2.22 In der Höhle des Löwen
Out of Mind

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O’Neill: Oh, ich hatte so gehofft, dich nie wieder zusehen.
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Szene: Einrichtung

Aus einem großen Becken, aus dem so etwas wie Nebel hervorgeht, wird ein zylinderförmiger Behälter mit einem Kran herausgezogen. Der Zylinder ist ungefähr so groß, dass ein Mensch hineinpassen würde. Das Glas des Behälters ist beschlagen, so dass wir nicht sehen können, was sich darin befindet. Der Behälter wird auf eine spezielle Anrichte abgestellt. Etwas weiter hinten sehen wir eine dunkelhaarige Frau, die hinter einer Steuerkonsole steht und den Kran lenkt. Die Frau ist ganz in weiß gekleidet und wir können jetzt einen Mann sehen, der eine Militäruniform trägt, die nicht von der Erde zu sein scheint.

Mann: Mit Cryo-Umkehrung beginnen.

Frau: Cryo-Umkehrung eingeleitet.

Mit ihrem Daumen fährt sie über eine kleine Schalttafel. Dann gibt sie über eine Tastatur ein paar Befehle ein und dreht an einer runden Schaltfläche. Auf dem Bildschirm können wir die Worte: „Brain Activity: Increasing“ lesen.

Frau: Gehirntätigkeit steigt. Kammer wird geöffnet.

Die Kammer öffnet sich und wir sehen überraschenderweise niemand anderen als Colonel Jack O’Neill – mit bloßem Oberkörper, seine Haare sind nass - vor uns liegen. Kaum hat sich die Kammer geöffnet, öffnet er seine Augen und beginnt zu husten. Er schaut verwirrt an die Decke. Die Frau geht zu ihm.

Frau: Alles in Ordnung. Colonel O’Neill, Sie befinden sich im Stargate Centre (Sie tastet ihn ab und überprüft seine Augen) Es wird alles wieder gut. Nicht sprechen, Colonel. Lassen Sie sich Zeit.

Der Mann taucht hinter der Frau auf.

Mann: Willkommen im Reich der Lebenden, Colonel. Ich bin General Major Trofsky, das ist Dr. Raully. (Er deutet mit seinen Kopf auf die Frau)

Raully: Vielleicht können wir ein paar Fragen beantworten, die Sie vermutlich beschäftigen.

Trofsky: Zunächst einmal muss ich Sie darüber informieren, dass alle anderen Mitglieder Ihres Teams – Dr. Daniel Jackson, Captain Samantha Carter und ein Jaffa namens Teal’c – nicht mehr am Leben sind.

Raully: Um es klar zu sagen, hier auf der Basis ist niemand mehr, den Sie einmal gekannt haben.

Trofsky: Verstehen Sie, Colonel, wir befinden uns im Jahre 2077.

Jack sieht sie – noch immer nicht in der Lage zu sprechen – geschockt an.


INTRO


Szene: SGC, Jahr 2077

Jack liegt auf dem Tisch, über ihn ist eine technologisch weiter entwickelte Decke ausgebreitet. Es sind ein paar Zugänge gelegt, sie alle finden ihren Anfang in seiner Schulter. Irgendeine grüne Flüssigkeit fließt durch die Schläuche. Zurzeit ist er bewusstlos. Im Hintergrund stehen Raully und Trofsky hinter der Konsolensteuerung. Langsam kommt Jack wieder zu Bewusstsein, diesmal scheint er sich seiner Umgebung etwas vertrauter zu sein.

Raully (kommt zu ihm): Wie fühlen Sie sich, Colonel?

Trofsky folgt ihr.

O’Neill: Etwas verwirrt.

Trofsky: Das ist verständlich. Sie haben fast 79 Jahre im Kälteschlaf gelegen.

O’Neill (fasst nach den Zugängen an seiner Schulter): Wieso?

Raully: Eine gute Frage. Wir hatten gehofft, Sie könnten uns das sagen.

Sie geht zurück zur Steuerungskonsole, während Trofsky ihm die Einzelheiten erklärt.

Trofsky: Sie wurden bereits eingefroren durch das Stargate geschickt. Wir glauben von einer fortschrittlicheren Kultur. Ihr Kommandant zu dieser Zeit, General Hammond, und eine Dr. Fraiser, dachten, dass sie nicht über die notwendige Technologie verfügten, um Sie aufzutauen. Deswegen hat man Sie in eine Tiefkühlkammer gebracht, bis eine Technik entwickelt sein würde, mit der Sie ohne Gefahr wieder belebt werden könnten.

Raully: Colonel, erinnern Sie sich, was mit Ihnen auf diesen Planeten geschehen ist?

O’Neill: Nein, Ma’am. (Zu Trofsky) Ich würde es vorziehen keine weiteren Fragen zu beantworten. Ich würde gerne ein bisschen herumlaufen und mich orientieren.

Trofsky: Natürlich, ja. Das ist eine gute Idee. Ich würde Sie gerne durch das Stargate Center führen. (Zu Raully) Sie können ihn doch für begrenzte Zeit von der Maschine nehmen, oder, Doktor?

Raully: Für eine Stunde schon. Dann braucht er die Raminikuminfusion, damit sich sein Gewebe wieder erholt.

Trofsky: Bis dahin bringe ich ihn wieder zurück.

Jack werden die Schläuche entfernt.


Szene: Korridor, SGC

Jack und Trofsky laufen durch die Korridore. Es sieht noch alles wie früher aus. Die Uniformen der Soldaten haben sich jedoch leicht verändert.

Stimme (über Lautsprecher): SG-14, Abschlussbesprechung in fünf Minuten auf Ebene 6.

Trofsky: Hat sich einiges verändert, hm?

Jack sieht sich um. Er trägt jetzt ebenfalls eine dieser veränderten SG-Uniformen.

O’Neill: Zuhause bleibt Zuhause, Sir. Wie viele SG-Teams gibt es jetzt, Sir?

Trofsky: Achtundzwanzig hier auf der Erde und weitere zehn in Weltraumkolonien.

O’Neill: Also haben wir es endlich geschafft, hm? Andere Planeten Bevölkert.

Trofsky: Da haben Sie Recht.

O’Neill: General. Was ist mit meinem Team?

Trofsky (zuckt die Schultern): Sie sind alle tot.

O’Neill: Das ist schon klar. Aber haben sie es nicht mehr durch das Tor geschafft? Den Auftauvorgang nicht überlebt? Was ist es?

