7.11 Evolution 1
Evolution - Part 1

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Reynolds: Nicht viel Vertrauen in Plan A, hm?

O’Neill: Wann hat Plan A schon mal funktioniert?
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Szene: Planet

Bra’tac und Teal’c laufen über ein Schlachtfeld. Überall liegen tote Jaffa-Leichen. Ein Anblick des Krieges, der Zerstörung und des Todes.

Teal’c: Es sind Krieger von Ramius und Tilgath.

Bra’tac: Dieses Treffen ist nicht gut verlaufen.

Teal’c: Einige Krieger hat man von hinten erschossen. Sie wurden auf dem Rückzug getötet.

Bra’tac: Es war ein Kampf ohne Ehre.

Bra’tac kniet sich zu einem Jaffa auf dem Boden, er trägt im Gegensatz zu den anderen eine goldene Rüstung.

Bra’tac: Tilgath. (Er berührt leicht die drei Schusswunden in der Brust, bevor er aufsteht)

Teal’c: Ramius muss ihre Allianz verraten haben.

Bra’tac: Dort liegt der Primus von Ramius.

Die beiden gehen zu dem Primus, der gegen einen Sokel gelehnt sitzt, seine Augen sind geschlossen. Aber er lebt noch. Als sich die beiden ihm nähern, blinzelt er leicht. Bra’tac fast ihm an die Schulter.

Bra’tac: Er ist noch am leben.

Primus: Ihr müsst diesen Ort verlassen.

Bra’tac: Warum hat dein Gebieter Tilgath verraten? Sprich!

Primus: Wir wollten einen Bund der Treue schwören, doch dann wurden wir angegriffen. Mein Gebieter konnte sich verletzt retten…

Teal’c: Was ist hier passiert?

Primus: Ein Krieger…war…

Bevor er weiter sprechen kann, schlägt neben ihm ein Laserschuss ein und wir sehen einen der Supersoldaten ein paar Meter von ihnen entfernt stehen. Er trägt eine schwarze Panzerähnliche Rüstung. Unter dem Helm leuchten seine Augen hell wie zwei Punkte. Ein wenig überrascht und geschockt über diesen Anblick, richten sich Teal’c und Bra’tac auf, sie feuern gemeinsam mit ihrer Stabwaffe auf den einzelnen Krieger. Doch ihre Schüsse zeigen keine Wirkung, nicht mal ein Kratzer ist auf der Rüstung des Soldaten zu sehen. Perplex sieht Bra’tac zu Teal’c, welcher seine Waffe auf den Boden wirft und dann hebt der Supersoldat seinen Arm und Bra’tac und Teal’c sprinten in die entgegengesetzten Richtungen, um Schutz zu finden. Bra’tac versucht ihn kämpferisch zu bezwingen, aber der Soldat ist zu stark, mit nur einer Handbewegung befördert er Bra’tac auf den Boden. Er schießt weiterhin auf den Sockel, hinter dem sich Teal’c versteckt hält. Teal’c versucht sich mit seinem Zat zu verteidigen, aber auch hier keine Wirkung. Teal’c schießt immer weiter und weiter, bis der Soldat plötzlich ins Schwanken gerät und auf die Knie fällt und dann liegen bleibt. Die leuchtenden Augen verdunkeln sich und Bra’tac und Teal’c tauschen einen vollkommen ahnungslosen Blick aus.


INTRO

Szene: Torraum, SGC

SG-Einheiten kommen durch das Tor. Vier Männer tragen den Soldaten durch das Tor, der noch immer bewusstlos ist. Bra’tac und Teal’c folgen ihnen. Am Fuße der Rampe stehen bereits, Daniel, Sam und Hammond. Die drei beäugen den Fremdling, der festgeschnallt auf eine Trage gelegt wird.

Hammond: Was zum Teufel war da draußen los?

Teal’c: Unsere Aufklärung war korrekt. Es gab tatsächlich ein Gipfeltreffen zwischen Ramius und Tilgath. Aber als wir dort ankamen, war Ramius schon geflohen.

Bra’tac: Alle die zurückblieben wurde ermordet. Einschließlich Tilgath.

Hammond (ungläubig): Von diesem einen Krieger?

Bra’tac: So wie er gekämpft hat, habe ich daran keinen Zweifel.

Hammond: Ein Ashrak?

Teal’c: Er kämpfte wie kein anderer Krieger, dem wir je begegnet sind.

Daniel: Doch es ist ihm nicht gelungen euch zu besiegen.

Teal’c: Er hielt lange der Wucht unseres Feuers stand, bevor er zusammenbrach.

Carter: Seine Rüstung muss ihn offenbar vor Energiewaffen schützen. Wenn das der Fall ist, haben wir es mit einer völlig neuen Art von Technologie zutun.

Daniel: Und es war keine Falle von Ramius um Tilgath zu töten?

Bra’tac: Ramius Jaffa wurden ebenso dezimiert. Sein Primus sagte uns, dass sein Gebieter nur knapp entkommen konnte.

Daniel: Also hat jemand von dem Bündnis erfahren und wollte es verhindern?

Hammond: Major, tun Sie alles, was notwendig ist.

Carter: Ich würde gerne die Tok’ra zu den Tests dazuholen, Sir.

Hammond: Einverstanden. Ich will so viel wie möglich über diesen Krieger erfahren.


Szene: Labor, SGC

In der Zwischenzeit ist Jacob eingetroffen. Er und Sam sehen dabei zu, wie der Krieger in den Topografen geschoben wird. Auf dem Bildschirm ist nichts außer schwarz zu sehen.

Carter: Sein Anzug beeinflusst den Topografen.

Jacob: Solange er diese Rüstung trägt, werden wir nicht viel herausbekommen.

Etwas später. Der Krieger liegt auf einem Operationstisch und Sam und Jacob machen sich daran die Rüstung zu entfernen. Sam trägt so etwas wie einen OP-Kittel mit Schutzmaske, Haube und Handschuhen.

Carter: Dieser Helm besteht aus zwei Teilen. Gib mir mal die Schere.

Jacob gibt ihr das gewünschte Objekt. Mit einem Brecheisenähnlichen Gerät schafft sie es den Helm zu lösen. Darunter können wir schon ansatzweise eine schleimige, weiße Substanz ausmachen. Jacob verzieht angewidert das Gesicht, als auch noch ein paar merkwürdige Gase austreten. Sie entfernen den Vorbau des Helmes und zum Vorschein kommt der Bruder von Darth Vater. Der Kopf ist menschenähnlich, aber die Augen sind kaum zu sehen. Sein ganzes Gesicht ist überzogen mit der weißen Substanz und er sieht mehr aus wie ein Lebewesen in irgendeinem Frühstadium, als wie etwas Überlebensfähiges. Über seinen Mund und seiner Nase befindet sich eine Art Atemmaske.

Carter: Sieht so aus, als wäre er in dem Anzug eingeschweißt gewesen.

Jacob (angeekelt): Ein Anzug mit Atmungsaktiven Filtersystem.

Sam nickt, als sie das Filtersystem von dem Mund entfernt. Kein schöner Anblick und das sagen auch die Blicke, die sich die beiden zuwerfen.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Auf der Leinwand sind Röntgenaufnahmen von dem Gefangenen zu sehen. Eine Goa’uld-Larve steckt in seinem Kopf. Jacob steht vor den Aufnahmen, während Sam von ihren Untersuchungen berichtet.

