5.14 48 Stunden
48 Hours

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McKay: Sind Sie irre? (Sam sieht ihn geschockt an) Das ist ein Goa’uld. Er will, dass wir uns vernichten. Wenn Sie das Hauptkontrollkristall entfernen, fehlt das Regulativ für die Energieverteilung. Sollte ein Stromfluss in den falschen Leiter gehen, könnte das ganze Tor explodieren.

O’Neill: Ist das wahr?

Carter: Ja, technisch wäre das möglich, Sir. Immerhin ist das Tor ein sehr starker Superleiter. Aber wir könnten Vorkehrungen treffen, um –

McKay (zu Sam): Sie sind der personifiziert Wahnsinn, wissen Sie das? (Zu Hammond) Und Sie sind kein bisschen besser, wenn Sie auf sie hören. Das ist eine Mutmaßung. Sie beurteilt das viel zu emotional. Teal’c ist Toast, längst erledigt.
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Szene: Planet

SG1 rennt vor zwei Gleitern auf das Stargate zu, die auf sie feuern. Aus dem Hintergrund kann man immer wieder Explosionen hören. Daniel hat in der Zwischenzeit das DHD erreicht und beginnt die Adresse zur Erde einzugeben. Die anderen geben ihm Feuerschutz. Schließlich öffnet sich das Tor.

O’Neill: Los!

Carter und Daniel rennen als erstes los. Sie hechten durch das Stargate. Die Gleiter machen hinter dem Stargate kehrt und zielen genau auf Teal’c und O’Neill. Zum Glück werden sie verfehlt, jedoch wird O’Neill aufgrund der Explosionswellen zu Boden gerissen. Teal’c läuft zu ihm, um ihn aufzuhelfen. In diesem Moment taucht ein Al-kesh hinter den Bäumen auf. O’Neill rappelt sich auf.

O’Neill: Nichts wie weg.

Gemeinsam laufen sie auf das Stargate zu. Teal’c lässt sich etwas nach hinten fallen, während O’Neill durch das Tor springt. Teal’c dreht sich um und zielt genau auf das Cockpit. Er schießt. Treffer! Das Al-kesh stürzt ab. Teal’c erkennt die Situation und springt nun ebenfalls durch das Tor, aber dieses mitsamt dem DHD werden unter dem abstürzenden Raumschiff begraben.


Szene: Torraum

SG1 wartet auf Teal’c, aber statt Teal’c schließt sich das Sternentor und sie starren auf eine leere Rampe. Sie sehen sich fassungslos um. In diesem Moment betritt Hammond den Torraum.

Hammond: Wo ist Teal’c?

O’Neill: Keine Ahnung, Sir. Er war direkt hinter mir.


INTRO


Szene: Kontrollraum

Hammond läuft die Treppe hinauf. O’Neill ist direkt hinter im, er hält sich ein Taschentuch direkt an seine Stirn gedrückt

Hammond: Colonel, alles in Ordnung?

O’Neill: Wir müssen zurück, Sir.

Carter und Daniel tauchen nun ebenfalls hinter ihnen auf.

Hammond: Was war da draußen los?

Carter: Wir sind von einem Al-kesh und Gleitern verfolgt worden.

O'Neill: Teal’c war unmittelbar hinter mir. Er müsste noch leben.

Hammond (zu Davis): Wählen Sie P3X116 an. Vielleicht erreichen wir ihn über Funk.

Das Stargate beginnt zu wählen.

Davis: Chevron 1 aktiviert.

Carter: Sir, wir sollten ein MALP bereit halten, um zu sehen was da los ist.

Hammond: Klären Sie das.

Davis: Ja, Sir. Chevron 2 aktiviert. Sir, wir haben einen unbekannten Fehler. Soll ich das einfach übergehen?

Hammond: Major?

Carter: Diese Mitteilung bedeutet, dass System einen Fehler am Tor selbst entdeckt hat, nicht in unserem Anwahlcomputer.

Davis: Chevron 4 aktiviert.

Daniel: Welche Art?

Carter: Ähm, weiß ich nicht. Ein Fehler, den unser Computer nicht erkennt. Was ist unmittelbar vor Ihrer Rückreise passiert, Sir?

O’Neill: Ein Raumschiff kam direkt auf uns zu.

Carter: Wäre es möglich, dass es direkt in das Stargate gerast ist?

O’Neill: Und falls ja?

Carter: Ich sage es nur ungern, aber wenn das Wurmloch abgeschaltet wurde, während Teal’c noch Unterwegs war…

Davis: Chevron 6 aktiviert. Immer noch diese Fehleranzeige, Sir.

Carter: Sir, wir – wir sollten abbrechen.

Hammond: Anwahlverfahren abbrechen.

Das Stargate hört auf anzuwählen.


Szene: Besprechungszimmer

Daniel und Hammond sind bereits anwesend.

Hammond: Also hatte die Tok’raaufklärung Recht. Die Goa’uld sind dabei P3X116 zu einem Stützpunkt auszubauen.

Daniel (sitzt auf der Kante des Tisches): Tja, die Tok’ra haben aber nicht gesagt, dass es sich bei den Goa’uld um Tanith handelt. Wir hatten ihn gerade in der Nähe seine Al-kesh entdeckt, als ein Gleiter und erspäht hat.

Hammond: Und er ist Ihnen persönlich gefolgt?

Daniel: Äh, ja, wie Sie wissen, haben er und Teal’c noch so eine alte Rechnung offen.

Sam kommt die Treppe hoch gelaufen.

Carter: Sir, ich glaube, ich weiß was das Problem ist, aber wir haben nicht viel Zeit.

Hammond: Was ist denn?

Carter: Gut, Sie wissen, dass das Stargate Materie in Energie verwandelt und diese durch ein Subraumwurmloch befördert.

Hammond und Daniel sehen sich fragend an.

Daniel: Das ist das Geheimnis der Torreisen.

Carter: Und das Tor am anderen Ende erkennt die Energiesignatur und verwandelt sie wieder in die Originalform der Materie.

Hammond: Major.

Carter: Das Stargate speichert große Mengen an Informationen, das ist wie ein Computerprogramm. Es speichert für eine gewisse Zeit die Energiemuster, bevor es sie in Materie zurückverwandelt. Das geschieht deshalb, weil es sichergehen will alle Informationen, bevor das Objekt zurückverwandelt wird oder in unserem Fall die Personen. Der Fehler, der uns vom Tor angezeigt wird, scheint darauf hinzuweisen, dass noch ein Energiemuster im Speicher registriert ist.

Daniel: Teal’c.

Carter: Wenn das Al-Kesh das Tor auf dem anderen Planeten zerstört hat, währe damit die auch die Energie des Ausgangstores gestört. Das Wurmloch wäre vorzeitig zusammengebrochen. Und falls das passiert ist, bevor unser Tor in der Lage war Teal’cs Energiesignal wieder in Materie umzusetzen –

Hammond: Da ist Teal’c noch durch das Stargate.

Carter: Seine Energiesignatur, ja, registriert in dem Speicher.

