7.06 Das Rettungsboot
Lifeboat

______________________________________
„Martice“ (sehr, sehr, sehr wütend): Du weißt offenbar noch immer nicht, mit wem du hier redest!

Janet (jetzt genauso wütend): Und es interessiert mich einen Dreck! Sie haben in dem Körper dieses Mannes nichts zu suchen und Sie müssen da raus!
______________________________________

Szene: Planet

Es ist ein steiniger und sandiger Planet. Mitten in der Wüste scheint ein Schiff abgestürzt zu sein. Es ist weder Goa’uld, Asgard noch von einer anderen außerirdischen Rasse, die wir bisher kennen gelernt haben.

SG-1 betritt es und mit Taschenlampen und ihren Gewehren im Anschlag gehen sie die kleine Stahltreppe hinunter.

Carter: Sir, möglicherweise wurde das Leuchtsignal, welches wir mit dem MALP entdeckt hatten, automatisch aktiviert. Falls noch jemand an Bord war, dürfte er es kaum überlebt haben.

Daniel: Es müsste doch irgendein Anzeichen dafür geben, wann der Absturz passiert ist.

Unten angekommen, finden sie tausend Glassärge an den Wänden entlang aufrecht stehend. In ihnen befinden sich Menschen.

Carter: Sir, diese Menschen leben. Sie, sie befinden sich in so einer Art kryogenen Schlaf. Jede Zivilisation ohne Überlichtgeschwindigkeitstechnologie müsste auf so etwas zurückgreifen, um die Entfernung zwischen den Sternen zu überwinden. Ansonsten würde es eine ganze Generation, oder noch wesentlich länger dauern. Relativ gesehen bedeutet das…

O’Neill (unterbricht sie): Wir haben ne Schiffsladung voller Eingefrorener.

Daniel dreht sich mit einem verwirrten Blick zu ihm um.

Carter: Das wäre in so etwa die Kurzfassung. Ja, Sir.

Teal’c: Ihr derzeitiger Zustand hat sie offenbar bei dem Aufprall geschützt.

Sie beginnen durch die zahlreichen Gänge zu gehen, die mit den Särgen gepflastert sind.

Daniel: Was glaubt ihr, wie viele das sind?

Teal’c: Schwer zu sagen. Nach dem äußeren des Schiffes zu urteilen, vier Abteilungen verschiedener Größe.

O’Neill: Okay, wir zählen mal kurz, wie viele genau und dann rufen wir Unterstützung. Carter, Teal’c, ihr geht zusammen. Daniel und ich übernehmen diesen Bereich.

Carter: Ja, Sir.

Die vier teilen sich in zwei Gruppen auf. Teal’c und Sam gehen wieder die Treppe hoch. Einzeln durchlaufen sie die einzelnen Gänge.

O’Neill: Fünf, sechs…(Er leuchtet in einen Sarg, wo nur noch ein Skelett zu sehen ist) Einhundertfünf.

Daniel in einem anderen Gang bleibt plötzlich stehen und dreht sich ruckartig um. Entsetzt reißt er seine Augen auf.

Daniel: Jack!

Ein immer lauter werdendes Geräusch ertönt und wir sehen, wie sich Jack umdreht und Teal’c und Sam ebenfalls bei Daniels Schrei aufhorchen. Ein helles Licht – es hat irgendwie eine Ähnlichkeit mit einer sich bewegenden Wand, die aus Molekülbausteinen besteht – rast auf Jack zu und durchdringt ihn. Getroffen geht er zu Boden. Dann ist es verschwunden. Auch die anderen von SG-1 liegen bewusstlos am Boden.


CREDITS


Szene: Schiff

Teal’c setzt sich ruckartig auf. Mit seiner Taschenlampe in der Hand steht er langsam auf. Er sieht ein wenig mitgenommen aus.

Teal’c (in sein Funkgerät): O’Neill? (Keine Antwort) Major Carter? (Keine Antwort) Daniel Jackson? Antworte! (Keine Antwort)

Er entsichert seine Zat und beginnt durch die einzelnen Gänge auf der Suche nach seinen Teammitgliedern zu rennen. Als erstes findet er Jack, der noch immer bewusstlos am Boden liegt. Teal’c kniet sich neben ihn.

Teal’c: O’Neill. (Er fühlt nach Jacks Puls)

Teal’c steht auf und geht weiter. Im nächsten Gang findet er Sam in ziemlich derselben Position auf dem Boden liegend. Er kniet sich wieder hin.

Teal’c: Major Carter?

Auch bei ihr fühlt er nach dem Puls.

Dann macht er sich auf die Suche nach Daniel.

Daniel lehnt halb sitzend gegen einen der Kammern.

Teal’c: Daniel Jackson?

Zu seiner Überraschung dreht Daniel seinen Kopf in Teal’cs Richtung. Doch als Daniel ihn sieht, beginnt er fürchterlich zu schreien.

Daniel: AAAHHH!!!


Szene: Kontrollraum, SGC

Davis: Identifikationscode SG-4, Sir. Es ist ihnen gelungen SG-1 zu finden.

Hammond (über Lautsprecher): Verteidigungs- und Sanitätsteam bereithalten. (Zu Davis) Iris öffnen.

Die Iris öffnet sich und SG-4 kommt durch das Tor. Auf jeweils zwei Tragen transportieren sie einen noch immer bewusstlosen Jack und eine bewusstlose Sam die Rampe hinunter.
Janet bleibt bei ihnen stehen.

Janet: Was haben wir?

SG-4 Mitglied: Sind beide bewusstlos. Lebensfunktion stabil.

Janet: Auf die Krankenstation und Sicherheitsprotokoll einhalten.

SG-4 Mitglied: Ja, Ma’am.

Als letztes kommt Teal’c mit Daniel durch das Tor. Daniel hängt mehr an Teal’c, als das er alleine gehen kann.

Janet: Daniel?

Daniel: Zurück… Ich muss zurück… ich muss zurück…

Janet sieht verwirrt zu Teal’c und dann wieder zurück zu Daniel. Dieser sieht sich verängstigt im Torraum um.

Daniel (panisch): Ich muss zurück! Ich muss zurück!

Er löst sich aus Teal’cs Griff und läuft in das sich grade auflösende Wurmloch.

Daniel: Ich muss zurück! (Er fällt auf seine Knie) Nein! Nein!

Janet rennt zu ihm.

Janet: Daniel!

Daniel (bricht schreiend zusammen): NEIN!!!

Janet kann ihn grade noch vor einem harten Aufprall retten und legt ihn auf den Boden.

Janet: Daniel. Alles in Ordnung. Haben Sie keine Angst.

Daniel zittert am ganzen Körper und sieht vollkommen verängstig aus. Es ist offensichtlich, dass etwas nicht mit ihm stimmt.

Janet: Sergeants!

Zwei weitere Sanitäter kommen die Rampe hoch gelaufen. Janet nimmt Daniels Hand.

Janet: Es ist alles in Ordnung.

Daniel: Wer bist du? Wo bin ich hier?

Total verwirrt und geschockt sehen sich Janet und Hammond an. Und selbst bei Teal’c kann man so etwas wie ein verwirrtes Stirnrunzeln erkennen.


Szene: Krankenstation, SGC

Sam und Jack liegen noch bewusstlos in ihren Betten. Hammond steht bei Jack am Bett.