Carter: Es ist ein Goa’uld. Ehrlich gesagt schockiert mich das nicht so sehr, wie der Wirt selbst.

Hammond: Wieso das?

Carter: Er verfügt über eine unglaublich ungewöhnliche Organstruktur.

Jacob: Alles sprengt die Proportionen. Physiologisch gesehen müssten Herz und Lunge abnorm groß sein, um die Muskeln mit genügend Blut und Sauerstoff zu versorgen. Im Prinzip sieht es so aus, als hätte jemand versucht den idealen Athleten genetisch zu erschaffen, ohne an die Lebensdauer zu denken.

Teal’c: Der Symbiont sollte dafür sorgen, dass der Wirt lebt.

Daniel: Ein konstruierter Wirt?

Jacob: Allerdings mit einigen Fehlern. Selbst ein Goa’uld-Symbiont wäre nicht in der Lage gewesen diese zu kompensieren. Wir sind noch dabei die genetischen Daten zu analysieren. Aber vorab können wir schon sagen, dass keine Verletzungen durch Energiewaffen sichtbar sind.

Hammond: Was bedeutet das?

Carter: Die Rüstung dieses Kriegers scheint über eine fortschrittliche Energieabsortionstechnologie zu verfügen. Wenn sie so funktioniert, wie ich denke, würde es keine Rolle spielen wie viele Stab- oder Zat-Waffen auf ihn gefeuert werden. Nichts würde die Rüstung durchdringen.

Hammond: Soll das heißen, dass Teal’c und Bra’tac diesen Goa’uld gar nicht getötet haben?

Carter: Ja, Sir. Offenbar litt der Wirt schon an einer Herzschwäche, bevor es zu der Auseinandersetzung kam.

Hammond: Er hatte einen Herzinfarkt?

Carter (nickt mit einem Blick zu Teal’c): Entschuldige, Teal’c. Ihr habt ihn nicht besiegt. Du und Bra’tac, ihr hattet nur Glück.


Szene: Labor, SGC

Der Soldat liegt noch immer auf dem Tisch. Sam, Daniel und Jacob begutachten ihn.

Jacob: Seine gesamte Zellstruktur ist weniger als drei Wochen alt. Sie ist organisch, aber sie stammt eindeutig aus einem Labor.

Carter: Wir wissen, dass die Goa’uld schon lange versuchen ein Wirt zu perfektionieren, der den Menschen überlegen ist.

Jacob: Dieses Wesen ist zumindest stärker als Menschen, aber es ist ihnen sicher nicht überlegen.

Daniel: Und die Goa’uld waren auch schon immer etwas eitel, was ihr Aussehen betrifft.

Jacob: Dies sollte offensichtlich eine neue Form des einfachen Soldaten werden. Möglicherweise eine Reaktion auf den kürzlichen Aufstand der Jaffa. Interessant ist, dass dieses Wesen nicht gelebt hat, als er gezüchtet wurde. Ihm wurde Leben verliehen, nachdem es den Zustand der Reife erreicht hatte.

Daniel: Frankensteins Monster.

Carter: Woher weißt du das?

Selmak (ruft etwas auf dem Computerbildschirm neben den Soldaten auf): Reste einer einzigartigen Energiesignatur innerhalb der Zellen. Sie sind den Resten ähnlich, die durch Benutzung des Sarkophags zurückbleiben.

Daniel: Könnte der Sarkophag einer künstlichen Substanz Leben verleihen?

Selmak: Nein, ein Sarkophag ist so ausgelegt, dass er Gesundheit und Lebensdauer verstärkt, heilt oder jemanden wieder belebt. Auf keinen Fall kann er totem Zellmaterial Leben verleihen.

Carter: Was steckt dann dahinter?

Selmak: Vor tausenden von Jahren hat ein Goa’uld ein Gerät gefunden, das von den Antikern erschaffen wurde. Er stellte fest, dass dieses Gerät primär heilen sollte. Aber seine Wirkung war so stark, dass es sich für menschliche Wirte als zerstörerisch erwies. Nach ausführlichen Forschungen und vielen Experimenten gelang es dem Goa’uld mit dieser Technologie den ersten Sarkophag zu erschaffen.

Daniel: Offensichtlich war es ihm nicht möglich alle Nebenwirkungen zu eliminieren.

Selmak: Die Tok’ra suchen schon lange nach diesem Gerät, denn damit verbinden sie die Hoffnung die Sarkophagtechnologie zu perfektionieren, damit wir alle davon profitieren können. Doch jetzt könnte es den Aufschlag im Kampf gegen die neuen Krieger geben.

Carter: Wie?

Selmak: Mit diesem Gerät könnten wir eine Waffe entwickeln mit deren Zweck die Neutralisation dieser Lebens spendenden Energie ist.

Daniel: Wer war der Goa’uld, der dieses Gerät fand?

Selmak: Sein Name war Telchak.

Daniel (scheint ihm bekannt zu sein): Telchak…


Szene: Daniels Büro, SGC

Sie folgen Daniel in sein Büro.

Daniel: Nicholas Bellart (siehe: Der Kristallschädel) mein, äh Großvater… eine seiner fixen Ideen war die Suche nach einem Jungbrunnen. Er glaubte Beweise dafür gefunden zu haben, dass die Quelle der Kraft dieses Brunnens ein Stück außerirdische Technologie war, die die frühen Mayastämme benutzt haben.

Aus seinem Regal zieht ein altes Buch, es sieht aus wie ein Tagebuch.

Daniel (als er es öffnet): Er glaubte dahinter stecke Chac der Regengott der Maya.

Jacob: Und sie denken dieser Chac könnte identisch mit Telchak sein?

Daniel: Ist nur son Gedanke.

Carter: Vielleicht steckt sogar mehr dahinter. Die primäre Funktion des Gerätes war das Heilen, nicht wahr?

Jacob: Für die Antiker. Wenn die Menschen eine positive Wirkung fühlen wollen, dann dürfen sie sich ihm nur sehr begrenzt aussetzen.

Carter: Dennoch. Wenn das Gerät dicht an einer Wasserstelle versteckt würde, könnte es den Mythos vom Jungbrunnen erklären.

Daniel: Mein Großvater glaubte, Chacs Tempel befand sich in Zentralamerika. Er hat Jahrzehnte danach gesucht, aber nichts gefunden. Ich habe seine Aufzeichnungen studiert. Die meisten sind schwer zu entziffern, aber der Standort des Tempels soll irgendwo in der Nähe eines Flusses sein.

Er zeigt ihnen eine Seite aus dem aufgeschlagenen Buch, wo eine Zeichnung abgebildet ist. Jacob sieht sich die Aufzeichnungen an.

Jacob: Das ist in einem merkwürdigen Dialekt der Goa’uld geschrieben.

Überrascht schaut Daniel auf, Sam ist nicht minder beeindruckt.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Hammond sitzt hinter seinem Schreibtisch, während Daniel und Jacob auf den beiden Stühlen sitzen und Sam hinter ihnen halb auf einem Tisch sitzt.

Hammond: Und wo ist er?

