondel: Weiter packen.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Davis ist bei Hammond im Büro, als Emmett ohne anzuklopfen hineingestürmt kommt.

Hammond: Sie haben eine Stunde Zeit, um den Stützpunkt verlassen, haben Sie verstanden?

Bregman: Auf wessen Anweisung?

Hammond: Die meiner Vorgesetzten.

Bregman: Sie denken, ich hätte die Grenze überschritten, ich nicht. Kann ich mal telefonieren?

Hammond: Sie können draußen anrufen wen immer Sie wollen. Oben gibt es eine Telefonzelle.

Bregman: Eigentlich dachte ich mehr an Ihr rotes.

Hammond: Sie haben wirklich Nerven, Mr. Bregman.

Bregman: Hat meine Mama auch immer gesagt.

Er geht zum Schreibtisch, um an das Telefon zu kommen, aber Hammond legt seine Hand darauf und erhebt sich. Bregman hat die Botschaft verstanden. Ohne ein Wort zu sagen, verlässt er das Büro, aber nicht ohne die Tür kräftig hinter sich zu knallen zu lassen.


Szene: Daniels Büro, SGC

Hammond kommt zu ihm.

Hammond: Ich bin angewiesen worden das Band zu übergeben.

Ohne ein Wort zu sagen, geht Daniel zum anderen Tisch.

Hammond: Hören Sie, ich bin auch nicht darüber erfreut und ich könnte mich wehren… das Band könnte verloren gehen oder versehentlich gelöscht werden, so etwas passiert… aber ich werde das nicht tun. Wissen Sie, ich habe dieses kleine Wiesel rauswerfen lassen, aber in Hinblick auf die letzte Untersuchung durch den NID glaube ich fast jenseits unserer Geheimberichte doch eine Aufzeichnung über unsere Arbeit geben sollte.

Daniel: Und die wollen Sie Bregman anvertrauen?

Hammond: Im Moment habe ich keine Wahl.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Daniel wirft das Tape auf den Tisch. Bregman will ihm noch was sagen, aber da ist er auch schon verschwunden. Emmett nimmt das Tape an sich und geht ebenfalls.


Szene: Schneideraum, SGC

Jame sitzt vor dem Computer und schneidet die Dokumentation, als Emmett hereinkommt.

Bregman: Hey, hey, ich habe den Film. (Er wirft ihm die Kassette zu) Abspielen.

Emmett schließt die Tür und James schiebt das Tape rein. Er setzt sich neben James auf den Stuhl. Die Tür öffnet sich und Rondel kommt betritt den Raum. In der Hand hält er eine Akte.

Rondel: Die vorläufige Missionsakte wurde –

Bregman: Einen Moment.

Das Band beginnt zu laufen. Erst sehen wir nur schwarz und hören Daniels Stimme.

Daniel (auf Band): Okay, sagen Sie es hier selbst.

Wir sehen das schmerzverzerrte Gesicht von Wells.

Wells: Es tut mir alles wahnsinnig Leid… (Er beginnt vor Schmerzen zu wimmern) Ich liebe dich so sehr… ich wollte nur…. Aaah!!! Aaah!!! Aaah! Gott! Schalten Sie das ab! Ich will nicht, dass sie mich sterben sieht! Bitte… Gott…

Janet: Simon! Simon… sehen Sie mich an.

Wir sehen Janet von der Seite, wie sie sich über ihn beugt und sein Gesicht fixiert.

Janet: Sie werden nicht sterben, okay? Ich habe den Weg hierher doch nicht umsonst gemacht. Also, ich habe die Blutungen gestoppt. Wir legen Sie gleich auf eine Trage und dann schicken wir Sie nach Hause zu Ihrer Familie, okay? Also, halten Sie durch, Simon.

Wells: Ja, Ma’am….

In diesem Moment sehen wir, wie ein Stabwaffenschuss durch das Bild fliegt und Janet schreiend nach hinten geschleudert wird! Die Kamera verliert ihren Fokus und wir hören nur Wells.

Wells: Was…was ist passiert…?

Noch mehr Schüsse, diesmal von menschlichen Waffen… Wir sehen, wie die Kamera von Wells zu Janet schwenkt, die regungslos mit geöffneten Augen am Boden liegt.

Bosworth: Ich habe ihn!