Trofsky: Ihre Körper wurden zurückgeschickt, aber sie waren bereits tot. Tut mir Leid, Colonel, aber das ist ne halbe Ewigkeit her.

O’Neill: Vielleicht für Sie.

Jack geht an Trofsky vorbei in den Torraum. Zusammen betreten sie ihn und Jack sieht sich um. Er geht ein Stück die Rampe zum Stargate hinauf.

Trofsky: Colonel, können Sie sich überhaupt erinnern, was auf Ihrer letzten Mission passiert ist?

O’Neill: Ich wünschte, ich könnte es, Sir. Ich weiß nur noch, dass der Planet, zu dem wir wollten, von den Goa’uld beherrscht wurde. Aber ich kann mich an nichts mehr erinnern, nachdem wir durch das Tor gegangen sind.

Trofsky: Haben Sie eine Erklärung dafür, warum die Goa’uld Sie lebend zurückgeschickt haben?

O’Neill (schüttelt den Kopf): Das ist jedenfalls nicht typisch für die.

Trofsky: Wir glauben, derjenige, der Ihnen geholfen hat, muss über stärkere Fähigkeiten verfügen als die Goa’uld. Wir wüssten zu gern, wer so etwas kann.

O’Neill: Ich ebenfalls, Sir.

Trofsky: Es gibt eine neue Technologie, die Ihnen hilft sich zu erinnern. Wir würden Sie gerne ausprobieren, Colonel.

Stimme (über Lautsprecher): SG-22, die Vorbereitungen für den Start sind abgeschlossen.

Ein SG-Team betritt den Torraum. Erst jetzt dreht sich Jack zu Trofsky um.

O’Neill: Klar.

Trofsky: Wir könnten sofort damit beginnen. Unsere Kolonien befinden sich im Krieg mit den Goa’uld und.. ähm… es sieht leider nicht gut aus. Ich hoffe, wer immer Ihnen vor neunundsiebzig Jahren geholfen hat, kann uns auch jetzt helfen.

Jack kommt die Rampe wieder runter.


Szene: Untersuchungslabor, SGC

Jack wird ein kleines Gerät an der Schläfe befestigt. Ihm scheint dies überhaupt nicht zu gefallen.

Raully: Es ist drin. Mehr Schmerzen werden Sie nicht fühlen.

O’Neill: Was für ein Jammer.

Sie nimmt sein Kinn in ihre Hand und dreht es etwas zur Seite, mit einem „Stift“ (Es hat Ähnlichkeit mit den Akkupunkthurstäbchen), um das Gerät wahrscheinlich zu aktivieren. Jack wehrt sich ein kleinwenig dagegen, denn sein Blick spricht Bände [*g*] Dann legt sie den Stift weg und setzt eine kleine Kugel darauf. Anschließend drückt sie Jack nach unten, so dass er wieder auf dem Tisch liegt.

Raully: Wie uns die Tok’ra erklärt haben, kann dieses Gerät die Erinnerungszentren des Gehirns stimulieren.

Sie schließt ihn wieder durch die Schulter an.

Raully: Eine Art Verstärker für Ihre Erinnerungen. Und wenn es mit diesem Instrument hier verbunden ist, produziert es, was Ihr inneres Auge sieht, holografisch.

O’Neill: Oh, fantastisch.

Raully (geht zur Steuerungskonsole): Sie brauchen sich jetzt nur noch konzentrieren, um die richtige Erinnerung zum Vorschein zu bringen.

O’Neill: Und wie mache ich das?

Raully: Wir helfen Ihnen dabei. Es ist so eine Art Hightechversion von Hypnose.

Sie tippt etwas ein.

Raully: Durch diese Schläuche haben wir ein Beruhigungsmittel injiziert, dessen Wirkung Sie jetzt langsam spüren werden.

O’Neill: Oh ja.

Raully: Großartig. Dann fangen wir mal an. Konzentrieren Sie sich zunächst auf die Rassen und Kulturen, die Ihnen auf Ihren Reisen begegnet sind, die über Technologien verfügen, die den Goa’uld überlegen sind und die Einfriertechnik einsetzten.

O’Neill: Die Nox konnten das.

Raully: Also schön, die Nox. Waren sie medizinisch fortgeschritten?

Vor ihm taucht ein Hologramm auf. Eine kleine Lampe an dem Gerät an seiner Schläfe beginnt blau zu leuchten.

O’Neill: Sie konnten Tote wieder erwecken.

Auf dem Hologramm sehen wir, wie die Nox einen ihresgleichen wieder zum Leben erwecken und dabei teilweise unsichtbar wurden.

Trofsky: Sie konnten sich selbst unsichtbar machen?

O’Neill: Nicht bloß sich selbst.

Eine neue Sequenz. Anteaus verrät SG-1 das größte Geheimnis der Nox.


Episode: Die Macht der Weisen (The Nox)

Anteaus: Bevor du gehst, O’Neill, möchten wir dir noch etwas zeigen.

Er hebt seine Hand und am Himmel wird eine große Stadt in den Wolken sichtbar.

Anteaus: Fürchtet euch nicht.
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Raully: Colonel O’Neill, waren es die Nox, die Sie hergeschickt haben?

O’Neill: Ich erinnere mich nicht.

Raully: Aber die Nox können sich selbst unsichtbar machen. Eine sehr effektive Waffe gegen die Goa’uld, finden Sie nicht?

O’Neill: Schon möglich… aber sie setzten ihr Können nicht als Waffe ein. Die Nox kämpfen nicht einmal, um sich selbst zu verteidigen.

Trofsky und Raully tauschen Blicke aus.

Trofsky: Fällt Ihnen noch jemand ein, der die Goa’uld besiegen könnte?

O’Neill: Die Asgard.

Episode: Die Rückkehr des Thors (Thor's Chariot)

SG-1 sind Gefangene von Jaffa, als plötzlich ein Asgard Mutterraumschiff durch die Wolken bricht und alle Jaffa verschwinden lässt.

O’Neill (nimmt seine Brille ab): Oh mann.

Daniel: Meine Damen und Herren, ich glaube, das ist Thors Triumphwagen.

Teal’c: Ein Asgard Mutterschiff. Ich kenne die Beschreibungen aus Jaffa Legenden.