Daniel: Auf der Erde. Wenn Selmak Recht hat, liegt Telchaks Tempel im Süden von Honduras.

Hammond: Woher wissen wir, dass dieses Gerät dort ist?

Daniel: Das wissen wir nicht, aber…

Carter (springt für ihn ein): Wir glauben den Verantwortlichen für die Erschaffung des Kriegers zu kennen.

Hammond: Telchak?

Daniel: Nein.

Selmak: Nachdem Telchak den Sarkophag erschaffen hat, führte Anubis Krieg gegen ihn, um in den Besitz des Antiker-Gerätes zu gelangen.

Daniel: Das war bevor Anubis die Vorherrschaft erlangen wollte.

Selmak: Anubis hat Telchak besiegt. Aber er hat dieses Gerät nie gefunden. Angeblich war es in einen von Telchaks vielen Tempeln versteckt.

Hammond: Dann steckt Ihrer Meinung nach Anubis dahinter?

Carter: Er kannte die Technologie. Er hat zwar das Gerät nie gefunden, aber das war letztlich auch nicht nötig.

Daniel: Durch seine Vorherrschaft hatte er genug Wissen, um sich selbst ein Gerät bauen zu können.

Hammond: Das sind nur Vermutungen, oder?

Selmak und Daniel (sehen sich an): Ja.

Daniel (fügt noch schnell hinzu): Doch nahe liegende.

Carter: Die gute Nachricht ist, Sir, dass Originalgerät befindet sich höchstwahrscheinlich noch auf der Erde.

Selmak: Wenn wir die Technologie dieses Gerätes analysieren könnten, wäre es vielleicht möglich eine Waffe zu entwickeln, die wir gegen diese Krieger einsetzen können.

Carter: Darüber hinaus könnten wir seine heilenden Kräfte nutzen.

Hammond: Einverstanden. Dr. Jackson, Sie und Dr. Lee versuchen etwas herauszufinden. Wegtreten.

Sam nickt und die drei stehen auf. Trotz allem scheint Hammond alles andere erfreut zu sein über diese Neuigkeiten.


Szene: „Zwanzig Meilen außerhalb von Teguigalpa, Honduras“

Daniel und Dr. Lee, bebackt mit Rucksäcken gehen über so etwas, was aussieht wie eine Art Markt, mit provisorischen Restaurants. Sie werden von den Einheimischen ziemlich merkwürdig angestarrt.

Lee: Sind Sie sicher, dass wir hier richtig sind?

Daniel: Nun, hier waren wir verabredet.

Lee: Und was ist, wenn er nicht kommt?

Daniel: Dann trinken wir ein paar Bier und suchen uns Freunde.

Sie setzen sich an einen Tisch, als ein Kellner auf sie zukommt.

Rogelio: Hola, muy Buenos dias, caballeros. Una serveza? Una tequila?

Daniel: Ahm, de hecho. Estamos bescondo a una guia llamado Rogelio, et quedo de vernos aqui

Rogelio (ruft jemanden in dem Café etwas zu): Pedro, haste cargo, tio! (Dann setzt er sich zu den beiden an den Tisch) Ich bin Rogelio. Rogelio Duran, zu Ihren Diensten. Das hier ist nur einer meiner Jobs. Sie sind bestimmt Dr. Jackson.

Daniel (schüttelt seine Hand): Stimmt genau. Das ist Dr. Lee.

Lee (schüttelt ihm ebenfalls die Hand): Buenos Dias.

Rogelio: En catal. Also… Sie wollen sich ein paar Tempel ansehen?

Daniel: Eigentlich wollen wir einen ganz speziellen Tempel sehen. (Er legt eine Karte auf den Tisch und zeigt auf eine Stelle) Hier.

Rogelio: Tut mir leid Ihnen das sagen zu müssen, Senior, aber da gibt es keine Tempel. Sie sollten in den Norden gehen. Da haben Sie mehr Glück. Da gibt es viele Ruinen. Mein Cousin hat einen Truck. Wir könnten in fünf Stunden dort sein.

Daniel: Ja, ich bin sicher, der Norden ist toll, aber wir wollen dahin. (Er tippt noch einmal auf die Karte)

Rogelio: Senior, ich bin schon oft in diesem Teil des Landes gewesen… da ist gar nichts, glauben Sie mir. In den Norden, da müssen Sie hin! Glauben Sie mir!

Daniel: Entweder Sie bringen uns in den Süden oder wir suchen uns jemand anderen.

Lee will schon aufstehen.

Rogelio: Okay, okay, okay! Okay, ist Ihr Geld.

Daniel: Sie sagten Ihr Cousin hat einen Wagen?

Rogelio (nickt): Simone. Er wohnt gleich hier um die Ecke. Natürlich müssen wir noch darüber reden, wer das Benzin bezahlt.

Daniel nickt Lee zu und dieser holt ein paar Scheinchen heraus. Er legt zwei auf den Tisch und Rogelio sieht ihn mit einem 'Das kann doch nicht alles sein’ Blick an. Kopfschüttelnd legt Lee noch ein paar Scheinchen oben drauf.

Rogelio (erfreut): Alles klar! Jetzt sind wir im Geschäft. Gehen wir, Amigos.

Daniel und Rogelio stehen auf.

Lee (etwas verdutzt): Hören Sie, ich brauche ne Quittung oder so was! Ich muss die Anträge ausfüllen.

Er steht ebenfalls auf und da sehen wir, dass sie von einem weiteren Mann beobachtet werden.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Bra’tac steht vor der Scheibe, von der man aus in den Torraum schauen kann.

Bra’tac: Wenn Anubis wirklich dahinter steckt, dann verfolgt er die Strategie schwächerer Goa’uld, die angreifbar sind, auszuschalten, ihre Truppen zu übernehmen und ihre Ressourcen, um in die Schlacht gegen Ba’al und die Systemlords zu ziehen.

Hammond: Wie viele von diesen schwächeren Goa’uld hat er schon angegriffen?

Bra’tac: Mindestens drei. Diese neuen Krieger sind vernichtend.

Hammond: Haben wir eine Ahnung wo sie herkommen?

Bra’tac: Nein.

Hammond: Wir befürchten, es ist nur noch eine Frage der Zeit, bis Anubis die Erde angreift.

Bra’tac: Diese Wesen sind eine große Gefahr für alle, die hoffen die Goa’uld eines Tages besiegen zu können.

Hammond: Wenn Dr. Jackson dieses Antiker-Gerät finden sollte…

Bra’tac (unterbricht ihn): Selbst wenn er es findet, gibt es keine Garantie, dass die Tok’ra eine Waffe entwickeln, die in der Lage ist diese Krieger abzuwehren.

Carter: Wir haben nur begrenzte Informationen durch die Untersuchung des toten Kriegers gewonnen.

Teal’c: Wir könnten mehr erfahren, wenn wir einen dieser Krieger verhören.

Carter: Dazu müssten wir einen lebenden in die Finger kriegen. (Teal’c nickt ihr zu)

Hammond und Bra’tac sehen sich an.


Szene: Carters Labor, SGC

Hammond kommt in das Labor, wo Sam die Rüstung des Soldaten aufgestellt hat und weiterhin untersucht.

Hammond: Wissen wir schon mehr, Major?