Hammond (zur Schwester): Rufen Sie mich, sobald sie ihr Bewusstsein wiedererlangt haben.

Schwester: Ja, Sir.


Szene: Beobachtungsraum, SGC

Teal’c sitzt auf dem Stuhl und schaut hinunter in einen Isolationsraum, wo sich Daniel befindet. Hammond kommt zu ihm herein. Wir hören Daniel herumschreien.

Daniel: Wer ist dafür verantwortlich?

Er steht vor der Scheibe und schaut zu Hammond und Teal’c hoch. Hinter ihm steht mit verschränkten Armen Janet.

Daniel (sehr wütend): Ich will wissen, was ihr von mir wollt! (Er hält seine gefesselten Handgelenke hoch und dreht sich zu Janet um) Warum legt ihr mich in Fesseln?

Janet: Sie können entfernt werden, sobald Sie sich beruhigt haben.

Daniel (sehr, sehr wütend): Beruhigt?! Wie kannst du erwarten, dass ich mich beruhige?! Mir war versprochen worden, dass so etwas nicht passieren kann! Dass nichts schief gehen kann!

Janet (ziemlich unbeeindruckt von seinem Wutanfall): Na schön. Fangen wir doch da gleich an. Können Sie mir sagen, was schief gegangen ist?

Daniel (äfft sie nach): Was schief gegangen ist? Was schief gegangen ist? Na gut, das hier ist nicht die Strombos und du bist kein Mitglied meines Stabes… (er dreht sich zu seinem Spiegelbild um)… und das bin nicht ich!

Janet: Also gut, ich muss Ihnen etwas erklären. Nicht wir haben das getan. Wir haben ebenso wenig an, was hier passiert ist, wie Sie selbst, aber wenn Sie kooperieren würden…

Daniel: Ich spiele nicht für euch das Versuchskaninchen. (Er fasst sich an seinen Kopf, so als ob er stechende Schmerzen hätte)

Janet: Haben Sie Schmerzen?

Daniel (wütend): Ja! (Dann etwas ruhiger) Ja, heftige Schmerzen.

Janet: In Ordnung. Ich hole etwas, aber in der Zwischenzeit sollten Sie sich beruhigen, sonst muss ich Sie weiter ruhig stellen.

Sie dreht sich um, um zu gehen.

Daniel (hochnäsig): Du hast nicht die geringste Ahnung, wer ich bin, oder?

Janet dreht sich kurz zu ihm um, sieht ihn an und verschwindet dann.

Teal’c und Hammond haben das Schauspiel von ihren Plätzen aus verfolgt.

Teal’c: Das ist nicht Daniel Jackson

Hammond: Aber ist er ein Goa’uld?

Die Tür öffnet sich und Janet kommt zu ihnen.

Janet: Nein, Sir. Obwohl er im Moment genauso arrogant auftritt.

Hammond: Leidet Doktor Jackson vielleicht an irgendeiner speziellen Geisteskrankheit?

Janet: Ehrlich gesagt weiß ich es nicht, Sir. Wir haben EEG-Werte wie ich sie noch niemals gesehen habe. Auf der einen Seite deutet alles auf ein Koma, andererseits sehen wir Werte, als hätten wir ein Dutzend Menschen gemessen.

Hammond: Ist sein Zustand lebensbedrohlich?

Janet: Das kann ich nicht mal raten.

Sie sehen, wie Daniel in dem Raum auf und ab läuft.

Teal’c: Er gibt an Passagier des Alienschiffes zu sein, das wir auf dem Planeten entdeckt haben.

Hammond: Aber wie ist das möglich?

Janet: Ich habe keine Ahnung, Sir, aber Teal’c hat Recht. Und ich glaube, wir haben es mit mehr als einen Passagier zutun. Damit meine ich, dass Daniels Verhalten im Torraum und während der medizinischen Untersuchung vollkommen anders war, als sein derzeitiges. Ich denke, das waren mindestens zwei, vielleicht sogar drei verschiedene Persönlichkeiten.

Hammond: Könnten es noch mehr sein?

Teal’c: Dort befinden sich noch hunderte Passagiere im kryogenen Zustand.

In diesem Moment schmeißt Daniel ein Glas Wasser gegen die Scheibe. Und die Sanitäter, die mit bei ihm im Raum sind, fassen ihn. Er wehrt sich vehement gegen sie.

Sanitäter 1: Schon gut. Es reicht! Schon gut.

Sie setzen Daniel auf das Bett und binden ihn fest.

Teal’c: Colonel O’Neill hat ein Durchzählen der Kältekammern befohlen. Dadurch waren wir getrennt und ich verlor vorübergehend das Bewusstsein. Mir ist nicht klar aus welchem Grund. Als ich wieder aufwachte, waren Colonel O’Neill und Major Carter bewusstlos und Daniel Jackson in dieser Verfassung.

Janet: Da wir grad davon sprechen. Sir, ich würde gerne nach Colonel O’Neill und Sam sehen.

Hammond: Halten Sie mich auf dem Laufenden.

Janet: Ja, Sir.

Sie verschwindet.

Hammond: Teal’c, vielleicht sollten Sie auch auf die Krankenstation gehen.

Teal’c: Ich habe die Absicht hier zu bleiben.

Hammond (nickt): Einverstanden.

Er geht ebenfalls und mit einem besorgten Blick schaut Teal’c hinunter zu Daniel.

Einer der Sanitäter gibt Daniel ein paar Pillen und ein Glas Wasser.

Daniel (mit erhobenen Kopf und arrogant): Ich bin für gewöhnlich ein sehr vernünftiger Mann.

Sanitäter: Ja, natürlich, Dr. Jackson.

Daniel: Ich bin Repräsentant von Taltus. Mein Name ist Martice.

Sanitäter: Bitte um Verzeihung, Sir.

„Maritce“: Oh… 'Sir’… tja, das ist doch ein Anfang. (Er schluckt die Pillen herunter)


Szene: Krankenstation, SGC

Janet untersucht Sam. Sie leuchtet ihr in die Augen, keine Reaktion.

Janet: Pupillen sind nach wie vor zu groß. (Sie setzt sich auf einen Stuhl) Kommt mir fast so vor, als wären sie von einer starken Zat-Waffe getroffen worden. Zum Glück entwickeln sich ihre EEGs…

In diesem Moment kommt Jack neben ihr zu sich. Er stöhnt vor Schmerzen auf.

O’Neill: Oy!!!

Janet: …normal.

Schwester (die grade noch Siler untersucht hat): Doktor?

Janet: Informieren Sie General Hammond, dass der Colonel wach ist.

Schwester: Ja, sofort.

O’Neill: Hey, Doc.

Janet: Wie fühlen Sie sich, Sir?

O’Neill (erschöpft): Furchtbare Kopfschmerzen.

Janet: Darum kümmern wir uns gleich. Aber zuerst würde ich gerne wissen… wie Sie sich fühlen? Als 'O’Neill’?

O’Neill: Tja, abgesehen von dem Nagel in meinem Kopf… geht’s mir gut. Wieso?

Janet: Erkläre ich Ihnen später. Teal’c ist es gelungen Sie drei vom Schiff zum Stargate zu bringen. Mein Team hat übernommen.

O’Neill: Carter und Daniel?

Janet: Major Carter leidet an denselben Symptomen wie Sie.

