6.06 Am Abgrund
Abyss

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Hammond: Das ist der feine Unterschied zwischen uns, Thoran. Wir lassen unsere Leute niemals zurück.
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Teal’c (Voice Over): Was bisher bei Stargate geschah:

Folge: Virus aus dem Eis (Frozen)

Szene: Schlafquartier

Janet kniet vor Jacks Bett.
Fraiser: Er glüht vor Fieber.


Szene: Isolationsraum, SGC

Fraiser: Nach allem, was ich bisher rausbekommen konnte, Sir, verhält sich das Virus wie eine Zerebospinalmeningitis und greift das Gehirn an.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Thoran: Ich kenne den Symbionten Kanan sehr gut. Er hätte sicher nichts gegen eine Verschmelzung mit O’Neill einzuwenden. Er würde ihn heilen und wieder verlassen, sobald wieder ein anderer Wirt gefunden wurde.


Szene: Isolationsraum

Sam ist bei Jack und erklärt ihm den Vorschlag der Tok’ra

Carter: Sir, der Wirt des Symbionten kam während einer Geheimmission zu Tode. Die Tok’ra gehen davon aus, dass der Symbionten ihnen wichtige Informationen geben könnte. Das geht aber nur, wenn er einen Wirt hat.[…] Sir, bitte….


Szene: Torraum, SGC

O’Neill befindet sich wieder in einem Behälter der Air Force. Er wird von Sam, Teal’c, Jonas, Thoran und zwei weiteren Ärzten diei Rampe hinauf getragen. Sie verschwinden durch das Tor und Jack muss sich jetzt einer Prozedur unterziehen, die er immer mehr als abstoßend fand.

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Szene: Planet

Es ist dunkel und ungemütlich. Wir sehen wie ein Mann und eine Frau durch den Wald rennen. Offenbwar werden sie verfolgt. Schon bald können sie das Stargate sehen, aber auf den Weg dahin, stolpert die Frau und geht zu Boden.

Frau: Es ist noch so weit!

Der rennt zu ihr zurück und kniet sich neben sie. Er berührt ihren Arm.

Frau: Ich schaffe es nicht.

Mann (Tok’ra Stimme, es ist Kanan): Versteck dich hier, bis das Chaapa’ai aktiviert ist. Na los!

Beide stehen auf und verschwinden in verschiedene Richtungen. Kanan kämpft sich seinen Weg zum Stargate durch und erreicht schließlich das DHD. Doch während des Wählprogresses, wird der von hinten mit einer Stabwaffe in die Schulter geschossen. Er bricht zusammen, mit dem Gesicht auf den Boden, so dass wir ihn nicht richtig erkennen können. Er kämpft darum aufzustehen, aber er schafft es nicht. In diesem Moment verlässt der Symbiont den Wirt und kriecht davon. Der Mann versucht auf allen Vieren weiter zu kriechen, aber einer der Jaffa tritt ihm auf die Hand.

Jaffa: Shek'mal, Tok'ra. Kree! Jaffa...Shal Kek.

Eine andere Wache dreht den Mann um und wir erkennen, dass es Jack ist, der bewusstlos, beschmutzt mit Dreck, vor ihnen auf den Boden liegt.


INTRO


Szene: Ba’als Festung

Es öffnet sich ein Sarkophag. Jack, der darin liegt, öffnet langsam seine Augen und sieht sich ziemlich verwirrt um. Er hat keine Ahnung, wo er ist. Umrisse eines Gesichts, welches sich über den Sarkophag beugt, ist zu sehen. Von der Gestalt her, ist es anzunehmen, dass es Ba’al höchst persönlich ist.

Mann (aus dem Hintergrund): Der Wirt lebt, mein Gebieter.


Szene: Kontrollraum, SGC

Auf einem Moinitor ist das Erkennungssignal der Tok’ra zu erkennen. Hammond kommt die Treppe von seinem Büro aus herunter gelaufen.

Sgt. Davis: Es sind die Tok’ra.

Hammond: Wurde aber auch langsam Zeit.

Hammond läuft hinunter in den Torraum, als Thoran durch das Tor kommt und langsam die Rampe hinunter geht. Hammond geht auf ihn zu.

Hammond (zu einen der Soldaten, der eine Waffe auf Thoran gerichtet hat): Runter damit.

Thoran: General Hammond.

Hammond: Ratsmitglied Thoran. Ich fürchte meine Geduld in dieser Angelegenheit ist erschöpft. Seit Tagen erwarten wir die sichere Rückkehr von Colonel O’Neill. Wo ist er?

Thoran: Es tut mir leid, ich bin der Überbringer schlechter Nachrichten.

Man kann Hammond ansehen, dass er nichts anderes von den Tok’ra erwartet hat.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Der Rest von SG-1, Janet, Thoran und Hammond sitzen an dem großen Tisch.

Carter (ungläubig): Er ist einfach aus eurem Stützpunkt rausmarschiert und niemand hat es bemerkt bis es zu spät war?

Thoran: Durch den Angriff auf Revanna waren alle unsere Kräfte gebunden. Wir haben nicht mit seinem Verschwinden gerechnet. Ich sehe keinen Anlass für eine Schuldzuweisung.

Jonas: Colonel O’Neill hat sein Leben in eure Hände gelegt.

Thoran: Er hatte nur mit diesem Symbionten eine Chance zu überleben.

Teal’c: Er hätte es ablehnen können.

Fraiser: Dann hättet ihr nicht die Erkenntnisse aus Kanans Gedächtnis bewahren können.

Thoran: Ein überaus faires Angebot.

Hammond: Colonel O’Neill hätte sich niemals mit einem Symbionten vereint, ohne, dass dabei mehr als sein Leben rausgesprungen wäre.

Thoran: Vielleicht war es die Abscheu sich mit einem anderen Geist zu verbinden, die O’Neills irrationales Verhalten ausgelöst hat.

Jonas schüttelt ungläubig den Kopf.

Fraiser: General, ich will nicht über Colonel O’Neills Geisteszustand spekulieren, aber ein reifer Symbiobt hat jeder Zeit Kontrolle über den Körper eines Wirts, doch das funktioniert umgekehrt leider nicht.

Carter: Das kann ich bestätigen, Sir. Es ist unmöglich, dass Colonel O’Neill aus freien Stücken weggegangen ist.

Teal’c: Dann wurde er von seinen Symbionten gezwungen gegen seinen Willen zu handeln.

Sam nickt bestätigend.

Thoran: Ihr beschuldigt einen ehrenwerten Tok’ra sich wie ein Goa’uld aufzuführen.

Hammond: Thoran…

Thoran (verärgert): Kanan kämpft länger gegen die Goa’uld, als ihr auf der Erde existiert, dennoch spukt ihr das Wort Symbiont aus, als würdet ihr über Ungeziefer sprechen. Was auch immer ihr von uns denken mögt, Kanan war für mich wie ein Bruder. (Hammond und Teal’c sehen sich an) Der Hohe Rat der Tok’ra akzeptiert, dass Kanan für uns verloren ist.

Hammond: Das ist der feine Unterschied zwischen uns, Thoran. Wir lassen unsere Leute niemals zurück.