Carter: Die Rüstung dieses Kriegers kann unseren stärksten Feuerwaffen widerstehen und auch den Beschuss von Energiewaffen absorbieren. Allerdings haben wir festgestellt, dass das Material einer engmaschigen Faser unseres Kevlar sehr ähnlich ist, was bedeutet, dass etwas Winzigkleines den Panzer durchdringen kann, etwa ein Pfeil mit einer feinen Triniumspitze.

Sie nimmt sich so einen Pfeil, steckt ihn in ein Gewehr und schießt auf die Rüstung, der Pfeil bleibt stecken.


Szene: Korridor, SGC

Halleluja! Jack ist auch endlich mal da. Sam weiht ihn in den bisherigen Wissensstand ein.

Carter: Bra’tac hat gesagt, dass Ramius überlebt hat, das macht ihn zu einem möglichen Angriffsziel und es gibt dort genügend rebellische Jaffa, so dass wir problemlos auf diesen Planeten kommen könnten. Wir sollten versuchen durch das Stargate auf Ramius’ Planeten zu gelangen und einen dieser Krieger gefangen zu nehmen.

Sie bleiben vor einem Fahrstuhl stehen, Jack zieht seine Karte durch den Schlitz und Sam sieht ihn erwartungsvoll an.

O’Neill: Was ist, wenn sich da keiner blicken lässt?

Carter: Tja… dann kehren wir wieder um… nehme ich an. (Jack zieht nicht überzeugt seine Augenbrauen kurz hoch) Aber angenommen Bra’tac hat Recht, wir treffen uns mit seinen Leuten auf Ramius’ Planeten, arrangieren mit den Tok’ra ein Hinterhalt, um den Krieger in die Falle zu locken und dann schießen wir ein Betäubungspfeil auf ihn.

O’Neill: Und sein Anzug verhindert das nicht?

Carter: Diese Pfeile sind winzig. Sie durchdringen das Gewebe. (Sie nickt ein paar Mal)

O’Neill: Ah!

Die Tür hinter ihm öffnet sich und zusammen betreten sie den Fahrstuhl. Jack drückt einen Knopf.

Carter (erwartungsvoll wie ein kleines Kind): Und was sagen Sie?

O’Neill (als sich die Türen schließen): Ich habe da noch nen paar Anmerkungen.

Sams Lächeln verschwindet und sie sieht ihn mit diesen 'War ja klar’ Blick an.


Szene: Dschungel, Honduras

Rogelio führt Daniel und Lee durch den Dschungel. Alles ist schön grün, tropisch, sogar mit ein paar Wasserfällen im Hintergrund. Richtig schön.
Im Grunde jedoch führt Lee sie an, denn er folgt lieber seiner Karte als ihren Guide
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Lee: Laut der Karte müssten wir am richtigen Ort sein, aber…

Daniel ganz fesch wieder mit einem Tuch auf dem Kopf, diesmal jedoch in braun.

Daniel (sieht von seinem Kompass auf): Das ergibt keinen Sinn.

Es ist nirgends ein Tempel zu sehen, nur reichlich Vegetation.

Daniel: Die Legende vom Jungbrunnen sagt, dass alles Wasser auf ihn zufließt.

Lee: Aber hier ist nichts zu finden.

Daniel: Tja, vielleicht hat dieses Gerät besondere Eigenschaften. Oder es ist nur ein Aberglaube.

Lee setzt in der Zwischenzeit sein Gepäck ab.

Daniel (zeigt über seine Schulter auf den Wasserfall): Oder es bedeutet, dass Wasser von diesem Wasserfall da hinten fließt direkt in Richtung Tempel.

Lee: Tja, dann müsste es hier sein, aber…

Rogelio: Aber auf mich hört ja niemand, Mann… Ich sage Ihnen, hier draußen gibt es keine Tempel, aber was tun Sie? Sie wollen trotzdem unbedingt herkommen. Aber der Norden… der Norden der hat Straßen und wir könnten zu jedem Tempel fahren, aber stattdessen sind wir hier draußen und quälen uns durch den Dschungel.

Daniel (unterbricht seine kleine Triade): Ja, schon gut. Ähm, verteilen wir uns. Wir suchen den… Tempel. Und falls hier keinen ist… vielleicht finden wir ein Totem oder irgendwas anderes, was uns weiterhelfen könnte. (Er sieht zu den beiden Männern) Gehen wir.

Rogelio gibt sich geschlagen und geht an Daniel vorbei, während Lee grade mal ein Schritt gemacht hat und dann durch den Boden fällt.

Lee (man hört nur seine Stimme): Volltreffer!


Szene: Ramius’ Planet

Wir sehen eine Pyramide im Hintergrund, Gleiter und Frachtschiffe fliegen in der Luft.
In einer Schlucht haben sich Soldaten einsatzbereit aufgestellt. Sie hocken hinter Steinen und sichern die Umgebung ab. Geradewegs durch die Mitte gehen Jaffa-Rebellen, zusammen mit SG-Einheiten plus SG-1.

Adal: Ich glaube das ist die beste Stelle für einen Hinterhalt. Dieser Pfad führt direkt zur Pyramide von Ramius. Ich werde jetzt gehen und dafür sorgen, dass eure spätere Flucht unentdeckt bleibt.

Bra’tac (sie führen den Jaffa Handschlag aus): Bruder.

Adal: Tek ma te, Master Bra’tac. Es ist eine Ehre Euch zu dienen.

Bra’tac: Hab vielen Dank, Adal. Chal’nak.

Adal verschwindet.

O’Neill: Okay, Carter, das übliche. (Sam macht sich an die Arbeit) Reynolds, Sie übernehmen den Flankenschutz von beiden Seiten der Lichtung.

Reynolds: Jawohl, Sir.

O’Neill: Möglichst überall C-4 Geschütze aufstellen.

Reynolds: Nicht viel Vertrauen in Plan A, hm?

O’Neill: Wann hat Plan A schon mal funktioniert?

Reynolds: Genau.


Szene: Tempel, Honduras

Lee geht es gut und Daniel kommt jetzt zu ihm hinuntergeklettert. Richtig sportlich dieser Mann.

Daniel: Alles okay?

Lee: Ja, bestens. Zumindest hatten Sie Recht, dass hier irgendetwas ist. (Er leuchtet in einen dunklen, schmalen Gang)

Daniel (zu Rogelio, der oben geblieben ist): Wir werden uns hier unten umsehen. Bleiben Sie da oben.

Rogelio: Alles klar, Senior. Viel Spaß.

Mit einer Taschenlampe bewaffnet macht sich Daniel, gefolgt von Lee, auf in den dunklen, schmalen Gang.

Daniel: Das waren definitiv früher Mayaarbeiten.

Lee: Oh ja.


Szene: Raminus’ Planet

Alle sind auf ihrem Posten. Teal’c und Reynolds hinter einen eher dürftigen Stein, neben ihnen weitere Soldaten und Sam und Jack, auf der anderen Seite haben sich Rebellen verschanzt. Jack ist ziemlich ungeduldig.

O’Neill: SG-3 Sierra, hier ist SG-1 Niner. Wie ist ihr Status?

SG-3 Captain: Wir halten die Stellung, das Stargate ist gesichert. Keine Aktivitäten.

