7.12 Evolution - Teil 2
Evolution - Part 2

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Jacob: Dann kann Anubis sie so prägen, wie es ihm gerade passt. Hm, ohne freien Willen, das sind Drohnen. Sie ergeben perfekte Soldaten. Tödlich, furchtlos, vom blinden Gehorsam
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Teal’c (Voice Over): Was bisher bei Stargate geschah:


Episode: 7.11 Evolution - Teil 1

***Szene: Planet

Bra’tac und Teal’c sprinten in die entgegengesetzten Richtungen, um Schutz zu finden.


***Szene: Torraum, SGC

Teal’c: Er kämpfte wie kein anderer Krieger, dem wir je begegnet sind.

Carter: Wir haben es mit einer völlig neuen Form von Technologie zutun.


***Szene: Labor

Sam nimmt den Helm und die Maske ab.

Daniel: Wer war der Goa’uld, der dieses Gerät fand?

Selmak: Sein Name war Telchak.

Daniel (scheint ihm bekannt zu sein): Telchak…

Carter: Wenn das Gerät dicht an einer Wasserstelle versteckt würde, könnte es den Mythos vom Jungbrunnen erklären.


***Szene: Hammonds Büro

Selmak: Wenn wir die Technologie dieses Gerätes analysieren könnten, wäre es vielleicht möglich eine Waffe zu entwickeln, die wir gegen diese Krieger einsetzen können.


***Szene: Raminus’ Planet

Es wird auf den Soldaten geschossen, aber nichts kann ihn anhaben. Er verletzt einige Leute.

O’Neill: Sprengladung zünden!

Sam zündet das C-4. Und wenn das mal keine Explosion war! Aber auch die scheint er unbeschadet überstanden zu haben. Unbeirrt setzt er seinen Weg fort.


***Szene: Tempel

Daniel und Lee holen das Gerät aus dem Loch. Wenig später werden sie von der Wasserflut überrascht.


***Szene: Isolationsraum, SGC

Sie haben den Soldaten gefangen.

Teal’c: Wie heißt dein Ursprungsplanet?

Das Hologramm zeigt ihnen die Sternenkonstellationen.

Jacob: Er hat uns seine Heimatwelt verraten.


***Szene: Dschungel, Honduras

Lee und Daniel konnten aus dem Tempel entkommen und werden gleich daraufhin als Geiseln genommen.

*****


Szene: Hammonds Büro

Hammond legt den Hörer auf. Jack steht auf der anderen Seite des Schreibtisches.

Hammond: Es gibt Lösegeldforderungen an das Außenministerium für Dr. Jackson und Dr. Lee. Wir haben zweiundsiebzig Stunden um zu zahlen, sonst wird man sie töten.

O’Neill: Kennen wir die Hintermänner?

Hammond: Die Entführer haben sich nicht zuerkennen gegeben. Aber nach Geheimdiensterkenntnissen handelt es sich wohl um Rebellen aus Honduras. (Jack verzieht das Gesicht) Unsere Regierung hat klare Richtlinien. Offiziell wird es keine Lösegeldzahlungen geben.

O’Neill: Und inoffiziell?

Hammond: Wir wollen unsere guten Beziehungen zu Honduras nicht riskieren. Es wird keine spektakulären Aktionen geben.

O’Neill: Wir schicken ein Team los und holen sie raus. (Hammond antwortet ihm nicht) Haben wir früher schon gemacht.

Hammond: Offensichtlich verlassen sich die Entführer darauf, dass wir nicht auf fremdem Territorium militärisch eingreifen werden. Aber sie irren sich. Der Präsident hat mir versichert, er würde uns helfen. Er hat bereits die CIA angehalten alle Erkenntnisse zusammenzutragen, aber ob er einen internationalen Konflikt riskieren wird… (Hammond schüttelt mit dem Kopf.)

O’Neill: Danke, Sir.

Hammond: Sie erfahren es sofort, wenn sich etwas tut.

Jack verlässt das Büro


Szene: Camp, Honduras

Daniel wird aus seinem Gefängnis zu Raphael gebracht. Zwei Wachen schubsen ihn in Richtung einer anderen Hütte. Drinnen sitzt der Boss an einem Tisch mit Früchten und Wasser und genießt das leckere Essen. Daniel wird hineingeschubst. Er bleibt vor dem Tisch stehen. Die Männer drücken ihn auf einen Stuhl.

Raphael (trinkt etwas): Seit zwei Tagen habt ihr kein Wasser und keine Nahrung. (Er nimmt sich ein Stück Obst) Mmmmm! Mhmmm… Muy delicioso. Das Beste, was es gibt. Wirklich hervorragend. Heute fangen wir langsam an. (Er steht auf und geht zu dem Gerät, welches auf dem Tisch steht) Ich frage dich also noch mal. Was ist das? (Daniel antwortet ihm nicht) Das ist etwas, worüber du nicht gerne redest. Na schön. (Er nimmt sich wieder ein Stück Frucht, diesmal beugt er sich nahe zu Daniel hinunter und beißt dann genüsslich ab und wedelt mit dem Stückchen unter Daniels Nase herum.) Für dich und deinen Freund, wenn du mir sagst, was das ist. (Noch immer keine Antwort; Raphael seufzt) Ich habe keine Ahnung, wie lange man ohne Nahrung auskommen kann, aber ich glaube Wasser braucht der menschliche Körper alle drei bis vier Tage. (Ein Schluck von seinem Wasser)

Daniel: Es ist ein altes Artefakt.

Raphael: Ein Artefakt?

Daniel: Ja. Ich bin Archäologe, das ist mein Beruf. Ich suche nach… Artefakten. Na ja, und äh, ich habe eins gefunden. (Er beginnt zu lachen. Raphael findet das nicht wirklich lustig) Wirklich, ich bin Archäologe. Ihr könnt mich im Internet finden, wenn ihr wollt. Habt ihr einen Computer?

Raphael: Das ergibt absolut keinen Sinn. Ihr seid nichts weiter als Archäologen? Und ihr seid auf der Suche nach Artefakten?

Daniel: Das ergibt sehr viel Sinn.

Raphael: Hmmm, ich werde dich jetzt ein letztes Mal fragen: Was ist das? (Keine Antwort) Dazu willst du dich wieder nicht äußern. Was gibt euch das Recht einfach in unser Land einzudringen und wertvolle Artefakte zu stehlen? Du bezeichnest dich als Wissenschaftler, dabei bist du nur ein Dieb. Und du hältst dich immer noch für was Besseres. Aber ich habe Gründe für das, was ich tue.

