1.20 Die Invasion (2)
Politics

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O’Neill: Machen wir einen Beckerladen draus. Ein Gemüsemarkt? Ein Parkhaus?
Hammond: Darüber kann ich gar nicht lachen, Colonel.
O’Neill (nickt verstehend): Ne Autowaschanlage?
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Szene: Krankenstation, SGC

Daniel sitzt auf einem Krankenbett und sein Arm wird versorgt. Um ihn herum sitzen und stehen Sam, Jack und Teal’c.

Daniel: 'Hütet euch vor den Zerstörern’, das war die Botschaft. Das sind die Koordinaten von denen aus die Goa’uld angreifen werden. (Er holt den gelben Zettel heraus) Es war eine Warnung.

Teal’c: Zumindest sagt das deine Vision.

Daniel: Nein, es war keine Vision! Kein Traum, keine Halluzination! Das ist… (Die Wunde scheint ihm wehzutun) passiert! Ich weiß, das ist schwer für euch das zu glauben, aber ich schwöre euch, während ihr dachtet, ich wäre auf P3R-233 verschwunden, bin ich eingetaucht in eine relative Realität.

O’Neill: Und Sie waren da und wir waren da, aber es war nicht wie Zuhause.

Daniel: Das ist nun einmal eine Tatsache, dass Sie da waren!

Carter: Daniel, nicht dass wir Ihnen nicht glauben wollen…

Daniel: Dann glauben Sie mir?

O’Neill: Nein, wir, wir… wir können Ihnen nicht glauben.

Daniel: Jack, die Sache ist sehr wichtig.

Carter: Na schön, Daniel, als Sie in der anderen Realität waren, gab es da Unterschiede?

Daniel: Ja. Ähm, Teal’c führte den Angriff auf die Erde, ich gehörte nicht zum Stargate Team und Sie und Jack waren ein Paar.

Das hat ihre Aufmerksamkeit erregt. Die beiden starren ihn ungläubig an.

O’Neill: Wie bitte?

Carter: Was?

Die beiden tauschen einen Blick aus.

Carter (leicht aus der Fassung gebracht): Okay, ähm, wenn Sie tatsächlich diese andere Realität erlebt haben und Unterschiede feststellten, dann müssen wir doch nicht dasselbe Schicksal erleiden.

Daniel: Schon, aber das ausschlaggebende Ereignis – der Tod von Ra – fand in beiden Realitäten statt.

Teal’c: Ein Akt der Vergeltung.

Daniel: Ja. Und wenn wir es nicht verhindern, dann wird hier das gleiche passieren.

O’Neill: Na gut, einen Moment mal. Ich will das erst einmal für mich klären. (Er zeigt auf Sam) Waren wir verheiratet?

Carter: Na ja, theoretisch wäre das möglich.

O’Neill: Es verstößt gegen die Vorschriften.

Carter: Ich rede von Physik, Sir. Das ganze Konzept der parallelen Welten wurde von Einstein schon vorhergesagt.

In diesem Moment betreten Hammond zusammen mit Samuels die Krankenstation.

Hammond: Ich habe mir schon gedacht, dass Sie alle hier sind. Wie geht es unserem Freund?

Carter: Auf dem Weg der Besserung, General. Major Samuels.

Samuels: Das heißt jetzt Lieutenant Colonel Samuels, Captain.

Carter: Ich bitte um Verzeihung, Sir. Herzlichen Glückwunsch.

Samuels: Danke.

O’Neill: Sie waren mir schon immer etwas unheimlich. (Samuels lächelt ihm knapp zu)

Carter: Ich dachte, Sie wären ins Pentagon versetzt worden, Sir.

Samuels: Ja, bin ich auch. Zur Analyse der Stargate Einrichtung. Deshalb bin ich heute hier. Wegen der Anhörung.

O’Neill (sieht fragend zu Hammond): Anhörung?

Samuels: Senator Kinsey. Das Stargate Programm. Ich dachte, Sie wollen dazu Stellung nehmen.

Hammond: Werden wir auch. SG-1 ist gerade von einer Mission zurückgekehrt und ich hatte noch keine Gelegenheit sie zu informieren.

Samuels: Dann sollte ich jetzt vielleicht lieber meinen Mund halten.

O’Neill: Ach lassen Sie den Quatsch, Samuels, was ist hier los?

Hammond sieht nicht begeistert aus.

Samuels: Senator Kinsey hat großes Interesse an dem Stargate Programm. Was er bisher erfahren hat, gefällt ihm leider nicht.

O’Neill: Tut mir leid das zu hören.

Samuels: Das kann ich verstehen, Colonel. Das bedeutet vielleicht das Ende für Stargate. Die Anhörung findet um Punkt 1400 statt. Ich freue mich, Sie dort alle wieder zu sehen.

Während die anderen die Neuigkeiten erst einmal verdauen müssen, verabschiedet sich Samuels mit einem Lächeln.


INTRO


Szene: Hammonds Büro

Hammond sitzt an seinem Schreibtisch und telefoniert, während Jack daneben steht.

Hammond: Jawohl, Sir, ich habe verstanden. Wir tun unser bestes.

Er legt auf.

O’Neill: General, Politik ist nicht grade meine Stärke, aber steht der Präsident nicht über einem Senator?

Hammond: Senator Kinsey ist Vorsitzender des Bewilligungskomitees. Er kümmert sich um das, was in Pentagon unter Area 52 läuft.

O’Neill: Dahinter verbirgt sich Stargate?

Hammond: Tja, ein inoffizielles Projekt, das so nebenbei 7,4 Milliarden Dollar im Jahr verschlingt. (Jack zuckt gleichgültig mit den Achseln) Der Präsident und seine Berater haben gedacht, wenn Sie den Senator über die Hintergründe aufklären und ihn zur Besichtigung dieser Einrichtung losschicken, würde er erkennen, wie wichtig es für die nationale Sicherheit ist und den Aufgaben zustimmen.

O’Neill: Er hat es anscheinend nicht erkannt.

Hammond: Tja. Der Schuss ging dummerweise nach hinten los. Nachdem er die Berichte gelesen hatte und von Colonel Samuels informiert wurde, hat der Senator entschieden der Stargate Einheit keine öffentlichen Mittel mehr zu gewähren.

O’Neill: Kurz gesagt, die machen unseren Laden dicht, Sir.

Hammond: Tja, man könnte es nicht besser ausdrücken. Eine Milliarde Dollar kostet es alleine hier Licht brennen zu lassen.

O’Neill: Machen wir einen Beckerladen draus. (Hammond antwortet nicht, sondern schaut nur auf den Boden) Ein Gemüsemarkt? Ein Parkhaus?

Hammond: Darüber kann ich gar nicht lachen, Colonel.

O’Neill (nickt verstehend): Ne Autowaschanlage? (Jetzt muss Hammond doch grinsen) Tut mir leid, Sir, ich, ich… ich versteh einfach nur nicht, warum hat dieser Mann so viel Macht?

Hammond: Das ist die Verfassung der Vereinigten Staaten.

O’Neill: Ah, ja.