Episode: Die fünfte Spezies (The Fifth Race)

Jack wird durch das Stargate geschleudert. Er befindet sich auf den Asgard Heimatplaneten. Hinter einer Ecke lugt ein Asgard hervor. Sie sind ziemlich schüchtern, Jack sieht sie erstaunt an. Als sein Blick nach oben fährt, stehen zwei von ihnen vor ihm. Nach und nach kommen mehr auf ihn zu.

O’Neill (kniend): Ihr seid die Asgards, Thors Anhängen, richtig?

Asgard1: Was hast du über uns gehört?

O’Neill: Oh, bisher nur Gutes.

Asgard1: Wir haben die Menschen ganz genau studiert.

O’Neill: Mit welchem Resultat?

Asgard2: Dass die Spezies Mensch große Potentiale hat.

O’Neill: Große Potentiale? Klingt gut.

Asgard1: Das solltest du wissen. In der Galaxie gab es einmal eine Allianz der vier größten Arten. Der Asgard, der Nox…

O’Neill: Oh, die habe ich schon getroffen.

Asgard1: …Der Furlinger….

O’Neill: Das sagt mit nichts.

Asgard1: … und der Antiker, den Baumeistern der Stargates.

O’Neill (beeindruckt): Das ist ne ziemlich schlaue Truppe.

Asgard1: Deine Art muss sich noch beweisen, bevor sie auf diesem Niveau interaktiv werden kann.

O’Neill (steht auf): Hört zu. Durch eure Hilfe habe ich mein Leben wieder gewonnen… (er kniet sich wieder vor dem Asgard hin, da er wahrscheinlich eine Halsverrenkung bekommt, wenn er so weit nach oben schauen muss *lol*) aber ihr müsst auch einsehen, wir gehören jetzt dazu. Es gibt sicherlich vieles, was… ähm… was wir noch nicht verstehen, aber auch das wird sich ändern.

Der Asgard streckt Jack seine Hand entgegen. Zunächst ist er ziemlich verblüfft, aber nimmt schließlich die kleine, winzige Hand und steht auf.

Asgard2: Es wird nicht mehr sehr lange dauern und ihr seid die Fünfte Art.
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O’Neill: Sie gehörten zu einer Allianz.


Episode: Die Qualen des Tantalus (Torments of Tantalus)

Ernest zieht eine Plane von dem Gerät in der Mitte des Raumes. Es hat große Ähnlichkeit mit dem DHD. An den Wänden leuchten vier verschieden Alienschrifttexte auf.

O’Neill: Was für ein Raum ist das?

Ernest gibt Daniel ein Buch und zeigt auf eine Textstelle.

Daniel (beginnt vorzulesen): 'Ich halte diesen Raum für eine Art Treffpunkt, an dem sich vier außerirdische Völker zu treffen pflegten, die durch die Symbole und unterschiedliche Schriften an den Wänden verewigt sind. Möglicherweise, um Wissen weiterzugeben oder ihre Politik zu diskutieren. Eine Art vereinte Nation der Sterne. Catherine stimmt mir zu.’

Catherine: Du hast Recht, das hätte ich getan.

O’Neill (steht vor dem DHD ähnlichem Gerät): Das kommt mit bekannt vor.

Ernest: Berühren Sie es.

Jack legt seine Hand drauf und aus der Mitte schießt ein Lichtstrahl nach oben zur Decke, wo es sich verteilt. Wir können jetzt Formen sehen, die – wenn alle im Chemieunterricht aufgepasst haben – aussehen wie Moleküle.

O’Neill (erschrocken): Hey!

Fasziniert starren alle nach oben an die Decke.

Katherine: Das ist wunderschön.

O’Neill: Daniel? Hat das was zu bedeuten?

Daniel: Tja, wenn das so ne Art Mekka war, ein Versammlungsort der Außerirdischen, dann muss es etwas bedeuten.

O’Neill (zeigt nach oben): Das kenne ich doch.

Katherine: Natürlich, aus dem Chemieunterricht.

Daniel: Ein Proton, ein Elektron… Wasserstoff.

Katherine: Beryllium, Natrium…

Ernest: Silber, Eisen, Barium, Xenon…

Daniel: Aber natürlich! (Jack und Katherine sehen ihn leicht verdutz an; Daniel jetzt ganz in seinem Element) Wie kann man universelle Kommunikation sichern? Man beschränkt die Kommunikationsart auf die Grundlegenden Elemente, die allen und jedem im Universum gemeinsam sind. Jack, das, was wir hier sehen ist eine echte Universalsprache. (Jack schaut skeptisch nach oben)
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Plötzlich fängt Jack an zu zucken und er greift an das Gerät. Das Bild auf dem Hologramm fängt an zu flackern. Raully kommt schnell zu ihm gelaufen. Sie fühlt seinen Puls.

Raully: Er hat jetzt erst einmal genug. Gönnen wir ihm etwas Ruhe.

Jack schließt seine Augen.

Trofsky: Danke, Colonel. (zu Raully) Gute Arbeit.

Sie aktiviert etwas an dem Tisch, auf dem Jack lieft und eine lila Flüssigkeit beginnt durch die Schläuche zu fließen.

Trofsky: Wir machen nachher weiter.


Szene: Anderer Untersuchungsraum

Raully und Trofsky betreten ihn zusammen. Auch hier wird eine Kammer aus der Kälte gezogen. Der Untersuchungsraum sieht so aus, wie der, in dem sich Jack befindet. Dieselbe Prozedur von neuem. Raully gibt etwas in den Computer ein und die Kammer öffnet sich. Zum Vorschein kommt Daniel. Ebenfalls mit nacktem Oberkörper und nassen Haaren und nassern Haut. Er öffnet nach Luft schnappend seine Augen.

Trofsky: Ganz ruhig, Dr. Jackson. Sie befinden sich im Stargate Centre. Ihnen wird nichts geschehen.


Szene: Ein weiterer Untersuchungsraum

Auch hier wird eine Kammer aus der Kälte herausgeholt.

Trofsky: Diese hier hat Naquadah in ihrem Kreislauf, deswegen sollten wir die Dosis erhöhen.

Raully gibt etwas in den Computer ein. Sie geht zu der Kammer hinüber, gibt dort noch etwas ein und die Kammer öffnet sich. Augenblicklich schnappt Sam nach Luft und fängt an zu Husten. Raully tastet sie ab.

Trofsky: Beruhigen Sie sich, Captain Carter. Sie sind im Stargate Center. Ihnen wird nichts geschehen.

Carter: SG-1?

