5.16 Elliots große Mission
Last Stand

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Osiris: Unruhe und Unglaube, bisher ein Unding in den Reihen der Jaffa. Infiltration und Umsturzversuche durch die Tok’ra und ihr könnt auch nicht länger die Bedrohung durch die Menschen von der Erde ignorieren.Wie viele müssen zugrunde gehen? Wie viele Hoheitsgebiete müssen fallen? Und wie können wir weiterhin behaupten Götter zu sein, wenn wir nicht entsprechend handeln? Immer wieder triumphieren die Tau’ri über uns, das können wir nicht zulassen.
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Voice-Over (Teal’c): Was zuvor bei Stargate geschah:

Episode: Neue Zeiten (Summit)

Szene: SGC

Ren-al: Jeder der Systemlord hat die Erlaubnis zu dem Treffen einen Menschensklaven mitzubringen. Wir brauchen jemanden, der fließend Goa’uld spricht und kein Jaffa ist.

Szene: Besprechungsraum der Tok’ra

Ren-al: Du wartest bis alle Systemlords eingetroffen sind und dann benutzt du das hier. (Sie zieht eine Ampulle mit dem Gift aus ihrer Tasche) Wenn diese beiden Flüssigkeiten vermischt werden, produzieren sie ein tödliches Gift.


Szene: Jacobs Schiff
Jacob hat Daniel den Ring mit der Nadel gegeben.
Jacob: Sie müssen nur ein einziges Mal zustechen. Schon hält er Sie für seinen treuen Sklaven Jarren.

Szene: Labor der Tok’ra
Ren-al zeigt Sam den Symbionten von Martouf.
Ren-al: Alles was von Martouf geblieben ist, lebt in Lantash weiter.

Szene: Revanna
Al-Keshs und Gleiter bombardieren die Oberfläche von Revanna.

Szene: Tok’ra Tunnelsystem
Die Tunnel stürzen ein. Ren-al wird unter den Steinen begraben.

Szene: Revanna
O’Neill, Teal’c und Aldwin sind an die Oberfläche gelangt und beobachten das Geschehen. Sie sehen mehrere Al-Keshs, so wie Bodentruppen.

Szene: Raumstation
Yu: Das geht jetzt schon lange genug. Wir müssen herausfinden, wer für die Angriffe verantwortlich ist.
Die Tür öffnet sich und Osiris kommt herein.

Szene: Labor der Tok’ra
Carter ist über Elliot gebeugt.
Carter: Lieutenant?
Er öffnet seine Augen und sie leuchten.
Carter: Oh mein Gott.

Szene: Raumstation
Daniel spricht mit Jacob.
Daniel: Sarah ist hier.
Jacob: Sarah? Sie meinen Osiris? Hat sie Sie erkannt?
Daniel: Keine Ahnung. Ich glaube schon. Jedenfalls hat sie sich nichts anmerken lassen.
Hinter ihm öffnet sich die Tür und Osiris kommt herein.
Osiris: Daniel Jackson. Du hast dich ganz weit von zu Hause entfernt, nicht wahr?

Teal’c (Voice-Over): Und jetzt die Fortsetzung.


Szene: Yus Quartier

Osiris zieht ein Messer unter ihrem Gewand hervor und bedroht damit Daniel.

Osiris: Also, was tust du hier?

Daniel: Tja, wie soll ich sagen? Nichts. Wieso? Hast du an was Bestimmtes gedacht?

Osiris: Hmm, kleiner Lügner. Sag mir an welchen Umsturzplänen du teilnimmst oder ich werde nicht zulassen dich bluten zu lassen.

Sie legt ihre Hand um seinen Hals. Aber Daniel hat noch immer den Ring. Er sticht sie damit und sie sieht ihn einen Augenblick verwundert an.

Daniel: Kann ich was für dich tun?

Osiris (geht ein paar Schritte zurück): Wer bist du?

Daniel: Ich bin Yus Diener. Das ist das Quartier meines Gebieters. (Osiries sieht sich um) Du bist sicher im falschen Raum gelandet. Ich habe mich auch schon ein paar Mal verlaufen. Die Quartiere ähneln sich ziemlich.

Osiris dreht sich um, um zu gehen.

Daniel: Bitte verzeih wenn ich frage, aber ist es nicht verboten Waffen mitzubringen?

Osiris: Falls du das noch einmal erwähnen solltest, verspreche ich dir, es waren deine letzten Worte.

Sie verschwindet und Daniel holt wieder das Funkgerät hervor.

Daniel: Jacob? Sind Sie da?

Jacob: Ja. Was ist passiert?

Daniel: Osiris und ich hatten einen Zusammenstoß. Die Chemikalie funktioniert.

Jacob: Warum haben Sie nicht das Gift freigesetzt? (Er antwortet nicht sofort) Daniel?

Daniel: Weil es Sarah getötet hätte. Es muss doch möglich sein, sie zu retten. Wir haben schon mal Wirte von ihren Symbionten befreit.

Jacob: Dazu müssten wir erst Osiris da raus holen.

Daniel: Und?

Jacob: Daniel, hier geht es um viel mehr. Sie müssen das Gift freisetzen, tun Sie es sofort! Sie wissen was dahinter steckt. Das Leben eines einzelnen kann nicht wichtiger sein. Führen Sie Ihre Mission zu Ende.


INTRO


Szene: Tok’ra Tunnel

Jack, Sam, Teal’c und Elliot sehen sich um. Sie sind gefangen. Es gibt keinen Weg, der nach draußen führt.

Elliot: Kristalle.

Carter: Was?

Elliot: Die Tok’ra legen mit Kristalle neue Tunnel an.