Hammond: Die Bedeutung unseres Unternehmens kann nicht öffentlich im Senat diskutiert werden, ohne Einzelheiten des Stargate Programms preiszugeben. Der Präsident glaubt, die Zeit wäre dafür noch nicht reif, und da muss ich ihm zustimmen.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Jack, in Uniform gekleidet, sitzt am Konferenztisch und tippt wartend mit einem Kugelschreiber auf ein Stückpapier, als er auf seine Uhr schaut.

O’Neill: Er lässt sich Zeit.

Teal’c: Diese Anhörung scheint dich ja mehr aufzuregen, als die Aussicht auf einen Kampf.

O’Neill: Ich würde jeden Kampf vorziehen.

Daniel: Ich bin mir sicher, wenn wir ihm klar machen, dass das Schicksal der Erde auf dem Spiel steht…

O’Neill (unterbricht ihn): Daniel. (Er steht auf und geht zu ihm) Wir sollten die Geschichte von den parallelen Welten erst einmal für uns behalten, einverstanden?

Daniel: Wieso?

Bevor Jack ihm antworten kann, kommt Kinsey mit einem ganzen Stab eine Wendeltreppe herunter in den Besprechungsraum. Samuels allen voran.

O’Neill (klopft ihm auf die Schulter): Ist besser so, hm.

Kinsey: Meine Damen und Herren, ich bitte um Entschuldigung. Ein Kongressabgeordneter, dessen Namen ich nicht darf, konnte ein Nein nicht als Antwort akzeptieren. (Er sieht sich um) Tja, das ist dann also die berüchtigte SG-1.

O’Neill: Berüchtigt, jawohl, Sir. (Er geht auf Kinsey zu) Colonel Jack O’Neill.

Kinsey: Ah, Colonel, ich habe schon eine Menge von Ihnen gehört. (Sie schütteln sich die Hände)

O’Neill: Glauben Sie kein Wort davon, Senator, ich bin eigentlich ein ganz netter Kerl.

Kinsey lächelt und geht dann an Jack vorbei. Dieser schaut leicht an die Decke.

Kinsey (steht vor der Scheibe zum Torraum): Und das ist dann wohl das Loch, in dem unser schönes Geld verschwindet.

Hammond: Ich weiß, Sie sind ein sehr beschäftigter Mann, Senator…

Kinsey: Da haben Sie Recht, General Hammond. Bitte setzten Sie sich.

Er geht zum Tisch und alle setzten sich hin. Sam atmet einmal tief aus. Kinsey sitzt am Kopf des Tisches, während Jack am anderen Ende sitzt und Hammond neben Teal’c Platz nimmt.

Kinsey: Dann wollen wir mal sehen. Colonel O’Neill, Captain Carter, Dr. Jackson, Teal’c. Ich hoffe, ich habe den Namen richtig ausgesprochen. (Jack lächelt ihm vom anderen Ende des Tisches aus an.) Aufgrund gesundheitlicher Probleme hatte ich nie Möglichkeit dem Militär in diesem Land zu dienen. Ich habe den größten Respekt vor denen, die es tun, ganz besonders vor denen, die es sich zum Lebenswerk gemacht haben ihrem Land zu dienen. Wie ich das auf meine Weise tue. Keinem anderen Beruf gebührt mehr Ehre.

Hammond: Vielen Dank, Senator, das kann ich nur bestätigen.

Kinsey: Doch darüber hinaus möchte ich eines noch unbedingt klarstellen. Ich bin von Natur aus misstrauisch, gegenüber allem was geheim ist, was die Regierungsgeschäfte betrifft und auch Bereiche des Militärs. Ich glaube, dass das, was im Schatten wächst, bei Tageslicht aber verwelkt, nichts im Wein zu suchen hat. (Sam und Jack werfen sich einen Blick zu) Ich kenne fast alle Berichte über Ihre Exkursionen. Colonel Samuels war so freundlich und hat mich über das Stargate informiert und ich habe versucht mir eine objektive Meinung zu bilden. Nach gründlicher Prüfung bin ich zu dem Ergebnis gekommen, dass diese Einrichtung, dieses Geheimkommando, untragbar ist. Das hier ist viel zu gefährlich, als das man es geheim halten dürfte. Ich habe viele Beispiele dafür gefunden, dass Sie eine globale Tragödie verhindern konnten, aber kein einziges dafür, dass Sie der Allgemeinheit einen Nutzen eingebracht haben. Wie auch immer, natürlich habe auch ich mich gelegentlich geirrt… Der Präsident der Vereinigten Staaten hat mich beauftragt Sie anzuhören… also bin ich hier.

O’Neill: Na schön. Solange Sie objektiv bleiben.

Hammond: Colonel.

O’Neill: Verdammt, Samuels, was haben Sie diesem Mann erzählt?

Samuels: Hm, die Wahrheit.

Kinsey: Colonel Samuels war ganz und gar unparteiisch.

O’Neill: Okay, und genau das ist unmöglich. Er ist vom ersten Tag an gegen dieses Programm gewesen.

Samuels. Falls überhaupt, habe ich nur mit Ehrfurcht und Staunen über das Stargate geredet. Ein technisches Wunderwerk. (Jack kauft ihm kein Wort ab)

Carter: Es ist wesentlich mehr als das, Senator. Dank des Stargates sind uns sensationelle Entdeckungen in der Erforschung des Weltalls gelungen. Auf dem Gebiet der Astrophysik haben wir in ein paar Monaten mehr gelernt, als in den letzten fünfzig Jahren.

Daniel: Wir erhielten dadurch auch Einblicke in menschliche Kulturen, die, ähm, tausende von Jahren alt sind.

Kinsey: Dr. Jackson, ich bin sicher, dass Sie als Kenner der alten Mythologien vertraut sind mit der Gesichte der Pandora.

Daniel: Aus der griechischen Mythologie, natürlich. Die erste Frau, die Zeus jemals geschaffen hatte und er gab ihr eine Büchse mit der Warnung sie niemals zu öffnen.

Kinsey: Aber sie tat es trotzdem. Aus reiner Neugierde, obwohl sie von ihrem Gott – der auch ihr Vater war – gewarnt wurde, hat sie es getan. Und heraus sprangen Pein, Plagen und all das Böse, was jetzt diese Welt beherrscht.

Daniel: Aber vergessen Sie bitte nicht, wir reden hier über einen Mythos und sie hat sie wieder rechtzeitig geschlossen. Die Hoffnung blieb darin.

Kinsey: Sollten wir dann nicht das Stargate aus demselben Grund schließen? Um die Hoffnung darin zu bewahren?

O’Neill: Senator, bitte, wenn ich mal kurz einhacken dürfte… ähm, ich bin kein Gelehrter wie Sie, der gerne in Metaphern spricht, ich bin ein einfacher Soldat, ich rede über Tatsachen und Tatsache ist, dass das Stargate – also die Büchse – bereits offen ist. Also was passier ist, ist passiert. Wir haben uns viele Feinde gemacht durch den Tod von Ra, aber die Bedrohung, die die Goa’uld im Augenblick darstellen…

Kinsey: Bedrohung?

O’Neill: Ja, Sir. Es ist eine Bedrohung.

Kinsey: Ah, der Begriff Bedrohung, Colonel O’Neill, wurde vom Militär dieses Landes viel zu oft missbraucht. Er reichte als Rechtfertigung für Ausgaben, die wir uns nicht länger leisten können. Wissen Sie eigentlich, wie viel dieses Programm kostet?

