5.15 Neue Zeiten
Summit

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Jacob: Es ist wahr, dass ein anderer irgendwie an die Macht kommt, aber wenn wir sie alle auf einmal erledigen, sorgen wir für ein Machtvakuum, das zu einem totalen Galaxieweitem Krieg führt, in dem die verbliebenen Goa’uld um die Vormacht kämpfen. Das wird uns die Möglichkeit zu einem endgültigen Entscheidungsschlag geben –

O’Neill (unterbricht ihn): Wie würde der aussehen?

Jacob: Ein umfassender Angriff auf die gesamte Goa’uldpopulation unter Einsatz des Symbiontengiftes. Wir werden sie vernichten, Jack. Jeden einzelnen von ihnen.
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Voice Over (Teal’c): Was zuvor bei Stargate geschah.

Episode: Gipfeltreffen (Devide and Conquer)

Martouf sinkt getroffen von Schüssen in Carters Armen zusammen.
Freya: Ich verspreche dir, sein Tod wird sich als ein nobles Opfer erweisen.


Episode: Die Rückkehr der Osiris (The Curse)

Daniels erneutes Treffen mit Sarah
Daniel: Sarah.
Sarah: Schön dich zu sehen. (Sie umarmt ihn)


Episode: Der Fünfte Mann (The Fifth Man)

Janet untersucht eine Aufnahme eines Gehirns.
Fraiser: Ich habe Spuren einer mir unbekannten Chemikalie auf Teal’cs Uniform gefunden und eine Analyse durchgeführt. Ich glaube, dass Lieutenant Tylor oder die Vorstellung von Lieutenant Tylor nichts weiter als ein Implantat ist.


Episode: Der Kampf der Tollaner (Between two Fires)

Travel: Offenbar hat der, dem er dient keinen Namen.
Tanith: Oh, er hat einen Namen, doch euresgleichen ist es nicht erlaubt, ihn zu kennen.
Sam und Daniel tauschen einen Blick aus.
(Folge: Der Kampf der Tolaner – Between Two Fires)

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Szene: Weltall

Ein Frachtschiff und ein Mutterschiff fliegen auf zwei weitere Mutterschiffe zu. Jemand benutzt den Ringtransporter, um vom Frachtschiff aufs obere Mutterschiff zu gelangen.


Szene: Mutterschiff

Ein Jaffa geht auf seinen Meister zu, den wir nur von hinten sehen können.

Jaffa: Euer Gast ist eingetroffen.

Der Goa’uld dreht sich um und jetzt erkennen wir, wer es ist. Es ist Zipacna (Folge: Die Tollan-Triade – Pretense)

Zipacna: Ich muss dir gratulieren. Meine Quellen haben mich informiert, dass es dir offenbar gelungen ist in einer so kurzen Zeit eine so beeindruckende Armee aufzustellen.

Jetzt wissen wir auch wer der Gast ist. Es ist Osiris. (Folge: Die Rückkehr der Osiris – The Curse)

Osiris: Ich habe lediglich günstige Umstände ausnutzen können.

Zipacna: Die alte Ordnung ist zerfallen. Die Systemlords liegen im Streit. Es gibt großartige Möglichkeiten, aber nur für die, die auch mutig genug sind sie auch wahrzunehmen.

Osiris: Was willst du mir vorschlagen? Eine Allianz?

Zipacna: Ah, nein, aber ich biete dir einen echte Machtposition, wenn du mich unterstützt.

Osiris: Osiris dient keinen Herren. Dir am aller wenigsten.

Zipacna: Du hast einmal Isis gedient.

Osiris: Sie war meine Königin. Und sie hat mir gedient.

Zipacna (fängt an zu lachen): Interessant. Interessant, dass du jetzt einen weiblichen Wirt gewählt hast. Und einen der äußerst attraktiv ist.

Osiris dreht sich um, um zu gehen.

Osiris: Du verschwendest bloß meine Zeit.

Zipacna: Du hast mich missverstanden.

Sie bleibt stehen.

Zipacna: Ich bitte dich nicht mir zu dienen. Ich muss gestehen, ich bin lediglich ein Gesandter eines viel mächtigeren Goa’uld. Einen, den du mal sehr gut gekannt hast.

Sie dreht sich wieder zu ihm um.

Osiris: Von wem sprichst du?

Zipacna: Anubis.

Osiries sieht ihn nur an.


INTRO


Szene: Torraum

Tech Davis (Stimme über Lautsprecher): Unautorisierte Ankunft von Außen.

Szene: Kontrollraum

Hammond, Teal’c und Sam sind dort. Daniel und Jack kommen die Treppe hoch gelaufen.

Tech Davis: Eine IDC- Übertragung, Sir. Von den Tok’ra.

Hammond: Iris öffnen.

Tech Davis: Jawohl, Sir.

O’Neill: Oh, jetzt geht das wieder los.

Sie gehen alle hinunter in den Torraum. Das Stargate schließt sich und ein Tok’ra kommt die Rampe herunter.

Hammond: Ren-al.

Ren-al: General Hammond.

Hammond: Das ist das SG1 Team.

Ren-al: Ich bin mit all euren Bravourstücken vertraut. (Zu Sam) Dein Vater Jacob lässt dich grüßen.

Carter: Geht es ihm gut?

Ren-al: Er befindet sich auf einer Mission und deshalb bin ich hier. Es entwickelt sich eine ernste Situation in Bezug auf die Systemlords.

Hammond: Besprechungsraum.

Hammond führ Ren-al zum Besprechungsraum. Daniel und Jack bleiben zurück.

O’Neill: Es sind immer Selbstmordmissionen oder Kriege der Systemlords. Nie kommt einer von denen vorbei, um einfach mal Hallo zu sagen.

Er lässt Daniel etwas überrascht zurück und macht sich ebenfalls auf den Weg zum Besprechungszimmer.