Daniel: Das bezweifle ich nicht.

Raphael: Chalo. (Einer der Männer legt seine Waffe ab und deckt ein anderes Gerät auf. Es sieht ganz nach einer äußerst unangenehmen Art und Weise jemanden zum Sprechen zu bringen… Elektroschocks, die Funken sprühen auf jeden Fall, wenn sich die beiden Adapter berühren) Vielleicht bringt dich das zum Reden, Compadre. (Daniel sieht nicht begeistert aus) Du wirst mir bestimmt sagen, was ich wissen will.


INTRO


Szene: Hammonds Büro, SGC

Hammond sitzt an seinem Schreibtisch, Jack sitzt gegenüber von ihm.

Hammond: Ein CIA-Agent aus Honduras, ein gewisser Burke, glaubt zu wissen, wo sich Dr. Jackson und Dr. Lee aufhalten.

O’Neill: Burke?

Hammond: Kennen Sie ihn?

O’Neill: Ja, allerdings.

Hammond: Sollte ich irgendetwas wissen? Er ist der einzige, der da unten tätig ist.

O’Neill: Wir sind auf jeden Fall auf ihn angewiesen, ja?

Hammond: Ja.

O’Neill (nickt): Nichts, was Sie wissen müssten.

Hammond: Verstehe. Er hat darum gebeten, dass Sie an der Befreiung teilnehmen sollen. Der Präsident hat grünes Licht gegeben. Eine C-130 wartet in Peterson auf Sie. Sie fliegt in zwei Stunden nach Honduras.

O’Neill: Ja, Sir.


Szene: Carters Labor, SGC

Sam untersucht die Armfeuerwaffe des Supersoldaten, als Jack hereinkommt. Sie sieht zu ihm auf.

Carter: Sir?

O’Neill: Ich versuch Daniel da raus zu holen.

Carter (nickt und schaut dann wieder hinunter auf ihre Arbeit): Gut.

Dann sieht sie wieder auf.

O’Neill: Diese andere Mission –

Carter: Sollte kein Problem sein. (Er lächelt kurz) Wann reisen Sie ab?

O’Neill: Jetzt.

Carter: Viel Glück.

O’Neill: Ihnen auch.

Jack sieht sie noch einen Moment an und geht dann.

[Wohoo… also diese Blicke… sagen mehr als tausend Worte!]


Szene: Camp, Honduras

Daniel wird wieder zu seiner Hütte zurückgeschleift. Anscheinend hat man an ihm dieses Folgergerät ausprobiert. Sie legen ihn auf den Boden und nehmen Lee mit. Dieser versucht sich wehren.

Lee: Ich weiß überhaupt nichts! Hey!

Daniel sieht verdammt schlecht aus.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Teal’c, Bra’tac, Jacob, Sam und Hammond sitzen am Tisch.

Jacob: Uns wurde bestätigt, dass Anubis einen Stützpunkt auf Tartarus hat. Ein Sensorensystem verhindert, dass sich jemand unbemerkt diesen Planeten nähern kann. Das Stargate auf Tartarus steht innerhalb eines Gebäudes und wird durch ein enorm starkes Kraftfeld geschützt.

Hammond: Wir müssen herausfinden, warum Anubis diesen neuen Soldaten erschaffen hat. Wir müssen in Erfharung bringen, wie seine Ziele aussehen und wie, wenn möglich aufhalten. Irgendeine Idee?

Carter: Selbst wenn wir das Kraftfeld überwinden können, das Stargate dürfte unter starker Bewachung stehen.

Teal’c: Wir müssen Zugang zu dem Planeten bekommen, indem wir das Sensorensystem kurzfristig ausschalten.

Carter: Guter Plan, die Frage ist nur, wie.

Selmak: Ich werde durch das Stargate gehen.

Hammond: Selmak?

Selmak: Ja.

Hammond: Wie soll das gehen?

Selmak: Dabei trage ich die Rüstung von Anubis’ Krieger. So wie ihr gesagt habt, konnte er auf Ramius’ Planeten das Kraftfeld überwinden.

Bra’tac: Aber mit welchen physischen Folgen? Das können wir überhaupt nicht abschätzen.

Carter: Das Kraftfeld um das Stargate auf Tartarus ist bestimmt stärker als alle, die wir kennen.

Jacob (lächelt): Tut mir leid, Kleines, aber ich bin in diesem Fall für Selmak.

Sam sieht ihn enttäuscht und besorgt an.

Jacob: Er hält mich schon am leben. (Niemand ist von diesem Plan überzeugt) Oder hat jemand eine bessere Idee? (Keine Antwort) Sobald ich das Sensorenystem deaktiviert habe, kann ein Späherschiff auf dem Planeten landen. Vorher eingenommene Isotope werden dafür sorgen, dass wir uns frei bewegen können, ohne von internen Sensoren entdeckt zu werden.

Hammond: Und wie sieht der Fluchtplan aus?

Bra’tac: Das Späherschiff. Während der Mission werde ich es in einer Schlucht auf dem Planeten verstecken, die Energie abschalten und so eine Entdeckung verhindern.

Hammond: Major? Sie haben grünes Licht.

Sam nickt und versucht einigermaßen überzeugt auszusehen, aber sie scheitert kläglich. Die Zweifel stehen ihr förmlich ins Gesicht geschrieben.


Szene: Teguigalpa, Honduras

Jack in einem gelben Hemd gekleidet und mit seiner Sonnebrille auf der Nase sitzt er an demselben Tisch, wo auch schon Daniel und Lee gesessen haben. Ein Kellner stellt ihm ein Bier hin.

Kellner: Estas bien?

O’Neill: Si, gracias.

Ein anderer Mann setzt sich gegenüber von ihm an den Tisch. Er trägt ebenfalls eine Sonnenbrille und eine Art Hawaiihemd.

Burke: Sie freuen sich nicht allzu sehe mich zu sehen. Hätte zu gern Ihr Gesicht gesehen, als mein Name fiel. (Jack nimmt seine Brille ab) Hey, ist okay, Mann, ist okay.

O’Neill: Es ist nicht okay. Ich muss meinen Freund in achtundvierzig Stunden finden, sonst ist er tot. Also los, was wissen Sie?

Burke (nimmt ebenfalls seine Brille ab): Schon gut, beschränken wir uns aufs Geschäftliche, verstanden. An diesem Ort wurde Daniel Jackson zuletzt gesehen, bevor er einen gewissen Rogelio Duran angeheuert hat, der ihn in den Dschungel bringen sollte. Kurz darauf wurde er entführt. Mit Sicherheit von hundurahnischen Rebellen.

