7.03 Der falsche Klon
Fragile Balance

Anmerkung: Den jungen O’Neill nenne ich Jack!

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Carter: Dürfte ich, bis es wieder soweit ist, etwas vorschlagen? (Jack sieht sie nur genervt an. Mit einem Grinsen redet sie weiter) Versuchen Sie es ebenso zu genießen, wie wir. (Jacks Blick könnte töten und Sam merkt ihren Fehler. Sie schluckt einmal schwer.) Sir.
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Szene: Gästequartier, SGC

Sam kommt aus dem Fahrstuhl, wo sie bereits von Hammond empfangen wird. Sie gehen ein Stück den Flur hinunter zum Gästequartier.

Carter: General. Was gibt’s denn?

Hammond (gibt ihr einen Ausweis): Heute Morgen hat jemand versucht damit in den Stützpunkt zu kommen.

Carter: Colonel O’Neills Sicherheitsausweis.

Hammond: Nachdem wir die fragliche Person festgenommen haben, bestand sie darauf Sie zu sehen.

Carter (überrascht): Mich? Wieso?

Hammond: Ich hatte gehofft, das könnten Sie mir erklären, Major. (Zu einer der Wachen vor der Tür) Aufmachen.

Er öffnet die Tür und wir sehen einen vielleicht grade mal sechzehn Jahre alten Jungen auf dem Bett liegen. Er hat seine Arme auf der Brust verschränkt und steht auf, als Sam und Hammond reinkommen.

Jack: Danke! Das hat aber verdammt lange gedauert. Sergeant, ich hatte doch schon vor einer halben Stunde um einen Kaffee gebeten! Also falls Ihnen irgendwann mal danach ist… (Hammond nickt dem Sergeant zu und er verschwindet)

Sam sieht ihn ziemlich ratlos an und dann zu Hammond.

Carter: Das ist ein Junge… Sir.

Jack: So wie es aussieht, Carter, genau das bin ich. Im Moment jedenfalls.

Carter: Kenne ich dich etwa?

Jack: Kommen Sie! Ich bin’s!

Sam sieht ihn immer noch verwirrt an.

Hammond: Wir haben versucht Colonel O’Neill zu erreichen, aber er ist jedenfalls nicht Zuhause.

Carter: Weißt du, was du dir damit für einen Ärger einhandelst? Sich als Militärangehöriger auszugeben, verstößt gegen Bundesgesetze.

Jack (lässt seinen Kopf mit einem Seufzen hängen und schaut dann genervt auf): Ich gebe mich nicht als jemand aus, der ich nicht bin! Ich *bin* Jack O’Neill.


CREDITS


Szene: Gästequartier, SGC

Hammond und Sam stehen immer noch vor Jack. Sam vergleicht mehrmals das Foto von Jack auf dem Ausweis mit dem jungen Jack vor sich. Jack steht auf, muss sich dabei aber seine viel zu große Hose hochziehen, als der Sergeant zurückkommt. Er gibt ihm eine Tasse. Er nippt daran und hält dann inne.

Jack: Heiße Schokolade? Soll das ein Witz sein?

Sam schaut wieder hinunter auf den Ausweis.

Carter: Wo hast du den her?

Jack (zieht sich wieder seine Hose hoch, als sie kurz losgelassen hat *lol*): Woher… Woher habe ich den wohl? Das ist meiner.

Carter (zynisch): Du bist ja auch Colonel O’Neill.

Jack: Ganz genau.

Sie zieht einmal ungläubig ihre Augenbrauen hoch.

Jack: Hören Sie, gestern Abend habe ich nen Happen gegessen, ein Bier getrunken und bin ins Bett gegangen und bin so wieder aufgewacht. Könnten wir jetzt bitte zu dem Teil übergehen, an dem Sie und Fraiser ein Mittel ein finden, das dafür sorgt, dass ich wieder der alte bin?

Daniel kommt von hinten rein und sieht genauso ratlos aus, wie der Rest.

Daniel: Das ist der Sicherheitsbruch?

Jack (erleichtert): Daniel! Erklär ihnen gefälligst, wer ich bin! Bitte!

Daniel: Na klar, gern. Wer bist du?

Hammond: Dieser junge Mann behauptet, er wäre Colonel O’Neill.

Daniel öffnet sprachlos seinen Mund und nickt dann.

Daniel: Das ist doch nen Witz?

Sam schüttelt grinsend den Kopf.

Daniel (verunsichert): Was ist hier los?

Jack: Daniel!

Daniel: Klingt jedenfalls wie er. (Leiser zu Sam) Was das Anschnauzen angeht.

Jack: Na schön, ihr wollt Beweise. Carter, Sie trugen mal einen Tok’ra namens Jolinar sich. Sie hat sich geopfert, um Sie zu retten. Daniel, du bist eigentlich einer von den Aufgestiegenen, aber weil du die Regeln gebrochen hast, wurdest du aus dem Oma Desala Fanclub geworfen und dein Gedächtnis wurde gelöscht. (Teal’c erscheint mit einer hochgezogenen Augenbraue hinter Hammond. Jack wendet sich an Teal’c) Und du und Bra’tac ihr seid in einen Goa’uld Hinterhalt geraten und habt eure Schlangen verloren. (Teal’c bleibt direkt vor Jack stehen) Hattest du dein Tritonin heute schon?

Teal’c sieht ihn eine ganze Weile an und dreht sich dann um.

Teal’c: Wie kann dieser Junge über dieses Wissen verfügen?

Sam schüttelt nur sprachlos mit dem Kopf und Daniel sieht auch nicht viel besser aus. Nur Jack steht kurz vor einem Nervenzusammenbruch und scheint ziemlich verzweifelt zu sein.

Jack: Weil ich es *bin*!

Er schaut hinunter und zieht seine Hose wieder hoch.


Szene: Vor dem Gästequartier, SGC

Die vier verlassen Jack.

Hammond: Hat irgendjemand von Ihnen eine Idee, wie dieser Junge an unsere höchstgeheimen Informationen rankommen konnte?

Carter: Wäre es nicht denkbar, dass er es… ist.

Daniel: Es gibt durchaus eine Ähnlichkeit.

Hammond: Aber er ist doch höchstens fünfzehn Jahre alt. Wollen Sie mir erklären können, O’Neill wäre über Nacht über dreißig Jahre jünger geworden?

Daniel: Es gab schon verrückteres.

Teal’c: Zum Beispiel was?

Daniel: Na ja, einmal war er ein steinalter Mann, dann wurde er zum Höhlenmenschen, dann haben wir den Körper getauscht…

Hammond (unterbricht ihn): Vielleicht sollten wir uns überlegen, wie wir den alten Zustand wieder herstellen können.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Janet sitzt mit SG-1, ohne Jack, und Hammond am Tisch. Sie schlägt grade eine Akte zu.

Hammond: Sind Sie da sicher, Doktor?

Janet: Abgesehen von einer akzeptablen Fehlermarge, ist die DNS des Jungen tatsächlich identisch mit der von Colonel O’Neill.

Carter: Von was für einer Fehlermarge reden wir?

Janet: Einer äußerst geringen. Vor Gericht würde die DNS-Probe, die wir von dem Jungen haben, ausreichen, um damit auf die Identität von Colonel Jack O’Neill zu schließen. Da gibt es eine winzige Abnormalität, aber abgesehen davon… ist er es.

Daniel: Winzige Abnormalität… wie zum Beispiel die Tatsache, dass er auf einmal erheblich jünger ist?

Janet: Dafür habe ich auch keine Erklärung.