Jetzt erwacht auch Sam neben ihr.

Carter (schwach): Janet?

Janet dreht sich zu ihr um.

Janet: Sam! Hey, alles wird gut. Sie stehen beide unter einem enormen Schock.

In diesem Moment betritt Hammond die Krankenstation.

Hammond: Colonel. Major. Wie fühlen Sie sich?

O’Neill: Ich hab nen Nagel in meinem Kopf, Sir.

Hammond: Klingt nach unseren Colonel O’Neill.

Janet: Ihre EEGs zeigen normale Gehirnaktivitäten. Sie zeigen offenbar keine Nachwirkungen.

O’Neill: Was denn für… Nachwirkungen? Wo ist Daniel?

Er hebt seinen Oberkörper an und sieht sich um. Doch Jane ist sofort an seiner Seite und drückt ihn wieder runter auf das Bett.

Janet: Sir, ich muss Sie bitten liegen zu bleiben, bis Sie wieder zu Kräften gelangt sind. (Aber Jack hört nicht auf sie, und setzt sich weiterhin auf)

O’Neill (unter Schmerzen): Mir geht’s gut.

Janet: Nein, geht es Ihnen nicht, Sir!

Schließlich lässt er sich stöhnend zurück in die Kissen fallen.

O’Neill: Nein… geht es nicht.


Szene: Isolationsraum, SGC

„Martice“ sitzt auf dem Bett und massiert sich sein Gesicht. Er sieht ziemlich genervt aus und scheint Schmerzen zu haben.

„Martice“: Geh und sucht diese Frau! Sag ihr, was sie mir gegeben hat, war einfach nicht gut genug! Es hilft nicht! (Er schaut zu dem Sanitäter an der Tür) Kannst du sprechen? (Keine Antwort) Hmm?

In diesem Augenblick öffnet sich die Tür und Janet kommt herein. „Martice“ verdreht seine Augen und setzt sich aufrecht hin. Janet bleibt vor ihm stehen.

Janet: Wie fühlen Sie sich jetzt?

„Martice“ (arrogant; er sieht sie nicht an): Deine Medizin ist nutzlos.

Janet: Sie haben noch Schmerzen?

„Martice“: Dieser Körper muss beschädigt sein.

Janet: Das bezweifle ich. Dr. Jackson war vollkommen gesund.

Janet öffnet ihre Akte und beginnt sich ein paar Notizen zu machen.

„Martice“: Ich nehme an Dr. Jackson steckte hier früher drin? (Er schaut an seinen Körper hinunter und dann hinauf in den Spiegel) Nicht, dass ich etwas dagegen hätte, weißt du? Er wirkt jünger und stärker als mein eigener… Was ist mit meinem eigenen Körper?

Janet schaut zu ihm auf.

„Martice“: Die Zeiten sind furchtbar. Da braucht man Führungspersönlichkeiten wie mich, aber wie soll man mich jetzt noch erkennen?

Janet: Ich habe doch schon erklärt, wir haben damit nichts zu tun.

„Martice“ (sehr wütend): Wie bin ich denn sonst wohl in diese Situation gekommen?!

Janet (angespannt, aber relativ ruhig): Wir wissen es nicht!

„Martice“ sieht sie finster an und steht abrupt auf. Augenblicklich geht Janet einen Schritt zurück, als er sich vor ihr aufbaut.

„Martice“: Wie hilfreich du bist.

Er lässt von ihr ab und beginnt im Raum herumzulaufen.

„Martice“: Was ist das hier für ein Ort?

Janet: Einer unserer medizinischen Isolationsräume.

„Martice“: Könntest du weniger spezifisch sein?

Janet: Wir befinden uns in einer Militäreinrichtung auf einen Planeten namens Erde.

„Martice“: Erde? Dieses Schiff war nach Ardena unterwegs. Wie weit sind wir von Ardena entfernt?

Janet: Kann ich nicht sagen.

„Martice“: Die anderen Passagiere werden sich Sorgen um mich machen. So wie ich mir um sie.

Janet: Die meisten sind noch an Bord des Raumschiffes, aber es könnte möglich sein, dass einige von ihnen ebenfalls hier sind.

„Martice“ senkt seinen Kopf, als ob ihn neue Kopfschmerzen befallen würden.

„Martice“ (unter Schmerzen): Als Gefangene?

Janet: Nein, wir glauben, sie könnten auch hier in diesem Raum sein. Wir wissen nicht wieso, aber auf irgendeine Weise sind mehrere Passagiere, die sich im Kälteschlaf…

Sie stoppt mitten im Satz, als sie eine Veränderung sieht. Daniel sieht sich verwirrt um.

Daniel: Was passiert hier?

Janet: Martice?

Daniel (sieht sich ängstlich um): Nein… nein, nein, Martice ist unser Gebieter… ich bin ein Besatzungsmitglied.

Erst jetzt sieht er sich im Spiegel. Erschrocken sieht er sich an.

Daniel: Das bin ich?

Er geht auf sein Spiegelbild zu und fährt sich mit beiden Händen über sein Gesicht.

Daniel: Wie ist das möglich?

Janet: Es ist schon gut. Ich bin hier, um Ihnen zu helfen.

Daniel (fährt noch immer mit seinen Fingern über sein Gesicht): Nein, nein, das ist falsch. Das ist ein Fehler…

Janet: Ja, es ist einer, den wir korrigieren wollen.

Er sieht sie durch den Spiegel hindurch an.

Janet: Ich bin Dr. Fraiser.

Daniel: Ich bin Tryan, der zweite Ingenieur.

Janet: Na schön, Tryan, fangen wir noch mal von vorn an.

„Tryan“ (dreht sich zu ihr um): Von vorn?


Szene: Isolationsraum, SGC

Teal’c beobachtet weiterhin das Geschehen. „Tryan“ sitzt auf dem Bett und starrt immer wieder zu seinem Spiegelbild hinüber, während Janet vor ihm steht.

„Tryan“: Ich kenne diesen Mann nicht. (Er sieht Janet an) Ich weiß nicht, wer ich bin.

Janet (lächelnd ihn beruhigend zu): Sein Name ist Daniel Jackson. Der Körper, in dem Sie sich befinden, gehört ihm.

„Tryan“: Er war nicht an Bord der Stromos.

Janet: Nein.

„Tryan“: Aber wie konnte ich dann in seinen Körper gelangen?

Janet: Ihr Raumschiff ist auf einen Planeten abgestürzt, den wir P2A-347 nennen. Wir wissen nicht, warum es zu diesem Absturz kam, aber offensichtlich befanden sich die Überlebenden in einem kryogenen Schlaf. Als Daniel Jackson und die anderen Mitglieder seines Teams an Bord des Schiffes kamen… da ist es… passiert.

„Tryan“: Ich habe keine Ahnung, wie ich hierher gekommen bin.

Janet: Was geschah vor dem Absturz?

„Tryan“ schließt seine Augen, als er sich erinnert…


RÜCKBLICK

Szene: Die Stromos

Pharrin (gibt Befehle): Bereithalten für Beschleunigung! (Er bleibt vor einem Mann stehen) Tryan?

Tryan: Abteilung ist gesichert.

Pharrin: Hervorragend.

Tryan geht zu einer Kältekammer und öffnet sie. Er stellt sich hinein und schließt die Kammer wieder.