O’Neill: Und das wissen Sie… woher?

Burke: Das ist typisch für das Vorgehen dieser Gruppe. Im letzten Jahr haben sie einen Ingenieur entführt, der leitete die Arbeit am Kohuneflussdamm für eine große amerikanische Firma. Die Versicherung hat gezahlt. Die Rebellen finanzieren ihren Krieg gegen die Regierung mit dem Lösegeld.

O’Neill: Und der Ingenieur? Hat der überlebt?

Burke: Ja, er schon, aber manchmal geht’s schief.

O’Neill (findet das nicht lustig): Und was ist mit Waffen?

Burke: Okay, das ist interessant. Honduras und Nikaragua stecken mitten in einem territorialen Streit. Sich denken Sie sich jetzt: 'Wann eigentlich nicht?’ Deswegen kann jeder in den 'Ich hasse Honduras’ Fanclub in Nikaragua Schutz suchen und Waffen kaufen und was für Waffen? AKs, AKs ohne Ende. Nikaragua bekommt sie heute aus Russland, aber in den Achtzigern haben sie das ganze alte Zeug aus Kuba geerbt. Wie finden Sie das? Wir durften damals gegen Kuba antreten und haben mächtig Prügel bezogen und Kuba gab denen die Waffen. Wir könnten heute mit einer AK-47 beschossen werden, die schon in der Schweinebucht eingesetzt wurde. (Er beginnt zu lachen, aber Jack findet das nicht lustig.)

O’Neill: Sie sind schon zulange hier unten, Burke.

Burke: Ja, finden Sie? Sie wissen doch genau, warum ich diesen verfluchten Einsatz in diesem beschissenen –

O’Neill (unterbricht ihn): Oh jetzt kommt die Schuldzuweisung! Wollen Sie mir das wieder anhängen?

Burke: Ja, natürlich. Sie hätten für mich aussagen können. Hillary hat mich verlassen. Was passiert bei einem Beschuss durch die eigenen Leute, wenn einer aus dem Team getötet wird und der andere nicht für ihn aussagt?

O’Neill: Ich konnte nicht wissen, was mit Woods passiert ist! Ich habe denen gesagt, was ich wusste. Ich hatte nicht vor zu lügen!

Burke: Es geht nicht ums lügen, es geht um meinen Kopf! Sie, Woods und ich, wir waren ein Team, Mann! Sie haben mich hängen lassen!

O’Neill: Ich habe denen gesagt, was ich wusste.

Burke: Das hat aber nicht gereicht. Und jetzt hat es Sie in meinen Teil der Welt verschlagen. Sie brauchen mich. Und ich habe hier das Sagen.

O’Neill: Das glaube ich nicht.

Burke: Ich kenne die Grenze und weiß, wie man gegen die Rebellen vorgeht. Oh doch, ich habe das Sagen.

O’Neill: Nein. Sie sind nur der Kundschafter.

Burke: Der Kundschafter? Dafür halten Sie mich?

O’Neill: Aber ja… Die Notwendigkeit einer klaren Kommandostruktur haben Sie noch nie begriffen, oder?

Burke: Wollen Sie wissen, was ich begriffen hab?

Er steht auf und geht. Der Kellner kommt wieder.

Kellner: Quieres algo mas señor

O’Neill: Si, necessito un guia.

Kellner: Ich bin ein Führer. Das (Er meint das Kellnern) ist nur ein Nebenjob.

Jack sieht zu ihm auf.


Szene: Camp

Lee wird zurück in die Hütte geschleift. Daniel hat sich mittlerweile wieder einigermaßen erholt. Er kniet sich neben Lee.

Lee (erschöpft): Ich hätte nicht gedacht, dass ich so sterben würde.

Daniel (tupft ihm seine Stirn ab): Noch sind Sie nicht tot.

Lee: Es tut mir leid, Daniel. Ich konnte es nicht aushalten. (Daniel sieht ihn niedergeschlagen an) Ich habe es ihnen gesagt.

Daniel: Was? Was haben Sie ihnen gesagt?

Lee: Alles, was ich weiß.

Das ist schlecht.


Szene: Hütte vom Raphael

Er hantiert am Gerät herum. Seine Männer stehen neben ihm und beobachten jeden seiner Handgriffe. Plötzlich beginnt das Gerät zu leuchten. Erschrocken schreckt er zurück. Während der Boss überheben lächelt, scheinen die anderen eher ängstlich zu sein.


Szene: Torraum, SGC

Jacob ist jetzt in der Rüstung gekleidet. Ihm wird das Isotop unter die Rüstung gesteckt.

Siler: Wie fühlen Sie sich, Sir?

Jacob: Ziemlich gut. Erinnert mich an meine alten Footballtage.

Siler: Trugen Sie damals auch solche Helme?

Jacob (lächelnd): Sehr komisch.

Hammond kommt zu ihm.

Hammond: Jacob. Geht das da drin?

Jacob: Kann man aushalten? Tja, die Zeit ist um.

Hammond (streckt die Hand aus): Viel Glück.

Jacob (ergreift sie): Danke, George.

Er haut ein paar Mal auf seinen Kopf und ihm wird der Helm aufgesetzt. Dann geht der neue Supersoldat die Rampe hinauf. Er dreht sich noch einmal um, Hammond nickt ihm zu und er geht durch das Tor.


Szene: Tartarus

Anubis hat sich da ganz schön was aufgebaut. Ein riesiges, rundes Bauwerk steht umgeben von Bergen über einer abgrundtiefen Schlucht.

Im Inneren kommt Jacob durch das geschützte Stargate. Es steht ebenfalls auf einer kleinen Plattform über dem Abgrund. Jacob geht den schmalen Weg zu einer Tür. Die Konstruktionen erinnern ziemlich an Star Wars. Er betritt das Innere, wo er aufgehalten wird.

Thot: Krieger. Du wirst bereits erwartet.

Jacob folgt ihm. Er führt ihn in so eine Art Labor, wo Instrumente herumstehen und mehrere Stühle.

Thot: Setz dich.

Jacob macht, was ihm gesagt wird. Thot aktiviert etwas an seinem Arm und Jacob umgibt ein merkwürdiges Licht.

Thot: Offenbar bist du beschädigt.

Er geht zu einer Konsole, wo er sich hinsetzt und einige Befehle eingibt.


Szene: Späherschiff

Es *parkt* ganz in der Nähe des Planeten. Die Insassen warten ungeduldig.

Carter: Jetzt mach schon, Dad.