Szene: Besprechungszimmer

SG1 sowie Hammond sitzen am Tisch, während Ren-al steht.

Ren-al: Der Tod von Cronus und Apophis hat zu einem Machtvakuum unter verbliebenen Systemlords geführt. In den letzten Monaten haben sie gewaltige Verluste erlitten und enorme Ressourcen im Kampf gegeneinander vergeudet.

O’Neill: Tja, was könnte schöner sein?

Ren-al: Unglücklicherweise könnte diese Phase bald zu Ende gehen. Zur Zeit gilt Waffenstillstand. Wir haben den Eindruck, es wird eine Zusammenkunft vorbereitet, bei der sie das Universum neu ordnen wollen.

Hammond: Und das wollt ihr natürlich verhindern.

Ren-al: Im Grunde genommen das Gegenteil. Wir wünschen diese Zusammenkunft. Das könnte die einmalige Gelegenheit sein gegen alle auf einmal vorzugehen.

Carter: Das soll bedeuten, ihr wollt die gesamte Goa’uldführung auslöschen?

Ren-al: Das haben wir vor.

O’Neill: Willkommen auf der dunklen Seite.

Ren-al: Das war schon immer ein Teil unseres langfristigen Plans. Wir waren nur nicht darauf vorbereitet, dass sich diese Möglichkeit so schnell bieten würde.

Daniel: Und an welchem Ort findet das Treffen statt?

Ren-al: Auf einer Raumstation im Hasarasystem. Ein neutrales Territorium. Die Sicherheitsvorkehrungen sind enorm. An Bord sind keine Waffen gestattet und Zugang gibt es nur über die Frachtschiffe.

O’Neill: Die Verteidigung?

Ren-al: Praktisch perfekt.

Teal’c: Könnten wir Zugang zu einem der Frachtschiffe bekommen?

Ren-al: Die werden bei Annäherung an die Raumstation gescannt.

O’Neill: Also schön, lass hören.

Ren-al: Jeder Systemlord hat die Erlaubnis einen menschlichen Sklaven als Begleitung mitzubringen.

Carter: Und den Job soll einer von uns übernehmen.

Ren-al: Wir brauchen vor allem jemanden, der fließend Goa’uld spricht.

Alle sehen zu Teal’c.

Ren-al: Jemand der kein Jaffa ist.

Alle sehen zu Daniel, welcher sich nervös umsieht.

Ren-al: Falls ihr bereit seit, euch zu beteiligen, dann laden wir euch morgen auf unseren Stützpunkt in Revanna ein. Jacob wird dir sagen, was du dabei tun musst. Du musst dich entscheiden Dr. Jackson.


Szene: Daniel Labor

Daniel geht ein paar Blätter durch. Teal’c kommt herein.

Teal’c: Daniel Jackson?

Daniel: Ja?

Teal’c: Denkst du über den Tok’ravorschlag nach?

Daniel: Ja.

Teal’c: Ein Erfolg wäre ein vernichtender Schlag gegen die Goa’uld.

Daniel: Ja, mir ist schon klar um was es hier geht.

Teal’c: Daniel Jackson, du hast oft genug gesagt, dass du in Situationen wie dieser gegen solche Optionen wärst, wenn du eine bessere Option hättest.

Daniel: Richtig. Aber fällt dir ein besserer Weg ein, um die Goa’uld zu stürzen?

Teal’c: Jedenfalls habe ich keinen Plan, der so viel erreichen würde, wie der, den die Tok’ra jetzt vorhaben.

Daniel: Deswegen werde ich es tun.


Szene: Torraum

SG16 wartet im Torraum auf SG1. Diese kommen gerade herein.

Mansfield: Achtung!

O’Neill: Stehen Sie bequem. Major.

Mansfield: Colonel.

O’Neill: Tja, Sie ziehen nun einmal das kürzere Streichholz.

Carter: Lieutenant Elliot, endlich Ihr erster Einsatz, hm?

Elliot: Ja, Major. Es tut sehr gut richtige Action zu erleben.

O’Neill: Sie haben falsche Vorstellungen vom Weltraum, Lieutenant. Da gibt’s nicht viel Action.

Elliot: Mag sein, Sir, aber ich freue mich schon sehr auf die Tok’ra.

O’Neill: Das wird sich noch ändern.

Die beiden Teams gehen durch das Stargate.


Szene: Revanna

Jacob und Aldwin gehen zum Tor, als SG1 und SG16 durchkommen.

Jacob: Willkommen auf Revanna.

Carter: Hey, Dad.

Er gibt ihr einen Begrüßungskuss auf die Wange.

Jacob: Schön dich zu sehen, Sam.

Er und O’Neill schütteln Hände.

Jacob: Jack, wie geht es Ihnen?

O’Neill: Tja, neugierig.

Er macht eine Handbewegung, die so viel aussagt, dass er endlich wissen will, was los ist.

Jacob: Die meisten von euch kennen Aldwin bereits. Er ist für die Orientierung der neuen Teammitglieder zuständig.

Aldwin: Zuerst führe ich euch durch unseren Stützpunkt, danach erfolgt ein Vortrag der Tok’rarebellionsmethoden seit dem Ende der zweiten Goa’ulddynastie.

O’Neill: Ich nehme alles zurück, Lieutenant. Das wird spannend.

Carter hat alle Mühe sich ein Lachen zu verkneifen.

Jacob: Kommt.

Er nimmt Sam in seinen Arm und führt sie zu ihren Stützpunkt


Szene: Stützpunkt

Jack, Sam, Jacob, Daniel und Teal’c sitzen an einem runden Tisch.

Daniel: Und wie wollt ihr mich einschleusen?

Jacob: Yu wird zu den Systemlords bei den Treffen gehören.

Carter: Aber Daniel sollte doch als Sklave mitgehen.

Jacob: Bei dem Systemlord Yu.

Carter: Unsere Chancen werden kleiner.

