1.02 Der Feind in seinem Körper
Enemy Within

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O’Neill: Wenn Sie es nicht überstehen, kriege ich dann Ihre Stereoanlage?

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Szene: Kontrollraum, SGC

Daniel, Kawalsky, Jack, Carter und Hammond stehen vor der Glassternenkarte. Hammond deutet auf einen Punkt.

Hammond: Meine Herren, die Planeten mit der Bezeichnung P3-575 und P3A-577 wurden von Captain Carters Team als mögliche Ziele für Ihre nächste Mission ausgewählt. Die SG-Einheiten 1 und 2 werden also simultan arbeiten

O’Neill (wendet sich an Kawalsky): Wissen Sie, mir wäre P3-575 irgendwie lieber. Was dagegen, wenn Sie P3A-577 übernehmen?

Kawalsky (schüttelt den Kopf): Nein, ich übernehme 577…

O’Neill: (legt seine Hand auf Kawalskys Arm): Ich meine, nur wenn Sie wollen.

Kawalsky: Nein, nein, nein…

O’Neill: Ich will fair sein. Wie wär’s, wenn wir ne Münze werfen…?

Hammond (ziemlich schockiert über die Dreistigkeit): Wie wär’s wenn ich Ihnen befehle, wohin Sie gehen? Soweit es mich betrifft…

In diesem Moment wird das Stargate angewählt.

Stimme (über Lautsprecher): Achtung! Stargate meldet eine Ankunft! Ich wiederhole: Ankunft durchs Sternentor.

Kawalsky: Diese Goa’uld sind verdammt hartnäckig.

O’Neill: Tja, die waren ziemlich sauer auf uns.

Davis: Iris schließen.

Die Iris schließt sich und wir sehen, wie sich im Torraum Soldaten schussbereit aufstellen. Auf dem Bildschirm taucht auf, dass es kein autorisierter SG-Code ist.

Hammond: Alarm! Alle Abwehreinheiten in Alarmbereitschaft!

Noch mehr Soldaten stürmen in den Torraum

Hammond: Countdown für die Stargate-Bombe auf drei Minuten einstellen.

Davis stellt die Selbstzerstörung ein. Das Tor wählt zu Ende, das Wurmloch etabliert sich hinter der Iris und wir hören nur dumpfe Schläge, Jaffa, die gegen die Iris prallen und sterben. Sam schließt kurz ihre Augen, verzieht ihr Gesicht und Kawalsky tut es ihr gleich.

Kawalsky: Wir gehen nirgendwohin, nicht so lange die Goa’uld ihre Angriffe fortsetzen.

Daniel: Die haben bestimmt noch was Besseres zu tun. (Nach einer Weile) Oder?

Und noch ein Goa’uld.

O’Neill (verzieht sein Gesicht): Au… wow…

Carter: Die werden schon noch mitkriegen, dass unser Tor unpassierbar ist.

Kawalsky: Ich würde diese Bande am liebsten reinlassen, damit sie den Kampf kriegen, den sie wollen.

Und dann geben die Goa’uld schließlich doch auf. Das Wurmloch schließt sich und sie haben erst einmal Ruhe.

Davis (über Lautsprecher): Strahlungstrupp kann reingehen.

Ein Strahlungstrupp misst die Strahlung am Stargate und in der Umgebung.

O’Neill: Es gibt wahrscheinlich schrecklichere Arten zu sterben.

Daniel: Sie glauben doch nicht, dass die Goa’uld uns Menschen geschickt haben?

O’Neill (zuckt mit den Achseln): Hm… die sind für die so unbedeutend wie Fliegen.

Techniker (im Torraum): Keine Gefahr mehr, Sir.

Hammond: Na schön. Entwarnung und brechen Sie den Countdown ab.

Bei 1:32 Minute bricht Davis die Selbstzerstörung ab. Die Einheiten richten sich auf und die Türen zum Torraum öffnen sich. In diesem Moment backt sich Kawalsky an den Nacken, so als ob ihn dort etwas schmerzen würde. Jack sieht, dass etwas nicht mit ihm stimmt.

O’Neill: Kawalsky, was ist los?

Kawalsky: Keine Ahnung. Kopfschmerzen. Ich habe schon ne ganze Handvoll Aspirin geschluckt.

O’Neill: Dann gehen Sie zum Arzt und lassen Sie sich untersuchen.

Kawalsky: Sir, das würde ich gerne machen. (Zu Hammond) Sir, mit Ihrer Erlaubnis.

Hammond (die beiden salutieren): Selbstverständlich, Major. Sie müssen gesund sein für Ihre Mission nach P3A-577.

Beim Vorbeigehen, boxt Kawalsky Jack kurz in den Bauch und dieser hat Mühe sich ein Lachen zu verkneifen. Hammond hat die Missionen getauscht. Und da wird das Tor erneut angewählt.

Davis: Eine Ankunft! Eine Ankunft!

Hammond: Countdown wieder starten. (Countdown wird gestartet) An alle Abwehreinheiten, bleiben Sie auf Ihren Posten.

Sie können es nicht lassen. Und noch mehr Goa’uld werden in die Ewigen Jagdgründe geschickt.

Daniel: Und diese Iris hält jedem Angriff stand?

Carter: Reines Titan. Wenger als drei Mikrometer vom Ereignishorizont entfernt. Die Materie kann sich nicht vollständig konstituieren.

O’Neill: Die Iris wird auf jeden Fall standhalten, ja?

Carter: Wenn nicht, detoniert der Sicherheitssprengkopf und die gesamte Basis verdampft. (Sie zuckt mit den Schultern) Kein Grund mehr zur Sorge.

O’Neill: Ah, gut. Da geht’s mir doch gleich besser.

Und es knallen noch drei Jaffa gegen die Iris.


INTRO


Szene: Hammonds Büro

Jack klopft an.

Hammond: Ja, bitte.

Er öffnete die Tür und betritt das Büro. Vor dem Schreibtisch bleibt er stehen.

Hammond: Ich kann verstehen, wie es Kawalsky geht. Dieser Job verursacht auch mir Kopfschmerzen.

O’Neill: Ah ha. Was gibt’s für ne schlechte Nachricht?

Hammond: Sie halten nicht viel von Smalltalk, was Colonel?

O’Neill: Wie war Ihr Wochenende? Waren Sie angeln?

Hammond: Ihr Antrag Teal’c in die SG-Einheit aufzunehmen wurde abgelehnt. War nicht meine Entscheidung. Colonel Kennedy aus dem Pentagon ist bereits auf dem Weg hierher. Er wird Ihren Freund einige Fragen stellen.

O’Neill: Was denn für Fragen?

Hammond: Wie der Gegner aussieht, Technologie, Waffen, Truruppenstärke…

O’Neill: Die Antworten auf diese Fragen wüsste ich selber gerne, Sir. Aber wenn Sie mit Ihren Fragen fertig sind, dann…

Hammond: Wird es weitere Fragen geben. Ausführliche Untersuchungen. Immerhin trägt er die Larvenform eines vollkommen unberechenbaren Gegners im Brustkorb seines Körpers.

O’Neill: Um welche Untersuchungen geht es dabei?

Hammond: Falls Ihnen das noch nicht aufgefallen ist, Colonel, er ist der erste lebende Außerirdische, den wir in unserer Gewalt haben. Glauben Sie nicht, dass das Ihren Freund zum Gegenstand wissenschaftlicher Neugier macht?

O’Neill: Zu einem Gegenstand?

Hammond: Genauso sieht es aus, Colonel.

O’Neill: Bei allem notwendigen Respekt, Sir, ich glaube nicht, dass er meiner Einheit das Leben gerettet hat und zu uns übergelaufen ist, nur um jetzt ein Versuchskaninchen für den verdammten militärischen Geheimdienst zu werden.

Hammond: Nehmen Sie sich in Acht, Colonel. Er hat bereits einmal die Seiten gewechselt. Können Sie hundertprozentig sicher sein, dass er es nicht wieder tun wird?