O’Neill (zu Sam): Wetten werden noch angenommen.

Sie lächelt leicht, während er weithin mit seinen Fingern auf den Stein trommelt.


Szene: Tempel, Honduras

Es scheinen lange Gänge zu sein. Daniel und Lee bahnen sich ihren Weg weiter fort.

Lee: Geht Ihnen auch diese Enge auf die Nerven? Meine Güte, warum haben die die Durchgänge so eng gemacht?

Daniel: Vielleicht waren es dünnen Menschen.

Lee: Ah… und man kann nicht aufrecht gehen… (Er stößt sich den Kopf) Au! Mein Kopf! Gott…

Daniel: Dünne, kleine Menschen.

Sie gelangen in eine Halle, die weder eng noch niedrig ist. Daniel richtet sich auf und leuchtete die Wände ab. Es steht nichts an ihnen geschrieben.

Lee: Das ist eine Sackgasse.

Daniel: Es gibt keinen anderen Durchgang. Nichts an den Wänden oder der Decke, keine Schriftzeichen, keine Siegel, keine Schriften, nicht mal ein Piktogramm.

Lee: Gibt es nicht immer Schriften?

Daniel überlegt und leuchtet dann mit der Taschenlampe in Lees Gesicht.

Lee: Na ja, ich meine, irgendwo müssen doch welche sein. Vielleicht aber auch nicht.


Szene: Raminus’ Planet

Es hat sich noch immer nichts an ihrer Lage geändert. Über Funk meldet sich SG-3

SG-3-Captain: SG-1 Niner, hier SG-3 Sierra. Zielperson ist grade durchs Tor gekommen und geht in Ihre Richtung.

O’Neill: Okay, aufgepasst.

Sie halten sich alle bereit. Gebannt warten sie und dann kommt der wandelnde Dart Vader Verschnitt. Er kommt auf sie zu gelaufen. Er läuft geradewegs in die Schlucht.

O’Neill: Okay.

Sam drückt auf ein Gerät und eine Art Energiefeld baut sich um den Soldaten auf. Jack schießt seinen Betäubungspfeil, er durchdringt den Schutzschild und bleibt in dem Soldaten stecken. Und noch ein Schuss Dieser zieht sofort die Pfeile heraus und schmeißt sie achtlos auf den Boden. Jack gefällt das überhaupt nicht.

O’Neill: Carter…

Carter: Ich verstehe das nicht, Sir.

O’Neill: Noch ein Versuch?

Carter: Ein dritter Pfeil könnte ihn töten. Wir wollen ihn lebend.

Und das wirklich witzige ist, dass es einfach so den Energieschild durchdringen kann. Na super!

O’Neill: Verdammter Mist!

Jack nimmt sich das aufgebaute Gewehr seines Nachbarn und aus allen Ecken beginnen sie zu schießen. Aber der Soldat marschiert munter weiter. Noch nicht einmal sein Tempo wird dadurch eingeschränkt. Dann bleibt er stehen, hebt seinen Arm und schießt auf die Jaffa-Rebellen. Einige fallen, dann wendet er sich den SG-Einheiten zu. Und auch hier werden einige getroffen. Dann setzt er seinen Weg fort.

O’Neill: Sprengladung zünden!

Er zündet das C-4. Eine riesige Wolke umgibt den Soldaten, aber auch das scheint ihn nicht sonderlich zu beeindrucken, Sam und Jack dagegen umso mehr. Sie können ihren Augen nicht trauen, als er ohne einen Kratzer aus der Staubwolke herauskommt.

O’Neill: C-4!

Sam zündet das C-4. Und wenn das mal keine Explosion war! Aber auch die scheint er unbeschadet überstanden zu haben. Unbeirrt setzt er seinen Weg fort. Er geht an Bra’tac vorbei. Und da das noch nicht genug ist, finden sich jetzt auch noch Gleiter über ihnen ein.

Carter: Sir, wir sind offenbar entdeckt worden.

O’Neill: Okay, holt die Verwundeten und ab geht’s! (über Funk) SG-3 Sierra, wählen Sie das Tor an. Wir brechen die Mission ab.

SG-3-Captain: Negativ, SG-1. Feindliche Jaffa nähern sich unserer Stellung. Wir können das Tor nicht halten. Ich wiederhole: Das Stargate ist nicht gesichert.

Bra’tac: Sie werden uns bald überrennen. Wenn wir kämpfen werden noch viel mehr getötet.

O’Neill: Was schlägst du denn vor?

Bra’tac: Aufgeben. (Jack und Sam gefällt dieser Vorschlag überhaupt nicht) Vielleicht gelingt es Adal und den rebellischen Jaffa uns zu befreien.

Jack schaut nach oben und dann wieder zurück zu Bra’tac. Es ist nicht grade so, als ob sie eine Wahl hätten.


Szene: Tempel, Honduras

Rogelio sitzt noch immer am Eingang.

Rogelio (ins Funkgerät): Dr. Jackson! Dr. Lee!

Im Tempel sind die beiden immer noch damit beschäftigt einen Anhaltspunkt zu finden. Lee untersucht die kahle Wand.

Daniel (ins Funkegerät): Ja, wir sind hier. Wir haben eine Kammer gefunden. Wir brauchen ne Weile.

Rogelio (über Funk): Lassen Sie sich ruhig Zeit, Senior.

Daniel (zu Lee): Tja, wir bezahlen ihn nach Stunden.

Lee: Das ist kompliziert. Wie sollen wir dieses Ding finden, wenn es keine Zeichen gibt?

Daniel (murmelnd): Alles Wasser fließt darauf zu.

Lee: Und?

Daniel: Geben Sie mir Ihre Feldflasche.

Lee gibt sie ihm und Daniel gibt ihm seine Taschenlampe.

Daniel: Hier, halten Sie das.

Daniel öffnet die Flasche und lässt etwas Wasser auf den Boden tröpfeln.

Lee: Was soll das denn bringen?

Durch die Fugen im Boden beginnt das Wasser zu wandern, bis zu einem bestimmten Punkt, wo es im Boden verschwindet. Die beiden knien sich vor die Stelle, während Daniel sein Ohr auf den Boden legt, um zu horchen. Er hört, wie das Wasser abfließt.

Daniel: Irgendwas ist da unten.

Lee: Sie sind gut.


Szene: Raminus’ Planet, Zelle

Sie wurden alle in eine Zelle eingesperrt. Vor der Zelle stehen zwei Jaffa Wachen wache. Sam sitzt bei Reynolds und versorgt seine Schusswunde.

O’Neill: Wie geht es ihm?

Carter: Noch ist sein Zustand stabil, aber wir müssen ihn bald wegbringen.

Reynolds: Es geht mir gut.

Ramius: Jaffa!