Sam lächelt ihn an. Das wollte sie hören. Jack war noch nicht verloren.


Szene: Ba’als Festung

Jack wird von zwei Jaffa in einen Raum gezerrt. Sie stellen ihn auf eine Plattform, so dass sein Gesicht in Richtung eines Gitters zeigt. Sie lassen ihn los und er wird wie ein Magnet an das Gitter angezogen und bleibt daran hängen. Vergebungslos versucht er sich davon zu lösen. Aus dem Hintergrund kommt Ba’al in den Raum. Belustigt und herablassend betrachtet er Jack, wie dieser mit dem Rücken zu ihm immer noch versucht sich lösen. Jack schafft es schließlich sich an dem Gitter umzudrehen. Die beiden Jaffa verschwinden und Jack und Ba’al sind jetzt ganz alleine.

Ba’al: Wer bist du?

O’Neill: Du zuerst.

Ba’al nimmt ein großes Messer in die Hand, welches auf einem Tisch vor ihm liegt. Er wendet es ein paar Mal in der Luft, so dass Jack es auch sehr gut sehen kann. Dann setzt er sich auf einen Thron.

Ba’al: Du behauptest, du kennst mich nicht.

O’Neill: Na ja, nichts für ungut, Skippy. Ich bin mir sicher, du bist ein ganz heißer, wichtiger Goa’uld, aber ich interessiere mich nicht sonderlich für diese… Schlangengeschichte.

Ba’al: Ich bin Ba’al.

O’Neill: Das ist alles? Nur Baal? Das reimt sich auf Aal.

Ba’al scheint dies nicht lustig zu finden und steht auf.

Ba’al: Ist dir nicht klar, welchen Schmerz du ertragen wirst für diese Impertinenz?

Er streckt seine Hand mit dem Messer aus, welches jetzt horizontal in der Luft hängt.

O’Neill: Keine Ahnung, was dieses Wort bedeutet. (Ba’al sieht ihn nur an) Im Ernst! Impertinenz, was bedeutet das?

Ba’al lässt das Messer los und es bohrt sich in Jacks linke Schulter. Jack schreit auf, aber Ba’al lässt dies kalt, denn er hält schon das nächste Messer in seinen Händen.

Ba’al: Ich versuche es noch mal. Wer bist du?

O’Neill: Colonel Jack O’Neill, US Air Force. O’Neill mit zwei ‘Ls’

Ba’al: Das warst du vielleicht einmal… Tok’ra.

O’Neill: Ich bin vielleicht vieles… aber ich bin kein Tok’ra!

Ba’al: Das ist wahr. Wir konnten nur den Wirt ergreifen. Dein Symbiont hat den Körper aus Feigheit verlassen. Aber es ist auch wahr, dass die Tok’ra Körper und Geist miteinander teilen. Du wirst alles wissen, was er wusste.

O’Neill: Ich glaube… ich weiß weniger, als du wahrscheinlich denkst.

Ba’al (hebt das Messer, welches auch horizontal in der Luft schwebt): Warum bist du zu diesem Stützpunkt gekommen?

O’Neill: Da, da siehst du’s. Das ist das perfekte Beispiel… Ich… habe nicht die geringste… Ahnung…

Ba’al lässt das Messer los und es bohrt sich in seine rechte Schulter. Vor Schmerzen verzerrt Jack sein Gesicht und schreit auf. Ba’al nimmt sich ein weiteres Messer.

Ba’al: Du warst schon einmal hier.

O’Neill (unter großen Schmerzen): Ist nicht wahr.

Ba’al: Du kennst den Weg zu meinem geheimsten Stützpunkt. Natürlich warst du schon einmal hier.

O’Neill: Was?

Ba’al: Hast du wirklich gedacht, du kannst meine persönliche Wache überlisten?

O’Neill: Was?

Ba’al: Warum hast du meine Sklavin entführt?

O’Neill: Okay, hör zu… (es kostet ihn alle Kraft zu sprechen) Das hier ist bei Gott das Letzte, woran ich mich erinnere… Ich war krank. Ich war einverstanden, dass die Tok’ra mir einen Schlange in den Kopf setzten, denn sonst wäre ich jetzt tot… Im Moment wünschte ich, ich wäre es….

Ba’al (mit einem leichten Lächeln): Dieser Wunsch lässt sich leicht erfüllen. (Er schaut auf das Messer in seiner Hand) Welche Mission hat dich hergeführt?

O’Neill: Keine Mission….

Ba’al: Warum bist du zurückgekommen?

O’Neill: Ich bin nie hier gewesen.

Ba’al: Aber was hast du von der Frau gewollt?

O’Neill (verzweifelt): Von was für einer Frau?!

Ba’al: Der Tod bietet dir nur eine vorübergehende Flucht, denn ich kann dich immer wieder beleben. Tausend Mal wenn es sein muss. Erst wenn du mir alles sagst, was ich wissen will, wird es dir gestattet sein endgültig zu sterben.

Mit einem Lächeln lässt er auch das dritte Messer los, welches sich ungehindert in Jack bohrt.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Sam, Teal’c , Thoran und Jonas stehen vor der Sternenkarte.

Carter: Wie sah seine letzte Mission aus?

Thoran: Er war ein Bord eines Mutterschiffes in Zipacnas Flotte eingesetzt. Während einer Schlacht mit Lord Yus Streitkräften, gelang ihn die Flucht, aber nur knapp.

Jonas: Hatte er ein Motiv zum Schiff zurückzukehren?

Thoran: Inwiefern?

Jonas: Unerledigte Geschäfte, Aufgaben, die nicht erfüllt wurden…

Thoran: Laut seinem Bericht wurden alle Ziele seiner Mission erfüllt. Wir sind bereit Kontakt mit unseren Einsatzkräften auf diesen Welten hier ( Er zeigt auf verschiedene Punkte auf der Karte) und hier aufzunehmen.

Teal’c: Seine vorherigen Missionen?

Thoran: Wenn Kanan – aus welchen Gründen auch immer – dahin zurückgekehrt ist, wüssten unsere Streitkräfte das.

Jonas: Wann werden wir mehr wissen?

Thoran: Das könnte viele Monate dauern.

Sam sieht ihn an, als ob sie ihm gleich an die Gurgel springen würde.

Teal’c: Du hast von Kanans Missionsberichten gesprochen.

Thoran: Was ist damit?

Carter: Wir würden sie gerne mal sehen. Wenn Jonas Recht hat und Kanan noch etwas zu erledigen hatte, könnten sie Hinweise enthalten.

Thoran: Ihr Inhalt ist nicht relevant.

Jonas: Aber Colonel O’Nell ist in Gefahr und ich nehme an, das ist relevant.

Thoran: Wir können eurer Bitte unmöglich Folge leisten.

Carter (sauer): Tatsächlich?