O’Neill: Ja, Sir.

Hammond: Aber mit dieser Einschätzung stehen Sie allein da. Colonel Kennedy wird innerhalb der nächsten Stunde eintreffen. Ich verspreche Ihnen, dass Teal’c mit der entsprechenden Würde behandelt wird, solange er in dieser Einheit ist. (Jack nickt nur mit zusammengepressten Lippen) Darüber hinaus kann ich Ihnen keine Zusagen machen. Wegtreten, Colonel.

Jack dreht sich schließlich um und verlässt angesäuert das Büro.


Szene: Arrestzelle, SGC

Jack geht zu Teal’c in eine Zelle. Er kniet einfach nur mit geschlossenen Augen in der Mitte des Raumes da.

O’Neill: Hey. Du musst sagen, wenn ich dich störe.

Teal’c: Ja.

O’Neill: Dann komme ich später.

Teal’c: Die Menschen von Chulak?

O’Neill: Wir haben die Letzten durch das Tor zurückgeschickt, bevor die Goa’uld wieder vor der Tür standen.

Teal’c: Gut.

O’Neill: Das verdanken sie dir. (Er geht auf Teal’c zu) Was glaubst du, wie lange wir noch mit denen zutun haben?

Teal’c: Mit ein oder zwei Versuchen müssen wir rechnen. Die werden glauben, ihre Waffen haben euch vernichtet. Irgendwann werden sie Krieger schicken, die sich von euren Untergang überzeugen sollen.

O’Neill: Tja, das wird eine lustige Überraschung, hm?

Teal’c: Eure Iris wird verschlossen sein? (Jack nickt) Und sie werden vernichtet? (Jack nickt weiter)

O’Neill (zieht die Schultern kurz hoch): Ziemlich verrückt, hm?

Teal’c: Bin ich ein Gefangener?

O’Neill: Ah… (Er sieht sich kurz in der Zelle um) Ja. (Er fühlt sich damit nicht wohl)

Teal’c: Ich verstehe.

O’Neill (nimmt sich einen Stuhl): Wir verhalten uns wahrscheinlich nicht so, wie du es dir vorgestellt hast, nicht wahr?

Und setzt sich hin.

O’Neill: Verstehst du, Teal’c, wir haben ziemlich lange alleine in unserer kleinen Ecke der Galaxie gelebt und ich denke, die Leute, die hier das Sagen haben, müssen dich ein bisschen besser kennen lernen. Allein dein Wissen über die Goa’uld wird sie neugierig machen.

Teal’c: Ich würde dieses Wissen mit ihnen teilen.

O’Neill: Das weiß ich, Teal’c, und das werden wir auch auf jeden Fall nutzen.

Teal’c: Außerdem gelobe ich der Erde Treue.

O’Neill: Ich bin nur nicht ganz sicher, ob das auch reichen wird, damit sie dir trauen. (Teal’c sieht ihn mit dieser Augenbrauennummer an) Um ehrlich zu sein, ich glaube, sie fürchten sich vor dir.

Teal’c (schaut wieder geradeaus): Ich verstehe.

O’Neill: Daran bist du bestimmt gewöhnt, hm?

Teal’c: Ich bin ein Jaffa. Ich habe für eure Gegner als Krieger gekämpft. Ich trage euren Feind noch immer in mir.

O’Neill: Ja. Das ist irgendwie ganz menschlich. Wir neigen dazu vor Dingen Angst zu haben, die wir nicht kennen.

Teal’c: Und wieso hat O’Neill keine Angst?

O’Neill: Teal’c, ich, ich habe dich gesehen im Kampf gegen die Götter. Du warst dagegen Menschen zu töten. Ich war Zeuge, wie du diese Entscheidung getroffen hast.

Teal’c: Ja.

O’Neill: In diesem Augenblick ist mir klar geworden, dass ich dir trauen kann.

Teal’c: Wenn ich dich damals getötet hätte, dann wäre ich jetzt nicht hier.

O’Neill (steht auf): Ich ebenso wenig.

Teal’c: Ich werde dir meine Treue beweisen.

O’Neill: Teal’c, ich wünschte, dass du das nicht tun müsstest.

Teal’c: Wenn ich es tue, wirst du mir dann diese Welt zeigen?

O’Neill (gibt ihm einen Klaps auf die Schulter): Verlass dich drauf. Aber nicht alles auf einmal, klar? (Er geht zur Tür und klopft einmal) Sie ist verdammt groß.

Und damit ist er verschwunden.


Szene: Krankenstation, SGC

Kawalsky wird ins Auge geleuchtet.

Doktor: Und diese Kopfschmerzen, Major, haben angefangen, als Sie, als Sie von Ihrer letzten Mission zurückkehrten?

Kawalsky: Ja. Und die werden immer schlimmer.

Doktor: Hm. Leidet sonst noch jemand aus Ihrer Einheit an diesen Symptomen? (Er tastet Kawalsky den Hals ab)

Kawalsky: Nein. Wieso?

Doktor: Hat das mit den Reisen durchs Sternentor zutun?

Kawalsky: Hören Sie, Doc, geben Sie mir bloß ne starke Pille Schmerz. Es sind bloß verdammte Kopfschmerzen.

Doktor (sieht eine Wölbung auf Kawalskys Nacken): Was ist denn das? Ist Ihnen das noch nicht aufgefallen?

Kawalsky: Was? Ich habe keine Ahnung, was Sie meinen.

Als der Doktor es berührt, sehen wir, wie etwas Schlangenartiges die Wirbelsäule entlang kriecht, hoch in sein Stammhirn. Kawalsky schreit unter Schmerzen auf. Seine Augen beginnen zu glühen und er packt den Arzt am Hals.

Doktor: Major!

Kawalsky würgt ihn und bricht ihm schließlich das Genick. Dann leuchten seine Augen ein weiters Mal auf.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Daniel erklärt den Anwesenden das DHD. Ein großes Bild von dem Gerät ist zu sehen.

Daniel: So ein Gerät müsste sich auf uns jedem bekannten Planeten befinden. Ich habe das auf Abydos monatelang untersucht. Es funktioniert gewissermaßen wie ein…

Carter: Telefon.

Daniel: … Telefon. Ein schöner Vergleich. Um wieder nach Hause zu kommen, braucht man die Erde nur anzuwählen und, ähm… (Während Sam etwas auf die Tafel schreibt, geht Daniel langsam zum großen Fenster) … und das war auch eigentlich unser Thema und, ähm… Was macht Major Kawalsky im Stargate-Raum?

Sam kommt zu ihm. Wir sehen, wie Kawalsky die Rampe hinaufgeht und dann vor dem Tor stehen bleibt.

Carter (zu den Soldaten): Rufen Sie Colonel O’Neill und General Hammond sofort in den Stargate-Raum.

Soldat: Jawohl, Ma’am.

Sie und Daniel machen sich ebenfalls auf den Weg.


Szene: Torraum, SGC

Kawalsky steht mit einem starren Blick auf das Tor gerichtet auf der Rampe. Jack, Hammond, Sam und Daniel kommen herein gelaufen. Sie gehen zu Kawalsky auf die Rampe.

O’Neill: Charlie.

Daniel: Major Kawalsky.

Schließlich dreht er sich zu ihnen um.

Kawalsky: Jack?

Jack geht auf ihn zu.

Kawalsky: Was tue ich hier?

Jack sieht seinen Freund ziemlich verwirrt an.


Szene: Krankenstation, SGC

Kawalsky sitzt auf einem Bett und reibt sich die Augen, als Jack zur Tür läuft. Nur kein Arzt ist in der Nähe.

O’Neill: Hey, wir haben hier einen Patienten!

Kawalsky: Wo zum Teufel ist er?

O’Neill: Der Arzt war doch vorhin noch da.

Kawalsky: Ich kann mich nicht mehr erinnern.

Ein Doktor Warner kommt herein.

Doktor: Entschuldigung. Dr. Nimizicki hat eigentlich Bereitschaftsdienst. Ich bin Dr. Warner, was gibt’s für ein Problem?