Bra’tac: Das System ist noch nicht abgeschaltet. Wir können im Moment nichts tun. Selbst wenn wir Kontakt mit ihm aufnehmen wollten…

Carter: Müssten wir unsere Position auf der dunklen Seite des Mondes verlassen und wären erkennbar für ihre Sensoren.

Bra’tac nickt.


Szene: Labor, Tartarus

Thot ist noch immer mit seinen Knöpfchen beschäftigt. In diesem Moment stattet ihnen Anubis einen Besuch ab. Augenblicklich verbeugt sich Thot.

Anubis: Thot.

Thot: Lord Anubis, ich hatte euch nicht erwartet.

Anubis: Wie ist es unserem Krieger ergangen?

Thot: Er ist gerade erst zurückgekehrt, mein Gebieter. Ich brauche Zeit, um die vorläufige Analyse zu beenden, bevor ich meinen Bericht abgeben kann.

Anubis: Das kann warten. Eine der ferngesteuerten Sonden hat eine Fehlfunktion. Das erfordert deine volle Aufmerksamkeit.

Thot: Ja, mein Gebieter.

Anubis verschwindet, genau wie Thot.


Szene: Späherschiff

Carter: Das ist zu riskant, aber er ist zu stur, um das zuzugeben!

Teal’c: Major Carter, vielleicht ist es an der Zeit –

Er wird durch ein Piepsignal unterbrochen.

Bra’tac (lächelt): Das Sensorensystem wurde abgeschaltet. (Teal’c schaltet die Energie wieder ein; zu Sam) Das verdanken wir der Sturheit deines Vaters.

Sam lächelt. Sie fliegen zu dem Planeten.

Carter (über Funk): Dad, wir sind unterwegs.

Jacob (über Funk): Gut, sobald ihr gelandet seid, bleibt in Deckung. Ich glaube, ich weiß, wie ich euch reinlotzen kann.

Carter (über Funk): Verstanden.


Szene: Dschungel, Honduras

Jack und der Führer laufen denselben Weg ab, wie Daniel und Lee. Jack hat sich inzwischen umgezogen. Er trägt jetzt einen Feldanzug, bewaffnet bis unter beide Arme. Er bleibt mit seinem Kompass stehen.

O’Neill: Augenblick mal. Hier ist es.

Führer: Aber ich habe Ihnen doch gesagt, hier ist nichts.

Burke: Wieso gibt es hier einen Brunnen? Mitten in der grünen Hölle?

Überrascht dreht sich Jack mit gezogener Waffe zu ihm um. Er steht vor dem Eingang zum Tempel.

Burke: Drumherum jede Menge Militärstiefelabdrücke. (Er hält ein Centstück hoch) Sie haben einen Wunsch frei. (Er lässt ihn fallen, dann geht er auf Jack zu) Hat aber lange gedauert. War es so schwierig ihr GPS Sender zu lokalisieren? War nur nen Scherz. Bin auch erst seit nen paar Minuten hier.

O’Neill: Haben Sie Ihre Meinung geändert?

Burke: In gewisser Hinsicht. (Er gibt den Führer jede Menge Geld) Bitte, Vete, regresate a la cantina

Führer: 4000, muchas gracias señor.

O’Neill: un momentito

Burke: Wir sind am Ziel angekommen, Mann. Sie glauben doch nicht, dass die Typen es Ihnen so leicht machen, oder? Ich bringe Sie da hin, wo Sie hin müssen.

O’Neill: Aus alter Freundschaft?

Burke: Wissen Sie, mir ist inzwischen klar geworden, dass ich ein paar Probleme habe. Ich habe gedacht, wir könnten unsere Streitigkeiten diesmal außen vor lassen. Sie werden mich brauchen, wenn Sie denen gegenüberstehen, Mann. Geben Sie mir ne Chance, ich werde Sie nicht enttäuschen.

O’Neill (dreht sich zum Führer an): Si, vete, gracias, vamos.

Führer: Vaya con dios.

Burke: Jetzt geht’s los, Sportsfreunde! (Er haut Jack einmal auf die Schulter und geht dann an ihm vorbei) Okay, mein Name ist Burke und ich bin Ihr Führer auf der Tour. Heute sehen wir uns die einheimische Vegetation von Zentralamerika an. Schön vorsichtig, Ladys, wir befinden uns nicht in Minnesota.

O’Neill (genervt): Ist ja gut.


Szene: Camp, Hütte von Raphael

Daniel wurde an den Stuhl gefesselt.

Raphael (wütend): Wenn dir etwas am Leben deines Freundes liegt, dann wirst du mir sagen, was ich wissen will!

Daniel spukt etwas Blut.

Raphael: Dein Freund hat mir gesagt, dieser Kasten ist der Ursprung des Jungbrunnenmythos!

Daniel: Könnte möglich sein.

Raphael: Und wie funktioniert das Ding?

Daniel: Ich weiß es nicht. (Raphael holt zum Schlag auf, Daniel wendet sein Gesicht ab) Ihr habt uns geschnappt kurz nachdem wir es gefunden haben!

Raphael (atmet einmal tief durch): Wer ist dieser Telchak?

Daniel: Eine Figur der Mythologie, ein Mayagott, der möglicherweise vor tausenden von Jahren hier gelebt hat.

Raphael: Dann ist dieser Apparat viele tausend Jahre alt?

Daniel: Möglicherweise.

Raphael: Und dieser Mayagott hat dieses Gerät in seinen Tempel gebracht? Aus welchen Grund?

Diesmal schlägt er Daniel mit der Faust mitten ins Gesicht.

Daniel: Um es zu verstecken… um es zu benutzen… ich weiß es nicht!

Raphael: Benutzen? An wen?

Daniel: An Menschen! Am Volk der Maya.

Raphael: Was hätte das bei denen bewirkt?

Daniel: Die Quellen, die ich benutzt habe um es zu finden, haben verschlüsselte Warnungen enthalten. Das Gerät ist gefährlich! Verdammt, das ist alles, was ich weiß!

Er nimmt Daniels Kinn in die Hand.

Raphael: Ich glaube nicht, dass es so gefährlich ist. (Dann lässt er ihn los) Ich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie so stark gefühlt, wie jetzt!

Er nimmt eine Decke von dem Gerät und Daniel sieht, dass es aktiviert ist.

Daniel: Du hast es eingeschaltet?

Raphael: Ja.. ja!

Daniel: Schalte es ab! Du weißt nicht, womit du es zutun hast! Die Wirkung des Gerätes könnte instabil sein. Es ist, es ist wirklich gefährlich. Es übersteigt unser Vorstellungsvermögen. Stell es ab!