Raully: Ich fürchte, sie haben es nicht geschafft, Captain. Tut mir Leid.


Szene: Sams Untersuchungsraum

Sam sitzt jetzt aufrecht. Sie hat die merkwürdige Decke um ihren Oberkörper geschlungen und wurde ebenfalls mit der Tok’ra Technologie verkabelt.

Raully (steht wieder an der Steuerungskonsole): Und? Wie fühlen Sie sich, Captain?

Carter: Ganz gut. (Sie fummelt an dem kleinen Gerät an ihrer Schläfe herum. Es tut offensichtlich weh, wenn man daran herumzieht). Das tut weh. Hören Sie, ist das wirklich notwendig?

Raully: Wir müssen herausfinden, wer über die Technologie verfügt, so etwas zu tun.

Carter: Wieso?

Raully: Jemand mit solch einer Technologie wäre ein mächtiger Verbündeter gegen Apophis.

Carter: Apophis? Ist der nicht tot?

Raully (sieht sie überrascht an): Aber ja, wir wollen nur den Teil Ihrer Erinnerung wecken, der damit zutun hat.

[Aha, wenn das mal nicht verdächtig ist] Genauso sieht auch Sams Blick aus.

Raully: Das könnte uns bei unserem Kampf helfen.

Carter: Schön, okay. Wir haben oft gegen die Goa’uld gekämpft.

Raully: Erzählen Sie mir, wie Sie Apophis besiegt haben.

Das Hologramm erscheint.

Carter (während sie spricht sehen wir Bilder von Die Invasion 3, wie sie auf dem Raumschiff von Apophis gelandet sind): Na ja, wir haben das Stargate benutzt, um auf Apophis’s Heimatplaneten zu landen, in Wirklichkeit landeten wir auf einem Goa’uld Mutterschiff.


Episode: Die Invasion 3 (Within the Serpent's Grasp)

Sie sehen sich um. In der Mitte des Raumes steht ein Sarkophag.

Daniel: Das scheint ein Sarkophag zu sein.

O’Neill: Na großartig. Noch mehr Schlangenköpfe. Teal’c hast du ne Ahnung, wer drin ist?

Teal’c antwortet ihm nicht, sondern starrt geistesabwesend aus einem Fenster.

O’Neill: Teal’c?

Sam steht genauso neben Teal’c. Jack und Daniel nähern sich ihnen von hinten.

Carter: Wir befinden uns nicht auf einen Planeten.

Teal’c: Das ist korrekt.

Sie sehen das Licht eines Hyperantriebes. Es ist offensichtlich, wo sie sich befinden. Auf einem Goa’uld Raumschiff.

Teal’c: Sieh aus, als wären wir auf einem Transportschiff der Goa’uld gelandet.

Carter: Dann bedeutete das Rütteln vorhin…

Teal’c: … dass wir gestartet sind.

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Szene: Transportschiff

SG-1 hat sich in den Nischen in der Wand versteckt, während Schlangenwachen an ihnen vorbeilaufen. Als sie vorbeigelaufen sind, kommt Sam heraus und folgt ihnen zusammen mit Daniel. Sie gelangen in eine große Halle, in der sich hunderte von Gleitern befinden. Einige von ihnen werden startfertig gemacht.

In der nächsten Szene befindet sich SG-1 mit Bra’tak im Schutzschildgeneratoren Raum. Sie stehen auf einer Art Brücke.

Bra’tak: Die Schutzschildgeneratoren da unten, in den Tiefen dieses Schiffes. Wir müssen mehrere Decks hinuntersteigen und das Raumschiff der Länge nach durchqueren, dann müssen wir unsere Waffen nehmen und…

Er verstummt, als er sieht, dass Jack eine Handgranate aus seiner Weste geholt hat. Er entschärft sie und lässt sie hinunter auf die Generatoren fallen. Sie explodieren.

Anschließend sehen wir, wie Teal’c und Sam und Bra’tak und Jack in einen der Gleiter steigen. Bevor das C4 hochgeht, können sie noch rechtzeitig das Schiff verlassen. Apophis und Clo’rel werden durch die Transportringe auf ein anderes Schiff transportiert.

O’Neill (im Gleiter): Unsere Zeit läuft ab! Verdammt wir müssen los!

Carter (im anderen Gleiter): Starten.

Sie schießen hinaus ins All, während die beiden großen Schiffe miteinander kollidieren.
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Raully: Sehr beeindruckend, Captain. Das Ende von Apophis.

Carter: Na ja, der Anfang vom Ende, ja. Seine Streitkräfte waren so geschwächt, dass ihn andere Goa’uld unter Druck setzten konnten.


Szene: Daniels Untersuchungsraum

Er wird ebenfalls mit Hilfe der Tok’ra Technologie befragt. Trofsky ist bei ihm.

Trofsky: Apophis in die Enge treiben. Welchem Goa’uld könnte das gelingen?

Das Hologramm taucht hinter ihm auf.

Daniel: Na ja, es gibt eine ganze Menge von denen, Sokar….


Episode: Der Sturz des Sonnengottes (Serpent's Song)

Wir sehen durch die geschlossene Iris hindurch die Schemen des Kopfes von Sokar. Es hat Ähnlichkeit mit dem Teufel. Ein bisschen Feuer, ein paar Hörner….

Sokar: Menschen auf Tau’ri. Ihr habt genommen, was mir gehört, dafür werde ich euch vernichten.
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Daniel: Heru’ur.

Episode: Sha’res Rückkehr (Secrets)

Jack läuft schießend die Stufen vom Stargate hinunter. Seine Schüsse prallen am Heru’urs Schutzschild ab.

Heru’ur: Du wagst es mich anzugreifen.

Er aktiviert sein Handgerät, aber Jack löst sein Messer aus der Halterung.

O’Neill: Ich dachte, ich versuchs mal.

Er wirft das Messer und es dringt in das Handgerät ein.

Heru’ur: Für diese Anmaßung wirst du sterben!
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Daniel: Dann gibt es natürlich noch Hathor. Sie hätte es fast geschafft uns ernsthaft Schaden zuzufügen.


Episode: Der Kuss der Göttin (Hathor)

Hathor und Jack befinden sich in ihrem Quartier. Sie schmeißt sich, wie üblich an ihn ran, indem sie dabei ihren Atem einsetzt, so dass sein Verstand vernebelt ist.

Hathor: Wir müssen dich loben und dir eine große Ehre gewährend.