Er schüttelt Kawalsky die Hand.

Kawalsky: Kopfschmerzen.

O’Neill: Mehr als nur Kopfschmerzen, Doc. Er hatte gerade einen Blackout.

Warner: Hm, wir machen eine Kernspindtomographie. Mahl sehen, was darin los ist.

Jack klappst Kawalsky ein paar Mal auf die Schulter, bevor er mit Warner den Raum verlässt.

O’Neill: Bringen Sie ihn wieder auf die Beine, Doc. Wir brauchen ihn.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Hammond, Kennedy und eine Frau kommen aus Hammonds Büro.

Kennedy: Danke, Sir.

Teal’c wird von zwei Soldaten hereingeführt. Er mit den Wachen stehen am einen Ende des Tischkopfes und die drei Militärs auf der anderen Seite.

Hammond: Schön Sie zu sehen, Teal’c. Das ist Colonel Kennedy.

Kennedy: Ich freue mich außerordentlich Sie kennen zu lernen, Sir.

Hammond: Colonel Kennedy Aufgabe ist es Informationen, Wissen über unsere potentiellen Gegner zu sammeln.

Teal’c: Ich biete euch etwas über die Goa’uld an. Ich biete euch mein Können als Krieger im Kampf gegen sie an. Ich gebe dieser Welt meine Ehre. Mein Leben als Pfand.

Kennedy: Tja… vielen Dank.

Hammond: Das ist nur ein ganz formelles Treffen. Setzen Sie sich doch.

Sie setzen sich, bis auf Kennedy.

Kennedy: Ich habe ziemlich viele Fragen. Wenn wir also gleich anfangen könnten. Was können Sie uns über die Energiequelle sagen mit der die Goa’uld ihre Waffen und Raumschiffe antreiben?

Teal’c: Leider nichts.

Kennedy: Verstehe. Wissen Sie irgendetwas über die physikalischen Zusammenhänge des Sternentors?

Teal’c: Nein.

Kennedy: Verstehe.

Teal’c: Kenntnisse über die Magie der Goa’uld waren verboten.

Jack kommt die Treppe hinauf.

O’Neill: Das ist keine Magie, Teal’c. Die wollten euch das nur einreden. (Zu Hammond) Darf ich dabei sein, Sir?

Hammond stimmt ihm mit einer Handgeste zu.

Kennedy: Colonel O’Neill, ich hatte gehofft Sie kennen zu lernen. Ihr Bericht über die Mission nach Chulak war für mich die spannendste Analyse in meiner Laufbahn.

O’Neill: Ah, danke. Was hat Ihnen am besten gefallen?

Hammond: Vielleicht ist das nicht der Richtige Zeitpunkt, Colonel.

O’Neill: General, wissen Sie, was ich gemacht habe? Ich habe Teal’c erklärt, wie wir die Rechte in unserem Land eines jeden Menschen achten.

Kennedy: Ich versichere Ihnen, dass wir nicht gegen Recht und Gesetzt verstoßen, Colonel. Bitte, setzen Sie sich zu uns.

O’Neill: Danke. (Er winkt zu Teal’c) Hey, Teal’c.

Teal’c: O’Neill.

O’Neill (zu der Frau): Haben Sie übrigens seinen Namen richtig geschrieben? T-E-A-L Apostroph, C.

Hammond: Colonel.

O’Neill (setzt sich): Ja, Sir.

Kennedy: Tja, also schön. Teal’c, was können Sie mir über die Goa’uld sagen?

Teal’c: Es sind Despoten. Es gab nicht sehr viele von ihnen, aber sie vermehren sich.

Kennedy: Wie viele Welten beherrschen sie?

Teal’c: Viele hunderte. Vielleicht noch mehr.

Kennedy: Und müssen wir davon ausgehen überall Goa’uld zu treffen, wo wir hingehen?

O’Neill (leise zu Hammond): Wir?

Teal’c: Das wäre denkbar. Aber es gibt noch eine Unmenge von Welten, die den Goa’uld nichts bedeuten. Auf diesen Welten sind die Menschen verlassen und auf sich selbst gestellt.

Kennedy: Gibt es einen Präsidenten oder jemanden, mit dem wir über einen Frieden verhandeln können?

Teal’c: Ein paar. Zum Beispiel Apophis. Das sind mächtige Könige. Sie herrschen als Götter über viele Welten. Sie brauchen keinen großen Frieden. Wenn sie euch töten wollten, würden sie es tun.

Kennedy: Könnten sie es? Sie benutzen Raumschiffe, nicht wahr?

Teal’c: Ja. Ohne das Sternentor würde so eine Reise Monate dauern, vielleicht sogar Jahre. Es wären viele Raumschiffe nötig, ganze Sklavenarmeen.

O’Neill: Noch sind wir für sie von nicht solchem Interesse.

Kennedy: Diese Sklaven, woher kommen Sie?

Teal’c: Es gibt die Legende von einer primitiven Welt, die die Goa’uld vor Jahrtausenden entdeckten. Die Tau’ri. Die erste Welt, auf der sich Formen dieser Art entwickelten. Es heißt, die Goa’uld hätten sich dieser Urmenschen bedient. Manche wurden zu Wirten der Goa’uld, andere wiederum zu Jaffa. Die übrigen wurden zu Sklaven und über die Sterne verteilt, um ihnen zu dienen. Aber diese Welt ist längst verschwunden.

Kennedy: Teal’c, diese Art von Urmensch hat sich hier entwickelt. Auf der Erde.

Teal’c sieht geschockt von O’Neill zu Hammond und dann wieder zurück zu Kennedy.

Teal’c: Diese Welt?

O’Neill: Ist die Welt, von der du sprichst, Teal’c. Ra kam von hier. Wenn unsere Vorfahren sich nicht erhoben und das Sternentor nicht vergraben –

Teal’c: Dann wärt ihr nicht stark genug geworden, um ihnen entgegenzutreten.

Kennedy: Dann ist die Galaxie also bevölkert von den Urmenschen unserer Erde?

Hammond: Es könnte inzwischen schon Millionen geben.

Teal’c: Dann seid ihr ihre einzige Hoffnung. (Er schaut von Kennedy zu O’Neill) Und auch die meine.


Szene: Krankenstation, SGC

Kawalsky wird in die Röhre geschoben.


Szene: Korridor, SGC

Sam und Daniel kommen aus einem Fahrstuhl. Daniel mit seiner obligatorischen Tasse Kaffee in der Hand.

Carter: Ich will noch in den Stargate-Raum. Der Ruhe nach zu urteilen, haben die Goa’uld anscheinend aufgegeben. Wann haben Sie das letzte Mal ausgeschlafen?

Daniel: Weiß ich nicht.

Carter: Diese ewige Alarmbereitschaft raubt einen die Nerven.

Daniel: Nein, das ist nicht der Grund. Es ist eher… meine Gedanken rasen, ich muss andauernd an Sha’re denken. Wo sie ist, was ihr passiert ist.

Carter: Das verstehe ich. Aber Sie müssen sich auch mal ausruhen.

Daniel (hält seinen Becher hoch): Ich kann’s versuchen. Sie haben Recht. Wir treffen uns bei der Lagebesprechung.

Sam berührt ihn kurz an der Schulter, bevor sie zum Stargate-Raum geht. Er geht in ein Quartier, wo es dunkel ist und ein paar Betten stehen. Er stellt den Becher ab und setzt sich auf das untere Bett. Doch dann baumelt plötzlich von über ihn ein Arm herunter. Man kann mal davon ausgehen, dass es sich hier um den verschwundenen Doktor handelt. Daniel starrt eine Weile auf die Hand, als er aufsteht, das Licht einschaltet und er auf den Doktor starrt.


Szene Krankenstation, SGC

Auf Warners Bildschirm wird das Bild von Kawalskys Wirbelsäule sichtbar. Etwas rotmarkiertes hat sich darumgewickelt. Warner runzelt die Stirn. Er schaut von dem Monitor zu Kawalsky in der Röhre.