O’Neill (schaut zu Hammond): Oh, etwa sieben… ähm…

Kinsey: Sieben Milliarden und vierhundert und sieben Millionen Dollar.

O’Neill: Ich war dicht dran.

Kinsey. Pro Jahr.

O’Neill: Also, bei allem Respekt, Senator, die Buchhaltung befindet sich auf Level 3, glaube ich, aber wenn wir weiter darüber reden wollen, wie wir das wichtigste Verteidigungsmittel gegen – wie ich meine – größten Feind der Menschheit aufrecht erhalten können, dann…

Kinsey: Sie übertreiben, Colonel.

O’Neill: Überzeugen Sie sich selbst! General, ich schlage vor, wir wählen P4A-771 an, oder was meinen Sie dazu? Ich würde gerne sehen, wie lange der Senator in *dieser* Welt überlebt!

Kinsey: Seit ich im Amt bin, höre ich Schwarzmalern in Uniformen zu. Lasst uns doch unsere Milliarden Dollar Maschinen bauen und wir retten Amerika vor den Barbaren da draußen! Darf ich Sie bitte daran erinnern, dass der Kalte Krieg vorüber ist!

O’Neill: Darf ich Ihnen auch etwas sagen?! Diesmal sind es wirklich Barbaren! Sie heißen Goa’uld und sie stehen tatsächlich draußen vor dem Tor! Diesem da! (Er zeigt auf das Stargate)

[Oh ha, er ist jetzt richtig wütend]

Kinsey: Na dann schlage ich vor, wir schließen es!

Daniel: Senator, wir haben Grund zu der Annahme, dass die Goa’uld bald einen Angriff mit ihren Raumschiffen planen.

Kinsey: Sie werden es schon noch bereuen die Streitkräfte der Vereinigten Staaten angegriffen zu haben.

O’Neill: Das darf doch nicht wahr sein!

Daniel: Ja, Sie haben Recht, wir schicken einfach einen Computervirus in das Mutterschiff. [Da hat wohl jemand zu viel Independence Day gesehen *lol*]

Carter: Wenn Sie mit Raumschiffen kommen, Senator, dann sind wir ihnen nicht mehr gewachsen. Mit ihrer Technologie können sie unseren Planeten einfach ausradieren.

Kinsey: Davon bin ich nicht überzeugt.

Teal’c: Aber sie sagen die Wahrheit.

Kinsey: Nicht einmal davon bin ich ganz überzeugt.

O’Neill (steht wütend auf): General, was soll denn das alles? Dieser Mann hat sich seine Meinung doch längst gebildet.

Kinsey (steht ebenfalls auf): Setzten Sie sich, Colonel. Wenn ich mir eine Meinung gebildet habe, dann werden Sie es erfahren! Ich bitte Sie jetzt noch einmal, setzen Sie sich, bitte.

Jack schaut zu Hammond, dieser nickt.

Hammond: Colonel.

Widerwillig setzt sich Jack wieder hin. Kinsey tut es ihm gleich.

Kinsey: Ich habe dem Präsidenten mein Wort gegeben, das das eine faire Anhörung wird und dazu stehe ich auch. Er hat Sie und Ihr Team als das leuchtende Beispiel für die gute Arbeit dieser Einrichtung hervorgehoben. Also, stehen Sie zu den Berichten des SG-1?

O’Neill: Ja, das tue ich.

Kinsey: Dann können wir also jetzt anfangen.

Ein Aktenkoffer wird auf dem Tisch gelegt. Darin befinden sich die Berichte von SG-1. Auf dem Deckblatt steht in rot geschrieben: CONFIDENTIAL INFORMATION. Die oben liegende Akte wird an Kinsey gegeben. Sein Stab bekommt ebenfalls die Akte, bis auf SG-1.

Kinsey: Am zehnten Februar dieses Jahres sind Sie gemeinsam mit einem Team, das von Major Charles Kawalsky geführt wurde, durch das Stargate zu einer Aufklärungs…

O’Neill (unterbricht ihn): Verzeihen Sie, Senator…

Kinsey: … mission aufgebrochen. (Er schaut auf)

O’Neill: Samuels, könnte ich auch eine Kopie bekommen?

Kinsey: Sie, Sie haben diesen Bericht verfasst, Colonel.

O’Neill: Ich will nur mitlesen.

Kinsey: Samuels.

Samuels schiebt O’Neill eine Akte rüber.

Kinsey: Also, noch mal, am zehnten Februar dieses Jahres sind Sie gemeinsam mit einem Team, das von Major Charles Kawalsky geführt wurde, zu einer Aufklärungsmission aufgebrochen, um dort Dr. Jacksons Frau und deren Bruder zu befreien und zu ermitteln, wie groß die Bedrohung der Goauld…

O’Neill: Verzeihen Sie bitte, Senator, tut mir leid, da, da fehlt ein Apostroph nach dem A vor dem U, das spricht sich, äh… (Er schaut zu Carter)

Carter: Goa’uld. (Jack lächelt.)

Kinsey: Ich nehme an, da Sie ja kurz nach Ihrer Ankunft gefangen genommen wurden, saßen Sie auf einmal in so einer Art 'feindlicher Festung’.

O’Neill: Kann man sagen.

Kinsey nickt Samuels zu.

Samuels: Ich verlese jetzt den persönlichen Bericht von Colonel Jack O’Neill, datiert auf den 23. Februar: 'Sie hatten Skaara ausgewählt. Ich habe versucht zu verhindern, dass sie ihn wegbringen, aber ich wurde von einem Jaffa bedroht. In diesem Augenblick gab Apophis den Befehl…


RÜCKBLICK

Szene: 1.10 Das Tor zum Universum (Children of the Gods)

Wir befinden uns im Verließ. Hunderte von Gefangenen werden von Jaffa im Zaum gehalten.

Apophis: Tötet den Rest.

Die Menschen springen auf und laufen wie wild durcheinander herum. Jeder versucht sich in der hintersten Ecke zu verstecken. Sha’re und Apophis drehen sich um und steigen wieder in die Bahre ein. Sie werden von den Trägern hinausgetragen. Es sind jetzt nur noch die Schlangenwachen und Teal’c da, als sich das Tor hinter ihnen schließt. In einer Reihe gehen die Schlangenwachen auf die Menschen zu. Niemand kann an ihnen vorbei, ohne getötet zu werden. Teal’c geht auf die Schlangenwachen zu, diese aktivieren ihre Stabwaffen und warten nur noch auf seinen Befehl.

O’Neill: Wir können diese Menschen retten! (Abrupt dreht sich Teal’c zu Jack um, seine Waffe auf ihn gerichtet) Hilf mir! (Leiser )Hilf mir.

Teal’c: Das haben schon Viele gesagt.

Ohne jegliche Vorwarnung, wirbelt er zurück zu seinen Wachen und schießt auf eine, die getroffen zu Boden geht.

Teal’c (wirf Jack seine Stabwaffe zu): Aber du bist der erste, dem ich es zutraue.