Szene: Ba’als Festung

Der Sarkophag öffnet sich und wieder liegt Jack darin. In seinem Gewand sind noch die Risse der Messer zu sehen, genau wie alte Blutspuren, aber keine Wunden. Dann führen in zwei Jaffa einen Korridor hinunter zu einer Zelle, in der sie ihn hineinschubsen. Einer der Jaffa aktiviert ein Gerät an der Außenseite und die Zelle scheint sich zu drehen, so, dass Jack jetzt auf der Fläche, die vorher der Boden war, wie an einer Wand hinunter rutscht. Er sieht nach oben. Es scheint kein Ausweg zu geben, wenn der einzige Ausgang an der Decke ist. In seiner Zelle tastet er die Wand und eine Lichtquelle ab, aber er scheint schnell zu verstehen, dass er hier nicht rauskommt. Als er nach oben sieht, sieht er eine Frau am Ausgang sitzen. Sie trägt ein schwarzes Kleid mit weitem Ausschnitt.

Frau: Bist du das?

Jacks sieht fragend zu der Frau auf, als er plötzlich ein…

Daniel: Hi Jack

hört. Er sieht neben sich und Daniel sitzt auf einer Bank. Er trägt einen weißen Pullover mit einer weißen Hose. Das einzige, was an ihm fehlt ist seine Brille. Er winkt Jack zu, der ihn ungläubig anstarrt.

O’Neill: Daniel?

Daniel: Kaum bin ich verschwunden, steckst du in enormen Schwierigkeiten. (Jack sieht ihn noch immer etwas unsicher an) Schön dich zu sehen.

Die Kameraperspektive wechselt, so, dass wir jetzt von oben durch den Eingang in die Zelle hinunter sehen können. Eine Wache geht an Jacks Zelle vorbei, aber sie scheint Daniel nicht zu bemerken.

O’Neill: Ja… dich auch… (er setzt sich gegenüber von Daniel auf die andere Bank) Dummerweise bist du nur eine Erscheinung.

Daniel: Nein, ich bin hier. Ich bin wirklich hier.

O’Neill (glaubt ihm nicht):Ja, natürlich. (Jack zieht einen seiner Schuhe aus und wirft ihn auf Daniel. Der Schuh geht durch Daniel hindurch und prallt an der hinterlegenden Wand ab.)

Daniel: 'Hier’ in dem Sinn, dass mein Bewusstsein hier ist und nicht im physischen Fleisch und Blut Sinn, da bin ich allerdings nicht da. Tatsache ist, du bildest es dir nicht ein.

O’Neill: Ich habe gerade meinen Schuh durch dich durchgeworfen.

Daniel: Ja, weil ich auf eine andere Ebene der Existenz aufgestiegen bin.

O’Neill: Aaahhh!

Daniel: Erinnerst du dich an Oma Desala, die ganze Schwebenummer… du hast mir damals da rausgeholfen, weißt du nicht mehr? Ja? Hm?

O’Neill: Ja.

Daniel: Ich… ich, ähm, ich bin … ich bin jetzt Energie.

O’Neill: Und wie kommst du damit klar?

Daniel: Gut… wirklich sehr…

O’Neill: Gut.

Daniel: Sehr gut. Du hast allerdings…

O’Neill (breitet seine Arme aus): Ja, was soll’s? (Er steht auf und geht zu Daniel hinüber) Du weißt ja, wie das ist… wenn man von den Toten zurückkehrt (Er hebt seinen Schuh wieder auf) Dauert ne Weile, bis wieder Farbe ins Gesicht kommt.

Daniel: Ja…

O’Neill (setzt sich wieder zurück auf seine Steinbank und zeigt mit dem Schuh auf Daniel): Also… keine Erscheinung?

Daniel (schüttelt den Kopf): Nein…

O’Neill: Na schön. Dann zeig mal, was du drauf hast. Bring mich hier raus.

Daniel: Das kann ich nicht?

O’Neill: Wieso nicht?

Daniel: Ich darf mich nicht einmischen.

O’Neill: Du mischst dich doch längst ein.

Daniel: Tu ich nicht.

O’Neill: Aber natürlich!

Daniel: Nein, wirklich nicht! Ich tröste nur einen Freund.

O’Neill: Was nützt dir das, wenn du den Wind pfeifen lassen und Blitze werfen kannst, aber du kannst einen alten Freund nicht aus den Gefängnis holen?

Daniel: Ich würde es, wenn ich es könnte.

O’Neill: Du kannst so was nicht?

Daniel: Ich kann… ich kann es nur jetzt nicht.

O’Neill: Tja, dann, danke, dass du vorbeigekommen bist.

Daniel: Ba’al foltert dich und ich wollte dir unbedingt beistehen. Er will eigentlich nur wissen, warum du auf diesen Planeten gekommen bist. Du weißt es wirklich nicht?

O’Neill: Und du?

Daniel: Tja, ich weiß nur, dass du… oder… genauer gesagt der Symbiont, den die Tok’ra dir eingepflanzt haben – Glückwunsch übrigens – eines Tage unbemerkt auf diesen Planeten gekommen ist.

O’Neill: Nicht zu fassen, dass ich es zuließ, dass dir mir ne Schlange in meinen Kopf setzen… in meinem Kopf! Ich wollte es…

Daniel: Er hat dir nicht mitgeteilt, was er alleine in einen schwer bewachten Goa’uld Stützpunkt wollte?

O’Neill: Er konnte mir nicht viel mitteilen. Ich war krank.

Daniel: Ich weiß.

O’Neill: Die haben die Implantation gemacht – ein Wort, das ich nie wieder benutzen werde – und ich bin hier aufgewacht. Das war’s auch schon in dieser Woche.

Daniel: Du weißt es also wirklich nicht?

O’Neill: Ah… (er denkt kurz nach)… ich glaube, es ging um eine von Ba’als Sklavinnen. Ich habe ihr Bild vor Augen, aber ich habe sie niemals getroffen.

Daniel: Niemand weiß, wo du gerade steckst. (Jack formt mit dem Mund ein 'Was?’) Und es wäre auch niemand in der Lage dich hier zu befreien, denn dieser Ort ist eine Festung. Ba’al wird dich ständig weiter foltern und wenn du stirbst, wird er dich wieder zum Leben erwecken, bis er alles hat, was er will – was unmöglich ist, da du ja nichts weißt. Oder bis du es nicht mehr wert bist wieder belebt zu werden. Aber du wirst nicht mehr der Jack O’Neill sein, der du mal warst.

O’Neill: Na ja… offenbar habe ich morgen einen schweren Tag vor mir.

Daniel: Nein, das werde ich nicht zulassen. Ich will nicht, dass er dich vernichtet.

O’Neill: Ich denke, du kannst mir nicht helfen.

Daniel: Ich kann nicht verhindern, dass Ba’al dich foltert, so wie Oma nicht meine Strahlenerkrankung heilen konnte, aber… ich kann dir helfen aufzusteigen.

Jacks Blick spricht Bände. Ihm scheinen beide Auswahlmöglichkeiten nicht besonders zu gefallen.


Szene: Kontrollraum, SGC

Hammond kommt die Treppe von seinem Büro herunter gelaufen. SG-1 und Thoran erwarten ihn bereits.

Thoran: Man hindert mich daran diesen Planeten zu verlassen.

Teal’c, der die Arme vor seiner Brust verschränkt hat und ziemlich böse aussieht, Sam und Jonas versperren Thoran den Weg.

Hammond: Meine Offiziere und Soldaten befolgen nur meine Befehle.