[Der Witz ging hier leider verloren. Im Original wird mit Yu auf „you“ (du/Sie) angespielt. Deshalb hört es sich so an, als ob Daniel als Systemlord dort eingeschleust werden soll. Carters Kommentar: Little joke there]

Sie macht mit ihren Fingerspitzen eine Geste, die schwindenden Chancen verdeutlichen soll.

O’Neill: Witzig.

Daniel: Yu kennt mein Gesicht. Er wird mich wieder erkennen.

Ren-al kommt zu ihnen.

Ren-al: Wird er nicht.

Jacob: Ren-al hat eine modifizierte Chemikalie entwickelt, die SG1 von den Triolen mitgebracht hat

Ren-al: Wenn du dicht genug an ihn herankommst, um ihn es zu verabreichen, kannst du ihn davon überzeugen, dass du sein treu ergebener Lotar bist.

O’Neill: Sein… sein was?

Teal’c: Lotar ist der höchste Rang unter Menschensklaven eines Systemlords.

Jacob: So eine Art persönlicher Diener. Eine sehr ehrenvolle Position für einen Sklaven. Ich habe seit Monaten daran gearbeitet mich als Untergeordneter in Yus Diensten zu etablieren, deshalb kann ich Daniel ans Mutterschiff bringen und dafür sorgen, dass alles glatt läuft.

Carter: Was ist, wenn Nirrte sich blicken lässt?

Jacob: Kaum anzunehmen. Sie ist noch immer eine Rebellin. Und persona non grata unter den Systemlords. Und die anderen Systemlords haben Daniel noch nie gesehen.

Daniel: Angenommen ich schaffe es in die Raumstation, was passiert dann?

Ren-al: Du wartest bis alle Systemlords eingetroffen sind (Sie zieht eine Ampulle aus ihrem Gewand und gibt sie Daniel) und dann setzt du das hier ein. Wenn diese beiden Flüssigkeiten vermischt werden, ergeben sie ein absolut tödliches Gift. Du drückst auf diesen Knopf, um das Ventil zwischen den Behältern zu öffnen. Die Flüssigkeit wird sofort reagieren und innerhalb von Sekunden wird der Druck den Zylinder sprengen und das Gas wird austreten.

Daniel (sieht sich die Ampulle skeptisch an): Und ich soll die Luft anhalten?

Ren-al: Das Gift ist nur tödlich für Symbionten.

Carter: Ist das nicht ganz schön gefährlich?

Jacob: Mehr als du denkst. Das Gift in der Ampulle reicht aus, um jeden Tok’ra auf diesen Planeten zweimal zu töten.

Ren-al: Deswegen ist diese Formel unser bestgehütetes Geheimnis.

Daniel: Und es tötet nicht den Wirt?

Ren-al: Nicht diese Chemikalie selbst, aber wie du weißt, gibt ein sterbender Symbiont Gift ab. Was dann auch tödlich ist.

Jacob: Daniel, der menschliche Wirt eines Systemlords ist unzählige Male in einem Sakrophag gewesen. Wir wissen, welche Schäden das hinterlässt, sie sind hunderte, manchmal sogar tausende von Jahren alt. Abgesehen von den psychischen Schäden leiden sie auch körperlich, ohne den Goa’uld, der sie am Leben hält, währen sie längst tot.

Daniel: Dann tun wir ihnen einen Gefallen?

Jacob: In mancher Hinsicht, ja.

O’Neill: Um wie viele geht es?

Jacob: Sieben Systemlords werden an dem Treffen teilnehmen. Das sind die mächtigsten von ihnen. Wenn unser Plan aufgeht, dann erholen sich die Goa’uld wahrscheinlich nie mehr davon.

O’Neill: Was können wir tun?

Jacob: Hier warten. Ich melde mich, sobald die Mission beendet ist (Jack scheint diese Idee überhaupt nicht zu gefallen, aber er nickt trotzdem.)


Szene: Tok’ra Tunnel

Jack läuft hinter Jacob her.

O’Neill: Jacob!

Er bleibt stehen.

O’Neill: Jacob. Warten Sie.

Er schiebt einen Tok’ra aus dem Weg. Jacob dreht sich zu ihm um.

O’Neill: Irgendwie habe ich das dumme Gefühl, dass Sie uns etwas verschweigen.

Jacob: Ach, Jack.

Jacob geht weiter und Jack hängt sich an ihm ran. Er ist alles andere als gut gelaunt.

O’Neill: Ich meine es ernst! Sie sind doch derjenige, der immer sagt, jedes Mal wenn wir einen dieser Systemlords los sind, kommt ein schlimmerer nach. Warum sollte es diesmal anders sein?

Jacob: Es ist wahr, dass ein anderer irgendwie an die Macht kommt, aber wenn wir sie alle auf einmal erledigen, sorgen wir für ein Machtvakuum, das zu einem totalen Galaxieweitem Krieg führt, in dem die verbliebenen Goa’uld um die Vormacht kämpfen. Das wird uns die Möglichkeit zu einem endgültigen Entscheidungsschlag geben –

O’Neill (unterbricht ihn): Wie würde der aussehen?

Jacob: Ein umfassender Angriff auf die gesamte Goa’uldpopulation unter Einsatz des Symbiontengiftes. Wir werden sie vernichten, Jack. Jeden einzelnen von ihnen.

Jacob lässt O’Neill alleine zurück. Dieser kann nichts weiter tun, als ihm nachzuschauen.


Szene: Zipacnas Schiff

Osiris: Warum wird mir diese Aufgabe von Euch angetragen?

Zipacna: Politik war schon immer eine deiner herausragenden Fähigkeiten.

Osiris: Und soll ich etwa allein dort hin?

Zipacna: Ich habe meine eigene Mission, die ich erledigen muss. Offenbar haben die Tok’ra eine neue gefährliche Waffe entwickelt.

Osiris: Woher weißt du das?