Daniel: Sollten wir ihn dann nicht befreien?

Carter: Ehrlich gesagt, ich wüsste nicht wie. Und das ist noch nicht einmal das schlimmste Problem.

Daniel: Es gibt schlimmeres?

Carter: Das Stargate verfügt über Sicherungen, die verhindern sollen, dass sich verschiedene Energiesignaturen miteinander vermischen. Aus diesem Grund wird der Speicher jedes Mal gelöscht, wenn ein neues Wurmloch etabliert wird. So wie ein kompletter Systemneustart. Sir, sobald wir rauswählen oder uns versucht jemand aus dem Weltraum anzuwählen…

Hammond: Wir haben zur Zeit acht Teams im Einsatz.

Carter: … wird Teal’cs Energiesignatur gelöscht. Für immer, Sir.

Hammond: Wie verhindern wir, dass wir angewählt werden?

Carter: Im Augenblick sitzt die Iris direkt vor der Ebene auf der sich der Ereignishorizont bildet. Wenn wir sie nur ein kleinwenig verschieben, könnten wir effektiv verhindern, dass sich ein Wurmloch etabliert. Damit wäre unser Tor verriegelt. Siler sagt, sein Team erledigt das in einer Stunde.

Hammond: Aber wie holen wir unsere Teams zurück?

Daniel: Als das DHD der Russen an das Stargate angeschlossen war, wurde es zum dominanten Tor auf der Erde.

Carter: Genau. Alle ankommenden Wurmlöcher richteten sich sofort da drauf.

Hammond: Ich informier das Pentagon.

Daniel: Und ich stell fest, wann das nächste SG Team zurückerwartet wird.

Sie trennen sich in unterschiedliche Richtungen.


Szene: Torraum

Siler und sein Team arbeiten daran die Iris zu verschieben.


Szene: Hammonds Büro

Hammond ist noch am Telefonieren, als Daniel plötzlich hereinplatzt.

Hammond: Ja, Sir, das sind acht Team unterwegs, die wir zurückholen müssen. Eine vorübergehende Situation, die wir hoffentlich bald geklärt haben. Danke, Sir. Ich setzte sofort unseren besten Mann für diesen Job ins Flugzeug.

Daniel: Als nächstes Team kommt SG5, voraussichtliche Ankunftszeit wird etwa Sechzehnhundert sein.

Hammond: In weniger als einer Stunde. Ist die Iris bis dahin verschoben?

Daniel: Die arbeiten so schnell sie können.

Hammond: Ich habe gerade von dem besten Mann gesprochen. Sie gehen als Verbindungsmann nach Russland, um unsere Interessen zu koordinieren. Halten Sie sich bereit. In einer halben Stunde fliegen Sie los.

[Das Daniel Luftsprünge darüber machen würde, wäre wohl übertrieben.]


Szene: Kontrollraum

Sam sitzt noch immer am Computer, während O’Neill hereinkommt. Er tippt ihr leicht an die Schulter, um auf sich aufmerksam zu machen.

O’Neill: Carter.

Carter: Sir, alles okay?

O’Neill: Oh, ne Platzwunde, Gehirnerschütterung, Erbrechen, Schwindel, das Übliche.

Carter nickt.

O’Neill: Warum ist Teal’c noch da draußen.

Carter: Tja, Sir, das ist sehr kompliziert.

O’Neill: Kann ich helfen?

Carter sieht ihn für einen Augenblick an, als ob er einen Scherz gemacht hätte, aber O’Neill bleibt vollkommen ernst.

Carter: Also, wenn wir das Fehlen eines DHDs überbrücken wollen, brauchen wir ein Interface zwischen dem Tor und unserem Computer. Wir haben unterschiedliche Anweisungen auf der Basis elektrischer Impulse generiert, auf die die Kontrollkristalle des Tors reagieren müssten, doch die richtige Lösung findet man nur durch herumprobieren. Wir konzentrieren uns darauf eine Serie von Impulsen zu starten, die das Tor anweisen eine seiner Hauptfunktionen zu übergehen.

O’Neill hat sie die ganze Zeit über meinen leeren Blick angestarrt, der so viel zeigte, dass das, was Carter sagte, in seinem einen Ohr reingeht und aus dem anderen wieder raus. Er versteht nur Bahnhof, wie wohl fast alle, die keine Ahnung haben, worüber Sam redet.

O’Neill: Soll ich Ihnen einen Kaffee holen?

Carter geht nicht auf sein Angebot ein, da die Lage viel zu ernst ist.

Carter: Sir, das Tor ist vielleicht gar nicht mehr in der Lage das zutun was wir verlangen.

O’Neill: Und das wäre was?

Carter: Ein Reintegrationsprozess, der vorzeitig abgebrochen wurde wieder zu starten.

O’Neill: Carter. Mein Kopf.

Carter: Oh, Sir, tut mir leid. Aber je mehr ich mich damit befasse, desto mehr Sorgen mache ich mir, dass wir Teal’c nicht mehr zurückholen können.

Endlich mal ein Satz, den auch O’Neill versteht.

O’Neill: Oh.


Szene: Ein Gebäude in Russland

Daniel und Davis werden von einem russischen Soldaten in das Zimmer eines russischen Colonel geführt. [Da dieser arme Mann kein Name hat, werde ich ihn RC (Russischer Colonel) nennen]

RC: Major Davis. (Sie schütteln sich die Hände)

Davis: Colonel.

RC: Dr. Jackson.

Daniel: Colonel

RC: Ich hoffe, Ihr Flug war angenehm.

Davis: Dem Umständen entsprechend, Colonel.

RC: Ja, ja, ein fatales Problem. Bitte, setzen Sie sich. (Er führt sie zu einem runden Tisch) Die Details, die mir zur Verfügung stehen sind ziemlich vage. Es heißt, dass es eine… (Ihm wird eine Akte auf dem Tisch gelegt) Das aufgrund einer technischen Panne ein Mitglied Ihrer Teams im Inneren des Sternentores gefangen ist.

Daniel: Im Moment wissen wir leider auch nicht mehr.

RC: Es ist beruhigend zu hören, dass wir offensichtlich nicht die einzigen sind, die Probleme damit haben das Stargate zu beherrschen.

Davis: Ja. Wie ist der Status unserer Team im Weltraum?

RC: Es ist uns gelungen mit allen Kontakt aufzunehmen. SG5 und SG8 sind bereits sicher auf die Erde zurückgekehrt.

Daniel: Wir sind Ihnen sehr dankbar für Ihre Hilfe.

RC: Auch wenn es den Anschein hat, ist unsere Mitwirkung bei den Bemühungen der Bewältigung Ihrer Probleme, keine Großzügigkeit, Dr. Jackson.

Daniel: Das wollte ich auch nicht unterstellen.

RC: Ihre Regierung scheint zu glauben, sie kann das Protokoll in Sachen Stargateregierung alleine diktieren.

Davis: Unsere Regierungen haben eine Vereinbahrung.

RC: Die von beiden Seiten munter ignoriert wird, stimmen Sie mir da nicht zu?