Warner: Verrückt.

Er steht auf und geht zu ihm. Kawalsky wird aus der Röhre gefahren.

Warner (als sich Kawalsky aufsetzt): Major Kawalsky, wir sind hier fertig. Aber ich möchte sie erst einmal für eine Weile beurlauben. (Er antwortet ihm nicht) Major?

Warner berührt leicht sein Knie und Kawalsky sieht ihn mit glühenden Augen an. Schnell drückt Warner das Notsignal.

Stimme: Achtung! Alarm auf der Krankenstation!

Kawalsky scheint schnurstracks geflüchtet zu sein und stampft jetzt mit schnellen Schritten die Korridore entlang. Es herrscht helle Aufruhr und so kümmert sich niemand um ihn, als er sich auf den Weg Richtung Stargate macht. Er geht in den Kontrollraum, wo er die Techniker angreift, sie zu Boden wirft, um an den Computer zu kommen. Er fängt an das Tor anzuwählen. In diesem Moment kommt Sam auf ihn zu.

Carter: Kawalsky, was machen Sie denn da?

Bevor sie überhaupt noch aussprechen kann, schnappt er sich Sam und schuppst sie sehr unsanft zur Seite. Er dreht sich zum Computer um.

Carter: Feuertüren schließen! (ins Mikrofon) Alarm im Kontrollraum! Alarm im Kontrollraum!

Kawalsky packt sie diesmal und hält sie mit festem Griff fest. Sam versucht sich zu wehren, aber gegen Kawalsky hat sie nicht wirklich eine Chance. Er hält ihr den Mund, damit sie mit dem Lärm aufhört und drückt sie noch fester an sich.

Kawalsky (Goa’uld Stimme): Hilf mir!

Dann tauscht Jack hinter ihm.

O’Neill: Kawalsky!

Er wirbelt mit Sam zusammen herum und flüchtet mit ihr aus dem Kontrollraum. Er schleift sie Richtung Fahrstuhl. Jack läuft ihnen hinterher.

O’Neill (zu den Soldaten): Nicht schießen. Nicht schießen, nicht schießen.

Kawalsky schleift sie beide in einen Fahrstuhl, wo er mehrere Knöpfe drückt. Jack will die Tür am zugehen hindern, aber er kommt zu spät. Er rennt in die andere Richtung.

Währenddessen im Fahrstuhl lässt Kawalsky Sam los. Sie sieht ihn etwas ängstlich von der Seite an, ist aber mehr geschockt als alles andere.

Carter: Sie werden die Basis nicht lebend verlassen. Sobald die Türen aufgehen, werden die schießen. Das wissen Sie!

Sie schaut einen Moment von Kawalsky zu der Steuerungstafel und will dann zum Telefongreifen, aber Kawalsky packt sie am Kragen und wirft sie sehr hart und extrem unsanft gegen die Fahrstuhlwand, wo sie bewusstlos zu Boden geht.


Szene: Korridor, SGC

Hammond kommt zu Daniel gelaufen, der mit verschränkten Armen im Gang steht.

Hammond: Was ist hier los?

Daniel: Jemand hat im Lift den Nothalteknopf gedrückt.

Hammond: Öffnen Sie die Tür.

Jack drängelt sich zwischen den Soldaten durch zum Lift.

O’Neill: Ich mach das schon.

Er öffnet die Tür, doch was er sieht, überrascht ihn. Kawalsky kniet über der bewusstlosen Sam. Er scheint wieder ganz der alte zu sein.

Kawalsky: Wurde aber auch Zeit! Helfen Sie mir mal!

O’Neill (reißt ihn von Sam weg auf seine Beine): Charlie, was zum Teufel ist hier eigentlich los?!

Kawalsky: Ich habe keine Ahnung, Colonel. Aber sie ist schwer verletzt. Wir müssen sie auf die Krankenstation bringen.

Er schaut von Sam zu seinem Freund und versteht nur Bahnhof.


Szene: Krankenstation, SGC

Das Röntgenbild ist zu sehen. Die Schlange noch immer rötlich gekennzeichnet.

Warner (zeigt auf den Goa’uld): Der Parasit hat sich um seine Wirbelsäule geschlungen.

Wir befinden uns in einem Isolationsraum. Kawalsky ist auf einem Bett festgeschnallt, mit dem Bauch nach unten, welches man von waagerecht nach senkrecht verstellen kann. Jack geht zu seinem Freund ans Bett. Daniel ist ebenfalls da.

O’Neill: Es ist, es ist, äh, es ist ein Goa’uld. Wahrscheinlich ein Kind.

Daniel: Es hat wahrscheinlich deswegen noch nicht vollkommen von Ihnen Besitz ergriffen, weil es noch nicht ausgereift ist.

O’Neill: Das ist die Ursache für Ihre Blackouts.

Kawalsky: Was soll das heißen? Dass ich einen dieser Parasiten in mir trage? (Jack nickt nur leicht) Wie zum Teufel kann das passieren?

O’Neill: Wir hatten gehofft, dass Sie uns das sagen können. Haben Sie nicht gespürt, wie es passierte?

Kawalsky (beginnt leicht zu lachen): Nein.

Daniel: Wann hatten Sie Ihren ersten Blackout?

Kawalsky: Ich war hier. Wir waren damals… von Chulak zurückgekehrt. Ich dachte, die Ursache wäre der Gang durch das Sternentor. Wir hatten diesem Jungen geholfen – Casey hieß er. Das war stechender Schmerz. Oh Gott, Jack… (Er beginnt zu weinen) Ich dachte, ich hätte mir den Hals verrenkt. Jedenfalls ist Casey nichts zugestoßen. Er hat es überstanden. Oh Gott, Jack, Sie müssen mir helfen… Können Sie nicht dieses Ding aus mir herausholen?

O’Neill: Das haben wir vor.

Warner (unterhält sich derzeit mit Hammond): Ich habe Major Kawalsky alle Schmerzmittel abgesetzt, um seine Wahrnehmung zu schärfen und auch damit seine Widerstandkraft zu stärken.

Hammond: Wann können Sie es entfernen?

Warner: Das wäre eine außergewöhnlich komplexe Operation. Der Parasit hat sich buchstäblich um sein Zentrales Nervensystem –

Hammond: Ist es möglich oder nicht?

Warner: Ohne ihn zu töten? Möglicherweise. Ohne ihn an sämtlichen Gliedmaßen zu lähmen? Das wage ich nicht zu sagen.

Hammond: Sagen Sie mir nur, wer Ihnen assistieren soll, egal, wer es ist. Ich lasse ihn in innerhalb von vierundzwanzig Stunden herschaffen.

Warner: Ja, Sir.

Kawalsky redet immer noch mit Jack und Daniel.

Kawalsky: Als ich weggetreten war, habe ich da jemanden was getan?

Daniel sieht kurz zu Jack rüber.

O’Neill: Ein Mann ist tot. Ein paar weitere sind verletzt.

Daniel: Captain Carter wird sich wieder erholen. Ich werde gleich nach ihr sehen.

Kawalsky: Ich hatte nicht die Absicht…

Daniel: Niemand gibt Ihnen die Schuld.

O’Neill: Sie sind nicht dafür verantwortlich, Charlie. Es ist nicht Ihre Schuld. Es ist dieses verdammte Ding da in Ihnen drin. Hören Sie, sobald die wissen, wie sie es anstellen sollen, werden sie es rausholen. Sie brauchen jetzt allen Mut.

Kawalsky: Eins muss ich euch sagen, Leute, das Ding macht mir ne verfluchte Angst.


Szene: Arrestzelle, SGC

Teal’c sitzt auf einer Bettkante mit dem Rücken zur Tür, als Hammond, Kennedy und Jack hereinkommen.

Kennedy: Teal’c, würden Sie sich bitte erheben?

Teal’c steht auf.

Teal’c: Was war das vorhin für ein Notfall? Niemand will mir etwas sagen.