O’Neill (zu den anderen in der Zelle): Ich mach das schon. (Er dreht sich um und geht zu den Gitterstäben) Sei gegrüßt. (Er hebt seine Hand, es sollte eigentlich der Spockgruß werden, aber irgendwie misslingt er ihm und so senkt er seine Hand wieder) Tja, ähm, ich weiß wonach es aussieht. Deshalb halte ich es für wichtig, dass wir alle Missverständnisse sofort aufklären. Wir sind sicher nicht hier, um euch zu töten. (Ramius verzieht nur leicht seinen Mund) Ehrenwort! (Er dreht sich zu den anderen um) Habe ich Recht? (Sie nicken nur und jetzt verzieht er von solcher Tatkräftigen Unterstützung sein Gesicht) Tatsache ist – und das ist das komische daran – wir sind hier, um deinen Arsch zu retten… eigentlich all eure Ärsche… Na, ist das nicht Ironie? (Jack grinst ihn an, aber Ramius verzieht keine Miene und Jacks Grinsen verschwindet) Na schön, da draußen gibt es diesen Typen – Monstertyp! – son Typ mit schwarzen Anzug, ist euch überhaupt nicht freundlich gesinnt. (Noch immer antwortet Ramius nicht) Tja, jedenfalls, den wollen wir haben, nicht dich. Also, wenn du uns laufen lässt, dann gibt’s kein Geld und wir retten ein andermal die Welt… das gefällt dir nicht, oder?

Ramius: Jaffa! Kree!

Damit dreht er sich um und geht.

Carter: Na… das lief doch gut.

O’Neill: Erstaunlich gut.


Szene: Tempel, Honduras

Daniel und Lee versuchen die Stelle im Boden aufzubrechen, wo runter sich angeblich das Gerät befinden könnte. Mit viel Mühe und Muskelkraft schaffen sie es schließlich die Steinplatte zu entfernen. Unter der Platte befindet sich ein Hohlraum mit dem Gerät. Es ist quadratisch und hat sehr Mayaähnliche Formen.

Lee: Tja, zumindest sind da Schriftzeichen drauf.

Daniel: Ja.

Lee: Und was steht da?

Daniel: Ich habe keine Ahnung.

Lee: Oh.

Er will das Gerät an sich nehmen, aber Daniel hält ihn auf.

Daniel: Vorsicht! Das ist die Elementartechnologie eines Sarkophags, welcher Wahnsinn und Abhängigkeit verursacht. Das hier soll angeblich noch viel mächtiger sein. Eine zufällige Aktivierung hätte Folgen.

Lee (nickt): Alles klar.

Daniel: Versuchen wir es möglichst vorsichtig hochzuheben.

Lee: Ja.

Sie beugen sich beide hinunter in das Loch und holen den Kasten heraus. Doch ihr staunen währt nicht lange, denn kaum ist das Gerät draußen, fällt die Steinplatte wieder an Ort und Stelle auf dem Boden und der Tempel beginnt zu beben.

Daniel: Jetzt wäre glaube ich fliehen angesagt.

Zu spät. In diesem Moment bricht eine ganze Flutwelle von Wasser über sie ein, die Steinwände brechen und noch mehr Wasser ergießt sich in den Raum und den Gängen. Am Eingang hört Rogelio, dass etwas nicht stimmt.

Rogelio (über Funk): Dr. Jackson! Können Sie mich hören?

Und auch er spürt das Beben.


Szene: Zelle, Ramius’ Planet

Sam versorgt noch immer Reynolds. Jack steht weiterhin an der Zellentür. Bra’tac geht zu ihm.

Bra’tac: Der Zustand eures Freundes verschlechtert sich.

O’Neill: Ja, und deine Freunde könnten allmählich mal aufkreuzen.

Bra’tac: Wir müssen damit rechnen, dass sie verhindert sind.

Jack dreht sich zu ihm um.

O’Neill: Wirklich?

Bra’tac (nickt): Immerhin sind wir am leben.

O’Neill (nicht begeistert): Ja. Wenn du das hier Leben nennst.

Er dreht sich zurück zu den Wachen um.

Carter: Sie haben Angst, dass der Supersoldat Ramius tötet und danach uns alle umbringt.

Jack dreht sich zu ihr um.

O’Neill: Supersoldat?

Carter: Nicht?

O’Neill: Ja, hat was.

Teal’c: Höchstwahrscheinlich war der Krieger nur hinter Ramius her. Als wir ihn angegriffen haben, wollte er nur entkommen, damit er seine Mission beenden kann.

O’Neill: Und dann hocken wir hier rum, während Ramius abgemurkst wird. Und was dann?

Darauf hat Teal’c keine Antwort, genauso wenig wie die anderen.

Jack dreht sich der Wache um, die direkt vor ihrer Zelle steht.

O’Neill: Hey. (Die Wache reagiert nicht) Hey, was gibt’s gegen ne kleine Unterhaltung einzuwenden? (Noch immer keine Reaktion) Na schön, ich weiß du bist hundertpro loyal, das bin ich auch. Tatsache ist trotzdem –

Wache: Ruhe!

O’Neill: Teal’c?

Teal’c kommt zu ihm nach vorne.

Teal’c: Hör mich an, Jaffa-Krieger. Dein Gebieter ist ein falscher Gott und wird mit Sicherheit besiegt, aber du hast noch eine Chance dich zu befreien.

Wache: Deine Worte sind für mich ohne Bedeutung. Ich weiß, wer ihr seid. Die Sho’lva Teal’c und Bra’tac, O’Neill von den Tau’ri (Jack zieht seine Augenbrauen hoch, ihr Fanclub wird wohl immer größer) Attentäter, die glauben sie könnten meinen Gebieter töten.

In diesem Moment hören sie Schüsse an der Oberfläche.

O’Neill: Tja, wenn wir Attentäter sind, wer ist das?

Er zeigt mit seinen Finger nach oben.

O’Neill: Hm?


Szene: Tempel, Honduras

Das Wasser ist mittlerweile bis zum Eingang vorgedrungen und noch immer keine Zeichen von Daniel und Lee.

Rogelio (über Funk): Dr. Jackson! Dr. Lee! Können Sie mich hören? (Schreit jetzt in den Eingang) Können Sie mich hören?

Keine Antwort, nur noch mehr Wasser. Dann hört das Beben auf und die Wasseroberfläche wird still. Rogelio schließt seine Augen. Und dann kommt plötzlich Daniel aus dem Wasser. Er hält das Gerät in der einen Hand und Rogelio nimmt es ihm ab, während er sich versucht aus dem Loch zu ziehen. Dann hilft ihm Rogelio und auch Lee taucht auf.

Rogelio: Alles in Ordnung? Ich dachte, Sie wären tot. Was ist passiert, Senior?

Daniel: Wir gerieten in so ne Art Falle.

Lee: Jetzt weiß ich, warum diese Passagen so eng waren. Sie sollten verhindern, dass Menschen lebend daraus entkommen.

Rogelio kniet sich hin, um das Gerät genauer zu betrachten und hebt es auf.

Daniel: Sie sind gut.

Rogelio: Was ist denn das hier?

Plötzlich stehen Daniel und Lee langsam auf. Sie heben ihre Hände und starren über Rogelios Schulter.

Rogelio: Hey, ich will das nicht klauen, Senior.

Daniel deutet mit seinem Kopf auf die Richtung hinter ihm und als er sich umdreht stehen sie ein paar bewaffneten Männern gegenüber. Ihr Anführer ist der gute Herr, der sie vor ihrem Aufbruch in dem Café beobachtet hat.

Rogelio: Madre de dios…


Szene: Zelle, Ramius’ Planet

Jack und Teal’c versuchen noch immer die Wache zu überzeugen, während über ihnen die Jaffa sterben.