Davis: Es ist technisch und logistisch unmöglich zwei Stargateprogramme gleichzeitig laufen zu lassen, Colonel.

RC: Wenn Sie das sagen, dann ist es wohl unmöglich, oder auch nicht, Major?


Szene: Kantine

O’Neill liegt mit seinem Kopf auf seinen Armen gestützt auf dem Tisch, er schläft. General Hammond kommt herein und setzt sich zu O’Neill an den Tisch.

Hammond: Colonel? Colonel? Fahren Sie nach Hause.

O’Neill: Nein, mir geht es gut, Sir. Ich habe gerade fünf Minuten fest geschlafen.

Hammond: Alles was getan werden kann, werden wir tun.

O’Neill: Das ganze wäre nicht passiert, wenn er meine Befehle befolgt hätte. Es ist diese verdammte Jaffa-Rachnummer.

Hammond: Sie müssen sich ausruhen. Das ist ein Befehl.

Er steht auf und geht. Jack dagegen legt seinen Kopf wieder zurück auf den Tisch


Szene: Korridor, der zum Besprechungsraum führt.

Hammond: Colonel Simmons.

Simmons, Carter und noch ein Mann befinden sich im Besprechungsraum. Carter sieht alles andere als begeistert aus.

Simmons: Hallo, General. Ich habe gerade Major Carter begrüßt, das ist Dr. McKay.

McKay: Hallo.

Simmons: Seit über einem Jahr studiert von Area 51 aus das Stargateprogramm.

Carter: Ohne Zugang zu einem funktionierenden Tor?

McKay: Ich hatte das virtuelle Computermodell, das nach dem zweiten Tor gebaut wurde.

Hammond: Dann dürfte es spannend für Sie sein das echte Tor zu sehen.

McKay: Nicht unbedingt.

Sams anfängliches höfliches Lächeln verschwindet.

Simmons: Das Pentagon ist der Ansicht, dass Dr. McKay der führende Experte für das Tor ist.

Hammond: Neben Major Carter.

McKay: Also, bei allem Respekt, Major, Sie sind fast nur noch im Weltraum unterwegs.

Sam sieht ihn mit einem erhabenen, aber auch irgendwie wütenden Blick an. [Ich mag den Kerl jetzt schon nicht.]

Hammond: Zwei Jahre lang hat sich Major Carter mit dem Tor beschäftigt, bevor ihr fünfjähriger Dienst beim Stargate Centre begann und sie allein hat dieses Programm weiterentwickelt. [Zeig’s ihm!!!! *you rocks*]

McKay: Leider ist das von ihr entworfene Interface voller Mängel.

Carter lächelte ihn böse an. Es scheint so, als würde sie ihm am liebsten gleich an den Hals springen.

Carter: Ich gebe ja zu, dass es nicht perfekt ist –

McKay: Es hat solche Beinahkrisen verursacht, die zu einer Katastrophe hätten führen können.

Simmons: Tja, und das wollen wir doch ganz bestimmt nicht. Deswegen ist Dr. McKay hier, um zu helfen.

Hammond: Gut. Er kann Major Carter assistieren.

Simmon: Und vielleicht können die beiden gemeinsam dieses Problem lösen, damit Teal’c zurückkehren kann. In der vorgesehenen Zeit.

Carter: Wie bitte? In der vorgesehenen Zeit?

Simmons: 48 Stunden.

Carter (an Hammond gewandt): Sir!

Hammond: Kommen Sie mit, Colonel.

McKay grinst Carter zufrieden an, aber Carter scheint das nicht so lustig zu finden. Wenn Blicke töten könnten, dann wäre der arme Dr. Mckay ein kleines Häufchen Asche.


Szene: Hammonds Büro

Hammond: Es ist mir egal, wer Sie sind oder für wen Sie arbeiten, aber Sie werden mir nicht mein Vorgehen diktieren.

Simmons: Ah, General, prügeln Sie doch nicht den Boten. Ich bringen nur die Befehle. (Er setzt sich hin)

Hammond: Teal’c ist für uns von unschätzbaren Wert! Ohne ihn würden Sie wahrscheinlich gar nicht hier sitzen und so selbstgefällig Ihr Land repräsentieren.

Simmons: Wir alle kennen seinen Beitrag. Aber auch seine fragwürdige Loyalität. Bei dieser Operation haben wir schon viele gute Leute verloren und Sie wollen hoffentlich nicht Teal’cs Leben über das unser eigenen Männer stellen.

Hammond: Teal’c ist einer von uns und sein Leben ist noch nicht verloren!

Simmons: Vielleicht nicht. Aber meine Quellen sagen mir, dass alle Teams die unterwegs waren, wieder sicher zurück sind und das Pentagon ist nicht bereit sich langfristig mit den Russen auseinanderzusetzen. In der Vergangenheit haben Sie sehr stark dafür gekämpft, dass das Stargate Center seine Arbeit fortsetzen kann, und wir stimmen Ihnen zu. Also, entweder werden die beiden in den nächsten 48 Stunden eine Lösung finden oder Sie erhalten den Befehl Teams wieder durchzuschicken.


Szene: Russland

Daniel und Davis stecken noch immer mitten in den Verhandlungen.

RC: Alle Ihre Teams sind wieder zurück, nur dafür hatten wir uns bereit erklärt.

Daniel: Jetzt müssen wir nur noch eines unserer Teams auf Erkundungsmission schicken. Vielleicht kann einer unserer außerirdischen Verbündeten Teal’c retten.

RC: Ihre außerirdischen Verbündeten?

Daniel: Alliierte der Erde.

RC: Solange unser Tor offen ist, Dr Jackson, sind wir – und damit meine ich das russische Volk – angreifbar.

Davis: Wir sind hier, um sicherzustellen, dass die Befehle unserer jeweiligen Präsidenten durchgeführt werden. Wir sind nicht hier, um mit Ihnen zu verhandeln, Colonel.

RC: Da täuschen Sie sich, Major, denn genau deswegen sind Sie hier. Die Vereinbarung, die von meiner Regierung eingegangen wurde, wurde erwartet, dass wir unser Stargate außer Betrieb stellen, nicht es Ihnen zur Verfügung stellen, wenn Sie es für nötig erachten. Wenn Sie weiterhin unsere Technologie nutzen wollen, müssen Sie auch den entsprechenden Gegenwert liefern.


Szene: Tankstelle

Jack bezahlt grade seine Tankfüllung und will zu seinem Auto zurückkehren, aber da wartet eine Überraschung auf ihn.

Mayborne: Hi Jack.

O’Neill bleibt augenblicklich stehen und rennt dann auf ihn los.

O’Neill: Sie dreckiger Mistkerl!

Mayborne versucht zwischen sich und Jack eine gewisse Distanz zu wahren.

Mayborn: Hey, hey, hey, hey! Ganz ruhig!

O’Neill: Ich werde Ihnen in den Arsch treten!

Mayborne: Aber das würden die Leute doch sehen.

O’Neill: Ist mir doch egal!