Carter: Ja, das wissen wir.

Elliot: Wir können Sie nutzen, um noch mehr anzulegen.

O’Neill: Wo sind sie?

Elliot: Im Labor.

O’Neill: Gut, Sie warten hier. Teal’c, komm mit.

Jack und Teal’c machen sich auf den Weg.

Carter: Sir, versuchen Sie einen dieser Tok’rakommunikatoren zu finden. Er könnte von Nutzen sein.


Szene: Raumstation

Osiris: Schwäche hat die Systemlords befallen. Wenn diese fragile Allianz zerbricht, werden die Goa’uld angreifbar sein durch die Gefahren, die außerhalb der Galaxie existieren. Wir müssen unsere Meinungsverschiedenheiten vergessen, genauso wie die Machtbestrebung des einzelnen. Nur so können wir die Goa’uld stärken und unsere Überlegenheit und damit unsere Dominanz bekräftigen.

Daniel holt das Gift aus seiner Tasche.

Baal: Du sprichst von hochgesteckten Prinzipien, aber du hast hier offiziell keinen Sitz.

Osiris: Deshalb wollte ich euch bitten meinen Status offiziell anzuerkennen.

Baal: Was bietest du uns denn an für die Position eines Systemlords?

Osiris: Nichts. Ich bin hier als Repräsentantin eines anderen.

Yu: Und wem dienst du?

Osiris: Anubis.

Olokun: Was!

Baal: Du lügst!

Yu: Er ist tot!

Osiris: Das habt ihr wahrscheinlich angenommen, nachdem ihr versucht habt ihn zu ermorden. War es nicht genug, dass er von den anderen Systemlords verbannt wurde?

Yu: Um nie wieder zurückzukehren.

Osiris: Das war vor langer Zeit. Und nur ein Systemlord ist von damals übrig geblieben. Ich soll euch bitten, dass ihr im wieder seinen Sitz anbietet. Oder ihr müsst euch wieder seiner Gnade unterwerfen.

Daniel steckt das Gift wieder zurück in seine Tasche.


Szene: Labor der Tok’ra

O’Neill: Die Leichen sind weg.

Teal’c geht zu einem Behälter und öffnet ihn. Darin befinden sich einige Kristalle. Vor dem Labor laufen mehrere Jaffa herum. Teal’c nimmt alle Kristalle an sich.

O’Neill: Wir kriegen Besuch.

Sie verstecken sich und O’Neill erschießt zwei der Jaffas, die hereinkommen. Sie verlassen das Labor und auf den Gängen kommen ihnen weitere Jaffa entgegen. Teal’c und er setzten sie außer Gefecht.


Szene: Raumstation

Daniel geht zu Yus Quartier. Dort angekommen zieht er den Kommunikartor heraus.

Daniel: Jacob?

Jacob: Ja. Sind Sie bereit?

Daniel: Ähm, eigentlich nicht.

Jacob: Verdammt, Daniel!

Daniel: Ich wollte es tun, aber dann sagte Osiris sie wäre nur Repräsentantin eines anderen Goa’ulds namens Anubis.

Selmak: Der ist tot.

Daniel: Offenbar nicht. Er will sich wieder den Systemlords anschließen.

Selmak: Wieso jetzt? Wo hat er bloß die letzten tausend Jahre gesteckt?

Daniel: Weiß ich nicht, aber wir haben vermutet, dass es einen neuen aufstrebenden Goa’uld gibt, jetzt stellt sich heraus, er ist gar nicht so neu.

Selmak: Wenn dieser Goa’uld wirklich Anubis ist…

Daniel: … dann würde ihn der Tod aller Systemlords den Weg an die absolute Macht ebnen. Ich dachte, sich immer bekriegende Systemlords sind besser als einer, der unbegrenzte Macht hat.

Selmak: Du hast keine Ahnung, wie schlimm Anubis ist. Er wurde von den Systemlords verbannt, weil auch seine Methoden für die Goa’uld zu erschreckend waren.

Daniel: Ja, also dann brechen wir unsere Mission ab.

Selmak: Anubis hat nicht so lange gewartet, nur um zu den Systemlords zurückzukehren. Da muss noch etwas anderes dahinter stecken.

Daniel: Und was?

Selmak: Du musst dort bleiben und herausfinden was es ist. Falls du es kannst.


Szene: Tok’ra Tunnel

Carter versorgt Elliot mit Wasser.

Elliot: Sie müssten längst zurück sein.

Carter: Ich bin sicher, die kommen bald zurück. Wie geht es Ihnen?

Elliot: Das ist wirklich verrückt.

Carter: Ich weiß.

Elliot: Es ist so, als wüsste ich plötzlich alles über das Leben eines anderen, zwei anderen um genau zu sein. Ich höre hin und wieder seine Gedanken, aber er setzt seine ganze Kraft ein, um mich zu retten.

Über ihnen ertönen wieder Geräusche.

Carter: Klingt so, als würden sie wieder angreifen.

Noch mehr Schüsse.

Elliot: Was für ein Witz.

Carter: Was?

Elliot: Ist doch lachhaft, dass ich bei meiner ersten Mission sterben werde.

Carter: Tun Sie nicht!

Elliot: Ach kommen Sie, Major, auch wenn dieser Symbiont in Ordnung bringen könnte, was mir fehlt, hängen wir hier unten fest.

Carter: Ja, stimmt genau. Aber Sie kennen die Missionsberichte. Wir gehen durch das Tor, geraten in Gefahr, entkommen ihr und kehren zurück.

Elliot: Sagen Sie das Major Mansfield.

Carter: Na schön, vergessen wir das. Sie wussten doch was Sie erwartet.