Kennedy: Das ist jetzt nicht Ihre Sorge.

O’Neill: Kawalsky ist mit einem Goa’uld infiziert.

Kennedy wird Jack einen missbilligenden Blick zu.

Teal’c: Und ihr wollt sehen, ob ich den Goa’uld noch immer in mir trage.

Kennedy: Ja, jetzt gleich. Bitte.

Teal’c zieht den Reisverschluss seines Overalls herunter und die Larve kommt zum Vorschein. Jack wendet sich angewidert ab.

O’Neill: Oh Mann, ich hasse diese Dinger. (Zu Kennedy) Haben Sie genug gesehen?

Kennedy nickt und die Larve verschwindet wieder in Teal’cs Bauch.

Kennedy: Sie verstehen, dass wir –

Teal’c: Was fordert es?

O’Neill: Bis jetzt hat es nur sein hässliches Haupt erhoben, wenn Kawalsky einen Blackout hatte. Ein Mann musste schon sterben.

Teal’c: Dann gibt es einen Kampf um den Körper. Es muss verzweifelt einen Wirt gesucht haben.

Hammond: Wir beabsichtigen es vorher zu entfernen.

Teal’c: Wenn ihr das versucht, wird es den Wirt töten. Hat es von dem Wirt Besitzt ergriffen, ist es dazu fähig.

O’Neill: Also… was sollen wir tun?


Szene: Isolationsraum, SGC

Kawalsky und der Goa’uld kämpfen um den Körper. Er ist zwar immer noch festgeschnallt, aber dennoch wert er sich. Jack, Teal’c und Hammond kommen zu ihm.

O’Neill: Charlie, General Hammond ist hier.

Kawalsky: General! Bitte. Befehlen Sie denen, dass sie was tun sollen! Ich halte die Schmerzen nicht aus.

Hammond: Das tun wir, Major. Sie müssen nur durchhalten.

Kawalsky: Kommen Sie mir jetzt nicht mit diesem Mist vom tapferen Soldaten, General! Die sollen mir das verdammte Ding rausschneiden!

O’Neill: Teal’c sagt, Sie könnten sterben, wenn wir das tun!

Kawalsky: Das ist mir egal!

O’Neill (etwas ruhiger): Hören Sie, Charlie, die wollen mit diesem Goa’uld reden.

Kawalsky: Was? Was zum Teufel gibt’s denn da zu reden?

Teal’c: Sie müssen ihm irgendwas anbieten.

Kawalsky: NEIN! Nein, ich will, dass es getötet wird!

Teal’c: Wir müssen den Goa’uld in dir sprechen.

Kawalsky: Jack, bitte helfen Sie mir… Jack…

O’Neill: Charlie, wir müssen es einfach versuchen!

Kawalsky: Nein! Nein, ich bin strickt dagegen, Jack! Ihr sollt es töten!

Warners: Seine Herzfrequenz verdoppelt sich.

Kawalsky: Tötet es! Tötet es! Tötet es! Tötet es! Tötet es!

Dann beginnt er zu röcheln und der Goa’uld hat die Kontrolle.

Goa’uld: Mein Name ist Kree.

[Oi… Das ist komplett falsch übersetzt. Im Original wird gesagt: Nemes Kree, was so viel heißt, wie Verschwindet! Na ja, gut zu wissen, dass sich solche Patzer von Anfang bis Ende der siebten Staffel durch die Serie schleichen]

Goa’uld: Ich werde nicht mit dem Verräter sprechen. (Zu Hammond) Du bist ihr Anführer?

Hammond: Ja, genau.

Goa’uld: Sprich!

Hammond: Ich bin General George Hammond, United State Air Force, Oberbefehlshaber des Stargate-Kommandos. (Jack sieht geschockt auf Kawalsky) Und Sie sind …?

Goa’uld: Nur daran interessiert durch das Stargate zurückzukehren! Gleich!

Hammond: Sie sind nicht in der Position Forderungen zu stellen. Aber ich mache Ihnen einen Vorschlag –

Goa’uld: Lasst mich sofort frei oder ich werde euch vernichten!

Hammond: Wenn Sie den Körper dieses Mannes verlassen, sorgen wir dafür, dass Sie in Ihrer natürlichen Form durch das Stargate zurückkehren können.

Goa’uld: Dieser Körper gehört mir!

Hammond: Wenn Sie nicht bereit sind zu gehen, sehen wir uns gezwungen durch eine Operation –

Der Goa’uld in Kawalskys Körper beginnt sich zu wehren. Er schlägt mit der Faust aufs Bett und versucht sich irgendwie von den Schnallen zu lösen

O’Neill: Teal’c! Halt ihn fest!

Er und Teal’c packen ihn von beiden Seiten und drücken ihn gegen das Bett.

Goa’uld: Lass mich sofort frei oder ich werde euch alle vernichten!

Hammond: Versuchen Sie nicht zu fliehen!

Goa’uld: Ich verlange es von euch!

Hammond: Eröffnen Sie das Feuer! Treten Sie beiseite!

Soldaten knien sich hinter Kawalsky.

Goa’uld: Lasst mich sofort frei!

Hammond: Auf mein Kommando.

Kawalsky ist wieder zurück, er sieht zu Jack.

Kawalsky: Nein, nicht schießen.

O’Neill: Nicht schießen!

Hammond: Nicht schießen!

Kawalsky (unter Schmerzen): Oh Gott…

Hammond: Schon gut, mein Junge, ich werde Ihnen das nicht noch mal antun.

Kawalsky: Oh, Jack, was habe ich nur getan?

O’Neill: Nichts weiter. Sie sind nur ein bisschen frech geworden. Nichts Ernstes.

Kawalsky beginnt zu weinen.

Hammond: Dr. Warner, ich will sofort informiert werden, wenn Sie dieses gottverdammte Ding aus meinem Offizier herausholen können. Ist das klar?

Warner: Jawohl, Sir.

Hammond: Das Gespräch ist damit beendet.

Er verlässt die Krankenstation, während Jack versucht Charlie zu beruhigen.


Szene: Besprechungsraum, SGC

Sam ist wieder auf den Beinen. Zusammen mit Daniel, Warner, Jack, Teal’c , Kennedy und der Frau sitzen sie am Tisch, als Hammond hereinkommt. Sie machen den Ansatz, um aufzustehen.

Hammond: Schon gut, bleiben Sie sitzen.

Sie setzen sich alle wieder hin.

Hammond: In Anbetracht der heutigen Ereignisse hat Colonel Kennedy beschlossen einige Empfehlungen auszusprechen, von denen ich Sie hiermit in Kenntnis setzten möchte. Colonel Kennedy?

Kennedy: Ich weiß, dass viele von Ihnen mit Major Kawalsky zusammen gedient haben, verzeihen Sie mir deswegen bitte, wenn Ihnen mein Vorschlag gefühllos vorkommt. Aber ich bin der Auffassung, es wäre ein Fehler den Parasiten operativ zu entfernen.

O’Neill: General, das bedeutet, wir verschwenden Zeit, die Kawalsky nicht hat.

Kennedy: Dr. Warner, wir hoch sind Major Kawalskys Überlebenschancen bei einer Operation?

Warner: Zehn, zwölf Prozent, mehr nicht.

Kennedy: Und der Parasit? Immerhin handelt es sich dabei um ein intelligentes Wesen, nicht wahr, Colonel? So habe ich es zumindest Ihrem Bericht entnommen.

Warner: Der Parasit selbst würde die Operation nicht überleben.

Kennedy: Gut, wir wären also genötigt ein Leben zu zerstören, um ein anderes zu retten. Genau das ist unser Dilemma.

O’Neill: Nein. Das sehe ich anders.

Kennedy: Mein Team und ich sind durchaus bereit die Operation durchzuführen, Sir. Wir werden unser Bestes tun.

Hammond nickt.

Kennedy: Natürlich. Bitte missverstehen Sie mich nicht, Doktor, wir alle wünschten, dass der Parasit aus Major Kawalskys Körper gefahrlos entfernt werden könnte. Aber Fakten sind nun einmal Fakten.