Mayborne: Jack, das war ich doch nicht. Ich hätte nie auf Sie geschossen.

O’Neill: Ich hatte Ihnen vertraut!

Mayborne: Wenn ich es getan hätte, wäre ich doch nicht zurückgekommen.

O’Neill: Was Sie nicht sagen.

Mayborne: Ich schwöre es, Jack.

O’Neill: Okay, wer war es dann?

Mayborne: Ja, das weiß ich nicht.

O’Neill: Was wissen Sie denn?

Mayborne: Nur was in Ihren NID Akten stand. Sie wurden angeschossen und der Goa’uld konnte entkommen.

O’Neill: Sie kamen extra hier raus nach Colorado Springs, nur um mir zu sagen, dass Sie es nicht waren?

Mayborne: Ich habe mir gedacht, dass Sie mir nicht glauben würden, deswegen wollte ich Sie warnen.

O’Neill: Weswegen?

Mayborne: Ich habe das von Teal’c gehört.

O’Neill: Was ist damit?

Mayborne: Ich hoffe, er überlebt das.

O’Neill: Und was kommt jetzt für eine Warnung?

Mayborne: Sehen Sie sich vor Frank Simmons vor.

O’Neill: Simmons schon wieder. Was ist mit euch los?

Mayborne: Wir kennen uns lange. Ich weiß nicht was er vorhat, aber sicherlich nichts Gutes für Teal’c und das Stargate Center.

O’Neill: Aha, na toll.

Mayborne: Ich bin ein paar Tage in der Stadt. Es interessiert mich was daraus wird. Falls Sie mich brauchen, ich wohne im Accent Inn unter dem Namen Cassidy.

Mayborne dreht sich um, um zu gehen.

O’Neill: David oder Shaun?

Mayborne (selbstverständlich): Butch!

O’Neill: Wissen Sie, Simmons sagt, Sie wären derjenige, der den guten Ruf des NID besudelt hat.

Mayborne dreht um und kommt zurück.

Mayborne: Glauben Sie das?

O’Neill: Nein.

Mayborne: Vertrauen Sie mir, Jack, ich kenne ihn gut. Immerhin habe ich ihn rekrutiert.

Diesmal geht er endgültig. Jack sieht ihm hinterher.


Szene: Carters Labor

McKay wird von einem Soldaten begleitet.

McKay (zum Soldaten): Danke. (Zu Carter) Major.

Carter: Doktor.

McKay: Ich glaube, wir haben auf dem falschen Fuß angefangen.

Carter: Mit welchem Wahrscheinlichkeitsfaktor haben Sie das herausgefunden?

McKay: Um es klar zu sagen, ich arbeite nicht für Colonel Simmons.

Carter: Was macht das für einen Unterschied?

McKay: Ich habe gewisse Vorbehalte gespürt. Ich werde von der Air Force bezahlt und stehe direkt unterm Stabchef.

Carter: Ach so, das ändert natürlich alles.

McKay: Ich, äh, wollte Ihnen nur meine ehrliche Einschätzung mitteilen, Major. Es ist Zeitverschwendung, wenn Sie glauben, dass Sie im allen Recht haben und deswegen dachte ich, wir lassen das hinter uns.

Carter: Dann können wir umso mehr Zeit Ihrem Fanclub widmen.

McKay: Das Tor sollte niemals ohne Wahlgerät benutzt werden. Ihr Computersystem ignoriert 220 von 400 Rückmeldesignalen, die das Tor während jeder Wahlsequenz abgibt. Es ist reiner Zufall, dass Sie die Warnung richtig erkannt haben und ich bin überrascht, dass Sie trotzt der Fehlermeldungen das Wahlverfahren abgebrochen haben.

[Outch! Das war nicht nett.]

Carter (gereizt): Was wollen Sie mir damit sagen?

McKay: Ich lese die Berichte, Major. Sie haben schon öfters Fehlermeldungen ignoriert, nur um eine Verbindung herzustellen.

Carter: Meine Aufgabe ist es Risiken zu erkennen, nicht zu entscheiden, ob sie eingegangen werden. Wenn Sie jetzt noch etwas Positives hinzufügen wollen, gut, ansonsten verlassen Sie bitte mein Labor.

McKay: Na schön.

In diesem Moment klingelt ihr Telefon. Sie nimmt ab.

Carter: Carter.

Es ist Daniel. Es folgen jetzt verschiedene Szenenwechsel während des Telefonats.

Daniel: Hey, Sam, wir haben die Russen überzeugen können eines unserer Teams loszuschicken. SG5 hatte Kontakt zu den Tok’ra. Sie sind gerade wieder zurück.

Carter: Und was sagen sie?

Daniel: Die sagen, die Panne ist wahrscheinlich passiert, weil wir kein DHD haben. (Carter schließt für einen Moment ihre Augen, weil das was McKay gesagt hatte, richtig war. )Denn ein vorhandenes DHD hätte den Verlust an Energie kompensiert und ermöglicht den Reintegrationsprozess zu beenden.

Carter: Wenn ein DHD das Problem verhindert hätte, dann kann ein DHD das Problem auch wieder rückgängig machen. Wäre es möglich, dass die Russen uns ihr DHD überlassen?

Daniel schaut hinüber zu Davis, der mit dem Colonel verhandelt.

RC: Das ist im Moment vollkommen unmöglich.

Davis schlägt seine Hände vor den Mund zusammen.

Daniel (zu Sam): Nicht ohne die Rückgabe von Alaska.

Carter: So schlimm?

Daniel: Ja, und die Tok’ra sagen, dass der Anschluss eines DHDs uns trotzdem nicht ermöglicht Teal’c aus dem Speicher zu holen.

Carter: So wie das Neustartprotokol oder das Rauswählen.

Daniel: Ja.

Carter: Und was schlagen die Tok’ra zur Lösung des Problems vor?

Daniel: Sie wissen es nicht. Sie wollen daran arbeiten, aber sie haben nicht gesagt wie lange das dauert. Tut mir leid, dass ich keine bessere Nachricht habe.

Carter: Ja, mir auch. Danke, Daniel. Bis dann.

Carter legt auf. Bedrückt legt auch Daniel auf.


Szene: Hammonds Büro

Hammond (am Telefon): Danke, das werde ich.

Er legt auf. In diesem Moment betritt Simmons das Büro.

Simmons: Kann ich reinkommen?

Hammond: Habe ich eine Wahl?

Simmons schließt die Tür.

Simmons: Die Uhr läuft. Sie haben noch zweiunddreißig Stunden.

Hammond: Sie schließen doch nicht die Tür nur um mir das zu sagen, Colonel.

Simmons: So wie ich das sehe, wird es trotz gemeinsamer Bemühungen, Major Carter und Dr. McKay nicht gelingen das Problem in vorgegebener Zeit zu lösen.

Hammond: Ich arbeite gerade an einer Verlängerung.

Simmons nickt.

Hammond: Warum sind Sie wirklich hier?

Simmons: Ich bin in der Lage, Ihnen die Informationen zu liefern, um Teal’c zu retten.