Daniel: Wir setzen da noch Speziallisten ran. Vielleicht finden wir dann heraus, wie es dazu gekommen ist.

Hammond: Bis es soweit ist, betrachten wir ihn als unseren Gast auf dem Stützpunkt.

Carter: Dann besorge ich ihm eine Playstation.

[*lol* Sie kennt den Colonel wirklich gut *lach*]


Szene: Cafeteria, SGC

Jack lässt sich schwerfällig auf einem Stuhl fallen. Sam, mit ihrem blauen Wackelpudding und Teal’c mit einem ungewöhnlichen Grinsen auf den Lippen, setzten sich ihm gegenüber an den Tisch.

Jack: Wisst ihr, für meinen Geschmack genießt ihr beide das ein bisschen zu sehr.

Carter: Na ja, du bist irgendwie süß.

Der Blick von ihm ist göttlich.

Jack: Für Sie immer noch 'Sir’. (Sam schluckt einmal) Und in einem schlaksigen Körper zu stecken, ist nicht grade meine Vorstellung von 'süß’, Carter.

Sam schiebt sich eine Weintraube in den Mund und nickt.

Teal’c (belustigt): Hat es nicht gewisse Vorteile noch einmal jung zu sein, O’Neill?

Jack: Nein, ich sehe keine. Was meinst du?

Teal’c: Fühlst du dich nicht wesentlich gesünder und fitter?

Jack: Mit meiner *Fitness* war ich ganz zufrieden.

Carter: Aber an dem, was Teal’c sagt, ist doch was dran. Viele von uns würden alles geben, um noch einmal jung zu sein, unser Leben noch einmal zu leben.

Jack: Ja, aber ich wäre lieber wieder der alte.

Carter: Dürfte ich, bis es wieder soweit ist, etwas vorschlagen? (Jack sieht sie nur genervt an. Mit einem Grinsen redet sie weiter) Versuchen Sie es ebenso zu genießen, wie wir. (Jacks Blick könnte töten und Sam merkt ihren Fehler. Sie schluckt einmal schwer.) Sir.


Szene: Jack O’Neills Haus

Jack und der Rest von SG-1 betreten sein Haus. Sam und Daniel bleiben vor dem Essenstisch stehen, der mit Essensresten und leeren Bierflaschen voll gestellt ist, stehen. Sam nimmt eine Packung von dem chinesischen Essen in die Hand und riecht einmal kurz dran, bevor sie es angewidert wieder zurückstellt.

Daniel: Schön zu sehen, dass sich manche Dinge nicht ändern.

Jack: Ich hatte einfach keinen Besuch erwartet.

Carter: Wir schicken das Zeug ins Labor, um es analysieren zu lassen.

Jack: Also, wenn die Glutamat finden, bestelle ich da nie wieder was.

Sam sieht ihn mit einem zweifelnden Lächeln an.

Jack: Jetzt mal ernsthaft: Was soll das hier eigentlich?

Daniel: Na ja, an diesem Ort warst du zum letzten Mal…

Jack: Älter?

Teal’c durchsucht den Kühlschrank. Er hält skeptisch eine Tupperdose in der Hand.

Teal’c: Führst du irgendwelche wissenschaftlichen Experimente durch, O’Neill?

Jack: Hey, kommt schon, das Chillie ist noch gut!

Er geht zu Teal’c und nimmt es ihm ab, nur um es wieder zurückzustellen. Im gleichen Handgriff holt er sich eine Bierflasche heraus. Gerade als er sie geöffnet hat und zum Trinken ansetzen will, nimmt ihm Sam die Falsche aus der Hand und stellt sie auf den Tisch.

Carter: Was haben Sie als letztes gegessen, *Sir*?

Jack: Vier Käseburritos mit Guakamole natürlich…

Daniel: Sonst noch was?

Jack: Ein Bier, dann lag ich in der Falle.

Carter: Dann hat das, was mit Ihnen passier ist, offenbar im Schlaf stattgefunden.

Jack zuckt mit den Schultern.

Sie durchsuchen weiterhin das Haus. Sie befinden sich in seinem Schlafzimmer. Sam riecht an einem Glas, stellt es dann wieder ab und öffnet eine große Truhe am Bettende. Daniel hingegen fängt an Jacks Kommode zu durchwühlen.

Jack: Hey! (Nimmt ihn eine Unterhose ab) Muss das sein?

Daniel hebt abwehrend seine Hände und geht zu einem Regal hinüber. Teal’c steht vor einem anderen Regal und hält ein Bild in der Hand.

Jack: Teal’c?

Bevor noch jemand etwas sagen kann, schließt Jack plötzlich seine Augen und er sieht ein helles Licht mit zwei kleinen schwebenden, grünen Lichtern vor sich. Doch in diesem Moment wird das Gesicht eines Asgards sichtbar, der sich über ihn beugt.

Jack öffnet leicht verwirrt seine Augen.

Jack: Wow…

Teal’c: O’Neill?

Daniel: Was ist denn?

Jack: Entweder hab ich mich an einen besonders schlechten Traum erinnert… oder die Asgard haben mich letzte Nacht besucht.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Nachdenklich tippt Jack mit einem Finger auf der Tischoberfläche herum.

Hammond: Tut mir Leid, aber was Sie da sagen, ergibt für mich keinen Sinn.

Daniel: Jacks Erzählung klingt wie eine der UFO – Entführungsfällen von denen man so liest.

Jack: An son Schwachsinn erinnerst du dich, aber meinen Geburtstag vergisst du?

Daniel: Du hast doch noch ein paar vor dir.

Teal’c lächelt leicht und Sam senkt grinsend ihren Kopf.

Teal’c: Diese Begegnung steht nicht in Übereinstimmung mit unseren Kontakten zu den Asgards.

Carter: Aber Thor hat uns gegenüber erwähnt, dass die Asgards die Entwicklung der Menschen immer im Auge behielten.

Hammond: Aber wir sind Verbündete. Wir haben jetzt mehrfach mit ihnen kooperiert.

Jack (zeigt auf sich): Dazu wäre ich sicherlich nicht bereit gewesen.

Carter: Aber was könnte es den Asgard bringen Sie gegen Ihren Willen jünger zu machen?

Jack (denkt einen Moment darüber nach): Keine Ahnung.

Daniel: General, ich würde gerne ein paar von diesen Entführungsgeschichten hiermit vergleichen.

Hammond: Einverstanden. (An Sam gewandt) Major, ich glaube, Sie haben um 1300 eine wichtige Besprechung.

Carter: Ja, Sir, ich bin da.

Jack: Moment mal… die F-302 Einweisung. War ich dafür nicht eingeteilt?

Hammond: Angesichts der besonderen Lage, halt ich es für besser, wenn Major Carter das erledigt. Aber Sie können ihr alle Informationen zukommen lassen, die sie braucht.

Jack: Aber … immerhin war ich derjenige, der…

Hammond (unterbricht ihn): Gut. Wegtreten.

Sie stehen alle auf, nur ein ziemlich verwirrter Jack bleibt alleine zurück.


Szene: Hammonds Büro

Hammond sieht sich ein paar Akten durch, als es an der Tür klopft.

Hammond: Ja, bitte?

Die Tür öffnet sich und Jack kommt herein.

Hammond: Jack, Sie müssen mich verstehen. Ihr Zustand bringt mich in eine sehr schwierige Situation.

Jack: General, nichts für ungut, aber Sie sind nichts ins Bett gegangen, haben CNN gesehen und sind in der MTV Generation aufgewacht.