Thoran: Dieser Jaffa hat mein Leben bedroht.

Teal’c: Ich sagte nur, dass jeder weitere Versuch das Stargate zu aktivieren, körperliche Verletzungen zur Folge hätte.

Thoran: Damit bin ich ein Gefangener.

Hammond: Ich würde die Formulierung Gast vorziehen.

Carter: Du kannst sofort gehen, wenn wir die Missionsberichte haben, die uns gemäß Artikel 9 unserer Vereinbarung zustehen.

Thoran: Dem Hohen Rat muss eine solche Anfrage persönlich vorgetragen werden.

Jonas: Seit wann das? Diese Einrichtung ist in der Lage eine Anfrage auf diversen Frequenzen zu übermitteln. Auch auf solchen, die von den Tok’ra benutzt werden.

Hammond: Also, falls Sie unserer Bitte nicht nachkommen sollten, werden wir Ihnen natürlich ein komfortables Quartier zur Verfügung stellen, bis Ihr Eure Meinung geändert habt (Er lächelt ihn an)

Thoran: Damit gefährdet ihr die friedliche Fortsetzung der Beziehungen zwischen unseren beiden Völkern, General Hammond.

Hammond: Falls sich unsere Beziehung weiterhin in diese Richtung entwickeln, ist mir das ziemlich egal.

Thoran sieht sie wütend an, während SG-1 ihn zufrieden anlächelt.

Thoran: Einverstanden. Ich werde den Hohen Rat darum ersuchen, die Berichte sofort herzuschicken.

Hammond: Danke.

Er verschwindet wieder die Treppe rauf in sein Büro. Thoran wirft SG-1 noch einen letzten Blick zu, die ihn noch immer anlächeln.


Szene: Jacks Zelle, Ba’als Festung

O’Neill: Du… willst meine Oma Desala sein?

Daniel: So könnte man das sagen… ich würde es vielleicht etwas anders ausdrücken.

O’Neill (mit verschränkten Armen vor der Brust): Und was dann?

Daniel: Das weiß ich auch nicht.

O’Neill: Du weißt es nicht?

Daniel: Nein… nein, der Aufstieg macht einen nicht allwissend. Ich… ich weiß es nicht.

O’Neill: Wenn ich hier auf die nächste Ebene der Existenz steigen soll, musst du mir etwas mehr sagen.

Daniel: Es ist deine Reise. Nur du kannst entscheiden, was aus dir wird und welchen Weg du einschlägst. Ich kann dir nur versprechen, dass es eine überwältigende Reise wird. (Jack seufzt spöttisch) Sobald du dich deiner Last entledigt hast.

O’Neill: Daniel, wenn du jetzt mit diesen Oma Desala Sprüchen bei mir landen willst…

Daniel: Ich bin nicht Oma Desala.

O’Neill: Klingt aber verdammt danach!

Daniel: Nein, nein, nein. Oma Desala würde sagen: 'Wenn du weißt, dass das Kerzenlicht Feuer ist, wurde die Mahlzeit vor langer Zeit gekocht’, oder so ähnlich.

O’Neill: Wozu?

Daniel: Um deine Gedanken zu öffnen.

O’Neill (nickt und hebt seine Hand): Obwohl eine Kerze in meinem Haus brennt, ist niemand zuhause.

Daniel (schließt für einen kurzen Moment seine Augen): Na schön. (Er steht auf und fängt an auf und ab zu laufen) Lass uns Schritt für Schritt vorgehen. Es muss etwas sein, was du willst. Ich kann es nicht für dich tun.

O’Neill: Ein Schritt nach dem anderen.

Daniel: Einen Schritt nach dem anderen.

O’Neill (steht ebenfalls auf): Es muss noch einen anderen Weg hier raus geben.

Daniel: Jack, ich…

O’Neill: Du könntest dich doch hier ein bisschen umsehen… wäre doch okay, oder?

Daniel: Nein.

O’Neill: Du sollst doch hier nicht die Wände einreißen, oder so, nur ein bisschen Aufklärung.

Daniel: Ba’al wird dich nur wieder foltern.

O’Neill: Oder eine Zat-Waffe. Besorge mir eine Zat-Kanone oder…

Daniel: Das nächste Mal wird noch viel schlimmer.

O’Neill: Dann müssen wir zuschlagen, wenn die mich das nächste Mal holen.

Daniel: Du kannst dich nicht durch Kämpfe befreien.

O’Neill (wütend): Dann hilf mir!

Daniel: Nicht auf diese Weise.

Über ihnen hört man das Geräusch, wie der Ausgang wieder geöffnet wird. Beide schauen nach oben.

Daniel: Sie kommen.

O’Neill: Die können dich nicht sehen, oder? Das nutzen wir aus.

Daniel: Ich besuche dich wieder.

O’Neill: Ein Ablenkungsmanöver, mehr nicht.

Daniel: Ich verspreche es.

Jack schaut wieder nach oben. Zwei Wachen erscheinen, aber als er sich in seiner Zelle umsieht, ist Daniel verschwunden.

O’Neill (flüsternd): Daniel.

Sein Blick wandert wieder nach oben und er geht zurück an die Wand, wo er sich gegen presst, als eine der Wache die Vorrichtung vor der Zelle aktiviert. Die Zelle beginnt sich zu drehen und Jack wird auf die gegenüberliegende Seite geschleudert. Die Wachen betreten die Zelle und schleifen ihn heraus.


Szene: Sams Labor, SGC

Teal’c, Sam und Jonas sehen die Missionsberichte der Tok’ra durch.

Jonas: Sein Motiv muss persönlicher Natur gewesen sein.

Teal’c: Wie kommst du darauf?

Jonas: Die Tok’ra behaupten alle Spionagemissionen von Kanan war ein Erfolg, da hätte er keinen Grund gehabt auf diesen Planeten zurückzukehren, denn, wenn wir sie beim Wort nehmen, dann können wir alle logischen Gründe ausschließen. Nein, Kanan muss durch so etwas Wichtiges motiviert gewesen sein, was ihn sein Leben und das seines Wirtes riskieren ließ.

Sam und Teal’c sehen sich an. Es scheint logisch zu klingen. Trotzdem widmen sie sich wieder den Berichten.


Szene: Ba’als Festung

Jack klebt wieder an dem Gitter, während Ba’al vor ihm mit einen Behälter mit Säureähnlicher Substanz auf ihn zielt. Ein Tropfen schießt heraus und brennt sich in Jacks Haut. Dieser schreit vor Schmerzen auf.

Ba’al: Die Tal’vak Säure wirde eine Weile brauchen, bis sie wirkt. Obwohl sie das Fleisch bei diesem Prozess kaustalisiert, findet trotzdem eine geringe Menge ins Blut, um sich dort auszubreiten. Warum belästigst du mich, Tok’ra?

O’Neill: Ich bin ein Mensch.

Ba’al: Verraten durch deinen Symbionten.

O’Neill: Er hat mich benutzt.

Ba’al: Wofür?

O’Neill: Ich weiß es nicht! Und es ist mir egal!

Ba’al: Wie hat sich der Symbiont genannt?

O’Neill: Ich kann mich nicht erinnern.