Hammond: Wieso?

Simmons: Das ist nicht wichtig.

Hammond: Das ist verdammt wichtig.

Simmons: Es ist nur wichtig, dass Sie diese Information nicht umsonst bekommen können.

Hammond: Sprechen Sie offiziell fürs NID? Denn ich kann nicht glauben was ich da höre.

Simmons: Kommen wir doch einfach zur Sache, General.

Hammond: Ich versuche mir gerade vorzustellen, wie viele Straftaten Sie damit begehen, Colonel.

Simmons: General, so wie ich das sehe haben Sie zwei Optionen: Entweder Sie geben mir was ich will – eine Kleinigkeit, im Gegensatz zu dem, was für Sie auf dem Spiel steht – oder Sie schnappen sich Ihren Telefonhörer, rufen Ihren Vorgesetzten an und melden dieses Gespräch. In diesem Fall würde ich alles abstreiten.

Hammond: Ich überlege mir, Sie auf der Stelle festnehmen zu lassen.

Simmons: Können Sie gerne tun. Aber ich garantiere Ihnen, dass Sie Teal’c dann nie wieder sehen.

Hammond überlegt und wie es aussieht, hat er eine Entscheidung gefällt. Hoffentlich nur die richtige.


Szene: Access Inn, Maybornes Zimmer

Es klopft an der Tür und Mayborne schaut durch seinen Spion. Es ist Jack. Er öffnet die Tür und ohne etwas zu sagen, tritt Jack ein.

Mayborne: Ich könnte das für euch erledigen.

O’Neill: Was?

Mayborne: Simmons. Ich könnte dafür sorgen, dass er nie wieder zu einem Problem wird. Ich werde schon wegen Landesverrats gesucht, also, was soll’s?

O’Neill: Okay, ich tu einfach so, als hätte ich das nicht gehört.

Mayborne: Ich wette, er hat auf Sie geschossen. Dieser Mistkerl hat tatsächlich in Hammonds Büro gestanden und ihn erpresst?

O’Neill (nickt): Ja.

Mayborne: Schon bewundernswert. Und was hat er verlangt?

O’Neill: Ein Goa’uld Handgerät.

Mayborne: Dann kann er auch gleich zugeben, dass er den geflohenen Goa’uld hat.

O’Neill: Das hoffen wir.

Mayborne: Wieso?

O’Neill: Weil er uns vielleicht gesagt hat, was Simmons gesagt hat.

Mayborne: Dafür muss er erst einmal gefunden werden.

O’Neill zieht seine Augenbrauen hoch.

Mayborne: Ach…


Szene: Russland

Es sieht noch immer nicht rosig für Daniel und Davis aus.

Davis (schlägt eine Akte zu): Das ist inakzeptabel.

CR: Wir haben all Ihre Teams sicher zurückgeholt. Wir haben Ihnen sogar gestattet ein weiteres Team auf eine Aufklärungsmission zu schicken. Wir verlangen nicht weniger als auf dieser Liste als Gegenleistung!

Davis: Ihre Regierung war damit einverstanden, dass wir Ihr Tor benutzen... es… es gab dafür keinerlei Bedingungen. (Er schmeißt die Akte zurück auf den Tisch)

RC: Russland wird nicht einfach zusehen, wie Sie Ihr Programm ohne unsere direkte Mitwirkung durchführen. Wir verlangen, dass ein russisches Team permanent auf Ihrem Stützpunkt stationiert wird, dass alle Missionsberichte unserem Offizier vorgelegt werden und wir verlangen alle Informationen über Technologien, die Sie aufgrund von Stargatereisen erwerben oder erworben haben!

Davis: Und falls nicht? Wir wissen genau, Ihre Regierung hat kein Interesse an einem eigenen Programm.

RC: Politische Einschätzungen ändern sich, Major, und vergessen Sie nicht, wir können mit dem DHD dafür sorgen, dass unser Stützpunkt das primäre Tor hat.

Davis: Ihnen ist doch wohl klar, Sir, dass das was Sie da sagen einen Kriegsgrund liefern könnte.

RC: Tja, machen Sie sich nicht lächerlich. Wie kann ein Land einen Krieg beginnen für etwas, von dem ihr Volk nichts weiß?

Davis: Das wäre durchaus möglich, Colonel.

Daniel (der sich die ganze Zeit über im Hintergrund gehalten hat): Was verlangen Sie für Ihr DHD?

RC überrascht über die Frage, gibt nur ein Grummeln von sich, da er denkt, dass sich Daniel einen Spaß mit ihm erlaubt.

Daniel: Nein, ernsthaft. Was verlangen Sie für Ihr DHD? Wir alle wissen, dass Sie das DHD als ein langfristiges Tauschobjekt betrachten und alles hat seinen Preis. Aber nur, wenn man uns sagt, was nötig wäre, um es zu kaufen.

Davis: Dr. Jackson…

RC: Nein, nein, der Mann hat Recht, Major. Das Problem ist nur, Dr. Jackson, Vorraussetzung ist die volle Offenlegung aller bereits durch das Stargate Center erworbene Technologien. Erst danach kann man über einen vernünftigen Preis verhandeln.

Daniel und Davis antworten nicht.

RC: Hmm?


Szene: Maybornes Zimmer

Mayborne sitzt an einem Laptop und versucht an die geheimen Daten des NID zu kommen, während Jack sich im Hintergrund in der kleinen Küche umsieht.

O’Neill: Ist Ihnen der NID nicht schon beim letzten Mal auf die Spur gekommen?

Mayborne: Nur diesmal benutze ich eine Verbindung, die über fünf verschiedene Satelliten geht. Falls die was merken, wird denen bei der Verfolgung ganz schön schwindelig.

O’Neill: Wonach suchen wir?

Mayborne: Der NID hat verschiedene Basen für seine Spezialoperationen im ganzen Land. Mmmh, die nennen das Sicherheitspunkte.

O’Neill: Das ist doch eine völlig legale Organisation.

Mayborne: Es ist der einzige Weg diesen Goa’uld zu finden, Jack.

O’Neill: Wie meinen Sie das?

Mayborne: Durch völlig legale NID Operationen. Inoffizielle Geschäfte werden von Privatleuten finanziert und nicht veröffentlicht. Jeder offizielle NID Aktion muss mit dem Pentagon abgesprochen werden, genau wie bei jeder anderen Abteilung des Militärs. Wenn Simmons bei diesem Schlangenkopf mit einem NID Flugzeug war, dann wurde die Flugbewegung registriert.

O’Neill: Wäre das nicht ziemlich dämlich?

Mayborne: Die Situation mit Teal’c ist für Simmons eine einmalige Gelegenheit. Aber die gesetzte Frist vom Pentagon reicht nicht. Außerdem sind die NID Flugpläne geheim und es gibt auch nicht viele Leute, die die derzeitigen NID Sicherheitspunkte kennen.

Mayborne hat es tatsächlich geschafft Zugriff auf die Datenbank zu bekommen.

Mayborne: Und Sie haben Glück, dass Sie einen Freund haben, der sich damit auskennt.