Hammond: Genau aus diesem Grund wird Major Carter das Briefing abhalten.

Jack: Sir, ich bin 302 öfter geflogen, als jeder andere.

Hammond: Das mag ja der Fall sein, aber trotzdem wird eine Truppe erfahrener Piloten bei so einem Vortrag wohl kaum auf einen Halbwüchsigen hören.

Jack (reibt sich die Stirn): Sir, ich sehe vielleicht aus wie einer – da gebe ich Ihnen Recht – aber die Piloten brauchen mein Expertenwissen. Und abgesehen davon, wenn die hier arbeiten wollen, können sie sich ja gleich daran gewöhnen, dass … na ja, ungewöhnliche Dinge passieren.

Hammond: Hören Sie, Jack, niemand bestreitet, dass Sie ein wichtiger Mann des SGC sein können, aber unter den gegebenen Umständen kann ich nicht anders entscheiden. Tut mir leid.

Jack: Ja, Sir. Ich verstehe. (Er geht zur Tür, dreht sich aber vorher noch einmal zu ihm um) Dumme Idee.


Szene: Daniels Büro

Teal’c sitzt am Computer und recherchiert in der UFO – Entführungssache.

Teal’c: Offenbar sind schon viele Tau’ri Wesen aus einer anderen Welt begegnet.

Daniel (liest sich wohl alte Zeitungen durch): Ja, die wissen gar nicht, wie dicht sie an der Wahrheit dran sind.

Teal’c: Was genau suche wir, Daniel Jackson?

Daniel: Alle Entführungsberichte, die mit Jacks Fall übereinstimmen. Natürlich alle, die behaupten über Nacht jünger geworden zu sein. Wir müssen nur die entsprechenden Suchbegriffe eingeben.

Teal’c (tippt etwas ein und eine Liste einer Suchmaschine taucht auf): Ist bereits geschehen.

Daniel geht zu ihm.

Daniel: Wow… das sind ne Menge Leute.

Teal’c: Korrekt.

Daniel: Und ist einer dabei, der das gleiche gesehen hat, wie Jack? Also vier grüne Lichter…

Neue Ergebnisse erscheinen auf dem Bildschirm.

Daniel: Das ist schon etwas glaubwürdiger. Klingt interessant…. Offenbar geschah so etwas ähnliches vor…

Teal’c: 19 Jahren.

Daniel nickt. Teal’c ruft ein weiteres Fenster auf.

Daniel: Acht Fälle hier in den Staaten. Also, wenn diese Adressen noch stimmen, sollten wir diese Leute mal aufsuchen.

Teal’c: Und was erhoffst du dir?

Daniel: Das wissen wir wohl erst, wenn wir es gehört haben.

Er klopft Teal’c aufmunternd auf die Schulter.


Szene: Briefing, SGC

Sam stellt sich vor ein paar Piloten vorne ans Podium. Hinter ihr befindet sich eine Leinwand mit dem Konstrukt der 302.

Carter: Wie aus Ihren Unterlagen hervorgeht, ist die F-302 ein für den Weltraum geeigneter Kampf- und Abfangträger, entwickelt mit Hilfe von Goa’uld – Technologie. Ihre bevorstehende Mission heißt: Operation Blauer Phönix. Dabei handelt es sich um eine Luftkampfsimulation, der 302 gegen echte Todesgleiter….

Einer der Piloten hebt seine Hand.

Carter: Captain?

Captain: Major, nach unserem Flugbericht, waren Sie bei der letzten 302 – Mission Co-Pilotin.

[Ich würde mal sagen, immerhin saß sie schon mal in so einem Teil! Besserwisser!]

Carter: Ja, dazu gehörte auch der Nahkampf. Wir werden in dieser Einweisung darüber sprechen.

Captain: War nicht Colonel O’Neill damals Pilot?

Carter (mit einem Lächeln, welches ihre Ungeduld überspielen soll): Ja, da haben Sie Recht, das war er.

Major: Der Colonel hat auch in den vorangegangen Missionen im Hyperraum die 302 gesteuert, oder, Major?

[Darf ich den beiden bitte den Hals umdrehen????]

Carter: Worauf wollen Sie hinaus, Major?

Captain: Bei allem Respekt, Ma’am, wäre das hier nicht Colonel O’Neills Job?

Carter: Colonel O’Neill steht nicht zur Verfügung, aber ich habe mehrere Computermodelle vorbereitet, die Ihnen klar machen, wie sich die 302 in Kampfsituationen verhält.

Captain: Major, nichts für ungut, aber was bringt mir das bei einer Situation gegen ein außerirdisches Schiff?

Carter (ein weiteres ach so charmantes Lächeln): Wie Ihnen klar sein sollte, *Captain*, (Sie ändert das Bild auf dem Bildschirm) hat die 302 Trägheitsdämpfersysteme, für deren Erklärung ich durchaus qualifiziert bin. Also, lassen Sie uns…

Sie hören von draußen Geschrei.

Jack (vor der Tür): Hey, ich bin nur hier, um kurz mal… AU!!!

Wache (vor der Tür): Sir, bitte leisten Sie keinen Widerstand!

Jack (vor der Tür): Hey, immer cool bleiben…

Carter: Sie sollten sich… konzentrieren…

Jack (vor der Tür): Okay, ich warne Sie…

Wache (vor der Tür): Sir, bitte bleiben Sie hier…

Jack (vor der Tür): Habe ich Sie nicht gewarnt…

Sam geht zur Tür.

Jack: OW!!! Okay, lass das! Jetzt bin ich stocksauer!

Sam öffnet die Tür und sieht Jack, wie er von dem beiden Soldaten mit dem Gesicht an die Wand gedrückt wird. Das Bild ist einfach nur herrlich! Einer hält ihm seinen Arm auf den Rücken, während der andere seinen Kopf gegen die Wand drückt.

Carter: Sie können Ihn loslassen.

Die beiden lassen von ihm ab und Jack sieht alles andere als begeistert aus.

Jack: Ich verkneife mir eine Rüge wegen Angriffs auf einen vorgesetzten Offiziers, Carter. (Er will an Sam vorbeigehen, bleibt aber dann neben ihr stehen) Die hätte ich auch allein geschafft.

Carter (mit einem Grinsen): Aber natürlich.

Jack (stellt sich vor die Piloten): Tut mit leid, ich bin spät. Habe ich was verpasst?

Carter: Wir sprachen grade über die Flugfähigkeit der 302.

Jack: Dann komme ich ja richtig. Dazu ist folgendes zu sagen… (Die Piloten belächeln ihn)

Captain: Major, ist das ein Scherz?

Carter: Nein, das ist… Colonel O’Neill.

Die Piloten glauben ihr nicht.

Jack: Ich sage grundsätzlich alles nur einmal. Also sollten Sie aufmerksam zuhören.

Captain (lachend): Wenn du das sagst…

Jack: Hey, ich weiß, dass auf meiner Uniform nirgendwo Colonel steht, aber das sollte es.

Dem Captain vergeht das Lachen und er sieht zu Sam hinüber, die ihm nur grinsend zunickt. Plötzlich setzt sich die ganze Mannschaft aufrecht hin.

Captain: Ja, Sir.