Daniel: Janet!!! Verdammt! Die haben sie erwischt! Fraiser ist getroffen worden! Sie braucht einen Arzt!

Wells: Was… ist mit ihr?

Daniel: Sierra Golf Niner. Dr. Fraiser ist auf unserer Position getroffen worden! Sie braucht ärztliche Hilfe!

James stoppt das Band. Alle sind ziemlich geschockt und sprachlos. Rondel hält ein Blatt aus dem Umschlag.

Rondel: O’Neill lebt und auch Airman Wells… Dr. Fraiser hat es nicht geschafft.

Er verlässt den Raum. Die Zurückgebliebenen können es kaum glauben. Wie von Schock erstarrt starren sie leblos auf den Bildschirm, wo wir sie liegen sehen.


Szene: Krankenstation, SGC

Sam öffnet die Tür zu Jacks Zimmer. Er ist grade dabei sich sein T-Shirt anzuziehen.

Carter: Sir… Ich habe gehört, dass Sie aufstehen können.

O’Neill (scheint trotz allem noch Schmerzen zu haben): Ja. Tut noch etwas weh, aber die sagen, ich kann gehen.

Sam steht vor ihm und nickt.

Carter: Die Schusssicherenwesten haben sich gelohnt. Sonst wären Sie jetzt mit Sicherheit tot.

O’Neill: Fraiser hatte nicht so viel Glück.

Carter (mit erstickter Stimme): Nein.

Sie schaut nach unten auf den Boden. Jack steht vom Bett auf und holt sich seine Jacke.

O’Neill: Wie geht es Cassie?

Carter: Sie ist ein starkes Mädchen. Sie wird damit klarkommen.

O’Neill: Ja… Sie sprechen bei der Gedenkfeier?

Sam nickt nur. Sie scheint nach Worte zu ringen. Man sieht ihr an, dass sie ihm etwas Wichtiges sagen will.

Carter: Sir… ich wollte nur sagen… als ich Sie da liegen sah… (Sie ringt wirklich damit nicht die Fassung zu verlieren und vor Jack zu weinen, aber es scheint ein aussichtsloser Kampf zu sein, denn sie kann nicht verhindern, dass man die Tränen in ihrer Stimme hören, so wie in ihren Augen sehen kann) Ich bin so froh, dass es Ihnen gut geht.

Jack sieht sie einfach nur an. Sie sieht aus, wie ein kleines Kind, welches nur Schutz und Trost sucht. Langsam geht er auf sie zu, sein Blick immer auf sie gerichtet und bleibt kurz vor ihr stehen. Sie sehen sich einen Moment nur an, Worte sind nicht nötig, um das zu sagen, was in ihnen vorgeht.

O’Neill: Komm her.

Er öffnet seine Arme und schließt sie um Sam, die sich regelrecht an ihn festkrallt. Genau wie sie, klammert er sich an ihr fest, so als ob sie die einzige Rettung ist, die er hat. Beide suchen Trost und auch wenn der Schmerz dadurch nicht gelindert werden kann, so finden sie doch Geborgenheit.


Szene: Krankenstation, SGC

Daniel betritt die Krankenstation und geht zu Wells ans Bett.

Wells: Dr. Jackson…

Daniel: Hey. Bitte sagen Sie Daniel zu mir. Ich habe gehört, Sie sind bald wieder fit.

Wells: Das sagen die Ärzte.

Daniel: Haben Sie schon mit Ihrer Frau gesprochen?

Wells: Ja.

Daniel: Ist alles okay?

Wells: Ja.

Daniel: Ich habe Sie gar nicht gefragt, wann es soweit ist.

Wells: In ein paar Wochen. Die sagen, dann bin ich wieder raus.

Daniel: Das ist toll.

Wells: Ja…

Daniel: Ich, äh, wollte… nur mal sehen, wie es Ihnen geht. Und äh…

Wells: Sie ist meinetwegen gestorben.

Daniel: Nein. Nein, sie ist gestorben, weil ein Jaffa sie erschossen hat. Sie hat Ihre Arbeit gemacht. Genau wie Sie, Simon, als auf Sie geschossen wurde.

Wells: Das macht es auch nicht richtig.

Daniel: Es war auch nicht richtig. Nichts daran war richtig. Doch es war nicht Ihre Schuld.

Er nickt kurz und Wells erwidert es. Simon schließt seine Augen und Daniel verlässt den Raum.