Er zeigt O’Neill den Monitor.

O’Neill: Er [Simmons] ist in Minot zwischengelandet auf den nach Colorado Springs.

Mayborne: North Dakota liegt nicht gerade auf den Weg.


Szene: Kantine

Sam macht sich ihr Tablett mit blauen Wackelpudding und Salat voll. Neben ihr steht McKay, der wohl glaubt die Lösung gefunden zu haben.

McKay: Es gibt nur einen Weg. Die Kristalle werden durch ein instabiles Vortex eines entstehenden Wurmlochs gelöscht. Haben Sie eine Ahnung wie viel überschüssige Energie so eine Explosion abgibt?

Carter: Um ehrlich zu sein, ich weiß es. Wir müssen jetzt nur noch einen Ereignishorizont ohne Vortex intablieren können.

McKay: Ha, das ist unmöglich.

Carter: Ich habe es schon erlebt.

McKay: Wie? Durch zaubernde Feenwesen? (Zum Kantinenangestellten) Ist da Limone an dem Huhn?

Kantinenangestellter: Das ist Limonenhuhn.

McKay: Ach, tatsächlich? Ich habe eine tödliche Allergie gegen Zitrusfrüchte. Ein paar Tropfen davon bedeutet mein Tod. Ich nehme das, was auch immer das ist. (Zu Sam) Ich muss vorsichtig sein.

Der Kantinenangestellte sieht ihm mit einem bösen Blick hinterher, während er und Sam sich an einen Tisch setzen.

McKay: Also, womit wäre dieser erdachte Ereignishorizont verbunden?

Er beginnt das Essen in sich hineinzuschaufeln.

Carter: Hungrig?

McKay: Am verhungern. Schockierenderweise ist das noch schlimmer als es aussieht, aber besser als eine Hypoglycomie.

Carter (lächelte gezwungen über seinen versuchten Witz): Der Ereignishorizont dematerialisiert einen und schickt einen durch das Wurmloch. Vielleicht brauchen wir ja gar keine Wurmlochverbindung, um einen Ereignishorizont zu bilden.

McKay: Vielleicht, vielleicht aber auch nicht.

Carter: Wir müssen nur den Rematerialisierungsprozess in Gang setzen.

McKay: Major, selbst wenn es Ihnen gelingen würde ein Ereignishorizont ohne eine Verbindung zu einem Wurmloch zu erschaffen, würde das Tor Teal’c nicht reintegrieren.

Carter: Warum nicht?

McKay: Die Kristalle, die vor der Reintegration die Energiemuster speichern, sind keine magnetischen Festplatten.

Carter: Ich weiß. Es sind Kristalle.

McKay: Sie können nicht einfach die Gesetze der Thermodynamik ignorieren. Die Entropie diktiert, dass Kristalle die Energiemuster nicht auf Dauer speichern. Ich habe es überprüft. Es nennt sich quantitative Beweisführung.

Carter: Ich glaube eher, die Energie sorgt nur für den Initialeindruck auf den Kristall.

McKay: Und diese Fantasie beruht worauf, hm?

Carter: Ich vermute, dass das Tor seine Einsen und Nullen auf Subatomarer Ebene innerhalb der Kristallstruktur speichert. Und selbst wenn die Energie abnimmt, bleibt die letztempfangende Signatur stehen.

McKay: Das vermuten Sie.

Carter: Wir haben es hier mit einem Grad an Quantenphysik zutun, der uns weit voraus ist.

McKay: Mehr als ein Drittel des Energiemusters für die Regenerierung von Teal’c ist verloren.

Carter: Das glaube ich nicht.

McKay: Sie raten nur, so wie Sie es immer tun. [Oh ha, Junge, pass auf was du sagst] Vielleicht können Sie wirklich das Tor überlisten, um alles zu regenerieren, was in seinem Speicher steckt, aber das Ergebnis würde Ihnen nicht gefallen.

Carter: Tja, warten wir es ab.

McKay: Major, Teal’c ist tot. Und dieses Argument ist Zeitverschwendung, denn das Pentagon wird Hammond befehlen in sechzehn Stunden den Betrieb wieder aufzunehmen.

Carter lässt verärgert Ihre Gabel fallen.

Carter: So kam es zu der Galgenfrist von 48 Stunden? Weil Sie gesagt haben, Teal’c wäre bereits tot?

McKay: Das ist realistisch.

Carter (steht wütend auf): Gott! Sie sind das Letzte!

McKay: Ich wünschte, Sie wären nicht so attraktiv. Ich hatte immer eine Schwäche für dumme Blondinen.

[Ich glaube, das war zuviel des Guten]

Carter: Lutschen Sie eine Limone!

Carter verschwindet.

McKay: Sehr sexy, sehr, sehr sexy.

Er ist das Essen, was er für scheußlich hält, weiter.


Szene: NID Gebäude

Ein Mann überwacht die Sicherheitskameras. Plötzlich beginnt ein Monitor zu piepen.

Mann (über Funk): Wir haben eine Alarmmeldung in Sektion R9

Joe: Ich kümmere mich darum. Wahrscheinlich nur ein verdammtes Eichhörnchen.

Mann: Nehmen Sie Verstärkung mit, Joe. Joe, bitte melden. Joe! Paul, sehen Sie nach Joe. Nehmen Sie Peter mit.

Paul: Schon unterwegs.

Dann geht plötzlich das Licht aus.

Mann: Wir haben einen Stromausfall auf der Basis. Ich schalte um auf Notgenerator.

Er schaltet den Generator ein, aber nichts passiert.

Mann: Wir haben Alarmstufe Rot. Notfallgenerator ist ausgefallen. Alle Systeme außer Funktion. Ich wiederhole: Alle Systeme außer Funktion. Paul, gehen Sie zum Generator und kümmern Sie sich darum. Paul, Peter, bitte melden!


Szene: Zimmer wo Adrain Conrad /Goa’uld eingeschlossen ist.

Zwei Männer laufen aufgrund der Befehle durcheinander herum.

Man2: Was ist hier los?

Conrad lächelte ihn nur an.


Szene: Sicherheitsraum

Der Mann steht auf und öffnet eine Tür. In diesem Moment wird er von einem Schuss aus einer Zatwaffe getroffen. Der Schuss kam von Mayborne.

Mayborne (über Funk): Okay, Jack, ich bin drin, jetzt Sie.

Jack stellt den Strom wieder an und Mayborne beobachtet die Bildschirme.

Mayborne: Zwei Wachen sind beim Goa’uld.

Er verlässt den Raum.


Szene: Zimmer, wo Conrad gefangen gehalten wird

Einer von den beiden Wachen wird von einer Zatwaffe getroffen. Die zweite Wache wird ebenfalls durch einen Schuss von Jack ausgeschaltet.

Conrad (mit Goa’uldstimme): So sieht man sich wieder.

O’Neill: Ja.

Conrad: Und was jetzt?

O’Neill: Jetzt wirst du mir erzählen, was ich wissen will.