Raphael: Du lügst.

Einer seiner Männer tritt hervor.

Mann: Was ist, wenn nicht? Dieses Ding ist verhext. Raphael, wir sollten es abschalten.

Raphael: Bist du verrückt geworden? Hast du nicht auch das Gefühl, dass du dich veränderst?

Mann: Das ist wahr und davor habe ich Angst! Wenn du es nicht abschaltest, dann mach ich es!

Raphael nimmt sich eine Waffe und schießt auf seine Männer.


Szene: Tartarus

Jacob hat den Helm abgenommen und öffnet jetzt ein paar Türen. Es scheint ziemlich windig zu sein, Sam und Teal’c müssen ganz schön gegen den Wind ankämpfen. Die Tür schließt sich hinter ihnen.

Carter: Wie hast du das geschafft?

Jacob: Ich habe die Luftzufuhr etwas manipuliert, mehr nicht.

Carter: Aber was ist mit den Sensoren?

Jacob: Och, die habe ich überlistet. Hast du dir Sorgen gemacht? (Sam sieht ihn nur an und er sieht an ihren Blick, dass sie sich Sorgen gemacht hat) Na komm, wir haben zutun, Sam.


Szene: Dschungel

Burke: Die Rebellen sind permanent in Bewegung. Die meisten sind hervorragende Buschkämpfer. Das ist ja mitten in der Erntesaison. Die meisten kümmern sich jetzt um ihre Felder. Die anderen sind Exmilitärs und habe ihr Lager etwa zwanzig Kilometer nord-westlich von –

Jack gibt ihn mit einer Handbewegung zu verstehen, dass er ruhig sein soll. Jack stellt sich an einen großen Baum und gibt Burke ein Zeichen. Er läuft los, während Jack alles in Schacht hält. Burke versteckt sich hinter einen weiteren Baum und Jack läuft los. Sie wiederholen das Spielchen, bis sie Rogelio am Boden liegen sehen.

Burke: Das war auf der Tour eigentlich nicht eingeplant, aber zumindest wissen wir jetzt, dass wir hier richtig sind.

Jack überprüft den Puls des Mannes und dann bewegt er seinen Kopf. Erschrocken springt Jack auf.

O’Neill: AAAH!

Nach dem Schock knien sie sich wieder hin.

Rogelio: Sie haben mich angeschossen.

Jack berührt seine Schulter und Rogelio schreit auf.

Rogelio: Ah! Nein, nein, nein, nein…

O’Neill: Sind Sie angeschossen worden?

Rogelio (verdreht seine Augen): Si.

Burke: Wir rufen Hilfe, die dürfte in einer Stunde da sein.

Rogelio: Wissen Sie, ich liege seit Tagen hier. Was macht da schon eine Stunde?

O’Neill: Wer hat das getan?

Burke schneidet ihm seine Fessel durch.

Rogelio: Malditos, malditos. Que mueran del dolor del culo

O’Neill: Ah, schon gut, schon gut. Wir suchen zwei Wissenschaftler.

Rogelio: Dr. Jackson?

O’Neill: Ja.

Rogelio: Die haben sie entführt. Die sind Richtung Norden über die Grenze. Gehen Sie.

Burke: Wir können Sie nicht einfach hier liegen lassen.

Rogelio: Doch das können Sie, Senior. Bald wird man mich retten. Keine Sorge, ist nicht das erste Mal, dass auf mich geschossen wurde. (Zu Jack) Retten Sie Ihre Freunde. Bitte, sie schulden mir eine Menge Geld.

O’Neill: Ah!

Burke: Schon klar. Viel Glück.

Die beiden machen sich wieder auf. Rogelio nimmt das Kaugummi, welches ihm Burke zugesteckt hat.

Rogelio: Ich liebe amerikanisches Kaugummi. Nette Leute…


Szene: Labor, Tartarus

Thot kehrt zurück. Er sieht, dass Jacob verschwunden ist. Er macht sich auf den Weg zu Anubis, der auf einen Art Balkon steht. Thot kniet hinter ihm.

Anubis: Sprich.

Thot: Lord Anubis, einer der Kull-Krieger ist verschwunden.

Anubis: Was ist der Grund für dieses Verhalten?

Thot: Es gab Probleme. Unsere Methode den Verstand des Symbionten zu kontrollieren ist mangelhaft.

Anubis: Das ist inakzeptabel. Finde heraus, wo der Fehler liegt. Und berichte mir wieder.

Thot: Ja, mein Gebieter.

Er steht auf und geht.


Szene: Dschungel

Burke: Er hat sich bewegt, ich habe ihn getötet. So einfach ist das. Ich dachte, er wäre ein Feind.

O’Neill: Das ist Schnee von gestern, Burke. Und jetzt ist wirklich nicht der richtige Zeitpunkt.

Burke: Wir hatten uns von unserer Position entfernt. Ich wollte den Abstand verringern, um Ihnen Deckung zu geben, wenn Sie sich dem Ziel nähern. Offenbar hatte Woods dasselbe vor.

O’Neill: Dann hatten Sie also beide zur selben Zeit beschlossen zu improvisieren.

Burke: Sieht so aus.


Szene: Gebäude, Tartarus

Ein Soldat marschiert den Korridor entlang. Die drei verstecken sich hinter einer Wand. Jacob hat jetzt eine SG-Uniform übergezogen.

Jacob: Das ist der dritte, der mir begegnet ist.

Carter: Was denkst du, wie viele Anubis davon hat?

Jacob: Kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen. Wenn ich raten soll, vielleicht ein halbes Dutzend.

Sie schleichen sich vorsichtig weiter.

Jacob: Das Labor, in dem ich war, ist für die Versorgung mehrer ausgelegt.

Sie gehen weiter und gelangen in einen weiteren Raum. Sie finden leere Tanks.

Jacob: Symbiontenlagertanks.

Carter: Alle verlassen.

Teal’c bleibt vor einem weiteren Tank stehen.

Teal’c: Bis auf diesen hier.

Sie drehen sich zu Teal’c um und staunen nicht schlecht, als sie eine Königin sehen.


Szene: Camp

In der Hütte versucht Daniel irgendwie einen Fluchtweg zu finden. Er hat seinen Gürtel um ein paar Bretter und einen Schuh gebunden. Er dreht den Schuh mehrmals, so dass Spannung auf die Bretter ausgeübt wird und sie hoffentlich durchbrechen. Lee sitzt neben ihm.

Lee: Sollten wir nicht wenigstens warten bis es dunkel ist?

Daniel: So viel Zeit haben wir nicht.