Jack (zufrieden): Na schön. Geschwindigkeit ist das Wesentliche bei einem Kampf mit einem Gleiter. Ihr Instinkt sagt ihnen 'Gib Gas’, weil sie dann schneller und manövrierfähiger sind, aber Sie müssen die Kontrolle behalten. (Er sieht hinter sich auf die Abbildung des Gleiters) Ach ja, und die Trägheitsdämpfer kompensieren nur 90% bei negativen Gs. Also, das wichtigste sind Kenntnisse über seinen Feind, um seinen nächsten Schritt vorhersehen zu können. (Er stellt sich hinter das Podium) Alles klar, Grundkurs: Todesgleiter.


Szene: Wohnsitz eines Entführungsopfers

Daniel und Teal’c sprechen mit einem etwas älteren Mann, der gerade dabei ist Holz zu hacken.

Mann: Darf ich fragen, warum die US Luftwaffe nach 26 Jahren Interesse an meiner Geschichte zeigt?

Daniel: Tja, wissen Sie, wir haben inzwischen neue Informationen.

Mann: Die beweisen, dass meine Geschichte wahr ist?

Daniel: Irgendwann… (er schaut zu Teal’c) Bestimmt.

Teal’c: Erzählen Sie, was Sie erlebt haben.

Mann: Ich lag schlafend im Bett, da sah ich auf einmal ein Licht, das nahm mich mit.


RÜCKBLICK

Wir sehen, wie ein junger Mann irgendwo liegt. Er ist umgeben von einer Art weißen Nebel.

Daniel (als Voice Over): Und wohin?

Mann: Auf ein Raumschiff, nehme ich an. Ich war schwerelos. Ich schwebte in der Luft und doch…

Frau (die Stimme das Mannes wird ersetzt durch die einer Frau, während wir noch immer den jungen Mann schweben sehen und über ihn schwebt ein orange glühendes Objekt): … es war dunkel, kalt….


RÜCKBLICK ENDE

Szene: In der Wohnung eines anderen Opfers

Daniel und Teal’c sitzen in der Küche einer Frau.

Frau: Ich konnte mich nicht bewegen, obwohl ich hellwach war.

Daniel (macht sich Notizen): Und dann tauchten die Lichter auf?

Frau: Ich war völlig überrascht.


RÜCKBLICK

Wir sehen, wie die Frau schwebend in der Luft hängt. Das orange Objekt schwebt über ihr, während vier grüne Lichter um sie herumkreisen.

Frau (während wir die Bilder sehen): Glühende, grüne Kugel schwebten um mich herum…

Die Stimme der Frau wird die durch eines weiteren Mannes ersetzt, der nur Chinesisch spricht.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Wohnung eines weiteren Opfers

Die Tochter des alten Mannes übersetzt für Daniel und Teal’c.

Tochter: Nachdem die kleinen grünen Kugeln ihn aufgehört hatten ihn zu scannen… ließen sie ihn eine Weile allein…


RÜCKBLICK

Ein junger chinesischer Mann schwebt ängstlich in der Luft und kann sich nicht rühren.


RÜCKBLICK ENDE

Tochter: Und dann sprach eine Stimme zu ihm, die erklärte ihm, er müsse sich nicht fürchten. Er wäre bald wieder in Sicherheit.

Daniel: Fragen Sie Professor Wu, ob er weiß, wer zu ihm gesprochen hat.


RÜCKBLICK

Der junge Mann dreht seinen Kopf etwas zur Seite und dann in die andere Richtung. Vor ihm steht ein Asgard.


RÜCKBLICK ENDE


Szene: Hammonds Büro, SGC

Daniel und Sam sind bei Hammond im Büro.

Daniel: Im Prinzip waren alle Geschichten ähnlich und sie passen genau zu Jacks Version.

Carter: Allerdings hat niemand eine körperliche Veränderung aufgrund der Entführung erlebt.

Daniel: Ja, das stimmt, aber alles andere passt auf den Punkt. Das Schlafen, entführt, schweben, Paralyse, außerkörperliche Erfahrung… das klingt alles bekannt, wie irgendwelche Boulevardgeschichten, aber… ähm, alle beschreiben… (Er sieht hinunter auf seine Notizen) vier grüne Kugeln, die von innen strahlten und wie Insekten um sie herumflogen. Es klingt zu außergewöhnlich, das kann kein Zufall sein.

Hammond: Das Wesen, das sie entführt hat, ich nehme an, das wurde wie ein Asgard beschrieben.

Daniel: Klein, großer Augen, nackig, keine Haare…

Carter: Die Asgard haben auf unsere Kontaktbemühungen noch nicht reagiert.

In diesem Moment kommt Janet ins Büro.

Janet: Tja, wenn Hilfe unterwegs ist, sollte sie bald kommen.


Szene: Gästequartier, SGC

Jack sitzt vor dem Fernseher und spielt mit der Playstation, irgend so ein Autorennspiel. Seine Füße hat er auf die Kommode, auf der der Fernseher steht, abgelegt. Im Hintergrund hat er Musik laufen. Es klopft an der Tür, aber er dreht sich nicht um.

Jack: Tür ist offen.

Sam kommt herein. Sie sieht nicht sehr erfreut aus und hat offensichtlich Schwierigkeiten wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll.

Carter: Hey, wie geht’s?

Jack drückt auf Pause, nimmt seine Füße von der Kommode und dreht sich zu ihr um.

Jack: Tja, sieht aus, als würde ich wieder Pickel kriegen… und oh, ja, ich bin noch ein Junge… aber abgesehen davon geht’s mir spitze, danke. Wieso?

Carter (setzt sich auf sein Bett): Tja, Janet hat grade noch mal die Testergebnisse des Genetikerteams durchgesehen.

Jack: Wie schlimm kann das sein?

Carter: Sie spüren die Wirkung vermutlich noch nicht, aber… irgendwas passiert in Ihrem Körper, hinsichtlich der Zellen. Um es kurz zu sagen, Ihre genetische Struktur wird immer instabiler…

Jack hebt seine Hand.

Jack: Bitte…

Carter (schließt für einen Augenblick ihre Augen. Als sie ihn wieder ansieht, ist ihre Stimme relativ schwach und betroffen): Colonel… Sie werden sterben.


Szene: Krankenstation, SGC

Jack sitzt auf einem der Betten, während Janet ihm Blut abnimmt. Janet gibt Sam, die direkt neben ihr steht, die Blutprobe und Sam stellt sie in ein Stativ auf dem Tisch.

Jack: Was soll das? Ich fühle mich gut.

Janet: Die Symptome werden Sie erste feststellen, wenn sich Ihr Zustand verschlechtert.

Jack: Und wie lange habe ich noch?

Janet: Schwer zu sagen.

Jack: Ich würde es trotzdem gerne hören.

Janet: Wochen, Tage… ich weiß es nicht. Am Anfang werden Sie nur müde sein, irgendwann werden lebenswichtige Organe Ihres Körpers versagen.

Carter: Als würde etwas in Ihnen zu einem totalen Systemausfall sorgen.

Jack: Ich kapier’s nicht. Wir retten ihre runzlige Haut vor den Replikatoren und als Danke lassen sie mich schrumpfen und draufgehen?

Carter: Wir erkunden alle Möglichkeiten, die wir haben, Colonel. Sie müssen nur durchhalten.

Jack lächelt sie an. Er weiß, dass, wenn kein Wunder geschieht, er nicht überleben wird.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Sam kommt zusammen mit Jacob die Treppe hoch.

Carter: Danke, dass du gekommen bist. Ich bin sicher, er wird eher auf dich hören.

Jacob: Wie geht’s Mark und den Kindern?

Carter: Toll. Ganz toll, den Kindern geht’s ausgezeichnet. Ich grüß sie von dir.

Jacob bleibt oben auf der letzten Stufe stehen, als er Jack sieht.