Elliot: Ja.

Carter: Sie wurden für diese Mission eingeteilt, weil Sie stark sind, sowohl physisch als auch mental. Und jetzt geben Sie dem Symbionten eine Chance. Er braucht Sie im Moment ebenso sehr, wie Sie ihn. Und denken Sie –

Carter kann ihre Worte nicht mehr zu ende führen, da eine weitere Erschütterung erfolgt. Sie versucht Elliot zu schützen. Als sie sich umsieht, entdeckt sie, dass ihr einziger Weg blockiert ist.


Szene: Zipacnas Schiff

Ein Jaffa geht zu Zipacna.

Jaffa: Der Stützpunkt wurde übernommen. Wir haben viele tote Tok’ra gefunden, aber auch drei Menschen von Tau’ri.

Zipacna: Alliierte der Tok’ra.

Jaffa: Die wenigen Tok’ra, die wir gefangen nehmen konnten, starben bevor sie uns informieren konnten. Wir haben allerdings noch sechs tote Jaffa gefunden vor dem, was wir für ihr Labor hielten. Drei von ihnen sind offensichtlich durch Waffen der Tau’ri gestorben.

Zipacna: Dann sind noch Überlebende unterwegs.

Jaffa: So ist es offenbar.

Zipacna: Was ist mit der chemischen Waffe?

Jaffa: Wir haben leider keine Spuren gefunden. Die Computer der Tok’ra wurden sabotiert, bevor unsere Truppen dort eintrafen.

Zipacna: Dann sucht die flüchteten Überlebenden.

Jaffa: Das Tunnelsystem ist riesig, mein Gebieter, aber wir werden euch nicht enttäuschen.

Er verbeugt sich und verschwindet.


Szene: Tok’ra Tunnel

Carter versucht das Gestein, das ihnen den Weg versperrt wegzuräumen.

Elliot: Er liebt Sie, Major. Das ist einer der wenigen Gründe, warum er um sein Leben kämpft. Er will, dass Sie es wissen.

Carter: Der Symbiont, den ich in mir trug war Martoufs Gefährtin. Deswegen waren Martouf und ich Freunde.

Elliot: Und er liebt Sie wirklich. So sehr, wie er einst Jolinar geliebt hat. Er bedauert sehr was passiert ist, die Art und Weise, wie der Wirt gestorben ist. Er will nicht, dass Sie sich dafür verantwortlich fühlen.

Carter hat ihm den Rücken zugewandt, so dass er nicht sehen kann, wie sie um Fassung ringt.

Carter: Ist schon okay.

Elliot: Das Atmen fällt schwer.

Carter: Ja, halten Sie durch.


Szene: Raumstation

Daniel geht einen Korridor entlang, als er einen merkwürdig aussehenden Behälter sieht. Nachdem er sich vergewissert hat, dass sich sonst niemand in seiner Nähe aufhält, öffnet er den Behälter und erblickt viele lebende Symbionten.


Szene: Tok’ra Tunnel

Sam versucht noch immer die Steine aus dem Weg zu räumen. Sie sieht erschöpft zu Elliot hinüber und schüttelt den Kopf.

O’Neill (über Funk): Carter? Carter, wenn Sie mich hören, antworten Sie.

Carter: Sir, wir sind hier. Wir sitzen im Tunnel fest.

O’Neill: Ja, das ist uns schon aufgefallen. Hören Sie, wie setzen wir die Kristalle ein, um Wände zu bewegen?

Carter schaut hinüber zu Elliot.

Elliot: Jedes Kristall ist so ausgelegt, dass es für einen anderen Teil des Tunnels sorgt. Die kleinen viereckigen… sorgen für kleine Öffnungen.

Carter: Sir, nehmen Sie das kleine Viereckige, falls eins da ist.

Teal’c und O’Neill sehen sich an. Teal’c holt die Kristalle aus seiner Tasche.

O’Neill: Wir sehen mal nach. (Zu Teal’c) Hast du ein kleines Viereckiges?

Teal’c: Da sind mehrere, die viereckig oder rechteckig sind.

O’Neill: Aber klein?

Elliot scheint es immer schlechter zu gehen.

Elliot: Wenn sie das falsche nehmen, bringen sie den Tunnel über uns zum Einsturz.

Carter (ins Funkgerät): Sir, nehmen Sie auf jeden Fall das richtige Kristall. Es muss klein und viereckig sein.

Teal’c hält einen roten Kristall hoch.

O’Neill: Das sieht viereckig aus.

Teal’c steckt den Kristall in den Felsen. Daraufhin öffnet er sich und der Weg ist wieder frei.

O’Neill: Nicht schlecht.

Sie gehen zu Carter und Elliot. Carter versucht mit Elliot aufzustehen, aber es fällt ihr sichtlich schwer.

Carter: Danke.

O’Neill: Aber sicher. Immer wieder gern.

Carter: Haben Sie einen Tok’ra Kommunikator gefunden?

O’Neill: Nein. Leider nicht.

Teal’c: Jaffa Truppen durchsuchen die Tunnel. Sie werden bald hier sein.

Elliot: Wir brauchen das lange Rechteckige.

O’Neill zieht die Augenbrauen hoch, als er hinüber zu Teal’c sieht. Wieder holt er alle Kristalle aus seiner Brusttasche heraus. Er steckt den blauen Kristall in den Felsen, diesmal öffnet er sich nicht nur, sondern es wird auch noch ein weiterer Tunnel gebaut.

O’Neill (überrascht): Nett.

Elliot: Wir sollten den Tunnel hinter uns verschließen.