O’Neill: Ja, ich bin mir sicher, dass wäre toll, aber jetzt ist äh…

Sie pustet ihn an und dieser violette Dufthauch dringt in ihn ein. Als er nichts mehr sagt, knöpft sie sein Hemd auf. Jack rührt sich nicht. Anschließend nimmt sie von ihrem Gewand ein Teil ab, so dass um ihren Bauchnabel herum ein leuchtendes Gerät zum Vorschein kommt. Es ist eine hell leuchtende Kugel. Sie tritt an ihn heran und drückt die Kugel gegen seinen Bauch.

Hathor: Du brauchst keine Angst zu haben. (Jack scheint sehr große Schmerzen zu haben, er krallt sich an sie fest.) Du wirst reich belohnt, für das, was du für uns tun wirst. Fortwährende Gesundheit und ein langes Leben hast du dir verdient.

Die Schmerzen werden immer größer und Jack drückt sich von ihr weg. Er stolpert nach hinten gegen die Wand – Schweizperlen laufen seine Stirn hinunter. Mit weit aufgerissenen Augen starrt er sie an.

Hathor (mit Goa’uld Stimme): Denn du wirst Hathors erster Jaffa sein.

Jack traut sich gar nicht nach unten auf seinen Bauch zu schauen, aber als er es tut, sieht er die Öffnung für einen Symbionten in seinem Bauch. Er ballt seine Finger zu Fäusten, die anfangen zu zittern.

*****

Hathor sitzt in der Badewanne, umgeben von Goa’uld Larven. Daniel hockt treu ergeben neben ihm.

Hathor: Wir verlangen, dass uns die Frau, die du Carter nennst, vorgeführt wird, damit wir Rache nehmen können.

Daniel: Captain Carter hat Strafe verdient, meine Königin, aber sie weiß doch gar nicht, was sie tut. Ich flehe für sie um Gnade.

Jack scheint wieder halbwegs der Alte zu sein. Er schleicht sich näher an sie heran. Carter kommt von der anderen Seite hinzu.

Hathor: Sie verdient unsere Gnade nicht. Sie wird dafür mit dem Leben bezahlen.

Sam sieht entsetzt zu Jack. Dieser nickt ihr zu und sie kommt aus ihrer Deckung heraus. Jack tut es ihr gleich und sie betäuben die Wachen, die um die Wanne herum postiert waren mit Pfeilen.

Carter (zu Hathor): Das sehen ich nicht so.

Mit ihrem Handgerät, welche sie gegen Sam richtet, wird Carter gegen die Wand geschleudert.

Hathor (zu Jack): Du hast uns enttäuscht, Geliebter. Du wirst uns nie wieder enttäuschen.

Ihre Augen fangen an zu glühen. Jack bleibt regungslos stehen, während sie wieder ihre Hand hebt. Aber bevor sie etwas tun kann, rappelt sich Sam auf und schießt mit ihrer Pistole mehrmals auf Hathor ein. Diese geht in der Wanne unter, welche zu brennen beginnt. Entsetzt schreit Daniel auf.

Daniel: NEIN!!!!

Sam und Jack gehen zu den Soldaten.

O’Neill: Wir müssen die Soldaten rausschaffen. (Er hebt einen hoch, genau wie Carter. Daniel steht noch immer wie angewurzelt auf seinen Fleck) Daniel, los!
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Das Hologramm verschwindet.

Trofksy: Was ist los?

Daniel: Nichts. Ich, ähm, ich muss wirklich wissen, was mit meinen Freunden passiert ist.

Trofsky: Wie ich schon sagte, sie wurden durch das Tor zurückgeschickt, sie waren bereits tot. Mehr weiß ich leider auch nicht.

Daniel: Was ist mit General Hammond?

Trofsky: Erfreulicherweise ist er stolze 93 Jahre alt geworden.

Daniel: Dann ist im Prinzip keiner mehr von denen da, die ich kannte.

Trofsky: Ich fürchte, so ist es.


Szene: Krankenstation, SGC

Teal’c liegt in einem Krankenbett. Bei ihm sind Janet und Hammond. Er öffnet seine Augen und sieht sich verwirrt um.

Fraiser: Alles in Ordnung, alles in Ordnung! Du befindest dich im Stargate Center, Teal’c.

Hammond: Schön, dass Sie wieder da sind, Teal’c.

Teal’c: General Hammond.

Plötzlich springt er auf.

Fraiser: Ruhig! Ganz ruhig.

Teal’c: Wo sind die anderen von SG-1?

Hammond: Gute Frage, wir hatten gehofft, Sie könnten es uns sagen.

Teal’c überlegt, aber er scheint es nicht zu wissen.


Szene: Krankenstation, SGC

Teal’c hat sich umgezogen und zieht gerade seine Jacke an.

Hammond: Nachdem Sie nicht zurückgekommen sind, schickten wir die SG-Teams 3 und 7 hinterher. Die haben Sie neben dem Stargate gefunden und es gab keine Spur von Colonel O’Neill, Captain Carter oder Dr. Jackson. Wir nehmen an, sie wurden gefangen genommen.

Fraiser: Sie können sich an nichts mehr erinnern, Teal’c?

Teal’c: Doch. Es war eine Mischung aus Horus – und Schlangenwachen. Eine äußerst ungewöhnliche Kombination.

Hammond: Welchem Goa’uld haben sie gedient?

Teal’c: Das weiß ich nicht. General Hammond, ich werde auf diesen Planeten zurückkehren, um nach Antworten zu suchen.

Hammond: Das kann ich nicht zulassen Teal’c.

Teal’c (dreht sich zu ihm um): General Hammond, ich werde nicht untätig bleiben, während sich meine Freunde in Gefahr befinden.

Fraiser: Teal’c, Sie waren drei Wochen lang bewusstlos.

Teal’c (sieht sie überrascht an): Das ist nicht möglich. Mein Symbiont hätte mich längst wieder geweckt.

Fraiser: Immerhin leben Sie noch, Teal’c, mit schwersten inneren Verletzungen.

Hammond: Dr. Fraiser hat Sie in diesen drei Wochen ununterbrochen versorgt. Ich bin überzeugt, Sie verdanken es ihr, dass Sie noch am Leben sind.