Jacob: Es tut mir leid. Sam hat mir gesagt, was passiert ist. Aber was könnte sich jemand nur davon versprechen?

Jack: Können wir… zur Sache kommen? Ich werde schließlich nicht jünger.

Jacob: Wie ich Sam schon gesagt habe, sind unsere Optionen ziemlich begrenzt.

Jack: Sie sind nur hier, um Lebwohl zu sagen?

Jacob: Zunächst mal bin ich hier, um Ihnen zu empfehlen sich in Stase zu versetzen, bis wir mehr über Ihren Zustand wissen.

Jack: Sie wollen mich einfrieren?

Carter: Colonel, es geht hier nicht um die Gefriertechnik, die wir auf der Erde kennen. Das Restrisiko ist minimal.

Jack: Ja, sicher. Ich habe den Weg schon einmal mit den Tok’ra beschritten. Nichts für ungut, Jacob, aber als ihr mir das letzte Mal aus der Patsche geholfen habt, musste ich dafür eine alte Freundin retten, die ich überhaupt nicht gekannt habe.

Jacob: Ohne ausdrückliche Erlaubnis würden wir Sie nicht einer weiteren Verschmelzung unterziehen.

Jack: Gut. Darauf könnt ihr warten bis ihr schwarz werdet.

Jacob: Wir zwingen Sie nicht Jack, aber Sie müssen eine Entscheidung treffen. Wir halten ein Team bereit, doch wenn Sie zu lange warten, ist die Zellzerstörung vielleicht nicht mehr aufzuhalten.

Carter: Colonel… bitte.

Hammond: Es ist Ihre Entscheidung, Jack.

Jack: Lassen Sie mir fünf Minuten Zeit?

Hammond: Es können auch zehn Minuten sein.

Jack lässt die anderen stehen und verschwindet die Treppe hinunter.


Szene: Korridor zum Gästequartier, SGC

Daniel und Sam sind auf dem Weg zu Jack.

Carter: Wird er sich darauf einlassen?

Daniel: Und wenn ich den kleinen Kerl persönlich durchs Tor schleife. Ich bin nicht zurückgekommen, um ihn so sterben zu sehen!

Sam klopft an die Tür und als sie die öffnet, sehen sie den Wachmann bewusstlos auf dem Boden liegen. Es fehlt jede Spur von Jack. Daniel sprinten augenblicklich los, während Sam nach dem Wandtelefon greift.

Carter: Sicherheitsproblem Ebene 25, Gästequartier.


Szene: SGC

Jack steht vor einem Fahrstuhl und fährt seine Sicherungskarte durch den Schlitz. Schnell verschwindet er darin und lehnt sich gegen die Wand, als Wachen vorbeigelaufen kommen.

Stimme (über Lautsprecher): Achtung! Achtung! Das ist keine Übung!

Daniel läuft an dem Fahrstuhl vorbei.

Soldat (über Funk): Befinden uns auf Ebene 7. Ende.

Hektik, überall laufen die Soldaten durch die Gänge auf der Suche nach Jack. Dieser hat sich in einem Schacht in der Wand versteckt und als die Luft rein ist, stößt er das Gitter auf und verschwindet durch den „Hinterausgang“, den Sam schon in „Außerirdische auf dem Vormarsch“ genommen hat.


Szene: SGC

Hammond, Sam und Daniel laufen den Flur entlang.

Hammond: Wir haben den Stützpunkt in den letzten sechs Stunden dreimal komplett durchsucht. Wir haben nichts gefunden. Wie vom Erdboden verschluckt. Wir müssen davon ausgehen, dass er nicht mehr hier ist.

Carter: Colonel O’Neill kennt das Stargate Center so gut wie niemand sonst. Er findet sicher einen Weg hier raus.

Hammond: Tja, ich habe die Polizei und das Pentagon benachrichtigt. Mit etwas Glück finden wir ihn bald.

In diesem Moment kommt Janet auf sie zugelaufen.

Janet: Sir, ich habe etwas Wichtiges für Sie.


Szene: Tankstelle, Colorado Spring

Jack wird von dem Tankwart aus dem Geschäft geschmissen.

Tankwart: Schwirr ab nach Hause, Kleiner, bevor ich die Bullen rufe. Du hast doch morgen früh Schule, Herr Gott noch mal.

Jack: Okay, ein alkoholfreies tut’s auch.

Tankwart: Es reicht mir langsam.

Er geht zurück ins Geschäft und Jack hebt frustriert die Arme in die Luft. Dann lehnt er sich mit verschränkten Armen gegen eine Säule. Dann sieht er, wie ein ältere Mann in einer Air Force Jacke aus einem Wagen steigt.

Jack: Harlen (?)

Der Mann bleibt überrascht stehen.

Harlen: Wie bitte?

Jack: Ja, Harlen Beck. Sie gehörten zur Operation Proven Force, richtig?

Beck: Ja, während des Golfkriegs. Woher weißt du das, Kleiner?

Jack: Soll das nen Witz sein? Ich war damals… (er hält inne und räuspert sich dann) Ich meine… mein Onkel hat mir von einem Lt. Beck erzählt. Ja, er hat gesagt, der Typ war schwer in Ordnung. Flog ne AC-130 Gunship über Bagdad.

Beck: Tja, dann war… der Onkel… wohl bei den Special Forces.

Jack: Ja, das war er…. Colonel Jack O’Neill?

Beck: Du bist der Neffe von Jack O’Neill? Wusste gar nicht, dass der Geschwister hat.

Jack: Ähm… na ja hatte er … Onkel Jack war wie ein Vater für mich… nach dem Tod meiner Eltern….

Beck: Ah… und weißt du, was der alte Jack so treibt?

Jack: Ach, ihm geht’s gut. Und so alt ist er noch nicht.

Beck: Na, dann sag ihm: Harlen hat gesagt, er soll die Ohren steif halten.

Beck dreht sich um, um in die Tankstelle zu gehen.

Jack: Hey, ja… ähm… wo wir grade davon sprechen… na ja, äh… Sie kennen glücklicherweise meinen Onkel… können Sie mir vielleicht einen kleinen Gefallen tun?

Er hält ein Bündel Geldscheine in der Hand. Beck schüttelt nur lachend den Kopf und lässt auch Jack alleine zurück.


Szene: Krankenstation, SGC

Jacob sitzt vor einem Computer und Hammond, Janet und Sam stehen hinter ihm. Daniel ist im Hintergrund und blättert eine Akte durch.

Janet: Selmak hatte die Gelegenheit ein paar DNS-Tests von Colonel O’Neill durchzugehen und offenbar ist sein Zustand nicht so, wie wir es anfangs dachten.

Carter (hoffungsvoll): Er wird doch nicht sterben?

Janet: Er wird sterben und wir glauben den Grund zu kennen. Als wir Colonel O’Neills DNS-Proben mit denen hier gespeicherten, verglichen haben, waren die Übereinstimmungen fast perfekt.

Daniel: Genau. Sie sagten, es gäbe eine winzige Anomalität.

Janet: Das ist wahr. Und Selmak kennt vielleicht den Grund.

Selmak: Das ist nicht Colonel O’Neill.

Carter: Aber…

Janet: Er ist ein Klon.


Szene: Hammonds, Büro

Hammond telefoniert.

Hammond: Ich verstehe. Halten Sie mich auf dem Laufenden.

Sam, Daniel und Teal’c kommen herein.

Hammond: Kein Wort davon zu… wie wollen wir ihn denn jetzt überhaupt nennen?