Ein Feuergefecht zwischen Gut und Böse beginnt. Eine Wache schießt auf die Menge, aber Jack kann ihn mit einem Schuss ausschalten. Teal’c schnappt sich eine Stabwaffe von einem Gefallenen und beginnt ebenfalls mit Jack auf seine früheren Verbündeten zu schießen. Nach und nach schaffen sie es die Wachen auszuschalten. Eine der Gefangenen werden aber dennoch von der Druckwelle der Schüsse zu Boden gerissen. Sam und Daniel konnten sich hinter einem kleinen Steinvorsprung verstecken. Teal’c und Jack laufen die Stufen hoch und fangen an auf die Wachen hinter dem Eisentor zu schießen. Jack dreht sich um.
O’Neill (zu den Menschen): Geht aus dem Weg!
Sie räumen eine Stelle an der Wand, während Jack beim Laufen mehrmals auf die Wand schießt, bis sie schließlich einen kleinen Durchgang haben. Zusammen mit Sam läuft er zum Loch und schaut hinaus, ob die Luft rein ist.

O’Neill: Kommt schon! Hier entlang!

Carter: Worauf wartet ihr?

Sie geht hinaus, bleibt aber direkt beim Loch stehen, um den Menschen beim Fliehen zu helfen.


Carter: Los! Los! Los! Wir müssen uns beeilen!

Teal’c läuft langsam die Stufen herunter. Er legt einen Teil seiner Rüstung ab. Hilflos sieht er sich um. Er starrt auf die Leichen, die am Boden liegen. Bei einer Schlangenwache erlischt das rote Leuchten der Augen am Helm.

RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

Teal’c tippt seine Finger aneinander und er sieht so aus, als wäre dieser Tag erst gestern gewesen.

Kinsey: Also, obwohl Ihr Team unbewaffnet war und sich in der Gewalt des Feindes befand – eine ausweglose Situation, wie man meinen möchte – und Sie konnten sich allein mit der Hilfe eines Gegners befreien.

Carter: Äh, es war nicht ganz so einfach, Senator.

Kinsey (zu Samuels): Lesen Sie bitte weiter.

Samuels: Auf dem Weg zurück zum Stargate stießen wir auf heftigen Widerstand und wurden durch einen Luftangriff des Feindes gezwungen in Deckung zu gehen…


RÜCKBLICK

Szene: Das Tor zum Universum (Children of the Gods)

SG-1, Teal’c und die Menschenmenge laufen jetzt den Pfand entlang zum Sternentor. Über ihnen taucht plötzlich ein Todesgleiter auf. Er beginnt auf sie zu schießen.

O’Neill:
Geht in Deckung! Na macht schon!

Die Menschen laufen schreiend auseinander, während sie immer weiter beschossen werden. Jack schmeißt sich auf den Boden und als der Gleiter zum nächsten Angriff ausholt, schießen Teal’c und Jack gemeinsam auf den Gleiter. Aber es scheint nichts zu nützen. Der Gleiter beschießt sie weiter.


Carter: Colonel! Wir sind ein ideales Ziel!

Jack und Teal’c versuchen erneut den Gleiter aufzuhalten, aber die Stabwaffe ist zu schwach. Über ihnen von einem Berg aus, schießt einer der Soldaten vom SG-Team mit einem Rakenwerfer auf den Gleiter


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

Kinsey: Ich habe das Gefühl, als hatte Major Kawalsky leichtes Spielt mit dem, was Sie in ihrem Bericht so theatralisch als 'Todesgleiter’ bezeichnen.

O’Neill: Damals haben wir sie überrascht. Ich glaube nicht, dass das noch mal gelingen würde.

Kinsey: Wieso nicht?

Daniel: Sie waren es nicht gewöhnt gegen Menschen zu kämpfen und kannten nicht unseren Stand der Technik. Jetzt wissen sie worüber wir verfügen.

Carter: Es ist doch offensichtlich wie viel wirksamer ihre Waffen sind.

Kinsey: Bis jetzt haben sie sich mit geringem Einsatz damit zur Wehr gesetzt. Wohl kaum die größte Bedrohung, die die Menschheit je erlebt hat.

In diesem Moment wird das Stargate aktiviert. Kinsey schaut aus dem Fenster. Zum ersten Mal sieht er wie das Stargate funktioniert.

Kinsey: Was bedeutet das?

Hammond (gelassen): Das SG-2 Team kehrt planmäßig zurück, Senator. Kein Grund zur Besorgnis.

SG-2 läuft die Rampe hinunter.

Kinsey: Das sehe ich anders, General. Ich denke, ich habe Grund zur Besorgnis.


Szene: Besprechungsraum, SGC

O’Neill: Senator Kinsey, wollen Sie behaupten, dass die Goa’uld keine militärische Bedrohung darstellen?

Kinsey: Sie haben sie offensichtlich immer mit relativ simplen Tricks abgewehrt.

O’Neill: Haben Sie alle Berichte gelesen, Sir? Sie haben uns sogar einmal getötet.


RÜCKKBLICK

Szene: Die Macht der Weisen (The Nox)

SG-1 lockt Apophis in einen Hinterhalt. Apophis geht mit seinen Wachen den Waldpfad entlang. Er deutet einen seiner Wachen an nach etwas zu sehen, was auf dem Boden ist. Die Wache tut, was er sagt und entdeckt Fußabdrücke. Sie stammen von Menschen, mit sehr großer Wahrscheinlichkeit SG-1. Die Wache steht auf und geht ein paar Schritte nach vorne. In diesem Moment kommt Teal’c aus seinem Versteck gesprungen und schießt auf ihn. Der Jaffa kann in Deckung gehen. Die beiden anderen Jaffas an Apophis Seite greifen ein. Jetzt kommen auch Sam und die anderen aus ihrem Versteck und beginnen zu schießen. Jack schleicht sich von hinten an Apophis ran und will ihn verletzen, aber dieser sieht ihn, dreht sich um und aktiviert ein Schutzschild um sich herum. Jack schießt trotzdem auf ihn, aber die Kugeln prallen ab. Jack sieht ihn überrascht an, während eine Wache Apophis eine Stabwaffe zu wirft. Dieser aktiviert sie und schießt damit auf Jack. Er versucht noch zu flüchten, aber es zu spät. Apophis trifft ihn geradewegs in die Brust. Getroffen fällt er zu Boden. Sam wird durch seinen Schrei abgelenkt und sieht, dass er verwundet ist. Ohne zu überlegen, kommt sie aus ihrer Deckung und will zu ihm.

Carter: Jack!

Apophis dreht sich zu ihr um und schießt auch sie nieder. Daraufhin folgt Daniel, bis nur noch Teal’c übrig bleibt. Dieser schießt wie wild auf das Schutzschild. Aber Apophis bekommt keinen Kratzer ab.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

Carter: Senator, wenn die Goa’uld so weit sind, dass sie Energieschutzschilde um sich aufbauen können, dann können sie damit auch ganze Armeen schützen.

Daniel: Und ihre Raumschiffe [Er scheint wirklich nicht locker zu lassen *lol*]

Kinsey: Gibt es denn überhaupt diese Raumschiffe?

O’Neill: Ja, Sir.


RÜCKBLICK

Szene: Stargate – Der Film (???)