Ba’al: Die Tok’ra behalten die Identität ihres Wirtest und die des Symbionten. Du nennst dich O’Neill, wie lautete der Name deines Symbionten?

O’Neill: Das… erkläre ich dir doch gerade…

Ba’al: Aber welche Tok’ra Geheimnisse könnte einen Namen verraten?

O’Neill: Kann ich dir nicht sagen.

Ba’al: Warum den schützen, der dich im Stich ließ und dich dem hier überlassen…?

O’Neill (sehr verzweifelt): Wenn ich den Namen wüsste, würde ich ihn dir verdammt noch mal sagen! Ich habe bestimmt nicht vor die Tok’ra zu schützen

Ba’al (richtet die Flasche mit der Säure auf ihn): Die Tok’ra sind schon seit Jahrhunderten ein Ärgernis.

O’Neill: Nicht…

Ba’al: Selbst als wir dachten, wir hätten sie ausgelöscht, wurden sie nur noch hinterhältiger. Wie Säure, (Er lächelt ihn an) die Löcher in unsere Imperien brennt.

O’Neill: Kanan! Das ist der Name.

Ba’al senkt die Flasche.

O’Neill: Kanan.

Er geht zum Tisch und nimmt eine andere Falsche, die er auf Jack richtet.

O’Neill: Ich… ich … ich habe ihn gesagt.

Ba’al: Ja, das hast du.

Ein Tropfen dieser Flüssigkeit schießt auf Jack zu. Jack zuckt zusammen, aber diesmal schien es ihm keine Schmerzen bereitet zu haben.

Ba’al: Das neutralisiert die Säure und betäubt die Schmerzen. Wie du siehst, wird die Wahrheit belohnt.

O’Neill: Aber mehr weiß ich nicht.

Ba’al: Es mag noch viel mehr von diesen Kanan in deinem Gedächtnis schlummern. Es wird dir alles noch einfallen… glaub mir.

Er drückt auf so ein Gerät, welches auch an den Zellen angebracht ist und hinter Jack wird das Gitter auseinander gerissen, so dass er in ein tiefes schwarzes Loch gesogen wird.


Szene: Jacks Zelle, Ba’als Festung

Mit einem harten Aufprall landet Jack in seiner Zelle. Er liegt auf seinen Rücken. Die Wachen verschwinden. Für einen Moment schließt er seinen Augen, als er sie wieder öffnet, sieht er wieder die Frau am Eingang sitzen.

Frau: Bist du das?

O’Neill (sieht sie an): Was?

Frau: Du hättest nicht zurückkommen sollen.

O’Neill: Ich… erinnere… mich nicht.

Frau: Wenn ich mit dir gehe, wird er es erfahren.

O’Neill: Du…

Ein Schatten taucht über Jack auf. Es ist Daniel. Er ist wieder zurück. Er schaut auf Jack hinunter, aber dieser starrt nur nach oben zu der Frau.

Daniel: Jack, mit wem redest du?

O’Neill: Diese Frau…

Als Daniel nach oben schaut, verschwindet sie.

Daniel: Aber da ist niemand.

O’Neill: Hast du sie nicht gehört?

Daniel: Tut es noch weh?

O’Neill: Nein.

Daniel: Ich habe doch versprochen zurückzukommen.

O’Neill: Wenn der Daniel Jackson, den ich kannte, wirklich hier wäre…

Daniel: Ich bin es.

O’Neill: Dann tu etwas.

Daniel schließt für einen Moment die Augen und sieht zur Seite. In der Zeit steht Jack von dem Boden auf.

O’Neill: Jetzt hör mal gut zu! Ich will das nicht noch mal durchmachen. Wenn du wirklich mein Freund wärst und die Macht dazu hättest, würdest du es verhindern!

Daniel: Das schlimme an meinen jetzigen Zustand ist, dass ich die Macht hätte Dinge zu verändern, aber ich weiß genau, dass ich es nicht tun sollte. (Jack sieht ihn ungläubig an) Selbst wenn ich mir sicher bin, wenn es mir vollkommen klar ist, selbst wenn es Menschen betrifft, an denen mir etwas liegt, denn trotz all meiner Möglichkeiten, darf ich genauso wenig Gott spielen, wie die Goa’uld.

Jack wendet sich von ihm ab und hämmert seinen Kopf gegen das Fenster mit der Lichtquelle.

Daniel: Ba’al wird dich weiter foltern.

O’Neill: Ja, das wird er.

Daniel: Also haben wir leider nicht unbegrenzt Zeit.

O’Neill: Wirst du zufällig noch irgendwo erwatet?

Daniel: Nein. Es gibt sicher einen Grund, warum Kanan zurückgekommen ist. Vielleicht wegen der Frau, mit der du vorhin gesprochen hast. Sie hat bestimmt mit all dem hier zutun.

O’Neill: Weißt du was? Vergiss es. Carter und Teal’c wird schon was einfallen.

Daniel: Selbst wenn die herausfinden könnten, wo du bist…

O’Neill: Und dieser Jonas… der ist mindestens genauso schlau wie du.

Daniel: Es gibt nicht immer einen Ausweg.

O’Neill: Hey! Wenn das wahr wäre, wäre ich schon seit langem tot!

Daniel: Was glaubst du, wie oft du noch in den Sarkophag kannst, bevor du anfängst dich zu verändern?

Jack zuckt mit hochgezogenen Augenbrauen die Schultern.

Daniel: Wie oft warst du da schon drin? Er kann deinen Körper regenerieren, dich stark genug machen, das erneut zu ertragen, aber er zerstört dabei seine Persönlichkeit. Sobald das passiert, wird es dir nicht mehr möglich sein aufzusteigen…

O’Neill: Hey! (Er will das alles nicht hören)

Daniel: Egal wie sehr du es willst.

O’Neill: Ich bin dir dankbar für deine Bemühungen.

Daniel: Ich wäre nicht hier, wenn ich nicht glauben würde, dass du es schaffst.

O’Neill: Wir reden hier immer noch über mich, Mann!

Daniel: Ja, genau. Und jetzt bitte ich dich… versuch deinen Geist zu öffnen.

O’Neill (genervt): Ahhh! Hör schon auf damit, ja?

Daniel: Komm schon, Jack. Glaubst du die Asgard haben ein Schiff nach dir benannt, nur weil sie den Namen so cool fanden? Du solltest dich jetzt nicht dumm stellen, dafür bist du zu klug. Die erkannten das Potential in dir. Aufgrund dessen was du bist und was du getan hast. Das Potential der Menschheit! Genau das hat Oma in mir gesehen.

O’Neill (wütend): Ich bin aber nicht du!

Daniel: Hat dich das jemals daran gehindert etwas zu tun?

O’Neill: Na schön. Dann wollen wir doch mal kurz die Rollen tauschen.

Daniel: Du wärst für mich da.

O’Neill (verärgert steht er auf und zeigt auf ihn): Verdammt richtig! Ich hätte dich rausgeholt, dieses Rattennest zur Hölle gebombt und dafür gesorgt, dass dieser Scheißkerl leidet!

Daniel: Die anderen hätten das verhindert.