Sie gehen gemeinsam durch den Tunnel, Teal’c als letzter, da er mit seiner Stabwaffe ein paar Schüsse in die Decke abgibt, so dass der Tunnel hinter ihnen zusammenbricht.


Szene: Raumstation, Yus Quartier

Osiris sitzt zusammen Yu in seinem Quartier und sie versucht ihn von ihren Ansichten zu überzeugen. Daniel arbeitet im Hintergrund, kann aber das Gespräch mit anhören.

Osiris: In all den Jahren wuchs in ihnen die Demut und der Respekt für die Union der Systemlords.

Yu: Halt mich nicht zum Narren.

Osiris: Ich bitte dich. Die Goa’uld haben seit jeher Krieg gegeneinander geführt. Anubis hat Macht auf sich vereint, um euren Respekt wiederzuerlangen. Er ist ebenso wenig ein Narr. Er weiß, dass ihr ihn nicht freiwillig akzeptieren würdet.

Yu: Wir brauchen Anubis nicht.

Osiris: Unruhe und Unglaube, bisher ein Unding in den Reihen der Jaffa. Infiltration und Umsturzversuche durch die Tok’ra und ihr könnt auch nicht länger die Bedrohung durch die Menschen von der Erde ignorieren.

Sie wirft Daniel einen Blick zu.

Osiris: Wie viele müssen zugrunde gehen? Wie viele Hoheitsgebiete müssen fallen? Und wie können wir weiterhin behaupten Götter zu sein, wenn wir nicht entsprechend handeln? Immer wieder triumphieren die Tau’ri über uns, das können wir nicht zulassen.

Yu: Das Abkommen mit den Asgards schützt ihren Planeten.

Osiris: Vor den Systemlords

Yu: Die dieses Abkommen gegenüber allen Goa’uld durchsetzen müssen.

Osiris: Aber nicht gegenüber einem, der tausend Jahre tot war.

Yu: Wie sieht dein Vorschlag aus?

Osiris: Akzeptiert meine Stimme in Vertretung von Anubis und bevor er seine Position wieder unter euch einnimmt, wird er die Erde zerstören.

Daniel horcht auf.


Szene: Tok’ra Tunnel

SG1 und ein verletzter Elliot, der von Teal’c gestützt wird, gehen durch die Gänge.

O’Neill: Wie viele von diesen Dingern haben wir noch?

Teal’c: Sechs.

Carter: Wir können nicht ewig hier bleiben. Uns geht das Wasser aus.

Teal’c: Die Jaffa werden nicht aufhören uns zu suchen.

O’Neill: Wieso sagst du das?

Teal’c: Wenn sie nur daran interessiert wären die Tok’ra zu töten, hätten sie die Waffen, um diese Einrichtung aus der Luft zu zerstören. Ihr Einsatz von Bodentruppen lässt vermuten, dass sie etwas suchen.

Carter: Das Gift.

Elliot: Wir können es ihnen nicht überlassen. Wenn es sein muss… werden wir die Kristalle vernichten… die die Formel enthalten.

O’Neill: Komm schon, irgendwann werden sie aufhören mit der Suche.

Teal’c: Das wäre möglich, aber sie bewachen sicherlich weiterhin das Stargate.

O’Neill: Jacob und Daniel werden irgendwann zurückkehren.

Elliot: Die Tok’ra werden sie alarmiert haben… damit sie nicht zurückkehren… Sie werden denken, wir sind mit den anderen Tok’ra gestorben.

O’Neill: Schon möglich.

Carter: Wenn wir nicht mit den Tok’ra kommunizieren können, wie sollen sie uns dann finden?

O’Neill (weiß darauf keine Antwort): Wir gehen erst einmal weiter.

Sie setzen ihren Weg fort.


Szene: Raumstation

Eine Dienerin geht mit einem Tablett in der Hand einen Korridor entlang. Daniel wartet bis sie vorbei ist, bevor er sein Kommunikationsgerät herausholt und aktiviert.

Daniel: Jacob?

Jacob: Ja, sprechen Sie.

Daniel: Sie wollen darüber abstimmen Anubis wieder aufzunehmen. Offenbar hat er den Plan die Erde anzugreifen.

Jacob: Gibt es irgendwelche Details.

Daniel: Osiris hat nichts weiter gesagt. Hey, ich habe übrigens eine Frage. Warum erlauben die Goa’uld eigentlich den Menschensklaven ihre Besprechungen mitzuhören?

Jacob: Ich bin mir nicht sicher. Um ehrlich zu sein, wir vermuten, dass sie die Sklaven nach dem Gipfel töten werde.

Daniel: Und darüber hätte man nicht vorher mit mir reden können?

Jacob: Nein, Sie hatten doch den Auftrag alle Goa’uld zu töten.

Daniel: Aber das habe ich nicht mehr vor.

Jacob: Das ist wahr. Worauf wollen Sie hinaus?

Daniel: Ich habe einen großen Behälter mit lebenden Symbionten entdeckt.

Jacob: Hm, dann haben sie doch nicht vor alle Sklaven zu töten.

Daniel: Es sieht nicht danach aus.

Jacob: Schalten Sie den Schiffgenerator aus. Ich werde Sie daraus holen.

Daniel: Noch nicht.

Jacob: Daniel, wenn Sie erwischt werden und das Gift in die falschen Hände gelangt…

Daniel: Ich werde nicht erwischt.

Er steckt das Funkgerät zurück in seine Tasche.


Szene: Raumstation, Versammlung

Baal: Wer von uns akzeptiert die Rückkehr von Anubis zurück zu den Systemlords?