Es sieht aus wie Abydos. Es ist dunkel und stürmt. Auf einer Pyramide landet ein riesiges Goa’uld Mutterschiff.


Szene: Cassandra (Singularity)

Auf einem Monitor sehen wir ein Raumschiff.

Teal’c: Das ist das Raumschiff des Goa’uld Nirrti. Ein Feind von Apophis.

O’Neill: Und was wird das jetzt?

Todesgleiter fliegen aus dem Schiff heraus.

Teal’c: Wir müssen verschwinden!

Teal’c und Jack laufen auf das Stargate zu, während sie von hinten von Todesgleitern angegriffen werden. Sie springen hinter eine Böschung.

Teal’c: Wir müssen zum Stargate.

O’Neill: Ich habe keine Einwände.

Teal’c: Dieser Goa’uld Nirrti schickte einmal einen Botschafter zu uns. Er sollte einen Vertrag wegen einem Stargate aushandeln, das Apophis kontrollierte, aber die Verhandlung war nur eine List. Das Stargate wurde zerstört.

Sie rennen aus der Böschung auf den offenen Pfad auf das Stargate zu. Die zwei Todesgleiter sind noch immer hinter ihnen her. Teal’c wählt die Erde an, während O’Neill ungeduldig neben ihm steht.

O’Neill: Nur nicht hetzen, Teal’c.

Das Stargate wird aktiviert und begleitet von Gesteinsbrocken springen sie durch das Wurmloch. Sie kommen auf der anderen Seite raus und Daniel sieht sie erschrocken an, als das ganze Gestein hinter ihnen durchgeflogen kommt.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

Kinsey: Sind entkommen, Colonel, zu Fuß, wie ich hinzufügen möchte.

Sam presst ihre Zähne zusammen.

Daniel: Abgesehen davon, dass dieses Goa’uld Raumschiff verantwortlich für den Tod der SG-7 Einheit und der gesamten Bevölkerung war. Wir sprechen von mehr als eintausend Toten.

Carter: Tatsache ist, *Sir*, wir haben gesehen, wie die Goa’uld ganze Zivilisationen auslöschen!


RÜCKBLICK

Szene: Die Auferstehung (Cold Lazarus)

Wir befinden uns im Labor, wo Sam den Kristall untersucht. General Hammond als auch der Rest von SG-1 ist anwesend. Sie tritt an den Kristall heran und beugt sich nach vorne.

Carter: Hallo.

Es erscheint ein Gesicht in dem Kristall. Es sieht so aus, wie Sam.

Kristall: Hallo.(Hat auch dieselbe Stimme)

Carter: Was bist du?

Kristall: Energie und Strahlung. So würdet ihr mich beschreiben.

Carter: Du hast um Hilfe gebeten.

Kristall: Wenn ich hier bleibe, wird meine Energie zerfallen. Ich muss zurückkehren.

Daniel: Warum hast du nicht früher mit uns gesprochen?

Kristall: Ich hatte Angst.

O’Neill: Angst? Wovor?

Kristall: Vor langer Zeit kamen die Goa’uld in unsere Welt. Damals hatten wir keine Angst und hatten sie begrüßt. Einer von ihnen hat uns berührt, wie du es getan hast und er wurde von unserer Energie vernichtet.

Wir sehen Jack auf dem Planeten. Der Sand ist extrem gelb, so dass die blauen Kristalle extra deutlich herausstechen. Er geht auf einen der Kristalle zu und wir können es jetzt aus seiner Perspektive sehen. Jack kniet sich hin und berührt ihn. Bei dem Kontakt jedoch wird er von einer Art Stromschlag getroffen und ein paar Meter nach hinten geschleudert, wo er dann bewusstlos auf dem Boden liegen bleibt.

Zurück im Labor.

Daniel: Die Goa’uld waren zu Forschungszwecken dort.

Carter: Deswegen hatte es Angst. Weil wir so aussehen wie sie.

Daniel: Einer der Goa’uld wurde getötet?

Kristall: Sie haben uns an einem Ort versammelt, dann war alles aus.

Carter: Die Energiewaffen der Goa’uld waren die Ursache.

Daniel: Dann war diese Grube kein Ort mit Ritualfunktion, das war so eine Art…. Massengrab.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

O’Neill: So was nenne ich eine erste Bedrohung.

Kinsey: Zugegeben, diese Goa’uld sind eine gefährliche Rasse.

Teal’c: Gefährlicher als Sie es sich vorstellen können.

Kinsey: Schon gut! Wenn die tatsächlich so stark sind, warum haben Sie dann die Seiten gewechselt?

Teal’c: Weil Moral und Recht nicht abhängig sind von Stärke. In eurer Welt ist Freiheit das höchste Gut. Diese Freiheit wünsche ich mir auch für mein Volk.

Kinsey: Ich möchte nicht gefühllos erscheinen, aber ich finde wirklich, dass ist Ihr Problem. Nicht unsers.

SG-1 verliert langsam die Nerven. Jack schmeißt frustriert seinen Stift auf den Tisch, Sams Blick könnte töten, und Daniel schaut vorsichtshalber auf den Boden. Teal’c steht auf und stellt sich vor Kinsey. Er hat auch schon mal freundlicher ausgesehen. Kinsey kann froh sein, dass er jetzt nicht mit Teal’c alleine in einem Raum ist.

Teal’c: Es könnte schon bald euer Problem sein, Senator Kinsey, denn die Goa’uld sind ebenso mächtig wie böse. Sie haben ganze Galaxien von Welten versklavt.

Kinsey: Ich bin nicht für andere Welten verantwortlich. Ich bin allein für die Bürger dieses Landes zuständig (Er tippt auf die Anstecknadel an seinem Sakko. Es ist eine amerikanische Flagge)

Teal’c: Dann wäre es wichtig unseren Rat zu befolgen, Senator, denn wenn die Goa’uld diese Welt angreifen – und das werden sie tun – werden die Bürger dieses Landes, gerade weil es das stärkste und mächtigste dieser Welt ist, die ersten sein, die sterben.

Die tödlichen Funken sprühen nur so zwischen den beiden. Kinsey geht zu seinem Platz zurück und Teal’c schaut aus dem Fenster. Kinsey deutet Samuels an, dass er weitermachen soll. Samuels öffnet eine Akte und schaut was nach.

Samuels: Nach der Rückkehr der Chulak Mission wurde Major Kawalsky von einem Goa’uld Parasiten heimgesucht, richtig?

O’Neill: Das ist korrekt.

Kinsey: Er hätte fast die ganze Station zerstört.


RÜCKBLICK

Szene: Der Feind in seinem Körper (Enemy Within)

Kawalsky steht im Kontrollraum und gibt etwas in den Anwahlcomputer ein. Davis liegt verletzt neben ihm. Er schließt die Schutzwand und das Gate beginnt anzuwählen. Dann geht er hinunter in den Torraum. Die Tür schließt sich hinter ihm.

Teal’c steht auf der Rampe und versperrt ihm den Weg.

Kawalsky (Goa’uld): Jaffa, Kel-sha!

Teal’c: Du kannst nicht passieren.


Jack und Hammond kommen in den Kontrollraum gelaufen.

O’Neill: Was ist los?

Davis (verletzt): Es sind die Koordinaten für Chulak.