Zipacna: Ich habe eine Tok’raspion unter meinen Leuten entlarvt.

Osiris: Ein Tok’ra würde niemals Informationen weitergeben. Egal wie sehr er gefoltert wird.

Zipacna: Das ist korrekt. Aber Anubis hat Methoden, die dich beeindrucken würden.

Osiris: Was wirst du jetzt tun?

Zipacna: Ich werde den Tok’ra diese Waffe stehlen und alle Tok’ra vernichten.

Zipacna geht.


Szene: Jacobs Schiff

Daniel ersetzt seine Brille durch Kontaktlinsen. Er trägt die Sachen eines menschlichen Sklavens. Etwas edler als erwartet, aber es steht Daniel.

Daniel: Und wozu brauchen die Systemlords menschliche Diener?

Jacob hat sich ebenfalls umgezogen. Er trägt ein dunkel organges Gewand.

Jacob: Na ja, die Jaffa haben eine rein militärische Funktion. Und falls der Wirt eines Systemlords über die Heilungskräfte des Symbionten hinaus verletzt würde, wäre es doch sehr nützlich einen Menschen in der Nähe zu haben.

Daniel: Tja, wollen wir hoffen, dass dieser Fall nicht eintritt.

Jacob: Sie haben alle Informationen über die Systemlords?

Daniel: Oh ja, ich glaub schon.

Jacob: Gut. Wir sind in etwa einer Stunde in Yus Heimatwelt.

Jacob dreht sich um, überlegt es sich dann aber doch anders und wendet sich erneut an Daniel.

Jacob: Ist alles in Ordnung, Daniel?

Daniel: Oh ja, alles bestens.

Jacob: Daniel, falls Sie nicht hundertprozentig zu dieser Mission stehen, muss ich das wissen.

Daniel: Ich finde nur, dass einige Details noch etwas vage sind.

Jacob: Zum Beispiel?

Daniel: Sie wollen die Goa’uld vergiften, hm?

Jacob: Irgendwann.

Daniel: Was ist mit den Jaffa?

Jacob: Tja, das ist ein kleines Problem. Wenn es uns nicht gelingt ihre biologische Abhängigkeit von den Symbionten zu heilen, werden sie auch sterben.

Daniel: Da habe ich ein Problem.

Jacob: Daniel, die Goa’uld breiten sich seit tausenden von Jahren wie eine Seuche über die Galaxie aus. Und zum ersten Mal zeigen sie ein Nullwachstum, keine Ahnung wieso, aber wir müssen diese Situation ausnutzen. Wir bekommen vielleicht nie wieder so eine Chance. Können wir jetzt los?

Daniel: Ja.


Szene: Tok’ra Tunnel

Aldwin führt die andere SG Einheit durch die Tunnel.

Aldwin: Wenn die Tok’ra auf einen neuen Planeten kommen, ist es üblich so schnell wie möglich in den Untergrund zu gehen.

Elliot: Und ihr lasst diese Tunnel wirklich aus einem Kristall wachsen?

Aldwin: Das ist richtig. Individuelle Kristalle werden auf die spezifische Anlage auf einen Tunnelgangs programmiert. So entsteht ein individuelles Tunnelsystem.

Mansfield: Was ist mit den Lüftungsschächten?

Aldwin: Es gibt keine. Wenn wir durch einen geeigneten Felsen gehen, zum Beispiel Kalziumkarbonat, wie hier, wird Sauerstoff als Nebenprodukt erzeugt und wir haben genügend Zeit, um unsere Lebenserhaltungssysteme zu installieren.

Jack kommt auf sie zu.

Mansfield: Colonel.

Elliot: Sir.

O’Neill: Meine Herren. Wie läuft die Einweisung?

Elliot: Das ist ganz schön interessant, Sir, wie Sie gesagt haben.

Aldwin: Interesse an Tok’ra Ingeneurkunst?

O’Neill: Oh, Interesse beschreibt nicht einmal annähernd, wie ich darüber denke.

Aldwin: Gut, dann schließ dich uns an.

O’Neill: Danke, Aldwin, aber ich muss Teal’c helfen… auf Daniel zu warten.

Jack verlässt sie wieder.


Szene: Jacobs Schiff

Jacob: Ich werde Sie in Yus Quartier einschleusen. Ihre Aufgabe ist es, dicht genug an ihn heranzukommen und das einzusetzen.

Er gibt Daniel eine kleine schwarze Box. Daniel öffnet sie und holt einen Ring mit einer Nadel dran, heraus.

Jacob: Sie müssen nur einmal kurz zustechen. Die Wirkung tritt auf der Stelle ein. Schon hält er Sie für seinen treuen Sklaven Jarren.

Daniel: Jarren?

Jacob: Stechen Sie bloß nicht sich selbst.

Daniel: Wieso nicht?

Jacob: Ehrlich gesagt weiß ich das nicht so genau. Das alleine sollte Ihnen schon Angst einjagen.

Daniel: Na dann.


Szene: Labor in einem der Tok’ra Tunnel

Sam und Ren-al betreten es zusammen.

Ren-al: Wie du weißt, Major, haben wir seinen Körper in Stasis aufbewahrt, um seine Schädigungen zu reparieren.

Sie drückt auf einen Knopf und ein Symbiont in einem Behälter, umgeben von Flüssigkeit, kommt zum Vorschein.

Ren-al: Aber letztlich ist es uns nicht gelungen. Alles was von Martouf bleibt, lebt in Lantash weiter.

Carter: Wie ist sein Zustand?

Ren-al: Der Symbiont ist noch dabei sich zu erholen, aber wir suchen bereits nach einem neuen Wirt für ihn.

Carter: Kann ich die Untersuchungsberichte sehen?

Ren-al: Tut mir Leid, aber Informationen bezüglich der Zartactechnologie –

Carter: - können nur mit Genehmigung des Hohen Rats erteilt werden. Ich weiß. Ich glaube bei denen komme ich nicht weiter.