O’Neill: Na, was sagst du dazu? Klingt das so, als ob da alles glatt läuft?

Teal’c: Dein Gebieter wird getötet. Du ebenfalls, wenn du uns nicht hilfst!

Wache: Du lügst! Mein Gebieter ist ein Gott. Er ist unbesiegbar.

Schreie ertönen und zwei Wachen, die an der Treppe stehen verschwinden, so dass sie jetzt nur noch ganz alleine sind.

O’Neill: Du darfst als nächster gehen.

Teal’c: Ramius wird dich zwingen für ihn zu sterben, während er versucht zu entkommen.

Wache: Mein Gott wird für seine Leute kämpfen.

Bra’tac: Da irrst du dich, mein Freund. Dein Gott verkriecht sich irgendwo feige wie ein Kind! Ich war Zeuge davon. Er wird nicht zögern euer aller Leben zu opfern, um sein eigenes zu retten.

Schließlich schaut er in ihre Richtung, bevor er ebenfalls verschwindet.

O’Neill: Hey! Was ist mit uns?! (Zu Bra’tac) Ich hätte gedacht, das wäre leichter diese Typen zu überzeugen.

Carter: Sir…

Jack schaut hinunter auf Reynolds, der vor Schmerzen fast Sams Arm zerquetscht.

O’Neill: Halten Sie durch, Reynolds.

Reynolds: Solange es nötig ist.

Jack nickt. In diesem Moment kommt die Wache zurück. Er öffnet die Zelle.

Wache: Ramius ist gefallen. Geht jetzt, bevor er es auf euch abgesehen hat.

Er gibt ihnen Zat Waffen.

O’Neill: Los, los, los, Beeilung, Leute.

Sie verlassen die Zelle und gemeinsam helfen sie Reynolds auf die Beine.

O’Neill: Kommt schon, weiter, beeilt euch… weiter!

Er dreht sich zu der Wache um. Die beiden sehen sich an.

O’Neill: Komm mit.

Die Wache ist zwar etwas verdutzt, dass die Gefangenen ihm helfen, aber er folgt ihnen.


Szene: Dschungel, Honduras

Daniel, Lee und Rogelio wurden die Augen verbunden und Fessel angelegt. Sie werden von den Männern blind durchd den Dschungel geführt.

Daniel: Also, wenn das so ne Art Revierverletzung ist, dann tut es uns leid.

Rogelio: Oh, no, Senior, por favor, bitte nicht sprechen.

Daniel: Nein, ich wollte nur sagen, wir sind nicht das, wofür ihr uns haltet.

Raphael: Wofür halte ich euch denn?

Daniel: Keine Ahnung. Wir sind Wissenschaftler, Archäologen um genau zu sein. Ich will nur sagen, wenn das ne Entführung ist – wovon ich ausgehe – dann sollte Ihnen klar sein, dass wir nichts wert sind.

Raphael: Glaub mir, Gringo, jemand hat für irgendjemanden einen Wert.

Lee fällt auf den Boden.

Lee: Ich bin gestolpert, tut mir leid!

Rogelio nimmt seine Augenbinde ab, als Lee wieder auf seine Füße gezerrt wird.

Lee: Hey, ich kann nichts sehen.

Rogelio nutzt die Ablenkung und läuft in den Wald.

Raphael: Chalo! (Er deutet auf den Flüchtigen)

Einer der Männer verfolgt Rogelio und feuert. Rogelio geht nahe der Bäume zu Boden. Instinktiv kniet sich Daniel schützend hin.

Daniel: Was ist passiert? (Er wird wieder auf die Beine gezogen)

Raphael: Euer Führer, er wollte fliehen. Was sollte ich tun? Vielleicht bleiben wir jetzt alle in der Spur, he, Muchachos? Weiter geht’s. Vamonos!

Er schubst Daniel zum Weitergehen.


Szene: Pyramide, Raminus’ Planet

Überall liegen tote Jaffa. Auf der Fläche des Ringtransporter liegt Raminus, ebenfalls tot. Bra’tac nimmt eine Stabwaffe an sich. SG-1 bleibt vor Raminus stehen, auch er hat drei Schüsse in seiner Brust.

O’Neill: Au!

Teal’c: Ramius hat wohl noch versucht auf eines seiner Schiffe zu kommen.

O’Neill: Puh…

Carter: Sir, ich glaube, wir haben immer noch eine Chance diesen Krieger zu fangen.

Teal’c und Jack sehen sie fragend an.

O’Neill: Wie?


Szene: Schlucht, Raminus’ Planet

Der Supersoldat läuft durch die Schlucht, wo er zuerst von SG-1 angegriffen wurde. Über ihn kommt ein schwebendes Frachtschiff zum Vorschein. Es kommt über ihn zum Halt und auch der Soldat stoppt. Mit Ringtransportern wird er auf das Schiff gebeamt.


Szene: Frachtschiff

Teal’c sitzt am Steuer, während Sam an der Verbindungstür steht.

Carter: Transportzyklus beendet.

O’Neill (über Funk): Carter, haben Sie ihn?

In diesem Moment hört man ein lautes Hämmern.

Carter (zuckt kurz zusammen, dann über Funk): Wir haben ihn.

O’Neill (über Funk): Gut.

Teal’c: Das ist korrekt.


Szene: Camp der Geiselnehmer, Honduras

Lee und Daniel werden in das Camp geführt. Dort befinden sich noch weitere Männer, ebenfalls bis unter beide Arme bewaffnet.

Raphael (pfeift): Chena! Jose! (Dann noch etwas auf Spanisch; Die meisten Anwesenden in den Camp gehen zu ihm, um die Neuankömmlinge zu begutachten)

Daniel und Lee wird die Augenbinde abgenommen und sie werden in eine Art hölzernen Schuppen verfrachtet, wo sie unsanft hineingestoßen werden.

Daniel: Tja, ich weiß nicht, was Sie erwarten, aber für uns wird niemand auch nur einen Cent hinlegen.

Raphael: Das ist jammerschade für euch. Denn, wenn niemand zahlt, werdet ihr sterben.

Sie schließen die Tür und lassen Lee und Daniel alleine mit ihrem Schicksal.


Szene: Korridor, SGC

Die Fahrstuhltüren öffnen sich und Hammond und Carter kommen heraus.

Hammond: Er ist immer noch bewusstlos?

Carter: Das ist keine Überraschung. Wir haben im Frachtraum die Sauerstoffzufuhr ausgeschaltet sobald wir ihn an Bord des Schiffes hatten. Es dauerte zehn Minuten, bis er bewusstlos war.

Hammond: Ich bin erstaunt, dass er das überhaupt überstanden hat.

In diesem Moment gelangen sie in Hammonds Büro, als auch schon das Telefon klingelt.

Carter: Er hat wie ein Löwe gekämpft, Sir.

Hammond (nimmt den Anruf entgegen): Hammond. Habe verstanden. (Er legt wieder auf.) Ihr Gefangener ist aufgewacht.


Szene: Isolationzelle, SGC

Der Soldat wurde mit Metallschienen um seinen Torso, Arme, Beine und Hals an der Wand festgeschnallt. Es ist ein Wunder, dass er seinen Kopf bewegen kann. Man hat ihm den Helm abgenommen. Er gibt ein knurrendes Geräusch von sich.