O’Neill: Dann hätten die sich verdammt viel Mühe geben müssen!

Daniel: Das glaube ich nicht.

O’Neill: Ba’al wäre tot und damit wäre ich noch nicht am Ende!

Daniel: Jack. Du bist ein besserer Mensch.

O’Neill: Da irrst du dich aber gewaltig!

Die beiden sehen sich für einen Moment schweigend an. Daniel wendet sich schließlich ab.

Daniel: Im Augenblick kann ich mir nicht vorstellen, etwas anderes zu sein oder zu tun, als das was ich bin. Ich sehe Dinge, ich verstehe Dinge auf eine Weise, wie ich es nie zuvor konnte. Aber ich habe mich dafür entschieden. Selbst als Jacob mich heilen wollte, habe ich mich dagegen entschieden. Aber du, in deiner augenblicklichen Situation, du hast leider keine Wahl. Hier steht nicht dein Leben zur Debatte, sondern deine Seele! (Jack schüttelt leicht den Kopf) Das ist es, was ich dir anbiete, der einzige Ausweg!

O’Neill (diesmal mit ruhiger Stimme): Du irrst dich schon wieder, Daniel. Ich habe eine Wahl.

Daniel schüttelt erschöpft mit geschlossenen Augen den Kopf.

Daniel: Was meinst du damit? (Jack sieht ihn nur an. Daniel beginnt langsam zu verstehen. Wieder schüttelt er den Kopf) Nein.

O’Neill: Die werden gleich wiederkommen und Ba’al wird mich erneut töten. Mach, dass es das letzte Mal ist.

Daniel: Bitte mich nicht darum. (Tränen sind in seinen Augen zu sehen)

O’Neill: Du könntest dem ein Ende bereiten.

Daniel: Das werde ich nicht tun.

Über ihnen erklingt wieder das Geräusch, das ihnen sagt, dass die Jaffa da sind. Beide schauen kurz nach oben.

O’Neill: Ich würde es für dich tun. Und das weißt du.

Jack legt sich auf den Fußboden, so dass er nachher nicht wieder gegen die andere Wand knallt.

O’Neill: Ich will diese Zelle nicht wieder sehen, Daniel.

Die Jaffa aktiveren das Gerät und betreten die Zelle. Sie holen Jack heraus. Er wehrt sich nicht gegen sie.


Szene: Sams Labor

Noch immer arbeiten die drei an den Missionsberichten. Joans und Teal’c sitzen vor dem Computer, während Sam mit einem Notizblock herumläuft.

Jonas: Keine Ahnung, wie es euch geht, aber ich habe langsam das Gefühlt, wir kommen keinen Schritt weiter.

Sam bleibt stehen. Sie scheint über etwas nachzudenken, dann dreht sie sich um, während Jonas im Hintergrund schon Dehnungsübungen macht.

Carter: Augenblick…Leute, seht euch das an. (Sie geht zu ihrem Computer zurück und ruft etwas auf)

Jonas: Was ist das?

Carter: Die Mission, in der Kanan verdeckt in Ba’als Diensten gearbeitet hat. Wie lange ist das her?

Teal’c: Mehrere Monate. Ba’al hat diesen Stützpunkt vor den anderen Systemlords verborgen.

Jonas: Dieser Stützpunkt war eine geheime Testeinrichtung für Waffentechnologie und Schwerkraftfeldgeneratoren. Es ist Kanan gelungen die Einrichtung zu kartografisieren, ihr Verteidigungsstellen aufzulisten…

Carter (unterbricht ihn): Das hat Kanan dem hohen Rat der Tok’ra berichtet.

Teal’c sieht überrascht zu ihr auf.

Carter: Aber eins ist mir aufgefallen. Er benutzte Ba’als Lotar, seinen persönlichen Sklaven als Quelle der Information.

Jonas: Ja, der Lotar zeigte ihm sogar Ba’als Privaträume.

Teal’c: Dann hat Kanan in seinem Bericht Informationen zurückgehalten?

Carter: Nein. Aber denkt mal nach. Ein Lotar ist der Diener eines Goa’ulds, dem er am meisten vertraut.

Teal’c: Warum würde er so einfach seinen Gebieter verraten?

Carter (lächelt): Ihren Gebieter.

Teal’c sieht sie überrascht an.

Carter: Der Sklave war eine Frau. Sie hatte Zutritt zu Ba’als Privatgemächern.

Teal’c: Willst du damit sagen, Kanan hatte eine Affäre mit dieser Sklavin, um Zutritt zu den Gemächern ihres Gebieters zu bekommen?

Sam zuckt mit den Schultern.

Carter: Etwas muss zwischen ihnen gelaufen sein. Warum wäre sie sonst das Risiko eingegangen?

Teal’c: Die Tok’ra würden für den Erfolg einer Mission alles tun.

Carter: Vielleicht hat er sie ja nur benutzt? Aber wer weiß, die Tok’ra sind eine sehr leidenschaftliche Rasse.

Teal’c: Die Tok’ra akzeptieren Opfer als eine Notwendigkeit des Krieges. Ich glaube nicht, dass diese Sklavin ein Motiv war für ihn zurückzukehren.

Jonas: Kein ausreichendes Motiv für Kanan… nur die Entscheidung zu Handeln fiel nachdem er sich mit dem Geist von Colonel O’Neill verbunden hatte.

Carter: Und an diesem Punkt wurde er mit all den Überzeugungen konfrontiert, die den Colonel zu dem machen, was er ist. Und er war gezwungen sich nach demselben Ehrenkodex zu beurteilen.

Jonas: Vor allem was das angeht, was General Hammond als einen Unterschied zwischen uns und den Tok’ra nannte.

Carter: Wir lassen niemals unsere Leute zurück.


Szene: Ba’als Festung

Jack hängt wieder wie ein Insekt gefangen in einem Spinnennetz an dem Gitter. Als er seine Augen öffnet, steht der weibliche Lotar vor ihm.

Lotar: Bist du es?

O’Neill: Du hättest nicht kommen sollen.

Lotar: Du siehst so anders aus. Wie kannst du Kanan sein?

O’Neill: Bin ich nicht.

Lotar: Wenn ich mit dir gehe, wird er es erfahren.

O’Neill (flüsternd): Er hat uns beide benutzt.

Sie löst sich wieder in Luft auf.

Ba’al: Er hat uns beide benutzt. Wie lange warst du sein Wirt, bevor er dich überzeugte herzukommen? Tage oder bloß Stunden?

O’Neill (müde, ohne jegliches Leben in der Stimme): Ich kann mich nicht erinnern.

Ba’al: Was hat dir dieser Kanan über seine Mission vermittelt?

O’Neill: Gar nichts.

Ba’al: Was wollte er von meiner Sklavin?

O’Neill (schwach): Keine Ahnung.

Ba’al: Warum ist er zurückgekommen?

O’Neill: Ich weiß es nicht.

Ba’al steht auf und geht bis zum Rand der Plattform.