Carter (zuckt mit den Schultern): Duplikat – O’Neill?

Daniel: Sir, wir glauben inzwischen zu wissen, was hier geschehen ist.

Hammond: Bitte erklären Sie es mir.

Teal’c: Wir wissen, dass die Asgard sich selbst klonen.

Daniel: Es sichert ihr überleben, dass sie ihren Körper klonen und damit auch das Bewusstsein transferieren können.

Carter: Aber aufgrund des Klonens über tausende von Jahren haben sie schwere Schäden davongetragen.

Daniel: Was letztlich zum Untergang ihrer Zivilisation führen wird, wenn sie die Probleme ihrer Klontechnologie nicht in den Griff kriegen.

Hammond: Was hat das alles mit Colonel O’Neill zutun?

Daniel: Wir haben die DNS der von den Außerirdischen Entführten nach denselben Anomalitäten gescannt… wie Duplikat – O’Neill. Soweit wir feststellen konnten, waren sie nicht geklont.

Hammond: Was bedeutet?

Carter: Offenbar hat der dafür verantwortliche Asgard die Leute mitgenommen und durch Duplikate ersetzt, damit kein Verdacht aufkommt.

Daniel: Sie haben die Originale studiert und wieder zurückgetauscht.

Hammond: Also, wer immer den echten Colonel O’Neill geholt hat, wird ihn auch wieder zurückbringen?

Carter: Das ist alles, was wir haben, Sir. Wir nehmen an, dass Colonel O’Neills Klon nicht ausgereift ist, war nicht beabsichtigt.

Hammond: Wie kommen Sie denn darauf?

Teal’c: Die bekannt gewordenen Entführungen deuten darauf hin, dass Asgard anonym bleiben wollte.

Daniel: Der Zustand von Jacks Klon ist ein dummer Fehler.

Carter: Möglicherweise weiß der Asgard nichts von dem Problem. Sonst hätte er was dagegen getan.

Hammond: Na, es wird sicherlich auffallen, wenn sie ihn wieder umtauschen.

Carter: Falls sie das versuchen… ja.

Hammond: Heißt das, wenn wir das Duplikat nicht sollten, bekommen wir auch den echten Colonel O’Neill nicht zurück?

Carter: Na ja, wir sind sicher, der Asgard würde ihn finden, wenn er es wollte…ähm, das will er aber anscheinend nicht.

Teal’c: Wir versuchen den verantwortlichen Asgard zu ergreifen.

Daniel: Bei der nächsten Umtauschaktion hätten wir die Chance dazu.

In diesem Moment summt das Telefon und Hammond drückt auf den Lautsprecher.

Hammond: Hammond.

Stimme (über Telefon): Sir, ein gewisser Lt. Colonel Beck von der zehnten Airbase möchte Sie sprechen. Er sagt, es hat etwas mit Colonel O’Neill zutun.

Hammond: Stellen Sie ihn durch.

Stimme: Jawohl, Sir.


Szene: An einem kleinen Bach

Jack sitzt auf ein paar Steinen am Bach und bastelt an einem Köder für seine Angelroute. Sam, Daniel, Teal’c und zwei Soldaten bleiben oben am Straßenrand stehen.

Jack (ohne sich umzudrehen): Wenn Sie kein Bier mitgebracht haben, können Sie gleich wieder umdrehen.

Die beiden Soldaten verschwinden.

Carter: Colonel, wir bitten Sie mit uns zurückzukommen.

Jack: Wie habt ihr mich gefunden?

Daniel: Ein Lt. Colonel Beck hat General Hammond angerufen und erzählt, dass er dich getroffen hat.

Teal’c: Und der Mann, von dem du Köder gekauft hast, hat dir diesen Fluss empfohlen.

Jack: Dann könnt ihr Jacob bestellen, dass ich an dieser Gefriernummer nicht interessiert bin.

Daniel: Wir wollen dich nicht an die Tok’ra ausliefern, aber wir könnten nicht mehr viel Zeit haben.

Jack: Die Zeit reicht nie, hm?

Daniel: Ist gar nicht so einfach… das ganze irgendwie freundlich auszudrücken… deswegen wird Sam es dir jetzt direkt sagen.

Sam sieht ihn geschockt an und sucht dann nach den richtigen Worten.

Carter: Also… na schön… tja, wir… wie Sie wissen, Sir, leben die Asgard nur aufgrund einer Klontechnologie…

Jack (unterbricht sie): Jetzt reicht’s aber langsam!

Teal’c: Du bist geklont worden, O’Neill.

Er dreht sich abrupt zu ihnen um.

Jack: Was?

Daniel: Wir denken, die Asgard haben dich entführt und du bist eine Kopie… und dazu eine nicht lebensfähige.

Jack: Ich bin entführt worden?

Daniel: Ähm,… ja, das Original. Du bist nicht der echte Jack… es… tut mir leid.

Jack: Wo ist das Original?

Carter: Tja, das versuchen wir rauszufinden. Dazu brauchen wir Ihre Hilfe.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Daniel: Wir gehen etwa von einer siebentägigen Dauer der Entführungen aus. Der Austausch könnte heute stattfinden.

Jack: Dieser Plan ist das letzte! Hört zu, ich weiß ihr denkt, ich bin nicht der… der ich bin… aber, was mich angeht… bin ich… wer ich bin.

Carter: Wir hoffen, dass wir bei dem Austausch den Verantwortlich ergreifen können.

Jack: Und dieser Körper springt über die Klinge? Habt ihr auch nur eine Sekunde darüber nachgedacht? (Sie sehen sich alle ziemlich betreten an) Ah, verstehe. Es ist euch egal, solange ihr das Original zurückkriegt.

Carter: Wir… wir wissen nicht, was wir für dich tun können….

Teal’c: Vielleicht kann der verantwortliche Asgard deinen Fehler beheben?

Jack: Super. Gib mir ne 9 mm. Ich kriege den Kerl schon weich.

Daniel: Wir wissen nicht mit wem oder mit was wir es hier zutun haben.

Jack: Genau aus diesem Grund könnt ihr mich nicht einfach als Köder benutzen und hinterher hängen lassen! Ihr könnt doch sowieso keinen Asgardstrahl abfangen und die einzige Chance diesen Kerl zu erwischen… bin ich. Ich meine es ernst.

Hammond: Eine Zat-Waffe.

Jack: Danke, Sir.


Szene: Jack O’Neills Haus

Jack liegt in seinem Bett und liest ein Magazin. Neben sich auf der Kommode hat er ein Walkie Talkie liegen.

Jack: Carter, sind Sie noch auf empfang?

Sam steht vor dem Haus

Carter: Ja, Sir.

Jack: Daniel? Teal’c?

Die beiden stehen ebenfalls auf der anderen Seite des Hauses.

Teal’c: Wir können nichts Außergewöhnliches feststellen.

Jack: Tja, ich ebenfalls nicht.

Carter: Wollen wir noch mal unseren Plan durchgehen?

Jack: Keine Angst. Habe alles im Griff…

In diesem Moment wird er von einem weißen Strahl erfasst und verschwindet. Von außen können die drei nur sehen, wie auf einmal das Haus von innen erleuchtet wird. Augenblicklich rennen sie ins Innere in das Schlafzimmer von Jack.

O’Neill liegt halb auf dem Bauch, halb auf der Seite gerollt in seinem Bett. Sam, Teal’c und Daniel stürmen das Schlafzimmer. Sam rüttelt an seiner Schulter.

Carter: Colonel! Alles in Ordnung?