Teal’c sieht ihn mit einer hochgezogenen Augenbraue an.

Carter: Verzeihung, aber worauf wollen Sie hinaus?

Kennedy: Wenn wir diese Operation durchführen, wird Major Kawalsky umsonst sterben.

Carter: Und wenn wir es nicht tun?

Kennedy: Tja, das sollten wir kurz überlegen. Diese jungen Goa’uld, wenn sie noch so jung sind und im Larvenstadium angewiesen sind auf einen… äh… tut mir Leid, wie nannten Sie die doch gleich?

Teal’c: Jaffa.

Kennedy: Wie wollen wir das Übersetzen? Als so eine Art Brutkasten? Wie kommt es, dass die so intelligent sind?

Teal’c: Ein Goa’uld wird mit dem Wissen aller Goa’uld geboren, die ihm vorangegangen sind.

Daniel: Ein genetisches Gedächtnis. Das ist verblüffend.

Kennedy: Ja, das ist es. Das ganze Wissen der Goa’uld. Wir sollten darüber nachdenken, bevor wir das einfach wegwerfen.

O’Neill: Ich habe darüber nachgedacht. Habt ihr darüber nachgedacht? (Sam und Daniel nicken) Ich glaube, das haben wir alle. Muss noch wer darüber nachdenken?

Hammond: Colonel.

Er und Sam werfen ihm einen verzweifelten Blick zu.

Kennedy: Was, wenn wir den Goa’uld dazu überreden könnten uns dieses Wissen mitzuteilen?

Teal’c: Ein Goa’uld würde nichts freiwillig erzählen.

Daniel: Teal’c hat Recht. Für die sind wir ein Nichts. Weniger als das. Ich meine, überlegen Sie doch. Die haben die Rolle unserer alten Götter angenommen. Was sagt uns das? (Hammond nickt)

Kennedy: Na schön, was wäre, wenn wir es einfach nur untersuchen würden? Was könnten wir daraus lernen? Was wäre, wenn wir uns klar machen, dass Major Kawalskys Überlebenschancen minimal sind und wir uns vor Augen hielten, dass der größte Feind, der die Menschheit jemals haben wird, uns zufällig auf dem silbernen Tablett präsentiert wurde? Selbst wenn wir ihn als Zeichen unseres gutes Willens durch das Sternentor zurückkehren lassen, wie würde –

Hammond (platz der Kragen): Was für eine Art Mensch sind Sie eigentlich, Colonel?!

Kennedy: Sir?

Hammond: Solange auch nur die geringste Chance besteht, dass mein Offizier diese Operation überlebt, werden wir sie durchführen!

Kennedy: Bei allem Respekt, General. Diese Entscheidung trägt mein Vorgesetzter.

Hammond: Na schön, machen Sie nur. Aber ich rufe einfach den Präsidenten an und hole mir die Genehmigung direkt an der Quelle! (Sam und Jack können sich kaum ein Grinsen verkneifen, sie senken extra ihre Köpfe) Aber bitte, nur zu, Colonel! Reden Sie mit Ihrem Vorgesetzten. In der Zwischenzeit machen wir uns an die Arbeit.

Warner, Sam und Jack stehen auf, als Hammond verschwindet.


Szene: Krankenstation, SGC

Man untersucht Teal’cs Goa’uld-Larve.

Warner: Haben Sie das Gefühl, dass das neue Betäubungsmittel besser wirkt als das letzte?

Teal’c: Ja.

Warner: Aber Sie sind nicht sicher? Es gibt keinerlei Kommunikation zwischen Ihnen und diesem Symbionten?

Teal’c: Ein Jaffa spricht nicht mit dem Goa’uld, den er in sich trägt.

Warner: Tja, dann drücken Sie uns die Daumen. Schwester? Sie können die Infusion abnehmen und den Patienten nach Hause schicken.

[Also wieder zurück in die Arrestzelle???]

Im Hintergrund sehen wir Kawalsky auf der Seite liegen. Jack sitzt bei ihm.

O’Neill: Die sind gleich soweit.

Kawalsky: Wurde aber auch Zeit.

O’Neill: Wie sind die Schmerzen?

Kawalsky: Vielleicht gewöhne ich mich ja allmählich daran. Hören Sie, Jack, wenn das nicht funktioniert –

O’Neill: Hey, was soll das? Das wird nen Spaziergang.

Kawalsky: Das Sprechen strengt an. Würden Sie mal einen Moment den Mund halten? Ich will verbrannt werden. Ich will, dass von diesem Ding in mir nicht das Geringste übrig bleibt. Sie müssen dafür sorgen, ja?

O’Neill: Können wir nicht aufhören darüber zu reden?

Kawalsky: Gott, wann soll ich denn darüber reden, Jack? Das ist möglicherweise meine letzte Unterhaltung.

O’Neill: Ach zum Teufel, das ist ganz sicher nicht Ihre letzte Unterhaltung.

Kawalsky: Hey, ich habe mit dem Arzt geredet, er hat mir gesagt wie die Chancen stehen, also erzählen Sie mir keinen Scheiß.

Jack hebt abwehrend seine Hände.

O’Neill: Schon gut, dann ist es unseres letzte Unterhaltung.

Kawalsky: Sie hauen ab zu einem anderen Planeten.

O’Neill (gelangweilt): Ja, zu P3A-575.

Kawalsky: Wie auch immer, wie auch immer… Ich sollte zum ersten Mal ein richtiges Kommando führen. Ich hatte mich darauf gefreut.

O’Neill: Das können Sie immer noch Charlie.

Kawalsky: Die haben mich hier total festgebunden. Geben Sie mir Ihre Hand.

Jack sieht ihn einen Augenblick an und streckt ihm dann seine Hand entgegen. Kawalsky nimmt sie.

Kawalsky: Egal was passiert, das wollte ich noch loswerden. Es war eine Ehre unter Ihnen zu dienen… Sir.

O’Neill: Na schön, ähm… ich hätte da noch eine Frage, aber es fällt mir nicht leicht.

Kawalsky: Wir sind doch Freunde.

O’Neill: Wenn Sie es nicht überstehen, kriege ich dann Ihre Stereoanlage?

Kawalsky beginnt zu lachen, aber gleich daraufhin auch vor Schmerzen zu husten.

O’Neill: Was ist?

Kawalsky: Lachen tut weh.

O’Neill (legt auch noch seine andere Hand über die von Charlies): Alles klar?

Kawalsky: Könnte nicht besser sein.


Szene: Isolationsraum, SGC

Der Raum wurde kurzerhand in einen Operationssaal umgewandelt. Unten in der Mitte befindet sich das Ärzteteam, oben auf der Brüstung stehen bewaffnete Soldaten und hinter einer Glasscheibe sitzen Hammond und die anderen von SG-1.

Warner: Ich habe mit dem Einsatz des Anestetikums gewartet, bis wir es dem Patienten und dem Wesen gleichzeitig verabreichen können. Major Kawalsky, wir beginnen jetzt mit der Operation. Sind Sie bereit?

Kawalsky: Ich möchte noch etwas sagen. General Hammond, Sir.

Hammond: Ich höre, mein Junge.

Kawalsky: Wenn das hier schief läuft, dann möchte ich, dass Sie einen Befehl geben. Ich will als Kawalsky aufwachen oder gar nicht. (Jack schaut nach unten auf den Tisch)

Hammond: Darauf gebe ich Ihnen mein Wort.

Schwester: Skalpell. (Sie gibt Warner Skalpell und einen Tupfer)

Er nickt seiner Assistentin zu, sie setzt eine Spritze an Kawalskys Hals an.

Warner: Wir injizieren jetzt das Anestetikum. (Es wird gespritzt) In Ordnung, stellen Sie die Zeit ein.

Die Uhr beginnt zu laufen.

Warner: Ich beginne jetzt mit der ersten Insision.

Es sind bereits 01:19:49 Stunden vergangen.