Teal’c (senkt dankend seinen Kopf): Ich stehe tief in Ihrer Schuld, Doktor. (Zu Hammond) General Hammond, erlauben Sie mir die Rückkehr auf diesen Planeten, um meine Freunde zu suchen. (Es ist mehr eine Aufforderung als eine Frage) Wenn man ihre Leichen nicht gefunden hat, heißt das, sie sind Gefangene.

Hammond: Wenn sie gefangene sind, dann befinden sie sich nicht mehr dort. Wir haben UAVs, Sonden losgeschickt und unsere besten Rettungsteams haben nur verbrannte Erde gefunden. Es gab keine Spuren von ihnen. Sie könnten auf irgendeinen Goa’uld Planeten gelandet sein. Das ist wie die berühmte Suche nach der Nadel im Heuhaufen.

Teal’c: Schon möglich, aber ich muss es versuchen. (Teal’c dreht sich um)

Hammond: Teal’c, ich verstehe durchaus Ihren Wunsch etwas für SG-1 tun zu wollen, mir geht es nicht anders, aber ich habe keine Ressourcen für so eine Aktion. Tut mir Leid, Ihre Bitte ist abgelehnt.

Teal’c: Wenn die Menschen von Tau’ri SG-1 aufgegeben haben, dann muss ich Ihnen leider mitteilen… dass ich diese Welt verlassen und zu meinen Volk zurückkehren werde.

Hammond: Sie wollen das Stargate Center verlassen?

Teal’c: Das ist korrekt.

Hammond (entsetzt): Das kann ich nicht zulassen, Teal’c. Das erlaube ich Ihnen nicht.

Teal’c: General Hammond…. Ich möchte Sie mit allem Respekt darauf hinweisen, dass ich auf der Stelle das Stargate Centre verlassen werde (Er zieht seine Jacke aus) Deswegen stehe ich auch nicht länger unter Ihrem Kommando. (Er lässt die Jacke auf den Boden fallen)

Er will gehen, aber Hammond stellt sich ihm in den Weg.

Hammond: Ich kann Ihnen das nicht gestatten. Sie sind ein viel zu hohes Sicherheitsrisiko für uns.

Teal’c: General Hammond, ich würde eher sterben, als Informationen über diese Welt preis zu geben. Ich nehme an, das wissen Sie.

Hammond: Ja, das weiß ich.

Teal’c: In einer Stunde werde ich abreise.

Diesmal lässt Hammond ihn vorbei. Er und Janet sehen Teal’c geschockt hinterher.


Szene: Jacks Untersuchungslabor

Jack liegt noch immer mit geschlossenen Augen auf den Tisch. Mit einer Hand hat er einen der Schläuche fest umklammert. Langsam öffnet er die Augen, geweckt durch eine Stimme, die Goa’uld spricht.

Trofsky: Tel’mak kree. Mek’tal ah.

Niemand scheint bemerkt zu haben, dass Jack aufgewacht ist. Er schaut zur Seite und sieht etwas abseits von ihm Trofsky mit Raully stehen.

Raully: Rok’tren’ol. Mek’tal.

[Ich will ja gar nicht wissen, was die gesagt haben, aber Trofsky sieht ziemlich überrascht aus und beide verschwinden.]

Ein Wissenschaftler ist bei Jack geblieben, um seine Werte zu überprüfen. Er hat ihm den Rücke zugedreht. Jack nutzt die Gelegenheit und entfernt sich die Schläuche aus seiner Schulter. Legt sie aber locker wieder drauf, so dass niemand merkt, dass er sie entfernt hat. Er beginnt zu husten, um auf sich aufmerksam zu machen. Der Wissenschaftler kommt zu ihm und dem Augenblick, in dem er sich zu Jack hinunterbeugt, fasst er seinen Kopf und schlägt mit einem Tritt k.o. [Na, so gelenkig will ich auch mal sein *lol*] Er steht auf und fängt an die Kleidung des Wissenschaftlers aufzuknöpfen.


Szene: Torraum, SGC

Das Stargate wird aktiviert.

Stimme (über Lautsprecher): Chevron 4 aktiviert.

Hammond steht vor der Rampe. In diesem Moment betritt Teal’c – gekleidet in seinen Gewand von Chulak – den Torraum. Er geht zu Hammond, wo er vor ihm auf der Rampe stehen bleibt.

Stimme (über Lautsprecher): Chevron 5 aktiviert.

Hammond: Teal’c, wir werden Sie vermissen.

Teal’c: Ich habe viel von Ihnen gelernt, General. Dafür danke ich Ihnen.

Er senkt dankend seinen Kopf und Hammond nickt.

Stimme (über Lautsprecher): Chevron 6 aktiviert.

Hammond: Ich habe auch viel von Ihnen gelernt, Teal’c. Unser Konto ist ausgeglichen. Seien Sie vorsichtig, Teal’c.

Hinter ihm wird das Wurmloch aktiviert. Teal’c hebt seinen rechten Arm zur Brust, während Hammond salutiert. Nach kurzem Zögern tut es ihm Teal’c gleich. Teal’c dreht sich um und geht die Rampe hinauf. Man kann in Hammonds Gesicht das Bedauern sehen. Kurz vorm Ereignishorizont bleibt Teal’c noch einmal kurz stehen, tritt dann aber hindurch. Hammond atmet tief ein und aus, als sich das Wurmloch hinter Teal’c schließt und er verschwunden ist… vielleicht sogar für immer.

Hammond (zu den Soldaten): Und rühren.

Er verlässt den Torraum.


Szene: Planet, „SGC“

Jack hat sich die Kleidung des Wissenschaftlers angezogen und macht sich auf den Weg die Einrichtung genauer unter die Lupe zu nehmen. In seiner Tasche findet er eine Chipkarte. Er läuft durch die Korridore bis zum Fahrstuhl. Er steckt die Karte in den Schlitz und die Tür öffnet sich. Aber es bietet sich ihm ein merkwürdiges Bild. Die Wand von ihm gegenüber gleicht nicht den anderen Wänden. Sie ist golden und mit Mustern farciert. Es erinnert einen stark an die Goa’uld. Die Tür schließt sich hinter Jack und er sieht sich die Wand immer noch äußerst skeptisch an.
Als er auf sie zugeht, öffnet sie sich plötzlich und vor ihm wird ein weiterer Korridor mit einer großen Tür sichtbar. Nur hat das nicht annähernd eine Ähnlichkeit mit dem SGC. Alles ist vergoldet, mit einer hohen Decke und Schriften und Symbolen an den Wänden. Jack sieht sich erstaunt um und betritt dann den Korridor. Hinter ihm schließt sich die Tür. Aus einem weiteren Gang kommen zwei Schlangenwachen, er versteckt sich schnell hinter einem Pfeiler. Jack versucht irgendwie daraus schlau zu werden, aber es wirft wahrscheinlich noch mehr Fragen auf. Er geht in die Richtung aus der die beiden Schlangenwachen kamen.