RÜCKBLICK ENDE

„Tryan“: Der Abflug in Taltus, der Eintritt in meine Schlafkammer und jetzt… sehe ich dein Gesicht hier.

Janet sieht ihn mit vollem Mitgefühl an und seufzt.

„Tryan“: Warum bin ich gefesselt?

Janet: Das galt nicht Ihnen. Sie sind die vierte Persönlichkeit, die uns in diesem Körper begegnet ist. Wir nehmen an, dass andere von Ihrem Schiff sich mit Ihnen da drin befinden.

„Tryan“: In einem Körper?

Janet: Zusammen mit Dr. Jackson.

„Tryan“ (schüttelt den Kopf): Nein. Die Belastung wäre für den Körper zu stark. Das kann nicht sein.

Janet: Aber warum denn nicht?

„Tryan“: Das ist unvorstellbar. Das würde zum Wahnsinn führen.

Janet: Dann sollten wir beide hoffen, dass Sie sich irren.

„Tryan“: Dr. Fraiser, das, was du behauptest, ist technisch unmöglich. Es *kann* gar nicht passieren. Man kann nur zu dem eigenen Körper zurückkehren. Es gibt Sicherheitsvorkehrungen, dass so etwas nicht passiert.

Janet: Tryan, es ist passiert. Sie brauchen nur in den Spiegel zu sehen, um sich zu überzeugen.

Er sieht in den Spiegel und es nicht er, den er dort sieht.

Janet: Aber wir haben nicht viel Zeit und Sie sind bisher die erste kooperative Persönlichkeit. Deshalb müssen Sie jetzt nachdenken, okay? Wie konnte das passieren?

„Tryan“ (reibt sich die Stirn): Das Bewusst sein eines 'Kryoschläfers’ wird in demselben Speichermodul gelagert, das auch seinen Körper am Leben erhält. Es ist nicht vorgesehen beide von einander zu trennen oder etwa das Bewusstsein in einen anderen Körper zu schicken. Es sei denn…(Er hält plötzlich inne und sieht sie geschockt an, bevor seine Augen schließt) Oh nein! Es sei denn, der Körper des Schläfers ist tot.

Janet sieht ebenso geschockt aus und wir sehen, wie Teal’c von seinem Platz aus leicht eine Augenbraue nach oben zieht. In diesem Moment kommen Hammond, Jack und Sam in den Beobachtungsraum.

Teal’c: O’Neill. Major Carter. Ich freue mich, dass ihr wieder wohl auf seid.

Carter: Wir geht’s ihm?

Teal’c: Es ist eine neue Persönlichkeit aufgetaucht, aber Dr. Fraiser scheint Fortschritte zu machen.

O’Neill: Wieso ist er da drinnen?

Teal’c: Dr. Jackson Elektroenzephalogramm erwies sich als anormal.

O’Neill: So was kannst du ohne zu stottern sagen?

Teal’c sieht ihn schief von der Seite an.

Hammond: Dr. Fraiser verhängte einen Code 17. Dr. Jackson steht unter ständiger Bewachung und nur sie und ein paar ihrer Leute haben direkten Kontakt. Eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Carter: Sie glaubt, er wäre ein Goa’uld?

Hammond: Das schließen wir inzwischen aus, aber ich wollte kein Risiko eingehen, bis wir festgestellt haben, wie die anderen Persönlichkeiten in Dr. Jacksons Körper gelangt sind.

Carter: Vielleicht liegt des Rätsels Lösung in dem Gefriersystem?

Hammond: Setzen Sie ballst möglich eine Missionsbesprechung mit Dr. Fraiser an.

O’Neill: Mit Ihrer Erlaubnis, Sir, würde ich gerne bei Daniel bleiben.

Hammond: Eigentlich hat nur medizinisches Personal dort Zutritt.

O’Neill: Ja, Sir.

Hammond: Einverstanden.

Bis auf Jack verlassen alle den Beobachtungsraum und er nimmt jetzt Teal’cs vorigen Platz ein.


Szene: Isolationsraum, SGC

Janet: Na schön, Tryan, wir sollten keine voreiligen Schlüsse ziehen.

„Tryan“: Tut mir leid. Es gibt einfach keine andere Möglichkeit. Es ist doch so: Nur im Falle des Todes wird das Bewusstsein aus dem System entnommen. (Er atmet einmal tief ein) Ich bin tot. Genauso wie die anderen, die in diesem Körper inne wohnen.

Janet: Das wissen wir doch erst, wenn wir auf den Planeten zurückkehren.

„Tryan“: Dann wirst du es sehen. (Er nickt traurig)

Janet: Na schön… okay, Sie, Sie müssen mir helfen. Wieso wird beim Kryoschlaf das Bewusstsein vom Körper getrennt?

„Tryan“: Ein Bewusstsein überlebt den Restaurationsprozess nicht, ohne starken Verlust an Erinnerungen oder Intellekt. Eine Person, die eine so lange Reise startet, ohne, dass ihr Bewusstsein entsprechend gelagert wird, würde bei der Ankunft nur ein Fragment ihres Selbst sein. Die Seele dieser Person wäre verloren.

Janet: Dann sind die Anforderungen an die Bewusstseinslagerung enorm.

„Tryan“: Jede Gefrierkapsel enthält ein aktives Matrixgedankenmodul. Dies dient für ein einziges Bewusstsein. Dieses System ist mit dem verbunden, das der Erhaltung des Schläferkörpers dient.

Janet: Dann müsste es doch möglich sein, die anderen Bewusstseins wieder in den Speicher zurück zu befördern.

„Tryan“: Jedes dieser Module kann nur ein Bewusstsein lagern.

Janet: Dann probieren wir eins nach dem anderen.

„Tryan“: Nein, das, das ist nicht möglich. Pass auf: (Er geht zu einem Tisch, auf dem ein Becher Wasser und eine Kanne stehen; Er nimmt das Glas in die Hand) Könnten dieselben Wassermoleküle je wieder so in das Glas zurückkehren, wie sie waren, ohne Abweichungen, genau in derselben Konfiguration?

Er schüttet den Inhalt des Glases in die Kanne. Janet schließt verstehend ihre Augen.

Janet: Nein.

„Tryan“: Das Bewusstsein verschiedener Individuen wurde vermischt und in ein Gefäß gegeben, das ungeeignet ist für dieses Volumen.

Janet (geht auf ihn zu, als ihr was einfällt): Ja… aber, wenn die Computer an Bord Ihres Schiffes das menschliche Bewusstsein vom Körper trennen können, dann können sie doch sicherlich…

„Tryan“ (hört ihr nicht zu): Hörst du das auch?

Janet: Nein, ich höre nichts.

„Tryan“: Die anderen… ich höre ihre Stimmen… Sie werden lauter…

Janet: Tryan, wir sollten uns auf unser Thema konzentrieren. Wir müssen zusammenarbeiten.

„Tryan“: Das ist ein unglaubliches Gefühl…

Janet: Ich bezweifle, dass die anderen ebenso hilfreich wären, wie Sie.

„Tryan“: Niemand kann helfen.

Janet: Bitte sagen Sie das nicht.

„Tryan“: Sie drängen mich bei Seite. Ich weiß nicht wie.

Er senkt seinen Kopf und schaut dann leicht desorientiert auf.

Daniel (verängstigt): Janet?