Ba’al: Ich glaube dir. Du bist ebenso ein Opfer der Tok’ra, wie ich. Kanan hat den Körper seines Wirtes übernommen – deinen Körper. So, als wäre er ein Goa’uld. Er hat dich benutzt, um hierher zu kommen. Aber zu welchem Zweck? (Er geht zu dem Tisch, wo die ganzen Quälinstrumente drauf liegen.) Ich glaube, die Antworten sind tief in der drin. Selbst, wenn du nur für wenige Stunden sein Wirt warst, ist etwas von ihm zurückgeblieben. (Er öffnet eine Klappe) Eine unglückliche Erbschaft für dich, (er holt die Säure und die Messer wieder heraus), denn ich werde es herausfinden. Selbst, wenn ich es ausgraben muss.

Jack schließt ergeben seine Augen.


Szene: Besprechungsraum, SGC

SG-1, Hammond und Thoran sitzen an den Konferenztisch.

Hammond: Sie wollen mir erklären, Kanan fühlt sich genötigt eine Sklavin zu retten, die er vor Monaten traf?

Carter: Das Resultat mit seiner Verschmelzung mit Colonel O’Neill, ja, Sir.

Thoran: Basierend auf der arroganten Vorstellung, der Colonel hätte sie nie zurückgelassen.

Wenn Blicke töten könnten, dann hätte Sam Thoran jetzt gegrillt.

Carter (zu Hammond): Sir, ich weiß aus eigener Erfahrung, wie stark die Emotionen eines Tok’ra Symbionten mit seinem Wirt geteilt werden.

Thoran: Ich ebenso, Major Carter. Dennoch erscheint mir diese Theorie nur auf Intuition zu basieren.

Carter: Das will ich nicht bestreiten. Aber sie ist deswegen nicht unbegründet. Ich weiß, dass Colonel O’Neill dort ist.

Teal’c: Ich ebenfalls.

Jonas: Wir sind alle dieser Meinung.

Thoran: Es spielt keine Rolle. Wenn sich Colonel O’Neill in der Hand von Ba’al befindet, dann ist er außerhalb unserer Reichweite.

Teal’c: Wir haben Pläne von diesem Stützpunkt

Thoran: Dann wisst ihr auch, dass es eine Festung ist. Nicht einmal eine Armee könnte da eindringen.

Carter: Kanan hielt es offenbar für möglich. (Zu Hammond) Sir, wenn wir vielleicht mit kleiner Besatzung eingreifen, zwei SG-Teams vielleicht…

Hammond: Tut mir leid, Major, aber ich stimme Thoran zu. Ich habe mir die Pläne von diesem Stützpunkt angesehen… ein erfolgreicher Angriff steht außerhalb unserer Möglichkeiten.

Schließlich nickt sie knapp, aber ihr Blick sagt, dass da das letzte Wörtchen noch nicht gesprochen ist.


Szene: Ba’als Festung

Jack wird ein weiteres Mal aus dem Sarkophag geholt und in seine Zelle gebracht. Die Wachen stoßen ihn hinein.

O’Neill: Ist ja gut.

Er legt sich auf den Boden, so, dass er hinterher nur noch herunterrutschen muss. Als sich die Zelle gedreht hat und die Wachen verschwunden sind, lässt er erschöpft seinen Kopf gegen die Wand stoßen, bis er schließlich daran herunterrutscht. Seine Beine hat er über Kreuz angewinkelt und mit dem einen Arm umfasst er seinen Oberkörper. Ausgelaugt schließt er seine Augen.


Szene: Teal’cs Raum

Teal’c ist versunken in seinem Ker’no’reem. Vor ihm steht eine Glaskugel, die grünlich schimmert. Plötzlich öffnet er seine Augen.


Szene: Hammonds Büro

Hammond sitzt an seinem Schreibtisch. Es ist ein Klopfen zu hören und er schaut auf.

Hammond: Ja bitte?

Teal’c kommt herein.

Teal’c: General Hammond.

Hammond: Teal’c. Was gibt es?

Teal’c: Ich habe lange darüber meditiert, wie wir Colonel O’Neill retten können.

Hammond: Ich selbst habe grade noch mal die Pläne des Stützpunktes studiert. Ich sehe einfach nicht, wie wir Erfolg gegen eine so starke Festung haben können, egal wie groß unsere Streitkraft ist.

Teal’c: Korrekt. Ich glaube dafür wäre die Macht eines Goa’uld Mutterschiffes erforderlich.

Hammond: Leider verfügen wir darüber nicht.

Teal’c (lächelt leicht): Schon möglich, aber einige Systemlords verfügen darüber.

Hammond erkennt den Plan hinter Teal’cs Gedanken.


Szene: Ba’als Festung

Wieder einmal hängt Jack hilflos an dem Gitter und Ba’al sitzt gegenüber von ihm auf seinem Thron.

Ba’al: Wie war sein Name?

O’Neill (ohne jeglichen Widerstand): Kanan.

Ba’al: Na bitte, du erinnerst dich an seinen Namen. Wie lautete seine Mission?

O’Neill: Keine Mission.

Ba’al: Wollte er mir nur meine Sklavin stehlen?

O’Neill: Ich weiß es nicht.

Ba’al: Hat Kanan geglaubt eine Sklavin kennt meine Geheimnisse? (Jack antwortet ihm nicht) Irgendetwas verbirgst du noch vor mir. (Er hebt das Messer hoch) Ich spüre es, ich fühle es.

O’Neill: Wann hat das hier ein Ende?

Ba’al (aufgebracht): In dem Moment, in dem du mir sagst, was ich wissen will!

O’Neill (schwach): Daniel…

Ba’al (irritiert): Offenbar fängt dein Gehirn an zu versagen. Es wird Zeit für den Sarkophag. Aber während du deine Kraft zurückerhältst, bedenke eins: Beim nächsten Mal wird alles noch viel schlimmer!

Jack ist fertig mit der Welt. Ihn kann die Drohung nicht mehr erschrecken. Ihm scheint es egal zu sein.

O’Neill (es ist nur noch ein Murmeln): Daniel…


Szene: Kontrollraum, SGC

Hammond kommt die Treppe herunter gelaufen. SG-1 wartet dort auf ihn.

Hammond: Die Tok’ra drohen damit die diplomatischen Beziehungen abzubrechen.

Carter: Was hat Thoran gesagt?

Hammond: Abgesehen von anderen Dingen, die ich lieber nicht erwähnen will, war das der Grund, warum sie zögerten uns Geheimdiensterkenntnisse mitzuteilen.

Teal’c: Was soll’s?

Hammond: So was habe ich auch gesagt. Die Tok’ra brauchen uns im Moment mehr, als wir sie brauchen. Haben wir schon eine Antwort von Lord Yu?

Carter: Nein, Sir. Aber wir wissen, er hat die Pläne für Ba’als Stützpunkt und unsere Botschaft erhalten. Wir wissen nur nicht, ob er handeln wird.

Teal’c: Ich glaube, das wird er. Ba’al hat diesen Stützpunkt den anderen Systemlords verschwiegen

Jonas: Ich verstehe immer noch nicht, wie die Zerstörung der Stromgeneratoren dem Colonel helfen soll?

Teal’c: Das könnte O’Neill eine Chance geben. Mehr nicht.

Ein sehr riskanter Plan.


Szene: Jacks Zelle

Jack sitzt noch auf dem Boden. Er schaut nach oben.