Ren-al: Ich versichere dir, Martouf hatte keine Schmerzen.

Carter: Das ist nicht das Problem.

Ren-al: Was dann?

Carter: Wenn der Symbiont noch lebte, als Martouf aus der Stasis geholt wurde, gab es da nicht die Chance, dass er die Verletzungen hätte heilen können?

Ren-al: Eine ziemlich unwahrscheinliche Möglichkeit.

Carter: Wie unwahrscheinlich?

Ren-al: Der Wirt war zu schwach. Der Symbiont wäre gestorben bei dem Versuch die Schäden zu reparieren.

Carter: Da kannst du aber nicht sicher sein.

Ren-al: Wir mussten eine Entscheidung treffen.

Carter: Und da habt ihr euch für den Symbionten entschieden.

Ren-al: Ich verstehe, dass du den Wirt vorgezogen hättest, aber besser einer lebt weiter, als beide sterben.

Carter: Geht es hier wirklich nur um eure Zartacforschung?

Ren-al: Ich verstehe nicht ganz.

Carter: Ihr hättet niemals sein Gehirngewebe untersuchen können, wenn Martouf überlebt hätte. Dann hättet ihr auch nichts lernen können.

Ren-al: Hätte es dir besser gefallen, wenn sein Opfer umsonst gewesen wäre?

Carter: Ein anderer Weg wäre mir lieber gewesen.

Ren-al: Du hast Martouf gut gekannt.

Carter: Ja.

Ren-al: Wenn du ihn so gut gekannt hast, was glaubst du wie er entschieden hätte? (Carter antwortet ihr nicht) Martouf ist nicht ganz von uns gegangen, Major. Seine Gedanken und Erinnerungen leben in Lantash weiter.


Szene: Yus Palast

Jarren kocht gerade Tee, als Jacob/Selmak hereinkommt.

Selmak: Jarren.

Jarren: Mein Gebieter wünscht zur Zeit nicht gestört zu werden.

Daniel schießt mit einer Zatwaffe auf ihn.

Daniel: Ich sehe diesem Typen doch überhaupt nicht ähnlich.

Jacob: Glücklicherweise müssen Sie das für diese Aufgabe auch nicht. Das klappt schon. Vergessen Sie nur nicht, dass von rechts eingeschenkt wird.

Jacob zieht Jarren außer Sichtweite, während Daniel das Tablett mit dem Tee zur Hand nimmt. Er sieht jedoch, dass Yu nicht dort ist, also stellt er das Tablett wieder hin. Hinter ihm kommt Yu auf ihn zu.

Yu: Kel shak, Jarren.

Daniel dreht den Ring an seinem Finger so, dass die Nadel auf der Innenseite seiner Hand ist. Yu kommt auf ihn zu und legt seine Hand auf seine Schulter.

Yu: Ona kree! Onak!

Daniel dreht sich um, legt dabei seine Hand auf Yus, so dass der Ring Yus Hand trifft.

Daniel: Nistra Jarren.

Daniel kniet sich vor Yu auf den Boden.

Daniel: Ich bin dein treuer Diener Jarren.

Yu: Steh auf. (Daniel macht was er sagt) Jetzt will ich meinen Tee.


Szene: Tok’ra Tunnel

Plötzlich ertönt ein Alarmsignal. Jack und Teal’c treffen Sam und Ren-al.

O’Neill: Was ist denn los?

Ren-al: Wir haben gerade eine Nachricht erhalten. Unsere Sensoren auf der Oberfläche haben eine Flotte von Mutterschiffen auf den Weg nach Revanna entdeckt.

Aldwin kommt auf sie zu.

Aldwin: Ein eingehendes Wurmloch blockiert das Stargate.

Carter: Die Goa’uld können ein Wurmloch nur 38 Minuten aufrechterhalten.

Ren-al: Die Schiffe werden früher hier eintreffen.

Aldwind: Ihr seid hier gefangen.


Szene: Yus Schiff nähert sich der großen Station

Mann (über Funk): Identifiziert euch.

Daniel: Ich repräsentiere den Jade Kaiser, den erhabenen Systemlord Yu Wang Shang Ti.

Mann: Zwei Lebenszeichen gescannt. Keine Waffen entdeckt. Ankoppelung ist gestattet.

Yu: Den anderen Systemlords kann man nicht trauen. Auch ihren Sklaven nicht.

Daniel: Verstanden Gebieter.

Daniel koppelt an die Station an.


Szene: Tok’ra Tunnel

Die Tok’ra laufen durcheinander herum. SG1 mitten drin.

Carter: Habt ihr keine Raumschiffe für eine Evakuierung?

Ren-al: Nur ein paar unbewaffnete Frachtschiffe, aber die sind bereits im Einsatz.

Sie treffen auf Aldwin.

Aldwin: Wir haben angefangen neue Tunnel anzulegen.

O’Neill: Wozu soll das gut sein?

Aldwin: Da sind wir bei einem Luftangriff besser aufgehoben. Ihr könntet uns helfen die Vorräte in die neuen Tunnel zu bringen.

O’Neill: Major, legen Sie mal los.

Mansfield: Jawohl, Sir.

SG16 folgt Aldwin, während SG1 mit Ren-al zusammen verschwinden.


Szene: Besprechungsraum der Tok’ra

Ren-al geht hinüber zu einer Steuerungskonsole.

Carter: Was tust du da?

Ren-al: Ich unterbreche unsere gesamte Energieversorgung. Die Energiesignatur würde uns verraten. (Das Licht geht aus) Jetzt müssen sie sich auf Zufallstreffer verlassen.

O’Neill: Das klingt doch hoffnungsvoll.

Ren-al: Colonel, die Tok’ra verfügten nie über die militärischen Ressourcen der Goa’uld. Wir nutzen Tarnung und List, um unsere Ziele zu erreichen. Unsere Stützpunkte sind versteckt angelegt. Wir sind nicht ausgerüstet, um einen so mächtigen Feind militärisch zu schlagen.