Nacheinander stimmen alle Systemlords – erfreut oder nicht – dafür ab. Bis auf Yu, dieser schüttelt den Kopf.

Baal: Die Wahl muss nicht einstimmig sein. Anubis erhält das Recht Systemlord zu bleiben und diejenigen, die die Goa’uld anführen, heißen ihn willkommen. Osiris hat die Genehmigung für ihn zu sprechen.

Osiris: Es wird euch nicht Leid tun.

Baal: Mögen wir für immer herrschen.

Olokun: In dieser Hinsicht gibt es noch viel zu besprechen.

Bastet: Aber zuvor…

Baal: Lor kor harek. Sha mel.

Der Raum verdunkelt sich und in der Mitte tauchen plötzlich Ringtransporter auf. Als diese verschwunden sind, steht der Behälter mit den Goa’uldlarven dort. Daniel schluckt schwer. Die Systemlords gehen langsam auf den Behälter zu und greifen nach den Larven. Anstatt sie jedoch in ihre Sklaven einzuführen, beißen sie sie ihren Kopf ab und verspeisen sie. Daniels Gesichtsausdruck spiegelt eine Mischung aus Erleichterung und Ekel wider.


Szene: Tok’ra Tunnel

Elliot sitzt an der Wand gelehnt. Ihm scheint es immer schlechter zu gehen. Sam sitzt bei ihm und versucht ihm zu helfen. Teal’c kommt auf sie zugerannt. O’Neill steht neben Elliot an der Wand.

Teal’c: Im Moment verfolgen uns die Jaffa offenbar nicht mehr.

O’Neill: Gut. Es gab auch keine Bombeneinschläge. Mal sehen, ob die Luft rein ist.

Carter (zu Elliot, der bewusstlos zu sein scheint.) Elliot? (Sie führt mit ihrer Hand sein Gesicht in ihre Richtung) Können Sie mich hören? Wie kommen wir mit den Kristallen an die Oberfläche?

Elliot: Oberfläche?

Carter: Ja, wir müssen nach oben und Wasser besorgen.

Elliot: Raute.

Teal’c durchsucht seine Taschen.

Carter: Sie sagten, die Tok’ra senden vermutlich ein Signal aus, um die anderen fernzuhalten.

O’Neill und Teal’c beraten sich, welcher der Kristalle der richtige sein könnte.

Elliot: Langstreckensensoren.

Jack weiß wirklich nicht, welcher der Kristalle der Richtige ist. Er zuckt hilflos mit seinen Schultern. Die Entscheidung liegt wohl ganz bei Teal’c.

Elliot: Sie entdecken angreifende Schiffe und senden Signale in das Weltall.

Carter: Können wir einen umprogrammieren, um Jacob und Daniel zu informieren?

Elliot: Könnte möglich sein.

Teal’c (der sich für einen Kristall entschieden hat): Wo sind sie?

Elliot: Das sind vier. Vierzig Kilometer vom Tor entfernt. Jeweils Richtung Norden, Süden… Osten und Westen.

O’Neill (schaut auf seine Uhr): Wir sind etwa fünf Kilometer vom Tor entfernt.

Carter: Mehr oder weniger.

Sie versucht Elliot aufzuhelfen.

Carter: Wie auch immer, wir müssen einen dieser Sensoren finden.

Teal’c steckt den Kristall in den Felsen, ein weiterer Tunnel öffnet sich.

O’Neill: Gehen wir.


Szene: Raumstation

Daniel und der Sklave von Baal bereiten etwas für ihre Herren vor.

Daniel: Du hast gewusst, dass sie sie essen?

Sklave: Ja, und das tun sie jeden Abend, so lange der Gipfel dauert.

Daniel: Was wird mit uns passieren, wenn das ganze vorbei ist?

Sklave: Das ist eine Sache zwischen dir und deinem Gebieter.

Daniel: Findest du es nicht merkwürdig, dass die Goa’uld uns ihre heiligen Rituale sehen lassen? Dass wir Zeugen ihrer geheimsten Unterhaltungen werden?

Sklave: Ich bin seit vierundzwanzig Jahren im Dienst meines Herrn. In dieser Zeit habe ich viele Dinge gehört und gesehen. Du etwa nicht?

Daniel: Der normale Lotar meines Gebieters war verhindert. Ich habe seinen Platz kurzfristig eingenommen.

Sklave: Verstehe.

Daniel: Darf ich offen mit dir reden?

Sklave: Warst du bisher nicht offen zu mir?

Daniel: Doch natürlich. Ich meine, kann ich dir trauen, dass dieses Gespräch unter uns bleibt, egal was ich dir sage?

Der Sklave nickt knapp mit dem Kopf.

Daniel: Ich bin überzeugt die Goa’uld sind mächtige Wesen, die uns Menschen als Wirte benutzen. Sie machen uns vor, sie wären Götter. Die Massen folgen ihnen und sind Ihnen zu Diensten.

Sklave: Du hast Recht.

Daniel (überrascht): Du bist meiner Meinung?

Sklave: Ja.

Daniel: Und dennoch dienst du ihnen?

Sklave: Genauso wie du.

Daniel: Ja, aber ich fürchte, wenn das hier vorbei ist, wird mein Gebieter nicht wünschen, dass ich Geheimnisse ausplaudere und er wird mich töten, um es zu verhindern.

Sklave: Du währst nicht hier, wenn dein Gebieter dir nicht trauen würde.

Daniel: Richtig. Aber vielleicht ist es ihnen egal, was wir gesehen und gehört haben, weil sie nach dem Verzehr die übrig gebliebenen Symbionten uns einpflanzen.

Sklave: Das wäre ein großes Glück.

Daniel: Wie bitte?