Wieder muss er sich vor einer Wache verstecken. Plötzlich fängt das Gerät an seiner Schläfe an zu leuchten und er scheint höllische Kopfschmerzen zu bekommen, da er sich an der Wand stützen muss, um sein Gleichgewicht beizubehalten.
Wir sehen Rückblicke aus „Die Invasion 4“ (Serpent's Lair), wo SG-1 ein paar Wachen mit ihren Zäts niederschießt.

Jack krümmt sich auf dem Boden und dann sind die Visionen vorbei. Er rappelt sich auf und geht auf eine Tür zu, die sich öffnet. Dahinter sieht es wieder so aus, wie ein Fahrstuhl vom SGC. Jack verlässt den Fahrstuhl und rennt den Korridor entlang. Schließlich gelangt er zu einem weiteren Labor. Gerade noch rechtzeitig kann er in Deckung gehen, bevor ihn einen der Wissenschaftler gesehen hätte. Auf dem Tisch liegt Sam.
Jack schaut sich kurz um. Er hat nicht sehr viele Möglichkeiten, also entscheidet er sich für die einzig richtige. Langsam schleicht er sich heran, er nimmt sich so eine Art Kanne vom Boden [hat irgendwie die Ähnlichkeit mit einer Thermoskanne], stellt sich hinter den Wissenschaftler und gerade als der sich umdrehen will, schlägt Jack zu. Der Wissenschaftler fällt auf Sam drauf und Jack reißt ihn von ihr herunter. Dann beugt er sich zu Sam.

O’Neill (flüsternd): Carter! Carter!

Sie reagiert nicht. Daraufhin entfernt er ihr ebenfalls die Schläuche. Sie bewegt langsam ihren Kopf, während er sie an ihrer Schulter rüttelt. Sie öffnet schließlich die Augen und sieht ihn überrascht und geschockt zugleich an. Sie fasst automatisch nach seinem Arm. Gerade will sie etwas sagen, aber Jack gibt ihr zu verstehen, dass sie leise sein soll.

O’Neill: Shhhhh!!

Carter: Ich dachte, Sie wären tot.

Jack zuckt mit seinen Schultern [so süß] Hinter ihm erscheint das Hologramm.


Episode: Trojanische Kugel (Message in a Bottle)

Aus der Kugel schießen plötzlich die stählernen Pfeilspitzen, die sich in die Wände des Torraums bohren.

Carter (über Lautsprecher): Bringt euch in Sicherheit!

Teal’c kann gerade noch einer Spitze ausweichen, aber Jack wird von einer Spitze erfasst, die sich durch seine Schulter bohrt und ihm in wahrsten Sinne des Wortes an der Wand aufhängt.

Sam kommt zu ihm in den Torraum gerannt.

Carter: Es hat seine Schulter durchdrungen und steckt in dem Beton.
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Jack fasst ihr vorsichtig an die Schläfe, wo sich das winzige Gerät befindet und zieht die Verbindung heraus.

Carter (die noch immer Jacks Arm umkrallt hat): Wow.

O’Neill: Ja. Diese Dinger haben die blöde Angewohnheit dann loszugehen, wenn man es am wenigsten erwartet. Versuchen Sie nicht allzu viel nachzudenken [Okay, aber ich kann nicht mehr. Das sagt er ausgerechnet Sam?????]

Carter: Sie sagten…

O’Neill: Das sind Goa’uld, Carter.

Carter: Und Daniel und Teal’c?

O’Neill: Weiß ich noch nicht. (Er sieht an ihr hinunter) Können Sie laufen?

Sie nickt und setzt sich auf. Mit einer Hand hält sie die Decke fest, damit sie nicht runterrutscht (sie trägt nämlich immer noch keine Kleidung) Jacks Blick wandert einmal unauffällig über ihren Oberkörper, als sie sich auf ihren Ellenbogen gestützt hat.

Carter: Die Drogen müssen verhindert haben, dass ich das Naquadah spüre.

Ein weiterer Blick [*LOL*]

O’Neill: Ziehen Sie die Klamotten von dem Kerl an.

Er dreht sich weg, so dass sie sich umziehen kann.


Szene: Korridor

Sam, jetzt ebenfalls in weiß gekleidet, und Jack schauen beide um die Ecke. Als niemand zu sehen ist, setzten sie ihren Weg fort. Durch eine weitere Tür gelangen sie wieder in den Nachbau des SGC.

Carter: Sieht genauso aus, wie das Stargate Center.

Eine Fahrstuhltür öffnet sich und sie befinden sich wieder in dem Goa’uld-Bereich.

Carter: Wow! Das sieht genauso aus, wie –

O’Neill (unterbricht sie): Nicht darüber nachdenken, sonst geht dieses Ding los.

Zu spät. Sam verzerrt unter Schmerzen ihr Gesicht, während Jack zu ihr geht, sich hinter sie stellt und seine Hand auf den Mund legt, so dass sie nicht bemerkt werden. Mit ihr in seinen Armen versteckt er sich hinter einem Pfeiler. Er hält sie an sich gedrückt, während Raully und Trofsky zusammen mit Wachen den Korridor entlang gehen. Sie gehen an ihnen vorbei. Jack und Sam verharren in ihrer Position. Jack nimmt schließlich seine Hand von ihrem Mund und legt sie die Region ihres Schlüsselbeines.

Carter (flüsternd): Können wir dieses Ding nicht entfernen?

O’Neill: Keine Ahnung, das weiß ich nicht. (Er zieht bei sich an der Schläfe an dem Gerät) Sitzt ziemlich fest.

Carter: Ja, Sie haben Recht. Wenn wir es rausziehen, könnte es zu ernsthaften Verletzungen führen.

O’Neill: Und das wollen wir doch nicht.

Sam schielt zu ihm nach oben. Schließt dann für einen kurzen Moment ihre Augen, bevor sie sich von Jack löst und um die Ecke schaut. Sie folgen dem Korridor weiter, bis sie wieder in einen Aufzug landen und von dort aus in den Nachbau des SGC gelangen. Suchend gehen sie durch die Korridore.