Szene: Russland

Daniel und Davis sitzen alleine an einem Tisch, um die Anforderungen der Russen zu besprechen.

Daniel: Jedenfalls ist klar, die haben alles getan, worum wir sie gebeten haben und jetzt möchten sie eine Gegenleistung, die wir ihnen so oder so schon längst versprochen haben.

Davis: Haben Sie den Verstand verloren?

Daniel: Wollen Sie hier darüber reden?

Davis: Ich bin mir sicher, dass dieser Raum abgehört wird, aber das ist mir egal, weil die genau wissen worüber wir reden. Dann können Sie genauso gut gleich erfahren, dass wir ihnen niemals aufbereitetes Waffentaugliches Naquada geben werden.

Daniel: Ich spreche von Naquadageneratortechnologie. Eine sichere und saubere Energiequelle.

Davis: Die nur mit aufbereiteten Naquada funktioniert. Dr. Jackson, Sie kennen doch die explosive Kraft dieses Materials.

Daniel: Ja, dann können sie uns zweihundert Mal in die Luft sprengen, statt einhundert Mal. Was macht das für einen Unterschied?

Davis: Der Unterschied ist, eine einzige Atomrakete zerstört den antibalistischen Schutzschild, nur eine.

Daniel: Tatsache ist doch, dass wir Ihnen die Generatorenergie und alle anderen Stargate-Errungenschaften schulden.

Davis: Nein, Tatsache ist, dass wir denen niemals die Generatorenergie geben und die uns nicht den DHD.

Daniel: Könnten wir nicht vereinbaren wie das Naquada eingesetzt wird, so wie die unser Tor überwachen wollen…

Davis: Ach, darum geht es nicht.

Daniel: Wäre ein wirtschaftlich stabileres Russland für uns alle nicht besser?

Davis: Wir wissen doch nicht, wem sie diese Technologie vielleicht verkaufen.

Daniel: Dann haben wir das Tor also nicht benutzt, um die Welt zu retten, sondern nur die guten alten Vereinigten Staaten.

Davis: Verdammt, Daniel, wir wissen noch nicht einmal, ob das DHD Teal’c retten würde!

Daniel: Naquadageneratortechnologie ist noch weit von einer praktischen Anwendung entfernt. Inzwischen hätten wir das DHD und könnten verhindern, dass die Russen uns noch einmal mit ihrem Tor unter Druck setzen.

Davis: Und genau deswegen werden die Russen abwinken.

Daniel: Fragen wir sie.


Szene: Conrads Raum

Mayborne fesselt die Wachen.

O’Neill: Lassen Sie mich rein.

Mayborne: Vorsicht, Jack.

O’Neill: Jetzt machen Sie schon.

Mayborne führt eine Karte durch einen Schlitz an der Wand und die Zellentür öffnet sich.

O’Neill: Also schön, was hast du Simmons gesagt.

Conrad: Ich habe keine Ahnung was du meinst, Tau’ri.

O’Neill: Wie retten wir Teal’c?

Conrad: Wieso sollte ich dir das sagen?

O’Neill: Ganz einfach. Wenn du es nicht tust, bringe ich dich um.

Conrad: Das bezweifle ich.

Um ihm das Gegenteil zu beweisen, feuert Jack mit seiner Zat auf ihn. Conrad bricht zusammen.

O’Neill: Glaubst du wirklich, es interessiert mich, ob du lebst oder stirbst?

Conrad: Was ist mit dem Wirt?

O’Neill: Er hat versucht einen Freund von mir zu töten, um sich zu retten. Also interessiert er mich auch nicht.

Conrad: Wenn du mich tötest, tötest du auch Teal’c.

O’Neill: Mach mir einen anderen Vorschlag.

Conrad (steht auf): Lass mich gehen. Sobald ich frei bin, bekommst du deine Informationen.

O’Neill: Teal’c wäre es sicherlich lieber, wenn ich dich erschieße.

Conrad: Tja, nur zu. Weißt du, Colonel Simmons ist wesentlich besser als du. Er bietet mir wenigstens etwas von Wert als Gegenleistung für mein Wissen.

O’Neill: Danke.

O’Neill verlässt den Käfig und verschwindet zusammen mit Mayborne.


Szene: Überwachungsraum

O’Neill geht vor dem Betreten des Raumes sicher, dass sich niemand dort aufhält.

Mayborne: Ich versteh nicht ganz.

O’Neill: Da ist doch ne Kamera in seiner Zelle. Wir suchen die Aufnahme, als Simmons da war.

Mayborne: Hier ist sie.

Mayborne schiebt sie in den Videorekorder.


Szene: Russland

Daniel und Davis sitzen an dem runden Tisch, sie warten auf den russischen Colonel. RC schmeißt ihnen eine TOP SECRET Akte auf den Tisch.

Davis: Das sind Ihre Forderungen?

RC: Unsere Wünsche.

Davis: Und wir bestätigen, dass das vorangekommene Abkommen von beiden Seiten ignoriert wurde.

Daniel: Wir wollen damit sagen, dass es von jetzt an ehrlich läuft.

RC: Hm, gestatten Sie unserem Team Zugang zu Ihrem Stützpunkt und allen anderen Informationen. Nach einem Monat entscheiden wir über die Überlieferung des DHD.

Daniel: Warten Sie! Das – das reicht leider nicht. Das ist nicht fair! Sie wissen verdammt gut, dass wir das DHD sofort brauchen, um das Leben eines Freundes zu retten. Und das schaffen wir nur mit dem DHD. Als Ihr russisches Team damals verloren ging, machte sich SG1 zusammen mit diesem Freund auf, um Ihre Männer zu finden.

RC: Ja, und bei dieser Aktion starben drei russische Soldaten!

Daniel: Es war nicht unser verschulden.

RC: Colonel Zukhov war ein Freund von mir. Und jetzt ist er tot, Doktor.

Daniel: Dann wissen Sie ja wie es mir geht. Hören Sie, leihen Sie uns Ihr DHD. Sie können uns begleiten, wenn Sie wollen. Bitte.


Szene: Besprechungsraum

Carter geht zu Hammond.

Carter: Sir, Daniel hat angerufen. Die Russen sind bereit uns ihr DHD zur Verfügung zu stellen.

Hammond: Ist das noch von Bedeutung?

Carter: Ja, möglicherweise.

Hammond: Und ich wurde gerade vom Präsidenten angewiesen den normalen Betrieb wieder aufzunehmen.

Carter: Sir –

Hammond: SG2 macht sich gerade bereit für eine Aufklärungsmission auf P4C796.

Carter: Sir, das geht nicht. Ich brauche mehr Zeit.

Hammond: Ich habe einen klaren Befehl erhalten.

Carter: Egal was irgendwelche Leuten sagen. Wenn Sie das Tor öffnen, töten Sie damit Teal’c.

Hammond: Ich könnte jetzt höchstens den Dienst quittieren. Wenn ich das tun würde, hätte ich in den nächsten Stunden nicht die Kontrolle darüber, wer die Entscheidungen fällt. Würde Ihnen das reichen?