Lee: Wir kommen keine hundert Meter weit, bevor die uns töten.

Daniel: Ja, und wenn wir bleiben töten die uns auch. Ich kenne die Wirkung dieses Gerätes. Ich weiß, was ein Sarkophag bei einem Menschen anrichtet und das hier ist viel stärker. Ich will nicht so lange hier bleiben, um das am eigenen Leib zu erfahren.

Er dreht weiter und ein Brett springt heraus.


Szene: Raphaels Hütte

Das Gerät leuchtet weiter vor sich hin. Einer der angeschossenen Wachen liegt unter eine Plane neben dem Tisch, auf dem das Gerat steht, auf einem Bett. Oh ja, er bewegt seinen Kopf, so dass wir seine Augen sehen können. Sie habe nichts Menschliches mehr an sich, eher Zombieähnlich.


Szene: Symbiontenlabor, Tartarus

Jacob gibt etwas in eine Konsole ein.

Carter: Nach der Menge der Aufbewahrungstanks in diesem Labor, erwartet Anubis wohl, dass diese Königin tausende von Symbionten erzeugt. Aber wieso? Ein Symbiont wird mit dem genetischen Merkmal der mütterlichen Blutlinie geboren, sie sind egomanisch und machthungrig. Nicht die ideale Kombination für einen Krieger.

Jacob: Das ist richtig, aber sieh dir das an. Diese Königin, wer immer sie auch ist, muss in Bund mit Anubis stehen. Sie bereitet sich auf einen Geburtszyklus vor, doch ihre Gehirnaktivität ist minimal. Sie hat gar nicht vor ihre Merkmale weiterzugeben. Diese Symbionten werden Rohlinge sein.

Teal’c: So wie Egeria auf Pangar.

Jacob: Dann kann Anubis sie so prägen, wie es ihm gerade passt. Hm, ohne freien Willen, das sind Drohnen. Sie ergeben perfekte Soldaten. Tödlich, furchtlos, vom blinden Gehorsam.

Carter: Die Ähnlichkeit mit Pangar kann unmöglich ein Zufall sein. Wie hat Anubis von Egeria erfahren?

Teal’c: Jonas Quinn. Anubis hat diese Informationen bekommen, als er Jonas Quinns Gehirn anzapfte.

Jacob: Wenn Anubis Pläne gehabt hatte den perfekten Soldaten zu erschaffen, dann wäre diese Information das fehlende Teil des Puzzles gewesen.

Teal’c: Diese Königin darf nicht noch einmal gebären.

Jacob: Teal’c hat Recht.

Carter: Na gut. Nutzen wir die Zeit, die wir haben, um herauszufinden, was Anubis sonst noch vorhat.

Sie holt ein C-4 Sprengkörper aus ihrer Weste und bereitet ihn vor.

Carter: Dann zünden wir diesen Sprengsatz und verschwinden von hier.

Sie gibt es an Teal’c weiter, der es unter den Tank klebt. Sam aktiviert den Zeitzünder und sie machen sich auf den Weg.


Szene Dschungel

Burke: Jetzt dürften es nur noch ein paar Kilometer sein. Warum vertrauen Sie mir?

O’Neill (sieht ihn an): Tu ich nicht.

Burke: Sie glauben, ich habe Sie hergelotzt, um Sie ebenfalls zu erschießen?

O’Neill: Warum sollte ich das glauben?

Burke: Vergessen Sie, was ich gesagt habe.

O’Neill: Sie hatten bisher schon jede Menge Möglichkeiten.

Burke: Dann halten Sie mich offenbar für inkompetent.

O’Neill: Jetzt reden Sie nicht solchen Müll, Burke.

Burke: Sie begeben sich in Gefahr, obwohl ich Ihnen Rückendeckung gebe?

O’Neill: Ich habe keine Wahl. Außerdem, wenn ich das richtig sehe, gehen Sie vor und ich gebe Ihnen Rückendeckung.

Burke: Wollen Sie nicht die Wahrheit erfahren? Im Ernst. Wollen Sie nicht wissen, was los war?

Die beiden bleiben stehen.

Burke: Mann, es war nicht meine Schuld. Es war keine Absicht, ich habe nur reagiert. Da ist irgendwas faul. Verdammt faul. Wenn Sie wissen wollen, was wirklich passiert ist, sage ich es Ihnen. Woods hat uns reingelegt. Er hat uns verkauft. Er war… er war ein Verräter. Er hat den Feind per Funk informiert und damit unsere Stellung verraten. Woods war klar, dass ich ihn durchschaut hatte und wollte mich erschießen und da konnte ich bloß nur noch reagieren.

O’Neill: Warum erzählen Sie mir das erst jetzt?

Burke: Ach kommen Sie, Mann. Woods war mein Freund. Unsere Frauen, die Biere, die Grillabende, ich konnte es Cindy nicht antun. Wäre bekannt geworden, dass Woods ein Verräter war, dann hätte sie keine Pension bekommen und das einen Monat vor seinem Dienstende. Dabei wollte Woods nicht aufhören. Er hatte dummerweise bloß vor die Seiten zu wechseln. Er hatte sich entschieden. Jetzt ist er tot und nur das zählt.

Jack antwortet ihm nicht und dreht sich einfach nur um und geht weiter.


Szene: Hütte, Camp

Daniel ist eifrig damit beschäftigt weitere Bretter herauszureißen, als sie plötzlich Schüsse hören. Es ist der Zombie, er schießt wild um sich. Daniel und Lee nutzen die Ablenkung und verschwinden durch ihren Notausgang. Sie befinden sich jetzt quasi hinter dem Zombie, der ziellos schießt.

Daniel: Das ist nicht gut.

Lee stimmt ihm damit zu. Sie laufen weiter.

Raphael: Disparen!

Die anderen Männer erwidern das Feuer und der Zombie bricht zusammen. Raphael schlägt seinem Mann neben sich auf die Schulter, damit er nachgucken soll, aber dieser denkt nicht mal im Traum daran und kriecht zu seinen Nachbarn und tippt ihn an. Schließlich gehen sie alle drei. Der Zombie liegt mit ein paar Einschusslöchern auf dem Boden. Raphael tritt ein paar Mal gegen ihn, er rührt sich nicht. Dann läuft er zu der kleinen Hütte und sieht, dass die beiden Wissenschaftler geflohen sind.

Raphael: Nein. Nein! Ihr habt sie entkommen lassen! Vamos a matarlos!

Sie laufen ihnen nach.


Szene: Gebäude, Tartarus

Sam, Jacob und Teal’c laufen durch die Korridore. Sie verstecken sich, als Thot an ihren vorbeiläuft.