O’Neill: Wo ist denn…?


Szene: Daniels Untersuchungsraum

Daniel liegt mit geschlossenen Augen auf dem Tisch. Er öffnet langsam seine Augen, als ihn etwas an seiner Schulter rüttelt.

O’Neill: Daniel. Daniel!

Jack hat ihm die Infusionen entfernt und steht mit Sam zusammen vor ihm.

Daniel: Das verstehe ich nicht. Sie sagten doch…

Carter: Das sind Goa’uld, Daniel.

Daniel: Welches Jahr ist denn?

Carter: 1999, da bin ich mir ganz sicher.

Daniel: Dann ist das also nur ein übler Scherz?

O’Neill: Aber groß angelegt, würde ich sagen.

Daniel: Ich habe noch mehr Fragen, aber die können warten.

O’Neill: Genau.

Jack hilft ihm sich aufzusetzen.


Szene: Korridor

Sam, Jack und Daniel, jetzt gekleidet in einer der Uniformen, schleichen sich jetzt gemeinsam durch den Nachbau des SGC. Sam öffnet eine der Türen, aber anstatt dahinter einen Durchgang zu finden, stehen sie vor einer Wand.

O’Neill: Alles bloß Täuschung.

Sam schließt die Tür und sie gehen zur nächsten.

Carter (zu Daniel): Dieser Bereich ist offenbar Teil einer größeren Goa’uld-Einrichtung.

Hinter der nächsten Tür befindet sich auch nur eine Wand.

Carter: Komplett mit Horus - und Schlangenwachen.

Daniel (noch immer etwas verwirrt): Was? Horus- und Schlangenwachen? Das ist doch eine seltsame Allianz, findet ihr nicht?


Szene: Torraum

Die drei betreten den Torraum und Jack geht, gefolgt von Sam, die Rampe hinauf. Daniel bleibt davor stehen und sieht sich um.

Daniel: Ich habe das hier noch nie so verlassen erlebt.

Carter: Die haben wohl geglaubt, sie müssten das Spiel nicht durchhalten, solange wir bewusstlos sind.

Jack steht am Stargate und tritt mit seinem Fuß ein paar Mal dagegen.

O’Neill: Das ist ne Fälschung.

Daniel öffnet ein paar Schränke an der Wand. Wo sich sonst Waffen befinden, ist der Schrank jetzt leer. Daniel macht ihn wieder zu.

Daniel: Das verstehe ich nicht. Wer war lange genug auf dem Stützpunkt, um das alles detailgetreu nachbauen zu können? Sie glauben doch nicht, Apophis…?

Er kann die Frage nicht zu ende stellen, denn er wird von jemanden unterbrochen, die wie aus dem Nichts hinter Jack erscheint.

Hathor: Schweigt!

Sie geht die Rampe hinunter, an Sam und Jack vorbei.

O’Neill: Oh, ich hatte so gehofft, dich nie wieder zusehen.

Auf beiden Seiten öffnen sich die Türen des Torraumes. Es kommen jeweils Trofksy mit Wachen und Raully mit Wachen auf sie zu. Beide sind sie mit Zats bewaffnet. Hathor geht zu Daniel streicht ihm über die Wange.

Hathor (mit Goa’uld Stimme): Aber wir haben dich vermisst, mein Geliebter.

Carter: Daniel, lassen Sie sich nicht von ihr anhauchen.

Hathor: Denkt ihr, wir würden uns diese Anstrengung antun, wenn ihr nicht bereits immun gegen uns wärt?

Sam schaut über ihre Schulter zu Jack, dieser zuckt nur mit den Schultern.

Hathor: Mögt ihr unsere Wachen? (Daniel geht schnell zu Sam auf die Rampe, als sich Hathor von ihm entfernt.) Es gelang uns sie von den entferntesten Außenposten unserer Feinde wegzulocken. Wir bauen in aller Stille unsere Streitkräfte auf, bevor die System Lords merken, dass es uns gibt, aber das ist ein schwieriges Unterfangen, da wir nur über ein begrenztes Wissen über das Goa’uld Reich verfügen.

O’Neill (hebt seine Hand): Darf ich mal kurz dazwischen gehen? Es ist nur eine Vermutung, aber das ist unser Stichwort, richtig?

Carter: Wir wissen mehr als du.

Hathor dreht sich zu ihnen um und geht, während sie spricht, auf sie zu.

Hathor: Schon möglich. Wir sind bereit für die Weitergabe von Informationen euch ein Leben in Luxus bieten als Diener an unserem kaiserlichen Hof. (Sie bleibt vor Jack stehen) Entscheidet ihr euch dagegen, wird euch die Alternative kein Vergnügen bereiten.

O’Neill (unbeeindruckt): Weißt du? Du solltest dir mal ein Mittel für frischen Atem zulegen.

Sie sieht leicht verwirrt an, geht aber nicht darauf ein.

Hathor: Wir erhalten wir Kontakt mit den Asgards, um uns mit ihren Streitkräften zu verbünden?

O’Neill: Oh, versucht mal Roswell, ist ein kleiner Ort in New Mexico.

Sie geht weiter zu Sam und fährt mit dem Codegerät für die SG-Codes über Sams Kinn.

Hathor: Wir lautet die Nummernfolge, die nötig ist, um die Barrikade zu, die euer Stargate schützt?

Sam sieht sie mit einem leichten, wissenden Lächeln an, aber gibt ihr keine Antwort. Sie wendet sich von ihnen ab.

Hathor: Wenn ihr uns nicht Informationen gebt, die wir wünschen, gibt es andere Methoden, sie aus euch herauszubekommen.

Sie schnippst mit ihrer Hand und ein Jaffa mit bloßem Oberkörper betritt den Torraum. Hathor streicht mit ihrer Hand über seinen Bauch, wenige Zentimeter über der Öffnung.

Hathor: Eine hübsche Gelegenheit hat sich gerade ergeben. (Jack wendet angewidert seinen Kopf ab) Zu einem äußerst passenden Zeitpunkt.

Sie holt den Symbionten aus dem Körper des Jaffas, der nur kurz sein Gesicht verzieht.

Hathor: Unser Freund hier wartet begierig auf einen Wirt. Sagt uns, wer von euch soll es werden?

Einzelne Aufnahmen von den drei entsetzten Gesichtern von Jack, Sam und Daniel.

Fortsetzung folgt...

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