Warner: Ich trenne die primären Ganglien, durch die der Parasit mit dem Rückenmark verbunden ist.

Auf dem Monitor können wir sehen, wie die Zange nach der roten Schlangen greift.

Warner: Lässt sich leichter herauslösen, als ich gedacht hatte. Liegt wahrscheinlich an dem Anestetikum.

Carter (beugt sich zu Daniel rüber): Läuft offensichtlich gut.

Daniel: Einfach fantastisch. Wenn wir auf diese Weise den Major retten können, gibt es auch noch eine Hoffnung für Sha’re.

Carter: Schön wär’s.

Warner: Die Ganglien kontrastieren immer noch periodisch. Interessant. Offensichtlich scheint immer noch Leben in diesem Symbionten zu stecken. Auch wenn ich nicht begreife, wie das möglich sein kann. Schere.

Schwester: Schere.

Die Gesichter der Zuschauer sind angespannt und bis zu einem gewissen Grade verzogen (bis auf Teal’c) Bei Sam sieht man es ganz deutlich, genau wie bei Daniel.

Warner: Es sind hauchdünne Filamente, die sich bis ins Gehirn hinauferstrecken. Ich würde sie durchtrennen.

Jetzt verzieht Jack sein Gesicht. Gerade als er zum Schnitt ansetzt, beginnt Kawalskys Körper zu zucken.

Warner: Halten Sie ihn fest!

Die Soldaten entsichern ihre Waffen.

Hammond: Was ist passiert?

Dann beruhigt sich der Körper wieder.

Warner: Ich weiß es nicht, Sir. Ich glaube nicht, dass ich das bewirkt habe. Ich würde gern fortfahren.

Hammond: Wie lange dauert es noch?

Warner: Es ist bald überstanden.

Die Operation geht weiter.

Warner: Wir nähern uns. Große Klammer.

Schwester: Große Klammer.

Ihm wird die Klammer gereicht und auf dem Bildschirm sehen wir, wie der Goa’uld durchtrennt wird. Er zieht den ersten Teil des Unterkörpers heraus.

Warner: Sehr gut. Ich nehme es jetzt heraus.

Das Stück Schlange wird in ein Bassin gelegt. Sehr, sehr groß ist das Ding und die Augen der Schwester vergrößern sich proportional zu der Länge der Schlange.

Warner: Gut, ich glaube, wir haben es geschafft!

Jack vergräbt sein Gesicht in seinen Händen und reibt sich die Augen. Sam und Daniel tauschen nur einen Blick aus.

Warner: Schließen Sie die Wunde.

Hammond: Gut gemacht, Leute.


Szene: Krankenstation, SGC

Kawalsky wacht auf. Jack und Dr. Warner sind bei ihm.

O’Neill: Na, wer sagst denn, das war alles nur ein Traum.

Warner: Können Sie die Finger bewegen?

Kawalsky hebt seine Arme an und bewegt seine Finger.

Warner: Die Zehen?

O’Neill (lächelnd): Hey.

Warner ist sichtlich erleichtert.

Warner: Herzlichen Glückwunsch, Major, Sie haben bereits alle meine Erwartungen übertroffen.

O’Neill lacht leicht.

Kawalsky (zeigt auf seinen Mund, mit rauer Stimme): Durst…

O’Neill (hält ihn ein Becher mit Strohhalm hin): Hier.

Kawalsky trinkt etwas und beginnt leicht zu husten.

O’Neill: Vorsichtig, Junge, Sie müssen jetzt nicht mehr für zwei trinken.

Kawalsky: Ich hab’s geschafft.

O’Neill: Na also, habe ich doch gesagt. Ein Spaziergang.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Kennedy kommt in Hammonds Büro. Die beiden salutieren kurz.

Kennedy: Wie ich höre, war die Operation ein voller Erfolg, Sir. Herzlichen Glückwunsch. Ich habe Befehl nach Langley zurückzukehren.

Hammond: Ich hoffe, Sie vergessen nicht Ihren Arsch mitzunehmen.

Kennedy: Mit Teal’c, Sir (Er holt ein Stückpapier aus seine Innentasche) Ich habe auch für ihn ein Reisebefehl.

Hammond: Ihnen ist klar, dass die Operation ohne seine Mitarbeit nach der Suche nach einem Anestetikum fehlgeschlagen wäre. Ich denke, dafür sind wir ihm etwas schuldig.

Kennedy: Unglücklicherweise trägt Teal’c jetzt den einzig lebenden Goa’uld in sich, den wir noch haben und wir müssen ihn untersuchen, Sir. Sie dürfen sich da nicht täuschen lassen. Diese Wesen sind möglicherweise die größte Gefahr, die die Welt je ausgesetzt war.

Hammond: Ich bin mir durchaus dieser Gefahr bewusst, Colonel. Diese Basis steht an der Frontlinie. Wegen dieser Gefahr gibt es dieses Kommando. Allerdings sehen wir die Dinge hier etwas anders.

Kennedy: Ich verstehe. Na schön, ich werde mich morgen früh um den Transport kümmern.

Hammond: Ja, tun Sie das.

Ziemlich angesäuert salutiert Hammond, aber nur der Form des halber, genau wie Kennedy, bevor er den Blickkontaktkrieg beendet und das Büro verlässt.


Szene: Krankenstation, SGC

Daniel und Jack sind bei Kawalsky.

Daniel: Tja, jedenfalls Colonel Kennedy wird ihn wahrscheinlich mitnehmen wollen. Also, wenn Sie ihn noch mal sehen wollen, bevor er –

Kawalsky: Reden Sie von diesem Ding in meinem Körper?

O’Neill: Daniel findet es *faszinierend*.

Daniel: Nein, aber ich dachte, Sie wollen es vielleicht sehen?

Kawalsky: Nein, danke.

In diesem Moment kommt Sam zu ihnen.

Carter: Hey, ich habe es gerade erfahren. Teal’c wird nach Langley verfrachtet. Kennedy nimmt ihn mit.

O’Neill (fassungslos): Was?!

Daniel (entsetzt): Wozu das denn?

Carter: Zu Untersuchungen, so hat es Kennedy ausgedrückt.

O’Neill: Na klar! Wie eine verdammte Laborratte! Kennedys Moralvorstellungen sind einfach das Letzte!

Er und Daniel verlassen mit schnellen Schritten die Krankenstation. Sam bleibt bei Kawalsky, der sich aufsetzt.

Kawalsky: Hören Sie, für den Fall, dass der Colonel es ihm nicht ausreden kann, würde ich gerne allein mit Teal’c reden, bevor er weggebracht wird. Er hat mir geholfen das durchzustehen. Dafür will ich ihm danken.

Carter (drückt kurz seine Hand und seine Schulter): Okay, ich denke, das lässt sich einrichten.

Jetzt verschwindet auch Sam.


Szene: Krankenstation, SGC

Teal’c wird von zwei Wachen den Korridor hinuntergeführt zu Kawalsky, der jetzt mit angezogenen Knien auf seinem Bett sitzt.

Kawalsky: Hey! Komm zu mir, Bruder. Ich möchte dem Mann danken, der mir das Leben gerettet hat. (Er winkt ihn zu sich)

Teal’c sieht erst etwas zögernd zu den Wache, aber geht dann auf ihn zu. Er nimmt von Kawalsky die Hand.

Kawalsky (zu den Wachen): Ich möchte gerne einen Augenblick mit diesem Mann allein sein. (Die Wachen rühren sich nicht) Das ist ein Befehl. Schafft eure Ärsche hier raus.

Schließlich gehen die Wachen und Kawalsky wartet bis sie verschwunden sind. Er lässt Teal’cs Hand los. Als er wieder zu ihm schaut, fangen seine Augen gefährlich gelb zu glühen und er ist not amused. Teal’c kann nicht so schnell reagieren und so schafft es der Goa’uld in Kawalsky ihm an den Hals zu packen und zu würgen.