Janet (sieht ihn mit großen Augen an): Daniel!

Daniel: Was ist hier los?

Janet: Da ist grade etwas passiert. Ich will Sie nicht wieder verlieren! Halten Sie durch!


Szene: Besprechungsraum, SGC

Die letzten Worte von Janet sind Aufzeichnungen des Überwachungsvideos. Janet, Sam, Hammond und Teal’c sitzen am Tisch. Janet stoppt das Video.

Janet: Das war alles. Einen Moment später zeigte sich noch eine Person, von der wir aber nichts gelernt haben. Also, er war nur einen Augenblick lang anwesend, aber es war definitiv Daniel.

Carter: Zumindest wissen wir, dass er noch da ist.

Janet (zustimmend): Mm hm. Dr. McKenzie hat grade eine ausführliche Analyse seines EEGs und MATs durchgeführt. Wahrscheinlich befindet sich Daniel in einer Art Koma, nachdem er von den anderen übernommen wurde. Offenbar hat sich sein eigenes Bewusstsein zurückgezogen, um sich zu schützen. Deswegen hat er sich nur kurz zuerkennen gegeben. Die anderen Werte sind ein ziemliches Chaos.

Hammond: Wie viele sind da noch drin?

Janet: Wir können das nicht sicher sagen, aber Dr. McKenzie glaubt, Daniel könnte das Bewusstsein von etwa einem Dutzend Schiffspassagieren in sich tragen.

Carter: Sie, vielleicht kann ich die Schiffssysteme rekonfigurieren, um Daniel zurückzuholen.

Hammond: Das letzte Mal auf dem Schiff wurden Sie angegriffen.

Carter: Das war vielleicht eine automatische Abwehr.

Teal’c: Das glaube ich nicht, Major Carter. Ich habe Daniel Jackson am Eingang einer Schlafkammer gefunden. Die Tür stand offen.

Carter: Unmöglich, dass Daniel von alleine in eines dieser Dinger gegangen ist.

Teal’c: Da muss jemand nachgeholfen haben. Vielleicht habe ich das Bewusstsein wiedererlangt, bevor die Angreifer mit uns dasselbe durchführen konnten?

Carter: Die Fragte ist: Wozu?

Janet: Tryan war vollkommen davon überzeugt, dass sein leiblicher Körper tot ist.

Hammond: Und?

Janet: Was ist, wenn das ein verzweifelter Versuch war diese Menschen zu retten? Vielleicht hat die Person, die sie angegriffen hat, nur versucht diese Menschen am Leben zu erhalten?

Teal’c: Das Schiff hätte diese Funktion nicht mehr lange erfüllen können.

Carter: Dann ist Daniel so eine Art 'Rettungsboot’?

Janet: Ja, das wäre doch möglich.

Carter: Sir, ich schlage vor, dass uns SG-12 auf diesen Planeten begleitet. Dann kann das Schiff nach den Angreifern durchsucht werden, während ich die Gefriersysteme checke.

Hammond: Sie haben grünes Licht. Wegtreten.

Sie machen sich alle an die Arbeit und die Kamera zeigt noch einmal die Nahaufnahme von Daniel auf dem Video.


Szene: Isolationsraum, SGC

Jack beobachtete Daniel und Janet von dem Beobachtungszimmer aus.

Janet: Ich glaube, wir haben uns noch nicht kennen gelernt.

Daniel (mit kindlicher Stimme): Wo ist mein Vater?

Janet: Tut mir Leid, das weiß ich auch nicht. Bist du einverstanden, wenn ich mich neben dich setze?

Er nickt schüchtern.

Janet: Alles klar. (Sie setzt sich neben ihm auf das Bett) Also dann…

Daniel (deutet auf die Sanitätern an den Türen): Was ist denn mit denen?

Janet: Hab keine Angst, die tun dir nichts.

Er dreht sich zu Janet hin, so dass er die beiden Männer nicht mehr ansehen muss.

Janet: Ich mach dir einen Vorschlag: Ich erzähle dir alles, was ich weiß und du erzählst mir, was du weißt, einverstanden?

Er nickt.

Janet: Wie ist dein Name?

Daniel: Keenin.

Janet (lächelnd): Keenin? Das ist ein sehr schöner Name. Ich bin Dr. Fraiser.


Szene: Torraum, SGC

Das Wurmloch etabliert sich.

Hammond: SG-12, Sie können abrücken.

SG-12 geht durch das Tor. Teal’c und Sam bleiben noch zurück.

Hammond: Ich weiß, Sie würden alles tun, um Dr. Jackson zu retten, aber ich möchte bestimmt nicht, dass Ihnen das gleiche passiert.

Carter: Wir werden versuchen das zu vermeiden, Sir.

Hammond: Viel Glück.

Sam und Teal’c folgen SG-12 durch das Tor.


Szene: Isolationsraum, SGC

Janet: Keenin, wir wollen so viel wie möglich über das erfahren, was da passier ist. Was ist dir zuletzt in Erinnerung geblieben?

„Keenin“: Mein Vater.


RÜCKBLICK

Szene: Die Stromos

Viele Menschen laufen durcheinander herum. Die Kamera zoomt auf einen kleinen Jungen, nicht älter als zehn Jahre alt, der in einer offenen Kältekammer steht. Ein Mann – Pharrin – stützt sich mit seinen Händen an beiden Seiten der Kammer ab. Der Junge sieht ihn mit großen Augen an.

Keenin: Warum kann ich nicht mit dir warten?

Pharrin: Das Schiff muss beschleunigen, um der Strahlung der Sonneneruption zu entgehen. Hier bist du sicherer. Du wirst bestimmt etwas Schönes träumen. Und wenn du aufwachst, sind wir in der Umlaufbahn von Ardena. Und ich bin wieder bei dir. Ja?

Keenin: Taltus wird nicht mehr existieren.

Pharrin: Hunderte von Jahren werden vergangen sein, Keenin, und all unsere Schwierigkeiten werden bloß noch Teil unserer Geschichte sein. Verstehst du das?

Keenin nickt. Sein Vater lächelt ihn an und gibt ihm einen Kuss auf die Wange.

Pharrin: Und jetzt… schließ deine Augen.

Keenin macht, was sein Vater ihm sagt. Er lehnt sich zurück und schließt die Augen.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Isolationsraum, SGC

„Keenin“ (öffnet seine Augen): Ich… ich wollte nicht weg. Ich wollte nicht weg von Taltus.

Janet: Aber du musstest gehen?

„Keenin“: Sie wussten, dass das geschehen würde, lange bevor ich geboren wurde. Weißt du, was ein Schwarzer Stern ist?

Janet (nickt): Mm hm. Einer, der seine Energie verbrannt hat.

„Keenin“: Sie sagten voraus, er würde dicht genug an unserer Sonne vorbeikommen und Eruptionen auslösen und Taltus verschlingen. Ich wusste immer, dass unsere Welt untergehen würde.

Janet: Und deshalb hat dein Volk die Stromos gebaut?

„Keenin“: Es waren drei Schiffe mit der Stromos, aber das reichte überhaupt nicht. Es gab eine große Lotterie damals. Nicht jeder durfte mit. Aber mein Vater war Offizier auf der Stromos, deswegen war es ihm gestattet einen aus der Familie mitzunehmen. (Er fängt an zu weinen) Meine Mama hat ihn gezwungen mich zu nehmen.