Sklave: Ich diene meinen Herren schon so lange so gut, weil ich hoffe, dass er mir eines Tages die Ehre der Implantation gewährt.

Daniel: Die Ehre?

Sklave: Ja. Große Privilegien und die Macht eines Goa’ulds. Die Chance eines Tages zum Rang eines Systemlords aufzusteigen.

Daniel traut seinen Ohren nicht. Als Antwort kann er nur schwer schlucken.


Szene: Raumstation, Versammlungsraum

Daniel kommt mit einer kleinen Kanne zurück.

Bastet: Ich habe zwei Mutterschiffe in dieser Schlacht verloren.

Osiris: Deine Strategie war offensichtlich schwach.

Yu: Dein Gebieter hat uns alle für seinen Wahn zahlen lassen.

Osiris: Trotzdem haben die meisten von euch dafür gestimmt, ihn willkommen zu heißen.

Baal: Wir müssen die Macht, die er so schnell wieder erlangen konnte respektieren.

Olokun: Aber was bietet er uns an, um die Schäden, die er angerichtet hat wieder gut zu machen?

Osiris: Anubis schuldet den Systemlords gar nichts. Er schließt sich euch zum Nutzen aller Goa’uld an.

Baal: Anubis mag stark sein, aber er übertrifft nicht die gemeinsame Macht der Systemlords. Was hat Anubis anzubieten als Beweis für das, was du an seiner Stelle behauptest?

Yu: Sprich jetzt oder verlass uns.

Osiris: Wie ich euch bereits sagte, geht Anubis davon aus, dass die größte Bedrohung gegen die Goa’uld in den eigenen Reihen liegt. Die Tatsache, dass wir uns hier treffen, lässt die Gefahr bereits wesentlich schwächer erscheinen. Über die Jahre hinweg haben wir viel Kraft durch die Infiltrationen, die Umsturzversuche und die rebellischen Aktionen der Tok’ra verloren. Der heutige Tag wird als der Tag in die Geschichte eingehen, an dem das Blut der Tok’ra im Übermaß floss. Und ihre Rebellion wird ein für alle mal ein Ende finden.


Szene: Revanna

Sam kommt einen matschigen Hügel, mit etwas Wasser in einer Feldflasche, hoch gelaufen, während Teal’c und Jack eine Liege für Elliot zusammenbauen. Elliot liegt halb bewusstlos auf den Boden.

Teal’c: Da sind Gleiter, die das Gebiet beobachten

O’Neill: Wir müssen etwa vierzig Kilometer in diese Richtung marschieren.

Carter: Bei diesem Gelände schaffen wir vielleicht vier Kilometer pro Stunde. Das heißt, wir brauchen knapp zehn Stunden bis zu den Sensoren.

Sie gibt Elliot Wasser aus der Flasche, indem sie seinen Kopf leicht anhebt.


Szene: Raumstation, Korridor

Daniel trifft auf einem Korridor die Sklavin von Osiris.

Daniel: Entschuldige. Mein Gebieter Yu schickt mich, weil er ein Treffen mit Osiris wünscht.

Sie verbeugen sich und die Sklavin verschwindet.


Szene: Jacobs Schiff

Daniels Stimme kommt über Funk herein.

Daniel: Jacob?

Jacob: Was ist da draußen los, Daniel?

Daniel: Anubis kennt den Standpunkt des Tok’ra Stützpunktes und Osiris sagt, dass er gerade angreift.

Jacob: Versuchen Sie die Schilde abzuschalten, ich komme rüber.

Daniel: Ich habe einen neuen Plan.

Jacob kann Daniel im Cockpit von Yus Frachtschiff sehen.

Jacob: Was haben Sie vor?

Daniel: Ich stehle Yus Frachtschiff. Ich kann es aus den Schilden rausfliegen, ohne es abschalten zu müssen?

Jacob: Ja, wieso?

Daniel: Ahm, weil ich Osiris mitnehme.

Jacob (schließt kurz seine Augen): Haben Sie sie bereits?

Daniel: Nein, aber ich arbeite dran.

Jacob: Daniel, die chemische Waffe, die Sie bei sich tragen könnte die einzige Möglichkeit sein, einen Angriff auf Revanna zu verhindern.

Daniel: Ja, und Osiris könnte uns zu Anubis führen, dann könnten wir versuchen den Symbionten zu entfernen und Sarah zu retten.

Jacob: Wie wollen Sie das Schiff fliegen?

Daniel: Ich habe schon einmal ein Mutterschiff geflogen, also schaffe ich das hier auch.

Jacob seufzt schwer, da er erkennt, dass nichts Daniel von seinem Vorhaben abbringen wird.


Szene: Raumstation, Korridor

Baals Sklave trifft auf Yu.

Yu: Wo ist mein Lotar Jarren?

Sklave: Ich habe ihn nicht gesehen, eure Lordschaft.

Yu will weitergehen, aber der Sklave hält ihn auf.

Sklave: Mein Gebieter, vergibt mir. Ihr wisst, dass ich meinem Gebieter Baal ein treuer Diener bin, deshalb hört das, was ich jetzt sage mit gebührenden Misstrauen. Aber ich halte es für meine Pflicht euch zu sagen, dass Ihr eurem neuen Lotar nicht trauen könnt.

Yu sieht ihn skeptisch an, verschwindet dann aber ohne ein Wort zu sagen.


Szene: Yus Frachtschiff

Osiris betritt das Schiff. Als sie niemanden sieht, zieht sie ihr Messer. Daniel kommt von hinten angelaufen und schließt sie ein.

Osiris: Halt!