Goa’uld: Jaffa. Was entfernt wurde, war nur meine leere Hülle. Ich war bereits mit dem Wirt einst geworden. Und ich gebe dir eine Chance. Diene mir und du bleibst am leben.

Teal’c (würgend): Das… werde… ich… nicht… tun.

Goa’uld (nochmaliges Augenleuchten): Dann stirb!

Wie es aussieht, scheint der Goa’uld zu stark für Teal’c zu sein. Es kostet ihm alle Kraft noch Luft zu bekommen. Schließlich fällt er zu Boden. Kawalsky geht zur Tür und schlägt die Wachen K.O.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Jack ist bei Hammond im Büro.

Hammond: Colonel, ich werde alles in meiner Machtstehende tun…

O’Neill: Er hat also keine Rechte, weil er nicht auf diesem Planeten zur Welt gekommen ist, ist es so?


Szene: Kontrollraum, SGC

Kawalsky stürmt in den Kontrollraum.

Goa’uld: Raus!

Einige der Techniker rennen vor Angst weg, nur Davis versucht in aufzuhalten, als er an den Wahlcomputer geht.

Davis: Major?!

Kawalsky haut seine Hand hart auf den Tisch, so dass sie mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit gebrochen ist. Währenddessen gibt Kawalsky ungehindert die Koordinaten ein.


Hammond und Jack sehen, dass angewählt wird. Sofort rennt Jack in Richtung Kontrollraum.


Szene: Korridor, SGC

Teal’c hat sich Gott sei Dank wieder berappelt und steigt über die bewusstlosen Wachen. Warner kommt auf ihn zugelaufen.

Warner: Was ist passiert?


Szene: Kontrollraum, SGC

Kawalsky aktiviert die Selbstzerstörung.


Szene: Korridor, SGC

Teal’c: Der Goa’uld hat gesiegt. Er hat von ihm Besitzt ergriffen.

Warner: Aber wie?

Teal’c: Er hat uns überlistet.

Teal’c rennt los, als im zwei Wachen entgegenlaufen.


Szene: Kontrollraum, SGC

Kawalsky ist noch immer fleißig am Eintippen. Er schließt die Feuerwand und macht sich auf den Weg in den Torraum. Gerade als er durch die Tür geht, schließen sich hinter ihm die Türen, das Tor ist bereits aktiviert. Doch er ist nicht allein. Breitbeinig und mit eisernen Willen ihn aufzuhalten, steht Teal’c auf der Rampe, das letzte Hindernis, welches Kawalsky überwinden muss.

Goa’uld: Jaffa! Kal Shak!

Teal’c: Du kannst nicht passieren.


Szene: Kontrollraum, SGC

In der Zwischenzeit stürmen Jack und Hammond die Treppe zum Kontrollraum hinunter. Sie rennen zu Davis, der inzwischen in einem Stuhl sitzt, aber seine Hand nicht benutzen kann.

O’Neill: Was ist los?

Davis: Das sind die Koordinaten für Chulak.


Szene: Torraum, SGC

Mit einem wütenden Schrei, rennt Kawalsky auf Teal’c los und es beginnt ein unerbittlicher Zweikampf auf der Rampe. Kawalsky wirft Teal’c zu Boden und beginnt ihn zu würgen.


Szene: Kontrollraum, SGC

Bis zur Selbstzerstörung sind es nur noch 56 Sekunden.

Hammond: Er hat die Selbstzerstörungssequenz des Sicherheitsmechanismus ausgestellt.

O’Neill: Woher kannte er den Code?

Hammond: Keine Ahnung, aber wir brauchen zwei Offiziere, um den Gegenbefehl zu geben. Also los.

Die beiden beginnen damit den Gegenbefehl einzugeben.


Szene: Torraum, SGC

Teal’c liegt noch immer auf dem Boden, aber er schafft es das Blatt zu wenden und kommt wieder auf die Beine. Das Gerangel geht weiter. Kawalsky will Richtung Tor fliehen, aber Teal’c hält ihn auf und sein Oberkörper hängt halb im Ereignishorizont. Teal’c zieht ihn wieder heraus.


Szene: Kontrollraum, SGC

Sie konnten die Selbstzerstörung ausschalten.

O’Neill: Okay, das war’s! Öffnet die Feuertüren!

Die Feuerwand fährt nach oben und jetzt erst sehen sie, was sich im Torraum abspielt.

O’Neill: Teal’c! Halt ihn noch fest!

Teal’c schafft es mit letzter Kraft. Kawalskys Kopf hängt halb in der blauen Suppe.

O’Neill: Das Tor schließen! Jetzt!

Der Ereignishorizont verschwindet und Kawalsky starrt nur mit offenen Augen Richtung Jack, welcher ebenfalls total geschockt ist. Er hat so eben seinen besten Freund umgebracht.

Kawalsky lässt schlaff von Teal’c ab und geht zu Boden. Jack kommt in den Torraum und die Rampe hoch gerannt. Sie stehen über dem erlösten Kawalsky, das letzte Stück vom Goa’uld flutscht aus seinem Kopf. Die beiden Knien sich hin. Jack bedeckt seinen Mund, er weiß nicht, was er tun soll. Teal’c starrt einfach nur auf den Körper. In seinem Blick kann man so etwas wie Bedauern sehen.

Teal’c: Er war dein Freund.

O’Neill: Mein Freund starb auf dem Operationstisch.

Er steht auf und geht. Teal’c erhebt sich ebenfalls und folgt ihm schließlich.


Szene: Korridor, SGC

Sam und Daniel, gekleidet in ihrer Kampfuniform, gehen gemeinsam zum Torraum.

Carter: Die Tatsache, dass er wusste, wie man den Selbstzerstörungscode eingibt, gibt Anlass zur Hoffnung von Sha’re und Ska’ara.

Daniel: Wieso?

Carter: Weil nur Kawalsky diesen Code gekannt haben kann.

Daniel: Etwas vom Wesen des Wirtes muss überleben.

Sie macht nur eine Kopfbewegung, die ein 'Möglicherweise’ sagt.


Szene: Hammonds Büro, SGC

Er ist am roten Telefon. Jack steht ebenfalls in voller Montur gekleidet neben ihm. Genau wie Kennedy.

Hammond (erfreut): Aber ja doch, schön das zu hören, Sir. Wann immer Sie wollen. Wir würden uns sehr freuen Sie hier zu begrüßen. Tja, allerdings, er steht neben mir. Wollen Sie es ihm nicht persönlich sagen? Ich bin sicher, er würde es gerne von Ihnen hören.

Hammond gibt Kennedy den Hörer.

Kennedy: Ja, Mr. President.

Hammond (im Hintergrund zu Jack): Kommen Sie, gehen wir.

Kennedy bleibt allein zurück und es sind nicht gerade sehr erfreuliche Nachrichten.

Kennedy: Ja, Sir.


Szene: Torraum, SGC

Daniel, Sam und Jack stehen auf der Rampe, als Hammond zu ihnen kommt.

Hammond: Colonel O’Neill, ist SG-1 Abmarschbereit?

O’Neill: Jawohl, Sir.

Hammond: Dann haben Sie hiermit Befehl für eine Aufklärungsmission auf P3-575.

O’Neill: Jawohl, Sir.

In diesem Moment öffnen sich die Türen und Teal’c kommt ebenfalls in einer Kampfuniform gekleidet und mit seiner Stabwaffe bewaffnet in den Torraum.

Teal’c: Melde mich wie befohlen zur Stelle.

O’Neill (leise zu Teal’c ): Sir… (Er zeigt auf Hammond) Sir.

Teal’c: Sir.

Hammond: Willkommen an Bord, mein Junge.

Jack und Teal’c gehen zu Sam und Daniel auf die Rampe.

Carter: Der Zentralcomputer sagt, die Bedingungen auf diesem Planeten sind besonders günstig.

Sie gehen gemeinsam die Rampe hoch und bleiben vor dem Ereignishorizont stehen.

O’Neill: Na schön.

Gemeinsam brechen SG-1 zu ihrer ersten Mission als Team auf.


ENDE


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