Carter: Es muss doch irgendwo eine Konsole geben, damit wir eine Aufzeichnung seiner letzten Aktivitäten erhalten. Auch wenn wir nichts über Anubis’ langfristige Pläne finden, erfahren wir vielleicht wo er seine Truppen einsetzen will.

Jacob: Hier unten gibt es anscheinend nur Labore, Lagerräume und Korridore. Wahrscheinlich liegt Anubis’ Quartier auf der anderen Seite.

Sie gehen in genau diese Richtung.


Szene: Dschungel

Burke hält Jack einen Kaugummi hin. Nach einem Moment nimmt Jack ihn an und steckt es sich in den Mund. Dann hören sie Schüsse. Sofort machen sie sich auf den Weg.


Während die einen zum Feuer rennen, versuchen Daniel und Lee davor zu flüchten. Lee bleibt plötzlich stehen.

Daniel: Bill, wir müssen weiter!

In diesem Moment schlagen Schüsse in dem Baum neben ihn ein. Die beiden laufen weiter.

Raphael und seine Männer schießen munter weiter.


Jack und Burke kommen zum Halt. Jack gibt Burke Anweisungen, dass er sie umrunden soll.


Daniel und Burke flüchten weiterhin durch den Dschungel und dann stolpert Lee.

Lee: Ich kann nicht mehr…

Daniel (zerrt ihn auf die Beine): Klar können Sie! Los weiter!

Lee: Ich… ich kann nicht…

Daniel führt ihn zu einem dichten Gebüsch.

Daniel: Bleiben Sie hier. Ich lenke sie ab.

Er läuft weiter und die drei folgen ihm. Sie laufen geradewegs an Lee vorbei.


Jack springt ebenfalls über alles, was ihm im Weg ist, dann bleibt er stehen und horcht. Wieder Schüsse. Er rennt weiter.


Daniel wurde in sein Bein getroffen. Er fällt gegen einen Baum. Die drei Wahnsinnigen bleiben vor ihm stehen und Raphael schießt äußert wütend vor Daniel auf den Boden und dann einmal in die Luft.


Szene: Gebäude, Tartarus

Sam und Co schleichen sich vor bis in Anubis’ Quartier. Sie haben Glück, dass er nicht da ist. Als sie stampfende Geräusche hören, treten sie hinaus auf den Balkon und erkennen erst da das Ausmaß von Anubis’ Plan. Es ist nicht ein halbes Dutzend von Supersoldaten, sondern gleich eine ganze Armee! Anubis steht auf einem fliegenden Podest über ihnen.

Anubis: Ihr seid alle meine Krieger. Ihr seid die Kull-Krieger. Ihr seid die Instrumente für meine Eroberungen.

Die drei können sich das Spektakel nur mit Entsetzen ansehen.

Krieger (alle): Heil Anubis! Heil Anubis! Heil Anubis!

Sie knien sich vor ihm nieder.

Sieht verdammt schlecht aus gegen solch eine Armee bestehen zu können.


Szene: Dschungel

Raphael schmeißt seine Waffe auf den Boden.

Raphael: Machete.

Ihm wird seine Machete gegeben.

Raphael: Ich werde dich bei lebendigem Leib häuten!

Na lecker.

Daniel schnappt sich einen Stein und will sich grade irgendwie damit verteidigen, als erneut Schüsse fallen. Alle drei Entführer fallen getroffen zu Boden. Das nennt man Timing. Jack kommt aus seinen kleinen Hinterhalt und läuft zu Daniel. Daniel sieht vollkommen entsetzt an.

O’Neill: Wie viele gibt es noch? (Er schubst ihn einmal an) Daniel.

Daniel: Ihr habt sie alle erwischt.

Er ist noch ziemlich verwirrt.

Daniel: Was tust du denn hier?

Jack sieht ihn mit hochgezogenen Augenbrauen an, während Daniel auf den Stein schaut und ihn dann achtlos fallen lässt.


Szene: Anubis’ Quartier, Balkon

Die drei starren noch immer hinunter auf den Platz.

Carter: Das müssen tausende sein.

Doch dann taucht Thot hinter ihnen auf.

Thot: Narren!

Er hebt seine Hand, aber Teal’c verpasst ihn mit der Zät einen Schuss. Leider hat das nicht sonderlich viel was gebracht. Bevor er erneut seine Hand heben kann, schießt Sam auf ihn. Daraufhin bricht er zusammen und der Alarm geht los.

Jacob: Die Sprengladung.

Carter (über Funk): Bra’tac, wir müssen schnellstens hier weg!

Bra’tac (über Funk): Ich bin schon unterwegs.

Sam zündet das C-4.

Das Labor mit der Königin explodiert. Die drei begeben sich auf die Flucht. Sie laufen zurück, die Korridore entlang. Haben in ihrer Eile allerdings einen Soldaten übersehen, der in einem gegenüberliegenden Gang steht und ihnen nach läuft.


Szene: Dschungel

Jack bindet Daniels Bein ab.

O’Neill: Kannst du damit laufen?

Daniel: Ja.

Zu ihrer Überraschung taucht Zombie noch einmal auf. Er beginnt auf sie zu schießen.

Daniel: Telchaks Gerät reanimiert totes Gewebe!

Jack hilft Daniel auf und sie flüchten hinter den Baum.

O’Neill: Komm schon!

Jack erwidert das Feuer. Er trifft den Zombie bestimmt mit jedem Schuss in die Brust, aber er ist einfach nicht tot zu kriegen. Und dann taucht Burkes auf.

Burkes: Hey, in Deckung!

Er schießt mit seinem Monstrum von Gerät und der Zombie wird in der Luft zerfetzt. Mit seinem Kaugummi hat er passend zum Effekt eine Blase gemacht.

Burke: Oh!

Jack und Daniel kommen hinter dem Baum hervor.

Burke: Was war denn mit diesem Verrückten los?

O’Neill: Ähm…

Burke: Geheim, ja?

O’Neill: Ja.

Burkes beginnt zu lachen.

Burke: Ihr habt mit echt abgefahrenen Sachen zutun, Mann!

Irgendwie können Jack und Daniel nicht so wirklich darüber lachen und nicken deshalb nur.


Szene: Korridor, Tartarus

Sie stehen jetzt vor der Tür, durch die Sam und Teal’c reingekommen sind. Jacob hantiert an der Steuerung herum.

Jacob: Ich hab’s.

Die Tür öffnet sich und sie verschwinden im Windkanal. Doch bevor sich die Tür ganz schließen kann, klemmt der Arm des Soldaten zwischen der Öffnung.