Carter: Aber die lassen sich nicht so schnell täuschen.

Ren-al: Ich kann dir versichern, Major, wenn dieser Stützpunkt fallen sollte, dann kämpfen wir bis zum letzten Mann.

O’Neill: Und womit? Zats?

Ren-al: Hätten wir Alternativen?

O’Neill: Na ja, ihr habt dieses Gift. Und wenn es nur halb so gut ist, wie ihr es sagt, könntet ihr damit Bodentruppen auslöschen.

Ren-al: Und riskieren, dass alle Tok’ra auf diesen Stützpunkt sterben?

O’Neill: Hey, wir werden alle sterben, wenn wir uns nichts einfallen lassen.

Ren-al (Stimme des Wirts): Glaube mir, wenn es notwendig wäre, würden wir uns sofort opfern und das Gift gegen den Feind anwenden, wenn wir es hätten. Unglücklicherweise ist alles, was wir hatten in Selmaks Besitz. Es würde Monate dauern neues herzustellen.

Der Symbiont beginnt wieder zu sprechen und Ren-al verschwindet, gefolgt von SG1.


Szene: Raumstation

Yu und Daniel treten durch eine Tür auf die Station.

Sklave: Lord Yu Wang Shang Ti.

Yu sieht sich um. Es sind bereits ein paar Systemlords eingetroffen. Zusammen mit Daniel geht er an die Seite des Raumes. Der Raum ist rund und in der Mitte sind Stühle aufgestellt für die einzelnen Systemlords. Drum herum ist Platz für die Sklaven. Yu führt Daniel an den einzelnen Systemlords vorbei.

Yu: Gib Acht, Jarren, deine zukünftigen Alliierten.

Daniel: Basket. Kali der Zerstörer. Er hat eine Vereinbarung mit Sobek geschlossen, sich dann aber gegen ihn erhoben. Sobek war leichtsinnig geworden. Man erzählt, dass sein Kopf noch immer Bastets Palast in Mubastas schmückt.

Yu: Du hast ein gutes Gedächtnis. Dennoch sind sie meiner Treue würdig. Nimm jedoch niemals ein Geschenk von Baal an.

Daniel: Die haben die Angewohnheit zu explodieren, besonders wenn er sich gekrängt fühlt. Er hat lieber die Bevölkerung von zwei Sternensystemen ausgelöscht, sechzig Millionen Leben, als gegen Sokar in einem Streit zu verlieren.

Yu: Miserable Verlierer. Gib dich nicht mit Morrigans Diener ab.

Daniel: Er würde versuchen mir strategische Informationen in einem harmlosen Gespräch zu entlocken. Ich weiß, dass dein letzter Diener versehentlich den Standort deines geheimen Stützpunktes auf Velong verriet. Zum Glück wurde er bei dem darauf folgenden Angriff getötet. Das verleiht mir die Ehre dir zu dienen, Gebieter.

Yu: Olokun tobt immer noch über eine kürzliche Niederlage gegen meine Streitkräfte. Vielleicht wird er dich aus Rache ermorden. Mach mich nicht zum Gespött, indem du dich von ihm umbringen lässt.

Daniel: Ja, mein Gebieter.

Baal: Yu.

Sie verbeugen sich voreinander.

Baal: Ich bin erfreut, dass du zu uns kommst, trotz der kürzliche Ereignisse. Wie ich hörte, hat deine Flotte schwere Verluste erlitten.

Yu: Da bin ich nicht der einzige. Dein neues Flagschiff soll zerstört worden sein.

Baal: Ich beklage den Verlust von zweitausend Jaffa.

Yu: So ist der Krieg.

Baal: Nein, das hier ist anders. Der Feind greift an wie ein Feigling. Offenbar waren Basted und Kali ähnlichen Angriffen ausgesetzt. Die Angriffe erfolgen immer häufiger und wir kennen immer noch nicht die wahre Identität unseres Angreifers.

Yu: Ich bin sicher, du hast eine Vermutung.

Baal: Wir alle leiden unter den Taten des unbekannten Gegners. Indem er sich bedeckt hält, säht er Zwietracht unter uns.


Szene: Revanna

Viele Al-Kesh beschießen die Oberfläche von Revanna.


Szene: Tok’ra Tunnel

Es herrscht immer noch Durcheinander. SG1 und Ren-al eilen durch einen Tunnel, als dieser plötzlich zum Teil zusammenbricht und einige der Tok’ra unter den Gestein begraben werden.

O’Neill (zu Ren-al): Schaff sie raus! (In sein Funkgerät) Mansfield, hier O’Neill. Wie sieht’s aus?


Szene: Anderer Tok’ra Tunnel

Elliot und ein paar Tok’ra versuchen das Gestein zu entfernen.

Mansfield: Ein Teil des Tunnelsystems ist eingestürzt. Wir haben hier ein paar verwundete Tok’ra.

Elliot: Sir, wir haben noch einen.

O’Neill: Schaffen Sie sie raus.

Mansfield: Roger, Sir. Na los, wir müssen von hier verschwinden! Elliot, los jetzt!

Elliot: Er ist noch am Leben, Sir!

Ein weiterer Einschlag. Der ganze Tunnel erbebt und neue Felsen knallen auf den Boden. Mansfield geht zu Boden.

O’Neill: Major, wie sieht’s bei Ihnen aus? (Keine Antwort) Mansfield, antworten Sie!


Szene: Zipacnas Schiff

Jaffa: Die Al-Kesh bombadieren weiterhin das Gebiet um das Tor. Es sind keine Tok’ra aufgetaucht, um zu fliehen.

Zipacna: Fliehen? Wohin sollten sie fliehen? Die verstecken sich in ihren Tunneln wie Ratten. Setzt die Bombardierung fort, Bodentruppen sollen sich für einen Angriff bereithalten.