Die Tür schließt sich und Daniel geht ein paar Schritte zurück. Leider wartet dort Yu auf ihn, der ihn durch die Luft schleudert. Er öffnet die Tür, Osiris steht mit gezogenem Messer vor ihm und sticht zu. Daniel versucht zu fliehen, aber Osiris kriegt ihn.

Osiris: Wie bedauerlich, dass Lord Yu seinem Sklaven nicht trauen kann. (Daniel versucht mit einer Hand das Messer von seinem Hals fernzuhalten.) Beide erlitten tödliche Verletzungen, als der Sklave versuchte seinen Gebieter zu töten.

Daniel: Sarah, ich bin’s Daniel.

Osiris sieht ihn verwirrt an. Yu nutzt die Ablenkung und schmeißt sich auf sie. Während die beiden kämpfen, rennt Daniel zu den Fluchtkapseln hinüber. Er drückt auf ein paar Knöpfe, eine Kapsel öffnet sich. Osiris kann sich von Yu befreien. Sie eilt Daniel hinterher, aber ist zu spät. Die Kapsel hat bereits das Schiff verlassen.

Osiris: Nein!

Die Kapsel fliegt durch das Schild ins All.


Szene: Jacobs Schiff

Jacob sieht die fliegende Kapsel.

Jacob: Hoffentlich ist es Daniel

Dann ertönt über Funk Daniels Stimme.

Daniel: Holen Sie mich aus diesem Ding raus.

Jacob: Ich bin schon unterwegs.


Szene: Revanna

Jack und Teal’c tragen Elliot auf der Trage.

Elliot: Major.

Carter (zu Jack und Teal’c): Moment mal. (Zu Elliot) Ja?

Jack und Teal’c legen Elliot mit der Trage auf den Boden. Sie gehen in Wachposition. Sam legt ihre Hand unter Elliots Kopf.

Elliot: Ich erkläre Ihnen besser, wie die Sensoren neu programmiert werden können.


Szene: Jacobs Schiff

Die Kapsel wird durch den Ringtransporter in das Schiff gebeamt. Jacob rennt hinüber und öffnet sie, so dass Daniel endlich aus der Enge befreit wird.

Jacob: Alles okay?

Jacob hilft Daniel beim Aufstehen.

Daniel: Ah, ja, danke.

Jacob: Was ist passiert?

Daniel: Erst hatte ich sie, dann hatte Yu mich und dann muste ich verschwinden, als sich die beiden bekämpften.

Jacob: Das Gift?

Daniel: Das habe ich hier. (Er klopft auf seine Tasche.)

Jacob: Kommen Sie.

Sie gehen nach vorne und setzen sich in die Sitze.

Daniel: Wie lange dauert die Reise?

Jacob: Selbst wenn ich die Hyperantriebsmotoren auf volle Leistung stelle sind es sechs Stunden, aber wir kommen vielleicht schon zu spät.

Daniel: Das ist im Moment vielleicht nicht wichtig, aber ich möchte Ihnen trotzdem sagen, dass ich dahinter gekommen bin, warum die Goa’uldbevölkerung in letzter Zeit nicht gewachsen ist.

Jacob sieht ihn kurz von der Seite an. Im Moment scheint es wirklich nicht wichtig zu sein. Er startet den Hyperantrieb und sie verschwinden.


Szene: Revanna

Jack und Teal’c tragen Elliot, während Carter schon voraus gelaufen ist.

Carter: Colonel.

Sie hat den Sensor entdeckt.

O’Neill: Nett.


Szene: Zipacnas Schiff

Jaffa: Gebieter, ein Frachtschiff wurde entdeckt als es den Hyperraum verließ, aber es hat sich sofort getarnt. Seine derzeitige Position ist unbekannt.

Zipacna: Schickt eine Staffel Gleiter los und lass sie nach atmosphärischen Störungen suchen. Und falls das Schiff versuchen sollte auf diesen Planeten zu landen, schießt es ab.

Der Jaffa verbeugt sich und will gerade gehen.

Zipacna: Was ist mit den Überlebenden?

Jaffa: Sie wurden noch nicht gefunden mein Gebieter. Die Suche wird fortgesetzt.

Zipacna: Dann schließ dich auch den Suchtrupps an und wenn du weder die Formel noch einen lebenden Tok’ra findest, der sie mir verraten kann, brauchst du nicht zurückzukommen.

Der Jaffa geht.


Szene: Jacobs Schiff

Ein piependes Geräusch ertönt.

Jacob: Eine Botschaft von unserem Stützpunkt.

Daniel: Was ist los?

Jacob: Der Stützpunkt ist gefallen. Vermutlich keine Überlebenden. Wir sollten fliehen.


Szene: Revanna

Carter: Das war’s, erledigt.

O’Neill: Woher wissen wir, dass es funktioniert?

Carter: Ähm, wenn jemand kommt, um uns zu retten.

Jack nickt kurz. Klingt logisch.


Szene: Jacobs Schiff

Ein weiteres Signal kommt herein.

Jacob: Wir empfangen eine weitere Nachricht.

Daniel: Was sagt die?

Jacob: Ein SOS Signal.

Daniel: Bestimmt von Jack oder Sam.

Jacob: Hoffentlich von beiden… und noch mehr. Fangen wir an.

Zipacnas Befehl wird ausgeführt. Die Gleiter schießen auf das Schiff.

Daniel: Was ist denn das?

Das Schiff wird sichtbar. Die Tarnung ist aufgeflogen.