Die drei laufen, gefolgt von ein paar Wachen über eine lange Brücke bis zu dem Späherschiff. Sam gibt grade die Befehle zum Türenschließen ein, als ein Soldat gefährlich nahe kommt. Die Türen schließen sich. Sam rennt zu Bra’tac.

Carter: Los!

Ein lauter Knall ist zu hören.

Jacob: Was war das?

Carter: Bestimmt nichts Gutes. (Zu Bra’tac) Gib Gas!

Er startet das Schiff und sie werden von Anubis aus beschossen.

Bra’tac: Jemand hat die hintere Einstiegsluke geöffnet.

Carter: Aber wir sind doch schon in der Luft!

Und dann wird es wenig windig, als der Soldat plötzlich hinter ihnen steht. Augenblicklich beginnt Sam auf ihn zu schießen, aber wieder keine Wirkung. Er hebt seinen Arm und anstatt zu schießen schlägt er Sam mitten ins Gesicht. Sie geht zu Boden. Der Soldat beginnt auf Teal’c zu schießen und dieser wird in seinem Hechtsprung an der Schulter getroffen. Jacob verschwindet hinter ihm zum Transporterraum. Der Soldat folgt ihm schießend. Glück für Jacob, dass der Soldat nicht grade treffsicher ist. Gerade als der Soldat über die Ringtransporter schreitet, aktiviert Bra’tac sie und der Soldat wird zusammen mit den Ringen in die ewigen Jagdgründe geschickt. Bra’tac geht zu Teal’c.

Bra’tac: Teal’c, bist du verletzt?

Teal’c: In der Tat.

Bra’tac: Wo?

Teal’c: An meinem Stolz.

Bra’tac hilft ihm auf die Beine.

Teal’c (grinsend): Einem alten Mann ist gelungen, was ich tun sollte.

Die beiden lachen leicht.

Sam geht es dagegen weniger gut. Sie liegt bewusstlos auf dem Boden. Jacob kniet sich neben sie. Er nimmt ihre Hand und fühlt ihren Puls.

Jacob: Sam… Sam!

Er tätschelt leicht ihre Wangen und dann öffnet sie ihre benommen ihre Augen. Er hält ihr Gesicht in seiner Hand. Sie hat Blut an ihrem Mund und dann versucht sie sich aufzurichten, aber es schmerzt zu sehr.

Jacob: Nein, nicht bewegen. Ganz ruhig, ja?

Sam schließt kurz ihre Augen, als sie ihren Kopf wieder zurücklegt.

Jacob: Was tut dir weh?

Carter (erschöpft): Einfach alles.

Jacob (mit einem Lächeln): Das ist ein gutes Zeichen.

Sam erwidert das Lächeln.


Szene: Camp

Sie sind in das Camp zurückgekehrt und sichern erst einmal alles ab.

Burke (geht zu Daniel, Jack und Lee): Rettung ist im Anmarsch. Habe grade über Funk erfahren, die haben unseren Freund gefunden.

Daniel (stütz sich jetzt auf einer provisorischen Krücke): Rogelio?

Burke: Ja, er hat’s überlebt. Die werden bald hier sein.

Daniel und Lee verschwinden in Raphaels Hütte, so dass Jack und Burke alleine zurückbleiben. Jack nutzt die Chance.

O’Neill: Hey. Tolle Arbeit.

Burke: Na klar, Mann. Jederzeit, überall.

O’Neill: Na ja, vielleicht sollte ich dafür sorgen, dass man Sie an einen hübscheren Ort versetzt.

Burke: Angenehmeres Klima, nicht zu heiß, nicht zu kalt… möglichst mit gut aussehenden Frauen, die locker drauf sind, Sie wissen schon.

O’Neill: Mal sehen. Ich tu, was ich kann.

Daniel und Lee kommen zurück. Lee hält das Gerät in seiner Hand.

Burke: Danke, Mann. (Sie schütteln sich die Hände; deutet dann auf das Gerät) Ist das das Ding, weshalb der Typ ausgeflippt ist?

Daniel: Ja, es ist abgeschaltet.

O’Neill: Gut. Sehr gut.

Lee: Ja, zumindest glauben wir, dass es aus ist. Jedenfalls strahlt es nicht mehr, also…

Daniel: Auf das Strahlen kommt es an… wenn es nicht mehr strahlt, dann ist es auch abgeschaltet.

Lee: Kann ich es Ihnen geben?

Daniel: Nein. Nein…

Er hüpft einen Schritt von ihm weg. Burke beginnt wieder zu lachen.

Burke: Das ist echt irre!

Jack grinst nur.


Szene: Torraum, SGC

Durch das Tor kommen, Teal’c, Bra’tac, Jacob und Sam. Sam hat ihren Arm in einer Schlinge, aber sie kann wieder laufen. Daniel auf Krücken, Hammond und Jack warten schon an der Rampe auf sie.

O’Neill: Und… wurde ich vermisst?

Carter: Natürlich, Sir.

O’Neill: Tja, allzu schlimm war’s wohl kaum. Ihr seid ja noch am leben.

Teal’c: Genau wie du und Daniel Jackson.

Carter: Daniel?

Daniel: Mir geht’s gut und wir haben das Gerät des Telchaks

Sam grinst. Endlich mal gute Nachrichten.

Jacob: Sehr gut. Hoffentlich hilft uns das bei der Entwicklung einer neuen Waffe.

Bra’tac: Ihr habt keine Wahl. Sonst sind wir hilflos im Kampf gegen die neuen Krieger.

Carter: Wir haben schlechte Nachrichten, Sir. Anubis verfügt über eine ganze Armee dieser Supersoldaten. Es gibt tausende davon. Allerdings konnten wir seine Möglichkeit weitere herzustellen sabotieren.

Hammond: Abschlussbesprechung in einer Stunde. Willkommen Zuhause.

Er geht und die anderen folgen ihm. Sam will grade gehen, als Jack sie aufhält.

O’Neill: Hey.

Sie bleibt vor ihm stehen und sieht ihn lächelnd an.

O’Neill: Wie war das so als Verantwortliche?

Carter: Wir haben es lebend zurückgeschafft, Sir.

O’Neill: Immerhin.

Sie lächelt erneut und schaut dann einmal kurz hinunter auf ihren Arm.

O’Neill: Gehen wir essen?

Gemeinsam verlassen sie den Torraum. Keine Ahnung, was da los ist, aber selbst in der Synchro, hört man noch ein leises Lachen von Sam.

Ende

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