Janet: Ist schon gut.

„Keenin“: Meine Mutter wollte ihr Glück bei der Lotterie versuchen, aber sie wurde nicht gezogen. Alles aus der Führung haben es geschafft, aber sie nicht. Niemand den ich kannte durfte mit. Ich… wollte sie nicht verlassen.

Er beugt sich nach vorne und vergräbt weinend seinen Kopf in Janets Schoss.

Janet (streichelt ihm beruhigend durch seine Haare und über seinen Rücken): Shhh… ist ja gut… es ist alles gut. Hab keine Angst. Shhh… es ist alles gut.

Plötzlich ballt sich jedoch seine Hand zu einer Faust und umfasst den Saum ihres Kittels.

„Martice“ (wütend): Was fällt dir ein?

Angespannt horcht Janet auf.

Janet: Martice?

Er setzt sich wieder aufrecht hin und starrt sie mit einem tödlichen Blick an. Schnell springt Janet vom Bett und geht ein paar Schritte auf Sicherheitsabstand.

„Martice“: Für dich bin ich der Oberste Gebieter. Und ich verlange, dass du so etwas nie wieder tust. Also, was hast du dir inzwischen einfallen lassen?

Janet antwortet ihm nicht.


Szene: Die Stromos

Sam und Teal’c kommen grade die Treppen zu den Gängen mit den Kammern hinunter.

Carter (in ihr Funkgerät): SG-12, hier Carter. Bitte melden.

SG-12 Mitglied: Hier SG-12. Wir haben grade mit der Suche begonnen.

Carter: Bleiben Sie in Funkkontakt. Carter. Ende. (Zu Teal’c) Die Energieanzeigen sind nahe null. Es ist mir ein Rätsel, dass hier noch irgendwas funktioniert.

Teal’c: Wenn wir einen von ihnen wieder beleben können, unterstützt er uns vielleicht.

Carter: Ich glaube nicht, dass die Energie dafür ausreicht.


Szene Isolationsraum, SGC

Jack hat sich noch immer nicht von seinem Platz bewegt.

„Martice“: Ich verlange einen eurer Anführer zu sprechen.

Janet (steht mit verschränkten Armen vor ihm): Tja, tut mir leid, aber sie werden sich mit mir begnügen müssen.

„Martice“: Warum hast du den Jungen damit reingezogen?

Janet: Welchen Jungen meinen Sie?

„Martice“: Das weißt du genau. Er war gerade noch bei dir. Wo ist er?

Janet atmet einmal tief aus.


Szene: Die Stromos

Sam bleibt vor einer Wand mit verschiedenen Schaltflächen stehen.

Carter: Wenn wir die Systeme nicht an eine andere Energiequelle anschließen, sterben diese Leute. Wir brauchen einen Naquadah-Generator und ich muss eine…

Teal’c unterbricht sie, indem er seine Hand hebt. Er scheint etwas gehört zu haben. Er verschwindet.

Carter: Ein Generator müsste ausreichen…

Hinter einem Pfosten kommt eine weitere Person hervor und Teal’c schnappt sich ihn und presst ihn gegen die Wand. Sam zielt augenblicklich mit ihrer Waffe auf ihn und taucht ihn in das Licht ihrer Taschenlampe.

Pharrin: Bitte… tut uns nichts…

Teal’c hält ihm am Hals fest, aber Pharrin scheint vollkommen erschöpft zu sein. Sam senkt langsam ihre Waffe.


Szene: Isolationsraums, SGC

„Martice“ läuft mit seinen Händen an seinen Kopf gepresst herum. Janet hat sich hinter ihm auf dem Bett abgestützt. Ihren Kopf hat sie gesenkt. Langsam scheinen ihre Nerven die Grenzen erreicht zu haben.

„Martice“: Sie sollen aufhören zu schreien! Ich kann das nicht mehr ertragen!

Janet: Ich höre gar nichts.

„Martice“ läuft zum Spiegel und schaut hindurch hoch zu Jack.

„Martice“: Seid endlich still!

Jack lehnt sich bei dem Ausbruch in seinem Stuhl ein wenig nach hinten.

Janet: Sie sind nur in Ihrer Vorstellung, Martice.

„Martice“: Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Nein! Was du sagst ist nicht wahr! Ich habe Pflichten, die ich zu erfüllen habe! Ich kann nicht länger hier bleiben!

Janet: Wir lassen Sie nicht fort.

„Martice“: Die Leute von meinem Volk warten auf meine Anweisungen. Ich bin ihr Anführer. Sie haben mir die Treue geschworen!

Janet: Tut mir Leid.

„Martice“: Es ist meine Bestimmung über Ardena zu herrschen!

Janet: Jetzt hören Sie mal gut zu: Sie verstehen offenbar nicht den Ernst Ihrer Lage!

„Martice“ (sehr, sehr, sehr wütend): Du weißt offenbar noch immer nicht, mit wem du hier redest!

Janet (jetzt genauso wütend): Und es interessiert mich einen Dreck! Sie haben in dem Körper dieses Mannes nichts zu suchen und Sie müssen da raus!

[Yeha! Zeig’s ihm!!! Obwohl im Englischen diese Stelle noch viel besser rüber kommt!
Janet: I don’t give a damn! You don’t belong in that man’s body and I intend to take it back! Meine Lieblingsszene!]


Szene: Die Stromos

Pharrin sitzt auf der Treppe und er wird von der Taschenlampe angestrahlt. Er hat seinen Kopf gesenkt.

Teal’c: Sind noch mehr wache Personen an Bord dieses Schiffes?

Pharrin: Nein. Die anderen sind alle noch im Schlaf. (Er schaut zu ihnen auf) Warum seid ihr noch mal zurückgekehrt?

Carter: Du hast etwas mit einem von unseren Leuten angestellt.

Pharrin: Ist er mit euch hier?

Teal’c: Nein, ist er nicht.

Carter: Bist du hier verantwortlich?

Pharrin: Es… gab keine Wahl… keine Alternative… Ihr müsst dasselbe tun.

Carter: Das glaube ich weniger.

Pharrin: Die Schiffsenergie geht zuneige. Nur so können wir sie vor ihrem Ende bewahren. (Er steht auf und geht zu den Kammern) Pharrin hat einen Weg gefunden die Sicherheitsvorkehrungen zu umgehen. Es ist machbar. Versteht ihr denn nicht? Diese Seelen sind die letzten einer ganzen Welt. Sie dürfen nicht einfach so enden.

Cartter: Vielleicht gibt es einen anderen Weg.

Pharrin: Nein, nein, die Energie lässt immer weiter nach. In jeder Abteilung. Wenn ihr beide auch nur eine handvoll Seelen mitnehmen würdet, wäre etwas mehr Energie für die anderen da.

Carter: Das wird nicht passieren.

Pharrin: Wir wissen einfach nicht wie viele wir noch aufnehmen können.

Carter: Wir?

Er legt seine Hand gegen seine Schläfe.

Teal’c: Ich nehme an, er trägt, wie Daniel Jackson, das Bewusstsein vieler.

Sam nickt.

Pharrin: Dreizehn Seelen wohnen jetzt in Pharrins Körper. Ich fürchte, die Grenze ist damit erreicht.