Jacob: Die haben uns getroffen. Unsere Tarnvorrichtung hat versagt. Die haben unsere Wärmesignatur entschlüsselt, als wir durch die Atmosphäre kamen. Ich werde sie nicht los! (Es fangen an Funken zu sprühen.) Ich leite Energie auf die Schilde um. Wir verlieren dramatisch an Höhe. Festhalten, Daniel, wir gehen runter!


Szene: Revanna

Teal’c, Jack und Sam beobachten wie die Gleiter das Schiff abgeschossen haben und es irgendwo in den Wald kracht.

Teal’c: Seht!


Szene: Jacobs Schiff

Jacob: Das wird eine harte Landung.

Daniel scheint dies nicht zu beruhigen.

Das Schiff rast durch den Wald, sägt dabei ein paar Bäume um, springt über einen Hügel, bevor es auf einer Lichtung zum Stehen kommt.


Szene: Revanna

O’Neill (zu Sam): Bleiben Sie bei Elliot.

Zusammen mit Teal’c rennt Jack zum Schiff.


Szene: Jacobs Schiff

Daniel kommt langsam zu sich. Als er sich umsieht, sieht er, dass Jacob regungslos auf dem Boden liegt. Er blutet etwas. Daniel beugt sich zu ihm hin.

Daniel: Hey. Alles okay?

Jacob kommt wieder zu Bewusstsein.

Jacob: Nicht wirklich.

Daniel: Ja, mein sollte meinen, dass vernünftige Wesen, die in Raumschiffen herumfliegen auch schlau genug für Sicherheitsgurte sind.

Er hilft Jacob beim Aufstehen.

Jacob: Wir ziehen es einfach vor sicher zu landen.

Daniel: Warten Sie, ich helfe Ihnen hoch.

Jacob, gestützt von Daniel, verlässt das Schiff.


Szene: Revanna

Jack und Teal’c laufen einen kleinen Weg hinunter, wo ihnen dann Daniel und Jacob entgegenkommen.

Teal’c: Bist du verletzt?

Jacob: Ich werd’s überstehen.

O’Neill: Und der Transporter?

Jacob: Der fliegt nirgendwo mehr hin.


Szene: Revanna, Wald

Sam schaut auf, als sie hört, wie sich jemand ihr nähert.

Carter: Dad? Geht es dir gut?

Sie geht zu ihrem Vater und nimmt ihn kurz in die Arme.

Jacob: Ah, es sieht schlimmer aus als es ist. (Er sieht ihre Wunden im Gesicht) Und wie geht’s dir?

Carter: Alles bestens.

Sie gehen zu Elliot.

Daniel: Wie geht’s Elliot?

Carter: Nicht gut. Er wurde bei einem Tunneleinsturz verletzt. Lantash ist in ihm eingedrungen, aber auch er kann ihn nicht retten.

Jacob: Vielleicht können wir das Frachtschiff doch wieder irgendwie flott machen, aber nicht, wenn es hier von Jaffa wimmelt. Die Gleiter kennen natürlich unsere Position.

Teal’c: Wir können nicht mehr durch das Stargate entkommen.

Daniel: Wir haben immer noch das.

Er zieht das Gift aus seiner Tasche.

Jacob: Der Weg zum Stargate ist zu weit, als wenn die Chemikalie da etwas ausrichten kann.

Carter: Wir können sie hier nicht freisetzen. Sie würde dich, Elliot und Teal’c töten.

O’Neill: Dann werde ich versuchen mich irgendwie zum Tor durchzuschlagen.

Jacob: Das wäre Selbstmord. Die Jaffa würden Sie sofort erschießen.

Teal’c: Angesichts der großen Überlegenheit der Jaffa Armee, würden wir niemals das Sternentor unentdeckt erreichen.

Elliot: Lassen Sie das hier bei mir.

O’Neill: Was soll das denn bringen?

Elliot: Lassen Sie mich zurück, okay? Die Jaffa werden mich finden… ich sage ihnen, dass ich die Formel habe… dann bringen die mich zum Tor.

Teal’c: Er hat Recht. Sie schaffen ihm zum Basislager am Stargate, bevor sie ihm zum Mutterschiff schicken.

O’Neill: Werden Sie ihn nicht erst einmal durchsuchen?

Elliot: Dann… dann setze ich das Gift frei… und nehme mit so viele ich kann.

Sam scheint mit diesem Plan überhaupt nicht einverstanden zu sein. Aber was haben sie sonst für eine Wahl?

Lantash: Bitte. Wir werden beide sterben. Ich kann uns nicht retten. Aber es besteht die Chance, dass wir euch retten können.

O’Neill: Was ist mit Elliot?

Elliot: Es ergibt keinen Sinn, dass auch nur einer von Ihnen sein Leben riskiert, um mich zu retten. Geben Sie mir das Gift.

Daniel zögert. Er sieht hinüber zu Jack und auch er ist am zögern. Schließlich dreht er sich weg und Daniel gibt Elliot die Ampulle.

Elliot: Und jetzt gehen Sie. Sie werden bald hier sein. (Zu Sam) Er ist überglücklich… er wollte, dass Sie wissen, was er für Sie fühlt.

Carter: Ich weiß es. Ich vergesse Ihn nie und Sie auch nicht.

Gleiter fliegen über ihnen hinweg.

Teal’c: Die Bodentruppen sind bestimmt schon in Anmarsch.

Jacob: Sam, wir müssen los.

Sam streicht Elliot ein letztes Mal über die Wange, während er sie mit angsterfüllten Augen ansieht. Jack nickt ihm noch kurz zu, bevor auch er verschwindet. Elliot steckt das Gift in seine Tasche, als er auf die Jaffa wartet.

Irgendwo aus der Ferne ist ein Horn zu hören, als sich Fußschritte Elliot nähern.


ENDE

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