Hammond, Jacob und Sam sitzen in dem Beobachtungsraum gegenüber. Bra’tac und Teal’c stehen vor dem Geschöpf. Bra’tac geht einen Schritt auf ihn zu. Mutig, mutig.

Bra’tac: Wem dienst du? Hm? Sprich!

Supersoldat: Ich diene Anubis.

Bra’tac dreht sich um und Teal’c nimmt seinen Platz ein.

Teal’c: Wie wurdest du erschaffen?

Der Soldat gibt ein gurgelndes Geräusch von sich.

Bra’tac sieht mit einem Kopfschütteln zu den drei.

Hammond: Ich glaube, wir können davon ausgehen, dass wir nicht viel mehr aus ihm herausholen.

Sam nickt zustimmend, aber etwas niedergeschlagen.

Hammond: Haben Sie sonst noch was gefunden?

Carter: Unsere ersten Scans zeigen Gehirnaktivitäten weit unter dem Durchschnitt, was sowohl den Symbionten als auch den Wirt betrifft. Im Prinzip verfügt er über die Stärke und Heilkräfte eines normalen Goa’uld, aber nicht über die entsprechende Persönlichkeit.

Jacob: Die Goa’uld arbeiten mit ausgeklügelten Gehirnwäschetechniken.

Hammond: Ich bin für alle Vorschläge offen. Wie können wir rausfinden, was er weiß, falls er was weiß?

Jacob: Da gibt es eine Möglichkeit. Wir könnten ein Speicherlesegerät benutzen, um Zugang zu den Bildern in seinem Kopf zu bekommen, während er sie denkt.

Hammond: Versuchen Sie’s.


Szene: Korridor, SGC

Jack kommt grade um die Ecke, als er Hammond sieht. Er geht auf ihn zu.

O’Neill: Sir! (Hammond dreht sich zu ihm um) Eine Nachricht von Daniel?

Hammond: Nein. Dr. Jackson ist derzeit sechs Stunden überfällig, was den regulären Kontakt angeht.

O’Neill: Das ist viel. Selbst für Daniel.

Hammond: Die Regierung von Honduras hat uns wissen lassen, dass sie sich darum kümmert. Die haben ein paar Leute zu dem gemeldeten Standort geschickt. Bisher gibt es keine Erkenntnisse.

Jack nickt leicht.


Szene: Isolationsraum, SGC

Jacob hat das Speicherlesegerät vor dem Soldaten aufgebaut.

Jacob: Wenn seine Gehirnwellen mit diesem Gerät kompatibel sind, müssten wir das, was er denkt als Holografie sehen können.

Jacob geht zu ihm und klebt ihn eines dieser wunderbaren winzigen Dinger an den Kopf (Siehe: In der Höhle des Löwen) Das Gerät hat eine ziemliche Ähnlichkeit mit dem Zar’tactestgerät. Teal’c stellt sich genau vor ihm und wirft ihn einen dieser bösen und undeutbaren Blicke zu.

Teal’c: Wie heißt dein Ursprungsplanet?

Der Soldat knurrt nur und bald seine Hände zu Fäusten. Jacob aktiviert das Gerät und wir sehen ein Hologramm eines Sonnensystems.

Jacob: Das ist der Himmel über seinen Planeten.

Carter: Ich erkenne keine dieser Sternkonstellationen. Es könnte überall sein.

Jacob: Wir haben eine Sternerkennungstechnik, die es uns ermöglichen müsste diesen Ort in der Galaxis aufzuzeigen. (Mit einem leichten Lächeln) Er hat uns seine Heimatwelt verraten.

Wenn das ein Lächeln auf Teal’cs Gesicht ist, dann scheint er ziemlich schadenfroh zu sein.


Szene: Camp, Honduras

Raphael kommt aus einer Hütte und streckt sich. Er ruft seinen Männern etwas zu, dieser füllt eine Schüssel mit Wasser und öffnet die Tür zu Daniels und Lees Gefängnis. Er stellt die Schale neben zwei Kakerlaken auf den Boden und eine Sitzmöglichkeit für Raphael. Welcher auch gleich in der Tür erscheint.

Raphael: Ich weiß, das ist nicht sehr viel, aber wir tun, was wir können.

Einer seiner Männer gibt ihm ein Messer. Damit schneidet er die Fesseln von Lee und Daniel durch.

Raphael (setzt sich): Also, hier ist mein Angebot für euch. Ich stelle euch Fragen, ihr antwortet. Wenn ich euch glaube, bekommt ihr mehr Wasser, Nahrung, vielleicht sogar eine Decke für die Nacht. Okay? (Die beiden sehen ihn nur an) Okay. Für wen arbeitet ihr?

Daniel: Ich sagte doch, wir sind Archäologen –

Raphael (unterbricht ihn): Vielleicht habe ich mich nicht klar ausgedrückt. Wenn ich euch nicht glauben sollte, wird alles noch viel schlimmer für euch. Viel schlimmer.

Daniel: Wenn Sie uns töten, kriegen Sie nichts.

Raphael: Hm, vielleicht töte ich bloß einen von euch, damit eure Regierung aufwacht. Vielleicht… wer draufgeht, das liegt an euch, Amigos.

Daniel: Na gut, Sie sollten mir zuhören. Was Sie da tun ist ein schwerer Fehler. Sie müssen wissen, sehr mächtige Leute werden uns suchen und… tja, ich will es vielleicht mal so ausdrücken… Sie könnten sich durchaus einiges an Ärger ersparen.

Raphael: Alles klar. Wir machen es auf die harte Tour.

Er steht auf, aber bevor er geht, dreht er sich noch einmal um.

Raphael: Über eines solltet ihr euch klar sein. Ich werde nicht zögern euch beide zu töten, um ein Exempel für eure Regierung zu statuieren, damit sie uns das nächste Mal auch wirklich ernst nimmt. Kapiert? Du solltest wissen, dass viele Gefangene so einen Quatsch reden, wie du. 'Meine Freunde werden bald hier sein und mich retten’. Das gibt ihnen Hoffnung.

Er geht und die Tür wird geschlossen.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Mit einem weiteren schmucken Gerät der Tok’ra können sie die Heimatwelt des Soldaten ausmachen. Sam führt ihnen das Wundermaschienchen vor. Jack, Teal’c und Bra’tac sind anwesend.

Carter: Die Tok’ra nennen ihn Tartarus. Ein scheinbar unbewohnter Planet am Rande des von den Goa’uld kontrollierten Raums.

Jacob: Die Tok’ra sind bemüht so dicht wie möglich ranzukommen, um die Verteidigungsstärke zu bewerten.

Hammond kommt hinzu.

Carter: Sir.

Hammond: Ich fürchte, ich habe schlechte Nachrichten. Ich habe soeben einen Anruf vom Außenministerium erhalten. So wie es aussieht sind Daniel Jackson und Dr. Lee entführt worden. Wir vermuten, dass sie über die Grenze nach Nikaragua verschleppt wurden, aber wir wissen nicht, wo sie sich aufhalten.

Sam und Jack sehen sich voller Sorge und einmal tief durchatmend an.


Fortsetzund folgt...

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