Carter: Nein.

Hammond: Sagen Sie mir, was ich noch tun kann.

Carter: Ich weiß es nicht, Sir.


Szene: Kontrollraum

Simmons sieht sich alles genau an, während Hammond hereinkommt.

Hammond (zu Tech Davis): Wählen Sie das Tor an.


Szene: Besprechungsraum

Carter sieht von dort, wie das Stargate angewählt wird. Sie kann es nicht länger ertragen und läuft den Flur hinunter. Dort wird sie von einer Soldatin angesprochen.

Westerholm: Major. Ein Anruf von Colonel O’Neill, er sagt es wäre dringend.

Carter: Danke.


Szene: Kontrollraum

Während das Stargate weiterhin angewählt wird, kommt Sam die Treppen runtergelaufen.

Tech Davis: Chevron 5 aktiviert.

Carter: Sir, Sie müssen abbrechen.

Simmons: Halten Sie sich zurück, Major.

Carter (ignoriert ihn): Sir, Colonel O’Neill hat die Information, die wir brauchen, um Teal’c zu retten.

Tech Davis: Chevron 6 aktiviert.

Carter: Und er hat außerdem Beweise, die Colonel Simmons belasten.

Simmons: So eine Lügnerin.

Hammond: Wahlvorgang abbrechen. Nehmen Sie Colonel Simmons fest.

Simmons: Das ist absurd!

Hammond: Bringen Sie ihn weg. Erschießen Sie ihn, wenn er Widerstand leistet.

Simmons wird von zwei Soldaten abgeführt.


Szene: Besprechungsraum

Hammond, Sam, Jack und McKay sehen sich das Video von der Überwachungskamera an. Man kann deutlich Simmons und Conrad sehen.

Conrad (auf dem Video): Du musst das Hauptkontrollkristall entfernen, bevor du das DHD anschließt. Ansonsten wir die Signatur gelöscht.

Hammond stoppt das Video.

McKay: Das war ein Witz! Er legt uns rein!

Hammond: Major?

Carter: Na ja, rein theoretisch.

McKay: Sind Sie irre? (Sam sieht ihn geschockt an) Das ist ein Goa’uld. Er will, dass wir uns vernichten. Wenn Sie das Hauptkontrollkristall entfernen, fehlt das Regulativ für die Energieverteilung. Sollte ein Stromfluss in den falschen Leiter gehen, könnte das ganze Tor explodieren.

O’Neill: Ist das wahr?

Carter: Ja, technisch wäre das möglich, Sir. Immerhin ist das Tor ein sehr starker Superleiter. Aber wir könnten Vorkehrungen treffen, um –

McKay (zu Sam): Sie sind der personifiziert Wahnsinn, wissen Sie das? (Zu Hammond) Und Sie sind kein bisschen besser, wenn Sie auf sie hören. Das ist eine Mutmaßung. Sie beurteilt das viel zu emotional. Teal’c ist Toast, längst erledigt.

Carter: Sir, ich glaube wir könnte das Risiko durchaus eingehen.

McKay: Mit diesem irrsinnigen Plan werden Sie sich selbst in die Luft sprengen und ich will auf gar keinen Fall dabei sein.

Hammond: Ihr Flug nach Russland geht in exakt einer Stunde, Doktor.

McKay: Was? Russland?

Keiner schien davon gewusst zu haben, denn es sind insgesamt drei fragende Augenpaare auf Hammond gerichtet.

Hammond: Sie wurden ausgewählt, um Russlands Naquadageneratorprogramm zu überwachen.

McKay: Ich gehe bestimmt nicht nach Russland. Wissen Sie wie da die Ernährung ist? Und ich bin Zivilist, ich muss nicht tun, was Sie sagen.

Carter: Aber so lange Sie von der Air Force bezahlt werden… [Oh ja, der hat gesessen *g*]

McKay: Also wirklich! Das ist echt das Letzte!

Er rennt raus.

Hammond: Major, tun Sie was nötig ist.

Carter (steht auf): Ja, Sir.

 

Szene: Torraum und Kontrollraum

Siler und Carter nehmen zusammen den Hauptkontrollkristall aus dem DHD. Während dessen beobachten die anderen, Daniel und RC eingeschlossen, das Gesehen von oben.

Siler: Okay, Major.

Er gibt ihr den Kristall.

Carter: Sir, das Hauptkontrollkristall wurde entfernt. Wir können das DHD jetzt anschließen.

Hammond: Der Stützpunkt wurde von allen nicht benötigten Personen geräumt. Machen Sie weiter, Major.

Carter (nickt): Sir. (Und kehrt zu Silers zurück.)

O’Neill: Hey, sind Sie sicher, dass Sie da unten bleiben wollen?

Silers: Nicht unbedingt, Sir.

O’Neill: Ich rede nicht mit Ihnen.

Carter: Sir, wenn das Tor hochgeht, spielt es keine Rolle wo wir uns aufhalten.

O’Neill: Genau.

Daniel (zu RC): Sie können Ihre Meinung noch ändern, Colonel.

RC: Ich werde bleiben.

Carter: Es geht los.

Siler aktiviert das Tor. Der Ring fängt an sich zu drehen, doch diesmal sprühen Funken und diesmal erscheint auch keine Fontäne der Materie, die aus dem Ring hinausschießt, sondern einfach nur die Energieoberfläche, die nach jedem erfolgreichen Anwählen sichtbar wird. Und dann passiert das, worauf alle gehofft hatten. Teal’c tritt aus dem Tor. Er sieht sich etwas verwirrt um. Auf den Gesichtern der anderen kann man große Erleichterung sehen. Sam lächelt ihn an.
In dem Moment, in dem sich das Tor schließt, schnellt ein Stromstoß über die Verbindung auf der Rampe zum DHD und es explodiert. Siler wird nach hinten zu Boden geworfen. Hammond und O’Neill gehen hinunter zum Torraum.

Daniel: Also, das ist noch nie bei einer der Simulationen passiert.

O’Neill und Hammond laufen auf Teal’c zu.

O’Neill (zu Silers): Das kriegen wir schon wieder hin.

O’Neill und Sam laufen die Rampe zu Teal’c hinauf.

O’Neill: Teal’c, Kumpel! Alles klar?

Teal’c: In der Tat.

Carter: Teal’c, was ist deiner Meinung nach gerade eben passiert?

Teal’c: Ich habe Rache genommen. Tanith ist tot.

O’Neill (gibt ihm einen Klaps auf die Schulter): Das ist klasse. Freut mich für dich.

Carter: Schön, dass du wieder zurück bist, Teal’c.

O’Neill: Ja. Wir dachten schon, wir hätten dich mal wieder verloren.

Sie gehen gemeinsam die Rampe hinunter.

Carter: Und du fühlst dich vollkommen normal?

Teal’c: Korrekt. Was ist denn hier passiert?

O’Neill: Ob du es glaubst oder nicht, du schuldest deinem Leben einen Goa’uld.

Teal’c: Niemals.

O’Neill: Oh doch.

ENDE

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