Kawalsky sieht Teal’c mit einem wütenden Blick an. Dann greift er ihn schreiend an. Teal’c versucht sich gegen ihn zu wehren und ein gnadenloser Kampf vor dem offenen Sternentor auf er Rampe beginnt. Kawalsky drückt Teal’c auf den Boden und würgt ihn.


Die Selbstzerstörung wurde gestartet.

Hammond: Er hat die Selbstzerstörungssequenz des Sicherheitsmechanismus ausgewechselt.

O’Neill: Woher kannte er den Code?

Hammond: Keine Ahnung, aber wir brauchen zwei Offiziere, um den Gegenbefehl zu geben. Also los.

Hammond und Jack geben gemeinsam den Gegenbefehl ein.


Teal’c kämpft noch immer mit Kawalsky. Er schafft es wieder auf die Beine zu kommen und beide kommen sie gefährlich nahe an das Wurmloch heran. Teal’c kann ihn noch gerade festhalten, als er fliehen will.


O’Neill: Okay, das war’s!

Der Selbstzerstörungscode wurde deaktiviert.

O’Neill: Öffnet die Feuertüren!

Die Feuertüren öffnen sich und erst jetzt sehen sie den Kampf zwischen Teal’c und Kawalsky.

O’Neill (über Lautsprecher): Teal’c, halt ihn noch fest!

Der halbe Kopf von Kawalsky steckt im Ereignishorizont.

O’Neill: Das Tor schließen… Jetzt!


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

Jack sieht bedrückt mit einem leeren Blick gerade aus, als er sich daran erinnert, wie sein bester Freund gestorben ist.

O’Neill: Wir haben ihn aufgehalten.

Kinsey: Ja, das haben Sie. Es gab leider nur den Verlust eine guten Offiziers zu beklagen. Aber denken Sie nur an die unzählige Plagen, die Sie durch das Stargate einschleppen könnten. (Sam und Jack tauschen einen Blick aus, Sie scheinen an dasselbe zu denken) Alleine das ist ein Grund das Tor zu schließen. Colonel Samuels.

Samuels bekommt eine weitere Akte gereicht.

Samuels: Ich zitiere wieder aus dem offiziellen Bericht von General Hammond, verfasst im März dieses Jahres. Da ging es um eine gefährliche Krankheit, die vom SG-1 Team mitgebracht wurde.


RÜCKBLICK

Szene: Die Seuche (Bocra Divide)

Hammond ist in seinem Büro und telefoniert mit dem Präsidenten.

Hammond: ... Jawohl, Sir, hier ist General Hammond ... Sir, ich fürchte, wir haben eine echte Krisensituation. Offenbar brachte unsere Mission eine höchst ansteckende Krankheit mit durch das Sternentor ... Jawohl, Sir, ganz richtig ... Tja, Sir, ich habe angeordnet, dass die Basis abgeriegelt wird, aber Sie sollten unbedingt noch eine bewaffnete Division herschicken ... Tja, Sir, meine Empfehlung lautet, dass jeder, der versucht, die Basis zu verlassen, sofort erschossen und seine Leiche verbrannt wird...


Szene: Isolationszelle

Die Tür zu O'Neills Isolierkammer wird geöffnet. O'Neill sitzt nahezu regungslos in der Ecke. Sein Gesicht hat sich verformt -er verhält sich wie ein ruhiggestelltes Tier. Fraiser betritt die Kammer, zusammen mit einigen Helfern. Sie bringen Hammond in einer Zwangsjacke herein - auch er ist nun von der Krankheit betroffen.

Fraiser: Tut mir Leid, Colonel O'Neill, aber ihr Einzelzimmer müssen wir jetzt in ein Zwei-Bett-Zimmer umwandeln. Wir haben keinen Platz mehr, um alle Opfer unterzubringen. Alle Arrestzellen sind belegt, sogar schon die Lagerhallen.

Sie will den Raum wieder verlassen, als O'Neill sich regt.

O'Neill (leise): Viel.. Glück, Doc.

Fraiser: Haben Sie was gesagt?

O'Neill: Geben meehr....

Fraiser: Was? Wovon soll ich ihnen mehr geben?

Er hält seinen Arm hin.

Fraiser: Eine Spritze? Sie wollen mehr Beruhigungsmittel? Sie haben bereits mehr als die maximale Dosis bekommen, zweimal soviel wie alle anderen, weil sie aggressiver waren.

O'Neill: Gebee...

Fraiser: Nein. Es ist gefährlich.

Sie steht auf.

O'Neill (etwas lauter): Geben!

Fraiser: Warum sind Sie so hartnäckig? ... (zu einem Helfer) Kommen Sie!

Sie gibt O'Neill eine Spritze. Er scheint sich gegen die fremden Einflüsse zu wehren.

Fraiser: Sie müssen große Schmerzen haben.

Sie steht auf und will den Raum verlassen.

O'Neill: Doc!!

Fraiser (dreht sich um): Colonel O'Neill??

Sie geht zu ihm.

O'Neill (der bei jedem Wort das Gesicht verzieht): Mm..oaa.. Ich bin's!

Fraiser (freut sich): Sie sind also noch irgendwo da drin?

O'Neill: Tra.... Traum?

Fraiser: Ich fürchte nein, Colonel. Das ist leider Wirklichkeit. Aber das ist interessant: Ausreichend Beruhigungsmittel unterdrücken offensichtlich die primitiven Triebe. Können Sie mich hören? Ich kann Sie nicht mehr lange auf diesem Level halten, das könnte zu irreparablen Gehirnschäden führen.

O'Neill: Wa..wa... was ist? ..was ist?

Fraiser: Ein parasitärer Virus. Und wir können nur sagen, dass er die körpereigene Chemie insgesamt zu beeinflussen scheint. Der Testosteronspiegel steigt extrem an, deshalb das aggressives Verhalten. Ein Histaminolytikum, es spaltet Histamin, es ist...

O'Neill: xperi.. experimentieren...

Fraiser: Ich soll mit Ihnen experimentieren? Nein, Sir. Das kann ich nicht.

Er greift nach ihrem Kinn, so dass sie ihn ansehen muss.

O'Neill: Sie müssen es.

Sie nimmt seine Hand und schließt für einen kurzen Moment die Augen.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

O’Neill: Wir könnten alle, die von der Krankheit befallen waren, retten. Ich würde das einen Erfolg nennen, Sir.

Kinsey: Aber wenn Sie nicht so schnell ein Gegenmittel gefunden hätten, wenn es die ganze Bevölkerung erfasst hätte, wenn Sie die Sache nicht in den Griff bekommen hätten… (Er beugt sich nach vorn) Colonel O’Neill, Sie wären doch fast durch eine andere Infektion gestorben. Wie hieß sie doch noch mal?

Samuels: Nanocythes (?), Sir


RÜCKBLICK

Szene: Die Auserwählten (Brief Candle)

Daniel kommt aufgeregt die Stufen vom Stargate runtergelaufen.

Daniel: Carter kommt zurück!

Er läuft zum Ausgang der Halle.

Daniel: Jack?