Teal’c (leicht angewidert?): Zu welchem Zweck versuchst du das Leben dieser Menschen zu erhalten? Ihre Körper sind tot.

Pharrin: Wir sind die letzten einer ganzen Welt. Die anderen Schiffe werden kommen. Wir haben Botschaften ausgeschickt. Sie werden sie hören und dann kommen sie. Und wenn sie hier sind, werden sie einen Weg finden uns wieder herzustellen.

Teal’c: Konntest du die anderen nicht wieder beleben?


RÜCKBLICK

Szene: Die Stromos

Wir sehen das Schiff nach dem Absturz. Pharrin fasst zusammen, was genau passier ist.

Pharrin: Nachdem das Schiff abgestürzt war – wir wissen immer noch nicht warum – wurde er vom Computer geweckt.

Pharrin fällt mit seinen Oberkörper nach vorne aus seiner Kammer.

Pharrin: Aber der Energiebedarf für seine Wiederbelebung verursachte einen massiven Leistungsabfall.

Er stolpert aus der Kammer. Er rennt den Gang stolpernd hinunter.

Pharrin: Pharrin hatte nur Minuten, um die Energiezufuhr zu zwölf Schlafkammern wieder herzustellen, bevor die Schläfer starben. Aber die Zeit reichte nicht. Pharrin verlor einen nach den anderen. Zum Schluss hatte er keine Wahl.

Pharrin fällt erschöpft auf die Knie.

Pharrin: Es gab nur diesen einen Weg uns zu retten.

RÜCKBLICK ENDE

Pharrin (lacht nervös): Es sind über eintausend Seelen an Bord der Stromos. Wenn Pharrin versucht hätte die anderen auch aufzuwecken, wären noch viel mehr zugrunde gegangen.

Carter: Nur eine Person trägt damit die Last.

Pharrin: Pharrin lief so weit sein Auge reichte. Doch es gab nichts anderes als Felsen! Und an Bord des Schiffes befanden sich nicht genug Wasser und keine Nahrungsmittel. Alles war zu Ende gegangen. Pharrin wagte es nicht weitere Seelen zu erwecken. (Er tippt mit seinen Finger gegen seine Schläfen) Wir sind nicht allein. Wir leben in einer Ein-Person-Demokratie. Es klingt merkwürdig… ja, aber wir sind die auserwählten Überlebenden einer ganzen Rasse. Wie konnte Pharrin zulassen, dass auch nur einer von uns verloren ist?

Carter: Dennoch hätten wir euch helfen können.

Pharrin: Aber die Zeit reichte nicht mehr…

Er kämpft mit einer weiteren Persönlichkeit

//Du hättest sie fragen müssen!//

//Nein, wir konnten das Risiko nicht eingehen!//

//Ihr wäret damit nicht einverstanden gewesen, oder?//

Teal’c: Wären wir nicht.

Pharrin: Dann war unsere Wahl richtig.


RÜCKBLICK

Szene: Die Stromos

Wir sehen Teal’c durch die Gänge auf Daniel zu laufen.

Pharrin (Voice Over): Unser Fehler war es zu fliehen, nachdem du dich so schnell von unserem Betäubungsschuss erholt hast und zu deinen Freunden gegangen bist.

Wir sehen, dass sich Pharrin in einer Ecke nahe Teal’c versteckt hält.

Pharrin: Aber wir hatten Angst.


RÜCKBLICK ENDE

Carter: Es gibt Möglichkeiten euch zu helfen.

Pharrin: Welche?

Carter: Na ja, wir könnten eine alternative Energiequelle aufbauen. Eine, die euere Energiereserven wieder auf den Stand bringt, der notwendig ist, um eure Leute wieder zu beleben. Es wäre möglich sie innerhalb von wenigen Stunden zu installieren.

Ein weiteres Streitgespräch zwischen Pharrin und der anderen Person, die die ganze Zeit gesprochen hat.

//Pharrin, das ist unsere einzige Rettung!//

//Hör auf sie!//

//Nein, wir müssen warten! Die anderen Schiffe werden kommen!//

Carter (unterbricht ihre kleine Diskussion): Pharrin, wir können euch überall hinbringen… wohin ihr wollt. Auf einen anderen Planeten wie Ardena.

Pharrin: Ihr habt ein Schiff?

Carter: Wir verfügen über eine Einrichtung, die es ermöglicht all eure Leute auf der Stelle in verschiedene Welten zu transportieren. Wir nennen das ein Sternentor.

Pharrin: So eine Vorrichtung gibt es niemals.

Carter: Komm mit uns und wir beweisen es dir.

Teal’c: Allerdings nur, wenn du unseren Freund in seinen früheren Zustand versetzt.

Pharrin: Er muss Leben retten.

Teal’c (verärgert): Auf Kosten seine eigenen und gegen seinen Willen!

Pharrin: Bitte… das könnt ihr nicht verlangen.

Carter: Es muss sein.

Pharrin: Die Seelen, die euer Freund in sich trägt, gehören zu den kostbarsten von allen.

Teal’c: Unser Freund ist uns ebenso wichtig.

Pharrin: Aber sie können dann nirgendwo mehr hin. Sie werden verloren sein.

Carter: Aber du kannst seinen früheren Zustand wieder herstellen?

Ein weiteres Streitgespräch.

//Wie kann ich mich nur so schnell überreden lassen?//

//Wir haben geschworen unseren Gebieter zu beschützen!//

//Aber wir könnten hundert andere retten!//

Carter: Pharrin…

Pharrin scheint den Kampf gewonnen zu haben. Er sieht sie flehend an.

Pharrin: Es gibt einen Weg.

Carter: Ist dir klar, dass das, was wir anbieten, jeden auf diesem Schiff retten wird?

Pharrin: Und ist dir klar, dass eine der Seelen, die dein Freund in sich trägt… mein Sohn ist?

Sam erkennt den Konflikt, aber es ändert leider nichts an der Situation.


Szene: Isolationsraum, SGC

„Martice“ und Janet stehen jeweils auf den beiden Seiten des Bettes. Er hat sich abgestützt und sein Kopf hängt nach unten zwischen seinen Schultern.

„Martice“: Bitte… bitte, warum tut das so weh?

Jack und Hammond beobachten weiterhin das Geschehen.

Janet: Na gut. (Zu den Sanitätern) Machen Sie 100 Mikrogramm Fentanyl fertig.

Plötzlich hebt er wieder seinen Kopf und „Tryan“ ist zurück.

„Tryan“: Das wird nicht nötig sein, Dr. Fraiser. Meine Schmerzgrenze liegt höher, als die der anderen.

Janet (hoffnungsvoll): Tryan?

„Tryan“: Ja.

Janet (erleichtert): Oh, da bin ich wirklich froh…

In diesem Moment öffnet sich die Tür und Sam kommt kurz herein.

Carter: Janet? Einen Augenblick, ja?

Janet (zu „Tryan“): Bin gleich wieder da.

„Tryan“ nickt und Janet verlässt zusammen mit Sam den Raum.


Szene: Beobachtungsraum, SGC

Teal’c betritt den Raum.

O’Neill (skeptisch): Können wir dem Kerl trauen?

Teal’c: Er hat eine Menge zu gewinnen, wenn er uns hilft.


Szene: Isolationsraum, SGC

Die Tür öffnet sich erneut und Jand und Sam zusammen mit Pharrin stehen davor. Als „Tryan“ ihn sieht, stellt er sich grade vor ihm hin.