Er rührt sich nicht.

Daniel: Jack? (Etwas lauter) Jack!

Teal’c (ruhig): O’Neill.

Daraufhin wacht er auf und sieht die drei ziemlich verwirrt an.

O’Neill: Was macht ihr alle in meinem Schlafzimmer?


Szene: Asgard-Raumschiff

Jack hängt ebenfalls schwerelos in der Luft. Er aktiviert seine Zat-Waffe, als ein Asgard auf ihn zukommt.

Asgard: Hallo. Hab keine Angst.

Doch bevor er noch was sage kann, schießt Jack mit der Zat auf ihn. Anschließend sieht er sich um und schießt auf die orange Kugel über ihm. Und siehe da, das Kraftfeld ist ausgeschaltet und der arme Jack landet mit einem harten Knall auf dem Boden.


Szene: Jacks Schlafzimmer

O’Neill hat sich inzwischen aufgesetzt und reibt sich seine Augen.

O’Neill: Ich nehme an, es ist wichtig.

Er steht auf und sieht sie erwartungsvoll an.

Carter: Könnte man sagen, Sir.


Szene: Asgard-Raumschiff

Jack hat den Asgard an eine Art Stuhl festgeschnallt – er ist bewusstlos - und geht hinüber zu dem Kontrollsystem mit den ganzen Kristallen.

Jack: Alles klar… hier bin ich falsch.

Er geht zu einer anderen Steuerkonsole und atmet einmal schwer aus, als er seine Finger über die Kristalle schweben lässt, da er sich erst einmal zurrecht finden muss.

Jack: Tja, versuchen wir doch mal diesen Stein… da hin… (Er versetzt einen Kristall) Schwubs! (Nichts passiert) Ah! Und drei Uhr (Er dreht den Kristall)


Szene: Jacks Schlafzimmer

O’Neill: Mann, hatte ich einen verrückten Traum…

In diesem Moment werden sie alle von einem Asgard-Strahl eingefangen.


Szene: Asgard-Raumschiff

Und landen direkt dort.

Jack: Was habe ich gesagt, Carter? Es gibt kein Problem.

Jack kommt auf sie zu. O’Neill sieht ihn ziemlich verwirrt an, schaut dann zu Sam, die schnell weg sieht und verschwindet. Jack bleibt vor seinem erwachsenen Double stehen.

O’Neill (zu den anderen): Was ist denn los?

Teal’c und Daniel schauen schnell in die andere Richtung. [*LOL*]

Jack: Wow! Ich bin in Wirklichkeit viel größer, als ich dachte.

O’Neill sieht sich seinen Gegenüber einen Moment an und wendet sich dann wieder an seine Freunde.

O’Neill (verzweifelt): Carter?

Carter (scheint wohl immer den schwarzen Peter zu ziehen *g*): Colonel O’Neill darf ich vorstellen?... Colonel O’Neill.

O’Neill begutachtet den Jungen von oben bis unten.

O’Neill (hat es immer noch nicht verstanden): Was ist hier los?

Daniel: Wir nehmen an, dass, ähm… (Er zeigt auf den gefesselten Asgard) dieser Asgard da drüben dich entführt hat und dich durch einen Klon ersetzen wollte.

O’Neill: Wie lange habe ich geschlafen?

Carter: Sieben Tage.

O’Neill: Das ist Rekord. (Dreht sich zu Jack um) Und du bist… (Er wedelt mit seiner Hand zwischen ihnen beiden hin und her) … ich.

Jack: Du… ja, äh… glaub mir, wenn du das für verrückt hältst, dann stelle dir mal vor, wie ich mich als Kopie fühle.

In diesem Moment kommt der Asgard wieder zu sich.

Teal’c: Er ist wach geworden.

Sam und Daniel gehen zu ihm. O’Neill wirft noch mal einen prüfenden Blick auf sein junges Ebenbild.

Asgard: Was ist passiert?

Carter: Wir haben gehofft, dass könntest du uns sagen.

Asgard: Nein, nein, nein. Das ist ganz falsch.

O’Neill: Hey! (Er geht zu Sam und Daniel) Ich sag dir mal, was falsch ist: Ich bin grade aufgewacht, hatte noch keinen Kaffee und war nach sieben Tagen noch nicht mal pinkeln! Und muss erfahren, dass du mich entführt hast und jetzt gibt’s diese… (Er zeigt auf Jack)… Miniausgabe da. (Daniel sieht ihn zweifelnd von der Seite an. O’Neill dreht sich zu Sam um) Carter, es ist doch jetzt angebracht sauer zu sein, oder?

Carter: Ja… das nehme ich schon an.

Er nickt ihr kurz zu.

Daniel (zum Asgard): Sag uns doch bitte, wer du bist.

Asgard: Loki.

Daniel: In der nordischen Mythologie ‚Gott der Zwietracht’.

Carter: Was wolltest du von Colonel O’Neill?

Loki: Ich habe keinem von euch etwas zu sagen.

O’Neill: Hey! Wir haben gerade eure kleinen, nackten Hintern vor den Replikatoren gerettet! Ist das der Dank dafür?

Jack: Hey, dich lassen sie wenigstens leben.

O’Neill: Was?

Jack: Du bist vielleicht etwas frustriert, aber der Kerl hat bei mir nicht die richtigen Knöpfe gedrückt. Mein Körper ist bald am Ende, wenn der Typ mich nicht bald repariert.

Loki: Das habe ich nicht. Alle Klone haben das gleiche Schicksal erlitten.

O’Neill: Na schön, damit bin ich wieder bei meiner ursprünglichen Frage: Was ist hier eigentlich los?

Loki: Ich bin Wissenschaftler. Ehemaliger Genetiker beim Asgard-Regierungsrad.

Carter: Ehemaliger?

Loki: Mein Titel wurde mir entzogen, weil ich nicht genehmigte Experimente an Menschen durchgeführt habe.

O’Neill: Was denn? Gibt’s auch genehmigte?

Loki: Ich hatte zumindest den Mut zu tun, was notwendig ist, um unsere Klontechnologie zu verbessern.

Carter (sauer): Anstatt Mut, könnte man es auch durchaus Verbrechen nennen.

Loki: Unsere Bevölkerung kann das Duplikationsverfahren nicht ewig fortführen.

Carter: Aber wie können Experimente an Menschen das ändern?

Loki: Eure Körper sind unserer Ursprungsgestalt vor tausenden von Jahren ähnlich. Eure physische Zusammensetzung sollte mir helfen ein Weg zu finden, wie ich einen Klon erschaffen könnte, der zu unserem massiv überlegenen Intellekt passt. Meine Forschung war leider nicht erfolgreich.

Jack: So viel zu eurem massiv überlegenen Intellekt.

O’Neill: Das wollte ich grade sagen…

Loki: Ich wollte sagen: Sie war leider nicht erfolgreich, bis verbannt worden bin. Aber ich war schon sehr dicht an der Lösung.

Daniel: Warum hast du es denn nach 19 Jahren riskiert das Gesetzt zu brechen?

Loki: Weil ich ihn für den richtigen gehalten habe. (Er schaut hoch zu O’Neill, welcher nur seine Augenbrauen hochzieht.)

Jack und O’Neill: Mich?

Loki: Ich glaubte, sein genetischer Code enthält einen Schlüssel.

Jack und O’Neill: Meiner?

O’Neill (zu Jack): Halt die Klappe!