Szene: Carters Labor, SGC

Sam sitzt an ihrem Tisch und ist am weinen. Sämtliche Dämme scheinen jetzt gebrochen zu sein. Sie versucht ihre Rede zu schreiben, aber nichts scheint ihr gelingen zu wollen. Langsam nähert sich Teal’c ihr, er hat einen kleinen Zettel in der Hand. Er geht auf sie zu.

Carter: Hey, Teal’c. General Hammond hat mich gebeten bei der Gedenkfeier zu sprechen…

Teal’c: Das weiß ich.

Carter: Aber ich weiß nicht, was ich sagen soll. Nichts erscheint mir gut genug.

Teal’c: Du solltest einfach dein Herz sprechen lassen.

Sie nickt und schaltet dann den Labtop aus.

Carter: Ich muss jetzt los und Cassie abholen.

Sie steht auf, aber Teal’c berührt sie am Arm.

Teal’c: Major Carter. Ich habe überlegt, was ich sagen würde, wenn ich die Chance hätte.

Carter: Wirklich?

Teal’c: Aber ich glaube, es wäre das Beste, wenn es von dir kommen würde.

Sie nimmt den Zettel an sich, faltet ihn auf und liest ihn.

Carter: Ja… Teal’c…

Sie umarmt ihn und wie bereits in Das verlorene Paradies (Paradise Lost) erwidert Tela’c ihre Umarmung zunächst zögernd. Aber dann weint sie in seine Brust hinein und er hält sie einfach nur.


Szene: Krankenzimmer, SGC

Wir sehen ein dunkles Krankenzimmer, nur die Lampe über dem einzelnen Bett ist eingeschaltet. Emmett kommt herein. Er bleibt stehen, sieht sich um und will wieder gehen.

Daniel: Ich bin hier drüben.

Überrascht dreht sich Emmett um.

Bregman: Ah… ja… man hat mir gesagt, dass ich Sie vielleicht hier finde, Dr. Jackson.

Daniel sitzt versteckt im Schatten in der Ecke.

Daniel: Ja.

Bregman: Ich bin nur… gekommen, um Ihnen das zurück zu geben. Ich werde es nicht verwenden.

Er legt das Tape auf das Bett. Er macht sich auf den Raum zu verlassen.

Daniel: Warten Sie.

Daniel tritt ins Licht. Er sieht mehr als nur mitgenommen aus.

Daniel: Ich möchte es aber. Ich bin in diesem Raum gestorben… transzendiert. Dr. Fraiser hat alles getan, was sie konnte. Ich glaube, sie hat drei Nächte lang nicht geschlafen. Sie wollte mich einfach nicht gehen lassen. Ich schuldete ihr mehr… als ich ihr zurückgeben konnte.

Er nimmt das Tape vom Bett.

Daniel: Ich habe über Ihre Geschichte von Kristofsky nachgedacht. Ich glaube, das hier zeigt, was Janet Fraiser für ein Mensch war.

Bregman: Das ist wahr.

Daniel: Ich will, dass es noch mehr Leute erfahren.

Er hält ihm das Tape hin und Emmett nimmt es an sich. Er nickt kurz und geht dann. Daniel schaut hinauf an die Decke.


Szene: Torraum, SGC

Alles wurde für die Gedenkfeier hergerichtet. Die Trompete wird geblasen und wir sehen, wie der ganze Stab im Torraum versammelt ist. Alle sind anwesend, bis auf Cassie. Nachdem der letzte Ton verklungen ist, tritt Sam hinters Podium, welches auf der Rampe steht.

Carter: Janet Fraiser war ein außergewöhnlicher Mensch. Sie war großzügig, humorvoll und begabt. Aber vor allem war sie mutig. So sehr ich mich auch bemüht habe, ich konnte keine Worte finden, um sie zu ehren, um ihre Lebensleistung zu würdigen. Zum Glück habe ich Hilfe bekommen. Während Worte allein nicht reichen, sprechen vielleicht Namen für sich. Wir reden meist über jene, die ihr Leben im Dienst für ihr Land opfern. Während Janet Fraiser genau das getan hat, war das nicht der Sinn ihres Lebens. Es folgen jetzt Namen von Männern und Frauen, die eine zweite Chance erhielten und heute noch am Leben sind und das allein Janet verdanken:

Major Samantha Carter
Dr. Daniel Jackson
Colonel Jack O’Neill
Teal’c
Sergeant Conny Smith
Major Ian Hewles
Senior Airman Simon Wells…

Während ihrer Ansprache sehen wir, wie James die Gedenkfeier aufzeichnet und langsam darin übergeht, was das Endprodukt, das Video ist. Es weht transparent die amerikanische Flagge im Hintergrund, während wir Sam hinter dem Podium stehen sehen.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Die Szene schneidet über und wir sehen, wie sich Hammond das Video ansieht.