Szene: Tok’ra Tunnel

Elliot und Aldwin tragen Mansfield. Auf halben Weg treffen sie auf SG1 und Ren-al.

O’Neill: Elliot?

Elliot: Direkter Treffer, Sir.

O’Neill: Wo ist der Rest des Teams?

Elliot: Tot, Sir.

Carter (die Mansfield schnell untersucht hat): Sir, wir müssen ihn auf die Krankenstation bringen.

Sie nimmt den Platz von Aldwin ein und hilft Elliot Mansfield davon zu tragen.

Aldwin (mit Goa’uldstimme): Die Krankenstation wurde zerstört.

Ren-al: Dann bringen wir ihn ins Labor. Folgt mir.

Sie erreichen das Labor, aber die Tunnel stürzen immer weiter ein.

Ren-al: Ich transferiere die Formel des Gifts in dieses Kristall und ich lösche den Speicher des Computers. Wir sterben lieber als unsere Geheimnisse zu verraten.

O’Neill: Weißt du, wir sollten wirklich über eine neue Strategie nachdenken. Eine die mit Sterben nichts zutun hat.

Teal’c: Wir müssen rausfinden, was an der Oberfläche passiert.

Aldwin (mit Goa’uldstimme): Ohne Energie sind wir von den Oberflächensensoren abgeschnitten. Benutzt den sekundären Ringraum.

Ren-al: Führe sie dort hin.

Aldwin nickt und führt O’Neill und Teal’c zu dem Ringraum.


Szene: Raumstation

Daniel befindet sich alleine in einen der vielen Gängen auf der Raumstation. Als Lord Svarog mit seinem Sklaven vorbeikommt, tritt er zur Seite und verbeugt sich. Anschließen setzt er seinen Weg fort. Er holt eine Art Funkgerät heraus. Als er sich ganz sicher ist, dass ihn niemand belauscht spricht er rein.

Daniel: Jacob? Jacob hören Sie mich? Hier ist Daniel.

Jacob: Daniel, wie läuft es so?

Daniel: Oh bestens. Das ist hier so eine Art Goa’uldkarneval.

Jacob: Ein Schiff hat gerade angedockt und wenn ich mich nicht irre, sind jetzt alle sieben eingetroffen. Es wird Zeit das Gift freizusetzen.

Daniel: Wir sollten uns gedulden. Offenbar erwarten die noch jemanden.

Jacob: Wen?

Daniel: Ich weiß es nicht. Es scheint so, als gäbe es einen neuen unbekannten Gegner, der ihnen eine Menge Kopfschmerzen verursacht.

Jacob: Das ist seltsam. Sonst sind die Goa’uld nicht so zurückhaltend.

Daniel: Ich sehe zu, was ich herausfinden kann und melde mich später.

Er steckt das Funkgerät weg und geht weiter den Korridor entlang, so als wäre nie etwas geschehen.


Szene: Labor der Tok’ra

Sam spritzt Mansfield etwas. Eine weitere Explosion.

Carter: Wir müssen ihn hier wegbringen. Der Mann braucht medizinische Hilfe.

Ren-al: Wir haben getan was möglich ist.

Carter: Was ist mit dem Symbionten?

Ren-al: Das kommt nicht in Frage.

Carter: Es könnte Major Mansfield das Leben retten.

Ren-al: Der Symbiont wir durch die Kammer am Leben erhalten. Er kann eurem Freund nicht helfen.

Mansfield beginnt Blut zu husten, Sam kniet sich neben ihn.

Carter: Wir können ihn nicht sterben lassen.

Ren-al: Wenn wir den Symbionten implantieren, töten wir beide.

Plötzlich bricht der Tunnel über ihnen zusammen. Elliot und Ren-al werden getroffen. Carter versucht Mansfield zu schützen. Die Steine fallen auf den Behälter mit den Symbionten, dieser wird zerstört und die Flüssigkeit spritzt heraus.


Szene: Revanna

Die Al-Kesh bombardieren weiterhin die Oberfläche. Hinter einem Hügel tauchen Aldwin, O’Neill und Teal’c auf. Sie verstecken sich so, dass sie nicht gesehen werden können. Über ihnen fliegen mindestens fünf Al-Kesh und sie können eine ganze Arme von Jaffa als Bodentruppen sehen.

O’Neill: Die lassen ziemlich große Truppenverbände aufmarschieren.

Teal’c: Sobald die Bombardierung die Tunnel freilegt, werden die da reinmarschieren.

O’Neill (in sein Funkgerät): Carter, melden. Carter, antworten Sie. (Keine Antwort) Wir ziehen uns zurück.

Sie laufen den Hügel wieder hinunter.


Szene: Raumstation

Die Systemlords haben sich in der großen Halle versammelt. Sie sitzen in einem Kreis.

Yu: Das dauert jetzt lange genug. Wir müssen herausfinden, wer für diese Angriffe verantwortlich ist.

Baal: Der Feind lehnt es ab sein Visier zu öffnen. Er greift nur mit seinen Schiffen an, nie mit Bodentruppen.

Yu: Kennt niemand von euch die Gesichter der feindlichen Jaffa?

Bastet: Ich habe sie gesehen. Als mein Außenposten auf Zerador angegriffen wurde, gelang es meinem Primus ein feindliches Mutterschiff kampfunfähig zu schießen.

Yu: Hast du Gefangene gemacht?

Bastet: Sie haben den Tod gesucht. Die meisten standen im Dienste von Cronus und Sokar. Aber einer trug das Zeichen von Olokun.

Yu: Gibt’s du uns eine Erklärung?

Olokun: Eins meiner Mutterschiffe war vom Feind umstellt. Anstatt in ihrem zu sterben, haben sich die Feiglinge gefangen nehmen lassen. Sie haben dann wohl die Seiten gewechselt.

Baal: Und du erwartest, dass wir das glauben sollen.