Loki: Er war physiologisch so weit gereift, um alle Daten aus dem Antikerdepot des Wissens in sich zu tragen und zu nutzen. Das wäre noch vor einer Generation keinem Menschen möglich gewesen. Ein signifikanter Fortschritt in eurer Evolutionsgeschichte.

Daniel: Das hast du erst vor kurzem rausgefunden?

Loki (schaut noch immer auf zu O’Neill): Aber nein, das wissen doch alle Asgard. O’Neill ist legendär. (Daniel sieht mit hochgezogenen Augenbrauen zu O’Neill und dieser scheint ein bisschen stolz darauf zu sein) In letzter Zeit war die Asgard-Flotte zu sehr mit dem Krieg gegen die Replikatoren beschäftigt und der sich daraus ergebenden Umsiedlung unseres Volkes.

O’Neill: Du hast die Gelegenheit genutzt mich zu entführen, als keiner aufgepasst hat.

Loki: Ich bedaure mein Vorgehen nicht. Ich versuche lediglich mein Volk zu retten.

Jack: Hör zu, ich weiß, es hat nichts mit mir zutun, aber jetzt mal ernsthaft: So wie es aussieht werde ich draufgehen.

Loki: Ich kann dein Schicksal nicht umkehren und auch nicht erklären, warum du nicht so alt geworden bist wie vorgesehen.

Jack: Tja, das erklärt, warum sie dich nicht im Wissenschaftsclub haben wollten.

O’Neill: Na schön, ich habe genug gehört.

Er geht zwischen Jack und Teal’c vorbei.

O’Neill: Carter!

Sam folgt ihm. O’Neill geht zur Steuerkonsole und nimmt einen der Kristalle in die Hand.

O’Neill: Kann man hiermit Thor anrufen?

Loki: Bitte, tut das nicht.

Sam setzt die Steuerkristalle um.

Carter: Wir haben schon ein paar Mal versucht Kontakt mit den Asgard aufzunehmen.

Jack: Wisst ihr, ich glaube, wenn Thor von dieser Aktion erfahren würde…

Carter: Okay, das müsste jetzt funktionieren.

Sie alle stehen jetzt ziemlich ratlos in der Gegend rum und warten darauf, dass was passiert.

Jack: Alles klar, wie lange werden…

Er kann den Satz nicht zu ende führen, da er auf einmal leicht zu taumeln beginnt und sich abstützen muss.

O’Neill: Alles okay?

Jack: Eigentlich… nicht.

Daniel: Was machen wir, wenn sich Thor nicht blicken lässt?

Die Frage wird ihm gleich beantwortet, denn in diesem Augenblick wird Thor hereingebeamt.

Daniel: Schon gut.

O’Neill (geht auf ihn zu): Das wurde aber auch langsam Zeit!

Thor: Tut mir leid, dass ich nicht früher kommen konnte.

Er geht zu Loki hinüber.

Thor: Loki, was hast du getan?

Jack: Offenbar hat er hinter deinem Rücken Dr. Moreau gespielt.

O’Neill: Ja, Dr. Moreau!

Thor: Du weißt, warum ich hier bin. War dir denn nicht klar, dass O’Neills genetischer Code zu seinem eigenen Schutz gesichert wurde?

O’Neill (zieht seine Augenbrauen hoch): Wie bitte?

Thor: Deine DNS wurde codiert, um alle Versuche einer genetischen Manipulation zu unterbinden.

Daniel: Die Anomalität.

Carter: Deshalb ist der Klon nicht ausgereift.

Thor: Ja, Loki wird für seine Taten bestraft.

Carter: Trifft es zu, dass Colonel O’Neill der Schlüssel zur Lösung ihrer Klonprobleme ist?

Thor: Nein.

O’Neill: Ich dachte, ich wäre fortgeschritten!

Thor: In der Tat. Das bist du, O’Neill. Aber unsere Wissenschaftler haben festgestellt, dass du zwar einen wichtigen Schritt in der Evolutionskette darstellst, aber dass die fehlende Verbindung, die wir suchen, uns immer noch fehlt.

O’Neill: Sehr bedauerlich.

Thor: Ich entschuldige mich für all die Unannehmlichkeiten, die Loki verursacht hat.

Jack: Ja, so würde ich das auch nennen.

Thor: Bedauerlicherweise ist der späte genetische Verfall der Klone nicht unsere Schuld, sondern das Resultat von Lokis ungeeigneten Methoden.

Loki: Es gab nie einen Grund, dass die Klone überleben müssten.

O’Neill sieht ein paar Mal zwischen Jack und Thor hin und her.

O’Neill (atmet einmal schwer aus): Hör zu, Thor, kannst du denn wirklich nichts für ihn tun? Sein Gejammer zerrt an den Nerven!

Thor: Du willst wirklich, dass dein Klon lebt?

Jack: Du kannst mich doch nicht draufgehen lassen!

O’Neill: Er ist fast noch nen Kind.

Thor: Bist du sicher, O’Neill?

O’Neill antwortet ihm nicht sofort und Jack haut ihm einmal in die Seite.

O’Neill: Ich überlege grade. (Dann nach einem kurzen Moment) Ja.

Thor: Einverstanden. Ich werde versuchen seine DNS wieder herzustellen. Falls das gelingen sollte, müsste er in seiner normalen menschlichen Zeit ausreifen.

Man kann sehen, wie allen große Steine vom Herzen fallen.

O’Neill: Danke.


Szene: Vor einer Highschool

O’Neill fährt mit seinem Truck vor. Auf dem Beifahrersitz sitzt Jack. O’Neill dreht die Musik etwas runter.

O’Neill: Und du bist dir ganz sicher?

Jack: Ich habe viel drüber nachgedacht. Du weißt schon… über dich… über mich… du und ich, wir… waren nie besonders scharf auf die Highschool. Ach was soll’s? Hast du dir nie gewünscht, du könntest die Zeit noch einmal zurückdrehen? Besonders mit dem, was du heute weißt?

O’Neill (denkt darüber nach und sieht ziemlich geschockt von den Gedanken eigentlich anderen Ich aus): Nein.

Jack: Tja, dann unterscheiden wir uns in dem Punkt. (O’Neill nickt leicht) Ich versuch’s einfach mal.

Er steigt aus dem Wagen aus, aber dreht sich noch einmal zu O’Neill um.

O’Neill: Hey, eins noch. Tu mir einen Gefallen, ja?

Jack: Keine Angst. Ich werde dir nicht auf die Pelle rücken.

O’Neill: Ja… das wäre dann doch ein bisschen…

Jack: Verwirrend.

O’Neill: Verwirrend… ja.

Jack: Ja.

O’Neill: Aber wenn du irgendwas brauchen solltest… du weißt schon…

Jack: Die Air Force hat sich um alles gekümmert. Ich komm schon klar.

O’Neill (kann das immer noch nicht verstehen): Und du bist dir auch wirklich sicher? Ich meine, das ist die … Highschool!

Jack dreht sich zu drei Mädchen um, die ihn schon die ganze Zeit anstarren.

Mädchen: Oh… jetzt guckt er rüber…(Und fängt an zu kichern)

O’Neill (sieht zu den drei Mädels): Na schön. Versuch dein Glück, junger Mann. (Er nickt ihm noch einmal zu)

Jack zieht aus seiner Hosentasche eine Neo-Sonnenbrille und setzt sie lässig auf. Dann klopft er einmal gegen das Auto, bevor O’Neill den Wagen startet und schmunzelnd davon fährt. Jack geht auf die drei Mädels zu und schließt gleich neue Bekanntschaften

Hoffentlich sehen wir ihn bald wieder….

ENDE

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