Erzähler (Voice Over im Film): Unsere Streitkräfte haben den Ausgang der Weltkriege beeinflusst. Junge Männer und Frauen aus allen Himmelsrichtungen unseres Landes haben die schlimmsten Tyrannen der Welt besiegt. (Wir sehen verschiedene Bilder und Aufnahmen von SG-Teams) Wir meißeln unseren Dank in Stein, wir prägen ihn auf Medaillen, wir pflegen heute endlose Felder, wo Männer und Frauen liegen, die ihr Leben für unsere Freiheit gegeben haben. Es ist eine unserer wichtigsten Aufgaben diese Geschichten von Tapferkeit an die nächste Generation weiterzugeben. Die Freiheit ist unser höchstes Gut. (Wir sehen das Stargate, wie es anwählt) Und wir müssen all jenen Tribut, die bereit sind für die Erhaltung unserer Ideale zu sterben. (Die Schutzwand fährt herunter und das Tor verschwindet)

Hammond: Ist schon ein Jammer, dass es nie jemand sehen wird.

Bregman: Wirklich? Sie, äh… finden das nicht ein wenig zu sentimental?

Hammond: Nein. Es ist gut.

Bregman: Also gut, das beruhigt mich. Dass das ausgerechnet von Ihnen kommt… wenn man bedenkt, wie Sie zu meiner Arbeit gestanden haben. Ich habe schon verstanden wieso, aber trotzdem…

Hammond (steht auf und geht um den Tisch herum): Ich bin ehrlich genug zuzugeben, wenn ich mich irre. Danke, dass Sie’s zu Ende gebracht haben.

Sie schütteln sich die Hände.

Bregman: Ähm… das bedeutet mir sehr viel, Sir.

Hammond: Ich habe eine Menge Briefe an die nächsten Angehörigen geschrieben, doch das scheint niemals genug zu sein. Sie haben mehr verdient. Das hier ist wirklich mehr.

Bregman: Danke, Sir. (Hammond nickt) Ähm, da gibt es noch etwas, General… was bis jetzt noch fehlt und die Geschichte abrunden würde.

Hammond (lacht verstehend): Ich kümmere mich darum.

Mit einem dankbaren Lächeln verlässt Emmett das Büro.


Szene: Wells’ Haus

Daniel klopft an die Tür und Simon öffnet ihm. Er lächelt, als er ihn sieht.

Wells: Hey.

Daniel hat einen kleinen Teddybären bei sich.

Wells: Kommen Sie rein. Kommen Sie.

Sie gehen ins Wohnzimmer, wo Simons Frau mit dem Baby auf dem Arm sitzt.

Wells: Daniel, das ist meine Frau Marci.

Marci: Hi.

Daniel: Hi.

Marci: Ich würde Sie gerne umarmen, aber…

Daniel (hockt sich vor die Couch, so dass er auf einer Höhe mit dem Baby ist): Bitte, nur keine Umstände.

Wells: Das ist meine Tochter.

Daniel: Oh, sie ist wunderschön.

Sie schläft friedlich.

Marci: Danke.

Daniel: Dem Ultraschall ist auch nicht zu trauen.

Marci (lacht): Ja.

Daniel: Wie ist ihr Name?

Marci schaut zu Simon auf.

Wells: Janet.

Daniel: Das ist schön.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Jack nimmt auf einen Stuhl platz. Er wird verkabelt. Auf der anderen Seite sitzt Bregman, bereit für sein ersehntes Interview mit Jack.

Bregman: Okay, lasst uns… (Da sieht er Rondel) Tom.

Rondel: Emmett.

Bregman: Sind wir soweit?

James: Kamera läuft.

Bregman: Ton? Na schön. Die erste Frage.

O’Neill: Okay.

Leider wissen wir nie, wie sie lauten wird, denn hier wird ausgeblendet.

ENDE

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