Olokun: Auch ich leide unter den Taten des unsichtbaren Feindes. Wie kannst du es wagen, mich zu beschuldigen?!

Sklave: Mein Gebieter, der letzte Gast ist eingetroffen.

Daniel holt das Gift heraus, während der anonym Unbekannte eintritt.

Osiris: Ich hoffe, ich habe nicht allzu viel verpasst.

Als Daniel sie sieht, dreht er sich schnell weg, so dass sie ihn nicht erkennt.

Baal: Willkommen Osiris.

Osiris: Ich danke euch, für die Erfüllung meiner Wünsche.

Olokun: Normalerweise wäre deinem Antrag auf Konferenzteilnahme nicht entsprochen worden. Aber die augenblickliche Situation ist nicht normal.

Yu: Jarren.

Er hält seine Hand ausgestreckt, um etwas zu trinken zu bekommen. Daniel schenkt ihn mit gesenktem Blick ein. Osiris sieht ihn und in diesem Moment schaut Daniel hoch. Sie lächelt ihn an.

Osiris: Ich denke, mein Auftritt wird euch zufrieden stellen. (Sie sieht Daniel an) Wollen wir fortfahren?


Szene: Tok’ra Tunnel

Die Jaffa sind durch die Oberfläche in die Tunnel gelangt. Sie beginnen auf Tok’ra zu schießen.


Szene: Revanna

Während O’Neill, Teal’c und Aldwin zurück zu den Ringtransportern laufen, ertönt ein Alarmsignal an Aldwins Gürtel.

O’Neill: Was ist das?

Aldwin: Eine Warnung. Die Jaffa sind in die Tunnel eingedrungen.

Ein Gleiter fliegt über sie hinweg und schießt auf sie. Durch die Explosionen werden sie durch die Luft geschleudert. Aldwind landet in einer sehr merkwürdigen Position, offenbar ist sein Genick gebrochen. O’Neill und Teal’c dagegen scheint nichts passiert zu sein. Teal’c überprüft Aldwins Puls. Seine Augen leuchten noch einmal auf, bevor der Symbiont stirbt.

Teal’c: Er ist tot.

O’Neill sieht sich um. Erneut kommen Gleiter auf sie zu. Sie rennen zu den Transportern.


Szene: Labor der Tok’ra

Sam steht auf. Sie untersucht Mansfield nach einem Lebenszeichen, aber anscheinend hat er diesen Anschlag nicht überlebt. Er ist tot. Sie nimmt seine Marke an sich und steckt sie ein. Anschließend humpelt sie hinüber zu Ren-al. Sie ist auch tot. Von ihr nimmt sie den Kristall mit dem Informationen des Giftes drauf und steckt es ebenfalls ein. Sie humpelt weiter zu Elliot.

Carter: Lieutenant?

Elliot öffnet seine Augen. Sie leuchten.

Carter: Oh mein Gott.

Sie sieht hinüber zu dem Behälter, aber dieser ist leer.

Carter: Lantash?

Lantash: Ich hatte keine Wahl.

Carter: Elliot?

Lantash: Ich fürchte seine Verletzungen sind sehr ernst. Seine inneren Organe sind schwer beschädigt. Es kostet meine ganze Kraft ihm an Leben zu erhalten. Er wird für uns beide sprechen.

Er schließt seine Augen und Sam legte ihre Hand auf sein Gesicht. Elliot öffnet sie wieder.

Elliot: Major?

Carter: Elliot, es wird alles gut.

Elliot: Wenn Sie es sagen.

Carter: Glauben Sie mir, ich kenne mich da aus. Der Symbiont versucht Sie zu heilen, okay?

Elliot: Okay.

Carter: Okay.


Szene: Tok’ra Tunnel

Jack und Teal’c sind wieder im Tunnel. Vorsichtig machen sie sich auf die Suche nach Carter. Sam kommt ihnen entgegen. Sie stützt Elliot.

O’Neill: Carter?

Carter: Die Decke des Labors ist eingebrochen, Sir. Ren-al und Major Mansfield sind tot.

Teal’c (hilft Carter): Genauso wie Aldwin.

Carter: Elliots Zustand ist ernst. Er hat einen Tok’rasymbionten in sich.

O’Neill: Was?

Elliot: Fühlt sich merkwürdig an, Sir.

Carter: Lantash. Er hält ihm an Leben.

O’Neill scheint das alles nicht zu gefallen. Im Hintergrund kann man Schüsse von Stabwaffen hören.

O’Neill: Wir sollten unser Glück an der Oberfläche versuchen.


Szene: Raumstation

Daniel läuft einen Korridor entlang und sucht Zuflucht in einem Raum, der anscheinend zu Yus Quartier gehört. Er sieht sich nach Fremdlingen um und holt sein Funkgerät raus.

Daniel: Jacob?

Jacob: Wieso die Verzögerung? Die sind doch alle eingetroffen.

Daniel: Ja, wir haben ein volles Haus, aber es gibt eine Komplikation.

Jacob: Daniel?

Daniel: Sarah ist hier.

Jacob: Sarah? Sie meinen Osiris? Hat sie Sie erkannt?

Daniel: Weiß ich nicht, glaube schon, aber sie hat sich nichts anmerken lassen. Keine Ahnung warum.

Hinter ihm öffnet sich die Tür und Sarah/Osiries steht kommt herein.

Osiris: Daniel Jackson. Du hast dich ganz weit von Zuhause entfernt, nicht wahr?


Szene: Tok’ra Tunnel

Die restlich Überlebenden versuchen einen Weg nach draußen zu finden, während weitere Teile des Tunnels zusammenbrechen.

Teal’c: Tunnel ist blockiert.

Carter: Kennt Lantash einen anderen Weg zum sekundären Ringraum?

Elliot: Es gibt keinen.

Teal’c: Dann sitzen wir in der Falle.

Fortsetzung folgt

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