„Tryan“: Offizier Pharrin. Zweiter Ingenieur Tryan. (Er senkt seinen Kopf)

Pharrin geht auf in zu.

Pharrin: Tryan. Natürlich. Du warst derjenige in unserer Besatzung, der das hier für unmöglich hielt.

„Tryan“: Und du warst derjenige, der sich er war einen Weg zu finden. Wie ist es dir gelungen?

Pharrin: Unser Wissen und unser gemeinsamer Wille zu überleben. Es ist seltsam das Leben mit anderen zu teilen, aber es ist besser als die Alternative.

„Tryan“: Was ist mit unseren Schiff und anderen Passagieren?

Pharrin: Unser Schiff ist zerstört. Wir haben Ardena nicht erreicht. („Tryan" nickt) Seine Passagiere können noch gerettet werden, aber leider nicht ohne erhebliche Opfer. Für dich und die andere der Stromos, die in dir Zuflucht gefunden haben

„Tryan“: Verstehe, Offizier.

Pharrin: Diese Menschen besitzen eine Vorrichtung, die es ermöglicht all unsere Leute in eine andere Welt zu transportieren. Vielleicht sogar nach Ardena. Das ist überaus real… und wäre die Rettung für unser Volk. Aber dafür verlangen sie, dass ihr Freund in seinem früheren Körperzustand zu ihnen zurückkehrt. Ich nehme an, es wäre möglich, wenn wir sofort handeln. Es ist eine vernünftige Lösung.

„Tryan“: Ich werde alles tun, was erforderlich ist. Egal worum du bittest.

Er senkt seinen Kopf und als er wieder aufschaut hat „Martice“ die Kontrolle.

„Martice“: Nein! Ich bin nicht bereit diesen Aderlass zuzulassen! Offizier Pharrin, als dein Gebieter verlange ich sofort auf mein Schiff zurückgebracht zu werden.

Demütig fällt Pharrin auf seine Knie.

Pharrin: Verzeih mir meinen Frevel.

Carter: Pharrin…

Pharrin: Wir haben einen Eid geschworen ihm zu dienen. Wir können uns nicht widersetzen.

„Martice“: Offizier Pharrin. (Er schaut auf) Ich habe dir einen Befehl gegeben. Hast du mich verstanden? (Pharrin senkt erneut seinen Kopf)

Im Beobachtungsraum hat Jack genug davon. Verärgert steht er auf.

O’Neill: Oh, jetzt reicht’s aber…!

Hammond und Teal’c lassen ihn gehen. Sehr wütend betritt er den Isolationsraum.

O’Neill: Aufstehen!

Pharrin: Ich habe geschworen unseren Gebieter zu beschützen!

O’Neill (zieht ihn auf seine Füße): Euer Gebieter ist tot! Steh auf!

Pharrin: Aber seine Seele lebt weiter.

O’Neill: Nicht, wenn ich den Typen rausschneide!

Pharrin: Das würdest du nicht tun.

[Da kennt er Jack aber nicht *hust*]

O’Neill: Oh doch, das würde ich!

„Martice“: Pharrin, du wirst doch wohl nicht…

O’Neill (unterbricht ihn): Hör bloß nicht auf ihn! Tu das, weswegen du hier bist!

Pharrin sieht von Jack zu „Martice“

Pharrin: Verzeih uns, Gebieter. Nur so können wir unsere Leute überleben lassen.

„Martice“: Ich gebe diesen Körper nicht her! Egal was es kostet! Er gehört mir!!!

Ein Streitgespräch zwischen „Tryan“ und „Martice“ beginnt. Dabei wechselt die Kamera bei jeder Persönlichkeit die Perspektive! Sehr toll umgesetzt!

„Tryan“: Er hat nicht das Recht dazu.

„Martice“: Wenn du schon jemanden rettest, dann rettest du mich!

„Tryan“: Unser Volk wird sterben!

„Martice“: Wenn es sein muss!!!

Pharrin umfasst seine Schultern.

Pharrin: Vergebt mir, Gebieter.

„Martice“ (schüttelt ihn ab): Wag es nicht, mich anzufassen!

Pharrin: Zwölf Jahre haben wir gekämpft, um das Volk von Taltus zu retten und wir werden alles in unserer Macht stehende tun, um es zu schaffen. Ganz egal, wie groß die Opfer sein werden.

„Martice“ senkt seinen Kopf und als er aufschaut ist er verschwunden und „Keenin“ hat nun die Kontrolle. Überrascht sieht er seinen Vater an.

„Keenin“: Vater?

Pharrin (mit Tränen in den Augen): Keenin… Es tut mir so leid, mein Sohn. Auch du musst leider ein Opfer bringen. (Er sieht seinen Vater mit großen Augen an) Aber wir werden zusammen sein. Verstehst du das?

„Keenin“ nickt mehrmals mit dem Kopf.

Pharrin: Das Volk von Talthus wird gerettet werden… und sich für immer an uns erinnern.

„Keenin“: Aber wir werden zusammen sein?

Pharrin (weinend): Das verspreche ich dir.

„Keenin“ nickt mit einem leichten Lächeln den Kopf.


Szene: Die Stromos

Daniel und Pharrin befinden sich in jeweils zwei der Kammern. Janet ist bei ihm. Jack kommt zu ihnen.

O’Neill: Und?

Janet: Na ja, es ist schwer zu sagen, ob sie alle noch in Pharrin sind, aber Daniels Werte sind wieder normal.

O’Neill: Wie haben Sie das hingekriegt?

Janet: Das war ich nicht, Sir. Das war Daniel. Sein Bewusstsein hat sich selbst Geschützt, auch wenn er nie mehr als ein paar Sekunden er selbst war. Das ermöglichte es Pharrin die anderen von Daniel zu trennen und in sich selbst aufzunehmen.

O’Neill: Je mehr, desto besser heißt es… (Er zuckt einmal mit seinen Schultern)

Janet: Er wird in Stase bleiben, bis die anderen Passagiere wieder belebt wurden und sich um ihn kümmern können.

O’Neill: Sie meinen, um sie…?

In diesem Moment beginnt das Licht zu flackern und Sam und Teal’c kommen auf sie zu.

Carter: Der Naquadah-Generator hält die Energie konstant, Sir.

Teal’c: Wir müssen in wenigen Stunden mit der Wiederbelebung beginnen können.

Carter: Und im Anschluss daran können wir sie transportieren.

O’Neill: Gut. Überlassen wir das SG-4. Die stehen auf solche Jobs.

Carter: Wie geht es Daniel?

Janet: Er wird vermutlich noch eine Weile bewusstlos sein. Es ist wohl das beste, wenn wir…

In diesem Moment öffnet Daniel leicht seine Augen.

Daniel: Was?

O’Neill: Daniel? Bist du das?

Daniel: Jack…

O’Neill: Wie geht’s dir?

Daniel: Kopfschmerzen.

O’Neill (mit einem wissenden Lächeln): Nagel im Kopf? Die Sorte, ja?

Daniel: Ja… so in etwa.

O’Neill (nickend): Ja…

Er lächelt, Sam lächelt, Janet strahlt und selbst Teal’c hebt ein wenig seine Mundwinkel an.


ENDE

+[Transcript und Layout by Destiny]+