Ein schon sehr ergrauter Jack kommt auf ihn zu. Seine Haare sind etwas länger und seine Haut hat schon einiges mehr an Falten. In diesem Moment kommt Sam mit einer großen Kiste durch das Tor. Sie läuft die Stufen hinunter, aber als sie Jack sieht, bleibt sie stehen. Erschrocken sieht sie ihn an. Langsam kommt sie auf ihn zu.

O’Neill: Schön, dass Sie wieder da sind, Captain. Und was haben Sie rausgefunden?

Carter starrt ihn noch immer an.

O’Neill: Na kommen Sie, lassen Sie einen alten Mann nicht warten. Das ist unhöflich.

Carter: Ähm… (Sie stellt die Kiste ab, aber kann nicht aufhören ihn anzustarren) Es ist kein Virus, Sir.

O’Neill: Was ist es dann?

Carter: Tja, Dr. Fraiser hat noch keine Antwort darauf. Sie arbeitet noch daran. Aber es dauert eine Weile.

Daniel: Zeit ist etwas, was diese Menschen nicht haben, Captain.

Sie nickt wissend und erschüttert zugleich.

O’Neill: Ich auch nicht.

Carter: Colonel, da ist noch etwas. Ihre Blutprobe weist viel mehr Organismen auf, als die der Argosier.

O’Neill: Wie viel mehr?

Carter: Ich würde sagen, etwa einhundert Mal so viel. Und sie vermehren sich weiter.

O’Neill: Das bedeutet?

Carter: Das bedeutet, dass der Organismus oder… was auch immer es ist, einen Ausgleich für Ihr Lebensalter zu schaffen scheint.


Szene: Labor, SGC

Janet und Sam untersuchen die Nanocythen.

Carter: Die Nanocythen reagieren nicht auf das Lebendgewebe, das wir ihnen anbieten. Sie tun nichts, als weitere Kopien von sich anzufertigen. Also, wie bewirken sie das Altern auf Argos?

Fraiser: Tja, vielleicht gibt es etwas auf Argos, was sie brauchen, um ihre Aufgabe erfüllen zu können. Irgendwelche Stoffe in der Luft oder in der Nahrung.

Sam zuckt mit den Schultern, als plötzlich ihre Handschuhe, die sich in dem Quarantänebehälter befinden, sich anfangen aufzulösen. Schnell zieht sie ihre Hände heraus und schließt die Schleusen.

Teal’c (vom Beobachtungsraum aus): Gibt es Probleme, Captain?

Carter: Ich weiß es nicht!

Sie säubert ihre Hände.

Fraiser: Es frisst sich durch das Gummi.

Carter: Oh Gott!

Fraiser: Was… was soll das?

Carter: Die breiten sich weiter aus.

Erschrocken schauen sie beide hoch zu Daniel und Teal’c.


Szene: Argos

Jack, jetzt schon extrem gealtert. Er hat lange weiße Haare und seine Haut ist eingefallen. Er sitzt in dem Raum mit dem Stargate. In seiner Hand hält er eine Vidoeübertragung.

Carter: Wir arbeiten mit Hilfe von Computersimulationen. Realistisch betrachtet, Colonel, könnte es Jahre dauern, bis wir ein Ergebnis haben.

Daniel: Der General hat angeordnet, dass weitere Reisen nach Argos während der nächsten paar Jahrtausende strengsten verboten sind, aber wir können Gegenstände rüberschicken. Falls Sie irgendetwas brauchen, melden Sie sich einfach. Sagen Sie doch was.

Seine Hände sind leicht am Zittern.

Teal’c: Colonel? Ich habe viel von dir gelernt. Ich danke dir.

Carter: Wissen Sie, Abschiede sind etwas Grauenvolles.

Jack spult die Übertragung zurück und hört sie sich noch einmal von vorne an.


RÜCKBLICK ENDE

Szene: Besprechungsraum, SGC

Carter sieht betroffen bei den Gedanken an die Mission auf den Tisch.

Kinsey: Wenn ich das richtig sehe, haben Sie in diesem Fall beinahe die Kontrolle über Ihre Arbeit verloren, Captain Carter?

Carter: Ja. Die Viren versuchten im Labor zu mutieren, aber nach diesem Zwischenfall ordnete General Hammond die Zerstörung aller Nanocythis Viren an.

Kinsey: Und was passiert beim nächsten Mal?

Carter: Es wird kein nächstes Mal geben. Das Nanocythis Virus, der Überträger aller Berührungspunkte mit dieser Welt wurde ausgelöscht.

Daniel: Erst vor zwei Wochen hat SG-2 mit dem Planeten Kynchia Kontakt aufgenommen. Die Menschen haben dort Dank unserer Hilfe eine normale Lebenserwartung. Ich bin sehr stolz auf das, was uns da gelungen ist.

O’Neill: Ich könnte da glatt meinen Lebensabend verbringen.

Kinsey (lacht auf): Sie haben keine Angst davor, nicht wahr, Colonel? Für Sie ist das wie ein Spiel, ja?

O’Neill: Nein, Sir. Etwas, was so mächtig ist, wie das Stargate, verdient unseren Respekt. Wir wissen wie gefährlich unsere Aufgabe ist und wir wissen auch, wie wichtig sie ist.

Kinsey (ungerührt): Colonel O’Neill, Sie verhalten sich wie sorglose Kinder, die mit dem Feuer spielen.

Hammond wird sehr wütend. Es kostet ihn alle Kraft nicht dazwischen zu gehen.

O’Neill: Wenn Sie das Programm jetzt still legen, wo es am dringendsten gebraucht wird…

Kinsey: Ach! Wofür?

Carter: Für die Entwicklung von Technologien! Waffen!

Kinsey: Nicht um diesen Preis und nicht auf dieser Ebene von Kompetenz!

Hammond (mit ruhiger aber wütender Stimme): Meine Leute sind die besten, die es gibt, Senator!

Kinsey: Tut mir leid, General, aber Ihre besten sind leider nicht gut genug. Ich kann dieses obskure Unternehmen weder gutheißen, noch unterstützen. Und ich habe heute nichts erfahren, was meine Meinung ändern würde!

Daniel, Jack und Sam sehen sich an.

Kinsey: Wir werden den Stargate Etat ablehnen.

Hammonds Mund hat sich zu einer dünnen Linie verzogen und sein Blick ist eisig. Kinsey nimmt seine Sachen und will gehen. In diesem Moment springt Daniel auf. Weder Carter noch Jack halten ihn jetzt davon ab.

Daniel: Senator, bitte, hören Sie mir zu.

Samuels: Ich schätze, die Meinung ist gefallen, Dr. Jackson.

Daniel (beachtet ihn gar nicht): Ich habe Ihnen noch etwas Wichtiges zu sagen. Ich bin davon überzeugt, dass sie kommen werden, in Raumschiffen. Es werden Raumschiffe, die größer als die Pyramiden sind auf diesen Berg landen. Innerhalb von Wochen, vielleicht auch nur von Tagen!

Kinsey: Dann würde mich interessieren, warum Sie so lange gewartet haben, warum Sie uns das erzählen?

Daniel: Weil ich nicht wusste, ob mir jemand glauben würde. Wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich es nicht glauben, aber es ist nun einmal Tatsache! Wenn Sie dieses Programm stilllegen, dann haben Sie uns der einzigen Chance beraubt sie aufzuhalten, bevor sie hier herkommen.