O’Neill (hilflos wie ein kleines Kind): Daniel?

Daniel: Ich bin hier.

O’Neill: Du warst weg.

Daniel kniet sich auf den Boden zu ihm.

Daniel: Ich weiß… tut mir Leid… Ich hatte etwas zu erledigen. Jetzt verspreche ich dir hier zu bleiben, bis das alles vorbei ist.

O’Neill: Es wird nie vorbei sein.

Daniel: Doch, das wird es.

O’Neill: Daniel, du musst es beenden.

Daniel: Jack, du musst nur noch eine Weile durchhalten.

O’Neill: Nein. Ich kann nicht wieder da rein gehen. Wenn ich das muss, dann schwöre ich bei Gott, ich werde Ba’al geben was er will. Ich sage es ihm.

Daniel: Was?

O’Neill (mit leiser Stimme): Dass er sie geliebt hat.

Daniel: Kanan?

O’Neill: Er kam ihretwegen zurück. Er wollte sie in Sicherheit bringen.

Daniel: Ba’al weiß das nicht?

O’Neill: Wenn er es erfährt, wird er ihr dasselbe antun, wie mir.

Daniel nickt.

O’Neill: Daniel, wenn du das nicht beendest… werde ich es sagen.

Daniel: Das musst du nicht. Es ist bald vorbei, Jack.

O’Neill (dreht zum ersten Mal seinen Kopf in Daniels Richtung): Wie?

Daniel: Du hattest Recht. Es gibt immer einen Ausweg… zumindest gibt es immer eine Chance. Deine Reise ist noch nicht zu Ende, Jack.

O’Neill: Was hast du getan?

Daniel: Ich habe nichts getan… das waren Sam und Teal’c und… ähm… auch Jonas.

O’Neill: Was?

Daniel: Sie haben sich was einfallen lassen.

Man kann wieder Leben und Hoffnung in Jacks Augen sehen. Schnell steht er auf.

O’Neill (mit Nachdruck): Was?

Plötzlich beginnt es zu wackeln und das Licht fällt kurz aus. Die beiden schauen nach oben.

Daniel: Das ist es. Du wolltest immer nur eine Chance hier rauszukommen, Jack, jetzt hast du sie. Wenn jemand von hier fliehen kann, dann du.

Als er neben sich schaut, ist Daniel verschwunden. Ohne irgendwelche Vorwarnungen, beginnt die Zelle sich zu drehen. Jack hockt sich hin, so als ob er bei einem Lauf starten würde.

O’Neill: Daniel?

Das Licht ist am flackern und Jack sieht sich um. Niemand ist zu sehen. Er geht aus der Zelle hinaus, der Gang ist leer. Falsch gedacht, in diesem Moment kommt eine Wache um die Ecke und sieht Jack. Dieser nutzt den Überraschungsmoment und stürzt sich auf ihn. Mit aller Kraft, schlägt er auf ihn ein. Jack nimmt sich die Zat-Waffe, die die Wache bei sich getragen hat, an sich und setzt seinen Weg fort.

Als er durch einen der Gänge läuft, sieht er Ba’als Lotar. Er bleibt stehen. Sie schüttelt nur mit dem Kopf und geht ein paar Schritte nach hinten. Jack geht auf sie zu.

O’Neill: Komm mit mir!

Lotar: Nein, er wird uns fassen!

Er nimmt ihre Hand und zerrt sie mit sich raus. Sie widersetzt sich ihm nicht vollständig, sondern läuft ihm hinterher.


Szene: Krankenstation, SGC

Wir sehen helles Licht. Es hat erst den Anschein, dass es wieder eine weitere Runde im Sarkophag ist, aber schließlich klärt sich das Licht auf und wir erkennen die Umrisse der Krankenstation. Jack öffnet langsam die Augen, während SG-1 an seinem Bettende stehen und diskutieren. Sie bemerken nicht, dass er aufgewacht ist.

Carter: Dr. Fraiser sagt, er wird wahrscheinlich an Entzugserscheinungen leiden, durch seine Zeit im Sarkophag, aber ansonsten erwartet sie seine völlige Genesung.

Jonas: Was ist mit der Frau, die er retten wollte?

Carter: Ihr Name ist Shallan. Sie hat beschlossen bei den Tok’ra zu bleiben.

Teal’c: Sie wird Kanans Kampf in seinem Namen fortsetzen.

O’Neill (noch müde): Hey, ich versuche zu schlafen.

Sie drehen sich zu ihm um. Man kann ihnen ihre Erleichterung ansehen.

Carter (ruhig): Entschuldigung, Sir. Schön, dass es Ihnen besser geht.

O’Neill: Hören Sie, war ne tolle Idee, die Sie da hatten.

Carter (lächelt): Eigentlich, Sir, hatten wir alle gemeinsam diese Idee.

Sie geht zu ihm vom Bettende an seine Seite.

Carter: Brauchen Sie irgendwas, oder…?

O’Neill: Wasser.

Carter (nickt): Na klar.

Sie geht zu Teal’c. legt ihm kurz ihre Hand auf den Arm und sie folgen ihr dann hinaus. Daniel steht jetzt an der Stelle, wo Sam gerade noch gestanden hatte. Er sieht ihnen hinterher, bevor er sich Jack zuwendet.

Daniel: Ich scheine mich dauernd von dir zu verabschieden.

O’Neill: Ja, ist mir auch aufgefallen. Wieso bleibst du nicht einfach ein Weilchen?

Daniel: Das geht nicht.

O’Neill: Hast du doch schon getan.

Daniel: War auch ein besonderer Anlass.

O’Neill: Weihnachten?

Daniel: Nein.

O’Neill: Irgendein Geburtstag?

Daniel: Nein.

O’Neill: Ich habe meinen Weg und du deinen?

Daniel: So in etwa, ja.

Jack nickt.

Daniel: Ich weiß, du glaubst es im Moment nicht, ich weiß, du hast bestimmt deine Zweifel, aber du hast etwas durchgemacht, was niemand durchmachen sollte. Ich wollte eigentlich nur sagen, dass du wieder gesund wirst.

O’Neill: Woher weißt du das?

Daniel: Du musst mir einfach vertrauen.

O’Neill: Das geht in Ordnung. (Daniel nickt) Wird es dir auch gut gehen?

Daniel: Ja, mir geht es sehr gut.

In diesem Moment kommt Sam mit einem Becher Wasser mit einem Strohhalm herein. Sie lächelt ihn. Sie geht an ihren Platz an seiner Seite zurück, Daniel ist verschwunden. Sie stellt es neben ihm auf den Tisch.

Carter: Hier, für Sie, Sir.

O’Neill: Danke.

Sie nickt ihm zu. Man bekommt den Eindruck, dass sie nicht so direkt weiß, wie sie sich ihm gegenüber verhalten soll. Sie drückt kurz seine Hand.

Carter: Gute Nacht.

Dann lässt sie ihn sich ausruhen. Sein Blick folgt ihr, als sie den Raum verlässt. Erst als die Tür hinter ihr geschlossen ist, wendet er seinen Blick ab und schaut an die Decke.

O’Neill (leise): Danke.


ENDE

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