Kinsey: Woher haben Sie diese *Informationen*?

Daniel: Das passierte auf unserer letzten Mission. Wir trafen auf eine Zivilisation, die den ähnlichen Entwicklungsstand hat, wie wir, die wurde vernichtet. Von dort haben wir eine Warnung erhalten: 'Nehmt euch in Acht vor den Zerstörern’. Gleichzeitig mit dieser Warnung erhielten wir eine Reihe von Zahlen. (Er holt den gelben Zettel aus seiner Tasche) Koordinaten, von denen aus der nächste Angriff der Goa’uld gestartet wird.

Kinsey (glaubt ihm kein Wort): Und, ähm, und haben Sie auch alle diese Warnungen gelesen?

Sam schließt ihre Augen, genau wie Hammond, der noch immer an seinem Platz sitzt.

Daniel: Nein, Sir, leider nicht, nur ich.

Carter (steht auf und leistet ihm Beistand): Sir, wir glauben, dass Daniel möglicherweise einen interdeminsionalen Transfer in eine andere Realität erfahren hat.

Kinsey:… Das müssen Sie mir erklären.

Daniel: In dem Augenblick, als ich einen Spiegel auf 233 berührte – ich hatte mich gerade von dem Team entfernt – wurde ich offensichtlich in eine parallele Realität versetzt, in der die Erde bereits von den Goa’uld angegriffen wurde. Das hier ist der einzige Beweis dafür! (Er hält den Zettel hoch)

Kinsey: Du meine Güte… jetzt reicht es mir langsam!

Er geht an Daniel vorbei und will einfach nur aus dem Berg raus.

Daniel: Senator, die Goa’uld haben unsere Städte vom Weltraum aus bombardiert. Wir waren machtlos gegen ihre Waffen!

Kinsey: Dr. Jackson, ich lasse mich nicht gerne zum Narren halten!

Daniel: Ich auch nicht, Senator! Und ich sage Ihnen: Als wir Ra vor zwei Jahren getötet haben, löste das möglicherweise eine Kette von Entwicklungen aus, die zur endgültigen Zerstörung dieses Planeten durch die Goa’uld führt!

Kinsey: Wenn das wahr ist, warum haben die dann so lange gewartet?!

Teal’c: Apophis braucht die Zeit, um die nötigen Truppen zusammenzubringen.

Daniel: Richtig! Das ist ein Feudalsystem, da braucht es Zeit eine Armee aufzubauen. Senator, alles was ich weiß, ist der Ort von dem aus sie den Angriff starten werden. Wenn Sie mir das nicht glauben, dann wählen wir doch die Koordinaten und gehen dahin, um es herauszufinden!

Kinsey: Wie viele Raumschiffe sind es, Dr. Jackson? Hat irgendjemand gesehen, dass sie sich nähern?

Daniel: Ich weiß die genauen Details nicht. Es gab Unterschiede zwischen jener Realität und unserer.

Kinsey: Ja, selbstverständlich!

Daniel: Ich bin nicht verrückt!

Kinsey: Und ich ebenfalls nicht, Dr. Jackson. Ich habe schon die aberwitzigsten Ausreden gehört, aber glauben Sie mir, keine war so hirnrissig, wie Ihre!

Daniel: Senator, Sie werden kommen!

Kinsey: Dann sage ich: Lassen Sie sie kommen!

O’Neill: Was sind Sie doch nur für ein bürokratischer Spinner! [Und das ist noch harmlos ausgedrückt] Wir reden von der Zerstörung der Erde!

Kinsey: Colonel O’Neill, Sie unterschätzen wohl diese großartige Nation.

Teal’c: Nein! Sie unterschätzen den Feind! Wir haben Apophis provoziert! Er wird nicht eher ruhen, bis alle Menschen ihn als ihren Gott anerkennen.

Kinsey: Es gibt nur einen einzigen Gott, Sir! Und ich glaube nicht eine Minute daran, dass dieser Gott geschehen lässt, was Sie mir prophezeien! Wir sind immer noch eine Nation unter einem Gott!

O’Neill (der nicht länger sitzen bleiben kann): Und Sie glauben… *Gott* wird uns retten?

Teal’c: Die Goa’uld glauben, dass sie Götter sind und wir werden sie nicht vom Gegenteil überzeugen.

Kinsey: Sollten die Goa’uld tatsächlich kommen, dann können wir ihnen immerhin sagen, dass wir unser Stargate für immer begraben haben und es nie wieder benutzen werden.

Jack starrt ihn fassungslos an. So bescheuert kann doch kein Mensch sein! Genau das sagt sein Blick.

Kinsey: Wenn sie uns zum Kampf herausfordern werden, werden wir uns zur Wehr setzen!

Daniel (mit extrem ruhiger Stimme): Sie sind ein Narr.

Kinsey: Und wenn Sie doch nicht kommen – was ich für wesentlich wahrscheinlicher halte – kann Pandoras Büchse endlich geschlossen und versiegelt werden. Für immer und ewig! Also, wenn Sie mich jetzt entschuldigen wollen, ich habe noch zutun.

Er dreht sich um und geht. Samuels bleibt zurück. Hammond hatte sich während der gesamten Auseinandersetzung nicht von seinem Platz gerührt.

Samuels: Auch wenn die Entscheidung richtig ist, es tut mir dennoch leid, dass es so endet.

Erst jetzt steht Hammond auf und er ist verdammt sauer.

Hammond: Sie sollten verschwinden!

Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen, verschwindet er.

Jetzt ist SG-1 mit Hammond alleine.

Teal’c: General Hammond, ich bitte um Erlaubnis durch das Stargate zurückzukehren, bevor es für immer geschlossen wird. Wenn diese Welt nicht mehr vor hat den Kampf gegen die Goa’uld fortzusetzen, dann gehöre ich nicht mehr hierher.

O’Neill: Ich werde ihn begleiten.

Hammond: Das kann ich nicht zulassen, Colonel, tut mir leid, aber Sie wissen das. Der Präsident hat klar und deutlich gesagt, wenn wir den Senator nicht überzeugen können, müssen alle Operationen umgehend eingestellt werden.

Carter: Sir, es sind noch zwei SG-Teams draußen.

Hammond: Wir lassen das Licht an, bis sie zurückgekehrt sind, aber mehr kann ich nicht tun.

O’Neill: Und was jetzt? War’s das?

Hammond: Das war’s, Colonel.

Carter: Das ist unmöglich.

O’Neill: Bei allem Respekt, Sir, das ist…

Daniel: Bei allem Respekt, der Senator ist ein riesen Arsch….

Hammond: Er ist ein gewählter Beamter dieser Regierung auf die wir unseren Eid geleistet haben. Egal, ob wir damit einverstanden sind oder nicht, er hat die Entscheidung getroffen. Es gibt einen klaren Befehl von unseren Vorgesetzten. Ich erwarte von Ihnen, dass Sie sich daran halten. (Jack atmete einmal tief aus) Wegtreten.

Niedergeschlagen kehrt Hammond in sein Büro zurück. SG-1 steht vor dem Fenster und schaut wohl zum letzten Mal auf das Stargate hinunter.

Fortsetzung folgt...

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